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Plumbum

Animagus

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41

Dienstag, 16. Oktober 2007, 19:58

Hey Sluggy

Zitat

Und folgenden Satz hab ich dreimal gelesen, bis ich dahinter kam, dass du nicht etwa von Mehl redest, sondern wohl das Wort 'allmählich' meinst. Augenzwinkern


Upps. Da haben ich und mein Rechtschreibprogramm wohl ein Verständigungsproblem ;). Anderes Beispiel: Mein Computer wollte unbedingt Recherche so schreiben: Rechärsche :D. Habe mich die ganze Zeit gefragt was dieses Wort bedeuten soll ?( .
Vielen lieben Dank, dass du mich auf diesen Fehler aufmerksam gemacht hast.

Viele liebe Grüße und alles Gute
Plumbum =)

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

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Wizzie

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42

Freitag, 19. Oktober 2007, 11:30

Hallo Plumbum,

so, nun habe ich es auch endlich geschafft die letzten Kapitel zu lesen (war ein wenig im Rückstand)...

Wie gewohnt, sehr schön geschrieben!

Das Lied des Sprechenden Hutes gefällt mir sehr gut. Fand das schon in den Büchern toll (siehe Signatur ;) ) und du/ihr führt das in schöner Tradition fort. Klasse!

Harry führt ein wenig seine leichte Reizbarkeit aus dem 5. Buch fort :D . Er bügelt McGonagall und Hermine recht barsch ab... Naja, mal gucken was noch so passiert.
Bin gespannt, wie du die Horkruxsuche, die DA, Spezialunterricht und das 7. Schuljahr unter einen Hut bringst! Hermine hat schon Recht, Harry mutet sich da ganz schön was zu... ;)

Die Idee, Percy und Bill als Lehrer ins Spiel zu bringen, find ich interessant. Mal gespannt was du mit ihnen vor hast und ob Percy wieder "normal" wird.

Außerdem bin ich gespannt, ob Harry die Bücher öffnen kann (ich gehe davon aus 8) ) und ob die "neuen" Zaubertränke noch zum Einsatz kommen!

Fragen über Fragen... Ach ja, und was es mit der lieben Sybill auf sich hat...
Nach der Harry-Voldi-Prophezeiung... findet ein blindes Huhn zwei Körner???

Also, schreib schön weiter! Ich lese fleißig :D !

Gruß,
Wizzie
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.


Abgeschlossene FF: Harry Potter und die schwarze Reliquie
Gedichte: Wizzies Gedichtethread - HP-Lyrik [letztes Gedicht vom 11.12.2012]

Plumbum

Animagus

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43

Samstag, 20. Oktober 2007, 17:12

Hey Wizzie

Viele lieben dank für deine Kommentar. Ich freue mich, dass mein/unser Hut-Lied auch dir, eine echten "Hut-Lied-Liebhaber" ;), gefallen hat.

Zitat

Harry führt ein wenig seine leichte Reizbarkeit aus dem 5. Buch fort

Naja, wenn ich mir vorstellen würde, ich müsste die Horkruxe finden und Voldi töten, um die Zaubererwelt zu retten, würde ich aufgrund des Druckes vielleicht auch ein kleines bißchen aggressiv sein (wenn ich nicht gerade in der Ecken sitzen und weinen würde). ;) :D

Zitat

Die Idee, Percy und Bill als Lehrer ins Spiel zu bringen, find ich interessant. Mal gespannt was du mit ihnen vor hast und ob Percy wieder "normal" wird.

Vielleicht hilft ja die Knüffelkuff-Kur ;).
Im Ernst. Sie werden beiden, da sie Nebencharaktere sind leider nicht sehr oft auftreten, aber wenn sie vorkommen, dann wird es "dramatisch" sein.

Zum Thema "neue" Zaubertränke:
Glaubst du wirklich, dass ich so einfach zu durchschauen bin? :P

Zitat

Ach ja, und was es mit der lieben Sybill auf sich hat...Nach der Harry-Voldi-Prophezeiung... findet ein blindes Huhn zwei Körner??

Vielleicht haben ihr ja die ein zwei Korn-Flaschen täglich das innere Auge geöffnet. ;)

So, ich hoffe ich habe nicht zuviel verraten oder zuviel vorgetäuscht (Nicht das du später enttäuscht bist.)

Viele liebe Grüße und alles Gute
Deine Plumbum =)

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Iridium

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44

Samstag, 20. Oktober 2007, 19:14

RE: Harry Potter und der schlafende Drache (HP7 Kein Spoiler)

Hallo Plumbum!

Auch ich habe es jetzt endlich geschafft deine FF zu lesen. Die Story ist richtig gut und gefällt mir persönlich besser als das Original. Mal sehen wie die weiteren Kapitel werden. Bist jetzt klingt für mich alles logisch.

Wann geht es denn weiter? Ich bin schon ganz gespannt. Oder brauchst du etwa jetzt etwas länger Zeit um die nächsten Kapitel zu schreiben, da du zu viel damit beschäftigt bist eigene "Zaubertränke" zu mischen?? ;)

--winke-winke--
;)
Nur ein Kleingeist hält Ordnung,
das Genie überblickt das Chaos!!

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Montag, 22. Oktober 2007, 15:04

Juhuu !

soa ich hab mir mal deine FF durchgelesen , & bin echt mehr als begeistert !
Einfach nur super , ich liebe deinen schreibstil ! freu mich schon aufs nächste chap ! hoffe es lässt nich all zu lange auf sich warten ;)
Einsam sein, ist nicht gleich Alleinsein -
es ist das Getrenntsein von dem Menschen,
mit dem man zusammen sein moechte ..

Plumbum

Animagus

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46

Dienstag, 23. Oktober 2007, 20:17

Hallo ihr beiden.

Vielen lieben Dank für eure Reviews. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.

@Iridium

Zitat

Die Story ist richtig gut und gefällt mir persönlich besser als das Original.


Hui, jetzt machst mich aber total verlegen. :O :D

Natürlich brauche ich jetzt etwas länger Zeit mit dem Schreiben, weil mein Zaubertrankanalysenkurs momentan läuft und ab nächste Woche geht es dann auch noch in das Zaubertränkelabor. ;)
Aber ich werd mir Mühe geben mindestens zwei Mal im Monat ein neues Kapitel on zu setzen.


@yummy_kekZ*

Schön das mir Schreibstil gefällt. Das nächste Kapitel werde ich leider erst Ende dieser Woche anfang nächster Woche online stellen (wegen Uni und so). Hoffe du bist mir deswegen nicht böse. =)

Viele liebe Grüße und alles Gute
Plumbum =)

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Lislchen

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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 18:11

Hi!
Hatte erst jetzt Zeit dazu, dein neuestes Kapitel zu lesen...

Also erstmal großes Lob! Bills wolfsartige Reaktion war echt toll!! Auch Lunas neuste Kreatur und diese "tolle" Kur! Voll witzig!!
Ich hoffe, dass Hermine bald wieder von ihrem Belfer-Trip runterkommt bzw. sich die Drei wenigstens wieder verstehen! Vorallem Ron und Hermine...:D

LG. =)
Signatur momentan nicht anwesend...

Plumbum

Animagus

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48

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20:02

Hey Lisa, =)

Zitat

Also erstmal großes Lob! Bills wolfsartige Reaktion war echt toll!! Auch Lunas neuste Kreatur und diese "tolle" Kur! Voll witzig!!


Vielen lieben Dank für das Lob, es freut mich sehr, dass dir das Kapitel gefallen hat.

Tja, der arme Ron... Er hat ja eigentlich selbst keinen Streit mit Hermine. Er sitzt nur momentan leider zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seiten ist da sein bester Freund, der etwas Stress mit der Rettung der Zaubererwelt hat und auf der anderen Seite Hermine, die eben nicht aus ihrer (ich muss Hauselfen befreien) Haut kann...

Und zu deiner Hoffnung, ob sie sich jemals wieder vertragen, muss ich dir sagen...piep...piep...piep piep... piep ;)

Viele liebe Grüße und alles Gute
Deine Plumbum =)

P.S. Ich werde morgen ein neues Kapitel online stelle.

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Plumbum

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49

Freitag, 26. Oktober 2007, 10:45

Kapitel 8: Winkys großer Wurf

Der Herbst kam in diesem Jahr schneller als erwartet und mit ihm der Wolken verhangene Himmel, die üblichen Regenschauer und ein eisiger, nasskalter Wind, der die Schüler, die zu Kräuterkunde wollten, geschwind vom Schloss zu den Gewächshäusern und wieder zurück eilen ließ. Es war ein ungemütliches Wetter draußen und ebenso bedrückend war die Stimmung im Inneren des Schlosses, wo Harry zusammen mit Ron und Hermine seit mehreren Wochen, Tag ein, Tag aus, in der Schulbibliothek saß und Bücher wälzte. Aber all ihre Mühe und Arbeit war bislang ohne Erfolg geblieben, da in keinem einzigen von diesen das Wort Horkrux auch nur erwähnt wurde. Dumbledore war anscheinend sehr sorgfältig gewesen, als er die Horkrux-Bücher aus der Bibliothek entfernt hatte.

In Gedanken versunken starrte Harry auf Magische Rituale - Eine Enzyklopädie. Nach nun mehr vier Wochen vergeblicher Suche konnte er eine gewisse Resignation nicht mehr länger verdrängen. Jeden Morgen, wenn er aufwachte, fragte er sich, ob er hier in Hogwarts am richtigen Platz war und jeden Abend, wenn er bis tief in die Nacht hinein den Schnarchlauten seiner Freunde lauschte, überlegte er, wo er sonst hingehen könnte. Jedes mal, wenn er ein neues Buch durchstöberte, fühlte er Hoffnung in sich aufkeimen, vielleicht doch noch aus Versehen eine ultimative Waffe im Kampf gegen Voldemort zu entdecken. Doch diese Hoffnung wurde, wie die Blätter draußen, vom Wind davon getragen, sobald er das Buch schloss, ohne etwas Wissenswertes erfahren zu haben.

Wenn sich doch wenigstens Moody und Kingsley wegen seines versprochenen Spezialunterrichts bei ihm gemeldet hätten. Doch beiden waren in letzter Zeit zu beschäftigt gewesen, um sich darum zu kümmern, da die Todesser immer häufiger mugglestämmige Zaubererfamilien angriffen. Es glich dabei nahezu an ein Wunder, dass es bislang nur einen Toten gegeben hatte. Es war Charles Abbott gewesen, der einen Tag nach Trelawneys Vorhersage dem Avada Kedavra ins Auge blicken musste. Seine Tochter Hannah überlebte den Todesserüberfall nur knapp und lag nun mit einer Ganzkörperlähmung in St. Mungos.

Das Schicksal von Hannahs Familie war für die meisten Siebtklässler und ehemaligen DA-Mitglieder ein regelrechter Schock gewesen. Hermine hatte mit zitternden Händen beim Frühstück ihren Tagespropheten umklammert und Harry, der sich eigentlich vorgenommen hatte, sie die nächsten Tage zu ignorieren, war dann doch zu ihr hinübergegangen und hatte sich neben sie gesetzt.

Nach dem Schock kam die Erkenntnis, dass Professor Trelawney ihre dritte zutreffende Prophezeiung innerhalb von 18 Jahren geschafft hatte. Und als ob dieses noch nicht erstaunlich genug gewesen wäre, ließ sie dieser noch eine Reihe weitere korrekte Vorhersagungen folgen, wodurch sie innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten Ansprechpartner des Ministeriums wurde. Man munkelte sogar, dass sie aufgrund der unzähligen Leben, die durch ihre Weissagungen gerettet werden konnten, einen Merlinorden zweiter Klasse bekommen sollte.

Auch innerhalb Hogwarts wurde die „neue“ Fähigkeit der spindeldürren Wahrsagelehrerin, ausnahmsweise einmal richtige Vorhersagen zu machen, mittlerweile von dutzenden kichernder Mädchen in Anspruch genommen.

Harrys Kinnlade hatte arge Probleme gehabt, sich wieder zu schließen, als eines späten Nachmittags Romilda Vane unvermittelt bei ihm aufgetaucht war und ihm von Trelawneys Weissagung erzählt hatte, laut der er Romilda mit zwanzig heiraten und sie beide bereits einige Jahre später fünf Kinder ihr eigen nennen würden.

Einzig und allein sein Pflichtgefühl und die Tatsache, dass Trelawneys Prophezeiung bislang nur dann wahr geworden waren, wenn sie diese unmittelbar nach ihrem morgendlichen Tee ausgesprochen hatte, hielten ihn davon ab, Voldemort zuvorzukommen, indem er sich selbst das Leben nahm.

Es gab nun einmal Dinge, die waren schlimmer als der Tod… und eines davon saß gerade zwei Tische von ihm entfernt und tuschelte leise mit ihren Freundinnen, während sie auf Harry deuteten. Bevor sie auch nur auf den Gedanken kommen konnten, zu ihm hinüber zu kommen, wandte er sich schnell wieder seinem Buch zu.

Er hatte noch keine halbe Stunde gelesen, als Hermine sehr zufrieden mit sich selbst Erfolgreiche Absolventen der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei - Band 278 zuschlug.

„So ich habe die Liste von Voldemorts Mitschüler endlich fertig gestellt“, flüsterte sie leise und schob ihm drei vollgekritzelte Blätter unter die Nase.

Gelangweilt begann Harry zu lesen. Ackerly, Alaston, Aukland, Avery, Bath, Berg, Black, Bole, Boudin, Bulstrode… Beim Namen Nott griff er geistesabwesend nach Hermines Feder und ihrem Tintenfass, um diesen durchzustreichen. „Nott wurde vor zwei Wochen gefasst und hat bereits den Dementoren-Kuss erhalten.“

„Er könnte dennoch als einer von Voldemorts ältesten und vermutlich auch treuesten Anhängern, ein Horkrux für seinen Herrn aufbewahrt haben.“ Entschlossen nahm Hermine ihm die Feder wieder aus der Hand.

„Erstens ist er jetzt so gut wie tot und zweitens glaube ich sowieso nicht, dass Riddle nach dem Desaster mit Malfoy noch einmal eines seiner Seelenteile einem Todesser anvertraut hat.“ Harry entwendete ihr das Schreibutensil.

„Oder aber, er geht so sorglos mit ihnen um, dass er es doch jemanden gegeben hat und das könnte durchaus Nott gewesen sein.“ Hermine versuchte nun das Tintenfass an sich zu nehmen, welches Harry daraufhin trotzig in seine Richtung zog.

Er wusste wie kindisch er sich benahm, aber obwohl er und Hermine sich nachdem Todesserüberfall auf die Abbotts stillschweigend wieder versöhnt hatte, gerieten sie danach immer wieder aufgrund von irgendwelchen Kleinigkeiten, bevorzugt natürlich B.ELFE.R, aneinander. „Oder aber er hat seine restlichen Horkruxe wie den Ring und das Medaillon in irgendwelchen Häusern und Höhlen versteckt.“

„Willst du jetzt jede Höhle und jedes Haus in England nach antiken Gegenständen der vier Gründer durchsuchen?“

Harry spürte, dass seine Resignation, wie sooft seit Dumbledores Tod, in Aggression umschlug, und zerrte noch etwas stärker an dem Tintenfass. „Und willst du bei jedem Todesser an die Tür klopfen und fragen, ob Riddle ihm etwas zum Aufbewahren gegeben hat, oder wie stellst du dir das vor?“

„Wisst ihr, was ich mich schon lange frage, Leute?“, unterbrach Ron, wie schon so oft in den letzten Wochen, mit aufgesetzter Heiterkeit ihren Disput. „Wenn die Seele eines Todesser wie Nott für einen Dementoren eine vollständige Mahlzeit ist, müsste doch ein Horkrux lediglich ein Appetithappen für ihn sein, oder?

„Ron, das ist jetzt nicht lustig…“, giftete Hermine ihn an, während Harry vollkommen perplex das Tintenfass losließ. Es gab einen lauten Schrei, gefolgt von einem Knall, als Hermine mitsamt Stuhl und Tintenfass nach hinten überkippte, nur um kurze Zeit später mit blau gesprenkelten Gesicht und wütend blitzenden Augen wieder aufzutauchen. Bevor sie jedoch auf ihn oder Ron - Harry wusste nicht genau auf wen von ihnen beiden sie es eigentlich abgesehen hatte - losgehen konnte, tauchte Madam Pince hinter ihnen auf und ehe sie sich versahen, fanden sie sich vor der verschlossenen Bibliothekstür wieder.

„Na, das habt ihr ja mal wieder toll hinbekommen“, blaffte Hermine sie daraufhin an, bevor sie in Richtung Mädchentoilette davon stapfte.

„Ja, das hast du wirklich toll hinbekommen, Ron. Was sollte denn dieser dumme Kommentar eben?“ ließ Harry seine schlechte Laune nun an Ron aus, während sie in Richtung Gryffindorturm gingen.

„Glaubst du etwa, mir macht es Spaß, andauernd eure blöden Streitereien schlichten zu müssen?“, erwiderte Ron pampig und blieb stehen. „Ihr seid beide meine Freunde, aber momentan könnt ihr einem echt auf die Nerven gehen. Ständig schnauzt ihr euch an… Belfer hier, DA da, Horkrux sonst wo… Hermine hat nun einmal diesen Belfer-Tick. Den hat sie schon, seit sie von Hauselfen wei߅“

Harry sah ihn verwundert an. Hatte Ron sich deswegen jedes Mal, wenn in letzter Zeit das Wort B.ELFE.R gefallen war, so eigenartig benommen? War das sein, zugegebener Maßen nicht unbedingt intelligenter Versuch, die angespannte Stimmung zwischen Harry und Hermine aufzulockern? „Wie dumm…“

„Ich bin nicht dumm!“ Rons Gesichtsfarbe hätte ohne Zweifel jede Tomate vor Neid erblassen lassen. „Mir ist klar, dass nach Dumbledores Tod eine ziemlich große Last auf deinen Schultern ruht. Aber lass’ deinen Stress bitte nicht an Hermine und mir aus. Wir sind nämlich deine Freunde und wollen dir nur helfen! Denk beim nächsten Mal daran, bevor du wieder einmal einen von uns zum Flubberwurm machst!

Harry starrte dem wütend davon stapfenden Ron schockiert hinterher. Benahm er sich denn wirklich so schlimm? Natürlich machte ihm die momentane Situation zu schaffen, aber…

„Mr. Potter.“

Er wirbelte herum und sah sich Professor McGonagall gegenüber. Sie trug einen dicken, grünen und zudem ziemlich durchnässten Winterumhang, der vermuten ließ, dass sie gerade von draußen hereingekommen war.

„Guten Abend, Professor.“ Harry überlegte kurz, ob seine Frage als unhöflich gelten würde, stellte sie dann aber trotzdem: „Waren Sie bei Hagrid? Wie geht es ihm?“

Die Schulleiterin seufzte leise, bevor sie erwiderte: „Ja, ich war gerade bei Hagrid. Es geht ihm leider nicht so gut, denn… sein Bruder… hat heute Geburtstag.“

Armer Hagrid, dachte Harry unwillkürlich. Sein Besuch beim Wildhüter zu Schuljahresanfang hatte ihm gezeigt, dass dieser wirklich krank war. Nämlich krank vor Sorge um seinen kleinen Bruder Grawp, der eines morgens von einer Ministeriumsdelegation unter Umbridges Führung mit der schlichten Begründung, dass man sich zurzeit mit den Riesen im Krieg befände, in Gewahrsam genommen worden war.

Hagrid selbst hatte man nur aufgrund Professor McGonagalls energischer Fürsprache in Ruhe gelassen. Dennoch machte ihm das Schicksal seines Bruders sehr zu schaffen, da er sich vorwarf, Schuld an dessen Verhaftung zu sein. Natürlich war es von ihm nicht unbedingt klug gewesen, Grawp bei Dumbledores Beerdigung genau vor den Augen der Ministeriumshexen und -zauberer zu platzieren, aber wer hätte solche Konsequenzen überhaupt erahnen können?

Und heute hatte Grawp Geburtstag und saß allein in Askaban. Es wäre wohl am Besten, wenn er, Harry, heute Abend selbst noch einmal bei Hagrid vorbei schauen würde.

„Das kommt überhaupt nicht in Frage, Potter!“ Scheinbar hatte die ständige Nähe zu Professor Trelawney auch McGonagall inneres Auge dazu beflügelt, Gedanken lesen zu können, oder hatte er die Worte leise vor sich hin gemurmelt? „Professor Flitwick kümmert sich momentan um Hagrid. Er ist also bestens versorgt.“

Sie schaute Harry so lange auffordernd an, bis dieser zustimmend nickte.

„Gut, was ich Ihnen eigentlich mitteilen wollte, ist, dass Alastor Moody mir soeben eine Eule geschickt hat. Ihr erstes Spezialtraining findet diesen Sonntagnachmittag um zwei Uhr im Verwandlungsklassenzimmer statt.“


Harry hatte den Eindruck, dass sich die verbleibenden Stunden bis zum Sonntagnachmittag wie Bubbels Bester Blaskaugummi in die Länge zogen Doch dann war es endlich soweit. Kurz vor zwei verabschiedete er sich von seinen Freunden, die im Gemeinschaftsraum ihre Hausaufgaben erledigten, und machte sich, gefolgt von Rons neidischem Blick, auf den Weg zum Verwandlungsklassenzimmer.

Er hatte es gerade erreicht, als er auch schon das dumpfe „Klock“ eines Holzbeins vernahm und Mad-Eye Moody um die Ecke stapfte. „Zauberstab bereit, Potter?“, fragte er, während er ihn mit seinen ungleichen Augen argwöhnische anschielte.

„Natürlich,… ähm… Sir.“

Moody sah aus, als würde er, ob Harrys Anrede am liebsten seine Nase rümpfen, allerdings war dafür nicht mehr genug von dieser übrig. „Nenn’ mich Mad-Eye, Potter. Das haben alle meine Auszubildenden zu mir gesagt und ich will auf meine alten Tage erst gar nicht mit irgendwelchem neumodischen Kram anfangen.“

„In Ordnung, Mad-Eye“, erwiderte Harry, während er beobachtete, wie Moody, mit einem einfachen Schlenker seines Zauberstabes, die Tische und Stühle dazu brachte, sich in Reihe und Glied an der Wand aufzustellen.

„So, das müsste Platz genug sein. Zuerst einmal werden wir testen, wie weit du bereits in Verteidigungszauber bist, indem wir uns duellieren. Du weißt doch wie ein Duell funktioniert oder?“

Harry nickte. Zwar war der Duellier-Klub in seinem zweiten Schuljahr nicht wirklich informativ gewesen, was an seinem Lehrer Gilderoy Lockhart und dessen „charmanten“ Assistenten Snape gelegen haben könnte, allerdings hatte er sich in seinem vierten Schuljahr mit Voldemort höchstpersönlich duelliert.

Harry stellte sich mit gezogenem Zauberstab dem ebenso bewaffneten Moody gegenüber und verneigte sich vor diesem.

„Was machst du denn da, Potter?“, knurrte Moody.

„Ähm… mich verbeugen, so wie es in einem Zaubererduell üblich ist.“ Harry sah ihn verwirrt an.

„Verdammt noch mal, Junge. Ich rede hier von richtigen Kämpfen, wie sie zwischen Auroren und Todessern vorkommen und nicht von irgendwelchem Wischiwaschi-Kram, den pubertierende Jünglinge machen, um das Herz ihrer angebeteten Hexe zu gewinnen. Also, das Wichtigste beim Kampf ist, verliere niemals deinen Gegner aus den Augen und vor allem zeige ihm niemals freiwillig deinen Nacken! Sei immer wachsam. IMMER WACHSAM!“, bellte Moody und noch während er sprach, schnellte sein Zauberstab nach vorne und Harry fand sich einen Augenblick später auf den Boden wieder.

Er rappelte sich verlegen auf, nahm seinen Zauberstab zur Hand und stellte sich Mad-Eye erneut gegenüber.

„Und los.“

Harrys Zauberstab schoss pfeilschnell nach vorne. „Expelli…“

Moody wehrte den Zauber mit einem Schlenker seines Zauberstabes ab.

„Stup…“, versuchte es Harry zum zweiten Mal, aber sein Fluch wurde erneut abgeblockt… und wieder… und wieder… und wieder…

Harry wurde von mal zu mal frustrierter und war Mad-Eye fast schon dankbar, als dieser ihn letztendlich mit einer lässigen Bewegung seines Zauberstabes entwaffnete, bevor er kopfschüttelnd auf ihn zukam. „Potter, du musst unbedingt lernen, den Mund zu halten.“

Harry errötete leicht und senkte beschämt den Kopf, da Mad-Eye nicht der Erste war, der ihn auf seine Schwäche bezüglich der ungesagten Zauber hinwies.

„Ungesagte Flüche unterscheiden einen guten Zauberer von einem mittelmäßigen. Du bist schnell, Potter, ohne jeden Zweifel, aber das alles wird dir nichts nützen, solange du deinen Mund nicht hältst. Wenn du an dieser Stelle das Training beenden willst, ist das in Ordnung. Wenn du jedoch weiter machen willst, so warne ich dich vorab, dass es nicht leicht werden wird. Du musst Geduld haben und hart an dir arbeiten. Also, was ist nun?“ Moody schaute ihn mit seinem braunen Auge an, während sich sein magisches, blaues Auge ungeduldig hin und her bewegte.

„Natürlich mache ich weiter“, erklärte Harry ihm entschlossen.

„Gut“, knurrte Moody. „Dann werde ich dich jetzt mit einem Schweigezauber belegen. Danach werden wir uns erneut duellieren und du wirst dich gezwungenermaßen schweigend verteidigen müssen. Das Wichtigste dabei ist: Sei immer wachsam!“

Harry nickte verstehend und fühlte kurze Zeit später, wie etwas kalt seine Kehle hinunterlief. Er wollte etwas sagen, merkte dann jedoch, dass er nicht mehr sprechen konnte.

Erneut nahm er Moody gegenüber Aufstellung und konzentrierte sich. ‚Protego’, wiederholte er immer wieder in seinem Kopf, während er unaufhörlich seinen Zauberstab schwang. Allerdings nütze ihm das wenig, denn schon kurze Zeit später wurde er in seinen linken Arm gezwickt. Es tat zwar nicht direkt weh, war jedoch so unangenehm, dass er nicht unbedingt Wert darauf legte, erneut gekniffen zu werden.

‚Dieses Mal schaffe ich es’, dachte Harry, wurde allerdings sogleich für seine Unaufmerksamkeit mit einem weiteren Zwicker in die Wange bestraft.

„Konzentrier dich, Potter! Achte auf meinen Zauberstabhand und setzte deinen eigenen Stab gezielt ein! Wenn du ihn andauernd verwendest, ist deine Verteidigung sehr leicht zu durchschauen.“

Harry gab sich daraufhin noch mehr Mühe. Sein Gesicht hatte dabei die Farbe einer überreifen Tomate angenommen und er spürte, wie ihm der Schweiß den Rücken hinunterlief. Manchmal hatte er das Gefühl, einen von Moodys Kniffen, wenn schon nicht gänzlich abgeblockt, zumindest doch etwas abgeschwächt zu haben. Allerdings waren diese Momente nie von langer Dauer.

Nach fast vier Stunden, in denen Harry sich unablässig hatte verteidigen müssen, fühlte er sich so schlapp wie noch nie zuvor in seinem Leben.

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Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Plumbum« (14. November 2010, 09:31)


Plumbum

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Freitag, 26. Oktober 2007, 10:46

„War doch schon mal ein ganz guter Anfang, Potter. Dass du beim ersten Mal meine Flüche nicht vollständig abwehren kannst, ist ganz normal. Aber bislang haben meine Zwick-Flüche noch bei jedem Auroren - Anfänger früher oder später Wirkung gezeigt… Nur Tonks Ungeschicklichkeit konnte ich damit nicht in den Griff kriegen... Aber was genetisch verhext ist, bekommt man mit Zwick-Flüchen auch nicht mehr hin“, meinte Moody, als er mit Harry den Raum verließ. „Kingsley kommt dann Mittwochabend um sieben zum Trainieren vorbei und wir treffen uns nächsten Sonntag wieder. Gleiche Zeit, gleicher Ort.“

Nachdem Moody sich von ihm mit einem lauten „Immer Wachsam!“ verabschiedet hatte, schlurfte Harry, ohne auch nur einen Gedanken ans Abendessen zu verschwenden, in Richtung Gryffindorturm, wo er sich auf sein Bett sinken ließ und nur noch schlafen wollte.

Er war gerade weggedämmert, als die Tür gegen die Wand krachte und Ron ins Schlafzimmer stürmte. „Wie war das Training? Was hat Moody dir beigebracht?“

„Mhm“, knurrte Harry unwillig, während er sich seine Decke über den Kopf zog.

„Harry! Nun erzähl schon!“ Ron schüttelte ihn so heftig, dass Harry beinahe schlecht wurde.

Schicksalsergeben hob er erst das eine, dann das andere Augenlid, bevor er in sein Kissen murmelte: „Hab’ mich mit Moody duelliert… mit ungesagten Flüchen…“

„Das ist ja klasse. Ein Duell mit Moody… und wer hat gewonnen?“

„Moody“, erwiderte Harry.

„War ja irgendwie klar. Bei seiner Erfahrung… Aber dennoch ein Duell mit ungesagten Flüchen, das könntest du dieses Jahr auch mit der DA ausprobieren.“

„Hmh“, brummte Harry, während seine Augenlider wieder zuzufallen drohten.

„Ich wollte mich schon immer auf diese Art duellieren. Wann, meinst du, können wir das erste DA-Treffen veranstalten? Wie wäre es mit morgen?“

„Hmh.“ Harry hatte Rons begeistertem verbalen Erguss schon gar nicht mehr richtig zugehört. Er schreckte noch kurz einmal hoch, als die Zimmertür laut hinter diesem ins Schloss fiel, bevor er sich endgültig in Morpheus Arme begab.

So ruhig und selig Harry auch in dieser Nacht schlief, umso ungemütlich stellte sich sein Erwachen am nächsten Morgen heraus. Ron hatte im Eifer des Gefechts jedem und allen davon erzählt, dass Harry an diesem Abend ein DA-Treffen abhalten würde, um ihnen ungesagte Zauber beizubringen.

„Aber Ron, ich kann doch gar keine ungesagten Flüche“, deklamierte Harry, nachdem ihm mindestens ein Dutzend ihm vollkommen unbekannter Schüler gesagt hatte, dass sie an diesem Abend auch an der DA-Versammlung teilnehmen würden.

„Du hast doch gestern Abend erzählt, dass du dich so mit Moody duelliert hast.“

„Aber Moody musste mich extra mit einem Schweigezauber belegen, damit ich den Mund gehalten habe“, erwiderte Harry verzweifelt, während er seine Tasche auf einen der unzähligen freien Tische fallen ließ. Zu dieser frühen Morgenstunde war die Schulbibliothek noch vollkommen leer, da die meisten Schüler sich entweder im Gemeinschaftsraum aufhielten oder wie Hermine bereits Unterricht hatten.

„Oh.“ Rons vorher noch vor Aufregung gerötetes Gesicht fiel in sich zusammen.

Harry ließ sich gereizt auf einen Stuhl fallen und zog Magische Rituale - Eine Enzyklopädie aus seiner Tasche. Hätte Ron doch bloß seine Klappe gehalten. Prinzipiell hatte Harry ja gar nichts gegen das DA-Treffen einzuwenden. Es war ohnehin längst überfällig gewesen, da Neville und Luna sich schon des Öfteren bei ihm danach erkundigt hatten, nur um dann mit hängenden Gesichtern davonzuschleichen. Aber musste es ausgerechnet mit ungesagten Flüchen sein? Er hatte keine Lust, sich vor der versammelten Schule lächerlich zu machen, was aber mit Sicherheit heute Abend passieren würde.

„Harry“, sprach ihn seine ehemalige Quidditch-Teamkollegin Demelza Robins an, die plötzlich hinter ihm auftauchte, „Ich soll dir ausrichten, dass Professor McGonagall dich in ihrem Arbeitszimmer zu sprechen wünscht. Das Passwort ist Albus.“

„Vielen Dank, Demelza.“ Harry konnte sich nur zu gut vorstellen, worüber Professor McGonagall mit ihm reden wollte.

„Jimmy Peakes, Richie Coote und ich kommen übrigens auch zum DA-Treffen.“

Harry zuckte bei ihren Worten unmerklich zusammen und warf Ron noch einen gezielt strafenden Blick zu, bevor er sich auf den Weg zum Schulleiterbüro machte.

Während er die Gänge und Treppen der Schule entlangging, hatte er auf einmal das merkwürdige Gefühl, verfolgt zu werden. Er schaute sich suchend um und sah gerade noch, wie der hornbebrillte, rothaarige Kopf von Percy Weasley hinter einer verbeulten Ritterrüstung in Deckung ging.

Harry schüttelte abfällig den Kopf und ging weiter. Es war nicht das erste Mal, dass ihm Percy hinterher spionierte. Einmal hatte er diesen sogar dabei beobachtet, wie er eines der Bücher, die Hermine gerade durchgearbeitet hatte, wieder aus dem Regal genommen und durchgeblättert hatte. Glaubte Percy denn wirklich, sie würden ein Buch mit wichtigen Informationen einfach so wieder ins Regal zurückstellen? Für wie dumm hielt er sie eigentlich?

Harry wurde von ihm noch den ganzen Weg hoch bis zum Wasserspeier verfolgt, der das Büro der Schulleiterin bewachte, aber beim Wort „Albus“ bereitwillig Platz machte. Harry stieg die Stufe hinauf, bis er vor einer Tür stand, hinter der zwei Frauenstimmen gerade heftig miteinander diskutierten.

„Minerva, ich kann nach Charles Tod nicht mehr länger im Phönixorden bleiben.“

Harry zögerte. Einerseits wollte er die beiden nicht stören, andererseits aber auch nicht belauschen.

„Ich verstehe dich ja, Hestia. Der Tod deines Schwagers ist sicherlich sehr schlimm. Aber er hätte bestimmt nicht gewollt, dass du deswegen den Widerstand gegen ‚Du weißt schon wen’ aufgibst.“

Harry hob gerade seine Hand, um durch Anklopfen auf sich aufmerksam zu machen, als ihn Hestias Antwort mitten in der Bewegung innehalten ließ: „Ich muss mich um meine Nichte Hannah kümmern. Ich bin die einzige, nahe Verwandte, die ihr noch bleibt, wenn ich jetzt auch noch sterbe… Das arme Mädchen hat doch schon mit ansehen müssen, wie ihr Vater ermordet wird und dann Snapes Fluch...“

Snape. Der Name hallte unheilvoll in Harrys Kopf wider. Er sah Snapes hasserfülltes Gesicht vor sich, sah, wie er Dumbledore tötete, und spürte, wie eine unglaubliche Wut in ihm aufstieg. Er verabscheute diesen Mann, der ohne Reue Menschen ermordete, Familien auseinander riss und…

Die Tür vor ihm wurde plötzlich aufgerissen und Hestia Jones stürmte mit einem „Es tut mir Leid, Minerva, aber ich kann nicht anders.“ aus dem Büro. Sie drängelte sich, ohne Harry einen Blick zuzuwerfen, an ihm vorbei und lief eilig die Treppe hinunter.

Harry schaute ihr nachdenklich nach. Er verstand Hestias Beweggründe, bedauerte jedoch eine Verbündete weniger im Kampf gegen Voldemort und Snape zu haben.

„Na, kommen Sie schon rein, Potter, und setzten Sie sich!“, erklang plötzlich Professor McGonagalls Stimme aus dem Inneren des Turmzimmers.

Während Harry sich ihr gegenüber auf einen Stuhl sinken ließ, überlegte er, ob er sie auf den Vorfall von eben ansprechen sollte. Doch Professor McGonagall kam ihn zuvor und überspielte dieses Thema, indem sie sagte: „Sie wollen heute Abend also eine ihrer ‚Verteidigung gegen die dunklen Künste’-Versammlungen abhalten. Sind Sie mit den momentanen Leistungen von Professor Weasley nicht zufrieden?“

Harry brauchte einen Augenblick, bis er erkannte, dass sie nicht von Percy, sondern von Bill sprach. „Natürlich bin ich zufrieden. Bill… ich meine, Professor Weasley ist ein sehr guter Lehrer.“

„Warum dann diese Zusammenkunft?“

„Weil der Hut gesagt hat, dass Hogwarts in Gefahr ist! Wir müssen vorbereitet sein!“

„Harry.“ Professor McGonagall schüttelte in stummer Verzweiflung den Kopf. „Sie denken doch nicht im Ernst, dass ich meine Schüler, wenn Hogwarts angegriffen wird, in den Kampf schicken werde. Wozu, glauben Sie, hat das Ministerium, die ganze Auroren hierher geschickt?“

„Aber…“, versuchte Harry einzuwenden.

„Nein, Potter! Keiner meiner Schüler wird gegen Todesser kämpfen, solange ich hier Schulleiterin bin!“, erklärte McGonagall in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete, bevor sie sanfter hinzufügte. „Der Notfallplan sieht vor, dass sämtliche Schüler von meinem Kamin, der als einziger hier in Hogwarts noch an das Flohnetzwerk angeschlossen ist, direkt ins Ministerium evakuiert werden.“

Harry starrte sie überrascht an. An einen Notfallplan hatte er nicht gedacht.

„Ich sagen Ihnen das nur, Harry, damit Sie sich keinen falschen Hoffnungen hingeben. Wenn es zum Kampf kommen sollte, werden Sie mit den anderen Schüler die Schule verlassen. Keine Heldentaten. Keine Alleingänge.“

„Aber…“ Harry konnte nicht glauben, dass sie ihn wegschicken würde. Sie kannte doch nun die Prophezeiung. Sie wusste doch, dass er der Auserwählte war!

„Keine Widerrede, Potter! Ich kann und werde es Ihnen nicht verbieten, ihre Treffen abzuhalten. Es ist vermutlich sogar eine ganz schöne Abwechslung für die Schüler, in anbetracht der Tatsache, dass wir nun auch noch, neben den Quidditchspielen, die Besuche in Hogsmeade aufgrund sicherheitstechnischer Überlegungen absagen müssen. Außerdem…“ Bei diesen Worten huschte der Anflug eines Lächelns über ihr Gesicht. „…kann es ja auch ganz hilfreich sein für die OWL- und NEWT-Prüfungen.“

„Ist das alles, was Sie mir sagen wollten?“ Harry wusste, wie unhöflich sein Tonfall war, aber es war ihm in diesem Augenblick egal. Seit Rons Rüffel hatte er sein Temperament, so gut es eben ging, im Zaum gehalten und er musste sich nun wirklich zusammenreißen, dass das auch so blieb.

„Ja, das wäre dann alles.“

Harry verließ das Büro und stapfte wutentbrannt zurück zur Schulbibliothek, wobei er beinahe Neville, der ihm mit vor Freude strahlendem Gesicht erklärte, dass er auch heute Abend mit dabei sein würde, über den Haufen rannte.


Im Nachhinein gesehen kam ihm der ganze Tag wie verhext vor. Erst Hestias Ausstieg aus dem Phönixorden, danach das Gespräche mit McGonagall. Dann hatte Slughorn ihn in Zaubertränke beiseite genommen und gemeint, er müsse sich unbedingt zusammenreißen, wenn er die NEWTs am Ende des Jahres bestehen wolle, nur um ihn gleich danach zu einer Party des Slugclubs an Halloween einzuladen. Und als wäre das noch nicht des Guten genug, erklärten ihm noch zehn weitere Mitschüler, unter ihnen auch Romilda Vane, wie sehr sie sich auf das DA-Treffen freuen würden. Fast schien es so, als würde sich die gesamte Schule am Abend im Raum der Wünsche einfinden, um an seiner Demütigung teilzuhaben.

Als die Zeit zum Abendessen kam, hatte Harry ein so flaues Gefühl in der Magengegend, dass er nichts essen konnte. Ron und Neville schien es ähnlich zugehen, allerdings wohl eher aus Freude auf das bevorstehende Treffen, als aus Sorge, sich zum Gespött der gesamten Schule zu machen.

Einzig und allein Hermine mampfte fröhlich vor sich hin, wobei sie von ihrem kurzen Besuch bei den Hauselfen am Nachmittag in der Küche erzählte, was Harry ihr besonders übel nahm. Hatte er ihr nicht erklärt, dass er keine ungesagten Zauber beherrschte? Wäre das nicht ihre Gelegenheit gewesen, zwischen den Unterrichtsstunden diese mit ihm zu üben? Aber nein, sie hatte schlicht und ergreifend gemeint, sie könne ihm ja heute Abend unter die Arme greifen, nur um sogleich zu den Hauselfen in die Küche zu verschwinden.

Um halb sieben machten sich Harry, Ron, Hermine und Neville auf den Weg zum Raum der Wünsche. Unterwegs schlossen sich ihnen noch Luna und Ginny an, wobei Letztere das flaue Gefühl in Harrys Magen noch einmal verstärkte. Er war ihr in letzter Zeit so gut, wie es eben ging, aus dem Weg gegangen, um jede weitere Konfrontation mit ihr zu vermeiden und es seinem Herzen zu ersparen, sich erneut schmerzhaft zusammen ziehen zu müssen.

Sie hatten ihr Ziel noch nicht erreicht, als Harry das laute und aufgeregte Schnattern vieler Stimmer vernahm. Sehr viele Stimmen! Als er um die Ecke bog, stolperte er unwillkürlich ein paar Schritte zurück. Er hörte Rons Schmerzenslaut wie aus weiter Ferne, so sehr fesselte ihn der Anblick, der sich ihm bot.

Entlang eines langen Korridors standen Schüler. Nicht zwanzig… nicht dreißig… es waren so viele, dass Dudley sie mit Sicherheit nicht hätte zählen können, selbst wenn er es gewollt hätte.

„Boah, ich tick aus“, sagte Ron auf einmal direkt neben ihm.

„Das ist unglaublich“, flüsterte Hermine. Ihr langes buschiges Haar flog durch die Luft, als sie zu Harry herumwirbelte. „Sie alle wollen lernen, sich zu verteidigen. Sie alle wollen es von dir lernen, Harry!“

Harry nickte nur ungläubig.

„Entschuldige bitte, dass ich dir von diesem Treffen abraten wollte.“ Hermine warf einen erneuten Blick auf die Menschenmenge. „Jetzt sehe ich, dass ich Unrecht hatte.“

Sie lächelte ihn unsicher an.

Harrys Gedanken rasten. All diese Menschen waren hier, um zu kämpfen, um Voldemort im Fall der Fälle Widerstand zu leisten. Jeder von ihnen wollte von ihm, Harry, lernen, sich zu verteidigen. Auf einmal war sein Ärger der letzten Woche wie weggewischt und auch seine Sorge, sich lächerlich zu machen, wurde nebensächlich. Er hatte eine Aufgabe zu erfüllen!

Er sah Hermine an. „Hilfst du mir bitte heute Abend mit den ungesagten Zaubern?“ Dann lächelte er verschmitzt. „Du weißt doch, ich bin kein wirklicher Experte darin.“

„Ja, klar.“ Sie strahlte ihn an, bevor sie gemeinsam ihren Weg fortsetzten.

Die Gespräche verstummten, als die Anderen die Neuankömmlinge entdeckten. Harry ging schweigend dreimal an einem Stück kahler Wand vorbei, welche sich direkt gegenüber eines gewaltigen Wandteppichs befand, auf dem Barnabas, der Bekloppte, seit Jahrhunderten versuchte, Trollen Ballet beizubringen. Vermutlich würde es auch noch weitere hundert Jahre in Anspruch nehmen, bevor sich auch nur einer der Trolle dazu bereit erklären würde seine Keule wenigstens für drei Sekunden aus der Hand zu legen. Denn immerhin brauchte er sie ja, um den gescheiterten Ballettlehrer zu verprügeln.

Als Harry das dritte Mal das kahle Wandstück passiert hatte, erschien eine glänzend polierte Tür in der Wand. Er packte die Messingklinke, zog die Tür auf und betrat den riesigen Übungsraum, an dessen Wänden sich Bücherschränke und Regale erstreckten, auf denen Spickoskope, Geheimnis-Detektoren und Identitätsmesser herumstanden. Auf dem Fußboden lagen großen Seidenkissen und in einer Ecke entdeckte Harry seine Pfeife.

Er nahm sie an sich und beobachtete, wie die anderen Schüler den Raum betraten. Die meisten von ihnen blickten sich staunend um und tuschelten miteinander, während sich Harrys ehemalige DA-Mitglieder um ihn versammelten.

„Also“, begann Harry nervös, bemerkte jedoch, dass die neuen DA-Mitglieder ihm nicht zuhörten. Er blies einmal kräftig in die Pfeife und die Menge um ihn herum verstummte. „Ähm… willkommen im Raum der Wünsche. Einige von euch kennen ihn ja schon vom letzten Mal, wo wir allerdings viel weniger Leute waren.“

Harry warf Hermine einen unsicheren Seitenblick zu, da er nicht genau wusste, was er als nächsten sagen sollte.

„Ja, also ich würde daher vorschlagen, dass wir uns in drei bis vier Gruppen aufteilen und an verschiedenen Tagen der Woche hier üben, damit wir uns nicht gegenseitig im Weg stehen“, schlug diese daraufhin vor.

„Ich will aber dann mit Harry in einer Gruppe sein“, wurde sie von Romilda Vane unterbrochen, deren Freundinnen bei ihren Worten zu kichern begannen.

Hermine blickte sie strafend an, bevor sie fortfuhr: „Ich würde eher sagen, dass wir die Gruppen gemäß unseren Klassen einteilen. Die siebte würde eine Gruppe bilden und von Harry unterrichtet werden. Dann wäre es schön, wenn sich immer zwei oder drei Leute aus der siebten oder der ehemaligen DA zusammen tun würden, um die anderen drei Gruppen zu unterrichten.“ Sie sah prüfend über die Köpfe der Leute hinweg, bevor sie meinte: „Am Besten bildet die sechste noch ein weitere separate Gruppe. Die fünfte und vierte Klasse, sowie die dritte und zweite können sich dann noch zu zwei weiteren Gruppen zusammentun.“

Harry und Hermine beobachteten zufrieden, wie sich daraufhin vier verhältnismäßig gleich große Gruppen bildeten.

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

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Freitag, 26. Oktober 2007, 10:48

„Und was ist mit mir?“, wollte plötzlich ein kleiner, schwarzhaariger Junge wissen, dessen Augenbrauen im punkto Buschigkeit sogar Hermines Haaren Konkurrenz machen konnten.

„Wer bist du denn?“, fragte Hermine ihn freundlich.

Der kleine Junge reckte stolz die Brust und ließ sein Slytherin-Abzeichen aufblitzen, bevor er antwortete: „Ich bin Detlef von Knorrenbach und gehe in die erste Klasse.“

„Ist sonst noch jemand aus der ersten Klasse hier?“ Hermine schaute suchend in die Runde, aber keiner meldete sich. Verwundert runzelte sie die Stirn. „Woher weißt du denn von diesem Treffen, Detlef?“

„Sei nicht zu freundlich zu ihm.“, wisperte Ron ihr daraufhin zu. „Der Knirps ist ein Slytherin.“

Harry war insgeheim froh, dass er dasselbe nur gedacht und nicht ausgesprochen hatte, da Hermine Ron warnend gegen das Schienbein trat.

„Ich habe diesen großen, blonden, arroganten Hufflepuff dahinten belauscht, als er behauptete, er würde nur zum Treffen hingehen, um zu erfahren, was Harry Potter an dem Abend, an dem Dumbledore gestorben ist, gemacht hat.“ Detlef deutete mit ausgestrecktem Finger auf Zacharias Smith.

„Wenn Einige von euch wirklich nur hier sind, um das zu erfahren, dann könnt ihr gleich wieder gehen, denn ich werde euch darüber mit Sicherheit nichts erzählen“, erklärte Harry ruhig.

„Und warum willst du uns das nicht sagen?“, wollte Zacharias Smith daraufhin in einem recht angriffslustigen Ton wissen.

„Weil es euch nichts angeht. Das alles war eine Sache zwischen Professor Dumbledore und mir. Es hat nichts mit der DA zu tun. Also wenn ihr etwas von mir lernen wollt, dann bleibt. Wenn ihr jedoch nur irgendwelche Geschichten von mir hören wollt, dann könnt ihr gleich gehen.“ Harry sah Zacharias auffordernd an.

Doch dieser dachte überhaupt nicht daran zu gehen, sondern schüttelte Justin Finch-Fletchleys Hand, die ihn zurückhalten wollte, von seinen Arm ab und ging drei Schritte auf Harry zu. „Und was genau willst du uns beibringen? Weasley soll etwas von ungesagten Zaubern geschwafelt haben, aber du vergisst, dass ich mit dir zusammen Verteidigung gegen die dunklen Künste habe und dabei hast du dich mit diesen Flüchen doch sehr schwer getan.“

„Wenn dir Harrys Unterricht nicht gefällt, dann hau doch einfach ab“, warf Ron laut ein, bevor Harry antworten konnte.

„Warum sollte ich? Wir alle sind hierher gekommen, um etwas zu lernen, allerdings frage ich mich, was er jemanden wie mir noch beibringen kann, wenn er die Ungesagten noch nicht einmal selbst beherrscht.“

„Sag mal, Zacharias“, ergriff nun Ernie Macmillian das Wort. „Kann es sein, dass du selber am liebsten der Anführer der DA sein willst, oder was hat das Ganze hier zu bedeuten?“

Zacharias wurde rot. „Und wenn schon, wenigstens beherrsche ich ungesagte Flüche im Gegensatz zu ihm.“

„Wie kannst du es wagen, Harry zu beleidigen“, brauste Ron daraufhin auf und zog seinen Zauberstab, doch Zacharias war schneller und entwaffnete ihn, während die anderen Schüler kreischend ein paar Schritte zurückwichen und Colin Creevey das Ganze begeistert fotografierte.

„Hört sofort auf!“, schrie Hermine, doch keiner hörte auf sie.

Ron stürzte sich nun ohne Zauberstab auf den blonden Hufflepuff, nur um kurze Zeit später durch einen weiteren Zauber zurückgeschleudert zu werden. Zacharias wollte gerade noch einen Fluch über den am Boden liegenden Ron aussprechen, da…

„Smith!“ Harrys Stimme hallte von den Wänden wider.

Alle um sie herum verstummten, als sich Harry Smith gegenüber aufstellte und nun seinen eigenen Zauberstab zog. Er warf einen kurzen Blick zu Ron hinüber, der sich gerade mit blutender Nase von einem der Kissen aufrappelte, als er aus dem Augenwinkel bemerkte, wie Smith seinen Zauberstab auf ihn richtete.

Harrys Kopf wirbelte herum:‚Levicorpus’. Einen Lichtblitz später hing Zacharias Smith kopfüber in der Luft. Die Leute um ihn herum schrieen vor Lachen, als ihm sein Umhang über den Kopf rutschte und man seine Unterhose erkennen konnte. Es war die hässlichste Unterhose, die Harry in seinem ganzen Leben gesehen hatte, abgesehen vielleicht von Snapes.

Snape! Mit einem Mal fiel Harry ein, wessen Zauberspruch er soeben verwendet hatte und er ekelte sich vor sich selbst. ‚Liberacorpus’. Ein weiterer Lichtblitz und Zacharias Smith landete unsanft auf den Boden. Hektisch zog er seinen Umhang zu Recht und blickte sich dann mit roten Flecken im Gesicht panisch um.

„Du hast Recht, Zacharias. Ich beherrsche tatsächlich keine ungesagten Flüche“ Die Menge lachte bei seinen Worten, obwohl es ihm lieber gewesen wäre, wenn sie das nicht getan hätten. „Hermine wird mit daher dabei helfen.“

Harry ging zu Ron hinüber, der sich gerade ein Nasenblutnougat in den Mund schob, um seine Blutung zu stillen. „Alles okay mit dir?“

„Klar, Kumpel. Das war eben total krass.“ Ron grinste ihn mit blutverschmiertem Gesicht an, bevor er sang und klanglos umkippte. Harry konnte ihn gerade noch festhalten, bevor er erneut auf den Boden aufschlug.

„Ron!“ Hermine drängelte sich an den anderen vorbei zu ihnen hinüber. „Oh nein, er hat die falsche Hälfte geschluckt! Geh’ mal zur Seite, Harry.“

Sie zauberte eine Trage herbei, befestigte Ron darauf und machte sich, die Bahre neben sich herschwebend, auf den Weg in den Krankenflügel.

„Das Treffen ist für heute vorbei“, rief Harry, während er hinter Hermine hereilte. „Und Smith, wenn du das nächste Mal kommst, dann lass’ besser deine Finger von Ron.“

Zum Glück stellte sich Rons Nasenbluten als etwas heraus, dass Madam Pomfrey schnell mit einen einfachen Wink ihres Zaubertranks und etwas Bluttransfusionstrank wieder in den Griff bekam.

Gemeinsam machten sich die drei danach auf den Weg zurück zum Gryffindorturm.

„Geht es dir auch wirklich gut, Ron?“, wollte Hermine besorgt von ihm wissen.

„Nicht so ganz“, erwiderte Ron kläglich und schwankte bedrohlich, woraufhin ihm Harry und Hermine unter die Arme griffen.

„Oh Ron. Madam Pomfrey hätte dich doch lieber über Nacht im Krankenflügel behalten sollen. Der Blutverlust scheint dich wirklich ziemlich geschwächt zu haben.“ Hermine machte Anstalten umzudrehen.

„Eigentlich hab’ ich ja nur so einen entsetzlichen Hunger. Können wir nicht einfach einen kleinen Abstecher in die Küche machen?“

„Verdammt noch mal, Ron, ich habe mir Sorgen um dich gemacht!“ Hermine ließ seinen Arm, den sie eben gerade noch zärtlich getätschelt hatte, los. „Aber das Einzige, an das du denkst, ist essen.“

Ron taumelte erneut und Harry hatte Mühe seinen großen, schlaksigen Körper am Fallen zu hindern.

„Na gut, dann gehen wir halt in die Küche.“ Hermine packte Ron erneut am anderen Arm und half Harry diesen wieder aufzurichten, bevor sie ihn grob hinter sich her in Richtung Küche zog. „ Ich hoffe nur, dass wir die Hauselfen nicht zu sehr stören.“


Die Hauselfen fühlten sich überhaupt nicht von ihnen gestört, das Gegenteil war eher der Fall. Kaum, dass sie die Küche betreten hatten, wuselten auch schon einige von ihnen um Harry und Ron herum und fragten, was sie ihnen bringen könnten. Wobei sie sich allerdings soweit wie möglich von Hermine fernhielten.

Während Ron begeistert all die Sachen aufzuzählen, die er am liebsten mochte und eine Hauselfe nach der anderen daraufhin davon schoss, um ihn seine Wünsche zu erfüllen, sah sich Harry interessiert in der riesigen Küche um. Die Tische, die dieselbe Anordnung hatten wie die Esstische in der darüber liegenden Großen Halle, waren bereits für das morgige Frühstück eingedeckt worden und…

Harry spürte plötzlich, wie ihn etwas Hartes mitten in die Magengrube traf. Er schnappte nach Luft, während eine piepsige Stimme zu ihm sagte: „Harry Potter, Sir. Dobby hat so sehr gehofft, dass sie ihn wieder mal besuchen kommen.“

Harry blickte an sich hinunter und sah in riesige, grüne, tennisballförmigen Augen, die keck unter einen Teewärmer; den Hermine vermutlich als Hut bezeichnet hätte; zu ihm aufblickten.

„Hey Dobby“, begrüßte Harry den Hauself. „Wie geht es dir denn?“

In Dobbys Augen standen Tränen, während er erwiderte: „Dobby geht’s sehr gut, Sir. Möchte Harry Potter etwas trink…“

Er wurde rüde bei Seite geschubst, als sich ein sehr alter und unglaublich hässlicher Elf mit einer großen Schnauzennase an ihm vorbei schob. „Kreacher bringt Meister Tee.“ Er verbeugte sich beim Sprechen so tief, dass es an ein Wunder grenzte, dass die Tasse auf dem Tablett, welches er trug, nicht hinunter fiel.

„Ähm, danke Kreacher.“ Harry nahm die Tasse in die Hand, die jedoch nur noch lau warm war und roch an dem Tee. Dann verzog er angewiderte das Gesicht. Das Gebräu stank schlimmer als verfaulte Flubberwürmer.

Er spürte unterdessen Kreachers Blick auf sich ruhen und hörte ihn leise murmeln: „Er ist nicht Kreachers Meister, oh nein. Kreacher hat extra in den Tee gep…“

„Aber ich möchte doch nur, dass ihr alle frei seid!“

Harry blickte sich nach Hermine um, die gerade versuchte zwei kleinen Hauselfen, die vermutlich den Fehler gemacht hatten, ihr etwas zu trinken anzubieten, ihre B.ELFE.R-Flugblätter aufzudrängen.

In diesem Moment krachte es laut hinter ihnen. Harry wirbelte herum und entdeckte sechs Elfen, die ein großes Silbertablett mit Keksen und Säfte hatten fallen lassen und nun alle mit ausgestreckten Fingern und vor entsetzten geweiteten Augen in Richtung des Tisches zeigte, der in der Großen Halle der Lehrertisch gewesen wäre.

Harrys Blick folgte ihren Fingern und erblickte eine kleine Hauselfe, die in einem schmuddeligen Rock und einer ebenso schmuddeligen Bluse mitten auf dem frisch eingedeckten Tisch stand. Mit ihrer einen Hand umklammerte sie eine Butterbierflasche, während sie die andere Hand hob und mit einem ihrer dünnen knochigen Finger auf Hermine deutete.

„Du…“ Sie wankte bedrohlich und stieß dabei einige Teller zu Boden. „Du bist eine böse Frau!“

Während die anderen Hauselfen, ob dieser ungezogenen Worte, wie versteinert wirkten, bückte sie sich und schnappte sich einen der goldenen Trinkpokale, die zu ihren Füßen standen.

„Winky, nein! Nicht den Pokal der Schulleiterin“, quiekte Dobby und eilte auf Winky zu.

Aber er kam zum spät. Winky, noch immer bedrohlich schwankend, schleuderte den Becher mit aller Kraft in Hermines Richtung, wobei sie Kopf über vom Tisch fiel. Der Becher flog unterdessen genau auf Hermine zu, wurde aber mitten in der Luft durch etwas gestoppt – Dobbys Kopf. Es gab ein fürchterliches knackendes Geräusch, bevor beide auf den Boden landeten.

„Ist alles in Ordnung, Dobby?“ Harry, Hermine und Ron rannten auf den Hauselfen zu, der sich stöhnend seinen Kopf rieb.

„Dlobbly gleht’s glut, Hally Plotter, Slir“, erwiderte Dobby mit heraushängender Zunge.

Harry half ihm vorsichtig auf die Beine und sah zum Küchentisch hinüber, wo eine Reihe anderer Hauselfen die nun friedlich schnarchende Winky versorgten und das zerbrochene Geschirr einsammelten.

Neben ihm bückte sich Hermine nach dem Pokal und hob ihn auf, wobei sich ein wunderschöner, rubinroter Stein, der den Pokal der Schulleiterin von allen anderen Unterschied, aus seiner Fassung löste.

„Oh nein“, flüsterte Hermine daraufhin und starrte traurig den kleinen, goldenen Becher in ihrer Hand an, bevor sie ihn mit einem erschreckten Aufschrei fallen ließ und zurücksprang.

Der Becher schüttelte sich. Harry rieb sich ungläubig die Augen und betrachtete ihn erneut. Der Pokal schüttelte sich wieder und ließ diesmal dabei kleine, goldene Funken sprühen. Und dann… wuchsen ihm zwei fein gearbeitete, goldene Henkel.

Harrys Herz pochte heftig, als Hermine sich erneut vorbeugte und den Becher in die Hand nahm. Sie musterte ihn prüfend, bevor sie andächtig über seine goldene Oberfläche strich und murmelte: „Das beste Versteck ist genau unter der Nase des Suchenden.“

Auch Ron trat nun näher und schaute Hermine über die Schulter. Ein strahlendes Lächeln glitt über sein Gesicht, während er Harry zu sich heranwinkte: „Sieh nur, Harry. So sinnlos ist Belfer gar nicht.“

Harry ließ Dobby vorsichtig los und ging langsam zu seinen Freunden hinüber. Er nahm den Becher, den Hermine ihm reichte, und musterte dessen Gravur. Es war ein Dachs.

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Freitag, 26. Oktober 2007, 12:05

Hallöchen Plumbum,

ich mach mal hier den Anfang!

Ein sehr amüsanter Kapitelanfang! Romilda Vane, Hermines Tintenfass, Ron als Schlichter... Ein Feuerwerk der guten Laune! :D

Auch Harrys Gemecker lässt nach. Schade, dass er sich mit McGonagall anlegen muss...
Smith hat mal bekommen was er verdient! Gut so!

Die Lehrstunde mit Mad-Eye finde ich sehr gut beschrieben!

Snape scheint wohl endgültig böse zu sein, wenn er schon Schüler angreift und ihre Eltern ermordet... Wir werden sehen!

Und B.Elfe.R ist auch noch zu was nütze! Ich hab es nicht für möglich gehalten...
Eine ekelhafte Vorstellung ist natürlich, dass die Schulleiterin im übertragenen Sinne "aus" Lord Voldemort trinkt! :D

Stilistisch gibt's wieder nix zu meckern, also halte ich zu diesem Thema meine Klappe... Man muss ja auch nicht immer loben! ;)

Schreib schön weiter und ebenfalls viel Spaß beim 7. Band!
Ich bin gespannt, was ich alles auf Englisch falsch verstanden habe... :D

Gruß,
Wizzie
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.


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Freitag, 26. Oktober 2007, 12:43

Hey Wizzie,

vielen lieben Dank für deinen Review.

Ich hoffe sehr, dass ich noch öfters ein Feuerwerk der guten Laune entfachen kann, allerdings wird es in den folgenden Kapiteln zu nehmend ernster werden.

Tja, und Harry und McGonagall, die kommen halt momentan einfach nicht auf einen grünen Zweig. Wie kann McGonagall es auch einfach wagen, Harry und seine Freunde sich nicht in Lebensgefahr bringen zu lassen... Naja, wenigsten gibt es da ja noch die Weihnachtsferien... ;)


Zitat

Die Lehrstunde mit Mad-Eye finde ich sehr gut beschrieben!

Mad-Eye hat natürlich mit seinem geübten Auge sofort erkannt, was Harrys größtes Problem ist... :D


...und noch zu B.ELFE.R...
Da hat sich doch glatt die Winky in meine Geschicht eingeschlichen, um die Hauselfen auch ein Betrag zum Voldi-Widerstand leisten zu lassen... :P

Ich wünsche dir viel Spass beim Lesen von HP 7...
... alles Liebe und Gute
Plumbum =)

P.S. Zu Snape sage ich jetzt mal bewusst einmal nichts.

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54

Samstag, 27. Oktober 2007, 20:08

Servus Plumbum

war echt fertig mit den Nerven, als ich das siebte Buch fertig gelesen hat und wollt eignetlich hier nur ein im Forum schaun, um nach mal ein bißchen ein HP-Feelung zu bekommen. Bin dann auf deine Geschichte gestoßen und muss sagen: DIe ist echt klasse. Superschöner Erzählstil, wie bei JKR und superlustig. --thumbs-up-- --thumbs-up-- --thumbs-up-- --thumbs-up-- --thumbs-up--
und klasse detailverliebtheit (war doch beabsichtigt, das McGonagall ihren goldenen Pokal hebt und der später iner Küche gefunden wird?)

ich werd mich jetzt mal ein paar Stunden aufs Ohr hauen.
Bye Romi

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Sonntag, 28. Oktober 2007, 14:18

Hey Romilda18
ich freue mich sehr, dich als neuesten Leser meiner FF begrüßen zu dürfen und bedanke mich herzlich für deine Komplimente bezüglich meines Schreibstils. =)

Des Weiteren freut es mich, dass du meinen kleinen Hinweis mit McGonagall und den goldenen Pokal herausgefunden hast, ich hatte schon gedacht, dass das niemand mehr herausfinden.

Ich hoffe du schläft gut und erholst dich von der "durchlesenen" Nacht...
...Viele liebe Grüße und alles Gute
Plumbum =)

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Montag, 29. Oktober 2007, 14:43

Hi!
Hihi...Lockharts "charmanter" Assistent...hehe...^^
Die DA-Szene im Raum der Wünsche hat mir auch sehr gut gefallen! Blöder Smith!!
Juhu, die drei verstehen sich endlich wieder!! :D

Also zu Snape...naja...irgendwie klang das ja so, als ob Snape Hannah bewusst nicht umgebracht hat...naja...wir werden sehen...

Bin schon auf deine Fortsetzung gespannt, und wann endlich der "schlafende Drache" vorkommt!

LG. =) Lisa
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57

Montag, 29. Oktober 2007, 17:39

Hey Lisa,

Danke für dein Review:

Zitat

Hihi...Lockharts "charmanter" Assistent...hehe.


Tja "Charm" hat eben viele Gesichter, auch wenn eines davon von fettigen Haaren umgeben ist. :D

Der "schlafende Drache" wird erst ganz, ganz, ganz, ganz spät auftauchen, du wirst dich also noch etwas Gedulden müssen.

Tja und zu Snape, sag ich wieder einmal nichts. ;)

Viele liebe Grüße und alles Gute
Plumbum =)

Edit: Juhu --winke-winke--
Habe gerade gesehen, dass "Harry Potter und der schlafende Drache" die tausend Hits Marke erreicht hat. Vielen lieben Dank an all diejenigen, die meine Fanfiktion angeklickt haben und ein noch größeres Dankeschön an Euch allle, die mir Kommentaren schreiben, ich freue mich über jedes einzelne. --knuddel--

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Iridium

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Mittwoch, 7. November 2007, 17:45

Hallo Plumbum!

Ich hatte jetzt erst Zeit dein 8. Kapitel zu lesen.

Wieder mal ein tolles Kapitel mit viel Charme und klasse Ideen, besonders wie du die Szene in der Bibliothek beschrieben hast - Hermin mit Tintenspritzern im Gesicht. Ob sie einen Tintenspritzer-aus-dem-Gesicht-Zauber kennt?
Schön auch, dass sie sich wieder versöhnt haben.

Aber auch Rons bissige Sprüche sind wirklich zum Brüllen.

Zitat

Wenn die Seele eines Todesser wie Nott für einen Dementoren eine vollständige Mahlzeit ist, müsste doch ein Horkrux lediglich ein Appetithappen für ihn sein, oder?

Das Ende des Kapitels ist deutet ja darauf hin, dass der verschwundene Becher der Helga Hufflepuff wieder aufgetaucht ist. Ob der Becher wohl ein Horkrux ist? Wenn das zuträfe - wie zerstört man wohl einen Horkrux? Sollte bestimmt nicht einfach sein. Da ist man doch gleich auf die Fortsetzung gespannt.

Ich bin mal gespannt, ob die angefangenen Handlungsstränge, z.B. Lilys Bücher, noch eine Rolle spielen werden.

Also wenn du so weiter machst, verdient deine Arbeit ein echt großes Lob!
;)
Nur ein Kleingeist hält Ordnung,
das Genie überblickt das Chaos!!

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Madeline89

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59

Mittwoch, 7. November 2007, 21:37

So, ich hab die Geschichte gerade durch und ich find sie richtig klasse. Bitte schreib mehr.

Ich hab an manchen Stellen so irre lachen müssen. Ist wirklich alles sehr gut. 8)

Plumbum

Animagus

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60

Donnerstag, 8. November 2007, 18:50

@ Madeline89 und Iridium

Hallo ihr beiden. Vielen lieben Dank für Eure Kommentare...

@Iridium

Ich glaube, Hermine braucht kein Tintenspritzer-aus-dem-Gesicht-Zauber, sondern einfach nur Wasser und ein großes Stück Seife ;).

Zitat

Aber auch Rons bissige Sprüche sind wirklich zum Brüllen.

Naja, Ron versucht halt, wo es geht den Streit zwischen Harry und Hermine zu schlichten, auch wenn er sich dabei nicht sonderlich geschickt anstellt. :D

Zitat

Ich bin mal gespannt, ob die angefangenen Handlungsstränge, z.B. Lilys Bücher, noch eine Rolle spielen werden.

Ich glaube, ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass einige Dinge die ich irgendwann einmal erwähnt habe noch eine weitere Rolle spielen werden. ;)

@ Madeline89

Ich freue mich sehr, dass dir die Geschichte gefällt und dass dich "meine Art des Humors" zum Lachen bringt. :]

Viele liebe Grüße
Eure Plumbum =)

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!