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Roessi

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Samstag, 11. März 2006, 16:47

Harr Potter und das Herz der Drachen (22.1)

Harry Potter und das Herz der Drachen



Disclaimer: Die vorliegende Geschichte ist eine FanFiction zu Harry Potter.

Alle Charaktere gehören Joanne K. Rowling, bis auf solche, die von mir ergänzt wurden und sich im Verlauf der Geschichte entwickeln können.






Autor: Roessi
Altersbeschränkung: noch nicht wirklich festgelegt, denke aber so ab 14
Genre: Fortsetzung von HBP
Anmerkungen: Meine erste FF, die ich veröffentliche und ich bin für Kritik immer offen



Inhalt: Die Geschichte spielt sozusagen im 7. Schuljahr. Nun da sein Mentor nicht mehr ist, wird Harry von Zweifeln geplagt. Wie soll er mit der grossen Last fertig werden und vor allem, wie sehen die nächsten Schritte aus. Doch dann kommt es zu überraschenden Ereignissen, es treffen sich nicht nur alte Freunde und Feinde, sondern es ergeben sich ganz andere Aspekte. Die Geschichte wird sich nicht mit der Suche nach den Horkruxen beschäftigen, denn davon gibt es schon ein paar zu gute Versionen ;-) Aber von dem Rest solltet ihr euch überraschen lassen.


Info: Ich habe die Geschichte schon in zwei anderen Foren gepostet und will mal schauen, ob sie hier auch Anhänger findet.

Bisher online:

1. Prolog - Abschied von Hogwarts
2. London
3. Briefe, Übungen und mehr
4. Prüfungen, Geschäfte und alte Bekannte
5. Hilfe
6. Ein neuer Freund ?
7. Streiche und Überraschungen unterschiedlicher Art
8. Die Ereignisse überschlagen sich
9. Überraschungen
10. Sorgen
11. Ein ereignisreicher Tag
11.1 Testamentseröffnung
11.2 Zurück im St. Mungo
11.3 Geheimnisvoller Grimmauld Platz 12
12. Der Überfall
13. Zurück im Grimmauld Platz
14. Partypläne
15. Ereignisse wiederholen sich
15.1 Seltsame Vorgänge im Grimmauld Platz
15.2 Im Krankenhaus
15.3 Zurück nach Hogwarts
16. Eine unvergessliche Nacht in Hogwarts
17. Träume, Erkenntnisse und vieles mehr
17.1 Träume und neue Rätsel
17.2 Im Grimmauld Platz
17.3 Im Krankenhaus
18. Gedanken, Erinnerungen und Rätsel
19. Wiedersehen, Überraschungen und verletzte Gefühle
20. Streitigkeiten, Zwischenfälle und Erklärungsversuche
20.1 Streit
20.2 Morgenstund’ ...
21. Partystimmung?
21.1 Verwirrung
22. Letzte Vorbereitungen und neue Probleme
22.1 Rückkehr zum Grimmauld Platz



1 - Prolog - Abschied von Hogwarts

Am Abend nach der Beerdigung von Professor Dumbledore schlug das Wetter plötzlich um, dicke graue Wolken kamen über die Berge, dicke Nebelschwaden trieben über die Oberfläche des Sees und hüllten später das Schloss und die angrenzenden Länderein in eine geisterhafte Dunst.

Es waren eine Nacht gewesen, in welcher nur wenige Schüler Schlaf gefunden hatten. Auch Harry konnte stundenlang kein Auge schließen. In seinem Kopf schwirrten die Gedanken nur so, er hatte einen ersten Schritt gemacht, hatte mit Ginny gesprochen und sich von ihr getrennt. Sie hatte es besser aufgenommen als er gedacht hätte aber konnte er selber damit umgehen. Sie fehlte ihm jetzt schon, war sie doch in den letzten Tag eine Quelle der Ruhe für ihn gewesen. Doch sein weiterer Weg, wie auch immer dieser sich gestalten würde, war einfach zu gefährlich. Es gab noch eine Menge Dinge, die dem Sechzehnjährigen durch den Kopf gingen, doch irgendwann schlief auch Harry ein.
Am nächsten Morgen wurden die Schüler früh geweckt.

Für elf Uhr war die Abfahrt des Hogwart Express vorgesehen und wie immer mussten in den letzten Minuten noch die Sachen gepackt werden. Für Harry war es ein seltsames Gefühl, er hatte vor, sich auf die Suche nach den Hokruxen zu begeben was gleichzeitig bedeutete, dass er wahrscheinlich zum letzen Mal seine Sachen hier packen würde. Nachdem was bei der Zerstörung des Rings durch Professor Dumbledore und bei der folgenschweren Suche nach dem Anhänger geschehen war, glaubte Harry nicht mehr wirklich, dass er die Suche und die damit verbunden Kämpfe überleben würde. Auf dem Weg durch den Gemeinschaftsraum verstärkte sich das seltsame Gefühl in seinem Bauch. Für Harry war Hogwarts in den letzten sechs Jahren immer das wahre Zuhause gewesen und heute würde er es verlassen. Ob er die Chance bekommen würde zurückzukehren, die Zukunft würde es zeigen. Doch heute glaubte Harry nicht wirklich daran, zu düster lastet die dunklen Erinnerungen der letzten Tage.

Auf dem Weg zur großen Halle fiel Harry erstmals auf, dass er Ron noch nicht gesehen hatte. Es war doch mehr als ungewöhnlich, dass ausgerechnet Ron noch vor Harry aufgestanden war. Sicher, der Gedanke an Essen war für Ron schon immer die wahrscheinlich stärkste Motivation und man konnte nie wissen wann es die nächste Mahlzeit geben würde. Doch Ron würde zu seiner Familie in den Fuchsbau fahren und das Essen von Molly Weasley war auch von den Hauselfen hier nicht zu schlagen. Diese Gedanken munterten Harrys düstere Stimmung ein wenig auf und so betrat er die große Halle. Am Tisch saßen Ron und Hermine zusammen mit Ginny und schienen über etwas zu sprechen ohne zu bemerken, dass Harry auf den Tisch zulief.

Als Harry sich mit einem „Guten Morgen“ zu ihnen setzte beendeten sie gerade ihr Gespräch und schauten ihn an.

„Du siehst auch nicht so aus, als hättest du gut geschlafen“, stellte Ron fest, welcher nach Harry Meinung auch nicht so aussah als hätte viel geschlafen.

„Worüber habt ihr gesprochen“, fragte Harry.

„Ach – nichts weiter - wir haben nur darüber gesprochen, ob es denn ein neues Schuljahr geben wird auch wenn uns das ja nicht betrifft“, teile Hermine nicht so ganz überzeugend mit.

„Ach so“, meinte Harry nur und füllte seinen Teller mit Rührei und diversen Kleinigkeiten. Er wusste schließlich, dass bei den Dursleys wohl kaum mit einem guten Frühstück zu rechnen war. Aber das seine Freunde nur über die Schule gesprochen hatten, das sollten sie lieber jemand anderen erzählen. Er würde schon noch herausbekommen um was es wirklich ging.

Natürlich hatte Harry Hermines Anspielung nicht überhört, doch genauso wie Harry wusste das egal was sagen würde, seine Freunde ihn begleiten würden, machte sich doch auch die Sorge in ihm breit und die Last der Verantwortung schien wie ein zusätzliches Gewicht auf seiner Schulter zu liegen.
Nachdem das Frühstück beendet war, griffen sich die Schüler ihr Gepäck, welches wie immer vom Turm schon herunter gebracht war und begaben sich zum Bahnhof nach Hogsmeade. Harry und seine Freunde verabschiedeten sich noch von Hagrid und suchten sich gemeinsam mit Luna und Neville ein Abteil. Ohne Zwischenfälle erreichte der Zug am späten Nachmittag London Kings Cross.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Roessi« (7. April 2008, 10:48)


Prongsy

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Samstag, 11. März 2006, 17:22

Da der Anfang bisher nur ein Prolog ist kann ich über die Geschichte an sich noch nciht viel sagen.

Ich gebe dir aber einen Tipp:
Schau dir die POsts erst nochmal richtig an, die vielen komsichen Zeichen bei ä ü ö und ß waren shcon sehr irritierend.
Und bei den Gesprochenen reden, wären abschnitte sehr gut, damit man besser mitkommt.

Ansonsten fand ich es bisher ganz gut.

Ich lese gerne weiter!

Greetz
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Sonntag, 12. März 2006, 14:21

Hallo Prongsy,

ist mir gestern beim Posten aufgefallen und ich habe dann sauer erst mal aufgegeben. Mit mozilla werden alle sonderzeichen geändert, frag mich nicht warum.

Habe es jetzt noch mal mit IE editiert und glaube jetzt stimmt es.

Hänge auch direkt noch ein chap dran.

Grüße Roessi

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Sonntag, 12. März 2006, 14:26

So liebe Leute, glaube ich habe jetzt ein Variante gefunden die Chaps im richtigen Fromat zu posten :-). Hoffe das neue Chap gefällt, mal sehen ich hänge vielleicht noch eins drann. Viel Spaß beim Lesen, Roessi

**********



2 - London

Die Ankunft des Hogwarts Express auf Gleis 9 ¾ war nicht wirklich anders als sonst. Ungewöhnlich war wie schnell die meisten Schüler den Zug verließen und dennoch lag eine bedrückende Stille über dem Bahnsteig. Die Gesichter der Eltern waren von der ernsten Situation geprägt und ängstliche Blicke wanderten über den Bahnsteig. Die Menschen schienen zu befürchtete, dass jeden Augenblick Todesser hinter einer Säule oder aus einer dunklen Ecke hervorspringen könnten.

Die Vier verabschiedeten sich von Luna und Neville und verließen den Zug. Auf dem Bahnsteig wurden sie von Molly und Arthur Weasley empfangen, die von Remus und Tonks begleitet wurden. Die Begrüßung fiel ungewöhnlich knapp aus, auch wenn es Molly sich nicht nehmen ließ der Reihe nach alle einmal fest zu umarmen. „Wir sollten uns beeilen“, sagte Mr. Weasley; „Nach dem Tod von Dumbledore ist es nirgendwo mehr sicher. Man könnte meinen für die Todesser war es ein Startsignal überall Unruhe zu stiften.“ Als die Gruppe den Bahnsteig verließ, blieb Harry noch mal kurz stehen, wandte sich um und warf einen letzten traurigen Blick auf die dampfende Lokomotive des Hogwarts Express, welche genau in diesem Augenblick einen schallenden Pfiff von sich gab, worauf der schwarz-rote Zug sich langsam in Bewegung setzte und den Bahnsteig verließ. Vielleicht war es ja ein Zeichen dachte Harry und schritt durch die Barriere.
Als die Gruppe die Vorhalle erreichte, konnten sie die Dursleys schon von weiten erkennen. Diesen war deutlich anzusehen, dass sie sich unter den vielen „Abnormalen“ mehr als unwohl fühlten. Mr. Dursleys Augen verengten sich, als er die Gruppe auf sich zukommen sah. „Es wird langsam Zeit, wir warten hier schon ewig“, herrschte Onkel Vernon Harry an, doch bevor er weiter sprechen konnte, löste sich aus der Masse der vorbeidrängenden Besucher Mad-Eye Moody und jedes weitere Wort blieb Mr. Dursley förmlich im Hals stecken. „Hallo Dursley, ich denke ihr habt mich nicht vergessen“, brummte Moody. „Vergiss nicht, sollten wir Beschwerden hören, dann kommen wir zu Besuch!“, und es schien tatsächlich ein Grinsen auf seinen harten Gesichtszügen erkennbar zu sein. Harry musste unweigerlich schmunzeln und zwinkerte Moody freundlich zu.
“Ich werde sie anzeigen!“ erwiderte Vernon Dursley und versuchte dabei ein möglichst hochmütiges und ernsthaftes Gesicht zu bewahren. Ohne Moody mit einem weiteren Blick zu würdigen drehte Vernon sich um und wandte sich damit wieder Harry zu. „Steh hier nicht länger so blöd herum“, giftete er, „es ist schließlich sehr großzügig von uns, dass wir diesen Aufwand betreiben und unsere kostbare Zeit vergeuden um dich hier abzuholen!“

Harry war überrascht, nicht über die Bemerkungen, so was war üblich doch das er scheinbar die Bemerkungen von Moody überging, das war neu. Harry nickte nur und traurig verabschiedete er sich von seinen Freunden, wobei Molly Weasley es nicht lassen konnte ihn noch mal fest zu umarmen und ihm dabei ins Ohr flüsterte, „wir holen dich da so schnell wie immer heraus“! „Danke“, flüsterte Harry und folgte seinen Verwandten zum Auto.

Auf dem Parkplatz angekommen sah Harry welche Zeit sie verschwendet hatten. Dudley saß noch im Wagen und war mit seinen neuesten Errungenschaften beschäftigt. Wahrscheinlich hatte die Familie gerade einen Großeinkauf hinter sich und mussten diesen unterbrechen um Harry abzuholen. Harry fand neben den Tüten, die wohl nicht mehr in den Kofferraum gepasst haben, kaum noch Platz. Ohne Harry weiter zu beachten, startete Onkel Vernon den Wagen und fuhr nach Hause.

„Bring die Sachen ins Haus“, war das Erste was Harry zu hören bekam. Seine Tante hatte bisher noch kein Wort gesagt, doch was Harry nicht sehen konnte, sie hatte ihn immer wieder heimlich gemustert. Sie konnte sich wohl noch gut an den letzten ernsten Abschied erinnern. Sie hatten ein längeres, wenn auch ziemlich einseitiges Gespräch mit Professor Dumbledore geführt, was damit geendet hatte, dass Dumbledore ihnen kurz aber direkt die Wahrheit ins Gesicht gesagt hatte, wie er darüber dachte, was die ganze Familie Dursley Harry in den letzten Jahren angetan hatten. Seine Worte „Bis zu unserem nächsten Treffen“, hallten wie eine Drohung noch immer in ihren Ohren.

Nachdem Harry es endlich geschafft hatte, sämtliche Sachen aus dem Auto zu räumen, er schmunzelte „man könnte doch glatt glauben, dass das Auto magisch vergrößert worden wäre“, dachte er Stillen und ging langsam ins Wohnzimmer. Seltsamer Weise war nur seine Tante anwesend. „Onkel Vernon ist oben bei Dudley“, sagte sie. „Harry setzt dich und lass uns eine Tasse Tee trinken.“ Harry überlegt, was sollte das jetzt, war das ein Scherz? Doch etwas an seiner Tante war anders. Als sie sich beim letzten Mal verabschiedeten, hatte Dumbledore gefordert, dass Harry vor seinem siebzehnten Geburtstag ein letztes Mal bei den Dursleys wohnen dürfte um den Schutzzauber zu erneuern. Was Harry nicht wissen konnte, dass Tante Petunia in den zehn Monaten die seitdem vergangen waren viel über Harry nachgedacht hatte.
Mit wachsender Angst hatte sie die Berichte in den Medien verfolgt und immer häufiger gab es Meldungen über unerklärliche Vorfälle und scheinbar täglich kam es zu ungeklärten Todesfällen. Sie ahnte, dass diese Vorfälle in Zusammenhang mit der „anderen“ Welt standen und auch wenn sie es nie zugeben würde, in einer gewissen Weise war sie tatsächlich besorgt um Harry. Natürlich befürchtete sie zu allererst, dass durch Harry auch Gefahr für den Rest der Familie bestand und wenn sie darüber mit Vernon gesprochen hätte, hätte dieser Harry wohl nie wieder in das Haus gelassen. Doch egal wie wenig Petunia Harry auch nur mochte, in seinen Adern floß das Blut ihrer Schwester und damit gab es eine Verbindung, die sie nicht ignorieren konnte.

Und Harry, obwohl sie ihm in den letzten Jahren alles andere als gut behandelt hatten, kam er doch wieder und schien jedes mal Alles an sich abprallen zu lassen. Petunia wusste natürlich nicht viel von den Dingen, die sich in der Zauberwelt ereignet hatten, doch Harry hatte erwähnt, dass dieser mächtige und dunkle Zauberer zurückgekehrt war und egal was sich Petunia in den letzten sechzehn Jahren eingeredet hatte, dieser hatte ihre Schwester und deren Mann ermordet und jetzt nahmen die seltsamen Ereignisse immer mehr zu. Petunia war nicht dumm auch sie konnte sich zusammenreimen, dass zwischen der Rückkehr dieses dunklen Zauberers und den Ereignissen in der letzen Zeit eine Verbindung bestand.

“Ehrlich gesagt weiss ich nicht wie ich anfangen soll,“ flüsterte Petunia schließlich und blickte zu Harry auf.
“Wie soll ich es nur sagen, ich glaube nicht, dass eine Entschuldigung wirklich etwas ändern würde oder besser irgendetwas wieder gut machen würde. Ich habe die letzten zehn Monate viel über dich nachgedacht. Bei allem was wir dir in den letzten Jahren angetan haben, hast du bis auf wenige Ausnahmen alles immer so hingenommen. Je älter du wurdest, desto widerstandsfähiger schienst du sein und unsere Beschimpfungen prallten scheinbar an dir ab. Sicher du hast reagiert als das Fass überlief, doch ich glaube keiner von uns hätte das solange erduldet. Um ehrlich zu sein, auf eine gewisse Weise bewundere ich dich dafür.“ Sie blickte ihn an als würde sie eine Entgegnung von Harry erwarten, doch dieser war völlig überrascht. Nein, so etwas hatte er von seiner Tante nicht erwartet. Doch bevor er etwas erwidern konnte fuhr seine Tante fort.
“Der alte Mann, dieser Professor Dumbledore ...“ – „IST TOT“ entfuhr es Harry und Tante Petunia erblasste. Mehr konnte Harry im Moment nicht sagen, bisher hatte noch nie jemand in diesem Haus einen Gedanken an seine Welt verschwendet und jetzt sprach seine Tante einen Punkt an, bei dem die schlimmen Erinnerungen sich sofort wieder in Harry breit machten.
Nach einer Minute Stille fuhr Tante Petunia schließlich fort: „Das tut mir wirklich Leid, Harry. Er hat damals von einem Schutz gesprochen, welcher hier erneuert werden soll und ich hoffe aufrichtig, dass es dir wirklich hilft. Ich möchte nicht behaupten, dass ich dich wie ein wirkliches Familienmitglied liebe aber ich fühle, dass auch zwischen uns eine gewisse Verbindung besteht. Es war mir bisher nie wirklich bewusst oder ich habe es absichtlich verdrängt, doch ich möchte wirklich versuchen in Zukunft unser gegenseitiges Verhältnis zu verbessern und möchte damit beginnen mich bei dir zu entschuldigen!“

Harry war sich immer noch nicht sicher, ob die Frau die zwar aussah wie seine Tante auch wirklich diese war. Geistesabwesend griff er nach seiner Teetasse und führte diese an seinen Mund. „Verdammt“ entfuhr es ihm, als er merkte dass er sich die Zunge verbrannt hatte. Gleichzeitig holte in der Schmerz wieder in die Gegenwart zurück und er konnte einen ersten klaren Gedanken fassen. Noch vor einem Jahr hätte er an dieser Stelle seinem ganzen Hass Luft gemacht aber auch Harry hatte in den letzten Monaten dazu gelernt. Er würde nie vergessen, was die Dursley ihm in den letzten Jahren angetan hatten und ihm seine Zeit so schwer wie nur irgend möglich gemacht hatten aber heute - heute oder besser in den letzten Monaten hatte sich so Vieles geändert und es gab Dinge, die schwer auf seinen Schultern lasteten und der Gedanke hier einige Tage ohne den üblichen Hass zu verbringen fiel wie ein heller Sonnenstrahl auf die dunklen Erinnerungen. Er konnte es sich selbst nicht erklären, aber er glaubte seiner Tante, dass diese er ehrlich meinte.
„Tante Petunia“, fing Harry schließlich an, „ich kann nicht sagen, dass ich die Vergangenheit je vergessen könnte und jetzt einfach so sage, Entschuldigung angenommen. Aber in den letzten Monaten sind eine Menge schreckliche Dinge geschehen und ich würde mich tatsächlich darüber freuen, wenn wir hier und jetzt einen neuen Anfang versuchen.

Es war zwar der Wunsch von Professor Dumbledore, dass ich hier den Schutzzauber erneuern sollte, doch ich bin mir nicht sicher, ob es noch funktioniert. Normaler Weise endet jeglicher Zauber mit dem Tod desjenigen der diesen ausgesprochen hat. Vielleicht ist unser Neuanfang der wirkliche Grund, der mich jetzt wieder hierher geführt hat. Wir sollten es versuchen!“
Mit diesen Worten, stand Harry auf und wollte schon nach oben auf sein Zimmer gehen als seine Tante noch zu ihm sagte: „Danke Harry, aber ich kann leider nur für mich sprechen, was Vernon und Dudley angeht, weiß ich leider nicht wie ich dir da helfen kann.“ Harry zuckte mit den Schultern, „schon klar“ und im gleichen Augenblick war ein Kratzen am Fenster zu hören.

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Sonntag, 12. März 2006, 14:27

....
Harry blickte zum Fenster, konnte aber zunächst nichts erkennen. Draußen wurde es bereits schummrig und so lief er langsam zum Fester und öffnete es. Ein unscheinbare Eule flog herein und setzte sich wie selbstverständlich auf die Lehne des nächstgelegenen Stuhls und hielt Harry ihren Fuß mit einem versiegelten Pergament hin. Harry löste die Rolle und kramte aus seiner Tasche die letzten Rester an Eulenkeksen hervor. Nachdem die Eule die letzten Krümel gefressen hatte, schuhute sie dankbar, schwang sich lautlos in die Luft und war im nächsten Augenblick aus dem Fenster verschwunden.
Harry sah auf die Rolle doch als er erkannte, dass sie das Siegel des Ministeriums trug, erreichte Stimmung sogleich wieder einen Tiefpunkt. Was soll das schon wieder, dachte er. Schließlich hatte Harry doch gerade erst vor wenigen Tagen Minister Scrimgeour klar seinen Standpunkt verdeutlicht.
Als Harry das Siegel öffnet und die Rolle ausbreitete fiel ein zweites Pergament heraus. Es war ebenfalls versiegelt Harry kannte das Siegel jedoch nicht. Aus diesem Grund fiel sein Blick wieder auf das Schreiben vom Ministerium.


Sehr geehrter Mr. Potter,
auf Grund der vergangen Ereignisse, die in Verbindung mit der Erstarkung des Dunklen Lord’s ... na sieh mal einer an, nicht mehr „Der dessen Name nicht genant werden darf“ – es geschehen selbst im Ministerium noch Wunder, schmunzelte Harry und lass weiter. ...im Verbindung stehen, sind wir uns darüber im Klaren, dass Sie und Ihre Familie ein bevorzugtes Ziel darstellen. Obwohl natürlich von uns die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen erlassen wurden haben wir auch durch die besonders eindrückliche Empfehlung vom Mr. Rufus Scrimgeour uns dazu entschieden, dass wir für Sie die Beschränkung des Zauberns außerhalb von Hogwarst für minderjährige Zauberer außer Kraft setzen. Außerdem möchten wir Ihnen die Möglichkeit einräumen bereites jetzt ihre Apparierprüfung abzulegen. Wir würden uns freuen, Sie dafür bei uns im Ministerium zu begrüßen.
Mit freunldichen Grüßen,
Mafalda Hopfkirch
Abteilung für unbefugte Zauberei
Zaubereiministerium


Harry blickte Misstrauisch ein weiteres Mal auf den Brief, konnte das tatsächlich sein, bisher war er dem Ministerium ein Dorn im Auge gewesen, seit Neuestem hätte man ihn gern als Vorzeigeperson oder Galionsfigur des Ministeriums. Daher wehte also der Wind, man versuchte es durch die Hintertür aber auf der anderen Seite, es wäre dumm diese Vorteile nicht zu nutzen und Harry beschloss, gleich nach oben zu gehen und um einen Termin für die Prüfung zu bitten. Damit fiel sein Blick wieder auf das zweite Pergament, es war schwarz versiegelt doch sonst war nichts besonderes daran.
Harry brach das Siegel und begann zu lesen:


Sehr geehrte Mr. Potter,
unsere Kanzlei wurde als Nachlaßverwalter des verstorbenen Albus Dumbledore eingesetzt. Da Sie im Testament erwähnt werden und Ihre Teilnahme bei der Eröffnung von Albus Dumbledore erbeten wurde, möchten wir Sie hiermit um Ihr Erscheinen bitten. Da uns die gefährliche Situation durchaus bewusst ist, haben wir entsprechende Sicherheitsvorkehrungen veranlasst und würden ebenfalls Ihre sichere Anreise gewährleisten.
Die Testamentseröffnung findet am 1. August, 11 Uhr in unserem Haus, Winkelgasse 17 statt. Bitte bestätigen Sie uns Ihre Anwesenheit rechtzeitig.
Mit freundlichen Grüßen
Emauel Maximilia
Kanzlei „G. Gryffindor und Erben“

Für Harry gestaltete sich der Tag zu einer Achterbahn der Gefühle. Soeben hatte sich seine Laune wieder sprunghaft gebessert, nun kam dieses bedrückende Gefühl zurück, was in immer befiel, wenn er an seinen Freund und Mentor Professor Dumbledore dachte.
„Alles in Ordnung?“, fragte seine Tante und blickte ihn mit echter Sorge an. „Nicht Schlimmes“ antwortete Harry „und eigentlich sollte ich mich freuen, weil ich eine Sondergenehmigung erhalten habe und jetzt Zaubern darf. Doch ich habe eine Einladung zur Testamentseröffnung von Professor Dumbledore bekommen und weiß nicht so recht, wie ich das eigentlich verstehen soll.“
“Ich befürchte, da kann ich dir nicht weiter helfen, denn ich habe zu wenig Ahnung von deiner Welt. Das du zur Testamentseröffnung geladen wirst, bedeutet dass du für Professor Dumbledore etwas Besonderes gewesen sein musst und ganz egal was du dort erfährst oder erhältst, du solltest es als Anerkennung betrachten als eine Bestätigung Eurer Verbundenheit.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und räumte den Tisch ab.
Harry stand noch einen Augenblick da, es war seltsam, gerade hatten sie einen Neuanfang beschlossen und schon jetzt wirkten diese Worte auf ihn wirklich beruhigend. „Danke“, sagte er leise und stieg die Treppen nach oben auf sein Zimmer.

Roessi

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Sonntag, 12. März 2006, 14:42

3. Briefe, Übungen und mehr

Als Harry sein Zimmer betrat, konnte er nebenan immer noch Dudley über irgendwelche neuen Spiele diskutieren hören. Als ob es nichts anderes auf der Welt gebe. Es war schon ein eigenwilliges Gefühl, bisher wäre er nie auf den Gedanken gekommen, dass er jemals mit irgendjemanden in diesem Haus einen vernünftigen Satz reden könnte und jetzt ... Nun er würde deshalb Tante Petunia nicht gleich als NETT bezeichnen, das wäre übertrieben aber VERSTÄNDNISVOLL wäre passen. Dennoch, es würde ihn nicht überraschen, wenn am nächsten Morgen alles beim Alten wäre.
Schuhu kam es aus der Ecke, „oh Hedwig, dich habe ich ja total vergessen“ sagte Harry und griff in seine Tasche um ihr einen Eulenkeks zu geben. Oh, den letzten hatte er an die Ministeriumseule verfüttert. Doch stimmt ja, er durfte jetzt zaubern und im nächsten Augenblick hatte Hedwig einen blitze blanken Käfig und eine Schale voller Kekse.
Harry blickte sich um, es war ein langer Tag gewesen und so setzte er sich auf sein Bett und las noch einmal die beiden Briefe. Es dauerte auch nicht lange und Harry war eingeschlafen.
Auf einmal flog Harry über eine bezaubernde Landschaft, er konnte die Luft spüren und die Sonne strahlte von einem wundervoll klaren hellgrünen Himmel. Plötzlich wurde ein roter Punkt am Horizont sichtbar. Er schien von den Bergen am Horizont auf ihn zu zukommen. Harry flog aus einem Grund, den er selber noch nicht kannte auf diesen Punkt zu und so wurde dieser auch schnell größer. Es dauerte nicht lange und Harry konnte sehen was auf ihn zu kam. Im gleichen Augenblick als er erkannte was da auf ihn zu kam, wäre er am liebsten nicht hier gewesen. Sein Herz begann zu trommeln und er spürte das Blut durch seine Adern rauschen, doch egal was er versuchte irgendetwas zwang ihn weiter in diese Richtung zu fliegen. Im nächsten Augenblick ertöne ein unglaublicher Schrei und ein gigantischer roter Drache verdunkelte die Sonne. Bevor Harry etwas machen konnte, spie der Drache eine gewaltige Feuerwolke in seine Richtung und mit einem Schrei fiel Harry plötzlich aus dem Bett.
Völlig verschwitzt und am ganzen Körper zitternd schaute Harry sich um. Er hatte ja schon Alpträume erlebt, aber das eben und hatte er tatsächlich geschrieen. Wenn ja müsste jeden Augenblick die Tür auffliegen und sein Cousin oder sein Onkel würden herein stürzen. Doch nichts geschah, nur das Ticken des alten Weckers war ungewöhnlich laut im Zimmer zu hören. Harry blickte zu Hedwig, welche jedoch völlig ruhig zu ihm schaute und konnte förmlich ihre Gedanken spüren, „Alle in Ordnung Harry, mach dir keine Sorgen“.

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Sonntag, 12. März 2006, 15:00

3. Briefe, Übungen und mehr

Als Harry sein Zimmer betrat, konnte er nebenan immer noch Dudley über irgendwelche neuen Spiele diskutieren hören. Als ob es nichts anderes auf der Welt gebe. Es war schon ein eigenwilliges Gefühl, bisher wäre er nie auf den Gedanken gekommen, dass er jemals mit irgendjemanden in diesem Haus einen vernünftigen Satz reden könnte und jetzt ... Nun er würde deshalb Tante Petunia nicht gleich als NETT bezeichnen, das wäre übertrieben aber VERSTÄNDNISVOLL wäre passen. Dennoch, es würde ihn nicht überraschen, wenn am nächsten Morgen alles beim Alten wäre.
Schuhu kam es aus der Ecke, „oh Hedwig, dich habe ich ja total vergessen“ sagte Harry und griff in seine Tasche um ihr einen Eulenkeks zu geben. Oh, den letzten hatte er an die Ministeriumseule verfüttert. Doch stimmt ja, er durfte jetzt zaubern und im nächsten Augenblick hatte Hedwig einen blitze blanken Käfig und eine Schale voller Kekse.

Harry blickte sich um, es war ein langer Tag gewesen und so setzte er sich auf sein Bett und las noch einmal die beiden Briefe. Es dauerte auch nicht lange und Harry war eingeschlafen. Auf einmal flog Harry über eine bezaubernde Landschaft, er konnte die Luft spüren und die Sonne strahlte von einem wundervoll klaren hellgrünen Himmel. Plötzlich wurde ein roter Punkt am Horizont sichtbar. Er schien von den Bergen am Horizont auf ihn zu zukommen. Harry flog aus einem Grund, den er selber noch nicht kannte auf diesen Punkt zu und so wurde dieser auch schnell größer. Es dauerte nicht lange und Harry konnte sehen was auf ihn zu kam. Im gleichen Augenblick als er erkannte was da auf ihn zu kam, wäre er am liebsten nicht hier gewesen. Sein Herz begann zu trommeln und er spürte das Blut durch seine Adern rauschen, doch egal was er versuchte irgendetwas zwang ihn weiter in diese Richtung zu fliegen. Im nächsten Augenblick ertöne ein unglaublicher Schrei und ein gigantischer roter Drache verdunkelte die Sonne. Bevor Harry etwas machen konnte, spie der Drache eine gewaltige Feuerwolke in seine Richtung und mit einem Schrei fiel Harry plötzlich aus dem Bett. Völlig verschwitzt und am ganzen Körper zitternd schaute Harry sich um. Er hatte ja schon Alpträume erlebt, aber das eben und hatte er tatsächlich geschrieen. Wenn ja müsste jeden Augenblick die Tür auffliegen und sein Cousin oder sein Onkel würden herein stürzen. Doch nichts geschah, nur das Ticken des alten Weckers war ungewöhnlich laut im Zimmer zu hören. Harry blickte zu Hedwig, welche jedoch völlig ruhig zu ihm schaute und konnte förmlich ihre Gedanken spüren, „Alle in Ordnung Harry, mach dir keine Sorgen“.

„War nur ein seltsamer Traum, Hedwig“ flüsterte Harry schließlich, „möchtest du nicht eine Runde Mäuse jagen?“ Harry öffnete den Käfig und Hedwig flog lautlos durch das geöffnete Fenster in die Dunkelheit. Harry ging zum Fenster und sog die Luft der dunklen Sommernacht ein. Es roch nach gemähten Rasen, feuchten Staub und Autos, er konnte die Grillen zirpen hören und irgendwo sang sogar eine Nachtigall. Alles schien so friedlich. Harrys Blick glitt nach oben und er konnte einen Sternhimmel sehen, wie er in der Stadt doch sehr selten war. Der Regen schien auch den letzten Schmutz aus der Luft gewaschen zu haben und der Wind hatte auch letzten Wolkenfetzen mitgenommen. Es war unwirklich und Harry schlief mit einem Lächeln auf den Lippen ein.
Harry erwachte durch ein Kratzen an seinem Arm. Hedwig war zurück und machte sich dezent auf diesem Weg bemerkbar. Die Sonne stieg gerade über das Nachbarhaus und tauchte die ganze Umgebung in ein warmes, oranges Licht. Harry blickte auf den Wecker, 6:30, dafür das er eben am Fester geschlafen hatte fühlte er sich ungewöhnlich gut. Der Regen der letzten Tage hatte den Staub von Straße und Autos gewaschen und die Rasenflächen vor den einzelnen Häusern der Straße strotzten nur so im frischen Grün. Ein paar Vögel sangen und beflügelt von der Melodie schlich sich Harry ins Badezimmer. Er wollte keinesfalls jemanden wecken und genoss die Ruhe im Haus. Es würde noch ein paar Stunden dauern bis es Frühstück geben würde und so beschloss Harry einige Briefe zu schreiben. Er setzte sich an den Schreibtisch und nahm ein sauberes Blatt Pergament heraus:

Sehr geehrte Ms. Mafalda Hopfkirch,
haben sie vielen Dank für Ihr Schreiben und den damit verbunden Möglichkeiten. Ich würde sehr gern auf Ihr Angebot betreffend der Apparierprüfung zurück kommen. Für einen Terminvorschlag Ihrerseits wäre ich sehr glücklich.
Mit freundlichen Grüßen, Harry Potter

Er überflog die Zeilen und rollte zufrieden das Pergament zusammen. Er würde diese Chance nutzen auch wenn er dafür im Ministerium erscheinen musste.
Harry schaute auf den Wecker, kurz nach Sieben es war immer noch viel Zeit. Er überlegte kurz und ging dann rüber zu seinem Bett, er bückte sich löste eine Diele und griff in den Hohlraum darunter. Es mussten doch noch ein paar Reserven in seinem Versteck sein und tatsächlich fanden sich noch ein paar Süßigkeiten aus dem Honigtopf. Damit sollte es kein Problem mehr sein, den Zeitraum bis zum Frühstück zu überbrücken. Harry ging zurück zum Schreibtisch und nahm ein weiteres Blatt Pergament.

Hallo Ron,
du wirst nicht glauben was passiert ist. Meine Tante hat sich total verändert und schon fast nett. Wir haben einen neuen Anfang gemacht und ich bin gespannt was die kommenden Tage bringen.

Harry überlegte, doch er beschloss nichts von den beiden Briefen zu erwähnen, vielleicht konnte er seine Freunde überraschen.
Hoffe ihr seit sicher nach Hause gekommen und ich würde mich freuen, wenn wir einen Teil der Ferien wie immer zusammen verbringen könnten.
Grüße Harry
PS: Grüß bitte den Rest deiner Familie ganz lieb!

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Sonntag, 12. März 2006, 15:02

Harry nahm noch ein weiteres Blatt und schrieb einen ähnlichen Brief an Hermine und auch bei diesem erwähnte er mit keinem Wort die beiden Briefe. Hermine hätte es vielleicht geärgert, denn im Gegensatz zu Ron war sie noch nicht 17 und durfte in den Ferien auch nicht zaubern.

Hedwig schien wie immer zu wissen was Harry wollte und streckte ihm ihr rechtes Bein hin. „Wird eine ziemlich Rundreise“ sagte Harry und befestigte die 3 Rollen an Hedwigs Bein. „Flieg als erstes ins Ministerium, Hermine und Ron sollen von dem Brief noch nichts wissen. Es soll eine Art Überraschung werden.“ Hedwig schaute zu Harry und flog los, Harry machte sich keine Sorgen, Hedwig würde es richtig machen.
Eine Stunde später konnte Harry im Wohnzimmer seine Tante hören. Er beschloss nach unten zu gehen, vielleicht war das auch ein Teil seines Traumes wie sich seine Tante verhalten hatte und es wäre heute alles wie immer. Als Harry in das Wohnzimmer kam, deckte Tante Petunia gerade den Frühstückstisch. „Gute Morgen, Harry, schon so früh auf?“ fragte sie und schaute Harry erwartungsvoll an. „Ja, danke, ich hatte zwar einen seltsamen Traum und hoffe ich habe euch nicht geweckt aber ich fühle mich wirklich gut wie schon lange nicht mehr. Kann ich dir etwas helfen?“ fragte Harry schließlich. „Ja gern, du kannst den Tisch fertig decken, während ich mich um das Essen kümmere.“
Der Frühstückstisch war schnell fertig und es dauerte auch gar nicht lange bis Onkel Vernon und sein Cousin Dudley erschienen. „Frühstück endlich fertig?“ brummte Onkel Vernon. „Ja, setzt euch ich bringe den Kaffee,“ beeilte sich Tante Petunia zu erwidern. Es war ein ziemlich stilles Frühstück, während Harry mit Tante Petunia verstehende Blicke tauschte und ab und zu auch ein paar Sätze wechselte wurde Harry von seinem Onkel und seinem Cousin bewusst ignoriert. Doch Harry konnte fühlen, dass sie ihn verstohlen musterten.
Das Wochenende verlief ruhig, während Harry noch einige Male die Gelegenheit nutzte sich mit seiner Tante zu unterhalten, gaben sich die anderen Beiden gaben sich alle Mühe ihm aus dem Weg zu gehen. Seine Befürchtung, dass alles nur ein böser Scherz sein würde hatten sich nicht bewahrheitet. Tante Petunia schien es wirklich ernst damit zu sein.
Am Montag Vormittag, Harry saß in seinem Zimmer am Schreibtisch und las in einem Buch über Magie im Allgemeinen. Das Buch hatte Harry aus der Bibliothek der Blacks mitgenommen konnte, warum wusste Harry selber nicht mehr. Wenn er genau darüber nachdachte konnte er nicht mal mehr sagen, wann er es genau mitgenommen hatte.

Das Buch selber fiel dadurch auf, dass es bereits sehr alt war und ein seltsames Bildnis auf dem Einband hatte. Es stellte so etwas wie eine Waage dar auf deren beiden Seiten jeweils eine Kugel lag. Eine strahlte in gleißendem Licht während die andere dunkel zu schimmern schien. Die beiden Seiten der Waage schwankten doch keine Seite schien schwerer zu sein.
Harry hatte sich schnell in die Seiten vertieft und obwohl es eigentlich nicht seine Art war viel zu lesen faszinierte ihn dieses Buch. Das Buch hatte ein Magier vor mehreren hundert Jahren geschrieben. Er wollte versuchen dem Leser die Grundsätze der Magie verständlich zu machen.
Harry hatte schon befürchtet, dass es sich dabei um eine Art „Vorschlulbuch“ für Zauberer handelte, doch ganz im Gegensatz dazu stellte er fest, dass es überhaupt nicht um Zauber im Speziellen ging. Vielmehr ging es um Magie als etwas Grundsätzliches.
So in das Buch vertieft merkte Harry nicht mal, dass in der Zwischenzeit eine Eule auf dem Fensterbrett gelandet war. Erst als sich die Eule mit einem leisen „Schuhu“ bemerkbar machte schreckte Harry auf.
Harry ging zum Fenster und löste das Pergament vom Fuß der Eule. Nachdem er der Eule einen Keks gegeben hatte und diese wieder verschwunden war öffnete Harry das Pergament:

Sehr geehrter Mr. Potter,
vielen Dank für Ihr Interesse. Wir könnten ihnen den Mittwoch oder Donnerstag dieser Woche als frühesten Termin für die Prüfung anbieten. Die Prüfer sind jeweils von zehn bis vierzehn Uhr in unserem Hause. Da uns bekannt ist, dass sie Apparieren können gestatten wir Ihnen diese Anreisevariante. Melden Sie sie sich bei Eintreffen am Empfang, wo alle weiteren Schritte veranlasst werden. Sollten Sie sich nicht in der Lage fühlen auf diesem Wege bei uns zu erscheinen oder einen anderen Termin wünschen, senden Sie uns bitte eine entsprechende Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen
Ms. Filipulla Tesla
- Prüfungskommission – Zaubereiministerium -


„Na das klappt ja besser als ich dachte“, schmunzelte Harry vor sich hin und er durfte auch noch direkt ins Ministerium apparieren oder war das ein Test. Aber Harry wäre nicht Harry wenn die Möglichkeit mal wieder eine Regel zu brechen, wenn auch mit Genehmigung des Ministeriums, eine magische Anziehungskraft auf ihn ausüben würde. Sein Entschluss stand also fest.
Harry ging nach unten und suchte seine Tante. Er fand sie in der Küche, „Ähm, Tante Petunia, ich muss am Donnerstag ins Ministerium weil ich dort eine Prüfung ablegen kann.“ Seine Tante blickte ihn misstrauisch an. „Was denn für eine Prüfung, du hast doch jetzt Ferien“, fragte sie. „Stimmt schon, normaler Weise müsste ich auch erst siebzehn werden aber man macht eine Ausnahme. Ich habe dir ja von der Bedrohung durch Voldemort erzählt, daher wäre es ein großer Vorteil, wenn ich schnell verschwinden könnte und obwohl ich das Ministerium nicht mag, werde ich diese Gelegenheit nutzen.“
„Wie kommst du denn in das Ministerium“ fragte sein Tante nun, „wirst du wieder abgeholt?“ Die letzten Worte klangen recht misstrauisch, sie hatte einige Überraschungen erlebt und konnte sich immer noch nicht mit der magischen Welt anfreunden. Harry ahnte was seine Tante dachte, „Nein, nein keine Sorge, hier wird niemand auftauchen“, beruhigte sie Harry. „Ich habe die Erlaubnis ins Ministerium zu apparieren“, sagte er. „Apparieren“, fragte Petunia. „Ja, das ist eine Fähigkeit sich ohne Zeitverlust von einem Ort zum anderen zu begeben“, erklärte Harry, „so etwas wie Teleportation“. Doch Tante Petunia schien das keinesfalls zu beruhigen, „muss das denn sein, kannst du nicht wie ein normaler Mensch mit dem Bus oder so dorthin fahren. Wenn das nun jemand sieht“. Nun jetzt ist sie wohl wieder Mrs. Dursley, dachte Harry und zu seiner Tante gewandt sagte er, „keine Angst Tante Petunia: 1. ist es ein Gesetz, Zauberei gegenüber von Muggeln zu vermeiden und 2. kann ich das hier vom Zimmer aus machen, so das mich keiner sehen wird“. Das schien seine Tante ein wenig zu beruhigen, denn sie sagte, „na gut aber mach das von deinem Zimmer aus“.

Damit war das Thema erledigt und nach dem Mittagessen vertiefte sich Harry in seine Aufzeichnung über das Apparieren, die Prüfung bestand ja nicht nur aus dem praktischen Teil sonder ging auch um Theorie. Harry wollte die Prüfung auf alle Fälle bestehen und lernte den ganzen Tag bis spät in den Abend. Jedes kleine Detail wollte es sich merken, möglich Fehler, Nebenwirkungen oder Auswirkungen auf andere Menschen. Er verlies das Zimmer nur für das Abendessen und spät in der Nacht viel er völlig erschöpft auf sein Bett und schlief sofort ein.

Harry wurde von einem Kratzen am Fenster geweckt.. Es war ein lustiger Anblick, wobei Harry einfiel, dass Familie Dursley es sicher nicht so sehen würde, denn auf dem Fensterbrett saßen zwei große Eulen zwischen den Rons kleiner Pigwidgeon hin und her flatterte. Schnell öffnete Harry das Fenster und die drei Eulen flatterten herein wobei Pig die ganze Zeit um Harrys Kopf flatterte und sich gar nicht beruhigen wollte. Die erste Eule kam von Hogwarts und brache einen Brief von der provisorischen Schulleiterin McGonagall, die zweite Eule kam von Familie Weasleys und hatte ein seltsames leuchte Pergament am Bein. Von wem die Post an Pig’s Bein war, stand ja wohl außer Frage. Harry löste die Briefe und lies eine Schale mit Wasser und einen weitere mit Eulenkeksen erscheinen. Es hat wirklich Vorteile, wenn man Zaubern darf, schmunzelte er und begann den Brief aus Hogwarts zu öffnen:

Sehr geehrter Mr. Potter,
wie man uns mitgeteilt hat, wurden Sie zur Testamentseröffnung von Professor Dumbledore gebeten. Ich habe bezüglich Ihrer Sicherheit Rücksprache mit Alastor Moody gehalten und wir haben geplant Sie am 25. Juli zu besuchen und eventuell abzuholen.
Mit freundlichen Grüßen,
Minerva McGonagall
– provisorische Schulleiterin-
PS: und Harry, da die Chancen gut stehen, dass die Schule weiter geführt wird freue ich mich auf unser Wiedersehen in Hogwarts

Hogwarts - schön wäre es, dachte Harry doch seine Pläne waren andere, er würde sich mit Ron und Hermine auf die Suche begeben. Sonst sagte der Brief nicht viel, nur dass mal wieder jemand anderes Pläne für ihn machte. Abholen hieße sicherlich wieder zum Grimmauld Platz, was McGonagall nicht direkt erwähnen konnte und das war o.k.
Harry legte den Brief zur Seite und betrachtet das zusammengerollte Pergament von den Weaselys. Die Rolle war versiegelt und auf dem goldenen Siegelwachs waren zwei Ringe eingearbeitet. Als Harry das Siegel aufbrach ertönte leise Musik, welche aus dem kleinen Bild zu kommen schien in dem ein Brautpaar in einem wunderschön geschmückten Garten tanzte.

Einladung

Lieber Harry,

zu unserer Hochzeit
am 23. Juli
würden wir
Fleur Delacour
und
Bill Weasely
Dich ganz herzlich
im Fuchsbau
begrüßen.

Es lag noch ein weiter kleiner persönlicher Brief dabei.

Hallo Harry, noch schnell ein paar private Zeilen an dich, denn es gibt eine Menge zu tun. Also noch mal du bist ganz herzlich eingeladen, denn schließlich bist du doch schon ein Teil der Familie geworden. Wir glauben, wenn du nicht kommen würdest, hätte Molly die ganze Hochzeit abgeblasen. Aber Spaß beiseite, du kannst auch gern schon etwas früher kommen schick uns einfach nur eine Eule.
Bis bald Fleur und Bill


Harry freute sich, dieser Tag war für ihn und seine zwei besten Freunde schon nach der Beerdigung von Professor Dumbledore zu einem Symbol der Hoffnung geworden. Bei allen Dingen, die den Freunden bevorstanden sollte die Hochzeit von Fleur und Bill ihnen wenigstens noch einen glücklichen Tag ermöglichen, bevor sie sich auf die gefährliche Suche begaben. Harry musste unbedingt seine Freunde fragen, was man den Beiden schenken könnte, er wusste nicht mal, ob es bei Zaubererhochzeiten überhaupt üblich war etwas zu schenken.
Harry fühlte sich richtig gut, die Vorfreude auf das Wiedersehen und die Hochzeit hatten alle Zweifel und Ängste in den hintersten Winkel seines Ichs verdrängt und so griff Harry nach der letzen Rolle.
Zu seiner Überraschung entrollte er nicht eine Brief in der krakeligen Handschrift seines Freundes Ron und in Harrys Bauch begannen sofort wieder die Schmetterlinge ihr Unwesen zu treiben:

Lieber Harry,
Ron wollte sowieso schreiben und da habe ich die Gelegenheit genutzt. Ich weis nicht so recht wie ich es sagen soll aber ich vermisse dich. Bei uns hier im Fuchsbau ist die totale Hektik ausgebrochen alle reden nur noch von dem schönen Paar und Ron redet nur noch von Hermine und ich ... muß immer an dich denken.
Ich glaube Bill hat dir die Einladung schon geschickt, Ron und ganz besonders ich würden uns freuen, wenn du vielleicht schon etwas früher kommen würdest, Hermine kommt auch schon am Montag. Also gib uns einfach Bescheid, ob wir dich abholen sollen,
ich freue mich so sehr auf dich, deine Ginny


Die Schmetterlinge in seinem Bauch schienen eine Party zu feiern und sogar Harry Finger zittern. Ihm war plötzlich wieder so heiß geworden als wäre er vor einem Wehrwolf durch die halbe Stadt geflohen. Harry hatte sich mit schweren Herzen von Ginny nach der Beerdigung von Professor Dumbledore getrennt. Es war einfach zu gefährlich, sie als seine Freundin in die vordere Angriffsreihe zu schieben, aber dennoch war kein Tag vergangen, an dem Harry nicht an die kurze aber wunderschöne Zeit mit Ginny gedacht hätte. Jetzt kam ein Brief und Ginny, ihr ging es nicht anders als ihm und freute sich auf das Wiedersehen. Wie sollte Harry nur entscheiden, konnte er es verantworten sich auf die Freundschaft mit Ginny einzulassen.

Roessi

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Sonntag, 12. März 2006, 15:03

„Harry aufstehen, das Frühstück ist fertig“, rief plötzlich seine Tante und holte damit Harry wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Harry verschwand noch schnell ins Badezimmer und ging dann zu seiner Tante in das Wohnzimmer. Der Frühstückstisch war bereits fertig gedeckt und Harry wunderte sich, dass nur zwei Gedecks aufgelegt waren. Tante Petunia schien den fragenden Blick zu sehen. Onkel Vernon bringt Dudley für drei Wochen zu Tante Magda und kommt erst am Wochenende wieder“ “, sagte sie und Harry hatte den Eindruck, dass sie darüber nicht gerade glücklich war. „Habt ihr euch gestritten“, fragte Harry und seine Tante nickte, „wegen mir nehme ich an“ schlussfolgerte Harry. „Tante Petunia, ich bin bei meinen Freunden zur Hochzeit am 23. Juli eingeladen und kann auch schon einige Tage früher dorthin kommen. Wir können dann alle zusammen den Rest der Ferien verbringen und ich würde euch nicht mehr stören.“ Tante Petunia schien zu überlegen, „nein Harry, wir haben beschlossen einen neuen Anfang zu machen und irgendwann müssen das auch Vernon und Dudley akzeptieren. Natürlich kannst du gern Zeit mit deinen Freunden verbringen aber ich würde mich wirklich freuen, wenn wir uns vor Begin des Schuljahres noch einmal sehen könnten.“ Nachdem sie sich zu dieser Entscheidung durchgerungen hatte, goss Harry und sich selbst eine Tee ein und begann zu frühstücken.
Harry füllte sich den Teller mit Toast und Ei und musste erst mal über die Worte seiner Tante nachdenken. Seine Tante schien es wirklich ernst zu sein mit dem neuen Anfang auch wenn sie der Magie doch noch ziemlich abgeneigt gegenüber stand. Nach einem großen Schluck Tee sagte Harry schließlich, „das werde ich gern machen Tante Petunia und ich bin ja auch noch vierzehn Tage hier. Morgen nach dem Mittag werde ich wegen der Prüfung ins Ministerium apparieren, kann ich dir irgendwas mitbringen?“ Der Gedanke seiner Tante etwas aus der Winkelgasse mitzubringen fand Harry sehr spaßig und er musste schmunzeln. Seine Tante sah ihn mit großen Augen an, „danke Harry, ich glaube so einen Schock kann ich Vernon nicht zumuten“ und bei diesen Worten musste sie sogar selber lachen. Harry konnte sich nicht erinnern, dass er seine Tante schon einmal ehrlich lachen hörte. Als Harry später die Treppe nach oben in sein Zimmer ging war er sich sicher, das war sein schönstes Frühstück in diesem Haus.
Als Harry wieder in sein Zimmer kam, sah er das Pig immer noch da war und aufgeregt um den Käfig von Hedwig flatterte. Schnell nahm Harry ein kleines Stück Pergament und schrieb:
Hallo Ginny und Ron,
danke für die Einladung, ich werde versuchen früher zu kommen und gebe euch rechtzeitig Bescheid. Mein Onkel bringt Dudley zur Zeit zu Tante Magda und so bin ich mit meiner Tante bis zum Wochenende allein. Ist sie ist inzwischen wirklich schon fast nett. Ich will Pig nicht länger warten lassen, bis bald Harry

Schnell befestigte Harry die kleine Rolle an Pigs Bein, was sich bei diesem unruhigen Vogel als schwierig gestaltete, doch als es geschafft war und Harry sagte, „flieg zurück zu Ron und Ginny“ schoss der kleine Vogel mit einem freudigen Pfiff aus dem Fenster davon.
Harry setzte sich an seinen Schreibtisch und überlegte, übermorgen würde er die Prüfung im Apparieren ablegen und es machte nicht viel Sinn weiter die theoretischen Aufzeichnungen zu wiederholen, die kannte er in der Zwischenzeit wirklich in und auswendig. Ein paar praktische Übungen wären notwendig und so konzentrierte sich auf das Wohnzimmer. Mit einem PLOP erschien Harry mitten im Wohnzimmer und mit einem KLIRR lies Tante Petunia im nächsten Augenblick den Stapel Teller, welchen sie eben aus dem Geschirrspüler genommen hatte, auf den Fußboden fallen. „Entschuldigung“ sagte Harry schnell, zog seinen Zauberstab aus der Hose und mit einem „REPARO“ fügte er die Scherben wieder zusammen. „Harry was soll das“, schimpfte Tante Petunia, „du weist genau, dass wir Zauberei in unseren Haus nicht wollen. Wenn es sein muß, mach das auf deinem Zimmer!“ Und nicht mehr ganz so böse sondern schon fast beeindruckt fragte sie, „war das Apparieren?“ „Ja“, antwortete Harry schnell, „ich wollte vor der Prüfung noch ein wenig üben, ich verschwinde schon wieder“, und mit einem neuerlichen PLOP war er verschwunden.
Diesmal schüttelte Tante Petunia nur den Kopf, eine seltsame Welt ist, da führt man jahrelang ein normales Leben und dann löst sich hier vor meinen Augen meine Neffe in Luft auf. Da werde ich mich wohl nie daran gewöhnen.
Harry tauchte in seinem Zimmer wieder auf und stolperte über den Stuhl, den er mitten im Zimmer stehen gelassen hatte. Dennoch zufrieden setzte er sich wieder an den Schreibtisch, also verlernt hatte er nichts es war ihm absolut leicht gefallen. Ihm fiel ein, dass er beim letzten mal zusammen mit Professor Dumbledor zurück appariert war und weil Dumbledor geschwächt war hatte Harry es sogar geschafft den Professor mitzunehmen. Es galt als wesentlich schwierige eine weitere Person, Seite an Seite, mit zu apparieren. Harry war in Grübeln verfallen über den misslungen Versuch den Anhänger zu finden und über die weitere Suche. Ganz wie zufällig griff er wieder nach dem Buch über die Grundsätze der Magie und schlug es auf. Sein Blick glitt über das Inhaltsverzeichnis und blieb an der Zeile „Stufen des Apparierens“ hängen. Eigentlich war es ein Kapitel im zweiten Teil des Buches, bei dem es um die Anwendung von Magie zu gehen schien und Harry war kaum über die Einleitung hinaus gekommen. Doch in Anbetracht der Prüfung konnte es eigentlich nicht schaden nachzulesen was darüber stand.

DIE STUFEN DES APPARIEREN
Apparieren gehört in die Gruppe der Magie, welche sich mit der magischen Beeinflussung von Materie beschäftig. Man unterscheidet dabei die Anwendung auf den Körper des Zauberers, dazu gehören unter anderen Apparieren aber auch Verwandlung und Animagie; dann gibt es die Anwendung auf andere Lebewesen und die Anwendung auf unbelebte Objekte und Elemente.
Das Apparieren kann man in drei Stufen untergliedern: Apparieren als Einzelperson
Apparieren mit einer Begleitperson / Seite an Seite
Apparieren als Gruppe
Des weiteren lässt sich auch das Apparieren an sich noch unterscheiden, diese lassen sich durch die Geräuschentwicklung (laut bis geräuschlos) und den Kapazitätsbedarf untergliedern. Der Kapazitätsbedarf bezieht sich darauf, wie stark sich ein Zauberer konzentrieren muß und wie viel von seinem magischen Potential er dafür benötigt. Je weniger ein Zauberer dafür benötigt, desto einfacher wird es für ihn, das Apparieren z.B. mit einem anderen Zauber, wie Unsichtbarkeit zu verbinden.
Der normale Zauberer, der das Apparieren gemeistert hat und schon hier scheitern schon die Ersten. Danach kann man seine Fähigkeiten trainieren, doch schon das Seite-an-Seite Apparieren schafft nur ein geringer Teil. Das Reduzieren von Geräuschen setzt voraus, dass der Zauberer das Apparieren ohne große Anstrengungen beherrscht. Die Geräuschentwicklung wird durch die Geschwindigkeit des Auftauchens bzw. Verschwindens beeinträchtig, da in diesem Augenblick die Luft des Raumes verändert wird, wodurch die Geräusche entstehen. Durch die Kontrolle dieser Zeitpunkte, lässt sich die Geräuschentwicklung vermindern indem sich der Zauberer auf einen fliesenden Übergang konzentriert. Doch nur wenige Zauberer werden in der Lage sein ihren Übergang in diese Weise zu beeinflussen.


Harry war völlig überrascht, von so etwas hatte er noch nie gehört. Seite-an-Seite das kannte er schon und hatte er schließlich schon praktiziert aber alles andere. Harry überflog den Rest des Kapitel, indem auch noch einige Übungen beschrieben wurden, mit deren Hilfe man an den einzelnen Stufen arbeiten konnte. Bei seinen Versuchen hatte Harry sich gar nicht weiter auf das Apparieren konzentriert, wenn er jetzt darüber nachdachte, hatte er es einfach nur gemacht. Ob er schon versuchen konnte daran zu arbeiten. Ihm fiel ein Mugelsprichwort ein > Versuch macht Klug < Warum also nicht.
Die Übungen konzentrierten sich auf den Übergang, man sollte versuchen zu Apparieren es aber nicht ganz ausführen. Das Ziel bestand darin den Übergang zu erkennen um daran arbeiten zu können. Diese Übungen fielen Harry leicht, denn schon beim dritten Versuch konnte der deutlich den Zeitpunkt fühlen indem das unangenehme Kribbeln im Bauchnabel begann. An diesem Punkt setzte der nächste Schritt an, der Zauberer sollte an jetzt kurze Strecken apparieren und dabei versuchen genau zu unterscheiden zwischen Übergang und Reisephase. Harry apparierte quer durch das Zimmer und hatte diesmal das Gefühl als wäre alle in Zeitlupe abgelaufen. Während sich die Übergänge ewig hinzuziehen schienen geschah die Bewegung in einem kurzen Augenblick. Bei der Übergangsphase hatte er jetzt das Gefühl gegen eine unsichtbare Mauer zu drücken, welche dann plötzlich mit einem Ruck nachgab.

So ähnlich war das Ziel dieser Übung beschrieben und Harry war selbst überrascht, wie leicht ihm das alles fiel. Nun kam der schwierigere Abschnitt, bei dem darum ging an den Übergängen selbst zu arbeiten. Der Zauberer sollte sich den Übergang nicht als ein Mauer vorstellen sondern als eine Art Flüssigkeit, in die er langsam eintauchen konnte. Harry übte bis zum Mittag und war schließlich total erschöpft hatte aber das Gefühl, dass er zwar noch nicht durch ein Flüssigkeit aber zumindest durch einen zähen Brei gehen konnte. Als seine Tante zum Mittagessen rief, ging Harry auf den Flur: „Tante Petunia“, rief er nach unten, „ich hätte eine Bitte an dich.“ „Was ist los Harry?“ fragte sie. „Als ich heute früh in das Wohnzimmer appariert bin, hast du dich doch an dem Geräusch erschrocken. Ich habe geübt, um das zu vermindern und würde es gern probieren. Darf ich noch mal zu dir ins Wohnzimmer apparieren?“ Tante Petunia schien nicht gerade begeistert zu sein aber schließlich gab sie nach „na gut, wenn es unbedingt sein muß.“ Im nächsten Augenblick stand Harry im Wohnzimmer und seine Tante sagte ihm, dass sie jetzt etwas wie Zischen gehört hatte und auch nicht mehr so laut wie heute früh. Harry war begeistert, das Buch stellte sich als ein echter Glücksgriff heraus. Als das Mittagessen auf dem Tisch stand merkte Harry wie ausgepumpt er doch die ganzen Übungen war. Er beschloss heute nicht mehr zu üben sondern das schöne Wetter zu nutzen und den Nachmittag im Garten zu verbringen.

Dem Ministerium wollte er sowieso lieber nichts von seine neuen Fähigkeiten zeigen und so genoss er die Sonne im Garten und setzte sich unter den alten Apfelbaum, der wahrscheinlich auch nur noch im Garten war, weil es sich dabei um eine seltene und wertvolle Sorte handelte. Onkel Vernon war dieser schon lange ein Dorn im Auge, „der macht den Rasen kaputt“, hieß es immer wieder. Nach einer halben Stunde die Harry damit verbracht hatte den Wolken zuzuschauen und den Vögeln zu lauschen, stand er auf und lief zum Schuppen. Harry holte den Rasenmäher hervor und beschloss, einmal freiwillig den Rasen zu mähen. Danach jätete er noch das Unkraut auf den Wegen und in den Blumenbeeten, so dass auch der Rest des Tages schnell verging.

Roessi

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Sonntag, 12. März 2006, 15:05

Der Abend brachte auch noch etwas Neues. Nach dem Essen, blieb Harry noch bei seiner Tante und sie schauten sich nach bester Muggeltradition ein Film im TV an. Soweit Harry zurückdachte, war das für ihn das erste mal, dass er in aller Ruhe einen Film schauen konnte. Sicher hatte er schon mal heimlich zugesehen oder bei seinem Cousin im Zimmer ein wenig geschaut aber so noch nie. Der Abend verging und Harry ging schließlich müde nach Oben, wo es auch nicht lange dauerte bis er eingeschlafen war.
Harry wurde am nächsten Morgen wieder von einer Eule geweckt. Nachdem er das Pergament gelöst hatte, der Eule einen Keks gegeben hatte und diese wieder davon geflogen war, rollte Harry den Brief auseinander.

Lieber Harry
Du bist doch sicher auch zu Hochzeit eingeladen. Ich habe recherchiert ... Harry schmunzelte, typisch Hermine ... und normaler Weise gibt es bei Zauberhochzeiten keine Geschenke. Ich würde aber hier gern auf Muggelweise etwas schenken und vielleicht können wir uns ja dafür zusammen tun. Hast du eine Idee? Ich bin bereits ab Montag im Fuchsbau, schreib mir doch bitte, wie du darüber denkst.
Liebe Grüße, Hermine

Das ist ja fast wie Gedankenübertragung, Harry wollte ja genau aus diesem Grund einen Brief an Hermine schreiben aber er hatte gehofft, dass Hermine eine Geschenkidee hätte. Harry überlegte, vielleicht könnte er sich morgen nach der Prüfung mit Hermine in der Winkelgasse treffen aber wie sollte er das erklären ohne sich zu verraten. Dann hatte Harry eine Idee, er schaute aus dem Fenster zum Nachbarhaus und zu seiner Freude war Mrs. Figg dabei ihrer Katzen zu füttern. Harry lief nach drausen: „Guten Morgen, Mrs. Figg ich hätte eine Bitte“, sagte Harry freundlich. „Was kann ich für dich tun, mein Junge“, entgegnete diese und lächelte ihn dabei an. „Ich würde gern ihren Kamin benutzen um mit Mr. Weasley im Ministerium zu reden“. „Das ist kein Problem, geh einfach ins Haus ich bleibe noch ein wenig hier in der Sonne“, sagte Mrs. Figg einfach. Harry ging ins Haus und warf eine handvoll Flohpulver ins Feuer „Mr. Weasley, Zaubereiministerium“ sagte er deutlich und steckte den Kopf in die Flammen. „Hallo Harry, dass ist aber eine Überraschung, was kann ich für dich tun“, fragte Mr. Weasley sichtlich überrascht. „Wie soll ich sagen“, begann Harry, „vielleicht wissen sie ja schon, dass ich morgen ins Ministerium komme.“ „Habe davon gehört“, schmunzelte Mr. Weasley „aber verstehe nicht“. „Nun die Sache ist die, ich würde mich danach gern mit Hermine treffen, ihr aber noch nichts von der Prüfung erzählen. Ich würde ihr daher vorschlagen, dass ich sie gebeten hätte, dass wir uns bei ihnen im Ministerium treffen könnten, sozusagen aus Sicherheitsgründen“. „Überhaupt kein Problem, schaust du nach der Prüfung direkt bei mir rein, dann können wir noch ein wenig reden“ sagte er verschwörerisch. „Danke“, sagte Harry und verabschiedete sich schnell.
Harry lief nach draußen, bedankte sich bei Mrs. Figg und rannte so schnell er konnte zurück nach Hause in sein Zimmer. Dort nahm er ein neues Stück Pergament und eine Feder und schrieb.

Liebe Hermine,
ich hatte genau die gleichen Gedanken wie du aber leider noch keine Idee. Was hältst du davon, wenn wir uns morgen Nachmittag in der Winkelgasse treffen. Ich habe mit Mr. Weasley gesprochen und wir können uns im Ministerium treffen. Ich würde 14:30 Uhr vorschlagen, bis morgen.
Viele Grüße Harry

Er rollte den Brief zusammen und ging damit zu Hedwig. Diese freute sich wie immer, dass es was zu tun gab und hielt Harry vorbildlich ein Bein hin. Harry befestigte die Rolle und sagt, „Bringst du den bitte so schnell wie möglich zu Hermine und wartest auch gleich auf die Antwort“. Hedwig schaute ihn verstehend an und flog dann lautlos aus dem Fenster.
Der Tag war eintönig, die meiste Zeit verbrachte Harry im Garten mit Heckeschneiden und der Pflege der Rabatten. Am Abend, kam Hedwig mit der Antwort von Hermine.

Hallo Harry,
das ist ein gute Idee und wenn Mr. Weasley für die Sicherheit sorgt ist das ja in Ordnung. Wie hast du so schnell hin bekommen?
Dann bis morgen, Hermine.


Na dann ist ja alles in Ordnung, freute sich Harry und verbrachte noch einen weitern Abend bei seiner Tante in Muggeltradition.

In der Nacht hatte es geregnet und durch das offene Fenster drang angenehm frische Luft herein. Jetzt waren aber die Wolken verschwunden und die Sonne schien herein. Das kann ja nur ein guter Tag werden dachte Harry. Der Vormittag verging schnell, Harry hatte noch einmal geübt, doch diesmal mit dem Ziel absichtlich ein Geräusch wie immer zu machen. Nach Möglichkeit wollte er sich nicht schon bei der Ankunft verraten. Tante Petunia rief zum Essen und Harry ging nach unten.
„Ich wünsche dir viel Erfolg“, sagte Tante Petunia nach dem Essen als Harry sich verabschiedete. „Danke“ und mit einem leisen PLOP war Harry verschwunden.

So, das war für heute erst mal alles. Freue mich auf Antwort und wie immer Fortsetzung folgt. Obwohl das Zerlegen der Chaps nerft. ;(

11

Sonntag, 12. März 2006, 21:12

Dazu fällt mir nur eins ein:


S U P E R ! ! !

Mach weiter so, das ist echt spannend zu lesen, einziger kleiner Fehler ist dass du Hermine jünger als die beiden Jungs machst, sie ist in Wahrheit fast 1 Jahr älter.

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Montag, 13. März 2006, 14:29

KLASSE!

Ich hab nur noch einmal zu bemängeln, dass du bei den einzelnen Sprechteilen (also am anfang jeder direkten reden, die nciht direkt an einen Satz gehängt ist) keine Absätze machst. Es wäre wirklcih einfacher die Geschichte zu lesen, wenn du es machen würdest!

Ansonsten ist es einfach spitze!
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13

Montag, 13. März 2006, 14:53

Schöne Sache

is nur n bisschen viel text auf einmal
Ein Rätsel, das auch mit Magie nicht zu lösen war. Und nun fühlte sie sich allein.
Harry hatte ihr klar gesagt, dass er keinen Kontakt halten könne. Es wäre eine zu große Gefahr für beide, vor allem für sie. Doch sie hielt an ihm und seiner Liebe fest. Manchmal wachte sie nachts auf und fühlte ihn, irgendwo.

Roessi

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Montag, 13. März 2006, 19:18

Freut mich, dass euch die Geschichte bisher gefällt und da stell ich auch gern weiter Chaps ein. Komme nur leider z.Z. nicht so voran wie ich gern wöllte. Aber ich bemühe mich.

@Prongsy

Hallo Prongsy,

habe deinen Rat befolgt und den Prolog nochmal formatiert. :-)

Danke für den Tipp!


Also bis die Tage, Roessi

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Mittwoch, 15. März 2006, 20:06

ACHTUNG Nicht wundern, hier erst mal das richtige Chap, hoffe es klapt...

**********


4. Prüfungen, Geschäfte und alte Bekannte

Harry tauchte im Foyer des Ministeriums wieder auf. Niemand schien ihn weiter zu beachten und so ging Harry auf den kleinen Schalter hinter dem der ältere Zauberer saß, welchen er schon aus seinen früheren Besuchen kannte. Der alte Zauberer blickte auf, „Einen schönen guten Tag, Mr. Potter. Mrs. Mafalda Hopfkirch hat uns bereits Bescheid gegeben, dass sie heute oder morgen bei uns erscheinen. Ich werde ihre Ankunft sofort weiter melden, geben sie mir doch bitte in der Zwischenzeit ihren Zauberstab für die Registrierung.
Harry reichte ihm den Zauberstab und betrachtete neugierig den Kasten zu dem der ältere Zauberer jetzt ging. Während der Zauberstab auf dem üblichen Meßinstrument lag, welches nach einigen Sekunden einen dünnen Pergamentstreifen mit den Daten des Zauberstabes auswarf drückte der ältere Zauberer auf eine bestimmte Fläche des Kastens und sprach, Mr. Potter ist hier am Empfang. Damit drehte er sich wieder um und gab Harry seinen Zauberstab zurück. „Alles in Ordnung“ sagte er und blickte Harry dabei freundlich ins Gesicht. Scheinbar hatte er den fragenden Blick von Harry bemerkt, denn plötzlich sagte er:
„Sie wundern sich über unsere neueste Errungenschaft. Wir haben ein wenig bei den Muggeln abgeschaut. Der Kasten ist so etwas wie eine Telefonzentrale, allerdings arbeiten wir mit Kleinstmengen an Flohpulver und je nachdem welche Abteilung ich auf dem Kasten berühre kann ich mit jemanden aus dieser Abteilung reden. Es müsste gleich jemand hier sein, der sie abholt“.
„Oh, verstehe“, sagte Harry, „das Ministerium geht wohl neuerdings mit der Zeit, wenn auch auf seine eigene Weise“.
Eine junge Frau trat zu den Beiden und nickte dem älteren Zauberer kurz zu.„Guten Tag Mr. Potter, meine Name ist Filipulla Tesla, ich wurde gebeten sie hier in Empfang zu nehmen und zu begleiten. Wenn sie so freundlich wären mich zu begleiten“.
Harry betrachte die zierliche junge Frau, sie erinnerte ein wenig an Tonks. Er reichte ihr freundlich die Hand, „Hallo“, sagte er, „freut mich sie kennen zu lernen“. Nachdem er sich von dem älteren Zauberer verabschiedet hatte, folgte Harry Ms. Tesla und erreichte kurze Zeit später das Vorzimmer der Prüfungskommission.
„Nehmen sie doch einen Augenblick Platz, ich sage drinnen Bescheid, dass sie da sind“ und mit diesen Worten verschwand die junge Frau durch die angrenzende Tür.
Harry blickte sich um, bisher hatte er noch nicht so viel Gelegenheit sich im Ministerium umzusehen. Der Raum schien auch eine Art Vorbereitungszimmer zu sein. Am Fenster standen einige kleine Tische mit je ein oder zwei Stühlen und an den Wänden zwischen den einzelnen Fenstern waren Regale mit Standartnachschlagewerken, Tintenfässern und Pergamentrollen angebracht.
Plötzlich öffnete sich die Tür wieder und Ms. Tesla kam in Begleitung eines Zauberers mit ein dicken Hornbrille auf der Nase wieder.
“Hallo Mr. Potter, meine Name ist Samuel Flipp, ich bin ihr Prüfer und würde gern im Vorfeld kurz mit ihnen besprechen, wie die Prüfung abläuft.“ Sie setzten sich an einen der größeren Tische, vermutlich eine Art Empfangsbereich, und Mr. Flipp begann zu erklären:
„Also Mr. Potter, zunächst werden sie einen kurzen schriftlichen Test ablegen. Ich werde ihnen im Anschluss an unser Gespräch die Fragen aushändigen und dann haben sie dreißig Minuten in den sie an einem der Tische am Fenster die Fragen beantworten können. Entsprechende Schreibmaterialien stehen ihnen dort zur Verfügung. Im Anschluss werden sie den praktischen Teil der Prüfung absolvieren. Dieser besteht ebenfalls aus zwei Abschnitten. Zum einen werden sie nach Hogsmede auf den Marktplatz apparieren. Dort erwartet sie ein Mitarbeiter, der ihre Leistung bewertet und ihnen einen Beleg aushändigt. Mit diesem kehren sie wieder hierher zurück.
Der zweite Teil besteht darin zu einem Ziel zu apparieren, welches ich ihnen nur auf einen Bild zeigen werde und ihnen kurz beschreibe. Der Rest erfolgt analog dem ersten Teil.
Sie können die Prüfung auch bestehen, wenn sie den zweiten Teil nicht bestehen, denn dieser dient nur zur Einstufung ihrer Fähigkeiten. Es gäbe auch noch die Möglichkeit einen dritten Teil anzufügen, dieser bestände darin, eine weitere Person mit zu befördern, als Seite-An-Seite Apparieren aber es ist üblicher Weise eine Extraprüfung, du man dafür viel Erfahrung benötigt.
Haben sie alles verstanden?“
Als Harry nickte, überreichte ihm Mr. Flipp die Unterlagen, „nun dann Mr. Potter, suchen sie sich einen Platz und beginnen sie, viel Erfolg“.
Harry ging ohne zu zögern an einen der kleinen Tische, setzte sich und überflog die Prüfungsfragen. Im Prinzip musste er nur die Fakten seiner Aufzeichnung in Kurzform angeben, er würde damit keine Schwierigkeiten haben. Nachdem sich Harry mit den notwendigen Schreibmaterialien versorgt hatte fühlte er sich total entspannt und nur zwanzig Minuten später übergab er Mr. Flipp seine Aufzeichnungen.
„Sehr schön Mr. Potter, dann kommen wir jetzt zum praktischen Teil und wenn sie diesen abgeschlossen haben, sollte unserer Prüfungskommission ihre Aufzeichnungen geprüft haben. Ich schreibe jetzt hier in den Prüfungsbeleg nur noch schnell, welche Kleidung sie tragen und den Inhalt des kleinen Kastens, welcher vor ihnen auf dem Tisch steht...“ er unterbrach den Satz und deutete zunächst auf ein kleinen schwarzen Kasten, „... sie können in der Zwischenzeit ein Blick in den Kasten werfen, denn sie werden diesen mitnehmen und Mr. Freser, der sie am Eingang des Honigtopfes in Hogsmeade erwarten wird übergeben. Dieser wird den Inhalt mit dem Inventar hier auf meiner Liste vergleichen und noch seine eigenen Bemerkungen zu ihrem Erscheinen anfügen woraufhin sie hierher zurück kehren müssen. Sind sie jetzt bitte noch so nett und vergleichen den Inhalt des Kästchens mit der Liste, denn wir müssen uns ja an die Formalitäten halten.“
Harry tat was Mr. Flipp von ihm verlangte, dieser Mr. Flipp machte auf Harry einen kompetenten Eindruck und auf dessen Zeichen hin apparierte er nach Hogsmeade wo Mr. Freser schon auf ihn wartete.
„Einen schönen guten Tag Mr. Potter, ich bin überrascht, für einen Anfänger machen sie erstaunlich wenig Geräusche, seien sie bitte so nett und geben mir den Kasten.“
Harry begrüßte Mr. Freser freundlich und reichte ihm den Kasten und mit seiner besten Unschuldsmiene sagte er dann:
„Kann man den unterschiedliche Geräusche beim Apparieren machen, ich dachte es immer das gleiche PLOP.“
Mr. Freser, der inzwischen den Inhalt des Kästchens auf der Liste abgehakt hatte, blickte kurz auf.
„Ja gibt es schon, aber das ist höhere Magie doch sie scheinen ein gewisses Talent zu Apparieren zu besitzen.“
Er ergänzte noch einige Notizen auf dem Pergament und reichte Harry den Kasten.
„So mein Lieber, wenn sie den Rückweg jetzt noch schaffen, denke ich haben sie die Prüfung mit Bravur bestanden. Hat mich gefreut sie kennen gelernt zu haben, dann bis zum nächsten Mal.“
Harry nahm das als sein Stichwort, verabschiedete sich und apparierte zurück ins Ministerium, wo Mr. Flipp bereits mit dem Ergebnis des theoretischen Teils wartete. „Ah sehr schön Mr. Potter, sieht ja alles bestens aus. Geben sie mir bitte den Kasten“. Harry reichte ihm den Kasten und Mr. Flipp vertiefte sich kurz in das Pergament. Dann blickte er lächelnd auf, „herzlichen Glückwunsch Mr. Potter, sie haben mit Auszeichnung bestanden, das Apparieren scheint ihnen wirklich zu liegen.“ Harry lächelte, „wenn sie alle sagen, muss ja wohl etwas daran sein und ich kann nur sagen, dass es mir wirklich leicht fällt“.
Daraufhin setzte sich Mr. Flipp wieder an einen der Tische und bat Harry sich zu ihm zu setzen. „Nun wenn Sie möchten können sie auch noch diesen Zusatztest machen von dem ich zu Beginn gesprochen habe.“
„Ich würde es gern probieren“, sagte Harry und war schon gespannt ob es für ihn schwierig sein würde.
Mr. Flipp zog ein Bild aus einer Mappe und legte es vor Harry:
„Sie sehen hier ein kleine Lichtung inmitten eines Waldes irgendwo an der Schottischen Küste. Ms. Tesla wartet dort auf sie und wenn sie es in den nächsten zwanzig Minuten schaffen bei ihr zu erscheinen und dann zusammen mit ihr wieder hierher zurück zukehren, haben sie auch diesen Test bestanden. Möchten sie es versuchen?“
Harry blickte auf das Bild, sah dann zu Mr. Flipp, „na klar, will ich, gibt es noch etwas zu beachten?“. „Nein Mr. Potter, konzentrieren sie sich auf das Bild und wenn sie bereit sind ...“ PLOP Mr. Flipp blickte überrascht auf die Stelle wo eben noch Harry gestanden hatte und wunderte sich.
Dieser junge Mann war verblüffend, hatte er es eben noch als halben Scherz gemeint mit dem Talent so war er jetzt davon überzeugt. Er konnte sich nicht daran erinnern, dass jemals ein Anfänger so schnell zu einem unbekanten Ziel apparieren konnte. Natürlich war es auch möglich, dass Harry Potter nicht an sein gewünschtes Ziel kam, doch das würde er frühestens in zwanzig Minuten erfahren“.
Durch ein lautes PLOP wurde Mr. Flipp bereits nach fünfzehn Minuten aus seinen Gedanken gerissen. Harry stand mit zerrissenen Sachen, einer blutenden Wunde an der Schulter und der bewusstlosen Ms. Tesla in den Armen vor Mr. Flipp.
„Du meine Güte, was ist denn passiert,“ schrie dieser jetzt mit aufgerissenen Augen. „Legen wir Ms. Tesla zunächst auf das Sofa dort am Kamin. Ich werde erst mal Hilfe rufen und dann müssen sie mir sagen was passiert ist!“ Nachdem Ms. Tesla so notdürftig versorgt war, rannte Mr. Flipp in das nächste Zimmer um Hilfe zu holen.
Harry saß am Fußende des Sofas und betrachtete die junge Frau. Er konnte nicht sagen was mit ihr war, doch zumindest atmete sie jetzt ruhig. Auf der Lichtung hatte Harry schon versucht sie zu Wecken, doch es war scheinbar mehr als ein einfacher Schockzauber und so blieb Harry nur der Weg mit ihr zurück zu kommen.
Eine heftig aufgestoßene Tür, riss Harry aus seinen Gedanken. Mr. Flipp schien ein umsichtiger und praktisch denkender Zauberer zu sein, denn aus einer Tür kam jetzt ein Heiler im grünen Unhang, gefolgt von zwei Helfern gestürzt, während aus einer anderen Tür zwei Zauberer kamen bei den Harry vermutete, dass es sich wahrscheinlich um Auroren handelte. Einen Augenblick später war auch Mr. Flipp zurück und wandte sich zunächst an den Heiler.
„Könne sie schon etwas sagen?“
Der Mann blickte auf, „nein leider nicht, wenn ich wüsste was es für ein Fluch war...“
Der Heiler schien auf eine Antwort zu warten und so blickte sich Mr. Flipp zu Harry um, „Mr. Potter, was ist passiert!“ Harry schreckte auf, „Entschuldigung, was haben sie gefragt?“ „Ich wollte wissen, ob sie uns sagen können was mit Ms. Tesla passiert ist,“ erwiderte Mr. Flipp noch einmal. Die beiden Auroren waren in der Zwischenzeit auch dichter heran gekommen und hörten jetzt aufmerksam zu.
.......

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Mittwoch, 15. März 2006, 20:10

Harry blickte in die fragenden Augen und begann:
„Ich kann ihnen leider auch nicht viel sagen. Wie mit Mr. Flipp abgesprochen apparierte ich auf die Waldlichtung. Dort angekommen blickte ich mich um, konnte aber zunächst niemanden sehen. Es war unheimlich, auf der Lichtung war kein einziger Laut zu hören. Graue Wolken bewegten sich mit großer Geschwindigkeit über die Baumwipfel und passten dadurch nicht zu dieser gespenstigen Stille. Dann plötzlich begann ein ohrenbetäubender Lärm. Die Bäume bogen sich und ächzten und der Last des Windes, es blitzte und der Donner krachte über mir. Im grellen Licht eines Blitzes entdeckte ich dann endlich Ms. Tesla, sie lag in der Mitte der Lichtung und bewegte sich nicht. Ich lief zu ihr, doch sie war bewusstlos, daher versuchte ich sie wiederzubeleben hatte aber keinen Erfolg. Im nächsten Augenblick hörte ich auch schon unverständliche Schreie und wurde im nächsten Augenblick an der Schulter getroffen. Ohne weiter nachzudenken rannte ich zum Rand der Lichtung um die Angreifer von Ms. Tesla weg zu locken und selber etwas Deckung zu finden. Es dauerte auch nicht lange bis ich eine verhüllte Gestalt zwischen den Bäumen erkennen konnte. Der Angreifer hatte mich nicht gesehen und so war ich in der Lage ihn zu schocken. Durch das den roten Strahl angelockt, konnte ich weitere Stimmen hören und beschloss mit Ms. Tesla hierher zurück zukehren. Den Rest kennen sie ja.“
Die beiden Auroren flüsterten etwas zu Mr. Flipp und verschwanden. Dieser wandte sich jetzt wieder Harry zu. „Wir sind ihnen zu großer Dankbarkeit verpflichtet...“ An dieser Stelle unterbrach ihn Harry vorsichtig. „Mr. Flipp, bitte verstehen sie das nicht falsch aber könnte diese Sache sozusagen unter uns bleiben. Ich habe schon genügend Aufmerksamkeit und möchte nicht schon wieder im Mittelpunkt stehen.“
Die Augen von Mr. Flipp ruhten einen Augenblick auf Harry bis er fortfuhr: „... ich denke ich kann sie verstehen Mr. Potter und werde sehen was ich für sie tun kann. Zunächst lassen sie unseren Heiler ein Blick auf ihre Schulter werfen und dann würde ich gern noch ein paar Worte mit ihnen wechseln.“
Die beiden Helfer hatten in der Zwischenzeit Ms. Tesla auf eine Bare gelegt und brachten diese jetzt aus dem Raum. Der Heiler kam jetzt zu Mr. Flipp und sagte:
„Ich kann hier leider nichts für Ms. Tesla tun und habe sie ins St. Mungo bringen lassen. Doch nun Mr. Potter zeigen sie mir bitte ihre Schulter.“
Harry löste seinen Umhang und streifte das Shirt über den Kopf. Der Heiler warf einen besorgten Blick auf die Wunde und berührte sie vorsichtig mit dem Zauberstab.
„Ich hatte schon schlimmere Verletzungen,“ sagte Harry, der den skeptischen Blick des Mannes als Frage deutete.
Der Heiler blickte Harry an, „ich bin mir nicht sicher, was das für ein Fluch war aber die Wunde ist schlimmer als es scheint. Ich werde sie erst mal reinigen, dass dürfte schmerzhaft werden.“ Er goss ein klare Flüssigkeit über die Wunde und nächsten Augenblick schrie Harry auf. Er hatte das Gefühl als würden sich tausende glühende Nadeln in seine Schulter bohren und ein grünlicher Schaum begann aus der Wunde zu laufen. Ein Brennen breitete sich von der Schulter im ganzen Körper von Harry aus und er konnte sich gerade noch auf das Sofa setzten, sonst hätten ihm die Beine den Dienst versagt.
„Damit hatte ich nicht gerechnet“, und schnell goss er eine andere Flüssigkeit über die Wunde, wodurch die Schmerzen nachließen. „Mr. Potter, sie müssen ebenfalls ins St. Mungo, es scheint nicht lebensbedrohlich zu sein aber die Wunde muss behandelt werden. Ich werde jetzt nur einen sauberen Verband anlegen, damit sie ihre Angelegenheiten noch regeln können. Danach werde ich im St. Mungo Bescheid sagen, dass sie sich heute noch zur Behandlung einfinden werden“.
„Aber ich hatte schon viel schlimmere Verletzungen“, Harry war sich in der Zwischenzeit nicht mehr so sicher ob der Heiler etwas von seinem Fach verstand, zu dem Mann sagte er jedoch „ich werde mich heute Nachmittag dort melden, Danke!“ und damit verabschiedete er sich von dem Mann um noch einmal zu Mr. Flipp zu gehen.
Harry klopfte an die Tür, durch die Mr. Flipp verschwunden war und trat ein. Mr. Flipp saß an seinem Schreibtisch und blickte nachdenklich aus dem Fenster. Doch dann hatte er sich wieder im Griff und wandte sich Harry zu:
„Nun gut Mr. Potter, kommen wir zunächst noch mal zu den unerfreulichen Dingen. Ich denke ich kann den Zwischenfall hier im Haus behalten obwohl ich nicht sicher bin wie Ms. Tesla reagieren wird. Was mir Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass die Sache gut organisiert worden ist und nur wenige Leute über den Zeitpunkt und den Ort dieser Prüfung Bescheid wussten. Ich habe eben kurz mit Arthur Weasley gesprochen, weil er mich gebeten hat eine Auge auf sie zu halten und auch er war ziemlich besorgt. Aber das können sie dann ja mit ihm selber besprechen.
Doch jetzt zum angenehmen Teil. Sie haben die Prüfung ja schon bestanden und ich muss sagen ihre Leistung beim Zusatztest war mehr als nur beeindruckend. Wie waren sie nur in der Lage Ms. Tesla zurück zu bringen?“
„Das kann ich erklären“ sagte jetzt Harry, „ich habe bereits einmal jemanden über eine große Strecke transportiert und wusste ich einfach, dass ich das könnte.“
„Ich verstehe“, und an seinen Augen konnte Harry sehen, dass Mr. Flipp wirklich verstanden hatte, „und ich habe nach Rücksprache mit unserer Kommission beschlossen, dass wir ihnen auch das Seite-an-Seite-Apparieren anerkennen. Es gab seit meiner Zeit hier im Ministerium noch niemanden der so viele Abschlüsse bei einer Prüfung gemacht hat aber ich glaube wir können das mit ruhigen Gewissen bescheinigen.“
Mit diesen Worten überreichte er Harry ein Pergament und Harry erinnerte es ein wenig an seine ZAG - Ergebnisse:

Ergebnisse der Apparierprüfung:
Grundprüfung im Apparieren
Theoretische Test: O
Praktischer Test: E
Zusatzprüfung: Apparieren mit unbekannten Ziel
Praktischer Test: O
Sonderprüfung: Seite-an-Seite-Apparieren
Praktischer Test: E

„Wow,“ sagte Harry einfach.
Mr. Flipp lächelte:
„Normaler Weise müssten wir für die Zusatzteile noch einen weiteren Theorieteil prüfen, doch wir haben entschieden, dass wir ihnen diesen auf Grund der Ereignisse und ihrer ausgezeichneten Kenntnisse erlassen. Aber bitte bedenken sie Mr. Potter, wenn sie jemanden mitnehmen tragen sie auch eine große Verantwortung. Doch jetzt möchte ich sie nicht länger aufhalten, ich weis Arthur wartet schon und befürchte sie werden noch einen Umweg machen müssen.“
Harry blickte Mr. Flipp fragend an, „ich verstehe nicht, was für einen Umweg meinen sie?“
„Das werden sie sehen wenn sie nach draußen kommen, es hat mich gefreut sie kennen zu lernen und ich denke wir werden uns schon noch mal sehen, noch einen schönen Tag, Mr. Potter.“
Auch Harry verabschiedete sich freundlich und ging langsam zur Tür. Er hatte schon die Hand auf die Klinke gelegt als Mr. Flipp noch fragte, „ach Mr. Potter, ist mir ihrer Schulter alles in Ordnung?“ Harry drehte sich noch mal um und überlegte doch dann sagte er, „ja alles in Ordnung ich soll es nur noch mal kontrollieren lassen. Auf Wiedersehen!“
Als Harry durch die Tür trat, wurde ihm klar was Mr. Flipp gemeint hatte.
...

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Mittwoch, 15. März 2006, 20:14

„Hallo Harry, schön dich zu sehen.“ Es war Percy, der hier auf Harry schon gewartet hatte und ihm jetzt die Hand zur Begrüßung reichte. „Minister Scrimgeour würde sich freuen, wenn du noch bei ihm vorbei kommen könntest. Ich soll dich begleiten.“
Harry überlegte, es wäre auch verwunderlich gewesen, wenn Mr. Scrimgeour die Gelegenheit nicht genutzt hätte und es fiel ihm auch kein guter Grund ein, um diese Einladung auszuschlagen und so erwiderte Harry nun:
„Hallo Percy, ich habe zwar wirklich nicht viel Zeit und die Prüfung war anstrengend doch ich will nicht unhöflich sein also lass uns zu ihm gehen.“
Percy ging voran und Harry folgte ihm, nach einigen Minuten hatte Harry langsam den Verdacht, dass Percy die Aufgabe hatte ihn im ganzen Ministerium vorzuführen, denn erst nach einem endlosen auf und ab durch zahllose Gänge und an einer Vielzahl von Menschen vorbei standen sie schließlich in einem großen Vorraum. Im Vergleich zu dem Büro von Mr. Flipp wirkte dieser Vorraum schon pompös. An der Decke hingen kristallene Kronenleuchter und die Wände waren mit dicken Samttapeten bedeckt. Durch die riesigen Fenster wurde der Raum am Tag in helles Licht getaucht. Überall standen gemütliche Sessel mit kleinen Tischen und zwei große Schreibtische standen wie ein Schutz vor der Tür zum Büro von Mr. Scrimgeour hinter dem zwei junge Frauen beschäftigt waren. Eine der jungen Frauen kam sie zu und fragte hilfsbereit ob sie etwas wünschten. Percy schenkte ihr einen verächtlichen Blick und ging ohne sie weiter zu beachten auf die Tür im Hintergrund zu. „Wartest du bitte einen Augenblick Harry,“ sagte er schließlich bevor er nach ein kurzen Anklopfen durch die Tür verschwand.
Harry grüßte freundlich die beiden jungen Frauen, doch noch bevor er Gelegenheit fand etwas zu sagen öffnete sich die Tür und Percy rief ihn herein.
Minister Scrimgeour, saß an seinem Schreibtisch, welcher einen unnatürlich ordentlichen Eindruck vermittelte und hatte wie immer ein freundliches Lächeln aufgesetzt. „Schön, dass sie ein wenig Zeit für mich übrig haben Mr. Potter. Wie ich hörte kann man ihnen zu einem ausgezeichneten Ergebnis gratulieren. Nehmen sie doch bitte Platz,“ und damit deutete er auf dem Stuhl gegenüber seinem Schreibtisch. Harry grüßte höflich und nahm Platz.
„Darf ich ihnen etwas anbieten, Mr. Potter, vielleicht einen Tee, Percy kümmern sie sich doch mal darum!“ und ohne eine Antwort von Harry abzuwarten fuhr er fort. „Man sagte mir, dass es zu einem Zwischenfall gekommen ist bei dem sie verletzt wurden, können sie mir dazu etwas sagen? “
Harry fühlte sich sofort unwohl, zu dumm das er vergessen hatte sich um sein Aussehen zu kümmern, denn er trug noch immer seine zerrissenen Sachen und der Umhang verdeckte das blutige Shirt an der Schulter nur schlecht. Kein Wunder also, dass ihn die jungen Frauen vom Empfang so erschrocken angesehen hatte. Aber vermutlich hatte Mr. Flipp den Minister sowieso informieren müssen.
Der Minister schien geduldig zu warten bis Harry schließlich erwiderte: „Ja es gab einen kleinen Zwischenfall im Wald. Als ich ankam fand ich Ms. Tesla ohne Bewusstsein vor und wurde von Unbekanten angegriffen konnte aber schnell entkommen nur meine Sachen haben ein wenig gelitten.“
Mr. Scrimgeour sah ihn mit einem Blick an, der deutlich zeigte, dass er noch mehr hören wollte. Percy kam mit dem Tee und nachdem er eingegossen hatte sagte Mr. Scrimgeour zu ihm, „Mr. Weasley, seien sie so nett und besorgen unserem jungen Freund hier etwas sauberes zum Anziehen und einen neuen Ministeriumsumhang.“ Percy verschwant wieder und Harry konnte für einen Augenblick ein zufriedenes Lächeln beim Minister erkennen. Er wollte jegliche Möglichkeit Harrys Medienwirksamkeit nutzen und hier bot sich eine gute Gelegenheit.
„Ja Mr. Potter, wir scheinen mal wieder in ihrer Schuld zu stehen, denn wie mir Mr. Flipp sagte haben sie Ms. Tesla gerettet. Ich glaube eine öffentliche Anerkennung wäre angebracht.“
Das war nun genau das, was Harry auf keinen Fall wollte und daher versuchte er so gut er konnte den Vorfall zu entschärfen.
„Das möchte ich aber nicht, schließlich habe ich nichts weiter gemacht als Ms. Tesla hierher gebracht. Es wäre mir lieber von dem Vorfall würde nichts an die Öffentlichkeit dringen.“
Doch Minister Scrimgeour hatte sich schon einen guten Schlachtplan zurecht gelegt.
„Nun, dass wird sich nicht vermeiden lassen Mr. Potter. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was für eine Leistung sie hier vollbracht haben. Ich habe schon Rita Kimmkorn vom Tagespropheten hierher gebeten und sie müsste jeden Augenblick hier erscheinen.“
In Harry begann es zu brodeln, trotz allem was er heute schon durchgemacht hatte war er mit guter Laune hier angekommen und auch wenn er nicht begeistert von dem Besuch hier war wollte er sich höflich anhören, was der Minister von ihm wollte. Doch das was Mr. Scrimgeour jetzt hier vorhatte brachte das Fass augenblicklich zum überlaufen. Harry sprang auf und mit wütender Stimme entgegnete er:
„Das haben sie sich ja fein ausgedacht aber die Kimmkorn können sie gleich wieder weg schicken. Ich werde kein Wort mit ihr wechseln.“
„Nun Mr. Potter, wie ich schon sagte, die Öffentlichkeit hat Rechte.“ und jetzt war sein Gesicht nicht mehr freundlich sondern er blickte Harry eisig mit einem überlegenen Grinsen an.
Harry spürte wie sich sein Gesicht vor Wut rot verfärbte,
„MINISTER, vielleicht sollte ich der Kimmkorn dann vielleicht erzählen, dass jemand vom Ministerium hinter dem Zwischenfall stecken muss und wie unfähig man hier wohl arbeitet.“
Das überlegene Grinsen von Scrimgeour verschwand genau so schnell wie es gekommen war und jetzt schoss ihm die Zornesröte ins Gesicht:
„Das werden sie nicht wagen Mr. Potter, wir haben Möglichkeiten...“
In diesem Augenblick war Percy mit den neuen Sachen zurück und Harry nutzte die Gelegenheit.
„Ich habe ihnen nichts mehr zu sagen und auch werde auch keine weitere Zeit hier verschwenden. Behalten sie ihre Sachen, auf wieder sehen!“
Ohne sich noch einmal umzublicken ging Harry an dem völlig verblüfften Percy vorbei und verließ den Raum.
„Was stehen sie da so dumm herum,“ schrie der Minister diesen jetzt an, „hohlen sie ihn gefälligst zurück oder was soll ich dem Tagesspiegel sagen!“
Percy drehte sich um und rannte hinter Harry her, „Harry warte!“
Harry wandte sich kurz um, „Percy, du brauchst gar nicht erst anzufangen, ich bleibe keine Minute länger hier aber du kannst mich zu deinem Vater bringen.“
Percy blickte Harry bittend an, „Harry überleg es dir ...“ „NEIN“ unterbrach ihn Harry, „bringst du mich nun zu deinem Vater.“ Percy’s Miene verdunkelte sich noch mehr, „das kann ich leider nicht, Ms. Lucina wird dich hinbringen, auf wieder sehen Harry.“ Eine der jungen Frauen kam auf Harry zu und Percy trottete mit hängenden Schultern und eingezogenem Kopf zurück.
Die junge Frau kam freundlich Lächelnd auf ihn zu, „Nun Mr. Potter, dann folgen sie mir doch bitte.“ Doch als Percy durch die Tür verschwunden war blieb sie stehen, „sie mögen unseren Minister nicht besonders oder?...“ Harry war sich sicher die junge Frau hätte kurz gekichert. „es wagt sonst niemand so mit ihm zu reden und der arme Percy hat sich so eine Mühe mit den neuen Sachen sie gemacht, so ein schicker Umhang. Die Farbe hat ihnen wohl nicht gefallen.“ Jetzt zwinkerte sie Harry wirklich zu und zog ihren Zauberstab aus dem Umhang. Einige Sekunden später waren das Shirt sauber und der Umhang brauchbar wieder hergerichtet.
„Dankeschön,“ sagte Harry nun zu der jungen Frau „die Farbe war o.k. es lag wohl er am Muster.“
Nachdem er dass gesagt hatte war sein ganzer Ärger verflogen. Die junge Frau hatte eine Art, welche Harry sofort mochte und nachdem sie weitere gegangen waren blieben sie kurze Zeit später vor einer Tür. Harry blickte Ms. Lucina freundlich an, „bekommen sie keinen Ärger, wenn sie so freundlich zu mir sind?“
Sie lächelte „der Gast ist König und wir bekommen immer zu hören, seinen sie freundlich. Ich habe also nur genau das gemacht, was man mir immer sagt und normaler Weise hören wir ja nicht was beim Minister gesprochen wird.“ Sie zwinkerte Harry noch einmal zu, „das ist das Büro von Ms. Weasley ich verabschiede mich dann mal, noch einen schönen Tag Mr. Potter“.
„Auf wieder sehen und nochmals vielen Dank“ verabschiedete sich Harry und klopfte an die Tür von Mr. Weasley.
Mr. Weasley öffnete selber, „hallo Harry komm rein, muss schon sagen es ist nie langweilig in deiner Umgebung.“ Harry folgte Arthur ins Büro in dem wie immer das totale Chaos regierte und setzte sich auf einen der freien Stühle. In der Zwischenzeit hatte Mr. Weasley Tee geholt und war jetzt wieder ernst, „also Harry, Erwin Flipp hat mir schon erzählt was er von dir erfahren hat nun sag mal was wirklich passiert ist.“
Harry nahm einen Schluck aus der Teetasse und holte tief Luft:
„Im großen und ganzen habe ich Mr. Flipp alles erzählt, ich habe nur nicht erwähnt, dass es sich bei den Angreifern um Todesser gehandelt hat und das ich eventuell ein Flüche benutzt habe, die nicht so gern gesehen sind.“ Seine Verletzung lies er unerwähnt, Harry wollte nicht, dass sich schon wieder jemand Sorgen machte.
Arthur Weasley dachte einen Augenblick nach: „wie kommt es, dass du nicht gleich Ärger wegen des Zaubern bekommen hast?“
Ein wenig verwundert schaute Harry Mr. Weasley an, „ich dachte sie wüssten es bereits, ich darf offiziell Zaubern, habe eine Sondergenehmigung erhalten. Haben sie schon mit dem Orden über den Zwischenfall gesprochen?“
„Harry, hatten wir uns nicht geeinigt, dass wir DU zueinander sagen, mit dem Orden konnte ich leider noch keinen Kontakt aufnehmen, nicht einmal Tonks ist hier im Haus“
Harry Gesicht hatte wieder einen rötlichen Teint angenommen, „Ähm tut mir leid Mr. Weasley – ähh – Arthur, kann mich immer noch nicht so recht daran gewöhnen. Wie läufte es denn mit den Hochzeitsvorbereitungen?“
Arthur machte ein entsetzlich gestresstes Gesicht, „du kannst dir nicht vorstellen wie die Frauen den Fuchsbau umkrempeln. Es wird vorbereitete, Einladungen geschrieben, geputzt und ständig jammert Molly, wo sie nur ganzen Gäste unterbringen soll. Leider habe ich im Ministerium so viel zu tun, dass ich meist erst spät nach Hause komme.“ Bei seinen letzten Worten setzte er ein spitzbübiges Lächeln auf und Harry grinste zurück. „Diese Woche ist es endlich mal ruhiger weil die Delacours nach Frankreich gereist sind und Ginny mitgenommen haben. Ron hilft diese Woche bei seinen Brüdern im Laden und so ist es endlich mal wieder ruhig.“ Arthur blickte auf die Uhr, „du hast Hermine gesagt ihr wollte euch so gegen sechzehn Uhr hier treffen. Wie wäre es, wenn du in den Fuchsbau apparierst und Molly einen Kurzbesuch abstattest. Ich denke, wenn sie sich vom ersten Schreck erholt hat wird sie sich riesig freuen. In der Zwischenzeit kann ich versuchen den Orden zu kontakten und noch etwas heraus zu bekommen.“
Arthurs Augen hatten zu glitzern begonnen, er wäre zu gern dabei um das Gesicht seiner Frau zu sehen, wenn Harry überraschend auftauchte. Auch Harry gefiel diese Idee immer besser, so unbekümmert kannte er Mr. Weasley überhaupt nicht und in der heutigen Zeit konnte ein Spaß nicht schaden. „Du wirst bestimmt Ärger bekommen, wenn du heute Abend nach Hause kommst., doch das ist eine tolle Idee, dann sehen wir uns in kurz vor vier wieder.“
Harry machte einen kurzen Abstecher nach Hogsmeade, ihm war vorhin ein Blumenhändler aufgefallen und er hatte kurzer Hand entschieden einen Strauß für Molly mitzunehmen. Kurze Zeit später tauchte Harry diesmal völlig lautlos in der Küche des Fuchsbaus auf. Molly stand am Herd und war in ein Buch vertieft.
„Hallo Molly“, sagte Harry von hinten und setzte eine Unschuldsmiene auf. Den Blumenstrauß hatte er hinter seinem Rücken versteckt.
Molly stieß einen Schrei aus und fuhr herum. Dabei riss sie ein Tablett mit Gläsern um und die Scherben verteilten sich in der ganzen Küche.
„HARRY POTTER, wie zum Teufel kommst du hier herein und was willst du hier! Du musst doch wissen wie gefährlich es überall geworden ist“ Molly Gesicht hatte einen gefährlichen roten Farbton angenommen und Harry beeilte sich den Blumenstrauß hinter seinem Rücken hervorzuholen.
„Ähm – Arthur meinte ich sollte mal vorbei schauen,“ sagte Harry mit unschuldiger Stimme. Mollys Miene heiterte sich wieder auf und lachend schloss sie Harry in die Arme. „Arthur also, na der soll mal heute nach Hause kommen. Aber Harry wieso bist du eigentlich im Ministerium?“
„Ich war zur Apparierprüfung und habe anschließend bei Arthur vorbei geschaut. Nachher treffe ich mich mit Hermine noch in der Winkelgasse und wir wollen dort ein paar Sachen besorgen.“
„Wieso konntest du schon zur Apparierprüfung – ach egal, wie lief die Prüfung?“
Ein wenig verlegen gab Harry schließlich zu „Wie Mr. Flipp sagte bin ich ein Naturtalent und habe mit Auszeichnung bestanden.“
„Oh ich bin Stolz auf dich Harry, da kann sich Ron noch eine Scheibe abschneiden, zu schade, dass die Kinder heute nicht da sind.“
Harry überlegte kurz „ich würde Ron und die Anderen gern überraschen, könntest du es noch für dich behalten, ich hätte da noch so einen kleinen Spaß vor.“ Dann holte Harry seinen Zauberstab hervor und murmelte „REPARO“ um die Glassplitter wieder in ihren ursprünglich Zustand zu versetzen.
„Harry ! Du darfst nicht zaubern,“ rief Molly erschrocken, „das gibt Ärger.“
Harry lächelte, „keine Sorge, ich habe eine offizielle Genehmigung und wollte es dir zeigen, weil ich es für den kleine Spaß auch noch einsetzen will.“
Molly schüttelte den Kopf, „verstehe einer das Ministerium. Aber mach bitte keine Dummheiten. Wann willst du eigentlich kommen?“
„Soweit ich weis, kommt Hermine Montag, wenn ich darf würde ich gern am Abend dazu stoßen.“
„Wann immer du willst, Harry, du gehörst doch zur Familie! Naja – und die Sicherheit es zulässt,“ hängte sie noch an.
Sie unterhielten sich eine Weile und Harry einigte sich mit Molly, dass er in den hinteren Teil der Küche apparieren sollte, denn sie konnten ja heute noch nicht wissen, wo sich die anderen zu diesem Zeitpunkt befanden. Die Zeit war schnell vergangen und Harry verabschiedete sich bevor er verschwand und im Büro von Arthur wieder auftauchte.
Arthur schreckte hoch als Harry so plötzlich vor seinem Schreibtisch auftauchte.
„Äh – wie geht das jetzt, ich habe gar nichts gehört und eigentlich kann man nicht direkt in die einzelnen Büros apparieren.“
„Das ist eine lange Geschichte, die würde ich lieber ein anderes mal erzählen.“ Sie unterhielten sich noch kurz über Harry’s Besuch bei Molly und Arthur strahlte als Harry ihm sein Auftauchen und die Reaktion von Molly schilderte. Die Idee mit der Überraschung gefiel Arthur ebenfalls, er versicherte seinen Kindern nichts von Harrys Sondergenehmigungen zu erzählen. Harry hätte nie gedacht, dass Mr. Weasley so viel für Scherze übrig hatte. Über den Vorfall hatte Arthur noch nichts in Erfahrung bringen können, er versprach aber Harry sofort eine Eule zu schicken, wenn er etwas erfahren würde.
Sie hätten sich bestimmt noch länger unterhalten, wenn nicht plötzlich eine Stimme aus dem kleinen Kasten auf dem Schreibtisch gekommen wäre:
„Hallo Arthur, hier am Empfang ist eine junge Dame die mit Mr. Potter verabredet ist. Könntest du ihn bitte zu mir schicken.“
„Nun dann Harry, Hermine ist da ich bring dich noch schnell runter und bitte Harry macht keine Dummheiten, wenn etwas ist, kommt am besten ins Ministerium. Molly und Mad-Eye werden mir auch so schon die Hölle heiß machen, wenn sie raus bekommen, dass ich von eurer Shoppingrunde weis und keinen Geleitschutz bestellt habe.“
Sie gingen zur Empfangshalle in der Hermine schon wartete. Als Hermine sie kommen sah, lief sie auf Harry zu und fiel ihm um den Hals. „Hallo Harry, schön das es dir gut geht und Hallo Mr. Weasley.“
„Hallo Hermine,“ begrüßte Arthur sie, „ihr wollt also eine Shoping-Runde machen. Dann wünsche ich euch beiden noch einen schönen Tag. Hermine wir sehen uns ja dann in 14 Tagen und Harry du gibst uns noch Bescheid.“
Harry und Hermine verabschiedeten sich und Harry wandte sich noch mal um, „Arthur, sei vorsichtig wenn du heute nach Hause kommst.“ Lachend drehte lief er hinter Hermine her und verließ das Ministerium.
.....

der Rest kommt nach euren hilfreichen und verwirrten Reviews, nochmal danke :]

18

Mittwoch, 15. März 2006, 20:16

Ähm, kann es sein dass du das falsche Kapitel reingestellt hast????
Irgendwie ist das doch jetzt komplett ohne Zusammenhang ?(

Prongsy

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19

Mittwoch, 15. März 2006, 22:06

Du hast glaub ich das falsche Chap on gestellt. 4 und 5 fehlen ^^ und irgendwie is das grad vol verwirrend!

Ware gut, wenn du das irgendwie in Ordnung bringen könntest!

Dann lese ich auch gerne weiter, aber so raff ich da garnix ^^ :D
*tipp*

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20

Donnerstag, 16. März 2006, 20:45

SCH...

keine Ahnung was schon passiert ist. Ihr habt ja recht und beim Posten hatte ich die Story komplet eingestellt. Ist wohl mal wieder was schief gegangen :rolleyes:

*****

Ich probier es sofort noch einmal - also großes sorry

Roessi