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1

Donnerstag, 20. September 2018, 12:53

Warum ist Dumbledore nicht komplett unversehrt?

Hallo,
ich habe mal eine Frage bezüglich des Kapitels Kings Cross. Harry ist in diesem Kapitel ja unversehrt, d.h. er hat keine Narbe und braucht keine Brille.
Dumbledores Hand ist nicht mehr verkohlt, allerdings hat er immer noch seine Hakennase und braucht im Gegensatz zu Harry seine Brille. Warum ist das so? Hat das etwas mit seiner Geschichte um Ariana zu tun? (zumindest die Hakennase?)
Tschuldigung, falls die Frage schon einmal gestellt wurde.

Merlin1

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2

Donnerstag, 20. September 2018, 13:01

Im 6. Band war Harry oft besorgt gewesen, dass Dumbledores Hand schwarz und verletzt war.

In Kings Cross - dieser Zwischenwelt-, stellt sich Harry Dumbledore eben so vor, wie er es unbewusst wollte.

Sprich

- mit einer gesunden, unversehrten Hand
- dazu noch mit den Merkmalen, die Dumbledore hatte und die Harry oft genug gesehen und an die er sich gewöhnt hat (Hakennase und Brille)

Ich denke, so wollte Harry Dumbledore haben - unbewusst, versteht sich.

Lilymaus3

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3

Donnerstag, 20. September 2018, 15:24

Ich glaube auch dass es mit Harrys innerem Bild von Dumbledor zusammenhängt.
Aber was ich in dem Zusammenhang auch interessant finde: Warum sieht Sirius mit dem Stein der Auferstehung jünger aussieht als Harry ihn kannte und Lupin nicht so schäbich und ergraut?

Grashüpfer

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4

Donnerstag, 20. September 2018, 15:28

Vielleicht wirkte Sirius auf Harry immer jünger als er ist. Er ist ja sehr draufgängerisch und abenteuerlustig.
Und Lupin war für Harry ein Lehrer, jemand respektables, den er auch durchaus respektierte. Da passt ein schäbiger Lupin nicht in sein inneres Bild
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Vincent Delacroix

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5

Donnerstag, 20. September 2018, 23:47

Weil Harry eben lieber einen jungen, gesunden Sirus und Lupin sehen wollte, die im Jenseits glücklich und ungezeichnet von dem, was sie im Leben geplagt hat sein sollten.
Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

(Samsas Traum - Der Wald der vergessenen Puppen)

If love is such a beautiful thing, why does it hurt and make you bleed?

(The Cryptkeeper Five - Gimme gimme your heart)

6

Freitag, 21. September 2018, 09:59

Danke für eure Antworten.

Die Frage ist ja ob Harry diese Zwischenwelt
1.Tatsächlich betreten hat (natürlich nicht physisch, sein Körper liegt ja im Verbotenen Wald) und mit dem „realen“ Dumbledore gesprochen hat der dort auf ihn gewartet hat

oder

2. Er hat sich das alles Eingebildet, sowohl die Zwischenwelt als auch das Gespräch mit Dumbledore. Denn Harry beantwortet sich ja viele Fragen eigentlich selbst bzw. kann sich aufgrund Snape Erinnerungen oder Aberforths Erzählungen alles selbst zusammenreimen.


Ich persönlich dachte immer das Rowling dem Leser hier die Möglichkeit eingeräumt hat selber zu entscheiden. Aber wenn Dumbledore so in Erscheinung tritt wie Harry sich ihn vorstellt bzw. weil er ihn so in Erinnerung hat, macht Variante 1 ja wenig Sinn oder? Weil in der ersten Variante hat Harry ja eigentlich keine Einflussmöglichkeiten auf das Aussehen von Dumbledore und dieser müsste eigentlich „unversehrt“ sein.

In der zweiten Variante könnte Dumbledore natürlich so Aussehen wie ihn sich Harry vorstellt, da hier ja alles eine Einbildung ist.

Hoffe ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrückt.

Grashüpfer

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7

Freitag, 21. September 2018, 10:13

Ich denke nicht, dass sich Variante 1 erledigt, nur weil Dumbledore so aussieht, wie Harry ihn sich vorstellt.
Wenn er eine Zwischenwelt betritt, wie in 1 angenommen, dann sucht sich sein Geist vielleicht ein Bild von dieser Zwischenwelt, so dass er damit umgehen kann ohne völlig überfordert zu sein.
Sollte Dumbledore dann mit ihm kommunizieren, dann muss Harrys Geist diese Kommunikation in dieses Bild einpassen.
Dumbledore erscheint also auf dem Bahnsteig, aber nicht als realer Dumbledore, sondern als Bild von Dumbledore.
So kann sich der Leser immer noch zwischen 1 und 2 entscheiden oder beides kombinieren.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)