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Grashüpfer

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Samstag, 15. September 2018, 16:37

Zeitumkehrer

Wie lange war der Hogwartsche Zeitumkehrer in Umlauf?
Gab es ihn schon zu Lilly und James Zeit?
Wieso hat nie jemand so ein Teil benutzt um Voldemort aufzuhalten?
Kann es ein, dass Rowling mit der Einführung dieses Gadgets einen Riesenfehler gemacht hat, weil man nicht wirklich erklären kann, wiso er dazu benutzt wird, dass Hermine zwei Unterrichtsstunden gleichzeitig benutzen kann, aber nicht dafür um zB Cedrics Tod im Trimagischen Turnier zu verhindern...
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Merlin1

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Samstag, 15. September 2018, 17:41

Wie lange war der Hogwartsche Zeitumkehrer in Umlauf?

Das dritte Schuljahr lang.

Davor wurde er nie erwähnt. (soweit ich weiß)
Danach wurden er und alle sämtlichen Zeitumkehrer im 5. Band mit Sicherheit zerstört, als Harry und CO. gegen die Todesser kämpften.

Gab es ihn schon zu Lilly und James Zeit?

Ich weiß leider nicht, wann dieser Zeitumkehrer gebaut wurde.
Vielleicht gab es den Zeitumkehrer zur Zeit von Lily und James schon - nur im Ministerium. Bis dieser zu Hermine kam.

Wieso hat nie jemand so ein Teil benutzt um Voldemort aufzuhalten

Weil die Geschichte nicht verändert werden darf oder soll, weil die Konsequenzen ansonsten katastrophal werden.

Im Cursed Child verändern Albus und Scorpius in ihren Zeitreisen die Vergangenheit.

Sie retten z.B Cedric vor dem Tod - dieser wird dadurch dann ein Todesser und tötet in der Schlacht von Hogwarts Neville Longbottom.

Diese Veränderungen führen zu schlimmen alternativen Zeitlinien - da wäre es besser, die Geschichte wäre nie verändert worden.

Wozu er dann benutzt wird, wenn man die Vergangenheit nicht verändern darf/soll? Damit eine Person einen bestimmten Moment nochmal/doppelt erlebt oder damit eine Person eine Zeit sieht, in der sie noch nicht gelebt hat -ohne dabei etwas zu verändern.

Wie bei Hermine, sie hat den Zeitumkehrer nur bekommen, um gleichzeitig in 2 Fächern anwesend zu sein.

Hoffentlich konnte ich etwas helfen.
Für Fehler und Missverständnisse bitte ich um Entschuldigung.

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (15. September 2018, 19:49)


Grashüpfer

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Sonntag, 16. September 2018, 09:56

Schon im dritten Band, in der der Zeitumkehrer vorkommt, benutzen sie ihn ja nicht nur um doppelt so viel Zeit zu haben, sondern, mit Unterstützung von Dumbledore, um Sirius und Seidenschnabel zu retten. Das heißt schon in der Einführung des Dings werden seine Grundsätze verletzt. Und komischerweise gibt es daraus auch keine schlimmen Folgen.
Was mich halt wirklich daran ärgert ist, dass sich Rowlings ganz einfach um die Erklärung herumschummelt. Harry kennt den Zeitumkehrer, er hat Sirius damit gerettet. Er leidet sehr unter den Umständen von Cedrics Tod. Trotzdem kommt er kein einziges Mal auf den Gedanken des Zeitumkehrers, das ist doch total unlogisch.
Das ist eben Rowlings drumrumgeschummel. Würde nämlich Harry Dumbledore oder McGonagall danach fragen, müssten diese eine Erklärung abgeben, warum man zwar Sirius damit retten durfte, Cedric aber nicht. Und so hat Harry eine partielle Amnesie den Zeitumkehrer betreffend und nicht mal Hermine, die sonst ein Gedächtnis wie ein Supercomputer hat, denkt daran
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Merlin1

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Sonntag, 16. September 2018, 10:47

Und komischerweise gibt es daraus auch keine schlimmen Folgen.

Naja, also als Harry und Hermine zurückreisen, um Sirius und den Hippogreif zu retten, verändern sie ja nichts an der Vergangenheit - weil sie es schon immer getan haben.
Es waren schon immer ein Future Harry und eine Future Hermine da, die Sirius und den Hippogreif retteten.
Harry und Hermine haben also nichts verändert, weil sie es schon mal getan haben - unendlich lang, ohne Anfang und Ende.
Das habe ich am Anfang auch nicht verstanden, aber du hast mich dann in meinen Threads davon überzeugt, dass es eine Zeitschleife ist, die schon immer da war.
Deshalb entstanden keine schlimmen Folgen durch diese Zeitreise - weil Sirius und Seidenschnabel schon immer gerettet wurden bzw. nie starben.


Ich finde es auch schade, dass der Zeitumkehrer bis zum Cursed Child nie wieder erwähnt wurde, vielleicht wurde das von Rowling aber auch bewusst herumgeschummelt, um es den Lesern nicht schwerer zu machen.
Denn Zeitreisen an sich sind schon sehr verwirrend und noch mehr Zeitreisen nach Band 3 wären komplizierter zu verstehen als die in Band 3.
Die Tatsache, dass alle Zeitumkehrer in Band 5 während dem Kampf in der Mysteriumsabteilung vernichtet wurden, würde ich so interpretieren, dass Rowling mit den Zeitreisen in Harry Potter einen Schlusstrich gezogen hat - bis zum Cursed Child, wo dann plötzlich ein neuer Zeitumkehrer auftaucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (16. September 2018, 10:53)


Grashüpfer

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Sonntag, 16. September 2018, 11:34

Ich finde die Zerstörung der Zeitumkehrer auch wirklich gut, weil sie nämlich alles sehr verkomplizieren.
Ich ärgere mich auch nicht mal besonders darüber, dass sie bis zu Band fünf nicht verwendet werden und dann vernichtet sind, sondern ich ärgere mich darüber, dass Rowlings etwas einführt, davon Gebrauch macht und es dann im nächsten Band unter den Teppich kehrt, weil ihr plötzlich aufgeht, was für ein unlogisches Zeugs sie da erschaffen hat. Wären im vierten Band irgendwo vorm Trimagischen Turnier alle Teile plötzlich explodiert, dann wäre das das Beste gewesen. So frage ich mcih doch, warum kam Dumbledore nicht mal ansatzweise auf die Idee, den Zeitumkehrer dazu zu verwenden, um nachzusehen, wer Harrys Namen in der Nacht in den Kelch warf. Da hätte er nicht mal die Zeit verändern brauchen, einfach nur nachschauen. Genug herumspekulieren tun sie ja darüber was passiert ist und wer es gewesen sein könnte. Aber plötzlich, nach Veröffentlichung des dritten Bandes, wird Rowlings klar, was für ein Deus ex machina sie geschaffen hat, ein Teil, das alle auftretenden Probleme innerhalb von zwei Seiten löst, statt von 200 Seiten und plötzlich gibt es keinen Zeitumkehrer mehr, er wird kollektiv vergessen.
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Sonntag, 16. September 2018, 12:27

Vielleicht hat Rowling die Möglichkeit der Zeitreisen unterschätzt, wer weiß das schon. Aber ich bin hier auch deiner Meinung, das ist seltsam und ärgerlich zugleich.

Sluggy

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Sonntag, 16. September 2018, 15:26

Vielleicht war es ja generell einfach schwierig, an Zeitumkehrer heranzukommen.
Hermine erzählte doch, dass McGonagall für ihren (Hermines) pfundweise Papier hatte ausfüllen müssen und dann doch nur unter argen Sicherheitsvorkehrungen das Ding bekommen hätte.
Dumbledore hätte wohl kaum behaupten können, er bräuchte einen, um VgddK selbst unterrichten zu können, da er keinen anderen Lehrer fände. --biggrin--

Aber generell ist es wohl schon so wie ihr sagt, dass die Spannung und die Bände nach Band drei mit weiterhin konsequent angewandten Zeitumkehrern viel zu schnell zu Ende gewesen wären.
:D 8) --knuddel--

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Sonntag, 16. September 2018, 22:31

Wie lange war der Hogwartsche Zeitumkehrer in Umlauf?

Das dritte Schuljahr lang.

Davor wurde er nie erwähnt. (soweit ich weiß)


Ein Jahr.
Hermine erklärt ja "Es heißt Zeitumkehrer und ich hab's am ersten Tag nach den Ferien von Professor McGonagall bekommen. Sie ließ mich schwören, dass ich es niemandem sage. Sie musste alle möglichen Briefe an das Zaubereiministerium schreiben, damit ich einen kriegen konnte. Sie musste ihnen sagen, dass ich eine vorbildliche Schülerin bin..."


Kann es ein, dass Rowling mit der Einführung dieses Gadgets einen Riesenfehler gemacht hat, weil man nicht wirklich erklären kann, wiso er dazu benutzt wird, dass Hermine zwei Unterrichtsstunden gleichzeitig benutzen kann, aber nicht dafür um zB Cedrics Tod im Trimagischen Turnier zu verhindern...


Weil Hermine da halt keinen mehr hat und man mit den Zeitumkehrern aus dem Ministerium kann man nicht länger wie 3 Stunden zurück. Selbiges gild natürlich für Harry.

Grashüpfer

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Montag, 17. September 2018, 07:17

Soweit ich weiß, steht nirgends, dass man mit einem Zeitumkehrer nur drei Stunden zurück gehen kann.
Aber wenn der Zeitumkehrer wieder im Ministerium ist, verstehe ich wenigstens, warum sie ihn nicht benutzen.
Andererseits verstehe ich halt nicht, dass wenn er aus dem Ministerium kommt, Fudge kein bisschen Verdacht schöpft, als Sirius verschwindet.
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Montag, 17. September 2018, 08:00

Soweit ich weiß, steht nirgends, dass man mit einem Zeitumkehrer nur drei Stunden zurück gehen kann.

Sehe ich auch so, denn Dumbledore selbst sagt zu Hermine, dass 3 Umdrehungen genügen werden, um Sirizs zu helfen.
Das war also längst noch nicht das Maximum.

Andererseits verstehe ich halt nicht, dass wenn er aus dem Ministerium kommt, Fudge kein bisschen Verdacht schöpft, als Sirius verschwindet.

Vielleicht hätte Dumbledore seine Hände im Spiel?
Ein Vergessenszauber an Fudge, der Imperio-fluch oder ein Zitrobenbrausebonbon etc..

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Montag, 17. September 2018, 15:02

Soweit ich weiß, steht nirgends, dass man mit einem Zeitumkehrer nur drei Stunden zurück gehen kann.

Sehe ich auch so, denn Dumbledore selbst sagt zu Hermine, dass 3 Umdrehungen genügen werden, um Sirizs zu helfen.
Das war also längst noch nicht das Maximum.


Jain. Es waren tatsächlich fünf Stunden und wird auch erst in CC und auf Pottermore erwähnt.

Andererseits verstehe ich halt nicht, dass wenn er aus dem Ministerium kommt, Fudge kein bisschen Verdacht schöpft, als Sirius verschwindet.

Vielleicht hätte Dumbledore seine Hände im Spiel?
Ein Vergessenszauber an Fudge, der Imperio-fluch oder ein Zitrobenbrausebonbon etc..


Er muss ja nicht zwangsläufig wissen dass sie einen hat. Genausowenig wie wer sich wann einen Portschlüssel genehmigen oder einen Kamin neu anschließen lassen hat.

Merlin1

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Mittwoch, 26. September 2018, 22:34

Man kann einen Zeitumkehrer schlecht mit einem Portschlüssel oder einem Kamin vergleichen.
Ein Zeitumkehrer kann die Geschichte via Zeitreise verändern und dadurch schreckliche Folgen haben, Portschlüssel oder Kamin aber nicht. Entweder bleibst du in irgendeinem Kamin stecken oder sonst was, aber die Zeit bleibt ganz.

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Freitag, 28. September 2018, 07:52

Trotzdem muss alles drei in der entsprechenden Abteilung beantragt und genehmigt werden.

Grashüpfer

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Freitag, 28. September 2018, 08:45

ich denke aber, dass die Genehmigung eines Zeitumkehrers sehr viel mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht oder ziehen sollte, als ein Kamin. Ich stelle mir das so vor, wie beim Militär. Es sind hunderte Kamine am Tag, vergleichbar mit hunderten Schuss Munition, die die Soldaten bei Schießübungen in die Zielscheiben hauen. Das interessiert in höheren Postionen niemanden, weils so alltäglich ist. Auch die ein Duzend Schießübungen mit dem Panzer im Monat, vergleichbar einem Portschlüssel, sind nichts besonderes. Aber ein Zeitumkehrer wird sicherlich nur ganz selten beantragt und noch seltener genehmigt. Sie sind selten und gefährlich. Ein Atombombentest würde auch Generäle beschäftigen, sie würden es wissen wollen/ wissen müssen.
Dass Fudge etwas so seltenes und gefährliches nicht mitbekommen hat, kann ich mir nicht vorstellen.
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Freitag, 28. September 2018, 10:41

Also spricht das meiste dafür, dass Dumbledore Fudge und Snape irgendwie abgelenkt hat, damit diese nicht auf den Zeitumkehrer kommen - obwohl sie eigentlich Bescheid wussten, dass Hermine einen hat.

Ich weiß nicht, ob es im Buch auch so war, aber im Film lenkt Dumbledore Fudge und Mcnair davon ab, aus Hagrids Hütte raus zu gehen, damit sie Future Harry/Hermine nicht bemerken ("meine Unterschrift brauchen sie auch, denke ich)

Und im Buch, nachdem Sirius befreit worden ist, scheint sich Dumbledore im Krankenflügel darüber zu amüsieren, dass Fudge so verwirrt isr und Snape fast den Verstand verliert (was aber von Dumbledore nicht gerade nett ist, Snape ist schließlich sein Angestellter und Freund)

Ich denke also, irgendwie hatte Dumbledore seine Hände im Spiel.
Nur er wusste, wie Sirius befreit worden ist und nur er hatte die Macht, das Geheimnis zu bewahren bzw. Fudge und Snape nicht auf die Lösung zu bringen.

Wie, weiß ich nicht.

Denn Fudge und Snape sind doch keine Idioten.
Ausserdem wusste Snape- wie alle anderen Lehrer-, auch vom Zeitumkehrer.

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Freitag, 28. September 2018, 12:51

Also ich würd sagen, Fudge und auch Snape wussten wirklich nicht bescheid, sonst wär Dumbledores rethorische Aussage mehr als riskant gewesen sie direckt mit der Nase auf die Antwort zu stupsen.

Zitat

»Raus mit der Sprache, Potter!«, bellte er. »Was hast du getan!«
»Professor Snape!«, kreischte Madam Pomfrey. »Benehmen Sie sich!«
»Snape, seien Sie vernünftig«, sagte Fudge, »diese Tür war verschlossen, das haben wir eben festgestellt -«
»Die beiden haben ihm geholfen zu fliehen, ich weiß es!«, heulte Snape und deutete auf Harry und Hermine. Sein Gesicht war zu einer Grimasse verzerrt und Spucke sprühte ihm aus dem Mund.
»Beruhigen Sie sich, Mann!«, bellte jetzt Fudge. »Sie reden Unsinn!«
»Sie kennen Potter nicht!«, kreischte Snape. »Er hat es getan, ich weiß es genau!«
»Nun ist es aber gut, Severus«, sagte Dumbledore. »Denken Sie mal darüber nach, was Sie sagen. Diese Tür war verschlossen, seit ich vor zehn Minuten hier raus bin. Madam Pomfrey, haben diese Schüler ihre Betten verlassen?«
»Natürlich nicht!«, sagte Madam Pomfrey entrüstet. »Das hätte ich gehört!«
»Nun, da haben Sie's, Severus«, sagte Dumbledore sanft. »Wenn Sie nicht behaupten wollen, dass Harry und Hermine an zwei Orten zugleich sein können, sehe ich nicht, warum wir sie noch länger stören sollten.«

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Freitag, 28. September 2018, 12:59

Dass man es Snape nicht sagt, finde ich jetzt nicht so arg überraschend. Man muss es ja nicht dem ganzen Lehrkörper auf die Nase binden. Aber dass Fudge, der ja immer überall seine Nase im Ministerium hat, nicht bescheid wissen soll, fände ich schon arg erstaunlich. Er sollte zurücktreten ;)
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Freitag, 28. September 2018, 13:13

Dass man es Snape nicht sagt, finde ich jetzt nicht so arg überraschend. Man muss es ja nicht dem ganzen Lehrkörper auf die Nase binden. Aber dass Fudge, der ja immer überall seine Nase im Ministerium hat, nicht bescheid wissen soll, fände ich schon arg erstaunlich. Er sollte zurücktreten ;)


Naja, der hat doch auch jahrelang fast täglich Dumbledore um Rat gefragt, weil er von nichts ne Ahnung hatte - bis er dann in Band 5 auf den Trichter kam Dumbledore wolle ihm seinen Job wegnehmen wollen und habe deshalb die Geschichte über Voldemorts Rückkehr erfunden.

Der Blutige Baron

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Sonntag, 30. September 2018, 15:25

Dass man es Snape nicht sagt, finde ich jetzt nicht so arg überraschend. Man muss es ja nicht dem ganzen Lehrkörper auf die Nase binden. Aber dass Fudge, der ja immer überall seine Nase im Ministerium hat, nicht bescheid wissen soll, fände ich schon arg erstaunlich. Er sollte zurücktreten ;)

Glaubst du auch, dass Angela Merkel über jede Genehmigung, die das Bundesbauministerium oder das Verteidigungsministerium tätigt Bescheid weiß? Ich finde das jetzt wenig überraschend, dass ein Regierungschef nicht über alles Bescheid weiß.

Gerade da Fudge ja auch eher als Persönlichkeit beschrieben wird, die eher unfähig/hilflos als Minister ist, finde ich es noch weniger verwunderlich, dass er da sein Ministerium arbeiten lässt und selbst eher eben der ganz, ganz wichtige Minister ist/vorgibt zu sein, der geschäftig und wissend tut, ohne das zu sei.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

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Sonntag, 30. September 2018, 16:09


Glaubst du auch, dass Angela Merkel über jede Genehmigung, die das Bundesbauministerium oder das Verteidigungsministerium tätigt Bescheid weiß? Ich finde das jetzt wenig überraschend, dass ein Regierungschef nicht über alles Bescheid weiß.

Wenn man die Bedeutung des Zeitumkehrers kennt und ich hab ihn ja oben mit einem Atombombentest verglichen, finde ich es erstaunlich, ja.
Ich denke, dass ein Verteidigungsminister über einen Atombombentest bescheid weiß und eine Regierungschefin auch. Vor allem, wenn er auch noch in die Testzone geht, weil da ungewöhnliche Sachen passieren.
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