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Merlin1

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1

Sonntag, 5. August 2018, 00:01

Musste Snape wirklich sterben?

https://m.youtube.com/watch?v=cHArumGeGLM
von 2:20 - 2:32

In diesem "How it should have ended" - Video offenbart Snape, dass er einen "Backup-Plan" hatte, nämlich dass er immer eine Art Gegengift bei sich trug, dass ihn vor Nagini das Leben rettete.

Aber wie ist es nun mit dem originalen Snape im Film/Buch?
Er war doch laut Voldemort ein "kluger Mann".

Hat Snape wirklich nie daran gedacht, dass Nagini ihn eventuell angreifen könnte?

Voldemorts Unberechenbarkeit war Snape sicher nicht fremd, ebenso die Tatsache, dass Voldemort selbst seine treuesten Diener töten könnte, wenn er es gewollt hätte.

Sprich, Snape hatte zwar das Vertrauen von Voldemort, aber er war nie ganz vor Voldemort geschützt, sprich auch Snape könnte irgendwann ermordet worden sein.

Als Zaubertrank-Meister hätte er doch in der Tat ein Gegengift brauen können, das ihn vor Nagini hätte retten können. Nur für alle Fälle.

Was denkt ihr darüber?

Vielen Dank schon mal.

Hähnchen

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2

Sonntag, 5. August 2018, 00:45

Also, wenn ich mich recht erinnere, hat Nagini ihn ja nicht einfach nur gebissen, sondern sie hat ihm die Halsschlagader aufgebissen. Da verblutet man dann wohl relativ schnell, unabhängig vom Gegengift.
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Merlin1

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3

Sonntag, 5. August 2018, 07:56

Wenn Snape die Schnittwunden , die durch die Folgen des Sectumsempra-Fluches entstehen-, heilen konnte, wäre die Heilung einer aufgebissenen Halsschlagader für ihn ebenfalls im Bereich des Möglichen, vermute ich mal.

Hähnchen

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4

Sonntag, 5. August 2018, 08:44

Wenn ich mich richtig erinnere, hat Snape Sectumsempra nicht bei sich selbst geheilt. Ich denke, die Kombination aus offener Halsschlagader und Schlangengift sorgte dafür, dass Snape nicht mehr viel gemacht hat. Denn ich schätze, um solche Wunden zu heilen, braucht man ziemlich viel Kraft und die hat man in so einer Situation einfach nicht mehr.
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Lilymaus3

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5

Sonntag, 5. August 2018, 09:12

Hmm also das ist jetzt nur so ein Gedanke von mir. Ich glaube, dass es einfacher ist 1. Hilfe bei anderen zu leisten als bei sich selbst. Der Schock muss ziemlich groß gewesen sein und dann auch noch so eine Wunde. Er hätte zuerst das Gegengift nehmen müssen, die Wunde reinigen und dann verschließen. Ziemlich viel rum hantieren, wenn du mich fragst und das mit einer Wunde wie dieser. Harry und Hermine könnte man auch unterlassene Hilfeleistung unterstellen. Aber da ja bekannt ist, dass Naginis Gift Wunden offen hält und dieser Zauber der Wunden schließt ziemlich kompliziert ist, kann man es ihnen durchaus verdenken.

Evanesco

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6

Sonntag, 5. August 2018, 10:25

Eine andere Sache ist die Frage, ob Snape sich überhaupt hätte retten wollen in dieser Situation.
Denn zu dem Zeitpunkt ist er ja wohl immer noch in Lily verliebt, er musste Albus (mindestens ein väterliches Freund vllt. sogar Ersatz-Vater) töten, seine letzten Jahre bestanden aus purem Stress, da er schließlich Doppelagent war und zu dem Zeitpunkt ist er in einer Situation, wo er auch einfach aufgeben konnte. Er hatte ja schon alles Mögliche getan und die Aufklärung Harrys über seine Rolle glückte ihm auch noch.

Angenommen er hätte sich - wie auch immer - heilen können bzw. heilen/helfen lassen, dann wäre letzten Endes seine Doppelagentenschaft bekannt geworden und er wäre höchstwahrscheinlich (vom Tagespropheten und auch einigen Leuten) als mutiger Held gefeiert worden, was ihm garantiert zuwider wäre. (Er ist schließlich nicht Lockhart! - Snape schmückt sich noch nicht mal mit seinem eigenen Ruhm und er war ein großartiger Okklumentik-, Zaubertränke- und Duellier-Meister, was er aber eben nicht an die große Glocke gehängt hat.) Dann kommt hinzu, dass es garantiert ein paar Fans vom Dunklen Lord gibt (ob Todesser oder nicht - egal!), die es Snape derart verübeln werden, dass er gegen den Lord spionierte, dass sie ihn, mit dem Ziel ihn einen möglichst langsamen Tod sterben zu lassen, jagen werden.
Warum sollte er sich so was antun?

Keine Ahnung wie Snapes Glaube aussieht, aber es kann doch durchaus sein, dass er sich eine kleine Hoffnung bewahrt, Lily nach seinem Tod noch mal wiederzusehen, um sich mit ihr auszusprechen. Und da er sein Versprechen Albus gegenüber, Harry zu schützen, so gut wie ihm nur möglich eingehalten hat, braucht er sich vor Harrys Mutter auch nicht mehr zu schämen, auch wenn er in Harry vor allem einen kleinen verwöhnten James-Bengel gesehen hat.^^

Ich fand's zwar auch extremst mistig, dass er starb, aber wie hätte denn sein Leben nach der Hogwartsschlacht aussehen können? Meiner Meinung nach eben nicht so prickelnd - seiner Ansicht nach.
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Sluggy

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7

Sonntag, 5. August 2018, 10:31

Ich denke nicht, dass man Harry und Hermine unterlassene Hilfeleistung hätte unterstellen können.
Sie mussten ja warten, bis Voldemort weg war, um überhaupt zu Snape gehen zu können. Und dann wollte Snape Harry die Erinnerungen geben - das war zunächst wichtiger, als Snapes Leben zu retten.
Nachdem Harry die Erinnerungen eingesammelt hatte, war Snape schon zu schwach, als dass sie ihn hätten retten können. Und Harry und Hermine beherrschten ja den Heilungszauber gegen Sectumsempra auch nicht.
:D 8) --knuddel--

Merlin1

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8

Montag, 6. August 2018, 15:27

Wären Fawkes oder Madame Pompfrey - falls sie in diesem Moment in der Heulenden Hütte anwesend wären-, in der Lage, Snape zu heilen?

Lilymaus3

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9

Montag, 6. August 2018, 16:48

Fawkes mit Sicherheit! Ich meine er hat damals auch Harrys Biss geheilt und es handelte sich um einen Basilisken, also dem König der Schlangen. Sclimmer als das Gift kann Naginis nicht gewesen sein.
Bei Madam Pomfrey weiß ich es nicht, aber bedenkt man, dass das St. Mungos ewig gebraucht hat um Naginis Biss zu heilen, glaube ich nicht, dass sie es in den wenigen Minuten geschafft hätte. Dieser Heiler von damals könnte es vielleicht, aber bis eine Eule erstmal in London ankommt wäre Snape auch schon hinüber.