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1

Montag, 16. Juli 2018, 09:20

Warum hat Dumbledore Ronald Weasley 200 Hauspunkte gegeben?

Dumbledore gibt Potter und Weasley nach den Ereignissen in der Kammer "200 Punkte pro Nase."

Dass Harry diese Punkte verdient, ist logisch
(Ginny gerettet, Hogwarts gerettet, Basilisken getötet)

Aber Ronald?
Was hat er denn gemacht, dass Dumbledore ihm auch 200 Punkte gibt?
(Harry in die Kammer gefolgt und auf Gilderoy aufgepasst)

Keine wirklichen Heldentaren, wenn ich das so sagen darf.

Im Grunde hätten Harry und Ronald eher bestraft werden sollen, oder?
Immerhin hat ein Lehrer von Dumbledore (Lockhard) durch den kaputten Zauberstab von Weasley sein Gedächtnis verloren.
Ich weiß, dass das so besser war - ansonsten hätten Harry und Ron ihr Gedächtnis verloren-, wäre der Zauberstab von Ronald heil gewesen.

Aber nichtsdestotrotz hat Ron - natürlich unabsichtlich-, einem Hogwarts-Lehrer - möge er noch so unqualifiziert gewesen sein-, eine lebenslange Behinderung zugefügt (Gedächtnisverlust)

Und Harry hat einen Hogwarts-Lehrer (Lockhard) erpresst und ihn gezwungen, mit in die Kammer zu kommen (falls ich mich richtig erinnere)
Dazu hatte Harry doch kein Recht, oder?

Hätte Harry Lockhard nie mit in die Kammer genommen, so hätte Gilderoy nie sein Gedächtnis verloren.

Kurz: Potter und Weasley haben das Leben eines Menschen (Lockhard) ruiniert. Hätten sie ihn überhaupt nicht aufgesucht, dann hätte Lockhard auch nicht versucht, den Jungen ihr Gedächtnis mit Weasleys Stab zu entfernen und sein Gedächtnis wäre intakt geblieben, obwohl er natürlich geflohen wäre.

Ich meine, warum wollten sie eigentlich, dass er mitkommt?
Jeder Schüler in Hogwarts wusste, dass Lockhard kein wirklich guter Lehrer für VgDDK war (außer die weiblichen Lockhard-Fans)

Im 1. Jahr sind Harry, Ron und Hermine doch auch alleine durch die Falltür gegangen, ohne Lehrer.

----------------------------

Wie auch immer - was hat Ronald so heldenhaftes getan, dass Dumbledore auch ihm 200 Punkte gegeben hat?

Edit: bitte versteht das nicht falsch, ich möchte nichts Falsches oder Beleidigendes sagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (16. Juli 2018, 10:08)


munkey

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2

Montag, 16. Juli 2018, 10:13

Was hat er denn gemacht, dass Dumbledore ihm auch 200 Punkte gibt?
(Harry in die Kammer gefolgt und auf Gilderoy aufgepasst)

Keine wirklichen Heldentaren, wenn ich das so sagen darf.
Im Grunde hätte Ronald eher bestraft werden sollen, oder?
Ron macht sich gemeinsam mit Harry (und Gilderoy) auf die Suche nach der Kammer des Schreckens, um seine Schwester zu retten und nebenbei dafür zu sorgen, dass Hogwarts nicht geschlossen wird. Wenn das keine Heldentat ist, weiß ich auch nicht. Die beiden sind sich bewusst, dass das, was sie tun, prinzipiell untersagt ist und sie eigentlich von der Schule fliegen sollten, da sie zum wiederholten Mal gegen die Regeln verstoßen.

Dumbledore dazu (Zitat S. 340f.):
"Soweit ich mich erinnere, hab ich euch beiden gesagt, ich müsse euch von der Schule weisen, falls ihr noch einmal die Regeln brecht", sagte Dumbledore.
[...]
"Was allerdings heißt, dass selbst die Besten von uns manchmal die eigenen Worte wieder schlucken müssen"

Harry und Ron handeln selbstlos, indem sie Ginnys Wohl über ihr eigenes stellen. Dass sie als Zweitklässler alleine in die Kammer aufbrechen, ist natürlich dumm und sie können von Glück sagen, dass sie heil aus der ganzen Sache herausgekommen sind. Ihre Absichten waren aber gut, sie handeln mutig und "ritterlich". Das erkennt auch Dumbledore, weswegen er davon absieht, die beiden zu bestrafen.
Wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass man für eine korrekte Antwort im Unterricht ~ 10 Punkte kassieren kann, sind 200 Punkte für die Rettung eines Menschenlebens und die Verhinderung der Schließung der Schule eigentlich viel zu wenig.
Immerhin hat ein Lehrer von Dumbledore (Lockhard) durch den kaputten Zauberstab von Weasley sein Gedächtnis verloren.
Ich weiß, dass das so besser war - ansonsten hätten Harry und Ron ihr Gedächtnis verloren-, wäre der Zauberstab von Ronald heil gewesen.

Aber nichtsdestotrotz hat Ron einem Hogwarts-Lehrer - möge er noch so unqualifiziert gewesen sein-, eine lebenslange Behinderung zugefügt (Gedächtnisverlust)
Wenn mir jemand eine defekte Pistole aus der Hand reißt und sich dann selbst ins Bein schießt, obwohl er mich treffen wollte, bin nicht ich schuld an der Verletzung, sondern derjenige, der den Schuss abgibt. Ron die Schuld zuzuschieben, halte ich für ziemlich unfair.

3

Montag, 16. Juli 2018, 10:29

Wenn das keine Heldentat ist, weiß ich auch nicht

Hat Ron es geschafft, seine Schwester zu retten, Hogwarts zu retten und den Basilisken zu töten? Nein, es war Harry.
Molly selbst sagt im 6. Band: " Du hast Ginny gerettet, du hast Arthur gerettet und jetzt hast du Ron gerettet.."
Für Molly war Harry der Held, der Ginny gerettet hat, nicht Ron.

Ich behaupte nicht, dass Ron ein Feigling ist.
Er kann nichts dafür, dass die Steine von oben fielen und er somit von Harry abgeschottet war.
Ich zweifle nicht an Rons Tapferkeit, er wäre Harry sicher weiter gefolgt.
Hat er aber nicht. Folglich war er für Harry keine weitere Hilfe im Kampf gegen Riddle und den Basilisken.

Wenn mir jemand eine defekte Pistole aus der Hand reißt und sich dann selbst ins Bein schießt, obwohl er mich treffen wollte, bin nicht ich schuld an der Verletzung, sondern derjenige, der den Schuss abgibt.

Trage einfach keine defekte Pistole bei dir, dann passiert so etwas auch nicht. Ganz einfach.
Was bringt dir eigentlich eine defekte Pistole?
Oder in Rons Fall- ein defekter Zauberstab?
Hat er wirklich geglaubt, er könnte den Basilisken mit einem defekten Zauberstab töten?


Ron die Schuld zuzuschieben, halte ich für ziemlich unfair.

Eine gewisse Schuld hatten er und Harry doch.
Wie gesagt, natürlich nicht die ganze.
Sie hatten kein Recht, einen Lehrer Dumbledores herumzukommandieren. Lockhard, ein Lügner, der er war, war in jenem Moment immer noch ein Lehrer von Hogwarts.
Wegen ihrem Gerechtigkeitssinn haben sie einen Menschen zu einem geistigen Krüppel gemacht, auch wenn es nicht gewollt war.


Oder bist du da anderer Meinung?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (16. Juli 2018, 10:34)


PotterGirl394

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4

Montag, 16. Juli 2018, 10:37

Ich finde es unfair zu behaupten er ist selbst schuld dass Lockhart sich selbst das Gedächtnis gelöscht hat. Er konnte ja nichts dafür und der kaputte Zauberstab war alles was er hatte. Hätte Lockhart sich den Zauberstab genauer angesehen wäre ihm aufgefallen dass er gebrochen ist. Er hat auf eigene Gefahr einen Gedächtnislöschzauber angewendet (wohlgemerkt wollte er diesen an zwei Schüler anwenden was ja auf jeden Fall auch nicht legal ist). Dass der Zauber dann nach hinten losgeht ist nicht Rons Schuld. Und Lockhart fällt sprichwörtlich in die eigene Grube.

Ich persönlich finde es noch bemerkenswerter mit einem zerstörten Zauberstab in die Kammer des Schreckens zu gehen um seinem Freund und seiner Schwester zu helfen. Er stellte nicht nur das Leben seiner Schwester über sein eigenes er kam ihr sogar zu Hilfe als er eigentlich ziemlich geringe Chancen auf einen Sieg gegen den Basilisken hatte. Er hätte bestimmt ohne zu Zögern sein Leben geopfert um Ginny zu retten. Und das finde ich ist mindestens 200 Punkte wert.
„Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.“ ~ Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PotterGirl394« (16. Juli 2018, 10:43)


5

Montag, 16. Juli 2018, 10:48

Gut, ich habe es verstanden.
Tut mir leid für meine Sturrheit und danke für eure Antworten.
Eine Sache muss ich aber noch klären.

ch finde es unfair zu behaupten er ist selbst schuld dass Lockhart sich selbst das Gedächtnis gelöscht hat. Er konnte ja nichts dafür und der kaputte Zauberstab war alles was er hatte.

Ich habe nie gesagt, dass es seine Schuld gewesen ist, was den Zauberstab angeht.

Ich habe nur gesagt, dass es seine und Harrys Schuld ist, weil sie Lockhard erpresst haben!
Warum könnthr darauf nicht eingehen?

Wer hat es Harry und Ron erlaubt, einfach so einen Lehrer zu zwingen, mit ihnen in die Kammer zu folgen?
Lockhard war - Entschuldigung-, eine Niete und ein Lügner, das wussten Harry und Ron doch.
Warum haben sie ihn doch so unbedingt mitnehmen wollen?
Sie wussten doch, dass er ihnen keine Hilfe bieten könnte.

Hätten sie ihn nie mitgenommen, hätte Lockhard sie auch nie angegriffen umd sein Gedächtnis wäre nie gelöscht worden.

Also sind Harry und Ron doch daran schuld, dass Lockhard sein Gedächtnis verloren hat, indem sie ihn mitgenommen haben.
Natürlich konnten sie das nicht vorhersehen.
Aber sie wussten auch, dass er ihnen keine große Hilfe sein würde.

Ihr habt mit allen anderen Punkten Recht, da muss ich euch zustimmen.

Aber könnt ihr jetzt bitte auf diese Sache eingehen?
Findet ihr es etwa okay, dass Harry und Ron Lockhard herumkommandiert haben?

PotterGirl394

Zauberschülerin

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6

Montag, 16. Juli 2018, 10:56

Findet ihr es etwa okay, dass Harry und Ron Lockhard herumkommandiert haben?
Natürlich war das nicht so in Ordnung von den beiden. Das muss ich schon zugeben. Aber ich verstehe auch nicht ganz warum Lockhard unbedingt mit musste. Ich denke Harry und Ron wussten zu dem Zeitpunkt noch nichts von Lockhards Betrügereien und da Lockhard ja damit angegeben hat er wüsste wo die Kammer ist und welches Monster darin ist denke ich Harry und Ron wollten ihn vielleicht wirklich als Unterstützung dabei haben. Aber ich weiß jetzt nicht sicher ob das so stimmt. Sonst kann ich mir nicht erklären warum sie Lockhard da mit runter schleifen.
„Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.“ ~ Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore

7

Dienstag, 17. Juli 2018, 01:19

Dumbledore gibt Potter und Weasley nach den Ereignissen in der Kammer "200 Punkte pro Nase."

Dass Harry diese Punkte verdient, ist logisch
(Ginny gerettet, Hogwarts gerettet, Basilisken getötet)

Aber Ronald?
Was hat er denn gemacht, dass Dumbledore ihm auch 200 Punkte gibt?
(Harry in die Kammer gefolgt und auf Gilderoy aufgepasst)

Ron ist genauso wie Harry in die Kammer gestiegen um Ginny zu retten, auch wenn er am Ende nicht viel zu Rettung beigetragen hat. Ich denke mal das hat DD gewürdigt und ihm ebenfalls 200 Punkte zugesprochen.

Im Grunde hätten Harry und Ronald eher bestraft werden sollen, oder?
Immerhin hat ein Lehrer von Dumbledore (Lockhard) durch den kaputten Zauberstab von Weasley sein Gedächtnis verloren.
Ich weiß, dass das so besser war - ansonsten hätten Harry und Ron ihr Gedächtnis verloren-, wäre der Zauberstab von Ronald heil gewesen.

Ja eigentlich hätten sie bestraft werden müssen, sie haben sich in Lebensgefahr gebracht und nur mit viel Glück überlebt, nichts desto Trotz haben sie letztlich Ginny und die Schule gerettet und das Buch zerstört und die Schlage getötet. (Harry zumindest) und Ron hat fleißig ein paar Steine aus dem weg geräumt. --thumbsup--


Aber nichtsdestotrotz hat Ron - natürlich unabsichtlich-, einem Hogwarts-Lehrer - möge er noch so unqualifiziert gewesen sein-, eine lebenslange Behinderung zugefügt (Gedächtnisverlust)

hääähh?! Moment mal. Ron soll Lockhard eine lebenslange Behinderung zugefügt haben?? Das war er ganz alleine selber, die alte Schmierlocke

Und Harry hat einen Hogwarts-Lehrer (Lockhard) erpresst und ihn gezwungen, mit in die Kammer zu kommen (falls ich mich richtig erinnere)
Dazu hatte Harry doch kein Recht, oder?

Hätte Harry Lockhard nie mit in die Kammer genommen, so hätte Gilderoy nie sein Gedächtnis verloren.

Da hätten die beiden sicher nicht gedurft Lockhart zu zwingen mitzukommen, aber ob DD überhaupt von der Aktion wusste?

Kurz: Potter und Weasley haben das Leben eines Menschen (Lockhard) ruiniert. Hätten sie ihn überhaupt nicht aufgesucht, dann hätte Lockhard auch nicht versucht, den Jungen ihr Gedächtnis mit Weasleys Stab zu entfernen und sein Gedächtnis wäre intakt geblieben, obwohl er natürlich geflohen wäre.

Ich meine, warum wollten sie eigentlich, dass er mitkommt?
Jeder Schüler in Hogwarts wusste, dass Lockhard kein wirklich guter Lehrer für VgDDK war (außer die weiblichen Lockhard-Fans)

Im 1. Jahr sind Harry, Ron und Hermine doch auch alleine durch die Falltür gegangen, ohne Lehrer.




Ich denke mal sie wollten verhindern dass er einfach abhaut und sich vor seiner Verantwortung drückt. Außerdem brauchten sie ihn wohl als Schutz falls der Basilisk auftaucht würde es Lockhard zuerst treffen und Harry und Ron wären gewarnt gewesen.

Dass Lockhard so geendet ist dafür ist er dennoch selbst verantwortlich.

Grashüpfer

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8

Dienstag, 17. Juli 2018, 07:42



Ich habe nur gesagt, dass es seine und Harrys Schuld ist, weil sie Lockhard erpresst haben!
Warum könnthr darauf nicht eingehen?

Wer hat es Harry und Ron erlaubt, einfach so einen Lehrer zu zwingen, mit ihnen in die Kammer zu folgen?
Lockhard war - Entschuldigung-, eine Niete und ein Lügner, das wussten Harry und Ron doch.
Warum haben sie ihn doch so unbedingt mitnehmen wollen?
Sie wussten doch, dass er ihnen keine Hilfe bieten könnte.

Hätten sie ihn nie mitgenommen, hätte Lockhard sie auch nie angegriffen umd sein Gedächtnis wäre nie gelöscht worden.

Also sind Harry und Ron doch daran schuld, dass Lockhard sein Gedächtnis verloren hat, indem sie ihn mitgenommen haben.
Natürlich konnten sie das nicht vorhersehen.
Aber sie wussten auch, dass er ihnen keine große Hilfe sein würde.

Ihr habt mit allen anderen Punkten Recht, da muss ich euch zustimmen.

Aber könnt ihr jetzt bitte auf diese Sache eingehen?
Findet ihr es etwa okay, dass Harry und Ron Lockhard herumkommandiert haben?

Aals sie Anfangs zu Lockhardt kamen, dachten sie wirklich, dass er der große Held ist, der all das getan hat, was in seinen Büchern steht. Sie brauchten dringend Hilfe, sie sind zu diesem Zeitpunkt 12 (glaube ich), das sind Kinder. Sie wollen unbedingt Ginny retten, aber sie sind von dieser Situation vollkommen überfordert. Was tut man also als Kind, wenn man einer Situation gegenüber steht, der man sich nicht gewachsen fühlt? Man wendet sich an einen Erwachsenen, weil man als Kind glaubt, dass Erwachsene fast immer alles im Griff haben und wieder hinbekommen. Und wer bietet sich für Hilfe an? Der stets hilfsbereite, freundliche und von Harry begeisterte Lockhardt, Qualifikation Held und Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Dann finden sie raus, dass er all die Heldentaten in den Büchern nicht getan hat, das stimmt, aber er ist immer noch Lehrer in Verteidigung. Diese Qualifikation bleibt in ihren Augen bestehen. Schließlich hat Dumbledore ihn eingestellt, irgendwas muss er ja können und er ist die einzige Unterstützung, die sie haben. Sie glauben also, ihn zu brauchen, was bessres ist nicht da.
Und sie finden raus, dass er feige ist und dass ihm nichts an Ginnys Leben liegt.
Also müssen sie ihn zwingen, sie zu unterstützen.
Das ist vielleicht objektiv gesehen nicht in Ordnung, aber vollkommen verständlich und nachvollziehbar. Ich glaube, ich würde das auch so machen.
Die beiden sind verzweifelt und nehmen jede Hilfe, die sie kriegen können, auch wenn die Hilfe nicht helfen will.
Lockhardt denkt, man könne alle Probleme, die im Leben auftauchen stets mit einem Gedächtniszauber lösen. Wie viele Leben hat er wohl ruiniert, indem er Leuten ihre Vergangenheit weggenommen hat, indem er sie ihrer Fähigkeiten beraubte. Es ist wohl die höchste Form der Gerechtigkeit, dass dies nun auf ihn zurückfällt, er sich mit seinem eigenen Zauber selber löscht.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

9

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:12

hääähh?! Moment mal. Ron soll Lockhard eine lebenslange Behinderung zugefügt haben?? Das war er ganz alleine selber, die alte Schmierlocke

Naja, es war von Ron keine Notwehr gewesen.
Hätte Ron sich irgendwie gewehrt, wäre das ja okay.
Aber er hat ja gar nichts gemacht, um seinen Stab zurück zu bekommen.

Eine ganz kleine Schuld trägt Ron doch, auch wenn er es so nicht gewollt hatte. Es war einfach der Stab von Ron, der Lockhards Gedächtnis gelöscht hat.
Hätte er ihn nicht dabei gehabt, hätte Lockhard sein Gedächtnis nicht verloren. Aber das ist eine andere Geschichte..



Die beiden sind verzweifelt und nehmen jede Hilfe, die sie kriegen können, auch wenn die Hilfe nicht helfen will.

Warum haben sie dann Lupin im 7. Band abgewiesen?
Er hat sich ihnen selbst zur Verfügung gestellt und die damalige Situation war viel ernster als die mit der Kammer. Und er war bei weitem besser als Lockhard.

Leondore

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10

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:31

1. Ron trägt also eine Teilschuld daran, dass Lockhart sich das Gedächtnis gelöscht hat weil... er seinen Zauberstab dabei hatte. Wie jeder Zauberer. Ähm, nö! Lockhart hat Ron den Zauberstab entrissen, ohne dessen Zustimmung, also hat Lockhart ihn schon mal bestohlen, was ihn erst recht schuldig an seinem eigenen Schicksal gemacht. Karma, würden nicht wenige sagen. Und wie gesagt, eigentlich jeder Zauberer trägt einen Zauberstab mit sich und wenn ein anderer Zauberer ihn stiehlt und damit Mist baut, ist das gewiss nicht mal im Ansatz die Schuld des Eigentümers, vor allem, wenn da Erwachsener vs Kind ist. Hätte Ron seinen Zauberstab nicht dabei gehabt, wäre es Harrys gewesen und die Kinder wären heute so gut wie lebensunfähig, während Lockhart noch ruhmreicher gewesen wäre. Wäre das wirklich das bessere Ende gewesen?!
2. Dazwischen lagen 5 Jahre, Kindheit und Jugend. Harry hat da auch viel erlebt, was mit Tod/Verletzungen von geliebten Personen zu tun hatte, deshalb wollte er wenige wie möglich in seine Abenteuer mit einbeziehen. Außerdem hat Harry doch eigentlich begründet, weshalb er Lupin eine solche Abfuhr erteilt hat. Er wollte, dass sich der Werwolf in diesen gefährlichen Zeiten um seine Familie kümmert und nicht davor wegläuft
Warum ich in Physik keine 1 hab? Was bringt mir das denn als Zauberer? --wink--

11

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:52

Zu 1) Man könnte jetzt sagen, dass es objektiv gesehen doch teilweise Schuld von Harry und Ron ist.
Hätten sie Lockhard nie mitgenommen, wären sie nicht in Gefahr gewesen und Lockhard hätte nie sein Gedächtnis verloren.
Doch die Jungs konnten das nicht wissen.

Aber warum streiten wir uns eigentlich noch darüber?
Jeder hat ein eigenes Bild über Gerechtigkeit umd das ist auch gut so.
Es ist einfach so passiert - leider.
Man kann's nicht mehr ändern.

Zu 2) Harry hätte trotzdem nicht so beleidigend und grob zu Lupin sein sollen. Vom Angriff an ihm ganz abzusehen.
In Shell Cottage fühlte Harry Reue, als Lupin eines Tages zu ihnen kam und Harry umarmte und ihn wegen dem Paten-sein fragte, als ob nichts passiert wäre.

Harry selbst fragt sich dann, was James gemacht hätte, wäre er am Tisch anwesend gewesen.
Hätte er seinen Sohn unterstützt?
Oder hätte James Harry zurechtgewiesen und ihm verboten, seinen (James) Freund Lupin zu beleidigen?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (18. Juli 2018, 12:03)


Grashüpfer

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12

Mittwoch, 18. Juli 2018, 12:15


Er hat sich ihnen selbst zur Verfügung gestellt und die damalige Situation war viel ernster als die mit der Kammer. Und er war bei weitem besser als Lockhard.

Sie waren dort fünf Jahre älter und sehr viel erfahrener
Außerdem ist ihnen Lockhardt egal, lupin nicht, deswegen überdenken sie die Notwendigkeit einer Hilfe eher
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

13

Mittwoch, 18. Juli 2018, 12:32

Außerdem ist ihnen Lockhardt egal,

Sie hätten Lockhard aber sicher vor Todessern oder so gerettet, oder, falls er mal in Gefahr gewesen wäre.
So kalt kann das Trio doch nicht gewesen sein dass ihnen Lockhards Tod gleichgültig wäre --blink--

Grashüpfer

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14

Mittwoch, 18. Juli 2018, 12:36

Es gibt tatsächlich nicht nur schwarz oder weiß.
Also nicht nur, den mag ich so sehr, dass ich mein leben für ihn riskiere und
der ist mir so egal, da rühr ich keinen Finger für ihn.
Dazwischen gibt es doch ein großes Spektrum.
Nein, so egal, dass sie ihn einfach sterben lassen, ist er ihnen sicherlich nicht.
Aber so viel wie Lupin, bedeutet er ihnen sicher auch nicht.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Vincent Delacroix

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15

Mittwoch, 18. Juli 2018, 17:37

Harry selbst fragt sich dann, was James gemacht hätte, wäre er am Tisch anwesend gewesen.
Hätte er seinen Sohn unterstützt?
Oder hätte James Harry zurechtgewiesen und ihm verboten, seinen (James) Freund Lupin zu beleidigen?


Ich glaube, dass Harry es von Lily geerbt hat, in gewissen Situationen äußerst temperamentvoll und mitunter auch beleidigend zu reagieren. Sei es um Ärger Luft zu machen oder Leute zurück auf den Teppich zu holen. Vielleicht hätte James selbst Harrys Verhalten in diesem Moment verurteilt, vielleicht aber auch nicht. Er wird oft als abenteuerlustiger Kindskopf beschrieben, aber gilt das auch für seine Zeit nach Hogwarts? Mit gerade mal 20 Jahren aktiv in einem Krieg zu kämpfen und nebenbei noch eine Familie zu gründen und diese beschützen zu müssen, ist eine Situation mit dem Potenzial, jedem Menschen die jugendlichen Flausen aus dem Kopf zu treiben. Also denke ich: James wäre vielleicht nicht mit Harrys Wortwahl einverstanden gewesen, hätte aber den Grundgedanken unterstützt.
Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

(Samsas Traum - Der Wald der vergessenen Puppen)

If love is such a beautiful thing, why does it hurt and make you bleed?

(The Cryptkeeper Five - Gimme gimme your heart)

Der Blutige Baron

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16

Freitag, 20. Juli 2018, 11:52

Aber warum streiten wir uns eigentlich noch darüber?

Vermutlich weil du dazu aufgefordert hast, man solle doch endlich auf diesen Punkt eingehen :X
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

17

Freitag, 20. Juli 2018, 16:15

Kannst du auch darauf eingehen, Blutiger Baron?
Normalerweise hast du doch auch gute Antworten parat.

Hähnchen

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18

Sonntag, 22. Juli 2018, 09:56

Ich finde es schwierig, das Verhalten zwölfjähriger Kinder so wie das von Erwachsenen zu bewerten. Denn trotz allen Muts, den Harry und Ron aufbringen und trotz aller gefährlichen Aktionen sind sie eben immernoch Kinder. Und natürlich, es stand Harry nicht zu, Lockhardt zu erpressen. Dennoch muss man eben auch immer die Umstände betrachten und seine moralischen Fragen von den Umständen abhängig machen. Zunächst war es Lockhardt selbst, der sagte, er wüsste sowieso, wo die Kammer ist. Dann wollte er sich davonstehlen, als es brenzlig wurde. Und in diesem Moment hat Harry die Entscheidung gehabt: Entweder, er rettet die kleine Schwester seines besten Freundes oder er lässt Lockhardt abhauen und bedroht ihn dafür nicht. In diesem Fall hätten wohl die meisten Menschen das Bedrohen gewählt. Denn, wie Grashüpfer schon richtig sagte, bis zu dem Zeitpunkt haben die beiden Kinder ja noch geglaubt, dass Lockhardt ihnen helfen kann.
Dass er am Ende einen Fluch von Rons Zauberstab abbekommen hat, war nichtmal im geringsten Teil Rons Schuld, sondern dafür war Lockhardt ausschließlich selber verantwortlich. Klar, sie hätten ihn nicht mitnehmen müssen, doch auch in diese Situation hat er sich ja zum Teil durch seine Aussage, dass er die Kammer gefunden hat, selbst reinmanövriert. Und dazu kommt noch: Selbst wenn er dort unten ist und ein feiger Mensch und die Jungs ihn da hingeschleppt haben, als erwachsener Mann ist ausschließlich Lockhardt selbst für seine Taten verantwortlich. Er wollte Rons Erinnerungen löschen, dabei ist der Zauber auf ihn zurückgeprallt. Selbst schuld, dass er es versucht hat. Dieses "Ron hätte seinen kaputten Zauberstab ja nicht mitnehmen müssen"-Argument finde ich ziemlich haltlos. Er hatte keinen anderen und als Zauberer ist das nunmal ein Alltagsgegenstand für ihn. Ron hätte auch drei geladene Pistolen mit dabei haben können und trotzdem wäre Lockhardt dafür verantwortlich gewesen, wenn er sich selbst erschossen hat. Diese Argumentation erinnert mich ein bisschen an die "metoo"-Debatte und die Aussagen einiger, dass Frauen, die kurze Klamotten anziehen, ja selbst schuld seien, wenn sie jemand belästigt. Totaler Quatsch. Erwachsene sind für ihr eigenes Handeln verantwortlich.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



So much universe, and so little time. Terry Pratchett (1948-2015)


I may vomit.

19

Sonntag, 22. Juli 2018, 14:22

Ich frage mich manchmal, warum sich das Ministerium nicht einmischt.

Denn seit Harry an der Schule ist, passiert immer etwas Merkwürdiges mit den Lehrern für VgDDK.
Gut, die Stelle ist verflucht, aber es ist unwahrscheinlich, dass vor Harrys Schulzeit Lehrer in diesem Fach gestorben oder lebensgefährlich verletzt worden sind.
Außerdem hat Harry immer etwas mit den Lehrern für VgDDK zu tun oder sie mit ihm - auch wenn Harry das nie wollte.


- Quirell wurde getötet (durch Harry's Notwehr)

- Lockhard verlor sein Gedächtnis
(durch Harrys Entscheidung, Lockhard mitzunehmen und durch Lockhards eigenes Handeln)

- Lupin kündigte

- ein Todesser verwandelte sich als Moody und kam so nach Hogwarts, um Harry durch das Turnier zu schaffen

- die erste Untersekretärin des Ministers wurde von Zentauren angegriffen


Wusste Fudge eigentlich; wie die ganzen Lehrer für VgDDK mit ihrem Job aufhörten und dass ist Harry darin verwickelt war?

Grashüpfer

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20

Sonntag, 22. Juli 2018, 15:17

Die Anklage gegen Harry kann ich mir gut vorstellen:
Sie werden beschuldigt, dass seltsame Begebenheiten mit den Lehrern VgDDK passieren seit Sie an der Schule sind...

Mal ehrlich, was soll denn das Ministerium machen, nur weil ein Fach jedes Jahr einen neuen Lehrer hat?
Es gibt Vorkommnisse, aber nur weil die erst anfangen als Harry kommt, kann man ihm doch nichts.
Lupin kündigt. Das hat offiziell mit Harry gar nichts zu tun, er kündigt, weil rauskommt, dass er ein Werwolf ist und die Eltern Angst um ihre Kinder haben.
Dass ein Todesser sich in Moody verwandelt, auch da kann Harry nichts dafür.
Ich frage mich, was das Ministerium da hätte tun sollen? Inwiefern einmischen?
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