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Merlin1

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Sonntag, 15. Juli 2018, 10:19

Wieso wurde Charly Weasley kein internationaler Quidditch-Spieler?

Oliver Wood sagte im 1. Band, dass Charley Weasley für England hätte spielen können, wäre er nicht nach Rumänien gegangen, um Drachen zu erforschen.

War das nicht etwas doof von Charlie?
Er hat - so wie es scheint-, eine Chance gehabt, für die Quidditch -Nationalmannschaft Englands zu spielen und somit enorm viel Geld/Galleonen zu verdienen.

Mit dem Gehalt eines Quidditch-Nationalspielers hätte er seiner Familie im Fuchsbau sicher sehr geholfen.
Ich denke nicht, dass ein Zauberer, der mit Drachen arbeitet, mehr verdient als ein internationaler Quidditch-Spieler.

munkey

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2

Sonntag, 15. Juli 2018, 10:40

Oliver Wood sagte im 1. Band, dass Charley Weasley für England hätte spielen können, wäre er nicht nach Rumänien gegangen, um Drachen zu erforschen.

War das nicht etwas doof von Charlie?
Er hat - so wie es scheint-, eine Chance gehabt, für die Quidditch -Nationalmannschaft Englands zu spielen und somit enorm viel Geld/Galleonen zu verdienen.

Mit dem Gehalt eines Quidditch-Nationalspielers hätte er seiner Familie im Fuchsbau sicher sehr geholfen.
Ich denke nicht, dass ein Zauberer, der mit Drachen arbeitet, mehr verdient als ein internationaler Quidditch-Spieler.
Ich vermute, dass er schlicht und ergreifend keine Lust hatte, Profisportler zu werden. Für manche Menschen ist Geld eben nicht alles. Die Arbeit mit Drachen ist das, was er machen möchte, weil er Spaß daran hat. Finde ich überhaupt nicht verwerflich, im Gegenteil.

Grashüpfer

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Sonntag, 15. Juli 2018, 10:45

Und mal wieder die Frage, wie belastbar eine Aussage eines Charakters ist.
Es gibt durchaus Leute, die manchmal etwas übertreiben.
Statt zu sagen, er fastete lange Zeit, heißt es, er fastete 40 Tage
Ich erzähle dann, ich wäre mindestens drei Stunden im Stau gestanden, in Wirklichkeit waren es nur 30 Min.
Und Wood meinte vielleicht auch nur, dass Charlie ein echt guter Spieler war, ob Wood damals als Charlie spielte, die Qualifikation gehabt hätte, zu beurteilen, ob Charlie wirklich gut genug für die Nationalmannschaft ist, glaube ich nicht.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Merlin1

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4

Sonntag, 15. Juli 2018, 11:08

Finde ich überhaupt nicht verwerflich, im Gegenteil.

Ich habe nie gesagt, dass es verwerflich ist.
Ich respektiere Charlies Entscheidung.

Aber wenn er die Chance gehabt hätte, so viel Geld als Profi zu verdienen, so hätte er seiner Familie damit sehr geholfen.
Die Weasleys werden ja immer als sehr arm beschrieben.
Wenn Charlie dann ein Profi wäre, so hätte er nicht nur die Armut der Weasleys geschwächt, sondern deren Ruf und ihr Ansehen gestärkt.
Die Malfoys hätten die Weasleys dann weniger ausgelacht.
Ron hätte keine gebrauchten Sachen, sondern neue kaufen können.
Molly wäre dann nie in Sorge um ihren Sohn in Rumänien, der mit gefährlichen Drachen arbeitet, sondern noch stolzer, einen Profi als Sohn zu haben.

@Grashüpfer, ich verstehe/respektiere deine Ansicht, aber wie gesagt, ich glaube an das, was schwarz auf weis im 1. Band steht, was Wood gesagt bzw. was Rowling mit ihrer eigenen Hand geschrieben hat.

Mag sein, dass ich naiv bin, aber so sehe ich das.
Aber eine Exegese über Aussagen von HP-Personen zu betreiben und herauszufinden, wie belastbar und authentisch sie sind finde ich etwas zu weit hergeholt, schließlich hat Rowling letztenendes diese Aussage von Wood über Charlie selbst geschrieben und somit indirekt Charlie Weasley beschrieben.

Vielen Dank euch trotzdem für eure Antworten.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (15. Juli 2018, 11:23)


munkey

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Sonntag, 15. Juli 2018, 11:32

Aber eine Exegese über Aussagen von HP-Personen zu betreiben und herauszufinden, wie belastbar und authentisch sie sind finde ich etwas zu weit hergeholt, schließlich hat Rowling letztenendes diese Aussage von Wood über Charlie selbst geschrieben und somit indirekt Charlie Weasley beschrieben.
Klar hat Rowling Wood die Aussage über Charly in den Mund gelegt. Dennoch handelt es sich dabei um Figurenrede. Figuren können irren, nicht alles, was eine Figur sagt, entspricht fraglos der "Wahrheit".

Merlin1

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Sonntag, 15. Juli 2018, 11:49

Dann müsste man nach dieser Logik jede beschreibenden Aussagen von Personen über andere Personen auf den Kopf stellen oder anzweifeln.

Welchen Sinn hat es dann noch zu lesen? :/

munkey

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7

Sonntag, 15. Juli 2018, 12:04

Dann müsste man nach dieser Logik jede beschreibenden Aussagen von Personen über andere Personen auf den Kopf stellen oder anzweifeln.

Welchen Sinn hat es dann noch zu lesen? :/
Man sollte lediglich nicht jede Behauptung, die eine Figur aufstellt, für bare Münze nehmen, sondern generell kritisch lesen. Letztendlich bleibt uns in Woods Fall nur die Spekulation. Wood ist nicht allwissend, kann sich durchaus irren.
Ich habe jetzt kein konkretes Textbeispiel parat, aber die Figuren in den HP-Romanen ziehen doch dauernd falsche Schlüsse, machen haltlose Anschuldigungen oder erzählen Lügen. Wieso Woods Aussage nun über jeden Zweifel erhaben sein soll, verstehe ich nicht.

Merlin1

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Sonntag, 15. Juli 2018, 12:14

Schon gut, du hast recht.
Ich gebe auf.

Der Blutige Baron

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9

Sonntag, 15. Juli 2018, 13:33

Zum einen ist es natürlich so, wie hier schon dargestellt, dass es Figurenrede ist und nicht alles was von einer Person über eine andere gesagt wird zutrifft (nur um mal eines der offensichtlichsten Beispiele im Harry Potter Universum zu bringen: Voldemort bezeichnet Snape mehrfach als sehr loyalen und von ihm geschätzten Todesser, während Snape eigtl. der Mann ist, der Voldemort von Innen heraus zu Fall bringen soll/will (und damit letztlich Erfolg hat!). Soviel zum Argument Rowling hat einer Figur diese Beschreibung einer anderen Figur in den Mund gelegt also muss sie zutreffen.

Aber selbst abseits dessen: Nur weil jemand etwas tun könnte heißt das ja nicht, dass ihn das erfüllen würde oder er das auch will. Bestes Beispiel sind diverse Studiengänge, wo die finanziellen Aussichten mit einem Abschluss darin hervorragend sind und dennoch studiert nicht jeder mit dem entsprechenden NC auch dieses Fach. Im Gegenteil es gibt Studiengänge mit denen die Karriere-Perspektiven bescheiden sind und die dennoch massenhaften Zulauf haben.

Zudem wissen wir ja im Bezug auf Charlie Weasley, dass er immer quasi zwei Leidenschaften hatte: Drachen (bzw. magische Geschöpfe im Allgemeinen) und Quidditch. Er hat sich dann eben für eines entschieden, so wie jeder in seinem Leben mal vor Entscheidungen steht welche von zwei Option, die einem beide Freude bereiten würden man wählt. Entscheidungen machen das Leben interessant ;-)

Zudem verstehe ich auch nicht so ganz die Logik hinter der Aussage er hätte ein Quidditch-Star werden können und damit seiner Familie helfen können. Zum einen Wissen wir nicht, ob das Molly und Arthur überhaupt gewollt hätten (Stolz!) zum anderen ist die Frage, ob denn ein Quidditch-Nationalspieler wirklich soviel verdient, dass er damit seiner Familie eine Verbesserung hätte bringen können. Denn das Problem der Weasleys war ja eigtl. nicht, dass sie arm gewesen wäre, sondern vielmehr ihre schlichte Anzahl an Personen. Insofern bringt rein vom finanziellen Aspekt her sowieso JEDER Job eine Entlastung der Familie mit sich, da dann einer weniger von Arthur's Gehalt durchgefüttert werden muss. Außerdem wissen wir auch schlicht nicht, was denn ein Drachen-Experte so verdient. Kann ja auch sein, dass Charlie Weasley tatsächlich die finanziell lukrativere Möglichkeit auswählt und man schlicht als Drachen-Experte mehr verdient, denn als Quidditch-Star, denn m.W.n. wird nie gesagt, dass man mit Quidditch reich werden kann, vielleicht spielt da in der Wahrnehmung auch Fußball eine Rolle, da heutzutage Fußball-Stars mit Reichtum gleichgesetzt werden. Wir kennen aber schlicht den Stellenwert und das Finanzielle was Quidditch betrifft nicht. Vielleicht entspricht das von den Summen her unserem Fußball und ein Nationalspieler ist ein gemachter Mann, vielleicht ist es aber eher mit anderen Sportarten wie Handball, Volleyball etc. zu vergleichen, wo man nicht Unsummen kassieren kann.

Lange Rede, kurzer Sinn:
a) Es ist Figurenrede, was ein Körnchen Salz bei der Aussage ist.
b) Wir wissen schlicht nicht, ob die Entscheidung "finanziell klug" war, da nie über irgendwelche Einkommen für unterschiedliche Jobs gesprochen wird.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

munkey

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Sonntag, 15. Juli 2018, 13:38

Schöne Darlegung, dem ist nichts hinzuzufügen :)

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Sonntag, 15. Juli 2018, 13:42

Vielleicht wollte JKR mit Woods Aussage auch einfach nur das Detail einstreuen, dass es Quidditch-Nationalmannschaften gibt. Immerhin sind es ja diese am Rande erwähnten Details, die das HP-Universum atmen und pulsieren lassen :)

Und ich glaube echt nicht, dass man als Drachenhüter am Hungerstock nagt - Man arbeitet eben mit gefährlichen Kreaturen, die Arbeitszeiten sind vermutlich eher fexibel, da wird es auch ordentlich Gehaltszuschläge geben. Und seine Familie unterstützt er ja sogesehen finanziell auch, in dem er sie zum Urlaub in Rumänien einlädt etc.
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Sonntag, 15. Juli 2018, 14:49

Und seine Familie unterstützt er ja sogesehen finanziell auch, in dem er sie zum Urlaub in Rumänien einlädt etc.

Ach bitte....Unterstützung wäre es, wenn er Ginny und Ron Geld für neue Sachen gegeben hätte.

Grashüpfer

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Sonntag, 15. Juli 2018, 14:57


Ach bitte....Unterstützung wäre es, wenn er Ginny und Ron Geld für neue Sachen gegeben hätte.

Du weißt schlicht nicht, wie weit Charlie seine Familie finanziell unterstützt, weil wir die Story aus Harrys Sicht sehen und die Weasleys es Harry sicherlich nicht auf die Nase binden. Ron mit seinem Stolz schon gar nicht.
Den Urlaub in Rumänien kriegt Harry halt mit, deswegen wissen wir es auch, der Rest ist Spekulation.
Und wenn Charlie seine Familie finanziell unterstützt, dann gibt er das Geld natürlich seinen Eltern, weil die am besten wissen, was am dringendsten bezahlt werden muss und nicht nicht einem zehnjährigen Mädchen oder ihrem vierzehnjährigen Bruder
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14

Sonntag, 15. Juli 2018, 18:54


Ach bitte....Unterstützung wäre es, wenn er Ginny und Ron Geld für neue Sachen gegeben hätte.

Und Fred und George und Percy...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fine« (16. Juli 2018, 16:02)


Vincent Delacroix

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Montag, 16. Juli 2018, 01:48

Ach bitte....Unterstützung wäre es, wenn er Ginny und Ron Geld für neue Sachen gegeben hätte.


Naja, nein. Molly und Arthur wären sicher zu stolz, Geld von Bill und Charly anzunehmen. Dementsprechend haben sie sich wohl gedacht, dass es für ihre Eltern erst recht peinlich wäre, wenn sie für neues Schulequipment für ihre Geschwister aufkommen. Geld ist in der Familie Weasley nunmal ein heikles Thema, und es zählt nicht unbedingt zum Familykodex, dass man anderen Familienmitglieder sein eigene, bessere Position unter die Nase reibt (Da ist Pery eben zeitweise die Ausnahme, die die Regel bestätigt). Jedenfalls nicht im Sinne von "Oh Gott, ihr könnt euch nichtmal eine neue Hose für Ron leisten? Ich mach ja schon..."
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16

Dienstag, 17. Juli 2018, 19:14

Wir wissen nicht ob Charly wirklich das Zeug dazu hatte Profi-Quiddichspieler zu werden oder überhaupt Lust darauf hatte. Soweit ich weiß war die englische/britische Mannschaft ja nicht die beste, vlt. hat Wood deshalb gemeint Charly könnte dort spielen. Ich denke aber seine Berufswusch war einfach mit Drachen zu arbeiten warum sollte er darauf verzichten? Charly ist nicht dafür verantwortlich seine komplette Familie zu versorgen. Das sind erstmal die Eltern, man könnte auch mal Fragen warum die Weasley so viele Kinder kriegen musste wenn sie eh kaum Geld haben und die alle durchbringen müssen, schon etwas unverantwortlich.

Grashüpfer

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17

Dienstag, 17. Juli 2018, 19:55

Das sind erstmal die Eltern, man könnte auch mal Fragen warum die Weasley so viele Kinder kriegen musste wenn sie eh kaum Geld haben und die alle durchbringen müssen, schon etwas unverantwortlich.

Das ist das typische "wir wollen wenigstens eine Tochter/einen Sohn"
Hat ja bis Ginny gedauert, bis sie es schafften und dann haben sie aber auch aufgehört.
Ich finde die Weasleys durchaus nicht unverantwortlich, alle haben genug zu essen, einen Platz zum Schlafen, etwas anzuziehen, ein Dach über dem Kopf und müssen nicht frieren. Sie haben liebevolle, fürsorgliche Eltern. Was genau ist unverantwortlich?
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18

Dienstag, 17. Juli 2018, 20:52

Hat zwar nichts mit Geld zu tun und ob es unbedingt verantwortungslos ist, darüber könnte man denk ich streiten, aber ich find es schon zumindest fragwürdig wilentlich 7 -6 Kinder im Krieg zu bekommen.(Der 1. Krieg ging ja 11 Jahre - also von 1970 bis November 1981. Also Bill dürfte noch vor dem Krieg gezeugt worden sein oder je nachdem wann genau der Krieg begonnen haben soll ganz am Anfang, aber alle anderen eben wirklich mitten im Krieg.

grit

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19

Dienstag, 17. Juli 2018, 21:15

Gerade im Krieg wurden zu allen Zeiten auch Kinder gezeugt. Über dieses Thema könnte man noch endlos reden. ( Meine Mutti ist auch so ein Kind gewesen - ein Stück Hoffnung auf eine Zukunft für den Vater, der gefallen ist, bevor sie geboren wurde. ) Ich finde es nicht verantwortungslos. In vielen Gesellschaften gilt es als völlig normal, viele Kinder zu haben, nur ist dieses Lebensmodell in unserer konsumorientierten Gesellschaft heute etwas Exotisches.

Es ist doch alles eine Frage der Prioritäten. Arthur Weasley hätte auch im Ministerium längst einen besser bezahlten und mit mehr Prestige versehenen Job bekommen können, aber er hängt eben an diesem Muggelkram und Molly respektiert das.
Für mich ist das ein Zeichen, dass die beiden wirklich eine gute Ehe führen, denn Molly weiß, wie wichtig es ist, dass man das, was man tut, gern tut.
Die Weasleys lieben ihre Kinder und haben ihnen sehr viel fürs Leben mitgegeben, was man mit keinem Geld der Welt kaufen kann. Es ist die Atmosphäre im Fuchsbau, die auch Harry sofort verzaubert hat.
Fred und George helfen ja auch mehr unauffällig, man merkt das an den Weihnachtsgeschenken.
Im Hause Weasley wurde immer sehr gut gekocht - man merkt das in Band 7, als Ron am meisten unter der schlechten Versorgung während der endlosen Zelterei leidet, es gab zwar keinen Luxus, aber alle Kinder waren gut versorgt und sie haben ein liebevolles Zuhause.

Noch eines zum Thema Quidditch. Denkt mal an Ludo Bagman, der wollte unbedingt einen Job im Ministerium nach seiner Karriere als Profispieler, also kann der Verdienst als Quidditchprofi so toll nicht gewesen sein, denn Ludo hat offenbar nichts weiter zurücklegen können, sonst hätte er sich bei den Kobolden nicht so viel Geld leihen müssen und die Zwillinge nicht um ihren Wettgewinn betrügen brauchen.
Und mal ehrlich: Was ist schon ein Schnatz, ein Klatscher oder ein Quaffel gegen einen Ungarischen Hornschwanz, einen Chinesischen Feuerball, eien Walisischen Grünling oder einen Schwedischen Kurzschnäuzler, von einem Ukrainischen Eisenbauch ganz zu schweigen ... Also die Faszination der Arbeit mit Drachen kann ich durchaus verstehen. Für diesen Job nimmt man auch nicht jeden.
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Viel Spaß beim Lesen!

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Dienstag, 17. Juli 2018, 21:20

Ich weiß nicht, wo Molly während des Kriegs war, aber wenn es nicht verhältnismäßig sicher gewesen wäre, hätte sie sicherlich die Kinder nicht bekommen und vor allem alle lebendig durchbekommen.
In jedem krieg werden auch Kinder bekommen.
Es ist ein Bedürfnis, in schweren Zeiten etwas zu hinterlassen, was nach dem eigenen Tod fortbesteht
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