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Merlin1

Wildhüter

  • »Merlin1« ist männlich
  • »Merlin1« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 636

Haus: Slytherin

Beruf: Student

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1

Freitag, 13. Juli 2018, 09:04

Kann ein Schüler sein Haus wechseln?

Ist es möglich, dass ein Schüler in Hogwarts sein Haus wechseln kann?

Welche Gründe müssen vorliegen?
Wird das Ministerium kontaktiert?
Oder ist die Entscheidung des Hutes letzendlich nicht zu verändern?

  • »Potter Fan 456« ist männlich

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Haus: Slytherin

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2

Freitag, 13. Juli 2018, 09:14

Interessante Frage! Ich behaupte einfach mal nein, das geht nicht einfach ohne ersichtlichen Grund.
Der sprechende Hut hat das so entschieden. Könnte allerdings auch Ausnahmen geben. Wer weiß.

Lilymaus3

Omniglas-Optikerin

  • »Lilymaus3« ist weiblich

Beiträge: 263

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3

Freitag, 13. Juli 2018, 11:43

Ich glaube die Entscheidung des Huts ist unumgänglich. Jedenfalls hat unseres Wissens niemand das Haus gewechselt, obwohl bei manchen das Haus objektiv betrachtet nicht so wirklich passt, oder aufgrund von Mobbing wie es bei der maulenden Myrte oder bei Luna Lovegood der Fall war. Das sind ja Gründe die bei einer normalen Schule manchmal der Grund für Klassenwechsel oder Schulwechsel sein kann.

Seidenschnabel

Abschreckendes Beispiel ;)

  • »Seidenschnabel« ist weiblich

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Wohnort: Deutschland

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4

Freitag, 13. Juli 2018, 16:05

Denke auch, dass es nicht möglich ist das Haus zu wechseln.
Selbst wenn Exoten wie Luna das Haus wechseln könnten, würden sie in einem anderen Haus vermutlich auch wieder anecken. Weiß nicht, ob das was bringen könnte.

Es gibt darüber aber auch keine Informationen, dass das jemals passiert ist oder? Aus dem Stoff kann man schon wieder ein neues Buch schreiben --biggrin--

"Wenn ich schon mal "Yippie" denke..."


Mir nach, ich folge euch!


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  • »Potter Fan 456« ist männlich

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5

Freitag, 13. Juli 2018, 16:57

Es gibt darüber aber auch keine Informationen, dass das jemals passiert ist oder?

Mir fällt auch nichts nennenswertes ein. In den Filmen kam so eine Situation nicht zum Vorschein, um ehrlich zu sein. --biggrin--

Hähnchen

Vertrauensschülerin

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6

Freitag, 13. Juli 2018, 19:37

@Potterfan Ja, gut, in den Filmen sind ganze Handlungsstränge weggelassen worden (logischerweise), da würde es much auch wundern, wenn solche Randerscheinungen vorkommen würden.

Ich hab bisher auch nichts davon gehört. Allerdings denke ich auch, dass es nichts bringen würde. Die Gesamtanzahl der Schüler ist ohnehin so klein, dass man sich dauernd über den Weg läuft. Und außerdem sind die Häuser ja in Hogwarts mit Familien gleichgesetzt. Die kann man ja leider auch nicht wechseln^^ Also, ich glaub, dass die Identifikation mit seinem Haus für jeden Schüler sehr groß ist und auch, wenn man Probleme mit anderen Schülern haben sollte, die Wechseloption gar nicht besteht. Zumal man dann ja den Hut vollkommen infrage stellen würde.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



So much universe, and so little time. Terry Pratchett (1948-2015)


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Der Blutige Baron

Quidditch-Star

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7

Samstag, 14. Juli 2018, 03:22

Ich würde hier ganz klar mit nein antworten! Schlicht aus dem simplen Grund, dass der Sorting Hat IMMER recht hat, was JKR mehrfach bestätigt hat und auch mehrfach gegen Einwände verteidigt hat. Ich gehe also schlicht davon aus, dass es korrekt ist. Und wenn der Sorting Hat dich korrekt einsortiert hat, dann gibt es schlicht keinen Grund zu wechseln! Man darf ja auch nicht vergessen, dass der Hut kein billiger Fetzen Stoff ist, sondern ein Artefakt aus der Zeit der Hogwarts-Gründer und zum Teil mit deren Können/Wissen/Vorlieben ausgestattet, was die Auswahl an geeigneten Schülern betrifft, kurzum es gibt schon In-Universe keinen Grund an den Fähigkeiten des Hutes zu Zweifeln, da man ansonsten das Fundament Hogwarts (die Gründer nämlich) anzweifeln müsste.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

Merlin1

Wildhüter

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8

Samstag, 14. Juli 2018, 09:26

Ich verstehe es leider nicht.

Als Potter im 2. Band in Dumbledores Burö den Hut wiedersieht, sagt der Hut zu ihm in etwa:

" Oh ja, bei dir war es besonders schwierig. Aber ich bleibe bei dem, was ich dir gesagt habe. In Slytherin wäre es dir sehr gut ergangen."

Worauf Potter antwortet: " Du irrst dich."

Der Hut bleibt trotzdem bei seiner ursprünglichen Entscheidung!
Er behauptet, dass es Harry in Slytherin besser ergangen wäre - von Gryffindor erwähnt er nichts.

Wenn er angeblich immer recht hat, wieso hat er dann nicht gesagt, dass es auch in Gryffindor positive Aussichten für Harry geben würde?
Immerhin war es seine 2. Entscheidung, die er sicher nicht umsonst getroffen und für die er einen plausiblen Grund gehabt hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (14. Juli 2018, 10:36)


Hähnchen

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9

Samstag, 14. Juli 2018, 10:43

@Merlin Der Hut hatte ja auch recht mit dem, was er gesagt hat. Aber die Persönlichkeit eines Menschen ist nunmal sehr komplex und besteht nicht nur aus 2-3 Eigenschaften. Manchmal sind Persönlichkeiten auch sehr widersprüchlich oder Menschen passen in mehrere Häuser. Harry hatte ja durch seine Verbindung zu Voldemort einige Eigenschaften von ihm. Außerdem ist er ziemlich loyal. Es gibt schon einige Eigenschaften, die wirklich gut nach Slytherin passen, aber auch genau so viele, die nach Gryffindor passen. Der Hut sagte während der Einteilung ja zu Harry, dass es sehr schwierig ist, ihn einzuteilen und will ihn eigentlich nach Slytherin stecken, weil er dort gute Chancen hat, ein großer Zauberer zu werden. Dort wird sein Ehrgeiz unterstützt. Aber, und das ist sehr wichtig, in diesem Moment trifft Harry eine Entscheidung und möchte diesem Teil seiner Persönlichkeit nicht folgen. Das heißt ja nicht, dass der Teil dann nicht mehr da ist. Aber der Weg, den Harry einschlagen möchte, schult dann andere Persönlichkeitsmerkmale, die er auch hat. Ist, denke ich, mit Berufswahl zu vergleichen. Nur, weil jemand Arzt geworden ist, heißt es nicht, dass er nicht auch ein guter Anwalt geworden wäre. Und trotzdem kann er ein guter Arzt sein, auch wenn ihm andere Menschen vielleicht sagen, er hätte Anwalt werden sollen. Am Ende ist es die eigene Vorstellung von dem, was man selbst sein möchte, die entscheidend ist, denke ich.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



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Merlin1

Wildhüter

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10

Samstag, 14. Juli 2018, 13:11

Ich respektiere eure Ansichten und danke euch für eure Mühen und Antworten.

Aber eine Sache stört mich immer noch.

Es wurde bereits irgendwo hier im Forum darüber diskutiert und viele User haben zugestimmt- und zwar, dass die Zugehörigkeit zu einem Hogwarts-Haus in der Arbeitswelt nach Hogwarts für einen Zauberer/eine Hexe fast keine oder eine sehr niedrige Rolle einnimmt.

Sprich, Fudge und Co. ist es vollkommen egal, in welchem Haus ein neuer Azubi mal gewesen ist.

Wenn es dem Ministerium- das über Hogwarts steht-, egal ist in welchem Haus Zauberer X und Hexe Y waren, wäre es in Hogwarts wirklich immer noch so streng mit einem Hauswechsel?

Grashüpfer

Bezoar-Beschafferin

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11

Samstag, 14. Juli 2018, 13:28

In Hogwarts wird die Identifikation des Schülers mit seinem Haus sehr gefördert. Man trägt die Hausfarben, jubelt für das Hausteam, versucht Punkte für sein Haus zu bekommen und Punktabzüge zu vermeiden.
Es ist wie eine Familie. Man wohnt zusammen, hat zusammen Unterricht, isst zusammen.
Eine solch feste Identifikation entsteht durch eine starke Abgrenzung und durch eine starke Abgrenzung entsteht mehr Identifikation. Kurz gesagt: es gibt Uns und es gibt DIE
Wenn du also nicht kurz nach dem Hut schon merken würdest, dass du da gar nicht reinpasst, dann wächst du rein.
Und kurz nach dem Sortieren merkst du es eben nicht, weil dich da der Hut frisch eingeschätzt hat.
Harry hätte sich in Slytherin nach Slytherinkriterien entwickeln können, hätte diese Seite ausgebaut. Aber dann hätte er nicht mehr nach Gryffindor gepasst. Andererseits hätte er eben dann auch nicht mehr nach Gryffindor gewollt, weil das ja DIE anderen sind, mit denen man in Konkurrenz steht.
Ich glaube, dass Gemobbe und Gehänsel innerhalb der Häuser relativ selten vorkommt, weil all die Mobbingbedürfnisse an der Konurrenzsituation zu anderen Häusern ausgelebt werden kann.
Mann ärgert lieber einen von DENEN als einen von UNS
Langer Rede kurzer Sinn:
Es will keiner mehr wechseln
weil sie sich mit ihrem Haus identifiziert haben und weil sie charakterlich in das Haus hineinwachsen, dessen Neigung sie von Anfang an zeigten
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Grashüpfer« (14. Juli 2018, 13:40)


Merlin1

Wildhüter

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12

Samstag, 14. Juli 2018, 13:31

Eine sehr gute Antwort!

KyriaKappa86

Flubberwurm

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13

Donnerstag, 16. August 2018, 16:44

Wobei bei Peter Pettygrew alias Wurmschwanz wäre es schon interessant, weil er ja wohl auch ein Griffindor war und ist dann zu Voldemort übergelaufen.

Warum hat der sprechende Hut diese Veranlagung noch nicht erkannt?

Hähnchen

Vertrauensschülerin

  • »Hähnchen« ist weiblich

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14

Donnerstag, 16. August 2018, 16:58

Die Veranlagung zu Voldemort überzulaufen? Wie soll er das erkennen? Und was hätte er machen sollen, wenn er's erkannt hätte? Auch wenn Gryffindor in den Büchern gern als das Haus der ultimativ tollen Zauberer dargestellt wird, gibt es auch unter denen durchaus Leute, die sich in eine nicht so gute Richtung entwickeln.
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Haus: Slytherin

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15

Donnerstag, 16. August 2018, 17:00

Ebenso gibt es Slytherins, die nicht rassistisch, sondern normal sind, siehe Slughorn.

Grashüpfer

Bezoar-Beschafferin

  • »Grashüpfer« ist weiblich

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16

Donnerstag, 16. August 2018, 21:04

Weil der Hut eben nicht die Eigenschaft rassistisch raussucht oder die Tendenz zu Voldi überzulaufen, vielleicht weil es dazu keine Eigenschaft gibt.
Der Hut sucht nach Ehrgeiz, Tapferkeit, Freundschaft usw. und diese Eigenschaften können sich ja ebenso in verschiedene Richtungen entwicklen.
Ehrgeiz einen AIDS-Impfstoff zu entwickeln wird hat anders beurteilt als der Ehrgeiz ein Land zu erobern.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Seidenschnabel

Abschreckendes Beispiel ;)

  • »Seidenschnabel« ist weiblich

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17

Freitag, 17. August 2018, 10:53

Man könnte natürlich noch anbringen, dass der Hut auch in der Lage sein müsste Schwächen zu erkennen. Peters Schwäche war es, dass er nur in einer Gruppe bestehen kann.
Welcher Gruppe er sich anschließt und welche Motive diese haben mag (harmlose Hobbygruppe oder Tyrannengruppe mit klaren Zielen), kann der Hut schlecht beurteilen. Und eben auch wie bei Stärken bzw. Eigenschaften können diese sich auch ganz anders entwickeln; gerade in dem Alter (ab 11 Jahren) beginnt erst die Persönlichkeitsentwicklung. Der Hut kann schlecht in die Glaskugel schauen und vorhersagen, was passieren wird.

"Wenn ich schon mal "Yippie" denke..."


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Chat: Erster Login 24.01.2003 17:09
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