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1

Samstag, 19. Mai 2018, 12:08

Wusste Dumbledore von dem Diadem?

Guten Tag HP-Forum,
ein Bekannter von mir hat mich neulich gefragt, ob Dumbledore von dem Diadem wusste oder nicht. Daran habe ich noch nicht gedacht und deswegen wollte ich euch fragen, was ihr darüber denkt.
Wenn man nämlich jegliche Informationen zusammenfasst, dann müsste Dumbledore gewiss in der Lage sein, zu wissen, welches Artefakt von Ravenclaw als Horkrux in Frage kommt. Dumbledore kennt - wie jeder andere Lehrer, wenn nicht sogar besser-, die Geschichte seiner Schule & somit folglich das Leben von Rowena/Helena Ravenclaw, er sieht Helena Ravenclaw täglich in Hogwarts, als gebildeter/hochintelligenter Zauberer wusste mit Sicherheit von der Legende des Diadems und nach der Erinnerung mit Potter (in der Riddle sich um die Stelle als Lehrer bewarb) hatte Dumbledore höchstwahrscheinlich wieder eine "Vermutung" - dass das einzig bekannte Relikt von Ravenclaw, das Diadem, ein Horkrux sein könnte & dass Riddle dieses Diadem an jenem Abend nach Hogwarts brachte, um es (im Raum der Wünsche) zu verstecken?

Demnach hätte Dumbledore nicht einfach - genau wie Potter und Lovegood-, als ein Genie, der er ist, den Geist von Helena fragen können, wo sich das Diadem versteckt?
Gruß
Merlin1

Der Blutige Baron

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2

Samstag, 19. Mai 2018, 15:11

Dumbledore ist weder Allwissend noch Allmächtig, vielleicht sollte man sich auch als Fan mal von diesem Gedanken verabschieden. Es ist ja schön und gut alles zu hinterfragen und zu sagen: Wusste er dies, wusste er das, etc. Aber immer wieder Dumbledore zu einem Mister Allwissend zu stilisieren halte ich für völlig Fehl am Platz. Vor Allem nach Band 7, wo JKR wohl bewusst das Vermächtnis von Dumbledore massiv ankratze, damit er eben genau nicht, wie der personifizierte "Deus ex Machina" daher kommt. Scheint leider nicht so wirklich funktioniert zu haben. Kurzum: Nein, er wusste es nicht! Wir wissen aus den Büchern, dass er Harry die Horkruxe, die er kannte auch nannte und selbst danach aktiv suchte. Das ist es was die Autorin dazu schrieb und somit ist es so. Außerdem wusste auch niemand (bzw. kaum jmd.), dass die Graue Dame in Wirklichkeit Helena Ravenclaw und diese war auch sehr zurückhaltend.

Nichts für ungut, dass das jetzt deinen Thread traf, aber diese Glorifizierung von Dumbledore zum Allwissenden Überwesen stört mich schon länger und das musste jetzt einfach mal raus!
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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grit

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3

Samstag, 19. Mai 2018, 15:11

Zitat

Demnach hätte Dumbledore nicht einfach - genau wie Potter und Lovegood-, als ein Genie, der er ist, den Geist von Helena fragen können, wo sich das Diadem versteckt?


Ich glaube das nicht. Und Dumbledore ist zwar ein großer Zauberer, aber er sagt im Gespräch mit Harry auch ganz deutlich, dass er sich in diesen Dingen keineswegs sicher ist, dass es alles nur Vermutungen sind und er sich gewaltig irren könnte.

Abgesehen davon, dass es im Buch eben gerade deshalb so ist, weil JKR es sich so ausgedacht hat.
Dumbledore hat mit Harry zusammen herausgefunden, dass das Medaillon und der Becher jeweils ein Horkrux sein könnten.
Er war sich sicher, dass Voldemort nichts von Gryffindor an sich gebracht hat, weil die einzigen bekannten Artefakte von ihm ( der Sprechende Hut und das Schwert ) ihm nicht zugänglich waren. Das schließt aber nicht aus, dass es noch etwas geben könnte - eben etwas, das nicht allgemein bekannt war.
Mit Ravenclaw sah es anders aus. Das Diadem - so war es allen bekannt, galt seit Menschengedenken als verschollen. Niemand wusste, dass Rowenas eigene Tochter es gestohlen hatte. Helena hatte das nur einem einzigen Menschen erzählt, der sie sicherlich sehr geschickt umschmeichelt hatte - Tom Riddle.
Wie hätte Dumbledore auf die Idee kommen sollen, dass das verschollene Diadem ausgerechnet Riddle in die Hände gefallen ist. Wenn ein Gegenstand allgemein als seit Jahrhunderten ( seit Menschengedenken ) als verschollen gilt, dann klammert man ihn automatisch aus allen Überlegungen aus. Da niemand wusste, dass Helena etwas darüber wusste - weshalb hätte man sie fragen sollen?
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4

Samstag, 19. Mai 2018, 16:08

Zitat

Wie
hätte Dumbledore auf die Idee kommen sollen, dass das verschollene
Diadem ausgerechnet Riddle in die Hände gefallen ist. Wenn ein
Gegenstand allgemein als seit Jahrhunderten ( seit Menschengedenken )
als verschollen gilt, dann klammert man ihn automatisch aus allen
Überlegungen aus. Da niemand wusste, dass Helena etwas darüber wusste -
weshalb hätte man sie fragen sollen?

1. Ich habe nie behauptet, dass Dumbledor ein Mister Allwissend ist, aber er ist dennoch "mit außergewöhnlicher Intelligenz" gesegnet (Band 6)
2. Dumbledore als Schulleiter von Hogwarts sollte den Hintergrund seiner Hausgeister kennen.
3. Dumbledore wusste über die (angebliche) Existenz des Diadems.
4. Selbst wenn Helena als schüchterner Geist ihm nichts erzählen wollte, hat das Dumbledore nicht davon abgehalten, selber Nachforschungen über ihr Leben anzustellen.
5. Dumbledore wusste, dass Riddle etwas zu erledigen hatte, als er sich für eine Stelle bewarb.
6. Dumbledore wusste, dass Voldemort sich in Albanien aufhielt.


Ich meine nur, dass es genug Hinweise gab, um herauszufinden, dass das Diadem ein Horkrux sein könnte, dass Riddle sein Charisma benutzt hat, um Informationen aus der Grauen Dame zu entlocken und dass etwas in Albanien passiert sein sollte.
Das ist wie eine Art einfaches Detektiv-Spiel, das nicht einmal auf dem Niveau der Fälle von Sherlock Holmes ist.

grit

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5

Samstag, 19. Mai 2018, 17:51

Ich weiß nicht, ob ich mich richtig verständlich machen konnte. Wenn es heißt, dass ein Gegenstand seit Menschengedenken verschollen ist, dann denkt man gar nicht an ihn. Weder daran, dass er irgendwo versteckt sein könnte, noch daran, dass jemand ( Tom ) ihn gefunden haben könnte. Rowena Ravenclaw hat den Verlust zu ihren Lebzeiten geheim gehalten und außer Helena wusste niemand davon. Wie hätte man auf die Idee kommen sollen, dass die eigene Tochter das Diadem gestohlen hat, wo doch Rowena alles dafür getan hat, dass diese Tatsache niemals bekannt wurde.
Ein solcher Gegenstand ist sozusagen gedanklich unsichtbar bei der Suche nach den Horkruxen.

Ist ein Artefakt von Ravenclaw bekannt? - Ja, ihr Diadem. Aber das ist seit Menschengedenken verschollen - also kann es das nicht sein. Man schließt das dann schon unbewusst aus allen Überlegungen aus.


Und natürlich können wir hier spekulieren, soviel wir wollen, ( wenn man die Lösung kennt, ist es einfach, verschiedene Wege dahin zu finden ) - letztlich war es eben die Entscheidung von JKR, es genau so und nicht anders geschehen zu lassen. Und man kann über literarische Figuren und deren Motive, Kenntnisse und Handlungen viel diskutieren - die Entscheidungen hat aber bereits einer getroffen - und das war die Autorin, die es so und nicht anders wollte.
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Fine

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6

Samstag, 19. Mai 2018, 18:54

Hmm. Ich versteh die Frage ja irgendwo schon.

Ich fand es auch irgendwie komisch, dass Dumbledore meinte er wisse nicht ob Voldemort "etwas" von Ravenclaw gefunden haben könnte, als wüsste er nichtmal ob es denn überhaupt so einen Gegenstad gibt oder um was für einen Gegenstand es sich übehaupt handeln könnte, wenn es ihn denn gibt, während die Ravenclawschüler direckt auf das Diadem gekommen sind, bei der Frage ob es denn so einen Gegenstand geben würde.
Ob Dumbledore die Geschichte genau wie Tom Riddle und Harry aus der Grauen Dame herausbekommen hätte oder ob er in dem Fall auch genau wie Harry auf den Raum der Wünsche gekommen wäre oder in Albanien, wo Voldemort es gefunden hat, in einer Sackgasse gesteckt hätte, sei ja mal dahin gestellt, aber bis dahin hätte Dumbledore denke ich tatsächlich sehr wohl kommen können und fand diese Entwicklung auch recht merkwürdig.

Ich denke nur mittlerweile, dass das wohl JKRs Planänderung bezüglich Florean Fortescue geschuldet ist ,von dem Harry die Infos über die Heiligtümer und eben das Diadem ursprünglich bekommen sollte https://www.pottermore.com/writing-by-jk…orean-fortescue.

7

Samstag, 19. Mai 2018, 19:28

Dumbledor hat es nicht gewusst und vermutlich nicht geahnt. Er hat Harry alles was er wusste oder ahnte mitgeteilt. Gut das mit den Heiligtümern über Umwege aber er hat es ihm "mitgeteilt".
Ich glaube bis auf den fast kopflosen Nick ist keiner der Geister mit ihrer Todesursache hausieren gegangen. Soweit ich mich erinnere wusste nicht einmal der fast kopflose Nick wieso der Blutige Baron so mit Blut bespritzt ist. Die Graue Dame nennt er auch nicht beim Namen und eigentlich sind die Geister ja miteinander befreundet, wenn man das so nennen kann. Von daher denke ich wenn die Geister schon untereinander nichts von deren Vorgeschichte kennen werden die Lebenden erst recht nicht mehr von ihnen wissen.

8

Samstag, 19. Mai 2018, 22:38

Zitat von Fine
Hmm. Ich versteh die Frage ja irgendwo schon.
Ich fand es auch irgendwie komisch, dass Dumbledore meinte er wisse
nicht ob Voldemort "etwas" von Ravenclaw gefunden haben könnte, als
wüsste er nichtmal ob es denn überhaupt so einen Gegenstad gibt oder um
was für einen Gegenstand es sich übehaupt handeln könnte, wenn es ihn
denn gibt, während die Ravenclawschüler direckt auf das Diadem gekommen
sind, bei der Frage ob es denn so einen Gegenstand geben würde.

Ob Dumbledore die Geschichte genau wie Tom Riddle und Harry aus der
Grauen Dame herausbekommen hätte oder ob er in dem Fall auch genau wie
Harry auf den Raum der Wünsche gekommen wäre oder in Albanien, wo
Voldemort es gefunden hat, in einer Sackgasse gesteckt hätte, sei ja mal
dahin gestellt, aber bis dahin hätte Dumbledore denke ich tatsächlich
sehr wohl kommen können und fand diese Entwicklung auch recht
merkwürdig.


Danke, dass immerhin ein User mich richtig verstanden hat. Ich weiß natürlich, dass Rowling die Sache einfach so geschrieben hat, aber interessant ist es allemal.
Er hat Harry alles was er wusste oder ahnte mitgeteilt.


Nicht ganz, er hat Potter nie direkt gesagt, dass der Junge ein Horkrux ist.
Und wenn Snape gestorben wäre, bevor Potter, Weasley und Granger ihn gefunden hätten, dann wäre die Erinnerung mit Snape verschwunden & Dumbledores Hinweise wären ebenfalls fort, sprich auch auf indirekte Weise hätte Dumbledore dann Potter nie die Wahrheit über das Seelenstück Voldemorts in ihm erzählen können.
Ich glaube bis auf den fast kopflosen Nick ist keiner der Geister mit ihrer Todesursache hausieren gegangen. Soweit ich mich erinnere wusste nicht einmal der fast kopflose Nick wieso der Blutige Baron so mit Blut bespritzt ist. Die Graue Dame nennt er auch nicht beim Namen und eigentlich sind die Geister ja miteinander befreundet, wenn man das so nennen kann. Von daher denke ich wenn die Geister schon untereinander nichts von deren Vorgeschichte kennen werden die Lebenden erst recht nicht mehr von ihnen wissen.
Das sehe ich auch so, aber dennoch glaube ich einfach, dass Dumbledore als Schulleiter von Hogwarts einfach den Hintergrund der Hausgeister gekannt haben muss - ob er sie nun selbst gefragt hat oder eigene Nachforschungen angestellt hat. Denn immerhin waren die Hausgeister ein Teil von der Hogwarts-Familie, die Dumbledore alles bedeutet hat.

Der Blutige Baron

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9

Sonntag, 20. Mai 2018, 00:20

Ich habe deinen Beitrag auch verstanden. Meine Antwort war weniger Kritik an dir oder deinem Beitrag als vielmehr eine Generalkritik an "den Fans".

Dann zum konkreten Punkt: Dumbledore musste den Hintergrund der Hausgeister nicht wissen, wieso denn auch? Ja er ist Schulleiter, aber das Schloss steht seit Ewigkeiten und die Geister sind teilweise ebenso lange da und was noch wichtiger ist: Dumbledore begegnet der Hogwarts Familie mit Respekt und Wertschätzung. Die Graue Dame wollte nie von ihrer Vergangenheit erzählen und auch nicht als Helena Ravenclaw identifiziert werden. Insofern bezweifle ich schlicht, dass ihre Identität Dumbledore bewusst war.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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10

Sonntag, 20. Mai 2018, 00:36

Ich habe deinen Beitrag auch verstanden. Meine Antwort war weniger Kritik an dir oder deinem Beitrag als vielmehr eine Generalkritik an "den Fans".

Kein Problem.
Dann zum konkreten Punkt: Dumbledore musste den Hintergrund der Hausgeister nicht wissen, wieso denn auch? Ja er ist Schulleiter, aber das Schloss steht seit Ewigkeiten und die Geister sind teilweise ebenso lange da und was noch wichtiger ist: Dumbledore begegnet der Hogwarts Familie mit Respekt und Wertschätzung. Die Graue Dame wollte nie von ihrer Vergangenheit erzählen und auch nicht als Helena Ravenclaw identifiziert werden. Insofern bezweifle ich schlicht, dass ihre Identität Dumbledore bewusst war.
Das ist eine gute Antwort, so muss es wohl gewesen sein.

Fine

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11

Sonntag, 20. Mai 2018, 04:00

Naja, Harry kommt ja auch auf die Idee den "Hausgeist von Ravenclaw" nach dem Diadem zu fragen ob er bzw. sie was über das Diadem weiß. Und Harry kam halt auch nur darauf, weil das Diadem der einzige Gegenstand ist, den die Leute mit Rowena Ravenclaw in Verbindung bringen -er überlegt, wer Tom/Voldemort verraten haben könnte wo er nach dem Diadem suchen sollte, wenn es seit Menschengedenken Niemand mehr gesehen hat - und dann kommt er schon auf den Hausgeist von Ravenclaw und fragt Nick wer der Hausgeist ist und wo er diesen findet.
Dass die graue Dame tatsächlich etwas weiß und dass sie Helena Ravenclaw ist erfährt er ja auch erst nachdem er die Graue Dame angesprochen und gefragt hat.
Und auf die Idee/den Gedankengang den Hausgeist bzw die Graue Dame zumindest mal auf gut Glück zu fragen hätte Dumbledore doch genauso kommen können.
Immerhin hat er ja auch nicht ausgeschlossen, dass Voldemort tatsächlich "etwas" von Rowena Ravenclaw gefunden hat. Gut, bei Gryffindor hat er es auch nicht "komplett" ausgeschlossen, schien es bei Ravenclaw doch für wahrscheinlicher zu halten

Zitat

Ich kann nicht sagen, ob es ihm jemals gelungen ist, etwas von Ravenclaw zu finden. Ich bin jedoch überzeugt, dass das einzige bekannte Relikt von Gryffindor sicher verwahrt ist

Und so wie es dann eben in Band 7 dargestellt wurde, war das Diadem das einzige bekannte Relikt von Ravenclaw.
Also müsste Dumbledore doch eigentlich davon ausgegangen sein, wenn Voldemort "etwas" von Ravenclaw gefunden hat, dass es sich dann auch tatsächlich um dieses besagte Diadem handeln müsste. Und dann hätte er theoretisch auf dem selben Weg wie Harry drauf kommen können.

12

Sonntag, 20. Mai 2018, 07:18

Dieses ganze hätte, müsste, würde bringt doch nicht weiter. Vielleich hatte er einfach ein Brett vor dem Kopf, das soll sogar mal bei Genies vorkommen. Ich glaube das er es nicht wusste und einfach nicht darauf gekommen ist.

13

Sonntag, 20. Mai 2018, 11:21

Dieses ganze hätte, müsste, würde bringt doch nicht weiter. Vielleich hatte er einfach ein Brett vor dem Kopf, das soll sogar mal bei Genies vorkommen. Ich glaube das er es nicht wusste und einfach nicht darauf gekommen ist.

Entschuldigung, falls ich wieder anfange, aber wenn wir uns das Problem nun ohne J.K.Rowlings Plotgründen anschauen - einfach nur aus der Sicht des HP-Universums ohne den Einfluss des Autors-, dann ist ein Blackout bei Dumbledore verständlich und nachvollziehbar, bei den Problemen, denen er ausgeliefert worden war.
Aber zwei Blackouts? Tut mir leid, aber da fehlt mir jedes Verständnis.

Bei der Sache mit dem Diadem kann ich es verstehen, dass er es nicht herausgefunden hat, aber wegen der Kammer des Schreckens hätte er nun doch wirklich die Maulende Myrte fragen können - er hat dafür immerhin 50 Jahre lang Zeit gehabt!
Das sollte jetzt nicht bedeuten, dass wir nun über Dumbledore + Maulendy Myrte diskutieren sollen, ich meine nur, die Fehler, die Dumbledore begangen hat, sind schon etwas seltsam.

Fine

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14

Donnerstag, 24. Mai 2018, 07:21


Bei der Sache mit dem Diadem kann ich es verstehen, dass er es nicht herausgefunden hat...


Wobei die Frage hier aber noch wäre, was genau er überhaupt hätte rausfinden sollen/müssen.

Dass er in Erwägung zieht, dass der Horkrux etwas von Ravenclaw sein könnte, aber nicht auf das Diadem gekommen ist, bzw. die Existens dieses Diadems nichtmal erwähnenswert fand - wovon Harry (Ron und auch Hermine) dann erst ein Jahr später von den Ravenclawschülern erfahren, dass es "das Artefakt" schlechthin ist, was man mit Rowena Ravenclaw in Verbindung bringt, finde ich immernoch mehr als seltsam.
Nur selbst wenn Dumbledore darauf gekommen wäre und tatsächlich mit der grauen Dame geredet hätte, und gewusst hätte, dass sie es damals in Albanien versteckt hatte, wäre er doch nicht drauf gekommen, dass Voldemort es in den Raum der Wünsche gebracht haben muss.
Dumbledore glaubt ja nichtmal, dass Voldemort überhaupt was in Hogwarts verseckt hat, sondern dort suchen wollte.
Davon, dass Voldemort etwas dort versteckt hat ist nur Harry entgegen Dumbledores Aussage überzeugt, die dann bestätigt wird, als Harry nach der Gringotts Sache wieder in Voldemorts Geist ist und der sich auf den Weg nach Hogwarts macht um nach seinem Horkrux zu suchen. Und auf den Raum der Wünsche kommt er auch nur durch Voldemorts Gedanken, dass der nicht glaubt, dass Jemand außer ihm jem,als diesen Ort/Raum gefunden hat.
Und dann erinnert Harry sich wo er das Diadem schonmal gesehen hat - Im Raum der Wünsche bzw. dem Raum der verseckten Dinge.
Also es hätte nichtmal viel geändert, wenn Dumbledore auf das Diadem gekommen und erwähnt hätte. Nur dass dem nicht so war und auch nicht Hermine Rowenas Wahrzeichen nicht kannte, lag meiner Meinung nach wie gesagt an der Plottänderung, wie Harry im Endeffeckt auf das Diadem gekommen ist.

15

Donnerstag, 24. Mai 2018, 09:12

Dumbledore hat so viele interessante und mysteriöse Gegenstände in seinem Büro und ist seiner eigenen Aussage nach mit außergewöhnlicher- nicht allwissender/perfekter -, Intelligenz gesegnet... trotzdrm schafft es nicht auf das Diadem zu kommen.. etwas enttäuschend ist das schon.

Der Blutige Baron

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16

Donnerstag, 24. Mai 2018, 13:39

Naja. Dass er das Diadem nicht in Erwägung zieht ist vielleicht komisch. Dass er es nicht findet aber m.E. nachvollziehbar, da auch Harry das nur findet, weil er den Raum kennt. Und Dumbledore kennt natürlich den Raum der Wünsche, wir erfahren aber nie, ob er den Raum der versteckten Sachen kennt. Insofern hätte eine starke Vermutung, dass es das Diadem ist letztlich überhaupt nichts genutzt. Zumal wir wissen, dass dazu die Kooperation der Grauen Dame von Nöten gewesen wäre und sie diese jedem, außer Voldemort und Harry verwehrt hat. Kurzum: Letztlich verhindert egal wie schlau Dumbledore auch ist in jedem Gedankenspiel das wir hier anstellen die Graue Dame, dass er zum Ziel kommt, da diese eben nur Voldemort und Harry ihre Geschichte erzählte.
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17

Donnerstag, 24. Mai 2018, 20:10

Naja. Dass er das Diadem nicht in Erwägung zieht ist vielleicht komisch.

Mehr als komisch, lächerlich ist das!
Bei seinen Gesprächen mit Potter werden die wichtigsten Gegenstände von 3 der 4 Gründer erwähnt und gezeigt: das Medaillion, der Becher, das Schwert...nur, wo ist das Diadem von Ravenclaw?

Eine kurze Erwähnung seitens Dumbledore über das Diadem wäre nicht schlecht gewesen, wer weiß, vielleicht hätte Potter dann im Raum der Wünsche besser aufgepasst.
Dass Dumbledore nie etwas über das Diadem gehört hat, ist sehr unwahrscheinlich.

Zitat: Dass er es nicht findet aber m.E. nachvollziehbar, da auch Harry das nur findet, weil er den Raum kennt.
Und Dumbledore kennt natürlich den Raum der Wünsche, wir erfahren aber
nie, ob er den Raum der versteckten Sachen kennt. Insofern hätte eine
starke Vermutung, dass es das Diadem ist letztlich überhaupt nichts
genutzt. Zumal wir wissen, dass dazu die Kooperation der Grauen Dame von
Nöten gewesen wäre und sie diese jedem, außer Voldemort und Harry
verwehrt hat. Kurzum: Letztlich verhindert egal wie schlau Dumbledore
auch ist in jedem Gedankenspiel das wir hier anstellen die Graue Dame,
dass er zum Ziel kommt, da diese eben nur Voldemort und Harry ihre
Geschichte erzählte.


Absolut richtig.

Sluggy

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18

Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:19

Naja. Dass er das Diadem nicht in Erwägung zieht ist vielleicht komisch.

Bei seinen Gesprächen mit Potter werden die wichtigsten Gegenstände von 3 der 4 Gründer erwähnt und gezeigt: das Medaillion, der Becher, das Schwert...nur, wo ist das Diadem von Ravenclaw?

Eine kurze Erwähnung seitens Dumbledore über das Diadem wäre nicht schlecht gewesen, wer weiß, vielleicht hätte Potter dann im Raum der Wünsche besser aufgepasst.
Dass Dumbledore nie etwas über das Diadem gehört hat, ist sehr unwahrscheinlich.

Das Diadem von Ravenclaw galt als verschollen. Und Dumbledore hatte eben genau das davon gehört.
:D 8) --knuddel--

19

Donnerstag, 24. Mai 2018, 23:38

Das mag sein, trotzdem hätte Potter wenigstens mal Interesse gezeigt und gefragt: "Sir, was war eigentlich das wertvollste Artefakt von Ravenclaw?" oder Dumbledore hätte es ihm spontan erzählt.
Das hätte gerade mal 2 Minuten gedauert.

Fine

Waddiwasi-Profi

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20

Donnerstag, 7. Juni 2018, 09:24

Und als Harry sie anspricht hört sie auch erstmal was er will aber als Harry direckt nach dem Diadem fragt will sie natürlich einfach wieder weg weil er sich wie all die anderen Schüler die ihr seit Generationen zusetzen.
Bis Harry sie anschreit, dass es ihm nicht um Noten geht sondern darum Voldemort zu besiegen, worauf sie doch wieder mit ihm redet.
Und Dumbledore ist 1. kein Schüler und würde sie sicherlich auch nicht sofort drändend mit der Tür ins Haus fallen sondern erwas bedacher vorgehen und den Grund das Diadem zu wollen scheint sie auch zu akzeptieren.
Also warum sollte sie nicht mit Dumbledor sprechen?
Er hätte es ja zumindest mal versuchen können.
Nur selbst wenn sie ihm auch ales erzählt hätte, hätte er die selben oder zuminder ähnliche Gedankengänge wie Harry gehabt?
Evtl . bis zu einem gewissen Punkt aber eher nicht komplett
Natürlich, Dumbledore und Flitwick, die beiden Musterschüler, hatten diesen besonderen Ort nie betreten, doch er, Harry, war während seiner Schulzeit das ein oder andere Mal von den gewohnten Wegen abgewichen – hier war endlich ein Geheimnis, das er und Voldemort kannten und das Dumbledore nie entdeckt hatte -

Wobei Dumbledore hier eigentlich sehr wohl am das Diadem gedacht haben muss.
"Ich kann nicht sagen, ob es ihm jemals gelungen ist, etwas von Ravenclaw zu finden. Ich bin jedoch überzeugt, dass das einzige bekannte Relikt von Gryffindor sicher verwahrt ist."
Und Dumbledore geht vielleicht davon aus dass Harry die Geschichte über das Diadem kennt und verstanden hat.
Immerhin fragt Harry ja auch nicht ob nicht nach woran sie denken würden.