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1

Montag, 16. April 2018, 23:58

Wusste der Riddle aus dem Tagebuch, dass Harry ein Horkrux war?

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Anmerkung Mod: Der Titel wurde nachträglich vom Mod wieder eingesetzt, nachdem der User ihn gelöscht hatte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Professor Severus Snape« (3. Mai 2018, 10:23)


Severus Snape

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2

Dienstag, 17. April 2018, 00:08

Ich denke nicht, dass er es wusste, woher auch, wenn nicht einmal der dunkle Lord selbst es mitbekommen hat.
"Und Crabbe, lockern Sie Ihren Griff etwas. Wenn Longbottom erstickt, bedeutet das eine Menge zähen Papierkram, und ich fürchte, ich müsste es in Ihrem Zeugnis erwähnen, sollten Sie sich je um eine Stelle bewerben."
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Atropos

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3

Dienstag, 17. April 2018, 21:38

Und selbst wenn es so wäre, was wäre die Konsequenz daraus? Wenn Voldemort mit seinen Seelenstücken "kommunizieren" könnte, hätte er es ja auch selbst schon gemerkt und hätte einlenken können vor der letzten Schlacht.
Nur woher wußte Tagebuch-Riddle dass Voldemort Harry töten möchte? Er ist ja schon ewig vom Hauptstück abgespalten, hat er dennoch die "Info" was in jener Nacht passierte als Harrys Eltern starben? Besteht also eine Kommunikation? Hätte Voldemort dann im Umkehrschluss nicht merken müssen dass Harry einen Teil seiner Seele birgt? Oder hat er diesen Gedanken ignoriert da er sich selber für unfehlbar hält?
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grit

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4

Dienstag, 17. April 2018, 22:40

Er hatte nicht die Spur einer Ahnung. Wenn er die gehabt hätte - in dem Wissen, dass in Harry ein Teil seiner eigenen Seele verborgen ist - dann hätte er Harry niemals umgebracht.
Er hätte versucht, ihn zu unterwerfen, zu überzeugen, von ihm Besitz zu ergreifen - was auch immer, aber er hätte doch nicht ein Stück seiner selbst getötet.


Das war ja auch der Grund, warum Voldemort selbst - und nur er - Harry am Ende im Verbotenen Wald mit dem Avada Kedavra angreifen musste - damit er das Seelenbruchstück in Harry tötet.
Da er das Blut Harrys genommen hat, um seinen eigenen Körper neu zu erschaffen, hat er Harry damit eine Überlebenschance gegeben.
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5

Mittwoch, 18. April 2018, 07:29

Zu der Frage woher Riddle das mit der Zukunft seines Selbst wusste gibt es eine einfache, unspektakuläre Antwort. Er hat es von Ginny erfahren. Die beiden haben das ganze Jahr über geschrieben und natürlich hat alles von "ihrem" Harry erzählt.

6

Mittwoch, 18. April 2018, 08:51

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Professor Severus Snape« (3. Mai 2018, 10:24)


7

Mittwoch, 18. April 2018, 09:58

Andererseits warum sollte ein elf jähriges Mädchen ihr Tagebuch belügen. Dass er es nicht glauben wollte, erfahren wir ja im Buch. Ich hab es gerade nicht zur Hand, aber er hatte ungefähr gesagt: "Wie kommt es dass ein Kind wie du, der keine besondere Begabung besitzt den größten Magier der Welt besiegen konnte? Wie kommt es dass ein Baby mit nichts weiter als einer Narbe davon kam? ..."
Aber ich glaube nicht, dass er Ginny selbst nicht geglaubt hat, wo sie ihm doch so bereitwillig ihr Herz öffnete. Er zweifelte an der Geschichte, nicht an ihren Worten.

8

Mittwoch, 18. April 2018, 12:36

Dann wäre es interessant gewesen, wie der Dialog zwischen Harry und Tagebuch-Tom verlaufen wäre, hätte Ginny dem Tagebuch nichts über Harry und somit über Voldemort erzählt.

- Harry sieht in der Kammer Tom
- Tom sieht Harry

- Harry kennt Tom nur von der Tagebuch-Erinnerung
- Tom kennt Harry auch nur von der Erinnerung

- Harry wird nicht erfahren, dass Tom Voldemort war/ ist/sein wird
- Tom weiß nicht, dass er mal Voldemort werden würde/ Voldemort ist

- Harry redet mehr über Hagrid und Ginny
- Tom ist genervt wegen Hagrid und Ginny und schickt den Basilisken, um Harry zu beseitigen

- Harry tötet den Basilisken und Tom, rettet Ginny und geht zu Dumbledore

- Dumbledore erklärt Harry, dass Tom Voldemort war/ist/sein würde

- Harry ist geschockt

Ende ^^


Wäre schon interessant gewesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beedle der Barde« (18. April 2018, 12:54)


Der Blutige Baron

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9

Mittwoch, 18. April 2018, 16:04

Deine Story hat nur einen Haken, Beedle. Hätte Ginny nicht dem Tagebuch von Harry Potter erzählt, wäre der nie zum Ziel von Tagebuch-Riddle geworden.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

10

Mittwoch, 18. April 2018, 17:10

@Baron, wo liegt das Problem?

Tagebuch-Tom hätte alternativ einfach sein altes Ziel verfolgen können: Hogwarts weiterhin von allen Muggelstämmigen reinigen etc.
Harry wäre für Tagebuch-Tom nur ein Dorn im Auge gewesen.

Der Blutige Baron

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11

Mittwoch, 18. April 2018, 17:40

Tom Riddle sagt in der Kammer des Schreckens, dass er seit er von Ginny über Harry erfahren hat er nur noch ein Ziel verfolgte: Harry Potter zu treffen! Dieses Ziel hatte er zuvor schlicht nicht und er wusste auch nichts über Harry Potter. Kurzum: Hätte Tagebuch-Tom nicht von Harry erfahren und sein Handeln von da an auf ein Treffen mit Harry Potter ausgerichtet, dann wäre es zu diesem Treffen, wohl nicht gekommen.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

12

Mittwoch, 18. April 2018, 17:43

Da muss ich dem Blutigen Baron Recht geben. Wieso sollte Harry Tom Riddle ein Dorn im Auge sein? Er ist Halbblüter, hatte bis kurz vor Ende keine Ahnung was in der Kammer lebt, wo die Kammer liegt und hatte auch noch nichts gegen das Monster unternommen. Dazu kommt noch dass er ohne Ginnys Verschwinden keinen Grund hatte die Kammer aufzusuchen. Also wieso um Himmels willen sollte Tom Riddle ohne das Wissen um Harry und somit ohne das Wissen um seine eigene Zukunft Harry auf dem Kieker haben?

13

Mittwoch, 18. April 2018, 17:44

Bedeutet das, dass er Ginny genau deshalb in die Kammer geführt hat, um Harry dorthin zu locken?

Danke übrigens für die tolle Erklärung, Baron.
Dir auch, Lilymaus.

Der Blutige Baron

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14

Mittwoch, 18. April 2018, 18:00

Bedeutet das, dass er Ginny genau deshalb in die Kammer geführt hat, um Harry dorthin zu locken?

Vermutlich ja. Zumindest hat er irgendetwas an seinem ursprünglichen Plan geändert um Harry Potter in die Kammer zu locken. Das sagt er eben selbst so im Buch und Film. Ob es nun das "Entführen" von Ginny war (die er ja ohnehin für die Angriffe zuvor auch schon die Kammer öffnen lies und somit kontrollierte) oder die Auswahl seiner Opfer (fast alle Opfer stehen Harry ziemlich nahe) oder etwas anderes ist (sprechen des Basilisk, das Harry hört etc. weiß ich auch nicht. Ich denke man kann es aber durchaus als Fakt ansehen, dass "Harry betritt die Kammer des Schreckens" ein Ereignis war, das aus Voldemorts geändertem Plan resultiert. Zumindest gibt es in meinen Augen keinen Grund diese Aussage Voldemorts nicht ernst zu nehmen...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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15

Mittwoch, 18. April 2018, 18:02

Gut erklärt, danke.

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Mittwoch, 18. April 2018, 22:11

Meint ihr wirklich Ginny erzählt die ganze Geschichte ihrem Tagebuch? Wäre ein so junges Mädel was grade an Jungs interessiert ist nicht eher so drauf "Uuuuh, er hatte heute soooo tolle wuschelige Haare und seine Auuuuugen, uh" etc pp?
Sodass ein Teenager (das Seelenstück Voldemorts - altert es mit? Bleibt es in dem Alter wo es abgetrennt wurde?) doch ziemlich schnell genervt wäre und es ihn ankotzen würde alles über diesen Jungen zu hören?
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Severus Snape

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Mittwoch, 18. April 2018, 22:32

@Atropos
Da könnte ich mir vorstellen, dass es sicher einen Unterschied macht ob es einfach nur ein Mädchen-Tagebuch ist oder ob das Tagebuch mit ihr tatsächlich "spricht", sie also nicht nur etwas hineinschreibt, sondern vielleicht auch Fragen stellen kann, ähnlich wie Potter. So könnte ich mir vorstellen, dass er ihr immer mehr Informationen herausgelockt hat, ohne das sie es anfangs wirklich gemerkt hat.
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18

Donnerstag, 19. April 2018, 20:49

Er erzählt es Harry doch selbst, wie es ihn gelangweilt hat, wie es ihn anödete, diese Ergüsse eines kleinen Mädchens zu lesen, aber: Ich konnte schon immer sehr überzeugend sein, wenn ich wollte.
Das Seelenbruchstück in dem Tagebuch hat sich genährt von den Emotionen, von allem, was Ginny ihm anvertraut hat. Ginny hat gesagt, es ist wie ein Freund, den man in der Tasche tragen kann - und sie dachte ja, dass der Kalender von ihren Eltern kam, hatte also keinerlei Argwohn und hat dem Tagebuch ihre geheimsten Gedanken anvertraut.
Es steht alles in dem Dialog, den Riddle mit Harry in der Kammer führt.
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19

Donnerstag, 19. April 2018, 21:29

Das ist richtig, das hatte er ihm erzählt, kurz bevor Potter das Buch zerstört hatte.
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Donnerstag, 19. April 2018, 21:49

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