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Mittwoch, 11. April 2018, 11:27

Warum hatten die Dementoren so ein Interesse an Harry?

Hallo,

warum waren die Dementoren eigentlich so auf Harry fixiert? (Abgesehen von Plotgründen)

Lupin sagt zu Harry im Film - vielleicht auch im Buch, das weiß ich nicht, den 3. Band habe ich im Moment nicht-, sinngemäß: "Dementoren haben so eine Wirkung auf dich(Harry), weil du furchtbares Grauen erlebt hast, Grauen, dass deine Schulkameraden sich garnicht ausmalen können."

Welches Grauen?

Ich hätte da 3 Fragen, hoffentlich könnt ihr sie beantworen, das wäre super.

1) Woher weiß Lupin, was Harry in den letzten 10 Jahren durchgemacht hat?
Das war Lupin doch im Grunde egal, bis er Harry traf, er hat ihn davor (vielleicht) nie gesehen etc.

2) Welches Grauen meint Lupin?

3) Und was genau für ein Grauen hat Harry denn erlebt, dass die Dementoren ihn nicht mehr in Ruhe lassen?
Schauen wir uns mal die "Grauen" an, die Harry erlebt hat.

- Er hat den Tod seiner Eltern als kleines Kind angesehen, okay.
Aber daran kann er sich nicht erinnern, außer daran, was er in seinen kurzen Träumen im 1. Band gesehen hat (grüner Blitz, kaltes Lachen)
So ein furchtbares Grauen ist das nicht.

- Er wuchs bei den Dursleys auf - interessieren sich Dementoren etwa dafür, wie ihre Opfer aufgewachsen sind?

- Er hat Fluffy gesehen...naja, ist Fluffy so grauenhaft?
Im Vergleich zu dem Hornschwanz und den Inferi war Fluffy ja noch niedlich - aber für einen 11-jährigen Harry wahrscheinlich schon ein Schock.

- Er hat Voldemort an Quirells Hinterkopf gesehen.
Okay, hier wäre das wirklich etwas Grauenhaftes, das verstehe ich.
Aber Harry hat Voldemort vielleicht nur für 5 - 10 Minuten gesehen und Quirell/Voldemort danach besiegt.
Anschließend hat er das Ganze recht gut verarbeitet.
Und seine Mitschüler könnten sich das auch nur schwer vorstellen

- Er hat den Basilisken gesehen.
Also ich weiß nicht. Es ist ja nicht so, dass Harry und Co. im Unterricht nie gefährliche Tiere durchgenommen haben bzw. von deren Existenz nichts wussten.
Aber einen Basilisken zu sehen und gegen ihn zu kämpfen, ist eine andere Sache.
Okay, also der Basilisk war auch gefährlich.

Kurz:
Haben die Dementoren deshalb ein interesse an Harry, weil er a) seine Eltern als Kind sterben sah, b) weil er Voldemort sah und c) weil er einen Basilisken sah?
Oder gibt es einen ganz anderen Grund, außer dem Plot?

Vielen Dank im Voraus.

Teaboy2701

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2

Mittwoch, 11. April 2018, 12:15

1.) Sicher hat er so manches gehört. Vll von Dumbledore oder einem der anderen Lehrer bzw durch den orden.
Das es ihm egal ist bezweifle ich stark, war er doch der Sohn seines besten Freundes.
Und ich glaube schon das James Lupin zu sich nach hause eingeladen hat, sowhl vor als auch nach Harry‘s Geburt.

2.) Den tod seiner eltern und die mordversuche voldemorts (2. nicht sicher)

3.) sicher das alles, aber selbst wenn er den tod seiner Eltern nicht in erinnerung hat, so hat dieser und der Tötungsversuch an ihm selbst spuren wie z.b ein Trauma hinterlassen
Für das größere Wohl

3

Mittwoch, 11. April 2018, 14:13

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Teaboy2701

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4

Mittwoch, 11. April 2018, 15:48

Mit dem Orden magst du recht haben, aber sicher hatten die Mitglieder (zumindest die aus dem ersten orden) noch kontakt.
Das Lupin ihn nicht großgezogen hat frag ich mich auch. Sicher weil er angst hatte er würde ihn sls Werwolf verletzen. (Tonks hatte ihm das lsmge ausreden müssen), weil Dumbledore es so nicht vorgesehen hatte, weil das ministerium es nicht erlaubte (gesetze für werwölfe) oder wegen sonst was. Sicher wäre er mit Harry als baby gut durchgekommen, wie Severus Snape bereits gesagt hat.
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Grashüpfer

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Mittwoch, 11. April 2018, 16:18

Wenn man es aus Lupins Sicht betrachtet, dann ist es ganz eindeutig.
Harry hat eine Tante, die ebenfalls ein Baby hat, also weiß, wie man damit umgehen muss. Harry genießt Blutschutz bei den Dursleys und hat dort eine Familie und ein Heim. Lupin war zu dem Zeitpunkt...wie alt? 20? hat keine Ahnung von Kindern, nach der Sache mit Voldi vielleicht nicht mal einen festen Wohnsitz, kein Geld und ist ein Werwolf...falls er Harry genommen hätte, ein alleinerziehender Werwolf.
Da ist doch klar, dass es Harry bei den Dursleys viel besser geht.
Dass sie so gemein zu ihm sind, kann er nicht wissen.
Er hätte aber später, als Harry älter ist, mal auf Besuch kommen können.
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Lilymaus3

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Mittwoch, 11. April 2018, 17:48

Nun das ist in den Büchern ein wenig wiedersprüchlich beschrieben. Zu anfang heißt es Dementoren ernähren sich von Glück, Hoffnung und dem Wunsch zu überleben und lassen einen mit seinen schrecklichsten Erlebnissen zurück. Später heißt es dann sie nähren sich von Verzweiflung. Jedenfalls egal wie man es dreht und wendet Harrys schlimmstes Erlebnis war zweifellos die Ermordung seiner Eltern und nur weil man sich nicht mehr aktiv an etwas erinnern kann, heißt das nicht, dass die Erinnerung verloren geht. Gleichsam ist überleben vermutlich das schönste was einem Menschen passieren kann (da bin ich mir nicht so sicher, weil ich nie in der Situation war). Ich denke deswegen sind die Dementoren so hinter Harry her.

Zu dem Punkt mit Lupin: Zu der Zeit als das mit Harry und seiner Familie passierte gab es noch nicht den Wolfsbanntrank, der ihn in der Zeit um Vollmond herum ungefährlich macht. Das heißt Harry hätte jedes mal zu Vollmond von ihm weg gemusst und das Kann man einem Kind nun wirklich nicht antun. Zudem war es für Dumbledor am wichtigsten für seine Sicherheit vor Voldemort und den Todessern zu sorgen. Das hieß auch dass Harry von einem Blutsverwandten von Lily aufgenommen werden musste. Wir wissen ja aus Band 4 dass die Todesser (oder zumindest ein paar) immer noch nach Voldemort suchten. Die Todesser hätten bestimmt versucht Harry umzubringen. Bei den Longbottoms waren sie ja auch als alle dachten sie wären in Sicherheit.

grit

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Mittwoch, 11. April 2018, 20:52

Die Dementoren nähren sich von den Gefühlen - sie saugen alles Glück und alle Freude sozusagen ab und es bleibt nur die Verzweiflung übrig.
Harry hat Schreckliches erlebt. Auch wenn er sich nicht bewusst erinnert - der Einfluss der Dementoren bewirkt, dass er die Ermordung seiner Eltern in seinem Kopf hören kann.
Die Dementoren haben an Harry nicht mehr Interesse als an allen anderen, nur ist ihre Wirkung auf Harry stärker, weil er diese Dinge erlebt hat. Deshalb wird er ohnmächtig, wenn sie erscheinen, während es den anderen nur schlechter geht und ihnen kalt wird.

Was Lupin betrifft - er hatte keinen Job, dazu der Selbsthass und die schmerzhaften monatlichen Verwandlungen als Werwolf.
Wenn man sich das Ministerium so ansieht - es hätte garantiert keine Adoption erlaubt, man wäre der festen Überzeugung gewesen -und das dachte Lupin garantiert auch - dass er nicht geeignet ist, ein Baby großzuziehen. Der Wolfsbann-Trank ist teuer und nur wenige können ihn brauen, selbst wenn er diesen gehabt hätte, wäre er in den Verwandlungsphasen ein Tier und hätte in dieser Zeit nicht auf ein Baby aufpassen können. Lupin hat immer für sich gelebt und ist allen aus dem Weg gegangen. Mal ehrlich - könnt ihr euch vorstellen, er wär bei den Dursleys aufgekreuzt, um Harry zu besuchen? So schäbig und heruntergekommen, wie er aussah - und was hätte er ihm sagen sollen?
So wusste er, er wächst bei seiner Tante und seinem Onkel auf und geht, wenn es so weit ist, nach Hogwarts. Auch dort ist er ja vor seiner Anstellung nie aufgekreuzt.
Hier geht's zu meiner FF


http://www.harry-potter-community.de/ind…&threadID=13673

Viel Spaß beim Lesen.

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Mittwoch, 11. April 2018, 22:23

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9

Mittwoch, 11. April 2018, 22:29

Alles sehr interessante Ansätze, danke euch allen.


Lupin war zu dem Zeitpunkt...wie alt? 20? hat keine Ahnung von Kindern

James und Lily waren auch ungefähr 20 Jahre alt, als sie Harry bekamen und haben deinen Worten nach also auch keine Ahnung von Kindern gehabt (tut mir leid, falls ich mich irre).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beedle der Barde« (11. April 2018, 22:35)


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Donnerstag, 12. April 2018, 07:43

richtig, aber es ist auch ihr eigenes Kind, da hat man 9 Monate Zeit, sich auf das Kind vorzubereiten. Sie sind zu zweit und sie können es sich dann ja auch nicht mehr aussuchen. Lupin würde quasi über Nacht Vater.
Und es ist ja auch nur ein Grund unter vielen anderen
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Donnerstag, 12. April 2018, 09:48

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Donnerstag, 12. April 2018, 10:25

Das Angebot von Sirius war ohne Absprache mit Dumbledor. Ich glaube nicht, dass er es erlaubt hätte, weil dann der Blutschutz den Harry genoss verloren wäre.

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Donnerstag, 12. April 2018, 13:00

Da war Harry 13 (oder?) und nicht 1.
Man kann natürlich mit einem Jugendlichen, der 90% seiner Zeit in einem Internat ist viel unvorbereiteter zusammenleben als mit einem Kleinkind. Das müsstest du nämlich wickeln, füttern und rund um die Uhr betreuen. Ich nehme mal stark an, dass Harry das dann mit 13 schon alles selber konnte :D
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Donnerstag, 12. April 2018, 13:11

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Donnerstag, 12. April 2018, 13:17

du siehst aber den Unterschied in Aufwand zwischen einem einjährigen Kleinkind und einem 13jährigen grundsätzlich schon?
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Donnerstag, 12. April 2018, 13:26

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Donnerstag, 12. April 2018, 13:33

das ist sicherlich auch nicht ganz einfach, das stimmt
Nur kann man mit einem 13jährigen vernünftig reden
zB "Mir gehts heute beschissen, Harry, mach dir doch selber ein Wurstbrot"

Das geht mit einem Kleinkind nicht. Er kapiert schon mal nicht, was du meinst und kann es dann halt auch nicht selber.
Das heißt, der 13jährige Harry hätte Rücksicht auf den traumatisierten Sirius nehmen können und offenbar traut sich Sirius zu, Harry in den wenigen Ferienwochen zu versorgen oder halt mit ihm zusammenzuleben.
Lupin traut sich nicht zu, ein Kleinkind rund um die Uhr zu betreuen und das ist sehr verständlich, da ein Kleinkind halt auf gar nichts Rücksicht nimmt.
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Donnerstag, 12. April 2018, 13:36

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Donnerstag, 12. April 2018, 14:11

Aber mal ganz davon abgesehen ob die beiden es sich zutrauen oder nicht glaube ich trotzdem nicht, dass Dumbledor es zugelassen hätte. Gut eigentlich liegt es nicht in Dumbledors Macht oder Zuständigkeit, dennoch hören die beiden auf ihn, selbst wenn es ihnen nicht gefällt was sie hören.

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Donnerstag, 12. April 2018, 21:43

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