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Montag, 30. Oktober 2017, 10:15

Wie hoch ist die Zauberer-Medizin entwickelt?

Hallo alle zusammen,

wie weit ist die Zauberer - Medizin denn zur Zeit von Harry's Schulzeit entwickelt?
Können Zauberer - Ärzte denn Krankheiten wie Krebs oder Leukämie heilen?

Fine

Waddiwasi-Profi

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2

Montag, 30. Oktober 2017, 16:55


Können Zauberer - Ärzte denn Krankheiten wie Krebs oder Leukämie heilen?


Ja. Können sie wohl.

Zitat

I decided that, broadly speaking, wizards would have the power to correct or override 'mundane' nature, but not 'magical' nature.

https://www.pottermore.com/writing-by-jk…-and-disability

3

Montag, 30. Oktober 2017, 21:09

Ja. Können sie wohl.

Zitat
I decided that, broadly speaking, wizards would have the power to correct or override 'mundane' nature, but not 'magical' nature.


https://www.pottermore.com/writing-by-jk…-and-disability


"Magische" Krankheiten wären dann zum Beispiel welche?
Dem Zitat zufolge wären die St. Mungo - Zauberer doch in der Lage gewesen, Frank und Alice zu heilen und Gilderoy´s Gedächtnis wieder herzustellen, oder?

Der Blutige Baron

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4

Dienstag, 31. Oktober 2017, 02:18

@Fine: Würde ich nicht sagen. "mundane" ist das Englische Wort für "alltäglich", als alltägliche Krankheiten würde ich Schnupfen, Husten, Grippe etc. sehen.


@Turin: Ich glaube das hast du missverstanden. Dem Zitat zu Folge können Dinge "magischer Natur" nicht geheilt werden. Ich denke magisch in den Wahnsinn gefoltert zu werden oder durch Obliviate das Gedächtnis zu verlieren dürfte wohl durchaus unter eine Krankheit "magischer Natur" fallen, oder?
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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Evanesco

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5

Dienstag, 31. Oktober 2017, 11:50

Ich schätze allerdings, dass gewisse magische "Unfälle" doch geheilt/verbessert werden können - so wie wenn jemand bei den Apparierübungen (wie heißt der "Fachausdruck"?) zersplintert(?).
Auch konnte Snape Dracos Sectumsempra-Verletzungen heilen. (Ja, es war Snapes Erfindung - er kannte sich höchstwahrscheinlich am besten damit aus. Ob Snape jetzt auch einen passenden Heilzauber angewandt hat oder doch etwas Eigenes entwickelte, hat er mit ins Grab genommen...)
Und nicht zu vergessen Pomfrey, die alle (un)möglichen Sachen heilen musste, wie das Nachwachsen von Knochen, die Fehleinnahme eine Vielsafttranks etc.
Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man zu überhaupt nichts kommen. (Albert Einstein)
Mal nommer les choses, c’est ajouter au malheur du monde. (Albert Camus)
Oonko pahoillani? - Ma gueule!

Fine

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6

Dienstag, 31. Oktober 2017, 13:42

@Fine: Würde ich nicht sagen. "mundane" ist das Englische Wort für "alltäglich", als alltägliche Krankheiten würde ich Schnupfen, Husten, Grippe etc. sehen.

Hmm. Hatte das eher in dem Sinne als irdisch/weltlich gewertet, was es ja theoretisch auch heißen kann. Zum einen weils in der deutschen Version damals (hatte damals ein paar Texte noch auf dem Pc gespeichert bevors alle nur noch auf englisch gab) auch nur mit mit "nicht-magisch" übersetzt wurde und zum andern weils vom Kontext besser passt. Ich mein "Skorpionstiche" würd ich auch nicht grad als "alltäglich" bezeichnen.

Zitat

Therefore, a wizard could catch anything a Muggle might catch, but he could cure all of it; he would also comfortably survive a scorpion sting that might kill a Muggle, whereas he might die if bitten by a Venomous Tentacula.


Hmm. Ich stell grad einfach mal die komplette deutsche Übersetung des Textes die ich noch hab rein

Zitat

Ich habe mir während der Erschaffung der Welt von Harry Potter schon sehr früh Gedanken über die Frage von Krankheit und anderen Gebrechen gemacht. Bekommen Zauberer einen Schnupfen? Können sie Krankheiten heilen, die die Muggel vor ein Rätsel stellen? Gibt es auch Zauberer mit körperlichen Behinderungen? Stößt die magische Heilkunst irgendwann an ihre Grenzen oder lassen sich mit ihrer Hilfe sämtliche Leiden kurieren?

Manche dieser Fragen betrafen den Kern der ganzen Geschichte, denn das Motiv des Todes zieht sich durch sämtliche Harry-Potter-Bände. Nachdem ich einmal entschieden hatte, dass Magie die Toten nicht wieder zum Leben erwecken kann (nicht einmal der Stein der Auferstehung besitzt diese Macht in vollem Umfang), musste ich mir überlegen, was einen Zauberer umbringen kann, welche Krankheiten und Verletzungen ihm gefährlich werden können und wie es um die Heilungschancen dieser Krankheiten und Verletzungen bestellt ist.

Ich kam zu dem Entschluss, dass Zauberer, vereinfacht gesagt, „nicht-magische“ Erkrankungen und Verletzungen ohne Weiteres heilen können. Ist jedoch Magie im Spiel, sieht das anders aus. Einerseits können Zauberer und Hexen jedes Leiden bekommen, das auch einem Muggel droht, und dieses ohne Probleme heilen. Andererseits kann ein Zauberer auf diese Weise zwar einen Skorpionstich überleben, der für einen Muggel tödlich wäre, der Stich einer Venemosa Tentacula aber ist lebensbedrohlich für ihn. Ähnlich verhält es sich mit Knochenbrüchen und anderen Verletzungen: Zieht sich der Zauberer diese bei einem nicht-magischen Unfall oder in einer konventionellen Prügelei zu, sind sie ohne weiteres zu kurieren. Die Folgen von Flüchen oder fehlgeschlagenen Zaubersprüchen sind hingegen oftmals äußerst ernst, irreversibel und sogar lebensgefährlich. Aus diesem Grund leidet auch der bedauernswerte Gilderoy Lockhart, der zum Opfer seines eigenen Gedächtniszaubers wurde, an lebenslanger Amnesie und für die armen Longbottoms gibt es nach der magischen Tortur, der sie unterworfen wurden, keine Hoffnung auf Genesung. Auch der Veteran Mad-Eye Moody trägt an den irreparablen Folgen magischer Kämpfe und muss sich mit einem Holzbein und seinem magischen Auge behelfen. Luna Lovegoods Mutter kam ums Leben, als sie mit einem ihrer selbst erdachten Zaubersprüche experimentierte, und Bill Weasley ist nach seiner Begegnung mit Fenrir Greyback lebenslang gezeichnet.

Folglich sind Zauberer zwar in beneidenswerter Weise im Vorteil gegenüber uns Muggeln, wenn es um die Grippe und jede erdenkliche Art von ernsthafter Verletzung geht. Andererseits müssen sie sich Problemen herumschlagen, an die wir nicht einmal im Traum denken würden. Nicht nur, dass die Muggelwelt von Gefahren wie der Teufelsschlinge oder dem Knallrümpfigen Kröter verschont bleibt, das Geheimhaltungsabkommen sorgt außerdem dafür, dass wir uns bei keinem Zauberer mit den Drachenpocken (an denen ursprünglich vor allem Zauberer erkrankten, die engen Kontakt mit dem Peruanischen Viperzahn pflegten) oder der Griselkrätze anstecken können.