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1

Dienstag, 26. September 2017, 16:06

Waren Lily und James (Stein der Auferstehung) dieselben, die Harry im Spiegel Nerhegeb und durch Priori Incantatem sah?

Hallo alle zusammen,

waren Lily und James (Stein der Auferstehung) dieselben, die Harry im Spiegel Nerhegeb und durch Priori Incantatem sah?
Wussten sie in dem Moment, dass sie Harry bereits 2x gesehen haben? (Nerhegeb, Priori Incantatem)

Oder waren es 3 verschiedene Erscheinungen?
- beim Spiegel Nerhegeb sprachen Lily und James kein Wort - waren sie nur Illusionen, die der Spiegel Harry zeigte?
- bei Priori Incantatem waren sie nur "ein Echo aus der Vergangenheit" laut Dumbledore
- beim Stein der Auferstehung hatten sie eine materielle Form


Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Grashüpfer

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2

Dienstag, 26. September 2017, 16:51

Im Spiegel Nerhegeb wird dir nur deine größte Sehnsucht gezeigt.
Wenn du dir sehr wünschst, die Königin von England zu heiraten, dann siehst du das im Spiegel, aber die Königin weiß doch deswegen nichts davon.
Es ist wie ein Tagtraum, der außerhalb deines Kopfes sichtbar wird.
Die reellen Beträumten bemerken das nicht.
Also nein, Harrys Eltern haben auch als Jenseitige nicht gemerkt, dass ihr Sohn von ihnen träumt und wissen deswegen nicht, dass sie ihn schon mal gesehen haben weil sie ihn nicht schon mal gesehen haben.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Der Blutige Baron

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3

Dienstag, 26. September 2017, 17:14

Spiegel => Nein.

Priori Incantatem und Stein => Ja.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

4

Dienstag, 26. September 2017, 22:12

Vielen Dank für eure Antworten.

Meine nächste Frage wäre dann, warum Harry sich nicht Snapes und/oder Dumbledores Erscheinen gewünscht hat, als er den Stein benutzte?

Der Blutige Baron

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5

Dienstag, 26. September 2017, 22:26

Vermutlich weil er zu beiden keine persönliche Bindung hatte.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

6

Dienstag, 26. September 2017, 22:29

Vermutlich weil er zu beiden keine persönliche Bindung hatte.


Dass er zu Snape 7 Jahre lang keine gute Beziehung hatte, verstehe ich ja.
Aber Dumbledore?

Majee

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7

Dienstag, 26. September 2017, 22:38

Dumbledore und Harry haben an einer gemeinsamen Sache gearbeitet. Aber Dumbledore hatte auch oft keine Zeit für Harry, hat ihn im 5. Jahr sogar gemieden aus Angst, dass Harry zum Werkzeug Voldemorts werden könnte. Dumbledore hat Harry die für sich wichtigsten Ereignisse in seinem Leben nicht erzählt und auch ansonsten blieb nur wenig Raum für wirklich persönliches.

Der Blutige Baron

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8

Dienstag, 26. September 2017, 23:04

Dumbledore und Harry hatten eine Arbeitsbeziehung. Keine persönliche Beziehung, wie er sie eben zu seinen Eltern hatte, oder zu Sirius.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

9

Dienstag, 26. September 2017, 23:22

Das kann nicht sein.
Irgendwo sagt Hermine etwas wie " ...Dumbledore hat Harry geliebt" zu Aberforth.

Diese Aussage von Hermine (und von Rowling selber) muss doch eine Bedeutung haben?

Majee

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10

Dienstag, 26. September 2017, 23:28

Ich glaube auch nicht, dass es eine reine Arbeitsbeziehung war, aber sie war eben auch nicht so innig und privat wie zu Sirius und Co.

Außerdem hat Harry erst ein paar Minuten vor der Stein-Sache erfahren, dass Dumbledore Harry, wie Snape es formulierte, "wie ein Schwein zum schlachten" aufgezogen hat. Da hätte ich an Harrys Stelle auch keine besonders große Lust gehabt Dumbledore zu sehen ^^

11

Dienstag, 26. September 2017, 23:30

Da hätte ich an Harrys Stelle auch keine besonders große Lust gehabt Dumbledore zu sehen ^^


Warum hat er sich dann Dumbledore in der Zwischenwelt vorgestellt/halluziniert?

Majee

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12

Dienstag, 26. September 2017, 23:43

Weil Dumbledore der Erklärbär schlichthin war. ;) Außerdem war er in der Situation die naheliegendste Person an die Harry in dem Moment denken konnte. Denn Dumbledore war Spezialist in Sachen Horkruxe und außerdem dürfte es Harry ziemlich beschäftigt haben, dass er im Denkarium gesehen hat, dass der sonst so um Harrys Wohl besorgte Dumbledore wollte dass sich Harry selbst opferte. Er wollte vlt. auch Dumbledores Anerkennung, dafür, dass er seinem Plan bis zum Ende gefolgt war.

13

Dienstag, 26. September 2017, 23:46

Weil Dumbledore der Erklärbär schlichthin war. ;) Außerdem war er in der Situation die naheliegendste Person an die Harry in dem Moment denken konnte. Denn Dumbledore war Spezialist in Sachen Horkruxe und außerdem dürfte es Harry ziemlich beschäftigt haben, dass er im Denkarium gesehen hat, dass der sonst so um Harrys Wohl besorgte Dumbledore wollte dass sich Harry selbst opferte. Er wollte vlt. auch Dumbledores Anerkennung, dafür, dass er seinem Plan bis zum Ende gefolgt war.


Klingt plausibel.

Der Blutige Baron

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14

Mittwoch, 27. September 2017, 01:24

Das kann nicht sein.
Irgendwo sagt Hermine etwas wie " ...Dumbledore hat Harry geliebt" zu Aberforth.

Diese Aussage von Hermine (und von Rowling selber) muss doch eine Bedeutung haben?

Na und? Dennoch hatten sie nie eine persönliche Beziehung zueinander. Wir wissen bestenfalls aus dieser Äußerung (die nicht mal stimmen muss), dass da einseitig mehr war. Und dennoch wurde dieses Mehr nicht ausgelebt. Womit Harry auch keinen Grund hatte Dumbledore bei sich haben zu wollen. Würde ich übrigens, selbst wenn sie sich persönlich näher gestanden hätten verstehen. Immerhin hat Harry da gerade erfahren, dass Dumbledore (wie Snape es ausdrückte) wie ein Schwein zum Schlachten aufzog.
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15

Mittwoch, 27. September 2017, 08:45

(wie Snape es ausdrückte) wie ein Schwein zum Schlachten aufzog.

Dasselbe kann man auch über Snapes Aussage sagen: Sie kann nichts bedeuten, weil sie aus Snapes Ärger/Enttäuschung hervorgeht und er das Ganze dabei nicht sieht.


Dumbledore und Harry hatten eine Arbeitsbeziehung. Keine persönliche Beziehung, wie er sie eben zu seinen Eltern hatte, oder zu Sirius.

Dumbledore und Harry haben an einer gemeinsamen Sache gearbeitet.


Ihr könnt doch nicht wirklich behaupten, dass es "nur eine reine Arbeitsbeziehung" war?
Die Protagonist-Mentor Beziehung ist doch in (fast) jeder Geschichte von elementarer Bedeutung! Der Mentor ist die stärkste Stütze, die der Protagonist nur haben kann. Der Mentor kannte im Normalfall die (verstorbenen) Familienmitglieder des Protagonisten am längsten. Sicher, der Mentor hält das Schicksal des Protagonisten in seinen Händen, aber dennoch ist doch immer Symphatie/Liebe/Zuneigung vorhanden, sowohl beim Protagonisten als auch beim Mentor?

Meint ihr auch wirklich, dass in anderen Fantasy - Werken wie LotR und Star Wars zum Beispiel Gandalf und Obi-Wan Kenobi in Frodo und Luke nichts weiter als Marionetten sahen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Túrin Turambar« (27. September 2017, 08:59)


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16

Mittwoch, 27. September 2017, 16:45

Snapes Aussage halte ich für deutlich realistischer, als die von Hermine. Einfacher Grund: Hermine schätzt Dumbledore und ist wie eine Schwester für Harry, sie schätzt also beide nicht unvoreingenommen ein. Bei Snape sieht das anders aus. Er empfindet nichts für Harry, sondern hilft ihm nur wegen seiner Mutter, an ihm selbst hat er überhaupt kein Interesse. Und Dumbledore ist eben nur sein Arbeitgeber und Vertrauter in dieser einen Sache. Er hat zu beiden eine eher distanzierte Haltung, daher halte ich seine Entrüstung für ehrlicher.

Natürlich war Harry für Dumbledore mehr als eine Marionette. Aber die Beziehung ist eben dennoch anders, als zu Sirius oder auch seinen Eltern. Einfach nicht so persönlich halt.
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Mittwoch, 27. September 2017, 17:04


Meint ihr auch wirklich, dass in anderen Fantasy - Werken wie LotR und Star Wars zum Beispiel Gandalf und Obi-Wan Kenobi in Frodo und Luke nichts weiter als Marionetten sahen?

das Beispiel mit Frodo und Gandalf passt hier eigentlich sehr genau
auch Frodo war für Gandalf etwas wie ein Werkzeug. Gandalf mochte Frodo sehr, aber er musste dabei immer die große Sache, das Ziel im Auge behalten. Und wenn dieses Ziel nur durch die Opferung Frodos erreichbar wäre, dann hätte er ihn geopfert. Sicherlich nicht leichten Herzens, aber doch ohne zu zögern.
Wenn man weiß, dass ein solches Opfer vielleicht nötig ist, dann hält man emotional einen gewissen Abstand, das ist nötig um sich selbst zu schützen und um im entscheidenden Moment das Opfer auch bringen zu können.
Nun war das bei Frodo und Gandalf nur ein Vielleicht-Opfer, es bestand immer eine Chance, dass Frodo überlebt.
Weiterer Unterschied ist, dass Gandalf sich mit Frodo angefreundet hat, bevor auch nur angedacht war, dass Frodo die Rolle des Ringträgers übernehmen würde, bevor überhaupt vom Ring die Rede war. Das heißt, Gandalf hat sich nach der Rollenübernahme distanziert, Frodo blieb bei seiner engen Bindung.
Dumbledore ist sich da, glaube ich, viel sicherer, dass Harry als Opfer unausweichlich ist.
Deswegen ist auch für ihn ein emotionaler Abstand unverzichtbar.
Und dieser emotionale Abstand ist von Anfang an da, da baut sich eine enge Bindung gar nicht erst auf.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Sluggy

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18

Mittwoch, 27. September 2017, 19:16

Das mit dem Abstand zwischen Harry und Dumbledore merkt man auch in einer Textstelle, wo es sinngemäß heisst, dass Harry irritiert ist, so nah bei Dumbledore zu sein, weil normalerweise immer ein Schreibtisch zwischen ihnen steht. Wo genau diese Stelle ist, müsste ich nachgucken.
:D 8) --knuddel--

19

Donnerstag, 28. September 2017, 13:26

Selbst wenn das wahr sein sollte , was ihr sagt, wundere ich mich immer noch. Und zwar: warum hat Harry seinen Sohn nach Dumbledore benannt, wenn zwischen ihnen nur eine "Arbeitsbeziehung" war?
Ich würde meinen Sohn auch nicht nach meinen Chef/Direktor etc nennen wollen, vorallem wenn ich nur eine Marionette für ihn war.

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20

Donnerstag, 28. September 2017, 13:39

Beziehungen werden oft von zwei Seiten unterschiedlich gesehen.

Außerdem ist es nicht unüblich seine Kinder nach berühmten Persönlichkeiten zu benennen, egal ob man diese jemals getroffen hat bzw. etwas mit ihnen persönlich zu tun hatte. Sieht man immer wieder, wenn du Namensstatistiken und bedeutende Ereignisse von EInzelpersonen nebeneinander legst z.B.: bei Toden von berühmten Personen, wie Prinzessin Diana, oder bei erfolgreichen TV-Shows, wie Game of Thrones, oder auch orientiert an Sportereignissen/Sportlern (der Name "Mats" ging 2014 durch die Decke).

Warum also sollte Harry Potter sein Kind nicht nach einem der berühmtesten Magier der britischen Zaubererschaft benennen?
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