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Majee

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41

Montag, 4. September 2017, 01:04

Er (Slytherin) dachte, dass nur sein Erbe (also Voldemort) die Kammer öffnen würde. Dass ein Junge wie Harry Potter 1993 da reinkommt hat er sich wohl nie vorgestellt, geschweige denn, was für Fehler sein Erbe machen würde (einen Kind die Fähigkeit, Parsel zu beherrschen, zu geben).

Naja, der Raum schien ja in der Vergangenheit auch als Übungsraum verwendet worden zu sein. Da hätte es ja auch passieren können, dass ein Slytherin hört, wie er die Kammer öffnet und sich verplappern können.

42

Montag, 4. September 2017, 01:06

Ehm tut mir leid aber das habe ich nicht ganz richtig verstanden.
Kannst du es bitte nochmal erklären?

Majee

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43

Montag, 4. September 2017, 01:26

Ehm tut mir leid aber das habe ich nicht ganz richtig verstanden.
Kannst du es bitte nochmal erklären?

Auf Pottermore heißt es:

Zitat


Perhaps, when he first constructed the Chamber, Slytherin wanted no more than a place in which to instruct his students in spells of which the other three founders may have disapproved


Außerdem wurde die Kammer wohl zwischen Slytherins Tod und Tom Riddle mehrmals geöffnet.

44

Montag, 4. September 2017, 01:39

Oh okay danke. Jetzt habe ich es verstanden, war nur etwas verwirrt.

Aber wenn sie oft geöffnet wurde, wie kommt es dann, dass sie bis zu Harrys Zeit immer noch als Legende galt?

Majee

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45

Montag, 4. September 2017, 02:24

Weil die, die davon wussten wie man rein kam, sich nicht verplapperten und es somit keinen Beweis für die Existenz des Raumes gab.

Außerdem vermute ich, dass man die Schüler einfach nicht unnötig beunruhigen wollte. Man hat ihnen ja auch verschwiegen, dass vor 50 Jahren schon einmal das Monster auf die Schüler losgelassen worden war.

JeannieBeanie

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46

Mittwoch, 6. September 2017, 09:09

Ich bin nicht der Meinung, dass die Bücher aus Harrys Sicht geschrieben sind. Bei den "Twilight" Büchern ist es so, die sind rein aus Bellas Sicht (in der Ich-Form) geschrieben, daher weiß sie nichts darüber, was z.B. bei den Cullens (und anderer Clans) oder den Indianern los ist, es sei denn sie ist selber anwesend oder jemand erzählt es ihr. Daher sollte es ja auch eine Sensation werden, die Bücher nochmal aus Edwards Sicht zu veröffentlichen, was Frau Meyer ja aber leider nicht mehr tut, weil sie verärgert ist, dass jemand die Sachen geklaut und veröffentlicht hat.

In Harry Potter sind jedoch auch Dinge beschrieben, bei denen Harry gar nicht anwesend ist, da fallen mir die Gespräche zwischen dem Premierminister und Fudge, das Treffen zwischen Snape, Narzissa und Bellatrix ein.

Die Sache mit der verstorbenen Myrtle ist eh komisch. Scheinbar kennt die keiner außer Harry und Co. Wenn sonst jemand von ihrer Existenz in dieser Toilette wüsste, dann müsste doch jeder (ehemalige) Lehrer und Schulleiter wissen, das sie diejenige war, die damals von dem Monster ermordet wurde. Und dennoch hat nie jemand sie mal befragt wie sie gestorben ist, was sie als letztes gesehen und gehört hat? Die Geister sind doch sonst recht gesprächig.

Wie kommt ihr darauf, das Dumbledore verstanden hat, was die Gaunts sich da in Parsel zugezischt haben? Wir hören die Erinnerung ja durch Harrys Anwesenheit. Dumbledore hat das vielleicht gar nicht verstanden, dennoch ist ihm nichts entgangen. Mit dem Abgesandten des Ministeriums haben sie ja normal geredet, dadurch hat Dumbledore auch wissen können, worum es geht.

Vielleicht gibt es aber auch einen Google-Parsel-Übersetzer für Zauberer, hihi

Grashüpfer

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47

Mittwoch, 6. September 2017, 09:15

Ich bin nicht der Meinung, dass die Bücher aus Harrys Sicht geschrieben sind. Bei den "Twilight" Büchern ist es so, die sind rein aus Bellas Sicht (in der Ich-Form) geschrieben,

Man kann ja Bücher auch aus der Sicht der Hauptfigur schreiben ohne die Ichform zu verwenden.
Möglicherweise wird die Sicht in den späteren Bänden aufgeweicht. Ich bin erst beim dritten Band und bisher wusste der Leser keine Sachen, bei denen nicht auch Harry dabei gewesen wäre oder ihm von anderer Seite erzählt worden wäre.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Majee

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48

Mittwoch, 6. September 2017, 11:32

Die Sache mit der verstorbenen Myrtle ist eh komisch. Scheinbar kennt die keiner außer Harry und Co. Wenn sonst jemand von ihrer Existenz in dieser Toilette wüsste, dann müsste doch jeder (ehemalige) Lehrer und Schulleiter wissen, das sie diejenige war, die damals von dem Monster ermordet wurde. Und dennoch hat nie jemand sie mal befragt wie sie gestorben ist, was sie als letztes gesehen und gehört hat? Die Geister sind doch sonst recht gesprächig.

Das hab ich mich auch schon gefragt. Ich bin mir sicher, dass Dumbledore mit Myrte gesprochen hat und vielleicht auch die Schlange auf dem Wasserhahn entdeckte. Gut, ohne Parsel kam er nicht rein, aber er hätte einen Geist darum bitten und die Toilette absperren können. Wobei die Frage ist, ob er die Schlange überhaupt entdeckt hat. Immerhin wurden Schüler über das ganze Schloss verteilt angegriffen; es war gewisser Maßen Zufall dass das Todesopfer am Eingang zur Kammer getötet worden war. Was ihm aber denke ich schon bekannt war, war, dass es sich bei dem Monster um einen Basilisken handeln musste - darauf gab es einfach zu viele Hinweise. Die Frage ist, weshalb er daran nicht angesetzt hat und z.B. im Schloss verteilt mit Schutzzaubern belegte Hahnenställe aufstellen ließ.

Fine

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49

Mittwoch, 6. September 2017, 12:47

Ich bin nicht der Meinung, dass die Bücher aus Harrys Sicht geschrieben sind. Bei den "Twilight" Büchern ist es so, die sind rein aus Bellas Sicht (in der Ich-Form) geschrieben,

Man kann ja Bücher auch aus der Sicht der Hauptfigur schreiben ohne die Ichform zu verwenden.
Möglicherweise wird die Sicht in den späteren Bänden aufgeweicht. Ich bin erst beim dritten Band und bisher wusste der Leser keine Sachen, bei denen nicht auch Harry dabei gewesen wäre oder ihm von anderer Seite erzählt worden wäre.


Wir lesen ist aus Harrys Sicht in dem Sinne, dass wir nur lesen was Harry sieht, was er denkt und was er fühlt. Was die anderen machen,sehen oder was in ihnen vorgeht weiß der Erzähler aber nicht. Das erfahren erfahren wir nur wenn es Jemand erzählt oder Harry eigene Vermutungen darüber anstellt. Aldo der Erzähler sitzt sozusagen in Harrys Kopf.

Ausnahmen sind-
Band 1 Kapitel 1
Band 4 Kapite 1
Band 6 Kapitel 1 und 2
und Band 7 Kaoitel 1

Das 1. Kapitel von Band 1 ist anfangs aus Vernon Dursleys Sicht. Hinterher -nachdem Vernon eingeschlafen ist- aus der Sicht eines einfachen stillen Beobachters. Wir beobachten die Szene wie Dumbledore im Ligusterweg ankommt, die wartende Katze sich in Mc Gonagall verwandelt und wie Hagrid Harry bringt. Wir lesen was die 3 sagen sagen und was die 3 tun, aber nicht was sie denken.
Das 1. Kapitel von Band 4 ist aus der Sicht von Frank Bryce. Der Erzähler weiß was Frank denkt und fühlt.
Kapitel 1 von Band 6 aus der Sicht des Premierministers.
Kapitel 2 Beobachterperspektive. Wir beobachten Narzissa und Bellatrix wie sie Snape aufsuchen - ohne zu wissen was in ihnen vorgeht.
Kapitel 1 von Band 7. Auch wieder Beobachterperspektive. Wir Begleiten Snape zum Todessertreffen, erfahren aber nicht was in seinem oder irgendeinem der anderen Köpfe vorgeht.

JeannieBeanie

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50

Mittwoch, 6. September 2017, 13:31

die Geschehnisse z.B. um Frank Bryce, das Foltern und die Ermordung der ehemaligen Hogwarts Lehrerin (Name vergessen) beim Treffen der Todesser mit Voldemort, die könnte Harry durchaus wissen, weil er sie durch Voldemorts Verbindung selber miterlebt oder träumt oder wie man das nennen soll was die beiden verbindet.


Aber den Premierminister, Vernons Arbeitstag in Kapitel 1, Snapes Wohnung mit den Besuchern usw. das kann Harry nicht wissen, das hat ihm auch keiner erzählt und er kann es auch nicht durch die Verbindung zu Voldemorts Gehirn/Gefühlen erfahren haben. Die Bücher begleiten natürlich die Hauptfigur Harry durch seine Schuljahre aber sind nicht vollkommen aus seiner Sicht geschrieben.

JeannieBeanie

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51

Mittwoch, 6. September 2017, 13:41

Ich bin nicht der Meinung, dass die Bücher aus Harrys Sicht geschrieben sind. Bei den "Twilight" Büchern ist es so, die sind rein aus Bellas Sicht (in der Ich-Form) geschrieben,

Man kann ja Bücher auch aus der Sicht der Hauptfigur schreiben ohne die Ichform zu verwenden.
Möglicherweise wird die Sicht in den späteren Bänden aufgeweicht. Ich bin erst beim dritten Band und bisher wusste der Leser keine Sachen, bei denen nicht auch Harry dabei gewesen wäre oder ihm von anderer Seite erzählt worden wäre.
Sorry Grashüpfer, ich wollte dir natürlich nichts verraten du bist erst bei Band 3, aber in Band 1 ist Harry definitiv nicht anwesend, wenn Vernon Dursley zur Arbeit fährt und dort die Freude der Zauberer über den Tod Voldemorts unwissend mitbekommt. Er ist auch nicht anwesend als Dumbledore die Lampen ausmacht und mit Katze MacGonnagall auf Hagrid und Baby Harry wartet. Dort erfährt also der Leser schon ein paar Sachen ohne das Harry dabei war. Und Vermon wird Harry nichts von seinem Arbeitstag erzählt haben.

Ich beneide dich richtig. Wie gerne hätte ich einen Vergessenszauber und dürfte die Bücher alle nochmal mit frischen Augen lesen. Das waren tolle Jahre. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim lesen.

Grashüpfer

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Mittwoch, 6. September 2017, 13:44

ich hab sie schon mal gelesen, vor 10 Jahren etwa
ich kenne alle Filme, du verrätst mir also nichts
ich lese sie alle nochmal, diesmal im Original, weil mich nicht mehr besonders gut an alles erinnern kann
und die Ausnahmekapitel hat Fine doch schon aufgezählt, der Rest ist aus Harrys Sicht
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

JeannieBeanie

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53

Mittwoch, 6. September 2017, 13:54

Ich habe mir alle englischen Hörbücher besorgt, sowohl von Stephen Fry als auch von Jim Dale gelesen, weil das auch noch mal ein anderes Erlebnis ist, es vorgelesen zu bekommen.

Ich weiß jetzt auch das Fine das alles aufgelistet hat aber du hast vorher behauptet bis Band 3 gäbe es keine Informationen, die nicht durch Harrys Anwesenheit erklärt werden konnten und darauf war ich nochmal eingegangen. Ich hatte meinen Browser nicht aktualisiert und somit war mir Ihr Beitrag zunächst nicht angezeigt worden.

Fine

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54

Mittwoch, 6. September 2017, 14:18

die Geschehnisse z.B. um Frank Bryce, das Foltern und die Ermordung der ehemaligen Hogwarts Lehrerin (Name vergessen) beim Treffen der Todesser mit Voldemort, die könnte Harry durchaus wissen, weil er sie durch Voldemorts Verbindung selber miterlebt oder träumt oder wie man das nennen soll was die beiden verbindet.


Jein. Die Situation mit Frank erlebt Harry zwar schon durch die Verbindung - im Traum mit, sie muss sich aber trotzdem in ein paar Einzelheiten unterschieden haben, da das Kapitel ja beschreibt was "Frank" denkt und fühlt (z.B. »Warum nennen Sie mich so?«, sagte Frank widerspenstig,
denn nun, da er in diesem Zimmer war, nun, da es an der Zeit war zu handeln, fühlte er sich mutiger; schon im Krieg war es so gewesen.), und das auch schon bevor Nagini Franks Anwesenheit überhaupt bemerkt hat, aber dafür nichts von Voldemorts Gefühlen. Harrys Traum hätte aber aus der Perspektive von Voldemort oder Nagini sein müssen.


Aber den Premierminister, Vernons Arbeitstag in Kapitel 1, Snapes Wohnung mit den Besuchern usw. das kann Harry nicht wissen, das hat ihm auch keiner erzählt und er kann es auch nicht durch die Verbindung zu Voldemorts Gehirn/Gefühlen erfahren haben. Die Bücher begleiten natürlich die Hauptfigur Harry durch seine Schuljahre aber sind nicht vollkommen aus seiner Sicht geschrieben.

Richtig. Nur wie gesagt, abgesehen von besagten Anfangskapiteln/Ausnahmen sind die Bücher eben schon komplett aus nur Harrys Perspektive. Nie aus der von Ron Hermine oder so. und auch nicht aus der eines objektiven Erzählers (wie eben die 2. Hälfte des Allerersten Kapitels oder das Spinners End Kapitel) oder allwissenden Erzählers, der in "alle" Köpfe gucken kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fine« (6. September 2017, 14:23)


Der Blutige Baron

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55

Mittwoch, 6. September 2017, 21:29

Wie kommt ihr darauf, das Dumbledore verstanden hat, was die Gaunts sich da in Parsel zugezischt haben? Wir hören die Erinnerung ja durch Harrys Anwesenheit. Dumbledore hat das vielleicht gar nicht verstanden, dennoch ist ihm nichts entgangen. Mit dem Abgesandten des Ministeriums haben sie ja normal geredet, dadurch hat Dumbledore auch wissen können, worum es geht.

Der Streit in dem es um Tom Riddle ging konnte der Abgesandte des Ministeriums nicht verstehen. Wichtig war aber der Parselteil. Heißt Dumbledore muss den verstanden haben, ebenso wie Harry, denn sie nutzen beide das Wissen darüber im weiteren Gespräch. Zu der Szene gibt's übrigens einen eigenen Thread hier, der sehr ausführlich sich damit beschäftigt. Dumbledore und Parsel

ABER: Egal, ob man nun diese Szene als Bestätigung nehmen will oder nicht. JKR hat bestätigt, dass Albus Dumbledore Parsel verstehen aber nicht sprechen konnte. https://www.pottermore.com/features/ever…ut-parseltongue
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

56

Mittwoch, 6. September 2017, 23:23

ABER: Egal, ob man nun diese Szene als Bestätigung nehmen will oder nicht. JKR hat bestätigt, dass Albus Dumbledore Parsel verstehen aber nicht sprechen konnte. https://www.pottermore.com/features/ever…ut-parseltongue



Danke für diese Information!
Aber warum wird hier nicht Dumbledores Aussage zu Harry erwähnt? Warum wird dieser Aussage so wenig Aufmerksamkeit geschenkt?

" ... auch unter den Großen und Guten gibt es Parselmünder". (HP- der Halbblutprinz)

57

Donnerstag, 7. September 2017, 19:55

Nur eine kurze Info in der echt spannenden Diskussion: Die Sichtweise heißt auktorial, also allwissend. Und das in allen 7 Bänden.

Fine

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58

Donnerstag, 7. September 2017, 22:10

Naja, in dem Sinne wärs dann eher die "personale" Perspektive (abgesehen von 3x wo sie "neutral" ist). "Allwissend" ist der Erzähler/die Erzählweise ja eben auch nicht bzw nie.

59

Freitag, 8. September 2017, 16:24

Nein, das ist sowas von eindeutig auktorial. Ehrlich ^^

Grashüpfer

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60

Freitag, 8. September 2017, 16:44

für mich ist sie eher, wie Fine sagt, eindeutig personal:
" In den erzählten Passagen ist die dritte Person („er“/„sie“) vorherrschend, es wird aber vorwiegend aus der Innenperspektive der Reflektorfigur erzählt. Daher sind Voraussagen oder Wissen darüber, was andernorts geschieht, eher nicht zu erwarten bzw. den Aussagen des Erzählers ist nicht zu trauen. Der Leser erhält nur eingeschränkten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren: Gefühle und Gedanken einer bestimmten Figur der Erzählung (der Reflektorfigur) werden bekannt."
So kennen wir immer nur die Gedanken und Gefühle von Harry, die Gefühle von Ron und Hermine oder auch Malfoy oder Hagrid werden nur als von außen erkennbar geschildert. So wie Harry sie wahrnehmen kann, dass Hermine emotional zusammen bricht im dritten Band oder Hagrid verzweifelt und verheult "aussieht". Dagegen wissen wir, dass Harry sich Sorgen wegen des Grims macht oder was er träumt.
Es ist also eine personalisierte Perspektive mit der Reflektorfigur Harry.
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