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ozoil

Wildhüter

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Dienstag, 6. September 2011, 12:06

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen




1. Ein kurzer Rückblick


Dunkelheit umfing ihn. Sein Körper schmerzte.
Seine Lunge brannte. Harry spürte die Anwesenheit von fünf Personen.
Frauen, nein, Hexen. Schwarze Hexen.
Sie wollten ihn, um ihn zu opfern. Er wusste nicht, wo er war.
Eine der Türen war verhext gewesen. Sie hatte das Wassersymbol gezeigt, doch er war in die Dunkelheit gefallen.
„Was willst du von meinem Sohn? Du Kreatur des Lichts. Ich werde dich lehren, dich mir nie wieder zu widersetzen. Crucio!“, schrie sie.
Ein nie gekannter Schmerz raste durch seinen Körper. Jede Faser schmerzte.
Da war das Gesicht, es half ihm. „Harry, halte durch, glaube an dich und das Licht!“, sagte Ginny.
Der Traum war zu Ende, und Harry war aufgewacht.
Wie schon so oft in den letzten zwei Jahren war er auf diese Weise aufgewacht. Völlig verschwitzt.
Lange schon war die Angst, die er anfänglich empfunden hatte, der Gewissheit gewichen.
Er konnte den Angriff abwehren.
Er wollte duschen. Harry stand auf, machte einen Schritt und stieß mit dem Zeh an einen Stuhl.
„Mach doch Licht!“, sagte Ginnys Stimme, und eine Kerze flammte auf.
Harry erinnerte sich.

Er war in Ginnys neuem Zimmer.
Seit sie Stammspielerin bei den Holyhead Harpies war, stand ihr ein eigenes großes Zimmer mit Bad zur Verfügung.
Am Trainingsstadion und auch sonst. Freunde oder Ehemänner durften, außer bei Auswahlspielen, mitkommen.
Als die Mannschaft von Gwenog Jones die irischen Kenmare Kestrels gestern spielerisch im Boden versenkt hatte, war Harry dabei gewesen.
Als Mr. Mark Black, der auf persönliche Einladung von Ginny Weasley in der VIP-Loge gesessen hatte, konnte er das spannende Spiel verfolgen,
und sogar sein Sitznachbar, Prof. Slughorn, der von Gwenog Jones persönlich eingeladen worden war, ahnte nicht, wer da neben ihm gesessen hatte.
Nach dem Spiel und dem schon fast obligatorischen Besuch im Slug-Klub war Ginny mit ihrem neuen Verehrer, Mark Black, gegangen.
Die beiden waren übereinander hergefallen und selig eingeschlafen. Die gemeinsamen Nächte waren immer noch selten.


Er duschte und fühlte sich frisch. Als er zurückkam, saß Ginny auf dem Bett.
Das Nachthemd war ein Hauch von Nichts. Ginny hatte ihre Arme um die Knie geschlungen.
„Du hattest wieder diesen Traum?“, stellte sie fest. Harry nickte. Ginny kannte ihn genau.
„Ich weiß, du bestehst durch diese speziellen Techniken und einen Anker, der ich bin. Warum hast du noch Angst?“, fragte Ginny.
„Angst habe ich nicht. Severus und auch Albus sind der Meinung, dass ich den Kampf will und der Traum erst nach dem Test in der Realität aufhört.“, antwortete Harry.
Es war gegen fünf Uhr morgens.
„Lass uns zum Grimmauldplatz verschwinden und uns von Kreacher kulinarisch verwöhnen. Da können wir auch weiter reden!“, sagte Ginny und wollte zum Kamin gehen.
Harry stand auf.
Er zog einen kleinen, metallisch schimmernden blauen Beutel heraus. Neugierig betrachtete ihn Ginny.
Harry zog Ginny an sich und ließ ein blaues Pulver fallen. Eine leuchtend rote Feuersäule entstand.
„Grimmauldplatz 12 bitte!“, und das Feuer umfing beide.
Schon fiel die Säule in sich zusammen und sie standen im Haus.
„Der Meister ist wieder da, und die Herrin auch. Darf Kreacher ein Frühstück anrichten?“, fragte der Elf.
„Ja, ich habe deine Kochkünste vermisst, Kreacher. Vier Wochen Trainingslager sind lang!“,
antwortete Ginny, und freudig erregt wuselte der Hauself in die Küche.
„Ihr habt die richtige Rezeptur gefunden!“, bemerkte Ginny.
Harry, der stolz darauf war, nickte.
„Hat ja auch lange genug gedauert. Sev ist ein phänomenaler Lehrer, und Mum unterstützt ihn, ärgert ihn und manipuliert ihn manchmal.
Ja, das blaue Flohpulver funktioniert so ähnlich wie das Zeitreisen“, sagte Harry mit einer schwärmerisch verträumten Stimme.
Im Esszimmer hatte Kreacher eine für ihn kleine Auswahl an Leckereien gezaubert.
Ginny betrachtete Harry im Licht der Kerzen.
Sie hatten sich zwei Wochen nicht gesehen, doch Harry schien immens gereift. In seinen grünen Augen konnte man sich verlieren.
Er hatte schon viel gesehen und auch mitgemacht.
Jetzt aber konnten sie einen durchleuchten, wie einst die blauen Augen von Albus Dumbledore.
Während die beiden frühstückten, drehte sich das Gespräch immer mehr um den Zeitpunkt, Harry wieder in der Öffentlichkeit auftauchen zu lassen.
„Dieses Versteckspiel ist ja ganz unterhaltsam. Harry, ich finde, du musst deinen Namen und dich wieder integrieren und reinwaschen.
Dieses Geschwafel, der Krieg, die Rechtsbeugungen, die Verwirrungen im Gamot. Du und der Orden könnten den Kampf aufnehmen!“, sagte Ginny leidenschaftlich.
Harry musste lachen. Wie er diese hitzige und unbeugsame Frau liebte!
„Es ist noch nicht ganz an der Zeit, Vlad den Kampf anzusagen. Der Zeitpunkt rückt näher.
Gestern früh hat sich Karl bei mir gemeldet. Er hat mein Buch gelesen. Er will es als Lehrbuch für die UTZ-Klassen haben.“, sagte Harry.
„Wenn du es veröffentlichst, wird schnell klar, wer Mark Black ist. Die letzten zwei Wochen waren auf der Burg ja fast zwei Jahre für dich. Bist du am Ende der Ausbildung angelangt?“, fragte Ginny.
Harry erwiderte den Blick.
„Das, was mir meine Lehrer an Grundlagen beibringen konnten, ja.
Wir werden die geheime Kammer hier öffnen und alles in die Burg des Lichtes bringen.
Hermine war ein paar Mal in der Burg. Sie ist unglaublich weit in Recht und anderen Bereichen. Sie wird mal die jüngste Zaubereiministerin werden.“
Ginny verstand, dass es Harry ernst damit war.
Da kam Kreacher.
„Meister, im magischen Briefkasten war der Tagesprophet, bitte sehr.“
Harry bedankte sich.
Die Ordensmitglieder hatten ein Briefkastensystem entwickelt, nach dem Vorbild der Verschwindekabinette.
So konnte keine Eule verfolgt werden, und es ging alles viel schneller.
Ginny nahm die Zeitung heraus.
„Das kann doch nicht wahr sein! Die haben Umbridge vorzeitig, wegen guter Führung, entlassen und wieder im Ministerium angestellt.
Obwohl einige Zaubergamotmitglieder dagegen waren“, sagte sie empört.
„Bring deinem Vater die neuen Reflexions- und Bremszauber bei. Ich denke, er wird sich mit seiner Meinung eventuell Ärger zuziehen.
Bei ihm rechnet, glaube ich, keiner damit, dass er sie kann.“, sagte Harry.
„Ich weiß nicht. Dad stellt sich bei mir immer kompliziert an, wenn ich ihm so was beibringe.
Als ich ihm erklärt habe, wozu das Getriebe in Autos da ist, hat er mich angeschaut, als wollte ich mit einem fliegenden Teppich zum Mond!
Dir glaubt er fast alles. Er hat mir letztens erzählt, wie er in der Burg damals immer zugeschaut hat, wie du etwas erklärst und es dann geübt.“, erzählte sie Harry.
„Okay, das mache ich, und bei der Gelegenheit schau ich bei deiner Mum vorbei.
Übrigens hatte ich letztens das Gefühl, dass Ron und George etwas wissen oder ahnen. Hermine hat mich schon gefragt. Hat sich deine Mum verplappert?“, fragte Harry.
Ginny schüttelte den Kopf.
„Das einzige, was mir einfällt, ist der Plappertrank, den sie gerade testen.“, antwortete Ginny nachdenklich.
Ich muss mir diesen Trank mal anschauen, dachte Harry.
George und Ron hatten mit Harry viele Ideen umgesetzt. Vor allen die Black-Serie des Ladens lief hervorragend.
Viele einfache Schutzzauber und Kleidungsstücke enthielt das seriöse Sortiment der beiden Brüder mittlerweile.
Die Geschwister staunten immer sehr, wie Harry durch einfache Zutatenveränderungen die gewünschte Wirkung erzielte.
Die Ausbildung durch den Halbblutprinzen und seine Mutter, auch in der experimentellen Zauberei, trug Früchte.
„Also, du gehst zurück. Wir sehen uns heute Mittag im Fuchsbau!“, sagte Harry.
„Sehr wohl, Mr. Black!“, grinste ihn Ginny an.
Beide prusteten los vor Lachen. Harry ging hinunter in den Weinkeller.
Für einen Beobachter sah es so aus, als wäre er blind, denn Harry tastete sich an der Wand entlang.
Er flüsterte Beschwörungsformeln.
Dann - endlich ein Echo.
Harry bezweifelte, dass Sirius' Vater dieses Archiv angelegt hatte. Sehr tief und alt war das Wissen.
Einen solch großen Raum so zu verstecken ist eine großartige Leistung.
Harry drückte mit der Hand an eine Stelle und sagte in einer Sprache, die sich irgendwie asiatisch anhörte,
„Nanchi!“
Völlig geräuschlos wurde der Eingang freigegeben. Etwas muffige, trockene Luft, schlug Harry entgegen. Er nahm den Deluminator, den er sich von Ron geliehen hatte.
Er ließ zwei Lichtkugeln frei, die nun im Raum schwebten.
Es war, wie Albus und Sirius vermutet hatten. Die Ahnen wachten im Keller. Geblendet vom Licht versuchten die Porträts etwas zu erkennen.
„Wer wagt es, den geheimen Raum der Blacks zu betreten?“, keifte ein Stimme.
„Wenn ich ihn betrete, bedeutet das ja, dass ich das Geheimnis kenne, also ist er nicht geheim. Außerdem bin ich selbst ein Black. Mark Black!“, sagte Harry in der Kunstgestalt Mark Blacks.
Es herrschte verblüfftes Schweigen. Harry hatte mit Sirius diese Gestalt erfunden und es war die Idee von Sirius gewesen, Harry, also Mark, als den Cousin von Sirius auszugeben.
Die Gemälde, so hatte Harry herausgefunden, gaben weitere geheime Räume frei.
Grimmauldplatz 12 wurde immer größer.
Harry packte alles in verschiedene Kisten. Mittels des speziellen Flohpulvers wurden etliche Kisten direkt in die Burg des Lichts geschickt.
Die Gemälde, die über den Zugängen hingen, beobachteten alles. Die Bücher, die Harry zu finden gehofft hatte, waren noch nicht dabei. Auf dem Bilderrahmen standen Wörter.
„Du wärst der Erste der es schaffen würde!“, sagte das Abbild einer Frau, die Ähnlichkeit mit Bellatrix hatte.
„Wie lange mühen sich denn die Leute schon damit?“, fragte Harry. Er hatte den abfälligen, arroganten Ton von Severus imitiert.
„Ich hänge hier erst seit 1847. Seitdem hat es niemand geschafft! Willst du das Rätsel hören?“, fragte die Frau.
Harry nickte zur Antwort.
Die Frau stimmte einen Singsang an, der Harry an etwas erinnerte. Er musste an seinen Trip mit Neville nach Australien denken. Sie hatten in einer Höhle einen uralten Zauberer
kennen gelernt. Kaum hatte Harry daran gedacht, konnte er den Singsang verstehen.
„Hier brauchst du nicht suchen, es reicht bereits zu rufen.
Nicht alles hier ist wirklich gleich, auch wenn es sich manchmal gleicht.
Du kannst jetzt gehen, dann wirst du es ja sehen.“
Der Singsang verstummte. Ja, mit ein bisschen Logik hatten die meisten Zauberer ein Problem.
Hermine hatte das in seinem ersten Hogwartsjahr gesagt. Harry schaute sich um. Gegenüber von dem Porträt hing ein Spiegel. Wenn er sich umdrehte, sah er im Spiegel das Gemälde.
Da hatte die Dame eine Waage. Auf der einen Seite ein riesiger Sack. Am Boden lag eine einzelne Feder.
Daneben verschiedenste Gewichte und Früchte. Harry entdeckte einen weiteren Sack, der war voller Federn und daneben noch einen.
In einem waren goldene Federn. Da bemerkte Harry, der Sack stand gar nicht auf der Waage. Da hatte jemand ganz geschickt gezeichnet. Da war nur ein Gewicht darauf, auf dem stand. -1Pound-
Neben der Waage sah Harry vier Gewichte. 10, 5, 2, 1 Unze .
Mit dem Aufrufezauber dirigierte Harry die 10-, 5- und 1-Unze-Gewichte auf die Waage im Bild - und siehe da, das Gemälde klappte zur Seite.
In dem Raum hinter dem Porträt standen nur zwei Bücher.
Ein kleines schwarzes, eher ein Notizbuch, und eine richtig dicke Schwarte. Auf einem rötlichen Untergrund stand auf diesem, in einer schwarz glänzenden Schrift:
- Die hohe Kunst der schwarzen Magie - von Black Devil
Bevor er die Bücher in die Hand nahm, vergewisserte er sich, dass keine Flüche oder Zauberbanne darauf lagen.
Nichts ergab ein Echo.
Harry öffnete das Notizbuch. In diesem Buch standen viele Seiten voller Schriftzeichen.
Sie sahen alt aus, nicht unbedingt typisch asiatisch. Harry überlegte.
Wenn er nur wüsste, welche Sprache das war. Er würde Hermine fragen müssen.
Er verpackte die beiden Bücher separat und schickte sie zu Albus Dumbledore.
Nachdem er sich umgeschaut hatte und nichts weiter sah, drehte er sich in Richtung Ausgang.
Er sah etwas blitzen. Harry wich aus und sah ein kleines schwarzes Objekt dem Ausgang
zuschweben. Harrys gestreuter Erstarrungszauber traf voll. Er zauberte ein Glas auf den Tisch und hexte es bruchsicher. Dann kam diese gepanzerte Wespe in das Glas.
Harry schraubte es zu. So ein Vieh hatte er noch nie gesehen.
Harry ließ die beiden Lichtquellen in den Deluminator zurückschweben und stattete den Weasley-Brüdern einen Besuch ab. Er veränderte sein Aussehen.
Verity, die Harry nicht erkannte und nun als Kunden behandelte, sagte: „Was kann ich für Sie tun?“
„Mr. Ron Weasley bitte!“, antwortete Harry.
„Die beiden Chefs sind im Büro.“
Harry nahm die Treppe in die Wohnung von George, das Büro.
Die beiden saßen am Tisch, und Angelina musste etwas testen.
„Guten Morgen, Harry!“, sagte Angelina.
„Guten Morgen.“, sagte Harry zu ihr und begrüßte dann auch die beiden Rotschöpfe am Tisch.
„Wie laufen die Geschäfte?“, fragte Harry und nahm den angebotenen Tee.
Später, als die drei Männer allein waren, sagte Harry:
„Gib mir mal den Plappertrank. Hermine sagte, da stimmt was nicht.“
„Mir hat sie nichts gesagt.“, klagte Ron.
„Manche erzählen Geschichten, andere machen sich wichtig. Na ja, Mum meint, du wärst noch mit Ginny zusammen.“, dabei schaute George lauernd zu Harry.
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Dienstag, 6. September 2011, 12:08

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

und Teil 2!

„Ja, Hermine hat mich das auch gefragt! Okay, also mein Liebesleben ist meins, und das kommt zu kurz.
Andererseits habe ich keine Zeit. Warum seid ihr mit dem Trank unzufrieden?“, versuchte Harry das Gespräch in seine Richtung zu biegen.
„Der Trank ist kompliziert und zu teuer!“, sagte Ron.
Harry nahm das Fläschchen und sagte: „Fünf Tropfen, das fällt auf. Ihr solltest etwas machen, was sich auflöst. Oder schon fertig abgepackt ist.“
Ron und George schauten sich an.
„Hier!“, sagte Georg und gab Harry ein Fläschchen.
Harry nahm seine Untertasse und schüttete etwas von dem Trank darauf.
Er drehte die Untertasse im Uhrzeigersinn, roch daran und sprach ein paar Formeln.
„Ihr müsst die zerstoßenen Jobberknollfedern weglassen und dafür einen Tropfen Nieswurzsirup nehmen. Rühr so lange, bis er pflaumenblau ist. Das ist eine gute Farbe.“
George grinste.
„Das ist die Idee. Der Plappertrank des Zaubergamots. Harry, super, ich probiere es gleich aus“, sprach er und sprintete in seinen Experimentierraum.
„Also bist du noch mit Ginny zusammen, oder seid ihr nur Freunde? Im Veritaserum ist doch diese Feder, die meisten Zaubertränke braue ich“, sagte Ron erklärend.
„Du hast das letzte Jahr gut genutzt. Ich mag Ginny immer noch, aber die hat doch einen Freund.“, sagte Harry.
Da nickte Ron.
„Zwielichtige Type. Mark Black, könnte ein Cousin von Sirius sein. Hat Geld, kann sich verstecken. Er hat uns letztens abgehängt. In der Nokturngasse.
Er war einfach weg. Keine Ahnung, wie er das machte! Kommst du heute Abend zu uns? Du hast dir das Häuschen noch nicht angesehen.“
Da hatte Ron Recht. Er und Hermine waren vor einem halben Jahr eingezogen, aber Harry war offiziell noch nicht dort gewesen.
Er sagte zu.
Harry konnte Ron doch nicht sagen, dass er öfter mit Hermine einen Kaffee trank, wenn er sie zur Burg mitnahm und 10 Minuten später wiederbrachte.
Sein Verhältnis zu Hermine war wie zu einer Schwester, herzlich und vertrauensvoll.
Harry veränderte wieder sein Äußeres und verließ den Laden. Er bog ab in Richtung Nokturngasse.
Dort gab es in einer dunklen Ecke einen Laden mit allerlei Getier. So manche nicht registrierte Kreuzung gab es da zu kaufen.
Der Ladeninhaber, ein zierliches altes Männchen, war wie Hagrid in jede Bestie und Kreatur vernarrt.
Harry hatte ihn schon öfter in dieser Verkleidung besucht. Meist um Zutaten für Tränke zu kaufen oder irgendwelche Auskünfte.
„Hallo Obskuro, wie geht es?“, fragte Harry unverbindlich. Die wässrigen grauen Augen wanderten zu Harry. Ein erkennendes Lächeln huschte über das Gesicht des Mannes.
Der Mann war Harry sympathisch. Er bewegte sich am Rande des Gesetzes, war aber eine gute Informationsquelle und schien sich nur für seine Tiere zu interessieren.
„Danke, gut. Was kann ich heute für Sie tun?“, fragte er.
Harry holte das Glas heraus und stellte es auf den Tisch.
Obskuro betrachtete interessiert das schwarze Tier. Er vergrößerte es.
Seine Hand griff unter die Theke. Sie förderte einen Flachmann zu Tage. Er nahm einen Schluck.
„Ah lecker, das ist griechischer Vulkanouzo. Selten zu bekommen. Also, so ein Tier habe ich bisher nicht gesehen.
Ich hörte von Spionwespen. Das sind von Schwarzmagiern gezüchtete Kreaturen. Sie im Flug zu schocken ist eine Meisterleistung.
Ich meine, das können nur ganz wenige Zauberer. Ich will nicht wissen, wer Sie wirklich sind. Vielleicht wäre ich enttäuscht oder erschrocken.
Aber diese Wespe hat einen gefährlichen Stachel. Sie zu töten dürfte nicht so einfach sein.
Sie wird zu ihrem Meister zurückkehren wollen, also seien Sie auf der Hut, denn sie fliegen nie allein.“, sagte das Männchen, wobei er sich über das schüttere Haar strich.
Harry legte zwei Galleonen auf die Theke und ein Stück Stein.
Die Hand von Obskuro zuckte nach vorn. Er beschnüffelte den Stein.
„Teufelsbasalt. Behalten Sie die zwei Galleonen. Wenn Sie davon noch zwei bis drei Steinchen hätten, würde ich sie als Bezahlung jederzeit akzeptieren.“, sagte er.
Harry lächelte. Alles verlief nach seinen Wünschen. Dann verschwand er, Richtung Fuchsbau.
Molly freute sich ihn zu sehen.
„Harry, mein Junge, es wäre schön, wenn du wieder offiziell hierher kommen
könntest.“, sagte sie.
„Ich denke, das wird demnächst der Fall sein. Ich werde mich immer mal wieder mit Ron und Hermine und natürlich auch Ginny zeigen,
wenn auch als Freund und Kumpel.“, antwortete Harry.
„Kommt Arthur zum Essen?“ fragte er, und Molly nickte.
Wie zur Bestätigung sprang der Zeiger mit Arthurs Namen von „Arbeit“ auf „Unterwegs“ und stand dann auf „zu Hause“ still.
„Hallo, Harry!“ sagte er, als er ihn entdeckte und gab Molly einen Kuss.
„Du warst ja lange nicht hier. Ginny erzählt uns ja fast gar nichts mehr. Was machst du so?“, fragte er fast schon vorwurfsvoll.
„In erster Linie mache ich mir Sorgen um euch alle. Arthur, du wirst nicht jünger, und Vlad und seine Truppen sind nicht zu unterschätzen.
Sich offen gegen sie zu empören ist töricht.
Ich werde nachher die neuen Reflexions- und Bremszauber mit euch üben.“, sagte Harry sehr bestimmt.
Molly schob die beiden Männer in Richtung Küchentisch, als Ginny erschien.
„Hallo Mum, hallo Dad!“, begrüßte sie ihre Eltern, und Harry bekam einen Kuss.
„Du hättest ja wenigstens mal schreiben können! Ein Brief in vier Wochen. Du weißt, ich mach mir immer Sorgen!“, sagte Molly zu ihrer Tochter.
„Mehr hab ich dir aus Hogwarts auch nicht geschrieben.“, setzte Ginny zur Verteidigung an.
„Lasst mal gut sein, ihr zwei. Was sind das für Zauber?“, fragte Arthur.
Ginny nannte die Zauber, und dass sie ungesagt waren, um die Überraschung zu erhöhen.
„Ungesagt, das mochte ich früher auch nicht! Wer soll mich denn angreifen?“, fragte Molly.
Während sie darüber sprachen, aßen sie.
Danach errichtete Harry auf dem Gelände ein paar Zauber, die ihn und die anderen vor Blicken schützten.
Harry demonstrierte mit Ginny die Zauber. Der reflektierte Schocker streifte Molly.
„Ginny hast du so zugelegt? Der Schocker streifte mich nur, und trotzdem bekam ich ordentlich was ab. Ihr zwei seid so voller Magie!“, sagte sie mit Anerkennung in der Stimme.
Harry erklärte es noch einmal, und dann übte er mit Arthur, und Ginny trainierte mit ihrer Mutter.
Nach einer Stunde klappte es ganz gut.
„Klasse, das war es für heute. Versprecht mir, vorsichtig zu sein!“, sagte Harry und alle drei nickten. Harry musste grinsen. Er mochte es, sein Wissen weiterzugeben.
Er machte sich auf den Weg zu Ron und Hermine.
Völlig ungetarnt, mit einem riesigen Blumenstrauß für Hermine und einem Kuchen für Ron.
Hermine öffnete die Tür.
„Harry, welche Überraschung, hab ich was verpasst?“, fragte sie erstaunt. Sie hatte nasse Haare und einen Bademantel an.
„Ron hat mich eingeladen das Haus zu besichtigen, und ich habe zugesagt“, erklärte Harry entschuldigend.
„Oh, Ron hat nichts gesagt. Ich mach mich nur schnell fertig, du kennst dich ja aus!“, sagte Hermine, und im selben Moment hielt sie sich den Mund zu.
„Das hätte ins Auge gehen können.“, sagte sie erschrocken.
„Mine, du stehst ganz schön unter Strom. Jetzt mach dich fertig, oder soll ich dir dabei helfen?“, fragte Harry scherzend.
Hermine legte die Stirn in Falten. „Nein, ich denke, ich kann das alleine. Aber einen schönen Espresso kannst du uns zaubern.“
Damit drehte sie sich um und verschwand im Bad.
Harry ging in die Küche. Er fand keinen Espresso. Also ging er wieder Richtung Badezimmer und sah Hermine.
Der Bademantel lag auf dem Boden, und Hermine stand mit gebeugtem Oberkörper, die Haare nach vorne, da und fönte die Haare mit dem Zauberstab.
Hermine war wunderschön.
Er ging drei Schritte zurück.
„Du, Mine, wo ist der Espresso?“, sagte er sehr laut und bog erneut um die Ecke.
Hermine hatte die Tür angelehnt und ihr jetzt hochroter Kopf schaute heraus.
„Harry, hast du mich erschreckt. Ich hatte schon wieder ganz vergessen, dass ich nicht allein bin. Da ist eine Tüte in der Küche, da muss eine Packung drin sein.“
Harry machte die Maschine fertig und holte Tassen.
Er bereitete den Espresso zu und rief laut: „Fertig!“
Hermine kam herein. Leger in Jeans und Pulli.
Sie tranken den Espresso, und dann unterhielten sie sich. Da hörte man Ron.
„Hermine, Harry kommt gleich. Ich hab das verschwitzt dir zu sa...!“ Die Worte blieben ihm im Hals stecken, als er Harry und Hermine sah.
„Du bist schon da?“, fragte Ron.
„Ja, komm, ist nicht schlimm. Hermine hat mir schon mal das Haus gezeigt. Ihr habt es echt schön!“, sagte Harry.
Hermine verstand und spielte mit. Sie war eine klasse Frau und Freundin.
Der Abend wurde ganz lustig.
Spät in der Nacht verließ Harry das Haus. Sein Instinkt sagte ihm, er war nicht allein da draußen.
Er trat durch den Schutzzauber. Obwohl er sich unsichtbar gemacht hatte, konnte ein geübter Zauberer die Veränderung sehen. Nichts....
Doch - da. An einer Wand gegenüber standen zwei Gestalten. Harry näherte sich vorsichtig.
Da fing die kleinere Gestalt an zu reden.
„Seit Wochen stehen wir hier. Wenn die Granger und der Weasley wirklich da wohnen, wie sollen wir dann rausbekommen, ob Harry Potter die beiden besucht?“, sagte eine Frauenstimme.
„Still! Der Meister hat gesagt, wir sollen beobachten und jeden Abend die Pyramide wieder mitbringen.
Vor zwei Wochen war Potter dort. Also kommt er mal wieder.“, sagte eine zischende, aufgebrachte, tiefe Stimme.
Harry suchte die Pyramide mit den Augen. Da entdeckte er sie.
Eine schwarze Pyramide. Sie schien zu schweben. Harry spürte förmlich die Bedrohung, die von ihr ausging.
Er wusste nicht, was das war oder was sie anrichten konnte.
Er schritt auf sie zu und etwas schien in seinem Kopf zu explodieren.

Nebel umfing Harry. Er wusste nicht, ob er träumte oder wach war. Er sah sich selbst auf dem Boden liegen und schwebte auf die Pyramide zu.
Sein Körper und sein Geist trennten sich. In einer verzweifelten Anstrengung schickte Harry an Ginny und an Hermine eine Nachricht.
„Hilfe“!
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Dienstag, 6. September 2011, 16:43

juhuu!
endlich beginnt das zweite buch.
das erste kapitel gefällt mir sehr gut, sein vorhaben sich bald wieder zu zeigen aber auch der raum mit den porträts sowie mark black.
allerdings hab ich noch eine frage: wie viel zeit ist vergangen seit dem das erste buch aufgehört hat?
glg hannah

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Dienstag, 6. September 2011, 17:39

Hallo Hannah,

danke für das erste Kommentar! --winke-winke--

Es sind circa 2 Jahre vergangen.
HAB ICH VERSTECKT!!!

Zitat

Der Traum war zu Ende, und Harry war aufgewacht.
Wie schon so oft in den letzten zwei Jahren war er auf diese Weise aufgewacht. Völlig verschwitzt.
Lange schon war die Angst, die er anfänglich empfunden hatte, der Gewissheit gewichen.
Er konnte den Angriff abwehren.


LG Ozoil
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Mittwoch, 7. September 2011, 18:55

Yipppieee!

Es geht weiter! Langsam nehm ich deine FF als bare Münze und schließe einige Sachen aus deiner FF in mein Wissen um die Bücher ein. ^^
Allerdings hat mein Beta-Leser, diese Dinge schnell wieder ausradiert.^^
Freu mich schon wenns weiter geht.. :)
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

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Samstag, 10. September 2011, 13:34

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

2. Verwirrung

In dem Moment, in dem Harry die Pyramide berührte, war es, als würde er geschockt.
Er konnte gerade noch den Reflexionszauber denken. Harry kam wieder zu sich. Er lag auf dem Rasen, immer noch unsichtbar.
Die beiden Gestalten waren weg.
Wie lange hatte er hier gelegen? Ginny kam nicht, und auch Hermine war nicht da.
Er konnte keine Schutzzauber des Hauses spüren.
Er wollte den Orden verständigen.
Es kam niemand.
Er musste zur Burg des Lichts.
Harry konzentrierte sich auf die Burg. Es kam ihm ewig lange vor.
Die Burg strahlte keine Wärme aus. Kein Licht empfing ihn. Irgendetwas stimmte nicht.
Harry setzte sich in die große Halle auf den Boden.
Er meditierte. Lange hatte er das geübt. Er war der Verkünder des Lichts! Er war das Licht!
Kraft seines Geistes schaffte er es, die Verbindung zum Hüter des Lichts herzustellen.
Harry war erschüttert. Der Hüter des Lichts war Nicolas Flamel, und der war im Kerker eingesperrt.
Harry begriff, dass mehr als nur irgendetwas nicht stimmte.
Er löste sich aus der Verbindung.
Harry eilte die Stufen in den Kerker hinab. Je tiefer er kam, umso schlechter wurde die Luft. Es stank fürchterlich.
Eine Stufe versank im Boden und Harry stürzte nach unten und landete, dank eines Polsterungszaubers, auf etwas Glitschigem.
Etwas umschloss ihn und nahm ihm die Luft.
„Lumos!“, dachte Harry, um etwas sehen zu können. Eine gigantische Teufelsschlinge umklammerte ihn.
„Lumos maximus!“, sagte Harry, und ein greller Lichtstrahl traf die Pflanze, die sich zurückzog. Harry verbrannte sie.
Er ging weiter in Richtung Kerker. Allerlei Unrat lag hier. Essensreste schimmelten.
Mit einem Ratzeputz-Zauber sorgte Harry unbewusst für Sauberkeit. So im Vorbeigehen.
Auch die Ratten und Schaben und anderes ekeliges Getier flüchteten vor Harry.
Er kam im Kerker an. Der Boden war mit brackigem, stinkenden Wasser bedeckt.
Harrys Misstrauen war geweckt. Das Wasser war tief. Mindestens 1,70 m. Da sah Harry seine Befürchtung bestätigt.
Eine Hand kam zur Oberfläche und durchbrach sie. Ein Finger deutete auf Harry.
Das Gralswissen in seinem Kopf schubste ihn an, die Inferis für sich arbeiten zu lassen.
„Imperio Inferi!“, sagte Harry laut. Die Wärme stieg in ihm hoch.
Er befahl den näher stehenden Inferi, den Abfluss zu reinigen.
Fünf der Inferi setzten sich in Bewegung. Auf den Rest hatte Harry keinen Einfluss und der griff Harry an.
Ihre Zahl schien kein Ende zu nehmen, immer neue tote Körper stiegen aus dem Wasser empor und versuchten, ihn zu fassen zu bekommen.
In Gedanken sah er den unheimlichen schwarzen See mit der kleinen Insel in seiner Mitte vor sich, und hörte Dumbledores beruhigende Stimme:
„Von einer Leiche ist nichts zu befürchten, Harry, genauso wenig von der Dunkelheit...“
Es war, als hätte jemand plötzlich ein Licht in seinem Kopf angezündet, er erinnerte sich: „Licht und Wärme, natürlich: Feuer!“
Harrys mächtige Brand- und Explosionszauber rissen Löcher in die Mauern der Inferi.
Doch immer wieder tauchten neue auf. Harry umgab sich mit einem Ring aus Feuer und kämpfte verbissen weiter. Er wusste, er würde es schaffen. Zuversicht und Wärme durchströmten ihn mit neuen Kräften, und endlich aktivierte er seine Feuermaske. Da versiegte nun langsam der Strom der Angreifer, nach und nach lichteten sich ihre Reihen, und der Wasserpegel begann zu sinken.
Einem Flammenwerfer gleich, setzte Harry seinen Zauberstab ein.
Da entdeckte er das Gefängnis des Hüters des Lichts.
Er stand mit Händen und Füßen angekettet im Wasser, nur der Kopf schaute heraus.
Harry nahm ein Fläschchen mit dem Elixier des Lichts und ließ es zu Nicolas schweben. Dort tropfte er das Elixier auf dessen Kopf.
Die Wirkung war verblüffend. Das schwarze Wasser drückte sich weg, und Nicolas öffnete die Augen.
Hier brauchte sein Körper nur die Nahrung des Geistes und Licht als Energiequelle.
Die Ketten rissen. Die Inferi stürzten sich in die Kanalisation, und in kürzester Zeit war es trocken.
„Das war die Rettung in der Not. Schön, dass du gekommen bist, Harry Potter, um mir zu helfen. Ich muss dir, glaube ich, einiges erklären.“, sagte Nicolas.
Mit einer eleganten Bewegung reinigte er sich. Da strahlte sein Gewand wieder weiß.
Er führte Harry wieder nach oben. Der Tisch aus Rosenquarz erstrahlte wieder von innen.
„Du hast das Dunkle aus der Burg getrieben und mir das Elixier des Lichts gegeben. Jetzt habe ich einen Großteil meiner Kraft wieder.
Mein junger Freund, du hast Fragen?“, sagte Nicolas.
Harry nickte.
„Hier stimmt einiges nicht. Können Sie mir das erklären?“, fragte Harry.
Jetzt nickte der Hüter des Lichtes.
„Du kommst aus der Parallelwelt. Aus der Welt, oder besser Zeit, in der das Licht im Moment die Oberhand hat.
Beide Zeitebenen, und vermutlich sind es noch ein paar mehr, existieren nebeneinander, normalerweise ohne sich zu berühren.
Dass du jetzt hier bist, musste so kommen. Alles ist miteinander verbunden. Hier, Harry, haben du und deine Freunde schon früh verloren.
Brunner hat hier verhindert, dass ihr siegreich wart. Dadurch seid ihr beide gestorben, du und Voldemort.
Das Böse und Dunkle regiert hier. Wir versuchten damals alles, um das Blatt zu wenden,
aber die schwarzen Teufelspyramiden haben deine Eltern und Albus und viele andere aufrechte Kämpfer des Lichts durch die Dimensionen geschickt, ohne Wiederkehr in diese Zeit.
Und dich wollten sie auch dauerhaft loswerden. Wie hast du das gemacht, hierher zu kommen?“, sprach Nicolas.
Harry musste sich setzten. Er war tot auf dieser Welt. Er war allein, ohne seine Berater, ohne Familie.
Er erzählte Nicolas ganz genau, was vorgefallen war.
„Der Reflexionszauber, das könnte die Ursache sein. Wie funktioniert der?“, fragte der Hüter des Lichts.
Harry erklärte es und teilte mit Nicolas Flamel auch sein Wissen um den Dimensionskrug.
Aufmerksam hörte der Hüter des Lichtes Harry zu.
„Du bist viel stärker geworden, als ich es mir mit Albus erträumte. Das fünfte Element fehlt dir hier wahrscheinlich. Vielleicht findest du es trotzdem“, sagte er.
Erstaunt hob Harry den Kopf. Er verstand das noch nicht.
Nicolas erzählte:
„Brunner hat Yaxley als Zaubereiminister eingesetzt. Deinen Freunden Ron und Hermine gelang für eine Weile die Flucht.
Ginny zerbrach damals innerlich an deinem Tod.
Als die Greifer Hermine und Ron erwischten, wurden sie zu den Malfoys gebracht. Bellatrix Lestrange wollte die beiden töten.
Doch Draco bezahlte seine Schuld und wollte sie laufen lassen. Bellatrix erlaubte es nur Ron. Der bestand darauf, da zu bleiben.
Hermine suchte und fand Schutz bei den Weasleys. Ron starb bei dem Versuch seine Familie zu warnen.
Bellatrix wollte alle Blutsverräter tot sehen. Die Uhr, die Molly immer bei sich trug, rettete ihr das Leben. Der Todesfluch prallte ab und traf Bellatrix.
Hermine und Molly bekamen von Draco Malfoy die Freiheit, im Tausch gegen Ginny, die er begehrte.
Sie wollte, dass Hermine und ihre Mutter in Sicherheit waren. Sie erwartete nichts mehr auf dieser Welt, und vor einem Monat hat sie sich das Leben genommen.
Molly, die letzte der Weasleys, starb an Verzweiflung.
Hermine schwor Rache. Sie ist derzeit mit Hagrid in Rumänien bei Charly untergetaucht. Bill und Fleur sind dort auch.“
Harry liefen Tränen über das Gesicht. So viele Tote, weil er versagt hatte! Die Familie seiner Freunde, fast alle waren tot.
Wie sollte er ohne Ginny die Elementzauber hinbekommen, wie sollte er ohne Ginny leben? Wo sollte er die Kraft hernehmen?
Seine Gedanken drehten sich im Kreis. Ginny- tot, Ron - tot, …, da waren keine guten Gedanken mehr dabei.
Nicolas musste gespürt haben, was Harry dachte.
„Nichts ist vergebens. Nichts. Außerdem kannst du nichts dafür. Wir finden einen Weg, das Rad der Zeit zurückzudrehen und dich in deine Zeitebene zu versetzen.
Dort hat das Licht gewonnen. Vielleicht gelingt uns das auch hier! Lass nicht zu viel Zeit verstreichen, wir wissen nicht, wie viel wir davon haben!“, mahnte der Hüter des Lichts.
„Eine Frage habe ich noch: Gibt es die Elementverbindungen hier auch?“, fragte Harry.
Der Hüter des Lichtes nickte, und grimmige Entschlossenheit machte sich in Harry breit.
„Hier ist alles, wie du es gewohnt bist. Die Magie funktioniert so, und auch deine Zauber, denn du trägst die Magie in dir.
Das heißt, du findest dieselben Hilfen und hast die Möglichkeiten sie zu nutzen. Vieles ist vermutlich anders gelaufen,
weil wir Menschen immer die Wahl haben. Das heißt, wenn sich die Ursache ändert, ändert sich die Wirkung.“, sagte mit einem nachdrücklichen Nicken der Hüter des Lichts.
Auch hier wurde auf der Burg des Lichts aus der Stunde eine Minute! Harry hatte so viele Fragen, und Nicolas versuchte, ihm so rasch wie möglich die wichtigsten Dinge zu erklären.
Das Drängen in seiner Stimme überzeugte Harry mehr als alle mahnenden Worte davon, dass er nicht viel Zeit haben würde.
Nicolas Flamel versuchte, Harry die Möglichkeiten zu erklären, und auch über die Gesetze der Zeit sprachen sie nochmals.

Harry verabschiedete sich und apparierte im Schutze der Unsichtbarkeit zum Grimmauldplatz. Harry konnte eintreten.
Albus' Schattengestalt erhob sich. „Albus, ich war es nicht!“, sagte Harry, und die Gestalt fiel zusammen.
Aus der Küche kamen Geräusche. Harry öffnete vorsichtig die Tür. Kreacher, mit dem Medaillon von Regulus um den Hals, versuchte mühsam sich aufzurichten.
„Meister Harry, seid Ihr es wirklich. Oder hält mich der Tod zum Narren?“, quakte die schwache und leise Stimme des Elfen.
„Kreacher, ich bin gekommen, um mich von dir zu verabschieden, leider hatten wir nicht viel Zeit füreinander. Bald bist du bei Regulus!“, sagte Harry sanft.
Kreacher lächelte selig, und seine Augen schlossen sich für immer.


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Samstag, 10. September 2011, 13:36

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

Teil 2 kommt
Auch in dieser Zeit hatte Harry den Samen des Vertrauens gesät. Er ging in den Keller und holte die beiden Bücher aus dem Versteck heraus.
Kreachers Habseligkeiten und ihn selbst gab Harry in eine schöne Kiste. Dann ging Harry durch den Raum der Wünsche in die Burg der Elemente.
Die dort lebenden Elfen staunten nicht schlecht. Auch Harry sah erstaunt die ihm schon vertrauten Gesichter. Er fühlte sich sofort daheim. Auch in dieser Zeitebene hatte er ein Zuhause!
Der Ring der Elemente gab den Zugang zu allem frei, und die Elfen folgten Harry willig und begeistert.
Harry verteilte viele Aufgaben, und die Elfen waren froh, endlich wieder etwas tun zu können.
Die Burg verließ den Raum über England, um nach Rumänien zu fliegen. Kreachers letzte Ruhestätte war auf der Burg der Elemente. Seinen Grabstein zierte ein Spruch.
Hier ruht Kreacher, der Hauself von Regulus Arcturus Black.
Die Elfen der Burg hatte Harry damit im Sturm erobert!
„Meister, wie sind Eure Anweisungen?“, fragte Alastor.
„Wir brauchen ein paar Zimmer, und die Burg wird in der Zeit um eine Sekunde in die Zukunft versetzt.
Diese Tränke sollen gebraut werden, und angrenzend an mein Zimmer benötige ich ein Labor mit allen Zutaten.
Betty soll mir bitte das Buch der Elemente heraussuchen.“, sagte Harry.
Alastor verneigte sich und begann Anweisungen zu erteilen, bevor er fragte:
„Meister, eine Sekunde nur, reicht das?"
Harry lächelte, denn diese Frage hat er Albus damals auch gestellt. Er antwortete mit Bedacht und ging in die Knie:
„Alastor, eine Sekunde ist in der Tat nicht viel Zeit. Es kostet uns nicht soviel Magie. Aber wenn ich nicht weiß, wo ich in der Zeit und im Raum suchen soll ist eine Sekunde sehr viel.
Zumal ich denke jeder würde an einen größeren Abstand denken!"
Das schien den Elfen zu überzeugen.
Dann überlegte Harry, was Nicolas gesagt hatte.
Er erinnerte sich an das Reservat der Drachenhüter, machte sich für alle unsichtbar und disapparierte.
Er landete am Rande einer Lichtung. Er spürte die Schutzzauber, die Muggelabwehr und viele der Zauber, die Hermine auf ihrer Flucht benutzt hatte.
Wie sollte er hineinkommen? Er war kein Geheimniswahrer.
Harry hatte eine Idee. Er ließ seinen Patronus entstehen. Der Hirsch trabte quer über die Lichtung. Dann machte sich Harry sichtbar.
Wie er erwartet hatte, dauerte es nicht lange, und ein Schocker traf ihn. Obwohl sein Permanentschirm den Zauber aufsog, ließ sich Harry fallen und seinen Patronus sich verflüchtigen.
Eine flüsternde Stimme sagte ängstlich:
„War das schlau? Was, wenn noch mehr da sind?“
Eine Stimme, die eindeutig Hermine gehörte, antwortete gereizt.
„Ich habe keine Ahnung, wie das gehen soll. Die Gestalt über den Vielsafttrank, aber der Patronus, das geht eigentlich nicht! In einer Stunde wissen wir mehr!“
Da sah er Hermine und Luna. Er hatte sie nicht an der Stimme erkannt.
Beide sahen müde und erschöpft aus.
Die beiden Frauen kamen mit erhobenen Zauberstäben auf ihn zu.
Harry hielt es nicht für klug, sich jetzt schon zu erkennen zu geben.
Luna beschwor eine Trage herauf, und die beiden nahmen Harry mit in den errichteten Schutzraum.
Es waren etliche Zelte aufgebaut. Die beiden Frauen schienen im Moment allein zu sein.
Harry fühlte, dass ihn Hermine ganz genau beobachtete. Er sah vor seinem geistigen Auge Hermine. Er drang in ihren Geist ein.
Harry schreckte zurück.
Trauer, Panik, Hoffnung. Diese Emotionen strömten alle auf einmal auf ihn ein.
Harry konnte nicht anders, er machte die Augen auf.
„Luna!“, schrie Hermine und zückte den Zauberstab. Harry schaute sie nur an. Ein kleines Kind fing an zu weinen.
Luna stürzte ins Zelt. Sie sah Harry an.
„Hallo, Harry Potter, schön dass du uns helfen wirst“, sagte sie einfach.
Hermines Kinnlade klappte nach unten.
Harry schaute Hermine an. Jetzt drang er wieder in ihre Gedanken ein.

- Lass es wahr sein, oh bitte, nicht schon wieder eine Enttäuschung, lass es Harry sein! Er hat sich verändert, er ist reifer geworden. Diese Augen. Das ist Harry! -

„Ja, Mine, ich bin es. Ich werde euch nachher alles erklären. Hier seid ihr nicht sicher!“, sagte Harry. Da warf sich Hermine auf ihn und umschlang ihn mit den Armen.
„Hermine, lass ihn ganz, wir brauchen ihn noch!“, sagte Luna, nun gar nicht mehr verträumt, sondern fast schon hart.
Das Zelt öffnete sich, und Fleur trat ein - mit einem kleinen Mädchen auf dem Arm.
Erstaunt schaute sie auf Harry.
„Hallo Fleur, wie geht es dir und Victoire?“, fragte Harry.
Er hatte erst überlegt, ob sie vielleicht anders heißen würde, denn sie war am 2. Mai geboren, dem Jahrestag der Schlacht, und die wurde hier verloren.
„Woher weißt du, wie sie heißt?“, fragte sie mit dem für sie typischen französischen Akzent. „Harry, du bist doch tot, oder?
Jetzt erst realisierten es alle.
„Ja und nein. Das erzähle ich euch alles in der Burg!“
Harry schaute sich um. Er verzauberte fünf Gegenstände als Portschlüssel.
„Die sind für die anderen. Hermine, schreib ein paar Zeilen dazu, und dann kommt ihr mit mir“, sagte Harry.
„Nicht genehmigte Portschlüssel, die wird man zurückverfolgen. Sie werden uns finden“, befürchtete Hermine.
Harry nahm ihre Hand.
„Diese Portschlüssel kann niemand zurückverfolgen, denn das Ziel gibt es für die anderen nicht. Ich weiß, was ich tue. Wo sind die anderen?“, fragte er bestimmt.
Fleur antwortete: „Sie versuchen Geld zu verdienen, dass wir durchkommen. Wir müssen passen auf, um die Leute nicht aufmerksam zu machen auf uns.“
„Das wird sich ändern. Ihr und Victoire kommt mit mir, wir nehmen mein Flohpulver, das ist ungefährlich für Kleinkinder.“, sagte Harry.
„Flohpulver? Harry, wo warst du die letzten drei Jahre, dafür brauchst du einen Kamin!“, ereiferte sich Hermine. Luna stand in einer Ecke und amüsierte sich.
Fleur schien Vertrauen in Harry zu haben, denn sie kam näher, auch Luna.
Harry zog seinen blauen Spezialflohpulverbeutel heraus und entnahm das bläuliche Pulver.
Er ließ es fallen, und die rote Feuersäule entstand. „Die Burg der Elemente, große Halle bitte!“, sagte Harry.
Das Feuer erlosch. Neugierig schauten sich Luna, Fleur und Hermine um.
Da tauchten die Elfen auf.
„Meister, die Zimmer sind vorbereitet, das Wasser in den Bädern ist eingelassen. Und der Tisch ist gedeckt. Sie sollen Betty bitte in der Bibliothek besuchen, sie hat die Bücher gefunden.“, sagte Keesy. Alle Elfen trugen ihren Namen auf sauberen Geschirrtüchern aufgestickt.
„Danke, Keesy, kümmert ihr euch um unsere Gäste?“, fragte Harry.
Keesy schnipste mit den Fingern, und es kamen noch zwei weitere Elfen. Hermine war erstaunt und ließ sich auf ihr Zimmer führen.
Harry eilte in die Bibliothek.
Betty hatte zwei Bücher gefunden. Das erste sah so aus, wie es Harry schon kannte.
Das zweite war viel dünner. Harry begann zu lesen.

Gestrandeter Meister der Elemente, verzage nicht. Nichts ist immer so, wie es jetzt ist.
Finde dein fünftes Element und spüre die schwarzen Pyramiden auf. Es gibt sieben von ihnen, die du alle finden musst.
Das ist weder leicht noch schwer, es kommt darauf an, richtig zu suchen.
Sind alle Pyramiden zerstört, kann auch hier das Licht den Sieg davontragen.
Niemand wird dann dieses Buch finden, es wird nicht mehr existieren, wenn du erfolgreich warst.


Mehr stand nicht darin. Etwas verwirrt ging Harry nach unten. Es dauerte nicht lange, da kamen die Portschlüssel an.
Bill und Charly strahlten über das ganze Gesicht. Doch dann waren sie wie erstarrt, als sie Harry sahen.
„Du bist gekommen, um uns zu helfen?“, fragten sie, und Harry nickte.
Dann erschien Neville mit Kingsley. Beide richteten sofort ihren Zauberstab auf Harry.
„Neville, lass das, er ist es!“, rief Luna, die gerade in die Halle kam. Es dauerte nicht lange, und alle Frauen waren da.
„Lasst uns essen, und dabei beantworte ich eure Fragen - und dann ihr meine.
Und Mr. Shaklebolt, ich stelle mich nachher zur Verfügung, glaub mir, du wirst überrascht sein. Sorry, da wo ich herkomme waren wir sehr vertraut miteinander.“, sagte Harry.
Der schien zu verstehen und nickte.
Hermine hatte sich als erstes wieder gefangen.
„Harry, wo sind wir?“, fragte sie.
„Ihr seid auf der Burg der Zauberer, die mindestens ein Element ohne Zauberstab beherrschen.
Sie ist uralt. Durch einen uralten Zauber bin ich hier, um euch zu helfen.
Gelingt meine Mission, werdet ihr das nicht erleben“, sprach Harry, und nur Hermine schien die Tragweite zu begreifen.
Harry würde ihr viel erklären müssen! Wenn es ihm gelingt, die Pyramiden zu zerstören wird auch hier fast alles so sein wie, ja wie daheim.
Das Groteske an der Situation wurde ihm erst jetzt so richtig bewusst.
Hermine kam ganz nah an Harry heran.
„Heißt das, du wirst dann nicht sterben?“, flüsterte sie, und Harry antwortete:
„Das Licht wird siegen über die dunklen Künste. Ja!“
Alle Anwesenden schauten viel zuversichtlicher. Harry bemerkte erst jetzt, dass Hagrid nicht da war.
„Wo ist Hagrid?“, fragte er deshalb. Charly lachte zum ersten Mal.
„Der hat sich so auf Wildschweinbraten gefreut, wenn es wichtig ist, können wir ihn holen, hat er gesagt!“
Harry erwiderte: „Der ist wie Obelix, obwohl, der braucht auch keinen Zaubertrank.“
Hermine lachte, nur der Rest schaute sich verständnislos an.
„Das ist ein Muggelbuch mit Bildern zum Anschauen, eine Geschichte. Ist ja egal.“, erklärte Hermine.
Harry apparierte zurück. Hagrid stand gerade über seinem Spieß und drehte das Wildschwein.
Harry nahm ihn mit, und Sekunden später stand er in der Burg.
Erstaunt schaute er auf seine Hände und blinzelte in der Helligkeit.
Er sah Harry.
„Bei Merlins Bart, Harry, bist du es wirklich?“ Er zog ihn stürmisch an sich und umarmte ihn. Ohne den Schutzanzug von Wart wäre es um Harrys Rippen schlecht bestellt gewesen.
Beim Essen erzählte Harry, was er wusste über die Pyramiden und den Dimensionskrug.
Dann berichtete abwechselnd jeder am Tisch, was inzwischen passiert war.
Harry musste wie die anderen das Taschentuch herausholen. Er war in Gedanken bei Ginny und Hermine die "Daheim" auf seinen Körper aufpassten.

Als Harry ihnen später in einem improvisierten Duell mit Kingsley eine Kostprobe seines Könnens gab, wich die bisherige Angst der Zuversicht.
Selbst als Neville, Hermine und Luna eingriffen, stand Harry mit verschränkten Armen da. Er ließ die Zauber in seinen Schild knallen, oder er ließ abbremsen oder ablenken.
Sein Schild beeindruckte alle.
„Selbst Albus hätte kaum eine Chance gehabt!“, sagte Kingsley.
„Das weiß ich nicht. Ich werde euch etliches beibringen, und gemeinsam werden wir es schaffen! Das verspreche ich euch!“, sagte Harry!
Ich muss gewinnen, sonst sehe ich Ginny nie wieder.
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8

Sonntag, 11. September 2011, 16:16

WOW!

Super Intro in die neue Geschichte.
Freu mich auf die Veränderungen in der Parallelwelt.

Schade nur, dass vermutlich diese auflockernden Gespräche zwischen Ginny und Harry fehlen werden
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

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Sonntag, 11. September 2011, 23:06

Juchuuu - Ozoil ist wieder da! :)
Und du legst ja gleich total los! Ehrlich gesagt hatte ich zuerst ein wenig Probleme, wieder in die Geschichte reinzukommen, aber es ist ja auch schon eine Weile her, dass ich das Ende der "vergessenen Magie" gelesen habe. Und nach ein bisschen lesen ist man auch schnell wieder drin, was nicht zuletzt deinem Schreibstil zu verdanken ist...

Ich habe eine Frage: Wo genau ist Harry? Wenn ich es richtig verstanden habe, hat sich eine Art Geist von Harry gelöst und ist in die Zukunft gereist, während sein Körper zurückgeblieben ist? (Erinnert mich ein bisschen an die Traumreisen bei "Laura und das Geheimnis von Aventerra" ;)) Und ist das durch die schwarze Pyramide geschehen, oder durch etwas anderes? Sorry, vielleicht bin ich auch einfach nur begriffsstutzig.

Hermine im Bad - huch?! Was hat das zu bedeuten? Und das, obwohl er doch eigentlich nur schwesterliche Gefühle für sie hegt... tststs. :D

Ein klein wenig Kritik zum Schluss:
Obwohl mir das Rätsel des Portraits sehr gefallen hat (sowas könnte ich mir nie ausdenken!), fand ich, dass Harry es ein wenig arg schnell gelöst hat. Ich meine, es ist klar, er ist ein toller Zauberer, aber wie du schon so schön schreibst, heißt das noch lange nicht, dass man Logikfragen mühelos lösen kann und oft übersieht man sehr offensichtliche Sachen, weil man die Dinge nicht mit dem nötigen Abstand betrachtet. Soll heißen: Ich hätte mir noch ein wenig mehr Kopfzerbrechen von Harrys Seite aus gewünscht. So war das ein bisschen... "Cool, ein Rätsel... hm, was könnte das... oh! Schon zu Ende?!" Verstehst du, was ich meine?

Ansonsten wieder sehr toll und ich freue mich auf die Fortsetzung!
Glinda
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10

Montag, 12. September 2011, 07:58

Guten Morgen!

Hallo Glinda Arduenna!

Nein, du bist nicht Begriffsstutzig. Ich hab tausend Ideen im Kopf und ich dachte wenn ich euch mit langer Rätselei quäle, krieg ich noch selbst einen Fluch ab.
Da das Rätsel aber vor mindestens 150 Jahren gestellt wurde, dachte ich das Harry das schnell löst.
Zumal noch ein paar Rätsel kommen, die deutlich komplizierter sind und selbst den Superhelden Harry, vor ernste Probleme stellen.
Danke für die Kritik, denn es ist wichtig das man seine Leser erreicht und sie versteht. Als Autor hat man die Geschichte im Kopf, nur der Leser kann nur lesen, was wirklich geschrieben steht! Danke.

Tja, die liebe Hermine. Ich mag diesen Charakter und ich wollte unbedingt mal eine andere Seite aufzeigen. Lasst euch überraschen!

Nun zu Harry.
Die Traumreisen bei Laura haben mich inspiriert. Nur Harry macht es weder willentlich, noch war es so geplant.
Er hat viele Techniken kennengelernt und erlernt. Eine davon ist, dem Cruciatus zu entgehen, in dem er Körper und Geist trennt. So bekommt der Geist den körperlichen Schmerz nicht mit.
Die Schwarze Pyramide wirkt ähnlich. So dass sich Harrys Geist vom Körper trennte.
Normalerweise ist der Zauberer der mit der Pyramide in Kontakt kommt tot und auch sein Geist kommt in die dunkle Dimension.
Durch den Reflexionszauber wird Harry in eine andere Zeitebene geschleudert. Er hat es nicht geplant und auch nicht gewusst.
Sein Körper liegt als „leere Hülle“, in der Burg des Lichts.

Ich werde in dieser Geschichte auch nichts wiederholen, oder erklären wie Zauber, die im ersten Buch erlernt wurden. Oder wie man die Elemente beschafft.
Der Leser der mit Buch 2 anfängt, wird trotzdem mitkommen! Wenn auch manchmal mit einem Fragezeichen im Kopf!
Ansonsten einfach Fragen!!!
Allen viel Spaß beim weiteren Lesen!
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Montag, 12. September 2011, 20:14

Hallöchen!

Da bin ich aber froh... :P
Von mir hättest du für die Rätselei keinen Fluch abbekommen, ich mag sowas sehr gerne. Und bloß weil das Rätsel alt ist, heißt es noch lange nicht, dass es einfach ist. Aber gut, wenn du noch mehr Rätsel einbringen willst, kann ich schon verstehen, dass das erste etwas leichter zu lösen ist.

Ich mag Hermine auch und bin schon gespannt, was für "andere Seiten" du da zum Vorschein bringen wirst...

Ach, ist ja lustig, hätte nicht gedacht, dass das wirklich von Laura kommt. :D
Dass er es nicht willentlich macht, ist klar und das mit dem Cruciatus leuchtet mir ein. Er hat also durch den Reflexionszauber sein Leben gerettet?

Ich finde es gut, dass du nicht alles nochmal erklärst, das würde der ganzen Geschichte den Fluss nehmen. Die Neuleser kommen schon mit, notfalls müssen sie fragen oder eben das erste Buch lesen, was ihnen mit Sicherheit nicht weniger Spaß machen wird! Mir jedenfalls hat es Spaß gemacht.

Was heißt "danke für die Kritik"... - Danke, dass du Kritik annimmst! Ich kommentiere Geschichten gerne und mache mir auch immer viel Mühe damit, um dem Autor zu zeigen, dass ich seine Arbeit schätze und ihn nicht in Grund und Boden stampfen, sondern ihm nur helfen will. Ich finde nämlich Kommentare wie "Subba... Schreib weiter!" - obwohl sie vielleicht nett gemeint sind - nicht besonders hilfreich... Deshalb ist es schön, wenn man dann auch mal das Feedback "Angekommen und Verstanden" bekommt. ;)

In diesem Sinne wünsche ich dir noch viel Schreibspaß und bin schon ganz gespannt, wie Harry vom Dunklen versucht werden wird...

Alles Liebe,
Glinda
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Sonntag, 18. September 2011, 14:44

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

3. Die Burg des Lichts

Ginny war gerade dabei, sich einen Tee zu machen, da schrie es in ihrem Kopf:
„Hilfe!“
Das war ihr Harry! Der Schrei war panisch, nicht nur ängstlich.
Ginny konzentrierte sich auf Harry.
Sie konnte ihn nicht so leicht aufspüren.
Sie disapparierte.

Zur gleichen Zeit im Haus von Ron und Hermine. Ron machte gerade die Tür zu und zog Hermine zu sich heran.
Er küsste sie, und seine Hand wanderte an ihrem Rücken nach oben. Plötzlich versteifte sich Hermine. Irritiert schaute Ron sie an.
Entsetzen spiegelte sich auf ihrem Gesicht.
„Harry?“, flüsterte sie und schob Ron beiseite, zog ihren Zauberstab und öffnete die Tür.

Hermine sah Harry im Gras liegen. Keine fünf Schritte von ihm entfernt stand eine schwarze Pyramide.
Sie sah bedrohlich aus. Ron entdeckte die beiden Gestalten. Er wollte sie schocken, doch sie disapparierten noch rechtzeitig.
Die beiden hörten Ginnys Stimme, und kurz darauf machte sie sich auch sichtbar.
Sie stand vor Harry! Aus ihrem Zauberstab kam ein gefächerter Lichtstrahl, der seinen Körper zu durchleuchten schien.
Hermine trat hinzu, den Blick fest auf die Pyramide gerichtet, um sie mit einem Lichtzauber zu umschließen, doch das misslang.
„Mist! Das Ding ist stärker als der Lichtzauber“, sagte Hermine.
In diesem Moment gab es einen tiefen Brummton, und die Pyramide verschwand. Zurück blieb ein schwarzer Abdruck auf dem Rasen.
Ginny beugte sich über Harry. Leicht schüttelte sie den Kopf.
„Der Analysezauber zeigt nichts, Hermine. Sollen wir ihn zur Burg bringen?“, fragte Ginny.
„Das St.Mungo wäre ja wohl besser? Oder?“, fragte Ron.
Hermine schaute ihn an.
„Da kannst du ihn gleich im Ministerium abliefern!“
Die beiden Frauen sahen einander an. Zustimmung war in diesem Blick zu lesen.
Hermine und Ginny nahmen den leblosen Harry in die Mitte und apparierten zur Burg des Lichts.
Kaum waren sie da, wurden sie von den Bewohnern der Burg umringt.
Keiner dachte an Ron, der natürlich zur Burg der Elemente appariert war.
Lilly Potter und Albus Dumbledore standen bei Harry.
Da kamen Severus Snape und Harrys Vater angerannt.
Beide hatten sorgenvolle Gesichter.
Nach einer kleinen Ewigkeit sagte Severus:
„Er ist bei bester Gesundheit, körperlich, nur sein Geist ist nicht da. So etwas habe ich noch nie gesehen.“ -
„Ich habe darüber gelesen. Vorhin“, sagte Sirius, gar nicht erfreut.
„Sahen die Pyramiden ungefähr so aus?“, fragte er Ginny und Hermine.
Beide nickten.
„Die steinerne Pyramide, einer der zehn gefährlichsten Kämpfer des Dunklen!“, sagte Sirius.
„Normalerweise ist es so, dass der Körper von der Pyramide aufgenommen wird und nie mehr erscheint.
Es ist eine der gefährlichsten Waffen. Schwer zu kontrollieren. Harry muss es irgendwie geschafft haben, sich zu wehren.“, überlegte Sirius laut.
Albus Dumbledore las die betreffenden Seiten.
„Dieser Reflexionszauber, den Harry entwickelt hat, könnte ihm geholfen haben. Der ist unbekannt. Wenn sein Körper geschockt war, könnte er durch seine Ausbildung seinen Geist geschützt haben. Die Frage ist, wo ist er hin?“, sagte Albus und strich sich durch seinen Bart.
Lily stellte sich zwischen Hermine und Ginny.
„Ihr habt ihn rufen gehört! Lauscht in Euch hinein, ob ihr noch Kontakt habt. Ich spüre, dass er noch lebt. Aber ich kann ihn nicht erreichen.
Das ist ein Gefühl, als wäre unendlich viel Watte dazwischen!“, sagte sie und drückte die beiden Frauen an sich.
Ginny weinte, als sie sagte: „Ich hatte schon Probleme, Harry hier zu orten!“
Hermine stand da und hatte die Augen leicht geschlossen.
„Ich spüre Harry. Unendlich weit fort. Er ist verunsichert, irgendetwas versteht er nicht“,
sagte Hermine. Ginny schaute sie ungläubig an.
Sie konnte sich nicht erinnern, dass sie sich über Harrys Zustand jemals unklar war, seit sie den Ring der Elemente trug. Das war seltsam.
James sagte: „Jetzt kümmert euch um Ron. Er macht sich sicher sowieso schon Sorgen!“
Ginny bewunderte den Vater ihres Freundes. Er behielt immer den Überblick, selbst in diesen emotionsgeladenen Augenblicken.
Die beiden apparierten direkt in die Burg der Elemente.
„Wo wart ihr denn? Und wo ist Harry?“, fragte Ron.
„Er ist in Sicherheit vor den Dunklen, an einem Ort den nur Harry, Ginny und ich kennen!“, sagte Hermine. Ron stand da, mit offenem Mund, den er nur langsam wieder schloss.
„Noch wissen wir nicht, was genau passiert ist, außer das Vlad sicher glaubt, Harry sei tot.
Die Pyramide hat bisher noch nie versagt!“, sagte Ginny und schaute zu Ron.
„Das heißt, Harry hat wieder mal die Pläne der Dunklen durchkreuzt, aber richtig lebendig hat er nicht ausgesehen“, meinte Ron besorgt. Sowohl Ginny als auch Hermine nickten.
„Vorläufig wird niemand außer uns erfahren, dass Harry lebt. In seinem Versteck ist er sicher, und alle kümmern sich um ihn“, sagte wieder Hermine.
Ron schaute sie am: „Wie - alle kümmern sich um ihn? Was verschweigt ihr mir?“, fragte Ron mit gefährlich ruhiger Stimme.
Ginny und Hermine sahen Ron fest an.
Sie kannten diesen trotzigen Ton.
„Du wirst nichts erfahren. Zu deinem eigenen Schutz. Aber wir werden dich nicht anlügen, und unser Wissen in Bezug auf Harry kann uns niemand entreißen, der es nicht gut mit uns meint“, erklärte Hermine.
Ginny trat zu ihrem Bruder.
„Wenn Harry es gewollt hätte, wärst du der erste gewesen, der es erfahren hätte. Er dachte sicherlich, dass du vom Lernen die Nase voll hättest und von den Strapazen der Flucht im Verborgenen.“
Ron nickte, unschlüssig. Er dachte an seine trotzige Reaktion damals, als er flüchtete, weil er in Harry einen Konkurrenten sah. Das hatte er bereut. Wenn Ginny und Hermine eingeweiht waren und Harry ihm etwas verschwieg, als Schutzreaktion, sozusagen. Ron beschloss diesmal zu vertrauen, auch wenn es schwerfiel!
Hermine hatte eine Nachricht an alle Ordensmitglieder geschrieben, in der stand, dass Harry vermutete, dass man dem Orden nachstellte - und jeder solle doppelt wachsam sein.
Der Orden des Phönix' war es gewöhnt, Harry stellenweise über Wochen nicht zu sehen.

***

Zur selben Zeit hockten in einem düsteren Zimmer mehrere Gestalten um einen Tisch herum.
Die Sauberkeit ließ mehr als zu wünschen übrig.
Die Tür ging auf, und eine Hexe betrat den Raum.
„Großmeisterin, es ist vollbracht!“, sagte die tiefe Stimme, die Harry vor dem Haus von Hermine gehört hatte.
Eine Hexe mit roten Haarsträhnen, die von allen respektvoll mit Meisterin Mugaba angesprochen wurde, fragte interessiert:
„Wie hat sich Bella angestellt?“„Meisterin, eure Tochter Bella ist geschickt, aber sie hat keine Geduld“, sagte die Angesprochene vorsichtig.
Mugaba nickte.
„Hat sie die Pyramide wieder in den Schrein der Finsternis gestellt?“, fragte sie.
Wieder ein Nicken der angesprochenen Hexe.
Serena, die Großmeisterin, schickte sie fort.
Als der Rat der Fünf wieder unter sich war, sprach sie.
„Jetzt sollten wir den größten Widersacher des Lichts aus der Welt geschafft haben. Das sollte den schwarzen Fürsten zufrieden stimmen.“
Die fünf schwarzen Hexen standen auf und schoben ihre Stühle zurück.
Jede legte einen Finger auf die Spitze des Hexensterns, der auf dem Tisch zu sehen war.
Als auch die fünfte Fingerspitze den Tisch berührte, fingen die Linien an rot zu glühen.
Aus dem Tisch erhob sich eine fünfseitige schwarze Pyramide. Der dunkle Fürst sah so jede seiner Hexen, und jede sah ihn.
„Frohe Kunde kam über den Schrein der Finsternis. Die Frauen haben seinen leblosen Körper mitgenommen. Alles schien nach Plan zu verlaufen.
Ihr beobachtet weiter, und ich will diese Selly entweder tot oder in unseren Reihen sehen. Diese Wächterin geht mir auf die Nerven.
Sie hat dem Schwarzen Zaubermeister schon zweimal den Zutritt zu eurer Welt verwehrt.
Ohne ihn gelingt der Halifax-Zauber nicht!“, sprach der Fürst mit donnernder Stimme.
Die Pyramide versank wieder im Tisch.
Der Rat der Fünf war wie in Trance. Der Fürst schien zufrieden zu sein.
Mugaba sagte:
„Ich werde Bella mal auf diese Selly ansetzen. Es wird Zeit, dass ihr mal jemand die Flügel stutzt. Wenn Bella sie besiegt, soll es uns auch recht sein!“
Serena musste schmunzeln. Bella war eine der begabtesten Junghexen.
Seit Tagen beobachteten die schwarzen Hexen jeden Schritt der Wächterin des Lichts.
Allen Wegen konnten sie nicht folgen, aber auch die schwarzen Hexen hatten ihre geheimen Wege.
Schließlich operierten sie schon seit Hunderten von Jahren im Verborgenen und zogen dabei ihre Fäden.
Potter war seit langer Zeit ein ernst zu nehmender Gegner. Er hatte schon in der Jugend das Wissen der Alten und dazu diese unfassbare Geschwindigkeit.
Sie hatte dem schwarzen Fürsten nichts davon erzählt. Er hörte so etwas nicht gern.
Serena schüttelte sich, als sie an diese Schmach dachte.

Ein Jahr zuvor:

Eine Junghexe, Zissa, ein hübsches Ding mit blonden Haaren, hatte in ihrem Auftrag Potter beschattet und mitbekommen, dass er wieder in den Urwald nach Australien wollte.
Sie hatte damals zunächst vorgehabt, die schwarze Horde einzusetzen, entschied sich dann aber für fünf ihrer Lieblingsschülerinnen, die ihr treu ergeben waren.
Potter besuchte einen uralten Eingeborenen. Einen Medizinmann.
Serena erinnerte sich. Sie kamen an, da saß Potter regungslos vor einem riesigen Scheiterhaufen. Der Medizinmann wollte so in seiner Welt aufgehen.
Potter hatte sie bemerkt. Als die sterblichen Überreste verbrannt waren erhob er sich und sagte laut.
„Ich will hier und jetzt nicht kämpfen. Das hier ist heiliges, geweihtes Land.
Wenn ihr kämpfen wollt, dann draußen in der Wüste."
Serena hatte angenommen.
Potter erwartete sie sitzend. Mit verschränkten Beinen saß er im Sand. Ein Wüstenskorpion erklomm den Umhang. Potter schien ihn nicht zu bemerken.
Da hob Zissa den Zauberstab und schickte einen Todesfluch ab. Der ungesagte Avada Kedavra war nicht so mächtig, aber er berührte nur den Skorpion, der zu Boden fiel.
Der Fluch prallte an etwas ab und traf Zissa mitten in die Brust. Sie starb, getroffen von ihrem eigenen Fluch, mit einem erstaunten Gesichtsausdruck.
Was dann geschehen war, ließ sich mit den Augen nicht verfolgen.
Potter schien an mehreren Punkten gleichzeitig zu sein. Er stand in der Mitte der fünf Verbliebenen und zeigte ihnen ihre Zauberstäbe. Er hatte sie ihnen unbemerkt abgenommen.
Er warf sie in die Luft, und sie blieben in einer Sanddüne stecken.
„Mädels, ich will euch nichts tun, also haut ab!“, hatte er gesagt.
Das beeindruckte keine der Hexen. Allerdings beeindruckte Potter weder ein verführerischer Frauenkörper, noch die verschiedensten Beeinflussungsversuche der Hexen.
Auch die Elementzauber kannte er alle und zeigte mühelos, wie er die Elemente beherrschte. Die Hexen waren zu fünft - und er allein. Er lehrte sie Respekt, nein Angst vor ihm und dem Licht.

Er verletzte sie körperlich nicht. Er berührte sie nicht ein Mal. Er machte sie fertig. Niemand kam zu ihm durch. Seine Gedanken hatte er verschlossen. Er blockte nur oder bremste Zauber aus.
Er spielte mit ihnen. Er demütigte sie.
Aber die gewaltige Kraft seiner Zauber, die Magie, sah man an den Schilden. Viele warfen die Hexen einfach um. Dann baute er ein Gefängnis aus Licht.
„Wenn es dunkel wird, wird es euch freigeben. Lasst mir meine Ruhe, und steht nicht im Weg. Dann wird euch, so wie heute, nichts geschehen.“
Geschlagene drei Stunden saßen sie in ihrem Gefängnis und schwitzten.
Kurz vor Sonnenuntergang war das Lichtgitter dann tatsächlich verschwunden.
Das war der Tag, an dem Serena sich gewünscht hatte, Harry Potter nie wieder persönlich zu begegnen.

Aber man kann sich nicht alles aussuchen.
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Montag, 19. September 2011, 15:28

Hallo Ozoil,
wieder ein sehr spannendes Kapitel.
Schön, dass man erfährt, wie Harrys Freunde auf seine "Ohnmacht" reagieren. Ron tut mir etwas leid, dass er so ausgeschlossen wird... Aber vielleicht ändert sich das auch noch. Weshalb kann Hermine Harry spüren, aber Ginny nicht? Da darf man gespannt sein!
Bella und Zissa... aha?! Hat das noch eine tiefere Bedeutung?
Kleine Kritik: Im Rückblick schreibst du ab und zu in der 1. Person. Falls das Absicht ist, solltest du nochmal drüber schauen, denn du wechselst ziemlich oft hin und her.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel!
Glinda
Meine neue Fanfiction (Achtung Off Topic!):
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Zweites Kapitel online!

„Wusch, wusch!“
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Samstag, 24. September 2011, 09:55

Hallo Glinda!

Danke für dein aufmerksames Lesen. --thumbs-up--
Sowohl ich als auch mein Beta haben es erst überlesen, da die Handlung logisch ist.
--echt-bekloppt--
Aber rein Grammatikalisch hast du vollkommen Recht.
Hab es geändert!
Schön das es so aufmerksame Leser gibt!!! --knuddel--

LG Ozoil
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Dienstag, 27. September 2011, 07:37

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

4. Vorbereitungen

Harry saß in seinem Zimmer. Es klopfte einmal ganz leise.
„Ja“, sagte Harry, und Hermine schlüpfte herein.
„Ich bin so aufgewühlt, ich kann jetzt nicht schlafen und schon gar nicht alleine sein. Darf ich hier bleiben?“, fragte sie.
Harry nickte. Hermine kam näher.
„Du bist viel stärker als jeder von uns. Das heißt, du kommst, wenn ich dich richtig verstanden habe, von einer zeitlich parallelen Welt.“
Wieder nickte Harry.
„Was ist schief gelaufen?“, fragte Hermine, und Harry zuckte die Schultern.
„Das weiß ich nicht. Deshalb brauche ich das Denkarium.
Das aus dem Verlies in Gringotts krieg ich nicht, also muss ich mir das von Albus aus Hogwarts borgen. Ich hab da so eine Ahnung“, sagte Harry und sah Hermine an.
Sie war erschöpft.
Harry strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Gleich nachher braue ich dir einen Stärkungstrank“, flüsterte er. Hermine legte sich, angezogen wie sie war, auf das Bett.
„Kann ich deine Hand haben? Es ist lange her, das ich jemand so Vertrautes in meiner Nähe hatte“, schluchzte Hermine leise?
Harry nahm ihre Hand in die seine.
Sie schlief schnell ein. Harry legte eine Decke über sie. Dann suchte er das Labor auf und nahm einen Schluck Schlafauffüller.
Die Elfen hatten genauso zuverlässig gearbeitet, wie er es gewohnt war. Er bedankte sich herzlich, was ihm eher erstaunte Blicke der Elfen einbrachte.
Ja, daran würden sie sich gewöhnen müssen.
Er brauchte die Lichtrose. Dann fing Harry an den Glückstrank vorzubereiten. Es dämmerte der Morgen, und Hermine schaute herein.
„Na, wie geht es dir?“, fragte Harry sie. Hermine schaute sich um.
„Hast du die ganze Nacht hier zugebracht?“, fragte sie, und ihr Blick schweifte über die verschiedensten Tränke, die am Köcheln waren.
„Wann hast du das alles gelernt? Das Buch von Snape hast du ja nicht mehr, und fragen kannst du ihn auch nicht...“, sinnierte Hermine.
Harry musste Hermine, soweit er es verantworten konnte, ins Vertrauen ziehen.
Während des Brauens in der Nacht hatte er sich überlegt, was eventuell passieren würde.
Er musste sicherstellen, dass Voldemort besiegt wird und dass die schwarzen Pyramiden verschwinden.
Dann müsste er mit der letzten Pyramide dieser Welt wieder vor dem Haus von Hermine auftauchen und wieder in seinen Körper kommen können. Soweit die Theorie.
„Wir müssen als erstes sehen, dass wir die Lichtrose holen, und dann brauchen wir deine Elemente, und du musst kampferprobter werden.
Dann brauchen wir nur noch die sieben Pyramiden unschädlich zu machen - und alles ist gut“, sagte Harry.
Er griff nach hinten und reichte Hermine eine Phiole mit einem rötlichen Zaubertrank.
„Das ist mein Stärkungsmittel für dich. Himbeergeschmack!“, lächelte Harry sie an.
Sie nahm den Trank und roch daran. Sie trank ihn in einem Zug.
„Der schmeckt ja sogar. Ich mach mich frisch, und dann frühstücken wir!“, sagte Hermine tatendurstig.
Sie hatte sich sehr zum Positiven verändert seit gestern Abend.
Harry lächelte in sich hinein.
Die vielen Stunden mit Severuse Snape und seiner Mutter im Tränkelabor hatten sich gelohnt.
Harry hatte einen Stärkungstrank mit einem Schuss Selbstvertrauen gemixt. Jetzt war Hermine wieder die, die er von früher kannte.
Die Elfen der Burg hatten ein Buffet gezaubert. Es ließ keine Wünsche offen.
Fleur und Bill saßen mit ihrer Tochter schon am Tisch.
„Das ist ein Festessen, Arry!“, bedankte sich Fleur, und Bill sagte:
„Danke Mann, ich hab mir heute Morgen die Burg angeschaut. Die ist ja riesig - und das Ding schwebt richtig hoch. Sieht uns keiner?“
„Nein, ihr seid vollkommen sicher hier, kein Schwarzmagier kann die Burg betreten.
Wir müssen darüber reden, wie wir weiter machen. Ich würde die Burg gerne wieder Kurs auf England nehmen lassen.
Wir haben etliches vor, und für so manches Vorhaben brauche ich Unterstützung“, sagte Harry.
Die anderen kamen dazu.
„Jede, die wir dir geben können - und da spreche ich für alle!“, antwortete Charlie.

Eine komplette Woche war verstrichen. Harry hatte ohne Unterlass gearbeitet.
Dank des Schlafauffüllers hat er kaum schlafen müssen.
Er hatte jedem die Grundlagen der neuen Techniken beigebracht und geübt.
Mit Hermine hatte er in dieser Woche die Elementzauber geübt und mit ihr die vier Elemente in ihr vereinigt.
Morgen wollten sie in Hogwarts einbrechen, um das Denkarium zu holen.
Es war spät geworden.
Harry hatte beschlossen, doch mal ein paar Stunden am Stück zu schlafen.
Er wurde wach und tastete nach seiner Brille.
Jemand gab sie ihm.
Erstaunt sah Harry Hermine vor seinem Bett stehen.
Sie sah von der Haltung her aus wie ein kleines Mädchen.
Sie wusste nicht, wohin mit ihren Händen. Sie war zappelig.
„Darf ich heute auch bei dir liegen? Ich schrecke bei jedem Geräusch zusammen. Bei dir fühle ich, da bin ich in Sicherheit!“, sagte sie.
Harry hob die Decke etwas, denn ihm fiel ein, außer einem Slip hatte er nichts an.
Hermine kuschelte sich an ihn, und Harry schlief recht schnell wieder ein.

Harry wurde munter. Er fühlte, wie sich Ginny an ihn kuschelte. Sie hatte ein anderes Parfüm als sonst. Ungewöhnlich. Harry griff sich seine Brille und erstarrte.
Hermine lag neben ihm. Sie schlief noch.
Allerdings musste sie einen recht unruhigen Schlaf gehabt haben, denn ihr Nachthemd war verrutscht. Er konnte ihre Brust sehen …
Hermine war schön.
Vorsichtig schob sich Harry aus dem Bett, um sie nicht zu wecken.
Er ging ins Bad.
Die kalte Dusche tat gut, in jeder Hinsicht.
Er trocknete sich gerade ab, da ging die Tür auf, und Hermine kam im Halbschlaf herein.
„Oh!“, sagte sie, als sie Harry erkannte. „Ich müsste mal dringend für kleine Mädchen!“
Harry grinste und ging hinaus.
Hermine kam aus dem Badezimmer. Sie schaute Harry an, der immer noch mit dem Handtuch um die Hüften dastand. Sie wurde rot.
Harry schaute sie an, und sie lächelte ganz nervös zurück.
„Also, wir sehen uns beim Frühstück.“, presste Hermine zwischen den Zähnen hervor und sauste aus Harrys Zimmer.
Harry lauschte in sich hinein. Hermine war hübsch, intelligent und eine absolut verlässliche Freundin.
Sollte Hermine diejenige sein, die das fünfte Element in sich trägt?
Ron und Ginny waren tot, und nur die Liebe konnte helfen, sie alle zu retten.
Harry fragte sich, warum alles bei ihm immer so furchtbar kompliziert war.
Er ging zum Frühstück.
Fleur erwartete ihn.
„Arry, wie geht es weiter? Isch frage misch, wie wir dir helfen können?“, sagte Fleur - und Victoire lachte Harry einfach an.
„Kannst du mir das Elixier zusammenbrauen, das ihr damals in Hogwarts benutzt habt, um die Jungs verwirrt zu machen?“, fragte Harry.
„Den Veela-Sud, ja das kann isch, gerne. Der geht schnell! Nimmst du Victoire?“, fragte Fleur, und die Kleine streckte schon die Arme aus.
Harry nahm sie auf den Schoss.
Da kam Hermine.
„Du bist schon wieder vergeben. Ich habe dich seit der zweiten Klasse bewundert. Du hattest soviel Magie in dir.
Allerdings wolltest du, glaube ich, immer nur meine Freundschaft. Ron hat mir erzählt, was damals passierte, bevor er den Horkrux zerstörte.
Ich habe in dir immer mehr gesehen als nur einen Freund. In Ron hatte ich einen liebevollen Freund gefunden.
Als du gestorben bist, war es, als hätte man einen Teil von mir getötet. Dann noch Ron und später Ginny.“, sagte sie schluchzend.
„Harry, ich hab nur noch dich. Ich will dich, und ich will Rache. Durch diese Verbindung können wir alles erreichen, richtig?“, fragte sie.
Harry nickte und Hermine hätte Harry fast auf den Mund geküsst.
Sie lächelte verlegen. Harry legte seine Hand auf die von Hermine.
Victoire schaute die beiden an, als würde sie alles verstehen.
Während Hermine mit Harry ihr Eindringen in Hogwarts durchspielten, erschien Keesy und nahm Victoire mit.
Hermine legte die Glasmaske an, die ihr sofort gefallen hatte. Die Dominomaske.
Die linke Seite war weiß, die rechte war schwarz. Genauso waren die Zauber.
Die des Lichts wurden verstärkt, und die der Dunklen Seite geschwächt.
Harry und Hermine legten einen starken Desillusionierungszauber über sich.
Dann rief Harry Fawkes.
Der brachte Harry und Hermine sicher in das Büro der Schulleiter.
Niemand war da, es sah fast noch genauso aus wie nach der Schlacht. Es hatte sich anscheinend selbst versiegelt.
An der Wand hing das Bild von Albus und die Bilder der vielen anderen Schulleiter.
Die hatten bemerkt, dass etwas passierte und spähten neugierig auf die Stelle, an der Harry und Hermine standen.
Sie hatten die Staubschicht unübersehbar aufgewirbelt.
Harry hatte nicht vor sich zu offenbaren.
Er ging zu dem Glasschrank und zog das Denkarium heraus. Als Harry es heraushob, es war deutlich schwerer als vermutet, fiel ein Zettel auf den Boden.
Harry faltete ihn auseinander und erkannte die Schrift seines Schulleiters sofort wieder:

-Achte auf die Zauberstäbe, du brauchst alle drei.
Niemand, Harry, darf dich sehen, und niemand außer dir wird später darum wissen.
Vertraue auf dich und das Licht! Leider kann ich dir nicht helfen, mir gelang es nur, den Zettel zu platzieren. Albus-


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Dienstag, 27. September 2011, 07:39

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen



und der 2. Teil

Harrys Kopf verarbeitete das Gelesene. Eine neue Frage entstand. War es der Albus von hier?
Wohl kaum. Fragen, Fragen, Fragen! Er würde sie später klären.
Sie hörten einen Schrei. Schmerzerfüllt.
Es war ein Mädchen, das da rief:
„Bitte, bitte aufhören. Ich wollte doch nur wissen, ob es mir gelingt, das Schulleiterbüro zu betreten“, jammerte das Mädchen.
Eine Stimme, die Harry sofort erkannte, sagte:
„Mein Zimmer ist das Schulleiterbüro. Dieses Muggelfreundbüro hier ist verschlossen“, sagte Umbrigde.
Harry tippte Hermine an. Er flüsterte:
„Ich werde dem Mädchen helfen, dich darf man nicht sehen!“ Hermine nickte.
Da das Denkarium der Grund für sein Hiersein war, schickte Harry Hermine mit Fawkes zurück.
Harry betrat den Aufzug.
Er senkte sich mit einer immensen Geräuschentwicklung hinab.
Harry sah ein etwa zwölf-, vielleicht auch 13-jähriges Mädchen, das sich unter dem Griff von Dolores Umbrigde wand.
„Mrs. Umbridge, was wollen sie dem Kind antun?“, sagte Prof. McGonagall in ihrer einzigartigen Art.
„Sie können sie nicht alle beschützen. Sie wollte in das Büro von Dumbledore!“, das letzte Wort spuckte sie förmlich aus. Als wäre es etwas Widerliches.
„Sie scheint ja Erfolg gehabt zu haben. Es sei denn, Ihnen ist es nach zwei Jahren endlich gelungen“, sagte sie in einem zynischen Ton, der dem von Severus Snape in nichts nachstand.
Die Umbrigde realisierte erst jetzt, dass der Weg zum Büro frei war.
Stolz lief sie los. Harry hatte indessen eine transparente Schutzmauer entstehen lassen, die Dolores Umbrigde zurückstieß.
Sie landete unsanft mit dem Po auf dem Steinboden. Prof. McGonagall schickte das Mädchen schnell weg.
„Versuchen Sie ruhig, in das Büro zu kommen!“, sagte die Umbrigde, überzeugt davon, dass es McGonagall genauso ergehen würde.
Die schaute erstaunt auf. Vorsichtig kam sie näher. Harry nahm die Schutzwand weg.
Als die Professorin an der Treppe war und nicht zurückgeschleudert wurde, rannte die Umbrigde erneut los.
Harry machte sich sichtbar. Beide Frauen wichen erschrocken zurück.
Der Anblick der Feuermaske und des Umhangs, der Harry wie Feuer umgab, war mehr als nur imposant.
„Wer bist du, dass du es wagst, dich mir, der Schulleiterin von Hogwarts, zu widersetzen?“ , giftete die kleine, krötenartige Hexe.
Mut hat sie ja, dachte Harry, oder waren es nur Arroganz und Selbstüberschätzung?
„Ich habe mich nicht widersetzt, aber was bist du für eine Schulleiterin, die sich nicht mal zu dem ihr zustehenden Büro Zutritt verschaffen kann?“, hallte Harrys magisch verzerrte und verstärkte Stimme durch das Schloss.
Die ersten Schüler steckten ihre Köpfe vorsichtig um die Ecken.
Dolores Umbrigde rang um Fassung.
„Du wagst es!“, schrie sie. „Incarcerus!“
Seile schossen aus ihrem Zauberstab und verbrannten bei dem Versuch Harry zu umschließen.
Sie ließ einen Schockzauber los, der an Harrys Permanentschild abprallte.
Da kamen die Carrows.
„Sie brauchen Hilfe?“, fragten sie schleimerisch, an die Umbrigde gewandt.
Harry, der wusste, was nun kommen würde, rief: „Die Schüler in die Gemeinschaftsräume, Prof. McGonagall, würden Sie sich darum kümmern?“
Die begriff sofort, dass es zu einem Kampf kommen würde, und sie ahnte, dass der Unbekannte keine Hilfe brauchen würde.
Sie hätte ihm gern geholfen und erfahren, wer er war. Er kam schließlich aus dem Büro von Albus Dumbledore, das bedeutete, er musste eine Menge Wissen und Magie beherrschen.
Kaum waren die Schüler weg, versetzte er die Carrows und Umbridge in Angst und Schrecken.
Er schien überall zu sein. Die Schuhe wurden der Umbridge zu klein, ihre Fussnägel wollten an die Luft.
Alecto sah aus als hätte er zuviel Nasblutnougat gegessen, er war überall voller Blut. Amycus schien am ganzen Körper zu brennen und schrie wie am Spieß.
Dann entwaffnete Harry die drei, fesselte sie und nahm ihnen die Erinnerung an die Festnahme.
Nur seine Erscheinung und die Demütigung, die sie erfahren hatten, ließ er unverändert in der Erinnerung zurück.
Er errichtete einen Schwebezauber, der die drei Gefesselten in 30 cm über dem Boden hielt.
Harry freute sich, als er an die Besonderheit dieses Zaubers dachte. Er setzte aus, wenn jemand den in die Luft gehobenen nicht mochte.
Nur ein guter Zauberer konnte die drei befreien. Die Lichtzauberei konnte viel. Die der Dunkelheit leider auch!

Harry versuchte zu apparieren, da ihn etwas dazu drängte, es zu versuchen.
Es gelang, und er stand in seinem Zimmer in der Burg der Elemente.
„Du bist nicht von dieser Welt! Also greifen viele Tabuzauber nicht!“, flüsterte ihm sein Unterbewusstsein zu.
Das wollte er sofort ausprobieren. Er warf seinen Umhang über sich, konzentrierte sich auf das Zaubereiministerium.
Erstaunt stellte Harry fest, er war dort gelandet. In der Aurorenzentrale.
Unheimlich war es hier geworden. Alle jetzigen Burgbewohner standen auf der Fahndungsliste, mit Bildern - bis auf ihn!
Er bemerkte ein Ziehen im Nacken. Harry wirbelte herum. Da stand eine Pyramide, ganz schwarz. Harry apparierte unverzüglich zurück.

Er stürmte hinaus. Da kam Hermine und fiel ihm um den Hals!
„Geschafft. Ich habe mir Sorgen um dich gemacht.“, sagte Hermine und strich ihm über die Wange
Harry bemerkte, das war anders als früher! Da waren Gefühle dabei, die er bisher nicht wahrgenommen hatte.
Er hatte weder ein schlechtes Gewissen, noch das Gefühl etwas Falsches zu tun.
Harry erzählte den anderen, was er in Hogwarts erlebt hatte.
Dann bat er jeden einzelnen von ihnen, sich genau an alle Einzelheiten der Schlacht von Hogwarts zu erinnern.
„Ich muss mir ein genaues Bild der Ereignisse machen und werde dazu jede einzelne Erinnerung kopieren.“
Gestern noch wäre ein verblüfftes „Das kannst du?“ die Antwort auf diese Bitte gewesen, doch inzwischen zweifelte niemand mehr an Harrys erstaunlichen Fähigkeiten,
die die des Jungen, den sie gekannt hatten, so außerordentlich überstiegen.
Er musste anhand seiner eigenen Erinnerung den Unterschied herausfinden und sie als Beobachter vielleicht nochmals erleben, bevor er eingreifen konnte.
Hermines Idee war genial.
Sie rollte ein riesiges Pergament aus.
Handlungsablauf – stand ganz oben.
In Hermines typischer Bonsaischrift kamen Zahlen, Daten, Fakten und Personen hinzu.
Sie fügte in ihrer geduldigen, wissenschaftlichen Art Punkt für Punkt hinzu.
Nach etlichen Stunden lehnte sie sich zurück. Es war spät geworden.
Harry, der immer wieder mal auf das Blatt geschaut hatte, fand bisher keine
Abweichung von seiner eigenen Erinnerung. Nur die Erinnerung an die Ereignisse, die Harry im Verbotenen Wald erlebt hatte, gab es hier nicht.
Er musste in der Zeit zurück. Mehr als drei Jahre.
Hermine und die anderen waren ja nicht auf der Lichtung gewesen.

Dann traten Hermine und Harry zusammen in dessen Erinnerung ein.
Erstaunt erlebte Hermine den Tod von Severus Snape und sah dessen Erinnerung im Denkarium.
„Oh Harry, er war nicht schuldig!“, sagte Hermine.
Sie registrierte jede Kleinigkeit.
„Wie schön deine Mutter ist“, sagte Hermine, als Harry in seiner Erinnerung den Stein der Auferstehung hielt.
Harry und Hermine erreichten die Lichtung. Hermine tastete nach ihrem Zauberstab.
„Den wirst du nicht brauchen!“, flüsterte Harry unwillkürlich.
Da stand Voldemort, auf dem Höhepunkt seiner Macht. Harrys Narbe kribbelte nicht mal.
Es war nur eine Erinnerung. Dann stürzten Harry und auch Voldemort.
Was sich auf der Lichtung abspielte sah er nicht, und Hermine bekam auch nichts mit, von seinem Treffen mit Albus in der Zwischenwelt,
obwohl Harry ahnte, es könnte auch ein Teil der Burg des Lichts sein..
Hermine hatte Tränen in den Augen, als Hagrid den leblosen Harry hochnahm.
Da entdeckte Hermine ihren Ron, neben sich selbst.
Neville tötete Nagini und beraubte Voldemort seines letzten Horkruxes.
Harry nahm Hermine an der Schulter, und sie verließen die Erinnerung.
Hermine begann sofort alles aufzuschreiben und fertigte auch hier ein großes Schema an, das sie mit Ihrer Bonsaischrift beschrieb..
„So kommen wir nicht weiter, Mine wir müssen in der Zeit zurück“, sagte Harry.
„Die ganzen Zeitumkehrer funktionieren aber nur im Stundentakt, und den Bestand haben wir im Ministerium ziemlich demoliert“, entgegnete Hermine.
Sie lehnte sich an Harry.
„Wir müssen auf die Burg des Lichts. Wenn wir ca. drei Jahre zurück wollen, müssen wir ca. 19 Tage zurück! Das müsste machbar sein“, sprach Harry.
Hermine trat einen Schritt zurück und schaute erstaunt.
„Seit wann beherrschst du Arithmetik? Das würde bedeuten, eine Minute auf der Burg entspricht einer Stunde auf der Erde?“, fragte sie Harry. Der bestätigte das Ganze.
Hermine holte ein neues Pergament und rechnete es nach.
„Gar nicht schlecht!“, sagte Hermine und wandte Harry den Kopf zu. Der drehte sich in diesem Moment und ihre Lippen berührten sich.
Völlig ungeplant.
Kein Zurückzucken, keine irritierten Blicke.
Hermine schlang ihre Arme um Harry und genoss diesen ungeplanten Kuss!
Harry erging es ähnlich. Er hatte ein Kribbeln im Bauch. Als er Luft holte, strahlte Hermine ihn an.
„Du küsst richtig gut. Darf ich noch mal?“, fragte sie, und ohne die Antwort
abzuwarten küsste sie Harry erneut.
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Avis

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Samstag, 1. Oktober 2011, 15:03

So...

Seit heute morgen habe ich nochmal Buch 1 gelesen und mich wieder wie ein Kind über die ganzen Witzeleien & über die lustigen abschnitte amüsiert. Wie ich schon mehrfach erwähnt habe fand ich das erste Buch einfach nur toll!
Jetzt bei Buch 2 vermisse ich ein wenig dein Kapitel dauergeposte.. :(
Jeden Tag warte ich auf eine Fortsetzung der neuen Geschichte.

Kleiner Kritikpunkt zum Schreibstil:
Ist mir vor allem im ersten Buch aufgefallen, dass du teilweise verdammt kurze Sätze hast. Aneinanderreihungen von Hauptsätzen lassen sich unangenehm lesen, genauso, wie 10fach verschachtelte Sätze.
Nur so,dass was mir so auffällt.

Dann zum Inhalt dieser Geschichte.

Mir gefällt das deine Story komplex ist. Mit Parallelwelt, und pipapo.
Hermine als Harrys Freund is bestimmt der Wunschtraum von vielen HP-Lesern gewesen und du verwirklichst das ganze.
Womit ich nicht ganz zufrieden bin, ist das Harry dass so einfach hinnimmt.
So vom Stil her:
"Joa Hermine is dass fehlende Element, also knall ich sie mal durch & Ginny is eh schon vergessen."
Ich hätte da vielleicht einen Gewissenskonflikt erwartet. Aber das ist deine Entscheidung. Ich werde deine FF aufjeden Fall weiterlesen, und Kritik und Lob anbringen wenn ich es für nötig erachte..

Mit freundlichen Grüßen
Avis
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

Avis

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Samstag, 1. Oktober 2011, 15:11

und noch ein kleiner störfaktor:

"Als die Professorin an der Treppe war und nicht zurückgeschleudert wurde, rannte die Umbrigde erneut los."

"„Versuchen Sie ruhig, in das Büro zu kommen!“, sagte die Umbrigde, überzeugt davon, dass es McGonagall genauso ergehen würde."

"Die Schuhe wurden der Umbridge zu klein, ihre Fussnägel wollten an die Luft."

die Artikel sind in diesem Fall unnötig und hemmen meiner Meinung anch den Lesefluss, weil sie einfach unpassend sind. Man kann sie in jedem der Fälle weglassen.
Und für meine Ohren klingt es ohne Artikel viel angenehmer.
Nur ein Vorschlag.


BTW:
das ganze ist nur um die Geschichte noch schöner zu machen. Deine FFs sind die, die mich am meisten fesseln. Ich möchte in keinem Fall den Autor schlecht machen sondern meine Meinung und Verbesserungsvorschläge kundtun
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

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Samstag, 1. Oktober 2011, 15:42

@Avis:
Die Artikelverwendung vor "Umbridge" schafft ja einen ziemlich abwertenden Ton, deshalb habe ich es als Beta dringelassen, als stilistisches Mittel. Natürlich kann man darüber streiten, ich versuche aber, meine "Eingriffe in den Text" so minimal wie möglich zu halten, sonst habe ich Angst, dass es am Ende nicht mehr die Geschichte wird, die ozoil erzählen will, sondern dass zu viel von mir reinkommt... ;)

Schön, dass es so aufmerksame Leser gibt, mal sehen, was der Autor selbst dazu meint.

Wenn ich an einigen langen trüben Winterabenden mal viel Zeit habe, werde ich auch Buch 1 nochmal im Zusammenhang lesen, mal sehen, was mir dann noch so auffällt...

ozoil

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Samstag, 1. Oktober 2011, 17:53

Hallo ihr Zwei!

Also ich habe einen groben Fahrplan wo ich mit meiner FF hinmöchte.
Ich habe auch nicht all zuviel Zeit, um meine Ideen auszuformulieren und alles zu überarbeiten.
Häufig mach ich ein Kapitel fertig und schicke es, sehr zum Leidwesen von Grit, zu ihr.

Die Paarung Hermine und Harry finde ich auch interessant.
Nur die einzige Möglichkeit für beide eine zufrieden stellende Lösung zu erreichen ist, die Vereinigung der Beiden, als Paar.
Sowohl Hermine wie auch Harry sind sich dieser Situation bewusst. Hermine mochte Harry ja schon immer mehr, wie sie zugab.
Harry weiss seinerseits, das er nur „über" Hermine zu Ginny zurückkommt.

Diese Gewissenskonflikte sind bei mir nur angedeutet. Harry, so wie ich ihn sehe, will auch mal mit dem Kopf durch die Wand.
Hermine ist für ihn mehr als ein Mittel zum Zweck.
Denn das 5. Element, ist das Element der Liebe! Und das hat mit mehr als nur dem Bett zu tun.

Ich finde es Klasse, dass du deine Meinung so schreibst.
Das hilft mir manches zu überdenken, in anderen Kapiteln stärker darauf zu achten.
Ob ich wirklich schon einen Stil beim schreiben habe weiss ich nicht.
Das Mittelmaß zwischen Haupt- und Schachtelsätzen zu finden, gelingt mir noch zu selten.

Na ja und die Umbrigde ist so ziemlich das Letzte, deshalb die Artikel!

Danke Avis und auch Dir Grit.
Ich hoffe ich schaffe es mich weiter zu entwickeln!
Ozoil -mehr Leistung bei weniger Verschleiß

Dieseldope - Chiptuning ohne Chip!
Fast wie Zauberei