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ozoil

Wildhüter

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41

Sonntag, 18. Dezember 2011, 15:31

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

Ich wollte euch einen schönen 4. Advent wünschen.

Vielleicht sollte ich ja noch ein Kapitel reinstellen.

Oder was meint ihr?
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hannahleinchenxx

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42

Sonntag, 18. Dezember 2011, 20:27

da mein computer mir teilweise nicht alle kapitel anzeigt, weiss ich jetzt nicht ob ich irgendwas verpasst habe und so aber ein review lass ich trotzdem mal wieder da.
die neuen kapitel gefallen mir echt gut. schön dass ron nun in das geschehen eingeweiht wird. vlad ist eine echt verwirrende gestalt, ich werde nicht wirklich schlau aus ihm. er weiss anscheinend auch mehr als er zugibt... hach, das ist alles reichlich verwirrend.
freue mich schon auf die nächsten kapitel... und darauf dass die pyramiden endlich zerstört werden... :)

ozoil

Wildhüter

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43

Sonntag, 18. Dezember 2011, 21:17

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

10. Vorbereitungen

Hermine hatte wieder einmal den Zeitplan der Schlacht vor sich ausgebreitet.
Sie fand einfach keinen Fehler. Eine Träne suchte sich ihren Weg.
Es war zu viel für die sonst immer so beherrschte Hermine.
Sie war verzweifelt, weil sie den Fehler nicht fand.
Harry reichte ihr ein Taschentuch und nahm sie in den Arm.
„Ich muss Brunner stellen, Mine. Der Brunner, der hier Prof. Snape getötet hat, gehört nicht in diese Dimension“, sagte Harry ruhig und bestimmt.
Seine Verbindung zu Ginny war sehr intensiv und kurz gewesen, hatte aber gereicht, ihn energetisch aufzuladen und so seinem Ziel näher zu kommen.
'Ginny ist mein Anker und meine Kraftquelle', dachte Harry, und wärmende Zuversicht durchströmte ihn, dieses Wissen hatte ihn verändert.
Er wusste nun, dass er die Pyramiden vernichten konnte - und er wusste wie.
Auf der Suche nach den schwarzen Pyramiden konnte er Hilfe gebrauchen.
Kingsley und die anderen hatten ein paar vage Informationen besorgen können, zu mehr waren sie hier, in der Kürze der Zeit, nicht in der Lage gewesen.
„Wenn ich nur mehr Informationen bekommen könnte. Ich glaube, ich sollte in die Höhle des Löwen gehen. Ins Ministerium und...“
Harry hielt mitten im Satz inne. Eine Idee, ein Geistesblitz hatte ihn förmlich elektrisiert.
Er brauchte den Stein der Auferstehung, um unschlagbare Verbündete zu haben und die Heiligtümer zu vereinen.
Sie sollten ihm helfen, die Pyramiden aufzuspüren.
Harry sah, dass ihn alle anschauten.
„Entschuldigt Freunde, aber ich hatte gerade eine Vision, die uns hilft, die Miesere hier zu beenden“, sprach er.
Hermine schaute ungläubig auf.
Luna blickte Harry an und flüsterte ihm zu:
„Du willst sie benutzen, die Heiligtümer, oder?“
„Kannst du Legilimentik?“, fragte Harry, ehrlich verblüfft, leise zurück.
„Na ja, so was ähnliches. Wenn ich entspannt bin, sehe ich manchmal, was die anderen denken“, gab Luna leise zurück.
Tja, das erklärt so manches, dachte sich Harry.
Zusammen mit Hermine und Luna machte sich Harry daran, einen Plan zu erstellen.
Hermine war voller Eifer, und auch Luna hatte gerade nicht viel von ihrer sonst so verträumten Art an sich.
Harry wollte weder Hermine noch Luna gefährden.
Ins Ministerium wollte er allein gehen, auch zu den Malfoys.
Aber er beschloss, sie trotzdem mit nach Hogwarts zu nehmen.
Er brauchte sowohl den Stein der Auferstehung als auch den Elderstab.
Wo der Letztere war, wusste Harry. Den Stein der Auferstehung hatte er in seiner Dimension im Wald fallen gelassen.
Ob sein zweites Ich es selbst ebenfalls getan hatte, wusste niemand.
Harry erschuf für Luna die Glasmaske der Unbekümmertheit.
Als Luna die Maske aufsetzte, schienen ihre Konturen zu zerfließen. Sie hatte ein Engelsgesicht und sah ungefährlich aus.
Harry wusste, dass jeder Schild, den Luna erzeugte, durch den Maskenzauber verstärkt wurde.
Sie vereinbarten sich in Hogsmeade zu treffen.
Während Luna und Hermine mit ihren Glasmasken noch übten, apparierte Harry schon bis an die Grenze zum Schloss.
Er verwandelte sich in einen Falken und flog als Tier durch die Schutzzauber zum Grab von Albus Dumbledore.
Harry verwandelte sich zurück und näherte sich dem weißen Grabmal seines Mentors.
„Accio, mein Elderstab!“, dachte Harry ganz intensiv und stellte sich vor, wie der Stab durch den Marmor glitt.
Kurz darauf befand sich der Stab in Harrys Hand. Er fühlte sich gut an. Mächtig, wie ein Teil von ihm selbst und unheimlich vertraut.
Da spürte er einen tastenden Aufspürzauber. Er verwandelte sich wieder in einen Vogel.
Harry erhob sich in die Lüfte und sah zwei Zauberer, die in Richtung Grabmal liefen.
Kurz darauf landete er sicher und unentdeckt in der Nähe des Treffpunkts, den er mit Luna und Hermine ausgemacht hatte.
Ein abgeschiedenes Plätzchen in Hogsmeade, abseits der Hauptstraße.
Hermine und Luna kamen fast zeitgleich an.
Als sie den Zauberstab sahen, schaute Hermine eher ängstlich.
Luna hingegen strahlte mit der Sonne um die Wette.
„Jetzt legt eure Masken an und denkt daran, im Verbotenen Wald gibt es eine Menge gefährlicher Kreaturen“,
flüsterte Harry eindringlich. Die beiden jungen Frauen nickten.
Hermines Dominomaske und Lunas Maske der Unbekümmertheit verbargen deren wahre Identität perfekt.
Die drei fassten einander an den Händen und drehten sich auf der Stelle. Kurz darauf erschienen sie auf einer kleinen Lichtung im dunklen Wald.
Die Sonne schaffte es auch am hellen Tag nicht, mehr als ein dämmriges Licht zu erzeugen.
Hermine zeigte auf einen umgestürzten Baum, an dem noch ein Stück Seil hing.
An dieser Stelle stand sie das letzte Mal mit Dolores Umbrigde.
Harry dachte an Grawp und was er wohl jetzt machte.
Langsam bahnten sich die drei einen Weg durch das dichte Unterholz. Jetzt standen sie vor einem Weg, der sich gabelte. Harry kam die Stelle nicht wirklich bekannt vor.
Luna trat an Harry vorbei auf den Weg.
„Kannst du ein Stück zurückgehen, das Einhorn traut sich nicht her“, flüsterte Luna, an Harry gewandt.
Harry entdeckte an der Gabelung das Einhorn und trat langsam etwas weiter zurück.
So schön und rein. Es war eine tierische Gestalt des Lichts.
Harry versuchte die Gedanken des Einhorns zu erreichen, während Luna es streichelte.
Das Einhorn drehte seinen Kopf, und die funkelnden Augen schauten direkt auf die Maske, die Harry verhüllte.
Überrascht vernahm er:
„Du Wanderer im Licht der Welten, sei gegrüßt. Ich lese in deinen Gedanken, was du suchst.
Hier in diesem Wald wirst du die geflügelte Kugel nicht mehr finden. Der uralte Stein in ihrem Inneren ist noch darin.
Eine kleine Frau mit bösem Gesicht und noch böseren Gedanken hat ihn mitgenommen. In der Nacht, in der dein Ebenbild von hier starb.
Kannst du dich bei Luna bedanken, für die Hilfe und das heimliche Füttern aller Kreaturen des Waldes?“
Das Einhorn hatte mit einer warmen, herzlichen Stimme in seinem Kopf gesprochen, die Harry an seine Mutter erinnerte.
Er bedankte sich im Namen des Einhorns bei Luna.
Hermine stand daneben und wunderte sich über nichts mehr.
Harry erzählte ihr, was er von dem Einhorn erfahren hatte, während Luna noch mit dem Tier schmuste.
Luna verabschiedete sich mit Harry und Hermine von diesem edlen Geschöpf.
Hermine fasste das Gehörte zusammen:
„Die Umbrige hat den Schnatz, das heißt, wir müssen ins Schloss!“
Harry überlegte eine Weile, ehe er antwortete.
„Ihr beide wollt Genugtuung, das kann ich sehr gut verstehen. Jede von euch bekommt einen Permanentschild von mir.
Bleibt in meiner Nähe, da kann ich euch am wirkungsvollsten beistehen“, sagte Harry.
Kurz darauf sprach er die Zauber.
Wieder spürte er den tastenden Aufspürzauber.
„Schnell, macht euch unsichtbar, wir bekommen Besuch“, sagte Harry - und keine Sekunde später war niemand mehr zu sehen.
Da erschienen zwei Zauberer. Einer war ein Greifer, den Harry schon mal gesehen hatte, der andere war niemand anderes als Fenir Greyback, der Werwolf.
Der unangenehme, beißende Geruch von Schweiß und Dreck wehte zu ihnen herüber.
„Ich rieche Mädchenfleisch, jung und lecker!“, grunzte er und sog die Luft prüfend ein.
Bevor es Harry verhindern konnte, machte sich Luna sichtbar.
„Na, mein Wölflein, hast du dich verlaufen?“, fragte sie mit unschuldiger, liebenswerter Stimme.
Greyback leckte sich gerade die Lippen, als aus dem Nichts eine von Hermine gelenkte lilafarbene Flamme auftauchte und den Werwolf einschloss.
Der Greifer reagierte schnell und schickte einen Fluch in Hermines Richtung.
Er hatte allerdings keine Chance gegen Harry, der den für Hermine bestimmten Sprengzauber in Richtung Greyback ablenkte.
Der Werwolf wurde von den Füßen gerissen und weggeschleudert.
Er blieb mit offenen Augen liegen, den Hals seltsam verdreht. Er war tot.
Luna schockte den Greifer, und Hermine veränderte sein Bewusstsein.
Die drei machten sich auf den Weg zum Schloss.
Sie waren schon eine Weile unterwegs, da hörten sie ein Getrappel und sahen die Zentauren vorbeiziehen.
Sie hatten den Greifer und auch den toten Greyback dabei.
„Die werden uns nicht bemerken“, erwiderte Harry - und tatsächlich erfolgte keinerlei Reaktion.
Sie liefen weiter und kamen an den verkohlten Überresten von Hagrids Hütte vorbei.
Wehmut ergriff Harry und auch Zorn.
Sie sahen das Schloss. Es war sehr ruhig und friedlich.
Harry meinte, an einem Fenster des Turmes eine Bewegung gesehen zu haben.
„Gehen wir gleich in das Schulleiterbüro?“, fragte Luna, und Hermine antwortete:
„Nein, da kommt die Umbridge nicht rein. Also hat sie immer noch das Zimmer, in dem die Verteidigungslehrer wohnen, oder?“
Es hatte angefangen zu schneien.
„Jetzt sieht man deutlich, dass hier jemand läuft“, bemerkte Hermine.
Harry lachte in sich hinein, sagte aber laut:
„Hat da jemand die Elemente vergessen?“
„Wie...“, setzte Hermine zu einer Verteidigung an. Doch jetzt hatte sie eine Lösung.
Sie ließ den Boden um sich herum gefrieren. So konnten die Füße die paar Schneeflocken nicht auftauen, und es wurden keine Fußspuren sichtbar.
„Geht doch!“, sagte Luna, als sei es das Natürlichste von der Welt.
Nach circa fünf Minuten erreichten sie das Schlossportal, und es war unverschlossen.
Harry spürte einen Zauber, der niemanden hinausließ, herein aber schon.
Über das Wieder-Herauskommen machte sich Harry noch keine Gedanken.
Sie traten ein.
Die erwartete wohlige Wärme blieb aus, im Gegenteil, es wurde eiskalt.
Dementoren! Harry dachte an den Moment, an dem er Ginny wieder in die Arme schließen würde.
„Expecto Patronum!“
Erstaunt sah Harry, dass sein Patronus ein Phönix war. Doch damit konnte er sich später beschäftigen. Sein Patronus jagte die Dementoren.
Hermines Otter und der Hase von Luna setzten ihnen ebenfalls zu.
Die Dementoren flüchteten, und im selben Moment flog die Tür zur großen Halle auf.
Da standen die Carrows und Dolores Umbridge. Sie schauten auf den Phönix, der hell wie der Vollmond strahlte.
„Das kann nicht sein! Wer sollte den Mut haben, hier einzudringen“, sprach die kleine krötengesichtige Hexe.
Schüler versuchten irgendetwas zu erspähen.
Harry sah Minerva McGonagall hinzukommen.
Sie stieß Prof. Sprout an und nickte mit dem Kopf in Richtung des Phönixes. Hoffnung stieg in ihren Augen auf.
Harry dirigierte den Phönix in Richtung Eingang und ließ ihn verschwinden.
Er griff die Hände der beiden jungen Frauen und flüsterte:
„Schützt die Schüler - und macht euch erst später sichtbar.“ Die beiden nickten.
Harry machte sich sichtbar.
„Du schon wieder!“, zeterte die Umbridge, und auch die Carrows waren nicht begeistert.
Die drei dachten sicher an ihren damaligen Kampf, der eigentlich keiner war.
Harry lief langsam zur Tür der großen Halle.
Der Tisch der Gryffindors war ziemlich leer. Die wenigen Schüler starrten fasziniert zu Harry.
McGonagall entdeckte den Zauberstab, den Harry in den Händen hielt. Sie flüsterte, doch es war für alle hörbar, mit hoffnungsvoller Stimme:
„Albus, bist du zurückgekehrt?“
Bei diesen Worten erbleichte Dolores Umbridge.
Die Carrows wanden sich zu McGonagall um.
„Halt das Maul, du Sabberhexe!“, weiter kam er nicht, denn Harry dachte:
„Langlock!“
Amycus fasste sich an den Hals, aber es kamen nur röchelnde Laute.
Alecto wollte sich rächen, an McGonagall.
„Wage es nicht, du Wurm!“, donnerte Harrys magisch verstärkte und verzerrte Stimme durch den Raum.
Alecto erstarrte mitten in der Bewegung. Panik breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
Harry suchte gedanklichen Kontakt zu Hermine. Er bat sie, mit Luna in Umbridges Büro nach dem Schnatz zu suchen.
Hermine nickte und verschwand mit Luna im Schlepptau. Die Maskenträger konnten einander sehen, trotz des Desillusionierungszaubers.
Vom Tisch der Slytherins traf ihn ein Fluch.
Ein arrogant aussehender Schüler, der Harry an den alten Malfoy erinnerte, hatte ihn abgefeuert.
„Kein Unverzeihlicher Fluch so hinterrücks? Ich bin enttäuscht!“, sagte Harry und errichtete einen magischen Wall, der die Schlangen umschloss und sie gleichzeitig auch schützte.
Dann überschlugen sich die Ereignisse.
Eine Schar schwarz gekleideter Auroren kam an und griff Harry ohne Vorwarnung an.
Minerva und die anderen Lehrer wollten schon helfen, doch Harry schützte sie und die anderen Schüler ebenfalls.
Die Flüche prasselten in Harrys Permanentschild, als er die Wälle errichtete.
Dann hatte Harry Zeit für die Angreifer. Er schockte sie alle in ein paar Sekunden.
Harry konnte nicht anders, er schockte auch die Schüler und Lehrer mit unterschiedlichen Dosen.
Die letzten waren Umbridge und die Carrows. Sie musste später bestätigen können, dass niemand dem Fremden geholfen hatte.
Harry kniete neben McGonagall und nahm den leichten Schocker von ihr. Er gab ihr einen Stärkungstrank und nahm die Maske ab.
„Bald ist alles vorbei, Professor, ich verspreche es“, sagte Harry.
„Potter, Sie leben, wie haben Sie das gemacht? Die Zauber, die Magie, sie sind so kraftvoll.
Ich dachte, Sie wären tot...“, flüsterte seine Hauslehrerin.
„Unkraut vergeht nicht, Professor. Sind noch mehr Zauberer oder Auroren im Haus?“, fragte Harry.
„Ja, die Schwarzen Hexen, bewachen das Schulleiterbüro und das von der Umbridge“, sagte sie.
„Professor, kümmern Sie sich nachher um die Schüler, ich muss mich um Luna und Hermine kümmern.
Umbridge und die Carrows erwachen in fünfzehn Minuten“, sprach Harry und stürmte hinaus.
Er hörte den Kampflärm und machte sich Sorgen.
Luna und Hermine wurden zurückgedrängt, und nur der Permanentschild verhinderte Schlimmeres.
Obwohl sich die beiden gut wehrten, hatten sie gegen die Masse der Schwarzen Hexen keine Chance.
Harry erschien - und ein paar der Hexen griffen ihn an.
Ein paar schnelle Zauberstabbewegungen später lagen die meisten geschockt und
gefesselt am Boden.
Bella und Zissy, die Junghexen, standen da und grinsten Harry herausfordernd an.
Zissy zog eine Schwarze Pyramide hervor.
Harry stürzte zu Hermine, dabei zog er den Phönixstab und den Elderstab heraus und nahm Hermine bei der Hand.
Ihr Stab zeigte ebenfalls auf die Pyramide.
Der Gesang des Phönixes ertönte - und zusammen mit dem Fluch aus den drei Stäben durchbohrte das Schwert von Gryffindor die Pyramide.
Sie zerbrach in sieben Teile, und das Wasser des Todes tropfte heraus.
Bella schrie auf, und Zissy schoss einen Todes-Fluch ab.
Er kam direkt auf Luna zu - und Harrys nebeliger Phönixschutzzauber würde zu langsam sein.
Da kam Fawkes und schluckte den Zauber! Harry schockte die beiden Hexen und setzte sie fest. Er sammelte Fawkes vom Boden auf.
In einem Häufchen Asche saß ein fast nackter Babyphönix. Harry musste in diesem Moment wieder an Dumbledore denken.
-Wer in Hogwarts um Hilfe bittet, dem wird Hilfe gewährt-
Das Schwert von Godric Gryffindor flimmerte kurz und verschwand wieder.
„Haben wir jetzt ohne Voldemorts Stab eine Pyramide zerstört?“, fragte Hermine.
„Ja, dann haben wir nur noch fünf zu finden“, entgegnete Harry.
Er öffnete die Tür des Raumes mit dem Schild.

Großinquisitorin Dolores Umbridge

Die Kätzchen huschten umher.
Harry warf eine Handvoll peruanischen Finsternispulvers in den Raum.
„Accio Harry Potters Schnatz“, dachte Harry und benutzte den Elderstab.
Die goldene Kugel kam angeschwebt und landete in der ausgestreckten Hand von Harry.
Es kribbelte in der Hand, und eine Welle der Macht rauschte über ihn hinweg.
„Lasst uns gehen“, sagte Harry und holte sein spezielles Flohpulver heraus.
Luna und Hermine schickte er zur Burg zurück.
Er selbst lief ins Schulleiterbüro. Die Gemälde klatschten.
Mit einem Ratzeputz-Zauber war der Schreibtisch von Albus Dumbledore wieder sauber.
Harry zog den Tarnumhang seines Vaters heraus und breitete ihn auf dem Tisch aus.
Dann nahm er den Schnatz in die Hand und sagte:
„Ich brauche dich jetzt, öffne dich!“ und der Körperspeicher gab den Stein frei.
In diesem Moment geschah es.
Es wurde dunkler und kälter, Harry drehte sich und …
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Neville L

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Montag, 19. Dezember 2011, 19:22

Mal wieder super spannende stories,

aber der Cliffhange vom letzten Kapitel. Einfach klasse.
Wenn du nicht noch ein Kapitel vor Weihnachten und Neujahr schaffst, wünsche ich Dir eine schöne freudige Weihnacht und ein guten Rutsch ins neue Jahr


Gruß

Neville

Avis

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Montag, 19. Dezember 2011, 20:10

hat mir wieder SUPER gefallen.. :)

frag mich wies weiter geht.. :)
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

ozoil

Wildhüter

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Samstag, 24. Dezember 2011, 08:44

Dankeschön!

Ich wünsche allen ein frohes Fest mit vielen Geschenken und besinnlichen Stunden im Kreise eurer Lieben!
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Samstag, 24. Dezember 2011, 14:44

mal wieder ein schönes kapitel!
der cliffhanger am ende ist echt gemein... verschwindet er jetzt wieder?
ich freu mich schon auf das nächste kapitel.
und auch ich wünsche allen ein frohes weihnachtsfest und einen guten rutsch!
lg hannah

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Wildhüter

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Samstag, 31. Dezember 2011, 18:28

...laß dich mal überraschen!
Die Antwort gibt es erst nächste Jahr!

Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2012
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ozoil

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Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:25

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

11. Der Retter in der Not

Gemeinsam saßen Ron und Hermine in ihrem Haus und überlegten, wie sie den Raum der Prophezeiungen unbemerkt aufsuchen konnten und vor allem, wie sie die Pyramide unschädlich machen sollten.
Den Elderstab zu holen war die eine Möglichkeit, Vlad den Stab seines Vaters abzunehmen eine andere. Vielleicht brauchte Ginny gar nicht den Zauberstab von Voldemort.
„Ginnys Stab und unsere müssten reichen, vielleicht gibt es noch einen Trick oder so“, sinnierte Ron vor sich hin.
Hermines Stab leuchtete.
„Ginny kommt gleich“, sagte sie.
Da klopfte es schon an die Tür.
Ginny stand strahlend davor. Sie fiel Hermine um den Hals und sagte:
„Ich hab die Lösung, ich hatte Kontakt zu Harry. Er hat zufällig eine Pyramide zerstört, mit dem Schwert von Godric Gryffindor!“, sprudelte sie los.
Das waren gute Neuigkeiten. Nur das Schwert war wieder einmal in der Hand des Ministeriums, sprich, Vlad kontrollierte es. Oder war es vielleicht wieder in Hogwarts?
Da meldete sich der Phönix-Button. Die drei sahen sich an und berührten ihn.
Fast im selben Moment waren sie in der Burg der Zauberer. Selly stand da, in ziemlich ramponierter Kleidung.
„Ich hab es nicht geschafft; der schwarze Zauberer ist in unsere Welt gekommen. Ich konnte es nicht verhindern.
Er hat sich den Weg regelrecht freigesprengt. Mich haben nur ein paar Brocken getroffen“, sagte sie resignierend.
Hermine und Ginny nahmen sie in die Arme und trösteten sie.
„Irgendwas haben die vor, ich habe ein Gespräch belauscht, kurz bevor der Übergang sich öffnete.
In dem ging es um irgendwelche Zwillinge, die ein Signal setzen sollten“, berichtete die Kriegerin des Lichts.
Keiner im Raum konnte damit etwas anfangen.

Am 11. September 2001 wussten sie, was der große schwarze Zauberer vorgehabt hatte. Er hatte mit dem Halifaxzauber das Wahrzeichen der Muggel in New York gesprengt.
Das World Trade Center. Luzifer musste auch in Amerika sehr fähige Zauberer im dortigen Ministerium haben, denn die Vergissmich-Teams hatten allen einen Araber als Täter suggeriert.
Die Augenzeugen berichteten von Flugzeugen, die in die Türme flogen. Hermine äußerte die Vermutung, dass die Piloten unter dem Imperius standen.
Die wenigsten Zauberer bekamen überhaupt etwas davon mit. Sie lebten in den Tag hinein wie immer und nahmen den Tagespropheten als Maß aller Dinge.
Sara Brunner informierte den Orden über mögliche Entwicklungen und Zusammenhänge. Sie hatte zu etlichen alten Kollegen gute Kontakte.
Karl hatte inzwischen herausgefunden:
Das Schwert von Gryffindor war in Hogwarts.
Hermine hatte angefangen einen Plan auszuarbeiten, wie sie in die Halle der Prophezeiungen gelangen konnten ohne erkannt zu werden.
Alle Ministeriumsmitarbeiter, und zu denen zählte Hermine, waren registriert.
Einerseits über die Zauberstäbe und zum anderen über einige spezielle Identifizierungszauber.
Die Glasmasken und die Unterstützung der Bewohner der Burg des Lichts brachten die planerische Wende.
Remus hatte mit James einen Imperturbatio-Zauber umgewandelt.
Der schützte jetzt Personen vor der magischen Identifizierung und wurde durch den Permanentschild begrenzt.
Am Abend des 30. Oktober traf Ginny bei Ron und Hermine ein.
„Los, jetzt mach mal, Hermine. Meine Mutter kriegt sich nicht ein, wenn wir an ihrem Geburtstag zu spät kommen.
Außerdem hab ich Hunger!“, sagte Ron nach einem Blick auf die Uhr und die leere Treppe.
Ginny nickte und kurz darauf kam Hermine herunter.
„Also, hier bin ich. Jetzt kann es losgehen! Du hast die Karten?“, fragte sie Ginny.
Die nickte und alle drei verließen das Haus, um kurz darauf zu disapparieren.
Diesen Dienstag hatten alle etwas eher Schluss gemacht. Ginny und Ron hatten es einfacher als Hermine.
Sie war in ihrem zweiten Ausbildungsjahr im Ministerium und nahm es sehr genau.
Ron hatte mit George beschlossen schon um vier zu gehen.
Sie landeten gemeinsam am Fuchsbau.
„Alles Liebe zum Geburtstag!“, riefen sie ins Haus. Molly öffnete die Tür und nahm alle nacheinander in die Arme. Sie strahlte.
George war noch nicht da. Arthur freute sich sichtlich, dass die Familie nach und nach eintrudelte. Er tuschelte kurz mit Ron.
Da waren dann auch schon George und Angelina angekommen.
„Liebe Mama, wir haben uns was Besonderes für dich überlegt. Wir werden dich am Wochenende bekochen, und anschließend wirst du mit Papa ins Konzert gehen.
Zu Celestina Warbeck, sie gibt ein Kammerkonzert vor 50 Leuten“, sagte George - und Ginny reichte ihrer Mutter zwei goldfarbene Karten.
Die konnte es nicht fassen. Tränen traten ihr in die Augen.
„Wie habt ihr das gemacht? Die Karten bekommen doch sonst immer nur die ganz Reichen oder die ganz hohen Tiere vom Zaubereiministerium“, stellte Molly fest.
Ron antwortete: „Beziehungen und eine immer bekanntere Tochter erleichtern einiges!“
Alle lachten, als Ron vor seiner kleinen Schwester abtauchte!
„Ich bin zwar jetzt Abteilungsleiter, aber solche Karten hat man mir nicht angeboten “ , sagte Arthur in einem resignierenden Tonfall.
Die Tafel war gedeckt. Dann kam endlich Percy, und die Familie war komplett.
Molly versuchte aus Ginnys Gesicht etwas herauszulesen. Ihr war nicht entgangen, dass sich ihre Tochter zum Positiven verändert hatte.
Die Stimmung am Tisch war nicht so ausgelassen wie sonst. Arthur und Hermine unterhielten sich leise. Percy hörte zu.
„Das hat zwar die Krieg geschrieben, aber ich denke, die Informationen hat sie von jemand anderem.
Die Aurorenabteilung hat etliche neue Befugnisse bekommen, und es sind einige komische Leute dabei“, zischte Percy.
Arthur legte seinem Sohn die Hand auf den Arm.
„Du musst ruhiger werden, sonst wirst du angreifbar!“ , mahnte er seinen Sohn.
„Was hat die Krieg denn geschrieben?“, fragte nun Molly. Etwas zerknirscht schob ihr Mann den Artikel des Tagespropheten rüber.
„Hatten wir den nicht abbestellt?“ , fragte Molly. Arthur nickte und sagte:
„Der ist aus dem Ministerium.“

Neuer Geheimorden

Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen erfahren habe, hat Harry Potter einen neuen Geheimorden geschaffen.
Über die Ziele ist nicht viel bekannt. Seine Erfahrungen im Verborgenen zu arbeiten, haben wir ja schon kennen gelernt.
Seit seinem Rauswurf als einer der Leiter der Aurorenabteilung ist nicht viel von ihm zu sehen.
Ob er seine unheimlichen Fähigkeiten ausbauen konnte, ist nicht bekannt.
Viele seiner ehemaligen Förderer sind tot oder verschwunden. Seine früheren Mitstreiter werden überwacht.
Sein Drang, die Macht an sich zu reißen, ist ungebrochen. Seien Sie wachsam, denn sie sind unter uns. Wir berichten weiter.
Mila Krieg


„Was soll das denn? Lauter Geschwafel!“, stellte Molly fest.
Hermine schenkte ihr einen ihrer genervten Blicke:
„Das ist ja das Gemeine. Es ist nichts Konkretes. Es wird getratscht, es wird irgendwas erfunden.
Die Aurorenabteilung hat neuerdings das Recht, jeden, auch die Nicht-Verdächtigen, vorläufig in Gewahrsam zu nehmen.
Das ist Willkür“, sagte Hermine gereizt und Arthur und auch Percy nickten.
Molly schaute zu Hermine.
„So hab ich das nicht gesehen. Ist es wenigstens wahr? Dass es einen neuen Orden gibt?“
Alle schauten jetzt neugierig zu Hermine.
„Ich werde ja überwacht, aber wenn ich was erfahre, erzähl ich es euch“, erwiderte Hermine mit einem schlagfertigen Lächeln.
Ron ließ sich entspannt zurücksinken und Percy schien enttäuscht.
Es war ein schöner Abend, aber auch der ging zu Ende.
Ron und Hermine gingen als letzte. Ginny schlief diese Nacht in ihrem Zimmer im Fuchsbau.
Es war spät in der Nacht, als Ginny von dem grauen Kater Duke sanft geweckt wurde.
Sie war sofort hellwach. Ein Gefühl von Gefahr beschlich sie.
Ginny schlüpfte in ihre Kleidung. Dann kniete sie sich vor Duke hin.
Sie konnte ihn verstehen. Er teilte ihr mit, dass zwei Hexen da draußen waren. Sie suchten das Haus.
Auf dem lagen nur die gewöhnlichen Schutzzauber.
Ginny machte sich unsichtbar, legte Warts verbesserten Schildpanzer an und aktivierte ihren Permanentschild, den sie noch zusätzlich auflud.
Sie wollte gerade nach draußen, da erschien die kleine Wächterkatze und maunzte:
„Es kommen noch mehr!“
Danach löste sie sich in Luft auf.
Ginny benachrichtigte Hermine und Selly. Dann versiegelte sie das Schlafzimmer ihrer Eltern und baute einen Schutzwall auf.
Sie ging nach draußen vor die Tür.
Die Schutzzauber reichten nicht weit. Sie sah deutlich, wie sich eine Hexe aufrichtete und sich zu einer anderen beugte.
Im hellen Mondlicht sah Ginny deutlich deren Geicht. Es war Bella.
Ginny errichtete einen speziellen Zauber, der das Haus schützte. Er wurde direkt in den Mauern wirksam.
So langsam wurde Ginny ungeduldig, wo blieb denn nur Hermine? Eine Ahnung stieg in ihr hoch.
Sofort informierte sie den Orden. Wut machte sich in ihr breit.
Da landete Selly neben ihr.
„Ich glaube, alle, von denen sie denken, sie arbeiten mit uns, werden angegriffen. Zeigen wir es ihnen!“, sprach sie kämpferisch.
Rücken an Rücken standen die beiden Frauen.
Ungesagte Flüche und Zauber bahnten sich ihren Weg. Die Schwarze Hexe mit der roten Strähne im Haar konnte nicht mehr ausweichen. Sie lag geschockt in einer Kugel gleißenden Lichts.
Ginny schickte Bella Flüche hinterher. Die war unglaublich schnell und beherrschte das Blocken der Flüche exzellent.
Den Namen der Kriegerin trug sie zu Recht. Ginny wurde von der Wucht der Flüche zurückgeschleudert.
Ohne Warts Spezialpanzer wäre es um sie geschehen gewesen.
Den nächsten Fluch nahm sie gekonnt an und lenkte ihn auf Bella zurück.
Die taktischen Spielchen der Jägerinnen machten sich jetzt bezahlt.
Bella wehrte den offensichtlichen Erstarrungszauber ab, als sie von ihrem eigenen Fluch von den Füßen gerissen wurde.
Ginny schockte sie und ließ ebenfalls eine Antiappariersphäre entstehen.
Selly amüsierte sich mit den restlichen vier Hexen gleichzeitig.
Bewundernd schaute Ginny zu, mit welcher Schnelligkeit und Präzision diese die Flüche und Zauber verschickte. Ginny schockte die am Boden Liegenden und errichtete die Schutzzauber.
Die Krieger des Lichts töteten nur, wenn sie überhaupt keine andere Möglichkeit hatten.
Selly und Ginny fassten sich an den Händen - und schon wirbelten sie herum.
Sie landeten in der Straße, in der das Haus von Ron und Hermine stand. Nichts. Niemand da.
Da meldete sich der Orden. Selly und Ginny apparierten in die Burg der Elemente.
Karl empfing sie.
„Wir haben sofort alles überprüft. Die Mitglieder der alten DA wurden von Auroren überprüft.
George hat Ärger mit ein paar Auroren, Ron und Hermine stehen ihm bei.
Dort wird aber nicht gekämpft. Am Grimmauldplatz waren auch ein paar Schwarze Hexen, dort hielten alle Zauber. Es scheint, sie hatten es auf dich oder deine Eltern abgesehen.
Neville haben sie mitgenommen - und seine Oma. Die hat Dawlish schon wieder außer Gefecht gesetzt. Alles okay mit euch?“, fragte er besorgt.
Ginny nickte.
„Okay, die Schwarzen haben es also auf mich sowieso - und ich denke, auf Ron, Hermine und natürlich auf dich, Ginny, abgesehen.
Hermine können sie über das Ministerium kontrollieren, deine Eltern auch. Tja und Ron über den Laden“, erklärte Selly.
„Du bist nicht greifbar. Durch deine Quidditch-Erfolge bist du bekannt und beliebt.
Der Klub ist nicht für jeden zugänglich und steht nicht unter der Kontrolle des Ministeriums.
Also muss man im Verborgenen gegen dich vorgehen. Ich bin dann wieder weg!“, sagte Selly bestimmt und disapparierte.
„Wie geht es Sara?“, fragte Ginny Karl.
Dessen Gesicht nahm einen weicheren Ausdruck an.
„Prima, sie hat viele kleine Zauber gelernt, und sie genießt es in Hogwarts zu unterrichten“, antwortete Karl, dann zeigte er Ginny noch den Aufenthaltsort der anderen Ordensmitglieder.
Die anderen wurden wirklich in Ruhe gelassen, so wie es Karl erzählt hatte.
Entweder wussten sie nichts von denen, oder was wahrscheinlicher war, sie konnten eine Zugehörigkeit zum Orden nicht beweisen.
Karls und Harrys Konspirationstaktik schien zu wirken.
Ginny verabschiedete sich beruhigt und reiste zum Grimmauldplatz.
„Die Herrin beehrt Kreacher wieder. Darf ich ihr ein Sandwich machen?“, fragte er unter vielen Verbeugungen.
„Gerne, ich komme mit in die Küche!“, sagte sie und setzte sich in Bewegung.
„Hast du was von den Hexen mitbekommen, Kreacher?“
Der alte Hauself nickte, bevor er antwortete.
„Die alten Schutzzauber halten sie fern und die neuen von Meister Harry sowieso!“
Ginny hatte das Gefühl, dass Kreacher seinen Herren wirklich vermisste.
Kreacher brachte das zubereitete Sandwich und sagte:
„Der Meister kommt doch wieder, oder?“
Ginny nickt und erzählte, dass sie Kontakt zu ihm hatte.
Die Augen des Elfen begannen wieder zu strahlen.
„Tja, der Meister ist in einer anderen Zeit“, sprach er.
Dieser Satz elektrisierte Ginny förmlich.
Die Zeit.
Harrys Uhr.
Blitzschnell überlegte sie, was zu tun war und lief schon zum Kamin.
Sie kam ohne Verzögerung in Georges Kamin über dem Laden heraus.
Von unten war eine lautstarke Diskussion zu hören.
Ginny ging nach unten.
Sie sah George und auch Angelina, die ihn davon abhielt, dem Auroren etwas zu tun.
Dann sah sie Hermine, die mit zornigem Gesicht und einem fast tötenden Blick einem anderen Auroren die Leviten las.
Ginny beschloss die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Sie steckte die Finger gerade in den Mund um zu pfeifen, da knallte ein Heuler auf den Boden.

„Aktion sofort beenden. Es liegt ein Missverständnis vor. Das Ministerium möchte sich bei den Inhabern entschuldigen. Gezeichnet Bertie Higgs“, tönte er, bevor er im Rauch verging.
Die Auroren verbeugten sich knapp und disapparierten.
„Das soll einer verstehen, erst hier antanzen und einen mitten in der Nacht aus dem Bett hauen,
wegen Besitzes unerlaubter Substanzen der Klasse 1A und jetzt - ein Irrtum?“, giftete George.
„Ist doch besser so, oder? Kommt ins Haus!“, kommandierte Ginny ihre Brüder und deren Freundinnen.
Die schauten sich kurz fragend an und trotteten hinein.
Als die Tür zu war, sagte Ginny:
„Perfekt!“
Sie wandte sich an Angelina und George.
„Kann ich die zwei mal kurz alleine sprechen?“ und deutete auf Ron und Hermine.
George nickte und zeigte auf eine Zimmertür.
Ginny schnappte sich Ron und Hermine und schob sie in den Raum.
Keine Minute später krachte es im Haus.
Angelina und auch George suchten die Ursache. Ron, Hermine und Ginny standen auf der Treppe und riefen:
„Hey, was soll der Radau?“ George zeigte auf die Überreste eines Bluffknallers. Angelina schaute die drei an. „Wieso seid ihr so außer Atem und verschwitzt?“
Die drei schauten sich an und Ginny fing an zu lachen. Es war ein befreiendes Lachen, das alle ansteckte.
Nach einer Weile fragte Ron: „Was hast du noch mal gefragt, Angelina?“
Die überlegte kurz und schüttelte nur noch den Kopf. Es wollte ihr nicht einfallen. Hermines erstaunten Blick zu Ron konnte nur Ginny deuten.
Den kleinen Vergessenszauber hatte auch George nicht bemerkt.
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Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:26

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

-Rückblick-

Als die Tür zu war, sagte Ginny:
„Perfekt!“
Sie wandte sich an Angelina und George.
„Kann ich die zwei mal kurz alleine sprechen?“ und deutete auf Ron und Hermine.
George nickte und zeigte auf eine Zimmertür.
Ginny schnappte sich Ron und Hermine und schob sie in den Raum.
Sofort legte sie den Muffliato auf den Raum und schaute auf die Uhr.
Sie zog Harrys blaues Flohpulver aus der Tasche und warf es um die drei herum. Als die rote Feuersäule sie umschloss, sagte Ginny: „Burg der Elemente, Harry Potters Zimmer, bitte!“
Genau dort landeten sie.
„Jetzt kann ich euch sagen, was ich vorhabe. Kreacher hat mich auf eine super Idee gebracht.
Wir nehmen den Zeitumkehrer von Harry, gehen vier Stunden in der Zeit zurück und suchen die Halle der Prophezeiungen auf.
Den hier nehmen wir mit!“, sagte Ginny und zog den Sprechenden Hut hervor.
Der sagte in seiner ureigenen Art: „Seid mir gegrüßt, Bezwinger des Dunklen Lords.
Doch was soll ich an diesem fernen Ort? Gerne will ich Hilfe geben, doch achtet dabei auf euer Leben.
Schweigen werde ich über diese Tat, sonst kommt' s womöglich zum Eklat!“
Hermine hatte blitzschnell erfasst, was Ginny vorhatte und fragte: „Hat dich jemand gesehen?“
Ginny schüttelte nur mit dem Kopf. Sie hatte sich niemandem gezeigt und auch niemanden ins Vertrauen gezogen.
Keiner, nicht einmal Karl, konnte diesen Desillusionierungszauber durchdringen.
Ron hatte mittlerweile auch zwei und zwei zusammengezählt.
„Das perfekte Alibi, im Gespräch mit ein paar Auroren. Hoffen wir, dass die Pyramide da ist und wir es schaffen sie zu vernichten.“
„Hoffnung, Ron, ist der Verräter am Glauben!“, dozierte Hermine, und Ron verdrehte die Augen. Allerdings achtete er darauf, dass Hermine das nicht sah.
Ginny hatte die Masken der Dunkelheit herausgesucht. Sie sahen dann alle gleich aus.
Die Besonderheit der Maske war, dass schwarzmagische Flüche verstärkt zum Ausgangsort zurückgeschleudert wurden.
Jeder legte sie an - und Ginny und Hermine machten erst sich und dann Ron unsichtbar. Ron trug den Sprechenden Hut.
Sie stellten sich eng zusammen, und Ginny band alle drei mit in den Zeitumkehrer ein. Dann drehte sie die Zeit um vier volle Stunden zurück. Sie hatten mit den ganzen Vorbereitungen über eine Stunde vertrödelt.
Hermine sagte:
„Denkt daran, niemand darf uns sehen, auch wir selbst nicht! Und nun los, auf zum Raum der Wünsche!“
Ginny lief voraus, die anderen folgten ihr.
Sie war mit Harry so oft von einem zum anderen Raum gegangen, dass es ihr allein keinerlei Schwierigkeiten bereitete, die richtige Tür zu finden.
Kurz darauf standen sie im Raum der Prophezeiungen. Vorsichtig und absolut lautlos bewegten sie sich.
Ginny schaute auf den Ring, den sie sich von Harrys Mutter ausgeliehen hatte. Der kleine Pfeil am Kranz zeigte nach rechts.
Sie erspähten nach kurzer Suche eine Art Schrein. In ihm stand eine Schwarze Pyramide.
Ein Schleier aus Nebel lag auf der Pyramide.
Hermine war sich sicher, dass es irgendein unbekannter Zauber war, der mit Sicherheit jemanden herbeirief.
Wie allerdings das Schwert von Gryffindor aus dem Hut kommen sollte, wusste keiner.
Sie hatten schon vor längerer Zeit verschiedene Szenarien durchgespielt.
Da diesmal aber kein offensichtlicher Schutzschild zu sehen war, wollten sie direkt angreifen.
Hermine und Ron erzeugten den Elementzauber. Ein spiralförmiger Strahl aus fünf Farben raste auf die Pyramide zu, und Ginny schickte einen Lichtzauber auf den Weg.
Beim Auftreffen des spiralförmigen Zaubers wurde es unerträglich hell.
Der Nebel verflüchtigte sich, und Ginnys Lichtzauber prallte ein paar Zentimeter vor der Oberfläche ab.
Ein hohes Lachen war zu hören, das alle an die gestörte Bellatrix Lestrange erinnerte.
Es war allerdings Serena, die Großmeisterin der Schwarzen Hexen mit ein paar ihrer Schülerinnen.
„Wer ist so dreist, uns sich hier entgegenzustellen? Zeigt euch, ihr Feiglinge!“, giftete sie los.
„Und wer ist so dreist, uns im Zaubereiministerium entgegenzutreten, obwohl man nicht dazugehört?“, fragte Hermine mit veränderter Stimme.
Serena trat zu der Pyramide und nahm sie in die Hand.
„Also gut, ihr wollt euch nicht zeigen, dann sollt ihr in ihr aufgehen!“, rief sie und richtete die Pyramide nach der Stelle aus, von der Hermines Stimme gekommen war.
Ihre Schülerinnen stellten sich schützend an ihrer Seite auf.
Ron und Hermine hatten ihre Positionen geändert. Ginny wollte einen Schockzauber auf Serena abfeuern, überlegte es sich aber anders.
Fünf schnelle und ungesagte Schockzauber - und fünf der sieben Schülerinnen von Serena sanken zu Boden.
Allerdings gelang es den anderen beiden, Ginny zu treffen, und durch den Schild sah man deutlich ihre Position. Serenas Zauberstab wirbelte herum.
Ein mächtiger grünlicher Zauber schoss auf Ginny zu, die gerade die beiden anderen Schülerinnen ins Reich der Träume schickte.
Ron und Hermine mühten sich den Sammelzauber auf Serena zu lenken. Da geschahen mehrere Sachen gleichzeitig:
Ron sah den Strahl, der auf Ginny zuschoss, und in diesem Moment materialisierte sich das Schwert von Godric Gryffindor, und die koboldgearbeitete Klinge reflektierte den Zauber.
Der kam exakt mit Ron und Hermines Elementsammelzauber an.
Ein lautes Knacken ertönte - und die Pyramide zerfiel in sieben Teile. Das Wasser des Todes floss über die Hände von Serena.
Ganz bleich schaute die Großmeisterin der Schwarzen Hexen auf die Trümmerstücke in ihrer Hand. Das Wasser machte ihr nichts aus.
Rasend vor Wut schickte sie gefächerte Flüche auf Rons und Hermines Standort.
Ginnys Schocker brachte die Großmeisterin zum Wanken. Sie verschwand in einer Wolke von schwefligem Rauch.
Hermine legte einen Antiapparierfluch auf die Schülerinnen der Schwarzen Hexe.
Ginny schickte an Bertie Higgs eine Nachricht, wo man Eindringlinge ins Ministerium finden kann, die durch einen Antiapparierfluch festgehalten werden.
Sie schaute auf die Uhr. Etwas mehr als eine Stunde war im Raum der Prophezeiungen vergangen.
Sie verließen das Ministerium auf demselben Weg, wie sie hereingekommen waren, über den Raum der Wünsche.
Von der Burg aus apparierten sie in die Winkelgasse. Die Masken hatten sie in der Burg gelassen. Jetzt kam es nur noch auf das richtige Timing an.
Sie gingen in den Laden und warteten auf den Heuler aus dem Ministerium.
Ron nahm einen Bluffknaller aus einem Regal und versteckte ihn.
Als die drei sich selbst und auch George und Angelina vorbeilaufen sahen, überkam sie eine unwahrscheinliche Erleichterung.
Sie hatten eine Pyramide zerstört. Der Weg für Harry war offen. Der Bluffknaller ging los, und George und Angelina stürzten die Treppe hinunter.

-Rückblickende-
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Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:55

Geniale Fortführung.. :)

und vor allem ein langes Kapitel. :)

Die Rückblende is cool. Auch wenn ich immer noch der Meinung bin dass die Hexen persönliche Merkmale haben sollten.. Narben über den Augenbrauen, verschiedenfarbige Augen und so weiter.. :)
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

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Freitag, 6. Januar 2012, 10:00

RE: Geniale Fortführung.. :)

Danke Avis für die Anregung. Ich werde das für ein paar der Hexen machen.
Mugaba hat ja ihre rote Haarsträhne.

Einen schönen Feiertag euch allen!
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Freitag, 13. Januar 2012, 19:13

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

12. Der Auftrag


Es wurde dunkler und kälter, Harry drehte sich und erschrak.
Er hatte schon viel gesehen, trotz seines geringen Alters.
Ein hochgewachsener, spindeldürrer Mann stand da.
Im ersten Moment hatte er an einen Geist gedacht, der da stand.
In seinem Umhang, transparent als wäre er aus Spinnweben gemacht. Die Knochen waren zu sehen und schienen wie Elfenbein zu schimmern.
Über den kahlen Schädel spannte sich die Haut. Diese Augen faszinierten Harry.
Sie lagen tief in den Höhlen und waren ganz schwarz. Man könnte sich in ihnen verlieren, soviel hatten sie schon gesehen.
Links und rechts von Harry erschienen vertraute Gestalten. Seine Eltern, Sirius, Dumbledore, Snape und Remus. Sie winkten. Alles war gut.
„Du besuchst den Tod, um ihm sein Geschenk zurückzubringen? Das kann nur ein wahrer Nachfahre der Peverells.
Sie haben mich damals geschickt ausgetrickst, und ich hatte viel Spaß bei der Suche nach ihnen.
Ich habe sie alle irgendwann gefunden.
Du, Harry Potter, bist bisher der kurzweiligste Spieler und machst deinen Ahnen alle Ehre.
Wir werden noch viel Spaß miteinander haben.
Ein anderer manipuliert geschickt die Welten.
Du hast sicher schon erkannt, dass alles irgendwie zusammenhängt.
Die Schwarze Pyramide hat Luzifer einst von mir gewonnen. Er hat es geschafft sie zu vervielfältigen.
Mit ihr kann man gezielt in die Dimensionen und in die verschiedenen Ebenen der Zeit reisen. Dieser Brunner hat nach seinem Willen versucht die Dimensionen zu beeinflussen.
Du, Harry Potter, wirst alle Schwarzen Pyramiden vernichten, doch das hattest du ja ohnehin vor.
Die, die einst mir gehörte, findest du bei Luzifer. Du musst sie an dich bringen. Dafür bekommst du von mir diesen Anhänger von Salazar Slytherin.
Er wird dir helfen gegen die Dunklen zu bestehen! “
Harry, der den Redeschwall über sich ergehen ließ, griff mechanisch zu, als der Anhänger vor seinem Gesicht baumelte. Ein Gefühl der Wärme und der Geborgenheit durchflutete ihn.
Da war auch eine Stimme in seinem Kopf, die freudig erregt wisperte: „Endlich wieder ein Träger mit vertrauten Blut, vertraue mir, denn ich gehöre dir."
Mit einem kaum wahrnehmbaren Lächeln nickte der Tod ihm zu.

„Ich dachte, du bist ein Teil der dunklen Seite?“, fragte Harry.
Entrüstet schnaubte der Tod:
„Ich bin ein Teil des Lebens und nur dafür da, jeden zu seiner Zeit zu holen und auf den Weg zu bringen.
Zum Licht oder zur Dunkelheit. Keine der beiden Seiten hat ein Recht auf mich.
Ich halte das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Gut und Böse. Keiner kann ohne den anderen existieren.
Was willst du mit dem Stab, dem Stein und dem Umhang machen?“, fragte der Tod lauernd.
Gelassen antwortete Harry:
„Eigentlich möchte ich den Stab in das Grab von Albus zurücklegen, dann ist seine Macht vielleicht irgendwann gebrochen.
Der Umhang, der ist praktisch und wird in der Familie bleiben.
Den Stein kannst du gleich haben, die Meinen sind wieder hier!“, sprach Harry und tippte sich auf die Brust. Die Schattengestalten des Steins flogen in Harry hinein.
Der Tod streckte die Hand aus, und Harry legte den Stein der Auferstehung hinein.
Die dunklen Augen musterten Harry eindringlich. Er nahm den Stein an.
„Ja, du bist ein würdiger Gegner, Harry Potter, und wirklich ein Auserwählter. Das Amulett wird nur dir dienen, und es wird dich warnen, wenn es dir nicht helfen kann.
Lass uns noch lange spielen, Harry Potter!", sprach der Tod mit erhabener Stimme und deutete eine leichte Verbeugung an.
Harry erwiderte diese und stand urplötzlich wieder im Turmzimmer der Schulleiter.
Hermine sagte da ganz aufgeregt:
„Was machst du? Eben warst du ganz durchsichtig - und wo ist der Stein der Auferstehung?“
Harry schaute an sich hinab und antwortete dann:
„Was macht ihr noch hier? Ihr solltet doch längst in der Burg sein? In Sicherheit!“
Kleinlaut sagte Luna:
„Ich habe gesehen, was du vorhast - und wir sind dir gefolgt. Hermine wollte eigentlich nicht mit!“
Harry nickte verstehend. Sie hatten sich Sorgen gemacht und wollten helfen. Es ist sehr schön Freunde zu haben.
„Ich hab den Tod gesehen“, sagte Harry, und Luna kam auf ihn zu.
Sie betrachtete den Anhänger.
„Das Auge der Kobra, das Amulett von Salazar Slytherin“, sagte sie ehrfürchtig, und schaute auf die aufgerichtete silberne Schlange mit den grünen Smaragdaugen.
„Wo hast du das denn her? Es ist schon so lange verschwunden, und man dichtet ihm die tollsten Eigenschaften an“, flüsterte Luna schwärmerisch.
Hermine hatte davon noch nichts gehört, deshalb fragte sie nach:
„Was soll der Anhänger können?“
Luna antwortete ohne nachdenken zu müssen:
„Er gibt dir Macht über die Schlangen, er zwingt den anderen deinen Willen auf, und er schützt dich vor den falschen Freunden.
Die Kobra soll auch den Träger beschützen können“, endete sie ganz leise.
Das wäre sehr interessant, dachte Harry für sich. Er betrachtete sich und die Kobra an der Halskette im Spiegel.
Harry meinte gerade gesehen zu haben, dass die grünen Augen rötlich aufgeleuchtet hatten.
Er lauschte in sich hinein. Er war ausgeglichen und ruhig. Die beiden Frauen vor ihm schauten ihn ehrfürchtig an.
Die Sache mit dem Tod beschäftigte Harry immer noch. Er wollte wissen, was der Anhänger konnte.
„Kommt, wir nehmen den offiziellen Weg!“, forderte er Luna und Hermine auf.
Die Masken saßen perfekt - und die Schilde hielten. Harry hatte sie heimlich aufgeladen, um das Selbstbewusstsein der beiden Frauen nicht zu gefährden.
„Fertig?“, fragte er, die beiden nickten.
„Na dann los!“
Für alle sichtbar liefen die drei Maskenträger durch das Schloss.
Harry rechnete mit einem heißen Empfang. Wie Recht er damit hatte, spürte er wenig später.
Es war Dolores Umbrigde, welche die drei als erste bemerkte.
Sie liefen gerade die Treppe zur großen Halle hinunter.
„Da sind sie, sie sind in das Schloss und in mein Büro eingebrochen! Ergreift sie!“, zeterte sie.
Harry erfasste mit einem Blick, dass jetzt keine Junghexen, sondern die wildesten und erfahrensten Hexen bereitstanden um ihn zu vernichten.
Allerdings bewegte sich auf das Gezeter der Umbrigde niemand.
Harry sah bei McGonagall ein heimliches Lächeln und kurz darauf, wie dieses plötzlich gefror.
Dann sah Harry den Grund. Hinter ihnen stand Serena, die Großmeisterin der Schwarzen Hexen, die ihn mit ihren eisblauen Augen musterte.
Mugaba hatte ihre Tochter Bella und eine Menge jüngerer Hexen um sich gescharrt und sich auf der gegenüberliegenden Treppe postiert.
Eine hochgewachsene Hexe mit einer richtigen Hakennase erwartete Harry und die anderen in der Halle.
Die meisten Schüler standen im hinteren Teil der Halle und wurden beobachtet. Nur die Slytherins durften sich frei bewegen.
Wieder ergriff die in Rosa gekleidete Umbridge das Wort:
„Die sind nur zu dritt, nehmt sie fest und werft sie in die Kerker!“, giftete sie.
Harry hatte eine Idee:
„Du wagst es! Du! Wer bist du, dass du das Wappen meiner Familie trägst und behauptest du seist mit den Selwyns verwandt.
Offenbare dich mir, dem Erben von Slytherin!“, donnerte Harrys Stimme in den Saal. Etliche Slytherins und auch Mugaba hatten das Auge entdeckt.
Die Großinquisitorin von Hogwarts war gar nicht groß. Das Krötengesicht verkniffen schaute sie zu den Schwarzen Hexen.
Die schienen unschlüssig.
Mehrere der Todesser, die ebenfalls anwesend waren, schauten sehr ungläubig.
Serena zeigte, warum sie die Großmeisterin war: „Serpensortia!“ , schrie sie - und aus ihrem Zauberstab flog eine Kobra.
Harry bewunderte Luna und Hermine, die keinen Schritt zurückwichen. Sie vertrauten Harry voll und ganz.
„Nimm dir die Zauberin in Rosa!“, sagte Harry auf Parsel. Die Kobra richtete sich auf und schlängelte sich in Richtung von Dolores Umbridge. Die schrie auf und wich zurück. Die Hexe mit der Hakennase führte einen ungesagten Fluch aus. Harry lenkte ihn ab, und ein Todesser sank getroffen zu Boden.
„Ob du der Erbe von Slytherin bist oder nicht, ergib dich, oder du wirst uns kennen lernen“, sagte Serena. Dabei blitzten die blauen Augen gefährlich auf.
Luna mit ihrem Engelsgesicht trat hervor:
„An eurer Stelle würde ich den Meister nicht ärgern!“, sagte sie leise, aber trotzdem für alle hörbar. Sie wurde belächelt.
Die Spannung war unerträglich.
„Wir gehen jetzt hinaus. Wir wollen nicht kämpfen, aber wir fürchten euch nicht.“
Das sagte Harry ruhig und bestimmt.
Er nickte den beiden anderen Maskenträgern zu und schritt auf das Portal zu.
„Sie werden sie nicht weit kommen lassen!“, sagte gerade Mugaba siegessicher zu ihrer Tochter.
Harry fühlte kurz einen Wärmeschwall auf der Brust und gewahrte ein rötliches Leuchten. Schon schritt er durch das Portal. Es fühlte sich an, als müsste man durch Wasser laufen.
Das Amulett hatte den Zauber, der das Portal sicherte, verändert.
Es dauerte einen Moment, dann hörten sie Serena schreien:
„Stellt sie und vernichtet sie!“
Das Schlossportal spie eine Menge Feinde aus.
Todesflüche, Schocker und Sprengflüche schwirrten durch die Luft.
Harry nahm seinen und den Elderstab in die Hand und machte eine kurze, heftige Handbewegung. Das Heer der Angreifer schrie auf. Jeder spürte ein heftiges Brennen auf der Haut.
„Dies ist eine Warnung!“ sagte Harry. Luna und auch Hermine nutzten die Gelegenheit um dichter zu Harry aufzuschließen.
Auch die Carrows handelten und setzten Dämonsfeuer frei.
Das passte nicht allen, denn die wenigsten waren in der Lage es zu kontrollieren.
Hermine stöhnte auf, und Luna kam panisch näher zu Harry.
Das Dämonsfeuer sah aus wie ein gigantischer Drache aus Feuer, mit einigen Feuer speienden Köpfen.
Jetzt konnte Harry zeigen, was er bei den Buschmännern in Australien gelernt hatte.
Da zündeten immer wieder Leute den Busch an, um an Bauland zu kommen. Hier hatte Harry gelernt, wie man das Feuer mit Hilfe der Elemente besiegt.
„Bleibt hinter mir, es kann euch nichts passieren!“, raunte Harry den beiden zu.
Er konzentrierte sich ganz auf die Elemente. Sein Zauberstab war nicht zu sehen.
Eine Staubfontäne wirbelte herum und nahm immer mehr Erde mit. Ein Hagelschauer ging auf dem Feuerdrachen nieder.
Das Eis schmolz und verdampfte. Der Staub nahm die Feuchtigkeit auf und wurde immer dunkler und schwerer.
Einzelne schlammige Flecken verunstalteten den Drachen aus Feuer bereits, als Harry einen gewaltigen Platzregen auf dem Dämonsfeuerdrachen niedergehen ließ.
Harry mischte noch Hagel dazu und dann bittere Kälte.
Das Dämonsfeuer verlor an Geschwindigkeit, und immer mehr Stellen verklebten mit dem schlammigen Dreck.
Harry zückte seinen Zauberstab und sprach einen machtvollen Schock-Gefrierzauber aus.
Das Dämonsfeuer war erstickt, und etliche Hexen ergriffen die Flucht vor Harry und seinen Begleitern.
Unter den Augen aller holte er das selbst entwickelte Flohpulver heraus - und in einer roten Flamme verschwand er mit Hermine und Luna.
Serena schaute Mugaba an, die ebenso wie ihre Tochter auf die Stelle starrte, wo eben noch die drei Maskenträger gestanden hatten.
Bella sprach aus, was viele dachten: „Das geht nicht, ich kann hier draußen kein Flohpulver benutzen und apparieren auch nicht!“
Unbehaglich wandte sie sich ihrer Mutter und der Großmeisterin zu:
„Wer war das - und was waren das für Zauber?“
„Das, mein Kind, frag ich mich auch!“, sagte eine gar nicht glückliche Mugaba.
Serena dachte für sich: „Solch einem Gegner bin ich noch nicht begegnet - und eigentlich will ich das auch nicht!"
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Samstag, 14. Januar 2012, 15:25

Viele Jahre war ich hier im Forum nur gelegentlicher stiller Mitleser. Fanfiction war mir immer suspekt, die ersten Dinge, die ich gelesen haben kitschig und stilistisch unbrauchbar.
Doch dann habe ich in den Weihnachtsferien den ersten Teil (das erste Buch) dieser Fanfiction entdeckt und begierig verschlungen. Ich war und bin vollkommen begeistert!
Die Story ist logisch, der Stil ist gut lesbar und das Erzähltempo angenehm schnell. Trotzdem gibt es viele tolle Details, die man erst beim zweiten Lesen richtig zu schätzen weiß... Man merkt richtig, das hinter der Fortsetzung eine richtige Logik steckt und die weitere Handlung schon einige Kapitel zuvor angelegt ist, so dass später auf Aspekte zurückgegriffen werden kann. So etwas Gutes hätte ich von einem "Hobbyautoren" nie erwartet, doch um so mehr freue ich mich darüber und warte nun ungeduldig auf jede neue Zeile.
Bei Buch zwei finde ich es auch sehr gelungen, dass die Schriftfarbe abhängig von der Dimension/dem Handlungsstrang ist. Das hilft einem als Leser sehr gut dabei, sich zurecht zu finden.
Aber der Grund meines Posts und meiner Forenanmeldung war eigentlich schlichtweg der, dass ich mich ganz ganz herzlich für diese tolle Fortsetzung bedanken möchte, die ich hier nun quasi zum Nulltarif lesen und Stück für Stück mitverfolgen kann. Gäbe es sie als Buch, stünde ich am Erscheinungstag in der Buchhandlung um sie sofort zu erwerben, doch wird das ja leider nicht gehen...
Trotzdem hoffe ich sehr, dass es qualitativ genauso toll weiter geht und warte dafür auch gerne geduldig auf jedes weitere Kapitell.
Also noch einmal: Vielen vielen Dank für diese tolle Fortsetzung!

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Samstag, 14. Januar 2012, 17:55

Bei mir war es Ende 2010 auch genau diese Geschichte, die mich überhaupt dazu gebracht hat, FF zu lesen. Und jetzt bin ich immer die erste, die die neuen Kapitel lesen darf ( Beta ;) ) .

Deshalb bitte nicht wundern, wenn ich hier im Thread nicht so viel zum Inhalt und zur Umsetzung sage - das habe ich immer schon vorher gemacht. Vielleicht hat ozoil sogar schon ein paar graue Haare davon gekriegt... ;)
Hier geht's zu meiner FF
Charitys Geheimnisse

Viel Spaß beim Lesen!

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Samstag, 14. Januar 2012, 18:09

Nur Altersbedingt!
Du holst mich immer an der richtigen Stelle ab. Für mich ist immer alles logisch, da ich weis wo ich hin will!
Das ich Denksprünge mache, zeigt mir Grit super auf.

@Hektorchen
Dein Kommentar geht runter wie Öl!
Schön das es dir gefällt.

Ich wünsche mir weiterhin so tolle Leser und, dass der Grit (mein Ausrufezeichenkiller!) der Spaß am korrigieren und Beta lesen nicht vergeht!

-ganz gerührt schluchz und euch alle --knuddel--
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Samstag, 14. Januar 2012, 18:24

mal wieder ein supertolles kapitel.
wie harry das dämonsfeuer vernichtet hat ist echt beeindruckend aber es muss auch noch irgendwie einfacher gehen oder?
ich meine, im siebten band sagt hermine doch sie habe sich nicht getraut es zu benutzen weil es nur schwer kontrollierbar sei. das würde aber doch heissen dass hermine es auch zu dem damaligen zeitpunkt schaffen könnte wenngleich auch mit hohem risiko...
die reaktionen der hexen sind auch schön beschrieben. ich mag die irgendwie(also die hexen, weil sie mir nicht so böse vorkommen...)
deine geschichte ist unübertroffen...
glg hannah

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Samstag, 14. Januar 2012, 20:37

Gigantisch

Dieses Kapitel, gefällt mir bisher von ALLEN die du bisher geschrieben hast am besten.. :)

fulminant, spannend und detailreich.. :)
Wenn der Schrank umfällt sind wir alle alle tot! :)

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Samstag, 14. Januar 2012, 21:16

RE: Gigantisch

Danke, Danke!
Hoffentlich kann ich das Niveau halten.
Erfolgsdruck!

Ein schönes WE euch allen.
Danke für eure Kommentare!
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Dienstag, 17. Januar 2012, 18:38

Harry Potter und die Versuchung des Dunklen

13. Dunkles Zwischenspiel

Vlad sass in seinem Schloss Bodiam Castle, in East Sussex. Er hatte die Muggel mit ein paar einfachen Abwehrzaubern ferngehalten.
Die Burg wurde früher von einer Filmproduktionsfirma hin und wieder als Drehort benutzt.
Serena, seine Mutter, hatte dafür gesorgt, dass man sich in den umliegenden Dörfern gruselige Geschichten erzählte.
Die Dementoren, die für den Schutz des Schlosses zuständig waren, taten ein Übriges. Von außen sah das Schloss wie eine baufällige Ruine aus.
Im Gegensatz zu Luzifer und anderen schwarzen Zauberern liebte Vlad Luxus und die Annehmlichkeiten des Lebens.
Mit Hilfe der Schwarzen Hexen und einem Heer von Hauselfen, die von Dunkelalben bewacht wurden, hatte er das Schloss instand setzen lassen und es diente ihm nun als geheimes Domizil.
Er saß in seinem pompösen Zimmer im Südturm und schaute hinaus.
Alles verlief so, wie er es vorausgeplant hatte.
Seine Mutter war eine exzellente Taktikerin, und die Ausbildung durch Luzifer war sehr gut.
Serena, die heutige Großmeisterin der Schwarzen Hexen, hatte in jungen Jahren von Luzifer den Auftrag erhalten, Tom Riddle zu verhexen.
Sie war außerordentlich stolz auf den Erfolg ihrer Mission, denn das Ergebnis – Vlad – konnte sich sehen lassen.
Tom Riddle wusste von all dem nichts, und auch Vlad erfuhr erst spät, wer sein Erzeuger war.
Serena erkannte bald, dass ihr Sohn sehr aufgeweckt war und viele Sachen konnte, die andere mühsam erlernen mussten.
Auch Luzifer fiel auf, dass Serenas Sohn ausgezeichnete Anlagen hatte. Er förderte ihn und als er sich bewährt hatte, begann seine Ausbildung.
Seine Mutter brachte ihm die hohe Kunst der Intrige bei, die taktischen Winkelzüge des Verzauberns und Verführens.
Dann kam der Tag, an dem er auf die Erde reiste. Seine Mutter hatte Lord Voldemorts Zauberstab ausfindig gemacht und gab ihn Vlad.
Der Stab spürte die Verbundenheit des Blutes. Dass sein alter Herr und Meister und sein neuer Meister Vater und Sohn waren.
Sie waren füreinander bestimmt.
Niemand außer ihm selbst hätte das Wissen aus dem Zauberstab seines Vaters holen und nutzen können. Dieser Blutzauberschutz von Lord Voldemort hatte dafür gesorgt.
Wie es Lord Voldemort geschafft hatte, von ihm, Vlad, als seinem Sohn zu erfahren, wusste nicht einmal seine Mutter.
Brunner war der einzige, der davon wusste und Kontakt zu dem Dunklen Lord hatte.
Sein Vater, den er nie kennengelernt hatte, hatte in seinen Zauberstab bewusst einige Informationen eingegeben, die ihn vor einer Weile zu dieser Truhe in dieser Höhle führten.
Darin waren uralte Bücher voller tiefer, schwarzer Magie und die Zugangswege zu den gefährlichsten Tieren und Kreaturen der Unterwelt. Dunkeldrachen, Feuerskorpione und anderes Getier.
Das Wissen seines Vaters war in vielen Bereichen unvollkommen - und er hatte sich zu oft auf andere verlassen.
Er hatte auch das Wissen aus diesen Büchern nicht angewendet.
Vielleicht blieb ihm hierfür keine Zeit, oder er brauchte erst die Grundlagen.
Das Wissen war für Vlad leicht verständlich, denn seine Ausbildung zum Schwarzmagier begann recht früh.
Er sog sie schon mit der Muttermilch in sich hinein.
Die Schmach, die sein Vater erlitten hatte, würde er rächen. Wie es Potter geschafft hat, den Lord zu besiegen wusste Vlad inzwischen - und was die Liebe vermag, auch.
Deshalb hatte er sich mit dieser Blutsverräterin getroffen und hatte ihr den Tipp gegeben.
Aus der Familie der Prevetts waren viele starke Kämpfer hervorgegangen. Diese Ginevra Weasley war stark geworden - und ein Spielchen hätte er ganz gern mit ihr gewagt.
Wie sie damals dastand. In der Kälte der Nacht, glühend vor Hoffnung.
Es würde eine Zeit lang nicht langweilig werden, bis er sie unterworfen hatte.
Sie würde Potter helfen, denn auch wenn sie alle täuschten, er wusste, dass dieser Black, eigentlich Potter ist.
Aber erst musste Potter die Pyramiden vernichten, dann wäre das Werk von Brunner zerstört.
Auf den Kampf mit Potter freute er sich. Er war zuversichtlich diesen Balg des Lichts zu vernichten.
Seine Fingerspitzen hatte er aneinander gelegt. Bei dem Gedanken an Potter hatten sich seine Hände zu Fäusten geballt.
Seine Mutter hatte ihn mehrfach gewarnt, mit ihm zu kämpfen, aber Mütter sind immer ängstlich.
Obwohl ihm die letzten Ereignisse gezeigt hatten, der Feind hatte sich weiterentwickelt.
Gestern, als Bella ihm die Niederlage beichtete und ihm alles ganz genau erklären musste, wusste er, diese Selly wollte er unbedingt haben - und diese Granger auch.
So als Spielzeug seiner Fantasien.
Dieses große, weiche Bett könnte Geschichten erzählen...
Dann musste Bella für seine Begierden herhalten.
Sie hatte eine schlimmere Bestrafung erwartet, als das Spielzeug für die Nacht zu sein.
Vlads Gedanken schweiften ab, zu seinem großen, aber absolut geheimen Plan.
Diesen geheim und vor allem vor jedermann geheim zu halten, war Vlads größte Sorge.
Mit ausgefeilter Okklumentik, verschiedenen Tränken und Zaubereien hatte er es bis jetzt geschafft.
Wenn Luzifer dahinter kam, hätte er die längste Zeit existiert, egal wo, er würde eliminiert werden.
Es klopfte leise an der Tür. Das konnte nur Bella oder seine Mutter sein. Niemand anders kannte dieses Zimmer.
„Ja!“, sagte Vlad, die Tür öffnete sich einen Spalt weit und Bella schlüpfte herein.
Er musterte sie. Die schwarzen Haare, die Stupsnase und die grünen Augen machten sie hübsch und begehrenswert.
Auch die Proportionen ihres jungen Körpers gefielen Vlad. Ja, seine Gunst hatte sie verdient. Das Vertrauen nur bedingt.
Er traute niemandem weiter, als vom Pentagramm auf Bellas Handrücken bis zur Haut, auf der es tätowiert war.
Der Abstand tendierte gegen Null.
Das Vertrauen von Vlad zu anderen ebenfalls.
„Herr, ich habe die Anweisungen weitergegeben. Die vorläufig Festgenommenen aus der Mysteriumsabteilung sind wieder frei.
Herr, verzeiht die Frage, gibt es einen Verräter - oder war es ein Zufall?“, fragte sie mit ängstlicher Stimme.
„Bella, ich mag kluge Hexen, deshalb bist du auch meine Verbindung zur Großmeisterin. Ich denke, es war unser Leichtsinn, der den Kreaturen des Lichts diesen einen Sieg schenkte.
Wir werden wachsam sein, oder hast du einen Verdacht?“, fragte Vlad, und seine Hand fasste ihr Kinn und hob es an, so dass er Bella in die Augen schauen konnte.
Sie war keine gute Okklumentikerin. Er fand keinen Verdacht in ihren Gedanken.
Er registrierte, dass die Berührung in ihr ein Verlangen nach mehr Nähe auslöste.
„Du darfst mich heute Abend wieder besuchen - und jetzt lass mich allein.“, sagte Vlad und gab ihr einen Klaps auf den Po.
Als er allein war, richtete er den Blick auf den leeren Kamin. Kurz darauf loderte ein dunkelrotes Feuer darin.
„Groll, komm her!“, rief er hinein. Es dauerte eine Weile - und die Flammen spuckten einen Dunkelalben aus.
Er war eine imposante Erscheinung, da er mit 1,50 m recht groß war.
Die wilde Haarpracht mit diesen wippenden Zöpfen, die wie züngelnden Schlangen aussahen, umgebenen seinHaupt und machten sein Aussehen einzigartig.
„Meister, was kann ich für Euch tun?“, sprach er mit einer kratzigen Stimme, der man anmerkte, dass sie nicht oft gebraucht wurde.
„Was macht der Dolch?“, fragte Vlad, und der Alb griff sich unter den Umhang und holte ein Stück schwarzes Metall heraus.
Mit viel Fantasie konnte man ein messerähnliches Objekt erkennen.
„Es wird, Meister, es ist bald vollbracht!“, sprach er, wobei sich sein Mund kaum bewegte.
Vlad nickte nur. Das Wissen, um diese spezielle Waffe überhaupt herstellen zu können, verdankte er den Büchern seines Erzeugers.
Den Alb zu finden, der sie herstellen kann, war eine schwere Aufgabe gewesen, aber auch diese hatte er im Verborgenen gemeistert.
Stolz war er auf sich.
„Du darfst dich wieder entfernen um weiterzuarbeiten, sagte Vlad, und der Alb stürzte sich wieder in den Kamin.
Vlad löschte sein Feuer der Dunkelheit und begab sich hinaus. Kaum jemand hatte Zugang zu seinem Schloss.
Er betrachtete seine kleine, aber schlagkräftige Truppe.
Ein Dutzend Zauberer, die er aus Askaban geholt hatte und die er nun ausbildete.
Für sie brauchte er keinen Imperiusfluch. Sie waren ihm treu ergeben.
Er grinse dämonisch in sich hinein.
Sie hatten keine andere Wahl, denn alle hatten den unbrechbaren Schwur abgelegt, jeden seiner Befehle zu befolgen, oder in den Tod zu gehen.
Die beiden Halbriesen hatte er in Bulgarien aus dem Gefängnis befreit. Sie waren nicht die intelligentesten, aber treu und brutal.
Die Dunkelalben, die er mitgebracht hatte, waren sehr gute Kämpfer, nur wirklich zaubern konnten sie nicht.
Dafür waren sie unbezahlbar im Kampf ohne Zauberstäbe. Selbst Riesen oder andere magische Geschöpfe waren ihnen schon mal unterlegen.
Damals, als er aufbrach in die wilden Tiefen des Kaukasus', um die Feuerskorpione zu finden, hatte er ihre Kampfkraft und Kunstfertigkeit gesehen.
Zwei Dutzend dieser wilden kleinen Krieger folgten ihm seitdem.

Da trat ein über zwei Meter großer Afrikaner auf ihn zu. Seine Haare waren ganz kurz, und er hatte links und rechts eine rote Flamme eingefärbt.
Seine Augenlider waren weiß, und er hatte dunkle Augen. Seine Pupillen waren ebenfalls weiß.
Er hatte leuchtend rote Schriftzeichen auf dem Körper. Am auffälligsten war am rechten Oberarm ein rötliches Mal.
Ein Hexenpentagramm und in der Mitte ein gehörnter Dämon, der sich mit seiner Zunge immer wieder über die blutrünstigen Lippen leckte.
Maruk war der erste der neuen Garde, der roten Teufel. Alle hatten dieses Mal.
Er war vor einiger Zeit zu Vlad gekommen und hatte seine Dienste angeboten. In Afrika kannte man ihn als den Drachenbezähmer.
„Maruk, was macht deine Dunkeldrachenzucht?“, fragte er den Hünen.
„Sie wachse und werde größe!“, dröhnte seine Stimme in gebrochenem Englisch. Er fröstelte, denn er stand mit nacktem Oberkörper da.
„Geh wieder hinab in deine dunklen Hallen und besorg dir was Warmes zum Anziehen. Ich brauche dich demnächst öfter hier oben“, sprach Vlad.
Maruk nickte und unter einer leichten Verbeugung verschwand er in die unterirdischen Räume, in denen seine Lieblinge saßen.
Die Zucht solcher Geschöpfe war schwer, aber Maruk war besessen von der Idee, einen Drachen zu züchten, der schwarz wie die Nacht ist und Feuerkugeln spucken kann, die der Drache lenken kann.
Die jetzigen Dunkeldrachen schienen sich in die richtige Richtung zu entwickeln.
Das war eine Macht, der nicht viele etwas entgegensetzen konnten.
Für Vlad stand fest, wenn die Bedrohung durch die Pyramiden beseitigt sein würde, dann musste er sich um Harry Potter kümmern.
Er war ein Problem geworden. Seine Mutter hatte ihm so einiges erzählt.
Sein Wissen war gut und seine Zauberkraft sehr stark. Sein Vater hatte Potter immer unterschätzt.
Diesen Fehler würde er nicht wiederholen.
Auch die Freunde von Harry Potter waren starke Zauberer - und dieser ominöse Orden...-
Fudge war der Meinung, er existiere noch. Dieses Mal hatte keiner etwas mitbekommen, selbst Vermutungen, wer dazugehört, wurden nicht geäußert.
Ob er sie auf der Burg trainierte? Etliche Auroren hatten etwas von der Burg und von Potter erzählt.
All diesen Fragen würde er nachgehen müssen. Die Ministerien in Europa waren erfolgreich unterwandert worden.
Da hatte die Hexen seiner Mutter gute Arbeit geleistet.
Er sinnierte weiter und fragte sich, was ihn erwartete, wenn er Potter gegenüberstehen würde.
Sein Blick ging in die Ferne.
Jetzt, da eine Pyramide zerstört wurde, konnte es nicht mehr lange dauern, bis Harry Potter wieder hier, in seiner Heimatdimension, ankommen würde.
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