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Mittwoch, 22. Juli 2009, 16:31

Smells like teen spirit

Hey Leute,
habe ne FF angefangen,muss aber nun mal unterbrechen.Schreibt mir, wie es ist. Und was ich noch verbessern kann.

Also ich bin Bray Weasley, der Sohn von Percy Weasley, aber gar nicht so, wie er. Ich bin der Rebelle und war schon immer gegen die heile Welt von Dad. Außerdem mache ich viele Sachen,die er sehr missbilligt( zum Beispiel Quidditch, ,, ist ja reiner Selbstmord", pflegt er zu sagen.) Ich bin sein unehelicher Sohn, aber Audrey sorgt sich um mich, wie um ihren eigenen Sohn.Sie hat mit Dad eine Tochter namens Sophie. Jo, wir beide haben sehr gestrengte Eltern. Aber man gewöhnt sich dran. Ich habe meine kleine Schwester sehr lieb. Seit diesem Jahr bin ich Mannschaftskapitän der Gryffindors und obwohl Quidditchspieler doch sehr heiß begehrt sind, bin ich immernoch Single.
Aber nun komme ich zu meiner Geschichte.

Kapitel 1: Zwischen Hoffen und Bangen
"Leute,ich weiß,dass wir das schaffen,ich habe euch doch nicht umsonst so strict trainiert!" Ich sah in die Runde. Ich weiß, dass sie mich verstanden. Ich sah auf die Uhr und nochmal in die Runde. Es waren fast alle aus meiner Familie in der Mannschaft. Rose, Molly und Hugo waren die Jäger und Vic und Louise die "menschlichen Klatscher" und dann gab es noch Al,der Sucher war und ich natürlich,der Hüter. Aber heute fehlte Al und ich musste Sucher sein. James war dafür Hüter.
Ich sah auf die Uhr und erschrak:"Leute,wir müssen raus.Wir sind schon 5 Minuten zu spät." Das war ja auch mal was. Ist noch nie passiert.
Aufgeregt gingen wir aufs Feld. Die Slytherins waren schon da. Wir gaben uns die Hand und Scorpius versuchte meine zu zerquetschen. Ich zuckte nicht mal mit der Wimper. Der konnte mich doch mal gewaltig. Dachte sich, dass er sich mit seinem reichen Daddy einfach alles leisten konnte! Aber beim Quidditch zählte zum Glück nur das Können. Da konnte er sonst wie viele Galleonen auf dem Konto haben. Wir stiegen auf die Besen und es ging los. "Und sie sind gestartet", vernahm ich die Stimme von Lee-Chi. "Und wir wundern uns sehr über die Aufstellung von Mannschaftskapitän Bray Weasley. Wie es scheint hatte er gesundheitlich auch sehr in der letzten Zeit zu kämpfen, kann sich aber noch auf dem Besen halten.Und schon ist Gryffindor im Ballbesitz,aber da kommt auch schon der Treiber der Slytherins und haut Rose den Klatscher voll in den Nacken. Aua, das tat bestimmt weh und vor Schreck lässt sie auch noch den Quaffel fallen.Doch schon hält ihn Hugo in der Hand und düst weiter. Die Aufstellung ist doch ziemlich effektiv.Ich dachte schon, dass er sich gezwungen fühlt, seine Familie aufzunehmen." Verdammt, dass Lee aber auch immer einen solchen Mist reden musste. Natürlich hatte ich etwas abgenommen stressbedingt, aber das musste er doch hier nicht ausdiskutieren.
Während ich ihm zuhörte, suchte ich weiterhin nach dem Schnatz. Wutsch! Es erwischte mich voll von der Seite. Scorpius wollte mich absichtlich vom Besen hauen. Mit nur einer Hand hing ich noch am Besen und dachte daran, dass Dad die ganze Zeit sagte,dass es für mich zu gefährlich wäre. Mühevoll schwang ich mich wieder auf meinen Besen. "Also nach diesem beabsichtigten Foul schafft es Bray zum Glück wieder auf seinen Besen, aber das kann ja mal jeden passieren,dass er aus Versehen einen Mitspieler vom Besen haut und nicht bestraft wird-"Man hörte die Ironie in seiner Stimme."Lee-Chi, halt den Mund", sagte Professor McGonagall völlig entnervt.Das Spiel ging weiter und wir machten 5 Tore.Doch dann haute auch die andere Mannschaft durch. Es war dieses mal ein wirklich erbittertes Spiel. Wir schenkte uns wirklich überhaupt nichts. Außerhalb des Platzes waren Slytherins und Gryffindors natürlich miteinander befreundet, aber auf dem Platz herrschte Krieg.
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Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:53

Nach zwei Stunden stand es dann 120 zu 140 für uns und wir wussten nicht, wie weiter. Nun fing es an zu nieseln und nach weiteren 30 Minuten dachte ich nur noch:,Scheiße,wenn es noch anfängt zu regnen,dann-`Just in diesem Moment fing es doch wirklich noch an zu regnen. Ey, dafür hatte ich echt keine Nerven.
Ich sah mich um, Hugo machte mir ein Zeichen und ich holte uns eine Pause. "Ey wenn das noch so weitergeht, dann spielen wir bis in die Nacht!",fing er nach seiner Landung gleich an. Rose giftete gleich zurück: "Dafür kann Bray doch garnichts!" Ja, es war einfach wunderbar, wenn die Geschwister im Team waren. Das gab einem so viel Liebe und Wärme. "Hey, keinen Streit!", ging ich gleich dazwischen. "ich versuche ihn nun zu fangen aber falls es euch mal aufgefallen ist. E schüttet wie aus Eimern, ich sehe auch nicht viel mehr als ihr." Manchmal gingen die echt davon aus, dass ein Sucher super Augen hatte und bei der schlimmsten Brühe noch etwas sah.

Also ging es weiter und fing richtig an zu gießen. Ich drehte eifrig meine Runden, aber ich fand ihn einfach nicht. Doch plötzlich erblickte ich ihn. Er schwebte bei den Toren rum. Ich drehte meinen Besen um und los ging die Jagd. Doch der Schnatz war echt flink. Nun schraubte er sich höher und höher. Und drehte plötzlich nach rechts ab. Ich dachte nicht lange nach, sondern lenkte scharf nach rechts und folgte dem Schnatz, welcher auf die Tribüne zusteuerte. Ich versuchte noch schneller zu sein und schloss meine Hände um das kalte Eisen. Glücklich riss ich den Arm hoch und lenkte von der Tribüne weg. Ich war so euphorisch, dass ich den herannahenden Klatscher nicht sah. Er erwischte mich an der Seite, sodass ich vom Besen kippte. Danach wurde mir schwarz vor Augen.
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Sonntag, 26. Juli 2009, 14:52

Ich richtete mich kerzengerade im Bett auf: "Haben wir gewonnen?" , fragte ich und sah mich leicht verwirrt um. Ich war im Krankenflügel. Huch! Dad saß neben mir. Er hatte tiefe Augenringe und sah allgemein sehr müde aus. Ich fragte mich, wie lange er so schon hier rumsaß und darauf wartete, dass ich wach wurde.
Unsicher lächelte ich ihn an. "Dad?" Erleichtert atmete er auf: "Gott sei Dank, dass du wieder wach bist.“Ich verstehe wirklich nicht, wie du es mal wieder schaffen kannst so dämlich von einem Klatscher erwischt zu werden!" Grinsend zuckte ich mit den Schultern, was aber noch ziemlich wehtat. Langsam legte ich die Hand auf den Bauch und erinnerte mich, wie der Klatscher mich getroffen hatte. Neugierig zog ich mein Oberteil hoch und sah die blauen Flecke. "uh", murmelte ich unzufrieden, aber mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Wir hatten ja dennoch gewonnen! "Aber Dad, was machst du hier?", fragte ich nun neugierig in seine Richtung. Wie lange war ich bewusstlos gewesen? "Du bist bei Quidditch abgestürzt bist du bewusstlos geworden. Und ich habe mir solche Sorgen gemacht und bin sofort hergereist. Ich habe dir die ganze Zeit gesagt, dass du nicht Quidditch spielen sollst. Das ist nichts für dich. Aber du hörst ja nicht auf mich.“"
Das klang sehr vorwurfsvoll und dieses machte mich so wütend: "Die ganzen Jahre ist dir das völlig schnuppe und nun musst du auch nicht noch auf besorgt machen. Das ist mein Leben und ich will es leben, wie ich will. Du, du warst beim Spiel, habe ich Recht?" Ich glaubte nämlich nicht, dass er einfach so hier erschien, wenn er hier nicht eh gewesen wäre. Er hatte sicher auch Mum mal wieder sehen wollen.
Bevor er aber antworten konnte, kam Sophie herein. Und das auch noch mit einem Jungen an ihrer Hand, aber was für einem! Der wäre Dad nie ins Haus gekommen. Er hatte ein Ohrring und ein Piercing."Hi, Bray. Wie geht’s dir? Alles klar? Ich wollte dir Cormac vorstellen. Von ihm habe ich dir ja schon ganz viel erzählt."“ Dann wandte sie sich an Dad: "Daddy, das ist Cormac. Mit ihm bin ich schon seit Monaten zusammen." Ich wusste nicht, welche Reaktion sie sich erahnte, aber „Dad sah so aus, als würde er jeden Moment in Ohnmacht fallen. "Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?“" , flüstert er entsetzt. "Doch nicht so eine Kanalratte!" Okay, das war wirklich fies von ihm!“ "Doch Dad!"“, und mit diesen Worten drehte sie sich um und küsste ihn leidenschaftlich.“ Entsetzt sah Dad sie an und schüttelte den Kopf: "Ich werde da auf jeden Fall mit deiner Mutter reden.“ Trotzig sah Sophie Dad an: "Gut , ich komme mit. Dann kläre ich das gleich mit ihr."“ Und ehe ich mich versah war ich alleine mit Cormac im kKrankenflügel.
"Ihr habt wohl viel Stress mit euren Eltern, oder?“ Sophie erzählt mir ständig davon, dass sie Stress hat, weil sie Dinge tut die ihrem Vater nicht gefallen. Wo ich nun auch drunter falle", meinte er langsam und steckte die Hände in die Taschen. "Na ja. man muss das meiste ignorieren und dann geht das auch eigentlich. Wir tanzen den beiden schon schön auf der Nase rum. Wir sind ein eingespieltes Team. Dad hat aber fast einen Anfall bekommen. Das war echt gefährlich von Sophie. Ich glaube der Stress fängt nun erst richtig an. Dad wird sich das nicht einfach gefallen lassen. Aber viel kann er eh nicht mehr ändern. Noch schlimmer wäre es aber für ihn, wenn Sophie und ich ein Paar wären.“ Er kann eigentlich recht froh sein, dass wir noch nicht auf die Idee gekommen sind", entwich es mir.
Lachend sah mich Cormac an. Es war echt komisch, wir hatten nie miteinander gesprochen, aber nun verstanden wir uns super. Ich erfuhr sogar im Laufe des Gesprächs, dass er sich nun in der 7. Klasse befand und gern als Fluchbrecher bei Gringotts anfangen würde.
Die nette Atmosphäre wurde nur durch einen plötzlichen Lärm gestört und schnell erkannte ich die streitenden Stiimmen. "Dad, ich liebe Cormac und du hast ihn mir nicht zu verbieten. Mum hat dir doch gesagt, dass er ein sehr guter Schüler ist und sein Job ist ja nun auch nicht so daneben!" Die Stimmen kamen immer näher, bis die Tür aufgerissen wurde. "Ich denke trotzdem, dass er einfach zu alt ist und du nicht zu ihm passt. Was ist denn mit Sean? Den haben wir doch im Sommer eingeladen und du hast dich mit ihm super verstanden."“ Oh Gott! Er wollte sie echt mit dem Arsch von Welt verkuppeln. Sophie ging zu Cormac und sah ihn traurig an. "Komm, lass uns verschwinden. Ich brauch mal etwas frische Luft.“" Sie lächelte mir etnschuldigend zu und ging mit Cormac an der Hand raus. Ich sah Dad an und schüttelte kurz den Kopf. Er war vor Ärger ganz puterrot im Gesicht. "Na, hast du die Schlacht verloren?"“ Er ließ sich auf den Stuhl nieder und sah mich total fertig an. "Ja, sie redet von Liebe, dabei weiß sie doch gerade mal wie man so etwas buchstabiert Ist dir klar, dass sein Vater in Askaban sitzt? Ich habe letztes Jahr seine Verhandlung geführt.“" Ach, dann war ihm Cormac einfach nicht gut genug. Müde sah Dad auf die Uhr. "Ich denke ich reise nun nach Hause. Morgen muss ich wieder arbeiten. Stell nichts an, ja?"“ Er wuschelte mir noch einmal durch das Haar und ging raus. Ja, dachte ich. Dad, so ist das nun mal mit uns. Wir sind nicht mehr deine Marionetten.
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LordVoldemort16

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4

Sonntag, 26. Juli 2009, 21:58

hmm
also gut geschrieben
man kann sich gut in bray reinversetzen

aber die chaps sind viel zu kurz finde ich nen bisschen mehr fülle

mach weiter so

5

Montag, 27. Juli 2009, 13:35

Ich verspreche dir, dass die chaps länger werden. Lass mir bitte nur ein bisschen Zeit. Aber danke, dass meine Geschichte so gut ankommt.
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6

Dienstag, 28. Juli 2009, 10:37

Kapitel 2: Erinnerungen und ein Neubeginn
Ich erinnerte mich zurück. Früher waren wir Dads Lieblinge gewesen. Er war auf uns sehr stolz gewesen. Ich hatte Klavierunterricht und Sophie Klarinette. Dad konnte mit uns überall hingehen und wir waren immer die kleinen süßen Engel. Doch dann kam ich das erste Mal zu spät nach Hause und war sofort unzuverlässig. Dad war von da an nie wieder stolz auf mich. Er suchte immer etwas, was er an mir auszusetzen hatte. Und ich wurde deswegen auch immer unzufriedener. Wenn ich Klavier spielte, störte es ihn nur noch und außerdem hatte er von da an immer was an mir auszusetzen. Ich war ja nun mal sein unehelicher Sohn und passte deswegen nicht in sein vollkommenes Leben. Sophie blieb aber immer seine kleine Prinzessin, während ich der Rebell wurde. Ich machte in der Schule nie die Dinge, welche Dad von mir verlangte. Zum Beispiel war ich nie ein Streber. Dad und die Lehrer verlangten von mir mehr, aber da musste ich sie ganz schön enttäuschen. Trotzdem war ich sehr intelligent und das reichte immer zu guten Noten und gelegentlich auch mal zu sehr guten. Dann fing ich an nur Scheiße zu bauen. Ich musste sehr oft nachsitzen und das brachte Dad auch auf die Palme und ich bekam in den Ferien dann auch noch Hausarrest. Aber ich lernte nie aus. Dann wurde ich in der dritten Klasse suspendiert, weil ich einen ganzen Korridor versumpft hatte. Dad musste mich beschämt von der Schule abholen. Ab da war ich nur noch sein Sohn und nicht mehr sein cleverer, kleiner Liebling.
Und als ich dann Quidditch spielen wollte, war ich echt unten durch. Er sprach mit mir eine Woche kein Wort, weil er diese Sportart als zu gefährlich einstufte.

Und nun ist Sophie auch so wie ich. Tja, ich hatte Dad nun mal alles versaut. Sophie hat nun auch gemerkt, dass man auch richtig leben kann und nicht nur so, wie Dad es von uns verlangt. Nun hatte er keine Vorzeigekinder mehr. Ich war das schon seit langem nicht mehr und Sophie musste sich nun in ihr neues Leben rein arbeiten.
Ich lag aber die den Tag lang brav im Krankenflügel und stellte nichts an. Als ich dann endlich draußen war, konnte ich es gar nicht erwarten auf meinen Besen zu steigen und wieder zu trainieren. Madam Pomfrey hatte mir etwas gegeben, was die Schmerzen unterdrückte, da ich sonst wahrscheinlich nicht einmal hätte aufrecht stehen können. Und leider kam dann noch dazu, dass ich einfach unbelehrbar war. Also schnappte ich mir meinen Besenund wollte mich auch dem Weg machen, doch ich machte den größten Fehler der Welt. Ich ging nämlich in die große Halle, da mir gesagt wurde, dass Rose dort war. "Bray!"“, hörte ich eine Stimme, die sehr wütend klang. Erschrocken drehte ich mich um. Shit! Mum hatte mich entdeckt. "Was machst du hier?“", fragte sie, entdeckte aber schon den Besen und runzelte die Stirn. Scheinheilig sah ich sie an. ,"Ich wollte gerade jemanden besuchen", meinte ich lahm und merkte, wie dämlich die Ausrede doch eigentlich war, zumal sie mir eh nichts mehr glaubte.“ Misstrauisch sah sie mich an: "Mit deinem Besen?“", fragte sie langsam und schüttelte den Kopf. "Ja warum denn nicht?"“, fragte ich sie. Sie schloss die Augen und seufzte leise: "Dein Vater meinte schon, dass du gleich wieder Besen fliegen würdest."“ "Kluger Dad!“", rutschte es mir nur heraus. Dann sah sie mich an und streckte die Hand nach dem Besen aus. "Du darfst nicht fliegen! Ich möchte es nicht."“ Sprachlos sah ich sie an. Sie hatte mir noch nie verboten zu fliegen, da sie wusste, wie wichtig mir das war. "Willst du mich verarschen? Warum das denn nicht?", fragte ich entrüstet und sah sie nun verärgert an.“ "Dein Vater hat gesagt, dass es besser wäre, wenn du erst mal nicht fliegst."“ Und mit diesen Worten entriss sie mir meinen Besen. Sprachlos blieb ich stehen, während sie in ihr Büro ging. Sie hatte mir meinen Besen weggenommen. Ich glaube das nicht! Geschockt stand ich nun in der großen Halle rum und wusste nicht, wie weiter. Dass sie Dad da immer so schlimm unterstützen musste nervte mich ziemlich.
"Hey!"“, wurde ich auf der Schulter angetippt. Ich sah mich um. Rose war es. Sie sah in mein Gesicht. "Was ist denn los?“, fragte sie sanft und legte mir eine Hand beruhigend auf den Oberarm. ,,Mu-Mum hat mir mei-meinen Besen weggenommen", meinte ich verdattert und biss mir auf die Lippe. Das war einfach verdammt unfair!“ Sie grinste mich an. "Du Armer!", säuselte sie und verdrehte die Augen.“ Dann sah sie mich an. "Komm lass uns baden gehen, dann kommst du auf andere Gedanken."“ Und mit diesen Worten schleifte sie mich an der Hand mit zum See.
Aber ich konnte nicht baden und einfach Spaß haben. Ich hatte zu überlegen. hugo war von meinem Verhalten so sehr genervt, dass er nur meinte ich solle mir meinen Besen doch einfach zurück holen. Doch diesen Zeitraum der Unachtsamkeit nutzte Rose und spritzte ihn voll. Doch er revanchierte sich und dümpelte sie unter.

Also ging ich zum Lehrerzimmer und klopfte an. Mir wurde die Tür geöffnet und ich entdeckte Professor McGonagall. "Guten Tag, Professor! Ist Professor Weasley da?",“ fragte ich grinsend. Ich fand das so geil, dass ich sie hier nicht Mum nennen musste. "Ja, warte ich hole sie."“ Und über die Schulter rief sie. Penelope, dein Sohn steht an der Tür.“ Und sie verschwand wieder. Kurz darauf kam Mum. "Was ist denn?“", fragte sie, obwohl sie die Antwort schon wusste. "Mum, bitte. Ich will doch nur ein paar Runden drehen. Dad muss davon doch nichts mitbekommen.“" "Aber er hat gesagt-" "Du kannst doch auch mal selber Entscheidungen treffen!“ und du würdest mich echt glücklich machen, wenn du mir meinen Besen zurückgibst", entgegnete ich ihr. Sie überlegte und ich setzte noch meinen Hundeblick auf. Der half bei ihr jedes Mal. Sie drehte sich um und ging ins Lehrerzimer. Kurz darauf kam sie mit dem Besen wieder raus. "Aber verletz dich nicht! Sonst macht dein Dad mich einen Kopf kürzer!"“, sagte sie noch, bevor ich sie umarmte und abrauschte.

Der Tag war also gerettet. Glücklich flog ich und kurze Zeit später kamen noch mehr. Auch Rose und Hugo und die anderen aus meiner Mannschaft. Abends war eine Party im Gemeinschaftsraum geplant, weil wir gewonnen hatten. Ich alberte viel mit meinen Freunden herum und hatte eine wahnsinnig gute Zeit.
Plötzlich kam ein Mädchen auf mich zu. Sie war in der vierten Klasse und bildhübsch. Sie sah mich an und küsste mich. Alle pfiffen los, aber wir verdrückten uns in der Dunkelheit und knutschten noch so weiter. Meike war einfach das süßeste Mädchen auf der ganzen Welt.
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Arathorn

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Dienstag, 28. Juli 2009, 15:06

Mal abgesehen davon, dass die Umgangssprache nervt, diverse Regeln nicht eingehalten werden (z.B. Leerzeichen zwischen Satzzeichen und Buchstaben, merkwürdige Schreibweise von "ER") stinkt das Ganze gewaltig nach "Gary Sue" - Geschreibsel.
Naja... Wers mag...
Ich finds gruselig.

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Dienstag, 28. Juli 2009, 16:08

Um zu bestimmen, ob Bray, ein Gary Stu ist, ist es noch etwas bald. Außerdem, Arathorn, könntest du das einmal näher erklären. Nicht jeder neue Autor kann mit solchen Begriffen etwas anfangen.

Was du, Bray, aber beachten solltest:

"Rum" und "rein" sind tatsächlich Umgangssprache und können in Unterhaltungen vorkommen, aber nicht im Erzähltext.

Ist Penelope Brays Mutter? Warum heißt sie Weasley, wenn sie Percy nicht geheiratet hat?

Wie alt sind die Hauptpersonen? Es wäre interessant, zu wissen, ob Sophie wirklich um so viel jünger ist als der "zu alte" Cormac.

Und schließlich: Der Kuss mit der vorher völlig unbekannten Meike geht mir etwas zu schnell.

Aber ich werde weiterlesen. Ich bin neugierig, wie es sich weiter entwickelt.
Gott liebt dich, auch wenn du ihm Kummer gemacht
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9

Dienstag, 28. Juli 2009, 16:32

Ok, das mit rum und rein geht so wohl nicht, aber er denkt nun mal so.

Penelope ist nicht Brays Mutter.Das wirst du noch alles erfahren. es kommt dann im neuen Chap.
Bray ist 15 Jahre alt und seine Schwester 13 jahre, aber in der Nähe der 14 Jahre.und Cormac ist 16 Jahre und wird bald 17Jahre alt.

Tschuldigung, ich kann nicht so gut Geschcihten schrteiben, finde es aber sehr gut auch kritische Leser zu haben.
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Arathorn

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10

Dienstag, 28. Juli 2009, 16:58

Was die Begriffssache betrifft hast Du Recht, HufflepuffsUrenkel, daher hier eine Definition laut Wikipedia:

Mary Sue ist eine abwertende Bezeichnung für ein Phänomen, das vor allem in der Fan-Fiction zu bekannten Büchern und Filmen auftaucht. Es handelt sich um eine meist weibliche und oft sehr junge Hauptperson (männliche Mary Sues werden Marty Stu, Murray Stu, Gary Sue, Gary Stu oder - selten - Barry Lue genannt), die mit höchst idealisierten Zügen und Charaktereigenschaften ausgestattet ist. Sie vertritt moderne Positionen und zieht in der Handlung das Interesse aller Nebenfiguren auf sich. Selbstverständlich ist, dass sie alle auftauchenden Probleme bravourös löst.

Oft wird unterstellt, dass sie eine idealisierte Selbstdarstellung des Autors ist und hauptsächlich dessen eigene Phantasien bedient.


Hier der Artikel. (Interessant ist unter "Weblinks" übrigens der Artikel von Stephanie Dorer)

Ansonsten muss ich Dir leider widersprechen, denn alle Eigenschaften des fiktiven Bray entsprechen jetzt schon der Definition.

Ist ja auch nicht böse gemeint (Obwohl ich mal den Ruf hatte, ein böser Mensch zu sein ;) )! Nur finden solche Art von Geschichten eher weniger Anklang und sich eher bei loeschdich.de wieder ;) (wobei es diese Adresse leider inzwischen nicht mehr gibt ;( ) ;) ;)

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11

Dienstag, 28. Juli 2009, 17:02

@Arathorn: Über den Begriff "Mary Sue" bzw. "Gary Sue" laufen tausende verschiedener Diskussionen im Netz. Und manche Charaktereigenschaften treffen auf fast jede Hauptfigur zu - aber das gehört ins Café, da Grundsatzdiskussion.
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12

Dienstag, 28. Juli 2009, 17:04

Na ja. ich schreibe trotzdem weiter, ob es euch gefällt, oder nicht.Ihr müsst es ja nicht lesen!! :D :D :D :D :D :D :D
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13

Dienstag, 28. Juli 2009, 18:17

So nun geht´s weiter!



Wir waren nun immer zu zweit. Es war irgendwie ein bisschen komisch. Ich kannte sie vorher nur vom sehen und nun waren wir zusammen. Ich wusste noch nicht, wie Dad darauf reagieren würde, aber Penelope war kritisch. Am nächsten Tag holte sie mich noch vor dem Unterricht in ihr Büro. Völlig verwirrt ging ich zu ihr. Ich klopfte. ,, Herein“, rief sie. Lässig setzte ich mich und sah sie an:,, Wo drückt der Schuh?“, fragte ich. Ernst sah sie mich an: ,, Ich habe nun erfahren, dass du mit einem Mädchen zusammen bist. Bray, das gefällt mir nicht."Grinsend sah ich sie an:,, soll ich mit einem Jungen zusammensein?",, Viele Kinder wollen in deinem Alter sich entdecken und denken nicht viel nach.“ ,, Und das heißt was?“, fragte ich etwas genervt.,, Ich will nicht, dass du dich mit ihr triffst.“ So nun war es heraus. ,, Und warum nicht? Dich geht das doch garnichts an. DU BIST DOCH NICHT MEINE MUTTER!“Ich stand auf und rannte heraus. Deftig knallte ich die Tür hinter mir zu. Ich setzte mich an den See und dachte nach. Das, was ich zu ihr gesagt hatte war sehr fies gewesen. Ja, sie war nicht meine Mutter, aber sie hatte sich all die Jahre trotzdem um mich gekümmert, wie um Sophie.
Ich erinnerte mich zurück. Früher war Dad mit meiner leiblichen Mutter zusammen. Nachdem er mit Penelope zusammen war, denn nachdem sie beide Hogwarts verlassen hatten, hatten sie sich aus den Augen verloren. Dann war Mum mit mir schwanger und traute sich erst gar nicht Dad das zu sagen. Aber irgendwann tat sie es trotzdem. Dad freute sich riesig, obwohl er erst im Ministerium angefangen hatte und ich wirklich ungelegen kam.
Ich wurde als junger, gesunder Junge geboren und Dad meinte, dass ich mal was sehr großes erreichen werde. Er war so glücklich und nahm sich ein paar Wochen Urlaub. Doch dann fing er wieder zu arbeiten an und um war mit mir alleine. Die ersten zwei Wochen kam sie noch klar, aber sie kriegte sich mit Dad immer mehr in die Wolle und schrie ihn an, er sei ein Versager und sie müsse hier raus. Dann schlug sie mich und Dad ging dazwischen. Später holte er sich dann professionelle Hilfe und Mum beruhigte sich wieder. Für genau eine Woche. Dann ging es nicht mehr und Mum verbrannte mir den Rücken mit dem Bügeleisen. Das war echt hart und zum Glück kam Dad noch rechtzeitig nach Hause, sonst hätte ich es nicht überlebt. Er brachte mich sofort zum Krankenhaus. Und als er dann mit mir zurück kam, war Mum weg. Sie hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen. Mehr hatte ich nicht von ihr. Nur den Abschiedsbrief und den Abdruck vom Bügeleisen.
Dad war danach am Boden zerstört und wusste nicht, wohin mit mir. Er musste schließlich arbeiten. Als er dann einkaufen war, traf er wieder auf Penelope und es funkte nochmals, aber stärker, als zuvor. Sie zog dann in seine Wohnung und passte tagsüber auf mich auf. Dad konnte also wieder voll arbeiten und war mit der Frau an seiner Seite glücklich. Und dann kam Baby Numero zwei. Sophie kam im Juni, als ich 11 Monate alt war. Nun hatte Dad zwei Kinder, welche er erziehen musste. Er heiratete 1996, als ich zwei Jahre alt war. Ich wuchs in einem schönen, großen Haus auf und wurde nur so mit Manieren gefoltert. Dann spielte Dad aber auch mit mir und Sophie und das war dann sehr schön. Alles im allen war ich sehr glücklich und dachte nie wieder an Mum, denn nun war Penelope meine neue Mum. Ich fragte mich nie, wie sie hieß und ob Da noch mit ihr Kontakt hatte. Über meinen Rücken machte nie jemand eine Bemerkung. Außer Sophie.
Sie war gerade vier Jahre alt und ich fünf. Wir waren mit Dad und Penelope schwimmen und ich zog gerade mein T-Shirt aus. Sophie sah mich plötzlich fragend an: ,, Bruder, was hast du auf dem Rücken?“ Ich grinste sie an: ,, Dort hat mich ein Bügeleisen getroffen, als ich noch klein war. Meine Mama hat mich beworfen und deswegen bin ich froh, dass sie nun nicht mehr da ist.“ Nun hatte auch Dad aufgehorcht. ,, Deine Mama?“, fragte Sophie verwirrt. Dann blickte sie Penelope an: ,, Machst du das auch mit mir?“ Sie hatte richtig Tränen in den Augen. Penelope nahm uns beide in die Arme: ,, Das würde ich nie tun Ich habe euch richtig lieb!“ Dann gingen wir mit Dad baden und vergaßen das Thema. Das war nun mal so und basta!
Als diese Erinnerung wieder hochkam, wusste ich, dass ich unrechtes getan hatte. Und ich meinte nicht, dass ich den Unterricht verpasst hatte. Das kam ja noch dazu. Ich wusste, dass Mum nun Unterricht hatte, aber es war mir egal. Ich schlich durch das Gebäude und kam vor den Klassenzimmer an. Dann überlegte ich kurz und sah auf de Uhr. Ich klopfte: ,, Herein!“, sagte sie. Ich öffnete die Tür einen Spalt. Sie sah mich und sagte:,, Ich bin gleich wieder da. Sie schloss die Tür.: ,, Was machst du hier? Es ist Unterricht? Hast du geschwänzt?“ Ich wollte mir keine Strafpredigt anhören und meinte:,, No, wir haben ne Freistunde. Mum, es tut mir Leid. Ich habe schreckliche Sachen zu dir gesagt und wollte das nicht. Bitte verzeih mir.“ Gerührt sah sie mich an:,, Ich glaube ich habe auch überreagiert. Ich kann sie dir nicht verbieten. Verzeih mir.“ Und plötzlich lagen wir beide in einer innigen Umarmung. Sie ließ mich los, nickte mir noch einmal zu. ,, Wir sehn uns beim Abendessen“, sagte ich noch und sie ging wieder in den Unterricht.
Ich ging in den Gemeinschaftsraum und hatte Glück, wir hatten wirklich eine Freistunde bekommen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bray« (29. Juli 2009, 17:46)


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Dienstag, 4. August 2009, 18:23

Kapitel 3: Prüfungsangst und das Monster
Nun wurde es aber noch mal richtig stressig, denn nun standen die Prüfungen vor der Tür. Und dieses Jahr bekamen wir endlich unsere ZAGs. Ich hatte wirklich wie so ein Streber gelernt und wollte es auch wirklich schaffen. Und zu Mums Erleichterung hatte sich Meike von mir getrennt. Sie meinte, dass es ihr zu schnell gegangen wäre und sie nicht wirklich wisse, ob sie wirklich etwas für mich empfinde. Sie bräuche erst mal die Ferien um sich einen klaren Kopf zu schaffen. Also war ich wieder solo. Ich fragte mich schon, ob ich überhaupt mit ihr zusammen gewesen war. Mum hatte aber wieder gute Laune:
1. Sie hatte nun nicht mehr das Problem Bray-Meike
2. Bald wären Ferien und sie würde seit vier Wochen mal wieder Dad sehe können

Und außerdem wäre ich mit den ZAG s fertig.
Noch besser könnte es nicht kommen. Also hatte ich nun jeden Tag zu lernen und war voll genervt. Nur noch lernen, essen, lernen. Irgendwann platzte mir der Kragen. Wir waren gerade auf dem Weg zu Zauberkunst, als mich jemand anquatschte:,, Hey Weasley, du arme Sau. Ist deine Freundin weggelaufen? Sie hat es wohl nicht mehr mit dir ausgehalten!“ Ich drehte mich um. Scorpius sah mich mit seinen eiskalten Augen an. ,,Halt deinen Mund“, fauchte ich ihn an. Aber er sah mich nur an und meinte:,, Sonst was? Weißt du was, frag doch mal ´nen Jungen, ob er mit dir ausgehen will dann könntet ihr- `` Meine Faust flog wie von selbst in sein Gesicht. Ich prügelte auf ihn ein und ließ meine Wut an ihm aus. Er war so ein Arsch. ,, Hey, auseinander!“ Ich wurde von ihm herunter gezerrt und am Rücken festgehalten. Nun kam auch noch Mum. ,, Was ist hier los?“, fragte sie streng. Es hatte sich eine ganze Menschentraube gebildet. ,,In die Klassenräume, es hat schon geklingelt.“ Langsam löste sich die Menge auf.,, Folgt mir“, meinte sie zu Scorpius und mir. Wir folgten ihr in ihr Büro.

,, Was ist geschehen, Scorpius?“ Er erzählte, ich habe ihn ohne Grund einfach angegriffen. ,, Das ist nicht wahr!“, schrie ich heraus. ,, Er hat mich angemacht und dann ist mit der Kragen geplatzt.“ Sie hob die Augenbrauen: ,, Er hat dich nur angemacht?“,,Ja“ Dann sah sie mich an und dann Scorpius: ,, Fünf Punkte Abzug für Slytherin. Du kannst nun gehen.“ Er stand auf und ging. Dann wandte sich Mum zu mir: ,, Fünfzehn Punkte Abzug für Gryffindor und eine Strafarbeit. Ich werde dich benachrichtigen, wenn ich etwas habe.“ Dann stand sie auf und ich folgte ihr.

Während des Unterrichts meldete ich mich nicht ein einziges Mal. Ich antwortete nicht mal, als sie mir eine Frage stellte. Als es klingelte war ich der Erste, der aus dem Klassezimmer war. Eilig aß ich Abendbrot, um dann gleich zu lernen. Am nächsten morgen ging es dann mit den Prüfungen los. Morgens die schriftliche und nachmittags die mündliche. Der Lehrer stand währenddessen immer im Raum und beobachtete uns. Bei Zauberkunst klappt es ganz gut und als ich rausging, grinste ich Mum an. Abends lernte man dann für die nächste Prüfung und fiel wie tot ins Bett. Viele hatten Nervenzusammenbrüche, aber ich hatte das Gefühl, dass ich alles sehr gut meisterte. Und so überstand ich auch die zwei Wochen und feierte mit den anderen nach der letzten Prüfung.

Ich hatte nicht mehr an die Bestrafung gedacht, aber wurde von Mum noch erinnert. Sie ließ mich nämlich in ihr Büro rufen. ,, Bray“, meinte sie und sah mich ernst an.,, Du wirst bei Hagrid deine Strafarbeit verrichten. Du wirst mit ihm in den Wald gehen. Sei um 23.00 Uhr in der Eingangshalle. Filch wird dann mit dir rübergehen.“ Ich sah sie entsetzt an. ,, Muss ich wirklich mit Filch gehen? Das ist doch nicht dein Ernst. Ich kann da auch alleine hingehen.“ Doch sie sah mich nur streng an:,, Um 23.00 Uhr.“ Dann stand sie auf und ging zur Tür:,, Und Bray, bitte stell bis dahin nichts an, ok?“ Ich grinste sie an und ging.

Abends um 23.00 Uhr verließ ich dann den Gemeinschaftsraum und schlenderte lässig zu Filch. Der stand schon erbost in der Eingangshalle. ,, Auch endlich angekommen, Junge?“, motzte er gleich los. ,, Joah, schließlich läuft der Wald ja nicht weg.“ Ich ging an ihn vorbei zu Hagrid´s Hütte. Hastig holte er mich ein und erzählte mir einiges über Folter, was ich schon wusste, weil das nicht meine erste Strafarbeit war. Wir kamen bei Hagrid an und Filch ging. Ich klopfte. Und wartete. ,, Warte kurz, ich komme gleich“, rief er. Ich lehnte mich an die Hütte und wartete. Er kam raus:,, Und wen haben wir heute-? Ach Du, na dann komm . Müssen gleich los“ Und mit mir an der Ferse stiefelte er los.,, Was gibt´s Hagrid?“
Er sah mich launisch an:,, Wie kriegst du das mit den Strafen eigentlich immer hin? Du bist ja schlimmer als deine Onkel und die waren Rumtreiber“ Er sah mich nochmal an:,, Es geht um ein krankes Tier. Wir müssen es finden. Es ist ein sehr stolzer und verletzter Hippogreif.“ Ich grinste ihn an:,, Kann man bei dem Versuch draufgehen?“ ,, Wenn man sich dumm anstellt, dann schon.“

Ich grinste wieder und eilig gingen wir in den Wald. Er war echt unheimlich und düster. Ich hörte irgendein Tier heulen, welches ich nicht mal buchstabieren wollte. ,, Bleib auf dem Pfad und bleibe dicht hinter mir.“ Und so ging das Abenteuer los. Dachte ich.

Aber irgendwie war nichts los. Wir gingen eine Zeit lang schweigend. Ich war völlig in Gedanken versunken. Plötzlich fiel ich hin. Hagrid war stehengeblieben. Ich rappelte mich auf.,, Was ist los?“ Er deutete mir leise zu sein. Er legte einen Pfeil an seinen Köcher. Langsam schlichen wir uns um die nächste Ecke. Und dann sahen wir ES.

Doch ich rede nicht vom Hippogreif. Das Vieh war über 3m groß und hatte acht Augen. Es war ein Nachfahre von Aragog. Schnell schoss Hagrid den Pfeil ab, während ich einen deftigen Zauber abschoss. Wenigstens konnte ich mir hier mal alles von der Seele zaubern. ,, Bray, Stop“, meinte er, dabei war ich gerade so schön in Fahrt.,, Hör ma auf, das Tier ist schon tot." „ Ich sah ich an:,, Schade, dass dich Aragog´s Familie nicht mehr mag.“ Traurig sah er mich an und ging weiter.

Endlich kamen wir auf eine Lichtung und da war der Hippogreif. Na, endlich, dachte ich. Wir eilten zum Tier. Hagrid verneigte sich, doch das Tier ignorierte ihn. Es half nichts. ,, wenigstens fehlt ihm nichts Schlimmes. Das kann auch von selber verheilen“, meinte er. Ich sah das Tier an und es sah mich an. ,, Bitte, Hagrid, lass mich auch mal probieren“ Er erwiderte nichts, also ging ich langsam auf das Tier zu. Und ich verneigte mich und zeigte ihm schön meinen Nacken. Ich wartete. ,, Komm ma lieber zurück“, meinte Hagrid. Doch dann verneigte sich auch das Tier. Nun konnte ich es streicheln. Hagrid gab mir Anweisungen und ich verarzte das Tier. Nun stand es auf und sah mich an. ,, Weiß du was“, meinte Hagrid.,, Ichglaube das ist ein Weibschen und mag dich. Und nun sollst du auf dem Rücken reiten, sonst ist es beleidigt und greift uns an.“

Ängstlich Sah ich ihn an:,, Sind die immer so launisch?“,, Immer“, versicherte er mir. Also sprang ich vorsichtig auf den Rücken und los ging die Fahrt. Zum Anfang war es ein Ruck und ich rutschte ziemlich ab. Später konnte ich mich besser halten und genoss den Flug. Ich flog Richtung Schloss. Es sah in der Nacht sehr schön aus. Dann drehte sie um und landete vor Hagrid´s Hütte. Er war noch nicht da und ich streichelte den Hippogreif . Nach ca. 15 Minuten war er dann da. Ich gab dem Hippogreif einen Klaps und er verschwand im Wald. , Danke, Bray“, meinte Hagrid. Und dann brachte er mich zum Schloss. ,, Wenn du willst, dann kannst du morgen wieder kommen, vielleicht ist dein Hippogreif wieder da.“ Ich grinste ihn an:,, Ich werde auf jeden Fall da sein.“ Wir verabschiedeten uns und ich lief zum Gemeinschaftsraum. Ich fand ich leer vor. Grinsend sah ich auf die Uhr. Es war schon vier Uhr morgens. Ich legte mich nur noch ins Bett und konnte nicht mal meine Sachen ausziehen, bevor ich einschlief. Natürlich verschlief ich den nächsten Morgen total, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
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Freitag, 7. August 2009, 13:39

Nun ein ganz kurzes Kapitel. Das nächste wird wieder länger.
Kapitel 4: Ferien und …

Na ja . Wie auch immer. Und so ließen wir das Schuljahr auch ausklingen. Erwähnenswert ist nur noch, dass ich mit meiner Band ein Konzert gaben und es ´ne echt fette Fete war.

Ich bekam von Dad noch auf dem Bahnsteig aber wieder Hausarrest, weil ich meine Gewichte in der Tasche extra schwer gezaubert hatte und er die nicht hochbekam. Er hob sich fast einen Bruch. Sophie und ich hatten aber echt Spaß. Sie war echt eine gute Schwester. In den Ferien ging es dann nach Mallorca. Es war echt funny.

Aber sonst war es wieder super und im Nu waren die Ferien auch schon wieder vorbei und ich saß schon wieder in Hogwarts. Aber auf einen Moment will ich noch hinweisen: Die Ergebnisse der ZAGs.

Dad rief mich:,, Bray! Komm sofort runter. Die Ergebnisse der ZAGs sind da.“Ich schluckte und ging runter. Sophie , Mum und Dad waren in der Küche. Dad hielt mir den Wisch hin. Ich sah ihn an: ,, Interessant!“, meinte ich dazu. ,, Nimm!“, sagte er. Ich nahm den Brief, Dad setzte sich und sah mich an:,, Mach auf“, meinte er. Nun war ich doch ein bisschen aufgeregt. Ich holte das schwere Papier raus. Ich las es und ließ den Brief fallen. Entgeistert sah ich Dad an. Dann hob ich nochmal den Brief auf und las die Adresse. Sie war richtig. ,, 14 ZAGs ?“, fragte ich krächzend. Nun lächelte mich Dad an und umarmte mich:,, Ich bin auf dich so stolz. Das hast du supergemacht.“ Nun gratulierten mir auch Sophie und Mum . Und dann machte mein Leben eine Kehrtwende. Denn nun war ich Daddys intelligenter Sohn, wie früher. Und ich bekam keinen Hausarrest mehr. Mensch, ich hatte 14 ZAGs bekommen. Dad hatte damals nur 12. Das war echt ein tolles Gefühl, wenn er auf mich stolz ist.
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Sonntag, 9. August 2009, 14:15

Kapitel 5: Der Schulbeginn und ein völliger Neubeginn
Wir standen auf dem Bahnsteig. Dad und Mum verabschiedeten sich herzallerliebst. Sie würden sich erst in zwei Wochen wiedersehen. Na ja. Dann würde sie nämlich am Wochenende nach Hause fahren. Das war den Lehrern nämlich erlaubt. Ich drehte mich um. Das musste ich mir ja nicht ansehen. Jemand tippte mir auf die Schulter. Dad.

Er sah mich an:,, So, dann mach´s gut und stell nichts an. Und streng dich beim Quidditch an, ok?“ Erstaunt sah ich ihn an. ,, Geht klar. Ich schreib dir dann, wie die Spiele waren.“ Er grinste mich nun an. ,, Dad, was hast du?“, fragte ich verwirrt. ,, Ich denke, dass ich nächstes Jahr zu deinen Spielen kommen werde, weil ich dich endlich auch mal spielen sehen muss. Neulich meinte wieder ein Kollege, dass sein Sohn auch Quidditch spielt und dass dieser so von dir schwärmt. Er meinte, dass du nicht nur Quidditch spielst, sondern das du es lebst.“ Wow! Wusste gar nicht, dass andere Kids so von mir denken.

Nun wandte Dad sich Sophie um:,, So und du strengst dich dieses Jahr schön an, damit du auch so gut abschneidest, wie dein Bruder.“ Empört sah sie ihn an:,, Aber Dad, ich habe doch noch mindestens ein halbes Jahr Zeit. Mach mal nicht so viel Druck.“

Während sie mit Dad diskutierte, sah ich Meike. Sie sah wunderschön aus. Ihr Lachen und ihre Oberweite.,, Hey, Bray. Hörst du mir überhaupt zu?“, fragte Dad und schnipste vor meinem Gesicht herum. Ich sah ihn an:,, Ne, nicht wirklich.“ Sophie grinste, das würde nun wohl wieder eine Standpauke geben. Empört sah Dad mich an:,, Also wirklich. Das geht so nicht.“ Ich sah zu Sophie und wieder zu Dad:,, Was hast du denn gesagt?“ Er blieb ruhig: ,, in den Weihnachtsferien sind wir im Fuchsbau. Dann gibt es ein gewisses Familientreffen. Und alle werden da sein, klar?“Alle, das hieß alle.

Wir hörten einen Pfiff. Dad umarmte uns noch ein letztes Mal. ,, Bray, hast du deinen Besen?“, wurde ich noch gefragt.,, Ja, logo, Dad.“ Sophie und ich verließen ihn und suchten uns ein Abteil.,, Schade, dass Cormac nicht gekommen war“, meinte ich. Sophie aber grinste:,, Du wirst noch sehen. Aber wusstest du, dass Meike nun nicht mehr Single ist? Sie hat nun einen Freund.“ Verdutzt sah ich sie an:,, Und wen?“ Sie zögerte mit der Antwort: ,,Sei nicht böse: Scorpius“ Ich hatte keine Zeit zum Antworten, denn die Abteiltür wurde geöffnet. Ein Mann stand in der Tür.,, Cormac“, fiel Sophie ihm gleich um den Hals. Schön, dass es geklappt hat.“ Ich sah ihn an:,, In Hogsmeade apparierst du?“, fragte ich. Er grinste. Es wurde eine echt lustige Fahrt. Ich ließ Sophie und Cormac einen Moment alleine und ging mir die Beine vertreten.

Da sah ich sie. Meike und Scorpius. Es tat weh sie zu sehen. Sie bemerkten mich nicht. Ich sank an der Wand herunter und wusste nicht, wie weiter. Ich hatte alles verloren. Nun war es einfach zu spät. Mir wurde nämlich klar, das ich sei wirklich liebe.

Irgendwann raffte ich mich wieder auf und ging auf meinen Platz. Nach einer halben Stunde waren wir dann da. Ich stieg aus und erwischte noch eine der ersten Kutschen. Ich fühlte mich aber sehr alleine.

Wir saßen alle und hörten Dumbledores großen Worten zu. Ich wurde angestupst: ,, Hey, Bray. Guck mal. Meike macht dir schöne Augen.“ Ich drehte mich um. Tatsächlich grinste sie mich an. Ich schüttelte den Kopf und drehte mich wieder um. Die zog hier eine Show ab. Endlich begann die Auswahl. Wir bekamen viele Talente, zum Beispiel Olive, die Tochter von Oliver Wood, und noch Cormacs Schwester Larissa. Das würden nächstes Jahr gute Talente sein. Endlich gab es dann Essen, doch ich brachte kaum was runter. Ich dachte nur an Meike und überlegte, ob sie Scorpius nun eifersüchtig machen wollte, oder ob es andersrum war. Völlig fertig fiel ich dann ins Bett und schlief sehr schnell ein.

Ich wachte auf und sah auf die Uhr. Toll, es war 9.00 Uhr. Ich drehte mich um und wollte weiterschlafen.9.00 Uhr!! Ich fiel aus dem Bett. ,, Unterricht!“, rief ich. Ich hatte total verschlafen.

Ich rannte zum Unterricht. Wir hatten bei der McGonagall. Ich klopfte und trat ein. ,, Sie kommen zu spät, Mr. Weasley“, sagte sie streng. ,, Ja, Sorry. Ich habe verschlafen.“ Ich grinste sie an und hoffte sie so rumzukriegen, aber dem war nicht so. ich durfte gleich zu der mündlichen Leistungskontrolle nach vorne. Wenigstens hatte ich alles noch so einigermaßen im Kopf.

Der Vormittag verzog sich sehr schnell und zum Mittag hin hatten wir schon drei Aufsätze auf. Das fing ja echt gut an. Völlig hungrig aß ich sehr schnell auf. Ich hatte ja kein Frühstück gehabt. Der Nachmittag vollzog sich ähnlich mit den Hausaufgaben. Außerdem mussten wir nun lernen ungesagt zu Zaubern. Das war schwieriger als erwartet und abends fiel ich totmüde ins Bett.

Am nächsten Tag unter Mittag traf ich Meike. ,, Wir müssen reden“, meinte sie und ich folgte ihr. Was war passiert? Sie war total verheult. Ob sie sich mit Scorpius gestritten hatte? Hoffnung stieg in mir auf.

Nun fing sie an zu weinen. Verdutzt sah ich sie an:,, Hey, Süße. Was hast du denn?“ Sie sah mich an: ,, Meine Eltern lasse sich scheiden. Ich komm mit der Situation nicht klar. Bitte hilf mir.“ ,, Sag mal, ist dir nicht warm?“ Mir fiel auf, dass sie lange Sachen trug. ,, Bray, was ich dir nun zeige, darfst du keinem sagen. Versprichst du das?“ Ich nickte und bereitete mich auf das Schlimmste vor. Sie zog ihren Pulli aus. Ihre Arme waren geritzt. Ich sah sie an. Sie brauchte echt meine Hilfe.
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AndItWill_Never_End

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17

Donnerstag, 20. August 2009, 02:00

Hallo Bray!

Außer den Vorschlägen meiner Vorgänger würde ich dir dringend raten die FF-Regeln mal durchzulesen!

Wir haben es durch frühere Erfahrungen nun so geregelt, dass jede vernünftige Geschichte auch vernünftige Kapitel haben soll! Ein Kapitel besteht ganz bestimmt nicht aus zwei Absätzen und insgesamt 10 Zeilen... Es sei denn, es handel sich um ein Gedicht...

Geschichten schreiben bedeutet nicht, zwischendurch in der Schulpause etwas kritseln, oder mal schreiben, wenn man grad die Zeit totschlagen will. Dieses Gefühl gibst du uns nämlich, wenn du an einem Tag zwei unterschiedliche Kapitel postest und beide nur aus wenigen Zeilen bestehen...

Ich kann dir natürlich nicht vorschreiben, wie du schreiben sollst, aber mute solche halbherzigen Zehnzeiler deinen Lesern nicht zu!

Trotzdem viel Spaß!

Liebe Grüße, Never

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Mittwoch, 15. Juni 2016, 12:38

Kapitel 6: "Scorpius ist mein Anker, Bray."

Kapitel 6: "Scorpius ist mein Anker, Bray."

Ich suchte mir mit Meike eine ruhige Ecke und ließ mich unruhig nieder. Ich wollte eigentlich die ganze Zeit nervös auf und ab laufen, aber ich ahnte, dass es Meike nicht wirklich helfen würde. Und ich wollte keinesfalls, dass sie sich wieder vor mir verschloss."Aber nur weil deine Eltern sich scheiden lassen, musst du dich doch nicht ritzen", erklärte ich langsam und legte einen Arm um sie um sie näher an mich heranziehen zu können. "Darum geht es nicht, Bray. Es... es ist einfach alles kaputt gegangen. Ich hatte Panik und habe deswegen Schluss gemacht. Ich habe zu der Zeit niemanden gehabt und habe angefangen mich zu ritzen. Pius sagte ich solle mit dir drüber reden, dass es mir dann eventuell besser gehen würde... aber ich weiß nicht, ob es jemals wieder besser werden wird. Es fühlt sich so an als wäre in mir etwas kaputt gegangen."

Nachdenklich musterte ich sie und erinnerte mich an den Moment als ich sie und Scorpius das erste Mal zusammen gesehen hatte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch gedacht etwas sei in mir kaputt gegangen. "Meike...", fing ich zögerlich an und strich ihr über die Wange. Ihre vollen Lippen waren mir viel zu nahe... und etwas Knutscherei würde sie sicher aufmuntern, oder etwa nicht? "Bray, ich bin vergeben. Scorpius war damals für mich da, als du es nicht warst", erklärte sie leise und sah zur Seite. "Er ist mein Anker, er hört mir zu und versteht mich. Und ich durfte bei ihm ein paar Tage bleiben, als ich es zu Hause nicht mehr ausgehalten habe. Uns verbindet viel... und das mit dir Bray... du warst eben damals der Held des Quidditchmatches... jede wollte dich und ich habe mich getraut. Aber eigentlich kannte ich dich nicht und das tut mir leid. Ich hätte dich damals nicht küssen sollen", meinte Meike leise und sah zum Boden. Es war ihr richtig anzusehen, dass sie sich für dieses Gefühlschaos von damals richtig schämte. Und auch nicht verstand nicht ganz was mit mir losgewesen war. Gut, damals war ich einfach hormongesteuert, eben typisch Pubertät-lässt-grüßen. Wahrscheinlich hatte sie sich in der Beziehung mit Scorpius nun reifer gefühlt und das sollte ich respektieren.

Langsam sah ich auf und sah Scorpius auch in der Nähe stehen. Er vertraute mir nicht, deswegen stand er an der nächste Säule und war nicht mit den anderen in der Großen Halle. "Du hast mich nicht gelassen, Meike. Du hast Schluss gemacht, du hättest dich mir doch anvertrauen können", erklärte ich ihr bissig und strich ihr über den Rücken. Nein, meine Wut sollte ich gerade wirklich zurückstecken. Nun stand Meike im Vordergrund. "Meike, du musst aufhören dir weh zutun. Deine Eltern haben erst einmal mit sich selber zu tun, aber du hast Freunde. Du hast Scorpius, welcher dich liebt-" "Ich glaube er möchte seinem Vater nur eins auswischen", rutschte es Meike heraus und ertappt sah sie mich an. "Wie bitte?", fragte ich leise nach und schüttelte den Kopf. Das war doch nicht ihr Ernst, oder? "Woher hast du das? Hat er es dir gesagt?", fragte ich stirnrunzelnd und merkte, dass Scorpius mir immer unsympathischer wurde. "Ich merke es einfach an seiner Art", erklärte Meike traurig und küsste mich auf die Wange. "Danke, dass du... mich unterstützen wirst", meinte sie leise und raffte sich hoch."Meike, warte, ich muss mit Scorpius reden", erwiderte ich traurig und biss mir auf die Lippe. Ich wollte wirklich für sie da sein und es erfüllte mich einfach nur mit Wut daran zu denken, dass Scorpius sie vielleicht aus eher niederen Gründen, nur um seinem Vater eines auszuwischen, als Freundin hatte.

"Scorpius", zischte ich ihm entgegen und verschränkte die Arme. Hochnäsig musterte er mich und setzte ein spöttisches Lächeln auf. "Weasley. Bist du zufrieden, was du angerichtet hast?", fragte er mich und ging einen Schritt auf mich zu. "Als du mit ihr fertig warst war sie nicht mehr dieselbe." Verwirrt sah ich ihn an, es ging ihr doch wegen etwas ganz anderem mies und nicht wegen mir. "Ich wollte dir nur sagen, dass Meike etwas wirklich besseres als dich verdient hat. Warum bist du mit ihr zusammen? Doch nicht etwa, weil du gemerkt hast, dass du auch andere Leute lieben kannst und nicht nur dich, oder?", fragte ich wütend nach und ballte die Fäuste. "Junge, ich warne dich. Wenn ich mitbekomme, dass du sie nicht gut genug behandelst oder liebst, wie du es solltest, dann wirst du dein blaues Wunder erleben", zischte ich ihm entgegen und rempelte ihn beim Vorbeigehen an der Schulter an. Diesen verdammten Malfoy würde ich nun nicht mehr aus den Augen lassen!









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Ich habe mich mal wieder herangetraut. Natürlich ging die Geschichte total Richtung Mary Sue, aber ich war jung und naiv. Naja, nun wird sie in eine etwas andere Richtung gehen. Kommis sind immer erwünscht.

LG,
Bray
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