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darkangel08

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Donnerstag, 31. Juli 2008, 16:51

Wiedersehen in der anderen Welt (Oneshot)

Wiedersehen in der anderen Welt

Inhalt: Snape findet sich nach seinem Tod im Jenseits wieder und trifft andere Hexen und Zauberer aus seiner Zeit, die er schon vergessen glaubte…
Altersfreigabe: Wer die Bücher gelesen hat, kann dies auch lesen
Disclaimer: Die Figuren gehören nur J.K.R.


Snape blickte verwirrt um sich, als er zu sich kam. Nur bruchstückartig erinnerte sich an das Geschehene: Da war die Schlange, Nagini, die sich auf ihn gestürzt hatte. Dann kam Harry, und Snape hatte ihm seine wichtigste Erinnerung hinterlassen. Das letzte, was Snape gesehen hatte, waren Harrys grüne Augen gewesen – Lilys Augen. Bei dem Gedanken an sie war er stets traurig gewesen, aber diesmal verspürte er lediglich eine gleichgültige Wärme, die sich in ihm ausgebreitet hatte, ähnlich dem Gefühl eines ausgiebigen Sonnenbades. Was war geschehen? Wo war Snape überhaupt?

„Herzlich willkommen, Severus“, sagte ein etwas dicklicher Zauberer mit leuchtend gelbem Umhang und einem langen Bart. Snape kannte ihn nicht, aber er fragte sogleich:
„Wo bin ich hier? Was ist das?“
„Mach dir keine Sorgen, du bist im Jenseits. Deine Sorgen sind jetzt für alle Zeit vorüber“, sagte der alte Mann, der sehr fröhlich und glücklich wirkte.
„Im Jenseits? Bin ich also wirklich tot?“, sagte Snape ungläubig. Er blickte an sich herunter. Sein schwarzer Umhang sah aus wie immer. Nachdem er sich abgetastet und somit vergewissert hatte, dass auch der Rest von ihm aussah wie immer, blickte er sich erneut um.
Vor ihm breitete sich die schönste Landschaft aus, die er je gesehen hatte. Die Ländereien von Hogwarts waren rein gar nichts dagegen. Es gab Flüsse, Berge, Wälder und Wiesen mit dem schönsten Grün, das man nicht in Worte fassen konnte. Überhaupt waren die Farben von einer solchen prachtvollen, brillanten Helle und Wärme, dass man sich leicht, glücklich und unbeschwert fühlte. Etwas unbeholfen stand Snape auf. Verblüfft merkte er, dass er sich viel leichter als bisher fortbewegen konnte. Er schwebte nahezu.
Jetzt kamen Leute auf ihn zu. Zauberer und Hexen in ihren üblichen Umhängen, die allesamt strahlten und ihn anlächelten. Er kannte niemanden. Doch plötzlich hob sich aus der Menge ein altbekanntes Gesicht heraus, und ein stattlicher Mann mit langem weißem Bart und ebensolchem Haar, gekleidet in einen herrlichen Zaubererumhang, kam auf ihn zu. Es war Dumbledore.
„So sieht man sich wieder, mein lieber Severus“, sagte er vergnügt.
Snape klappte der Mund auf. Er wollte etwas sagen, schaffte es aber nicht. Er war zu verblüfft.
„Klar ist man anfangs erst einmal überrascht. Das ging mir genauso. Möchtest du einen Begrüßungsdrink?“’, sagte Dumbledore.
Die beiden setzten sich auf zwei weiche Sessel und dann begann Dumbledore zu erzählen: „Ich bin froh, dass du nun auch bei uns bist. Das Schlimmste ist ausgestanden. Und in unserer Welt scheint sich auch alles zum Guten zu wenden. Harry wird den Kampf überleben und das Böse wird endgültig besiegt. Du hast deinen Job übrigens hervorragend gemacht, Severus.“
„Bei Merlin“, flüsterte Snape. Er war noch immer ganz verwirrt und nahm einen Schluck Branntwein.
„Ich kann es noch immer nicht ganz fassen, dass ich tot bin“, fügte er hinzu.
Dumbledore strahlte, dann sagte er belustigt: „Tot, was ist das denn für ein Wort! Den Tod gibt es in diesem Sinne überhaupt nicht. Er ist nur ein Übergang in einen anderen Ort und eine andere Dimension. Hier gibt es weder Raum noch Zeit und wir haben unbegrenzte Möglichkeiten. Und das Böse existiert hier nicht. Wir bekommen nur Glück und endlose Liebe.“
„Und wo sind die Bösen? Sind die etwa auch hier? Oder gibt es eine Hölle?“, fragte Snape bang. Schon sah er den Dunklen Lord und all die anderen vor seinem geistigen Auge mit ihm zusammen ein Gläschen trinken. Der Gedanke ließ ihn erschaudern.
„Voldemort hat eine schwere Last zu tragen. Er wird sich auf einer anderen Ebene befinden – weiter unten“, sagte Dumbledore.
„Eine Hölle gibt es nicht. Aber die Bösen bekommen dort unten ihre Taten vor Augen geführt und die Erkenntnis tut sehr, sehr weh.“
Snape blickte schweigend auf die wunderbare Landschaft, dann sagte er:
„Ich habe auch viele Fehler gemacht. Aber ich fühle mich jetzt wie befreit. Vor allem, weil ich Harry die Erinnerung noch geben konnte. Jetzt weiß er Bescheid über mich und kennt die ganzen Hintergründe. Ich hätte es nicht ertragen, wenn er mich auf ewig gehasst hätte.“
„O nein, das wird er nicht. Harry wird später sogar einmal einen Sohn bekommen und ihn Albus Severus nennen, nach uns“, sagte Dumbledore vergnügt, „für ihn bist du nun ein Held.“
Snape fühlte sich mit einemmal wahnsinnig beschwingt und hatte sich jetzt schon mit dem Gedanken angefreundet, dass er seine menschliche Hülle wie einen störenden Panzer abgelegt hatte und nicht mehr auf der Erde weilte. Und Gefühle wie Hass und Ärger oder gar Angst hatte er nicht mehr im Geringsten. Er wusste schon gar nicht mehr, wie sich solche negativen Energien angefühlt hatten. Dennoch war ihm sonnenklar, dass er viele Menschen vor den Kopf gestoßen und mit seinen kühlen Sprüchen verletzt hatte. Dabei hatte er gar nicht so kühl und unnahbar sein wollen. Er war nur aufgrund seiner eigenen schlechten Erfahrungen so geworden. Nur niemanden an sich heranlassen und die eigenen Gefühle verbergen, war seine Devise gewesen. Und Liebe- was war das? Er hatte zu Lebzeiten nie wahre Liebe erfahren.
„Albus“, sagte Snape zögerlich, „gibt es hier Gerechtigkeit? Oder haben im Jenseits auch nur ausgewählte Leute das Recht auf Liebe?“
„Sei beruhigt, Severus, jeder einzelne hat das Recht auf Liebe. Und auch das Recht auf Verzeihen, wenn er aufrichtig bereut. Selbst Voldemort wird irgendwann einmal, wenn er seine Fehler auf Erden einsieht, von seiner Bürde befreit werden. Nur kann das eine Weile dauern. Von Zeit reden wir hier jedoch nicht. Wir haben keine Uhr und auch keinen Kalender“, sagte Dumbledore.
„Wie erfahren wir, was auf der Erde geschieht?“, fragte Snape weiter.
„Es gibt einen Ort, an dem wir überall hinschauen können, ähnlich wie auf einer Leinwand“, sagte Dumbledore. Er schien die verwirrte Mine Snapes zu genießen.
Dann sagte er weiter: „Wen würdest du jetzt am liebsten sehen? Ich meine damit, jemand verstorbenes, den du vielleicht lange nicht…“
„Sirius bestimmt nicht“, schnitt ihm Snape das Wort ab.
„Der möchte dich auch bald begrüßen. Aber es gibt da jemanden, den du vielleicht von Herzen gern sehen würdest“, erwiderte Dumbledore ruhig.
Snape schloss die Augen und sah sofort das Bild Lilys vor sich. Die Frau, die er im Leben geliebt, aber nie bekommen hatte. Harrys Mutter, die schließlich James Potter geheiratet hatte.
Als er seine Augen wieder öffnete, stand eben diese Frau vor ihm. Wie ein Engel sah sie aus. Wunderschön und doch so unnahbar. Warm lächelte sie ihn an und dann trat sie näher und nahm Snape ohne Worte fest in die Arme.
„Wir sind hier alle harmonisch und friedlich zueinander. Streit, Eifersucht, Neid oder Hass wird es nicht mehr geben. Ich freue mich so, dass du bei uns bist, Severus“, sagte sie nun sanft.
Snape liefen Freudentränen über die blasse Wange und erst jetzt erfuhr er, was Glück und Liebe wirklich bedeuteten. Das was ihm auf Erden verwehrt geblieben war, bekam er jetzt alles in Fülle.

ENDE.
"Und Sie tun es äußerst gut. Denken Sie nicht, dass ich die ständige Gefahr, in die Sie sich begeben, unterschätze, Severus. Voldemort
vermeintlich wertvolle Informationen zu llefern, während Sie die wesentlichen Dinge zurückhalten, ist eine Aufgabe, die ich niemandem außer Ihnen anvertrauen würde."

Drachenhexe1971

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Montag, 15. Juni 2009, 23:39

ohhhhhhhhh soooooooooooooooo schöööööööööööööööööön *seufz*
*tränenausaugenwinkelstreich*

das wirklich ein ganz wunderschöner OS. Nur leider wurde nicht erklärt wer der erste Zauberer war, der der Snape begrüßt hatte. hmm Gandalf würde auf die Beschreibung passen.. aber hey das is nur ne vermutung von mir.

aber echt wenn das mal so ist, *waswirmerlinseidank* nicht wissen noch erahnen können. dann will ich auch einen Drink mit Dumbledore einnehmen oder bzw. mit dem Schauspieler der Dumbledore gemiemt hat. lach..

Große Kompliment für deine Geschichte.

Liebe Hexengrüße
Drachenhexe
Drachenhexe1971 (der Name ist Programm) aus dem Zauberwald,
Fliegenpilz 1, Iacojadrah
~Wenn ich weiß was du weißt und sie weiß was er weiß, dann ist doch alles klar?~

darkangel08

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3

Dienstag, 16. Juni 2009, 13:00

Hallo Drachenhexe,

vielen Dank für deine Komplimente! Der erste Zauberer, den Snape sieht, ist niemand bekanntes, habe einfach einen x-beliebigen Mann beschrieben.

viele liebe Grüße,
darkangel08
"Und Sie tun es äußerst gut. Denken Sie nicht, dass ich die ständige Gefahr, in die Sie sich begeben, unterschätze, Severus. Voldemort
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Lily Luna Potter

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4

Dienstag, 15. September 2009, 10:21

schön, da snape die augen schließt und sich lily vorstellt gefällt mir sehr und wie er seine augen wieder öffnet und sie direkt davor steht hast du gut beschrieben und das sie ihn in umarmt finde ich es sehr gut
ein echtes kompliment an dich darkangel

mfg lily luna

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