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1

Freitag, 8. November 2019, 10:10

Wie hat sich Barty Crouch Junior gefühlt, als er Draco in ein Frettchen verwandelte?

Als Professor Moody musste Crouch Junior gut schauspielern, um keinen Verdacht zu schöpfen, als er Draco in ein Frettchen verwandelte.

Was aber dachte er dabei wirklich?
Denn er hat einen Reinblüter und den Sohn eines ehemaligen Todessers auf lächerliche Weise bestraft.

Oder war es Crouch Junior egal?

2

Freitag, 8. November 2019, 10:23

Wenn du Crouch Jr.'s Einstellung gegenüber den Todessern, die der Strafe, die er erdulden musste, entkommen konnten, die er am Ende von Band vier zeigt, glaube ich, dass er kein so schlechtes Gewissen dabei hatte, Draco nicht so freundlich zu behandeln.

3

Freitag, 8. November 2019, 11:45

Ah stimmt, danke, das habe ich total vergessen.

Vincent Delacroix

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4

Freitag, 8. November 2019, 12:18

Joa, aber als hätte er von der Möglichkeit freigesprochen zu werden nicht Gebrauch gemacht, wenn er sie bekommen hätte. Im Gerichtssaal hat er immerhin alles geleugnet und war generell sehr verängstigt. Askaban hat ihn sicherlich verändert, aber bei seiner Vernehmung war er ein Junge, der gerade begreift dass er nicht nur einfach bei einem Lausbubenstreich mitgemacht hat, sondern bis zum Hals in der Klemme steckt.
Where do you expect us to go when the bombs fall?

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5

Samstag, 9. November 2019, 11:50

Joa, aber als hätte er von der Möglichkeit freigesprochen zu werden nicht Gebrauch gemacht, wenn er sie bekommen hätte. Im Gerichtssaal hat er immerhin alles geleugnet und war generell sehr verängstigt. Askaban hat ihn sicherlich verändert, aber bei seiner Vernehmung war er ein Junge, der gerade begreift dass er nicht nur einfach bei einem Lausbubenstreich mitgemacht hat, sondern bis zum Hals in der Klemme steckt.

Ist ein interessanter Gedanke, den du da anbringst, also dass Askaban seine Einstellung geändert hat, aber ich habe es immer so interpretiert, dass sein Verhalten im Gerichtssaal nur gespielt war. Ich dachte nicht, dass er es bereut hat, er wollte nur freikommen, um ungehindert weiter nach Voldemort suchen zu können. Die Tatsache, dass die Todesser nicht nach Askaban kamen, war nicht das einzige, was er ihnen übel nahm, sondern auch, dass sie ihre Freiheit nicht genutzt haben, um Voldemort weiter zu unterstützen.
Und natürlich hast du recht, wenn du seine Hypokrisie anprangerst - dass er es anderen übel nimmt, ihren Dienst für Voldemort verleumdet zu haben, wenn er es selber schonmal gemacht hat - aber seien wir ehrlich, der Typ ist ein Arsch, wen wundert das?! :D

Vincent Delacroix

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6

Mittwoch, 13. November 2019, 00:19

Man muss dazu sagen: Der Unterschied zwischen Barty Crouch Jr. im Buch und im Film war auch echt verwirrend. Im Film wurde er halt (David Tennant sei dank!) komplett irre dargestellt und man wusste, woran man ist. Im Buch war das nicht so durchsichtig. Vielleicht wollte man den Cineasten nach Peter Pettigrew nicht noch so eine feige Nuss geben?
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7

Mittwoch, 13. November 2019, 00:28

Joa, aber als hätte er von der Möglichkeit freigesprochen zu werden nicht Gebrauch gemacht, wenn er sie bekommen hätte. Im Gerichtssaal hat er immerhin alles geleugnet und war generell sehr verängstigt.

Hmm. Wenn man sich ansieht, dass er es anderen Todessern in Freiheit übel nahm nicht an der Wiederkehr des Dunklen Lord gearbeitet zu haben, sollte man dann nicht davon ausgehen, dass er vielleicht einfach schlau genug war zu wissen, dass er in Freiheit (und damit wenn er die Vorwürfe leugnet) Voldemort nützlicher ist, denn als bekennender Anhänger der in Askaban einsitzt?
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8

Mittwoch, 13. November 2019, 21:48

Barrty hat in seiner Rolle als Moody nicht einmal lügen müssen, als er sagte, dass er nichts mehr hasst als Todesser, die entkommen sind. Von daher dürfte er es genossen haben, den Sohn von Lucius zu demütigen.
Vor Gericht hat Barty gelogen, als er sagte, er habe nicht gewusst, worauf er sich eingelassen hat, er war schon ein fanatischer Anhänger Voldemorts. Nichts, was er da gesagt hätte, hätte das Urteil ändern können. Er hat ja nach Kräften versucht, sich da herauszuwinden, aber es war vergebens. Und als er das begriffen hat, dass es für ihn keine Gnade geben wird, da hat er beschlossen, sich stolz zu zeigen - genau wie Bellatrix. ( So war es zumindest im Film, im Buch war die Darstellung anders. )
Dennoch war es gruselig, wie der Vater reagiert hat.