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Samstag, 19. Oktober 2019, 02:47

Geister hätten die Kammer des Schreckens sehen müssen

Hallo Leute ich habe mich gefragt, warum die Geister von Hogwarts nicht die Kammer des Schreckens gesehen haben oder den Basiliken im Abwassersystem. Myrthe hat sich doch als geist dort immer rumgetrieben. Und Geister gehen doch durch Wände. Wisst ihr, was ich meine. Das müsste doch einer entdeckt haben?

2

Samstag, 19. Oktober 2019, 03:06

Interessante Frage.
Naja, die Kammer selbst liegt, soweit wir wissen, weit entfernt und unterhalb von der Schule. Warum sollte die Geister dort runter schweben? Und obwohl sie Wände durchqueren können, wird nie gesagt, dass sie durch Wände sehen können.
Was den Basilisken angeht, er war ja nie allein, sondern wurde von Riddle oder Ginny begleitet, die wohl nach ihnen Ausschau gehalten haben. Und die Geister wären, wenn sie den Basilisken gesehen hätten, einfach so erstarrt wie Nick und niemand hätte den Grund dafür verstanden.
Also, so würde ich mir das erklären.

Celestina Snape

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3

Samstag, 19. Oktober 2019, 12:24

Interessante Frage.
Naja, die Kammer selbst liegt, soweit wir wissen, weit entfernt und unterhalb von der Schule. Warum sollte die Geister dort runter schweben? Und obwohl sie Wände durchqueren können, wird nie gesagt, dass sie durch Wände sehen können.
Was den Basilisken angeht, er war ja nie allein, sondern wurde von Riddle oder Ginny begleitet, die wohl nach ihnen Ausschau gehalten haben. Und die Geister wären, wenn sie den Basilisken gesehen hätten, einfach so erstarrt wie Nick und niemand hätte den Grund dafür verstanden.
Also, so würde ich mir das erklären.
Zumindest Myrthe hätte durchaus einen Grund gehabt, sich dort unten mal genauer umzusehen. Immerhin starb sie im Bad und hat direkt neben dem Waschbecken den Basilisken, bzw. dessen Augen gesehen. Da kann man durchaus auf die Idee kommen, sich als Geist zu fragen, warum man genau auf diese Art und Weise gestorben ist und was "das Ding" genau dort zu suchen hatte.
Andererseits war Myrthe Zeit ihres Geisterdaseins mit Selbstmitleid und Rache an ihren ehemaligen Mitschülern beschäftigt. Von daher ist auch nachvollziehbar, warum sie sich nicht für den Eingang der Kammer bzw. den Weg dorthin interessiert hat.

4

Samstag, 19. Oktober 2019, 13:41

Myrte hatte 50 (!) Jahre Zeit gehabt, um ihrer Trauer freie Bahn zu lassen und in dieser Zeit dem Grund ihres Todes nachzugehen und/oder Olive Hornby in den Wahnsinn zu treiben.
Das sollte eigentlich ausreichen, um wieder normal zu werden.

Im 4. Band schwebt sie doch auch munter in verschiedenen Klos herum und spannt nackte Jungs im Bad aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (19. Oktober 2019, 13:47)


5

Samstag, 19. Oktober 2019, 13:59

Zumindest Myrthe hätte durchaus einen Grund gehabt, sich dort unten mal genauer umzusehen.


Mag sein, aber wir wissen ja nicht, wie weit die Kammer wirklich entfernt ist. Vielleicht war ihr der Aufwand einfach zu doof...? Ich weiß, ist nicht die beste Erklärung. :D
Man könnte auch vermuten, dass die Kammer und deren Eingang mit Schutzzaubern gegen Geistern ausgestattet sind. Wäre gar nicht so unlogisch. Wir haben keine Beispiele, dass so etwas in der Welt von Harry Potter existiert, aber es könnte sein. Und wenn man bedenkt, dass Hogwarts voll von Geistern ist und das schon seit langer Zeit, vielleicht sogar schon von Anbeginn, macht es Sinn, dass Slytherin einen solchen Schutzzauber genutzt hätte. Wenn nicht er, dann einer seiner Nachfahren, der die Not dafür gesehen hat und es anwandte, so wie Corvinus Gaunt als die Rohrleitungen in Hogwarts verlegt wurden.
Myrte hatte 50 (!) Jahre Zeit gehabt, um ihrer Trauer freie Bahn zu lassen und in dieser Zeit dem Grund ihres Todes nachzugehen und/oder Olive Hornby in den Wahnsinn zu treiben.
Das sollte eigentlich ausreichen, um wieder normal zu werden.

Nick hat es nach 500 (!) Jahren immer noch nicht verdaut, dass er nur fast geköpft wurde, Helena Ravenclaw hat 1000 (!!!) Jahre lang die Schuld daran rumgetragen, dass sie das Diadem ihrer Mutter geklaut hat und der Blutige Baron hat genauso lange die Schuld an ihrem Tod nicht überwunden.
Ich habe Geister immer so eingeschätzt, dass sie in ihrer emotionalen Entwicklung zum Zeitpunkt ihres Todes hängen geblieben sind, weil sie sich aus Angst an diesen letzten Moment ihres Lebens klammern. Und die Tatsache, dass Myrte, obwohl sie fast siebzig Jahre existiert, immer noch so unreif ist, dass sie Leute im Bad spioniert, spricht doch nur für diese Sichtweise.

6

Samstag, 19. Oktober 2019, 14:56

Nick hat es nach 500 (!) Jahren immer noch nicht verdaut, dass er nur fast geköpft wurde, Helena Ravenclaw hat 1000 (!!!) Jahre lang die Schuld daran rumgetragen, dass sie das Diadem ihrer Mutter geklaut hat und der Blutige Baron hat genauso lange die Schuld an ihrem Tod nicht überwunden.



Myrte hatte ihre Rache gegen Olive Hornby schon bekommen.

Weshalb sollte Myrte noch traurig sein?
Sie kann ihr Leben als Geist jetzt für immer genießen, ohne Schuldgefühle zu empfinden oder traurig zu sein.


Nick jedoch wird sich wohl bis in alle Ewigkeit darüber beschweren, dass er nicht kopflos gestorben ist.

Er, Helena und der Baron sind selbst schuld, dass sie nicht "weiter" gegangen sind, denn dann müssten sie keine ewigen Schuldgefühle etc haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (19. Oktober 2019, 19:30)


Majee

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7

Samstag, 19. Oktober 2019, 22:07

Naja, man sie nach Hogwarts gesperrt, damit sie Olive Hornby nicht endlos weiter schikaniert. Das spricht für mich nicht dafür, dass sie reifer ist. Das Problem war doch eher, dass Myrte wohl allgemein etwas neben der Bahn war, weil sie wohl ständig gemobbt worden war. Daran hat sich nicht wirklich was verändert.

8

Sonntag, 20. Oktober 2019, 14:52

Man könnte auch vermuten, dass die Kammer und deren Eingang mit Schutzzaubern gegen Geistern ausgestattet sind. Wäre gar nicht so unlogisch. Wir haben keine Beispiele, dass so etwas in der Welt von Harry Potter existiert, aber es könnte sein. Und wenn man bedenkt, dass Hogwarts voll von Geistern ist und das schon seit langer Zeit, vielleicht sogar schon von Anbeginn, macht es Sinn, dass Slytherin einen solchen Schutzzauber genutzt hätte. Wenn nicht er, dann einer seiner Nachfahren, der die Not dafür gesehen hat und es anwandte, so wie Corvinus Gaunt als die Rohrleitungen in Hogwarts verlegt wurden.


Die Lebenden könnten sowieso nicht in die Kammer, weil sie nicht durch Wände gehen können und falls sie kein Parsel sprechen sowie nicht wissen, wo sich der Eingang befindet.

Das bringt den Geistern nichts, falls sie die Kammer zufällig finden, weil kein Lebender mit ihnen gehen kann (ausser es ist ein Harry Potter)

Also würde ich wirklich sagen dass für die Kammer ein Schutz gegen Geister sinnlos gewesen wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (20. Oktober 2019, 15:55)


9

Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:01

Die Lebenden könnten sowieso nicht in die Kammer, weil sie nicht durch Wände gehen können und falls sie kein Parsel sprechen sowie nicht wissen, wo sich der Eingang befindet.
Mag sein, aber stell dir doch einmal vor, dass ein Geist die Kammer finden würde, weil eben kein Schutz gegen sie auf ihr liegt. Dieser Geist würde jedem anderen Geist Bescheid geben und über kurz oder lang, wäre jeder einzelne Hogwarts-Geist (was wohl nicht wenige sind) in der Kammer gewesen und hätte den Lebenden doch von deren Existenz berichtet. Und selbst wenn die Lebenden nicht einfach in die Kammer können würden, wüssten sie vollkommen sicher, dass sie existiert wenn ein paar hundert(?) Geister alle das selbe sagen würden und hätten sogar einen großen Hinweis darauf, wo sie suchen sollten.

10

Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:54

Die Geister gingen wohl davon aus, dass die Kammer eine Legende ist, deswegen suchte kein Geist nach der Kammer.

Ob es einen wirklichen Schutz in der Kammer gegen Geister gibt, ist eine andere Sache.

11

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17:01

Aber es ist auch gut denkbar, dass es einen Schutz geben könnte. :)

12

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17:56

Vielleicht gab es noch keine Geister in Hogwarts zu der Zeit, als Slytherin die Kammer gebaut hat.

Generell scheint es keinen Geist zu geben, der älter als Hogwarts zu sein scheint.

Vincent Delacroix

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13

Sonntag, 20. Oktober 2019, 21:26

Für Myrte gab es ja auch keinen Grund, die genauen Umstände ihres Todes zu untersuchen. Die offizielle Version lautete eben, dass das Monster vertrieben und der Schuldige der Schule verwiesen wurde. Irgendjemand wird ihr ja wohl freundlicherweise davon erzählt haben. Dass in der Kammer immernoch etwas lebt und nach fünfzig Jahren wieder Jagd auf Schüler macht erfährt sie erst durch Harry, als er dort runtersteigt.
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14

Dienstag, 22. Oktober 2019, 20:54

Irgendjemand wird ihr ja wohl freundlicherweise davon erzählt haben


Wenn dieser Irgendjemand Myrte gesagt hat, dass das Monster in Form einer Spinne vertrieben worden ist, dann könnte ich mir Myrte gut vorstellen, wie sie die Augenbrauen hob.

Denn nach ihrer Version hatte das Monster gelbe Augen und wie wir alle wissen haben Spinnen keine gelben Augen.

Vincent Delacroix

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15

Dienstag, 22. Oktober 2019, 21:55

Die Spinne hat nur Tom Riddle gesehen, für alle anderen war es einfach "das Monster".
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16

Dienstag, 22. Oktober 2019, 22:12

Die Öffentlichkeit - und vor allem Myrtes Eltern -, wollten sicher wissen, was das für ein Wesen war, dass das Mädchen getötet hat.

Sluggy

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17

Dienstag, 22. Oktober 2019, 22:54

Ich denke, man konnte Myrtes Eltern am Ende bloß sagen, dass Myrte von dem umherstreifenden Monster ermordet wurde. Mit Hagrid habe man den Schuldigen entfernt. Von daher ...
:D 8) --knuddel--

18

Dienstag, 22. Oktober 2019, 23:13

Wir wissen, dass Aragog entkommen ist und danach fünfzig Jahre lang in der Nähe von Hogwarts lebte.
Wenn es wirklich bekannt war, dass eine Riesenspinne das Monster von Slytherin war, hätte man sie doch gesucht. Oder IRGENDJEMAND in dieser Schule für Zauberei hätte vielleicht einmal gesagt: "Wisst ihr... Acromantulas können nicht Leute versteinern (was, sie soweit wir wissen, wirklich nicht können) und auch nicht per Blick töten."
Wenn bekannt gewesen wäre, dass Hagrid mit einer Riesenspinne abhing, hätte irgendjemand gecheckt, dass da was nicht stimmt und weiter geforscht. Somit hat Riddle ganz bestimmt nicht erwähnt, welches Monster er mit Hagrid gesehen hat (Warum sollte er auch? Er ist clever, er weiß, dass die Spinne als Alibi nicht vollkommen hinhaut und verschweigt dieses Detail) und Hagrid verrät Aragog auch nicht, da er ihn schützen möchte.
Somit hat niemand Myrte gesagt, welches Monster in der Kammer war und sie konnte niemals misstrauisch werden.

19

Dienstag, 22. Oktober 2019, 23:17

Warum sollte man Riddle dann glauben?
Welchen Beweis hatte er für Hagrids angebliche Schuld, wenn er und Hagrid über Aragog geschwiegen haben?

20

Dienstag, 22. Oktober 2019, 23:24

Es ist ein Batman-Gambit: Riddle wusste, dass Hagrid so reagieren würde, dass er aus Schande, dass ein Vertrauensschüler ihn überführt hat, dass er nicht leugnen würde, was er getan hat, sich gleichzeitig aber auch schämen würde, näher ins Detail zu gehen. Riddle hat dann einfach nur gesagt, dass er Hagrid mit einem Monster gefunden hat und dass dieses entkommen ist und mehr hat er nicht dazu gesagt. Und der schuldbewusste Hagrid hat gereicht, dass man ihm glaubt.

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