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Samstag, 19. Oktober 2019, 03:35

Warum eigentlich das Alterslimit?

Bin bei meinem Wiederlesen der Reihe bei "Feuerkelch" angekommen und mir ist wieder ein alter Gedanke gekommen, den ich gerne teilen würde:

Warum wurde eigentlich noch die Alterslinie um den Feuerkelch gezogen?


Was ich mit dieser Frage meine ist, dass der Feuerkelch - wie auch immer er das macht, erfahren wir nicht - den besten/die beste Kandidat/in für die jeweilige Schule heraussucht. Die genauen Kriterien für diese Auswahl und wie der Feuerkelch sie anhand eines Stück Papiers, auf dem ein Name steht erkennt, erfahren wir wie gesagt nie. Ein Alterslimit hat er allerdings nicht. Aber warum sollte er auch? Wäre es nicht sehr sinnlos, wenn ein Sechzehnjähriger besser für die Position des Champions wäre, weil er talentierter und mutiger und cleverer ist, als alle Siebzehnjährigen, aber einer dieser Siebzehnjährigen wird ihm trotzdem vorgezogen? Das Argument, dass es für die Sicherheit der Schüler geschieht, ist auch nicht wirklich stimmig, da so potential nicht die Schüler in Gefahrensituationen geschickt wären, die am besten mit ihnen umgehen könnten - also werden weniger talentierte Schüler tatsächlich EHER in Gefahr gebracht.

Meine einzige Erklärung, die ich dafür hätte ist, dass die Planenden die ganze Kiste einfach als "PR-Maßnahme" benutzt haben, um die Allgemeinheit zu beruhigen, da wohl die meisten Hexen und Zauberer wissen warum das Trimagische Turnier dereinst eingestellt wurde und sie sich darauf verließen, dass ihre sonstigen Sicherheitsmaßnahmen für die Aufgaben ausreichend Schutz für die Schüler bieten würden.

Was sagt ihr zu diesem Gedankengang? Irgendwelche Einwände oder Ergänzungen?


P.S.: Habe gerade gesehen, dass diese Frage schonmal vor Ewigkeiten hier in einem Thread gestellt wurde, aber es juckt mich trotzdem in den Fingern: Findet ihr nicht auch, dass "der Feuerkelch" als Titel nicht so passend ist wie "das Trimagische Turnier"?

Celestina Snape

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2

Samstag, 19. Oktober 2019, 10:37

Zu Frage 1: Zum einen ist ein 17-jähriger Zauberer meist schon im letzten Schuljahr angelangt, zumindest aber im 6. und hat damit seine Ausbildung nahezu abgeschlossen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er damit besser vorbereitet ist, ist damit - pauschal betrachtet - einfach höher. Außerdem ist das Bestehen auf ein Alterslimit seitens des Ministeriums wahrscheinlich zur Beruhigung und Stressminimierung da. Bei Minderjährigen Zauberern hätte das Ministerium vermutlich mit lauter besorgten Eltern zu kämpfen, wenn diese bei ihren erwachsenen Kindern zwar immer noch besorgt sein könnten, aber trotzdem kein Wort mitzureden hätten, weil ihre Kinder verbindlich selbst für sich entscheiden könnten, ob sie teilnehmen
wollen oder nicht.

Zu Frage 2: Ja. Der Feuerkelch spielt im Endeffekt nur bei der Auswahl der Kandidaten eine Rolle, während sich das restliche Buch eigentlich nur noch um das Turnier dreht.
Zuerst dachte ich, JKR hätte es deshalb nicht "....und das Trimagische Turnier" genannt, weil der Titel schon zu viel verraten würde. Allerdings hätte sie nach dieser Logik auch alle anderen Bücher nicht so benennen dürfen, wie sie es getan hat.

3

Samstag, 19. Oktober 2019, 11:26

Unter der Prämisse, dass ein älterer Zauberer immer einem jüngeren Zauberer überlegen ist macht die Linie keinen Sinn. Ich halte diese Prämisse allerdings für falsch. Gibt unzählige Beispiele im Harry Potter Kanon, wo Harry und Hermine ihrem Alter voraus sind (Patronus, Vielsafttrank etc.). Zudem gibt es auch genug Beweise in der realen Welt, dass Alter und Fähigkeiten nicht miteinander korrelieren (bspw. Leute, die Schulklasse überspringen etc.pp.).

Insofern erscheint mir die Alterslinie durchaus sinnvoll, denn der Kelch kennt/berücksichtig das Alter nunmal nicht von sich aus...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

4

Samstag, 19. Oktober 2019, 13:42

Zum einen ist ein 17-jähriger Zauberer meist schon im letzten Schuljahr angelangt, zumindest aber im 6. und hat damit seine Ausbildung nahezu abgeschlossen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er damit besser vorbereitet ist, ist damit - pauschal betrachtet - einfach höher.
Unter der Prämisse, dass ein älterer Zauberer immer einem jüngeren Zauberer überlegen ist macht die Linie keinen Sinn. Ich halte diese Prämisse allerdings für falsch.


Ja, aber das ist doch mein Punkt, Leute. Wenn ein/e minderjährige/r Schüler/in in Sachen Können und Eigenschaften allen volljährigen Schülern überlegen ist, geht für sie/ihn doch weniger Lebensgefahr von den Aufgaben aus. Somit ist es gefährlicher, die minderjährigen Schüler von der Auswahl abzuhalten. Wenn die Volljährigen die besten für die Aufgaben sind, brauchen sie nicht die Alterslinie um sich durchzusetzen und der beste (und somit am wenigsten in Gefahr stehende) Kandidat wird automatisch gewählt, oder?
Außerdem ist das Bestehen auf ein Alterslimit seitens des Ministeriums wahrscheinlich zur Beruhigung und Stressminimierung da. Bei Minderjährigen Zauberern hätte das Ministerium vermutlich mit lauter besorgten Eltern zu kämpfen, wenn diese bei ihren erwachsenen Kindern zwar immer noch besorgt sein könnten, aber trotzdem kein Wort mitzureden hätten, weil ihre Kinder verbindlich selbst für sich entscheiden könnten, ob sie teilnehmen
wollen oder nicht.
Das meinte ich mit der "PR-Maßnahme".

5

Samstag, 19. Oktober 2019, 13:44

Die Frage ist auch: Wollen die talentierten/genialen 14, 15 und 16-Jährigen Schüler denn auch teilnehmen?

Hermine z.B ist unter 17 Jahre und nebenbei genial, hatte aber trotzdem kein Interesse am Turnier.

Die 17-Jährigen haben kein Jahr in Hogwarts mehr, nachdem sie ihren Abschluss gemacht haben und würden dann folglich ihren Abschluss in ewiger Erinnerung behalten, am besten mit dem Sieg in einem Trimagischen Turnier vielleicht.

6

Samstag, 19. Oktober 2019, 13:45

Natürlich ist es für denjenigen weniger gefährlich, das Problem liegt einfach darin, dass sich ein Erwachsener willentlich in Gefahr begeben darf, einem minderjährigen das aber zu untersagen ist, völlig egal, ob der bessere Chancen hat oder nicht, es besteht Lebensgefahr und in diese kann halt ein volljähriger Zauberer rechtlich gesehen einwilligen, ein minderjähriger aber eben nicht...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

7

Samstag, 19. Oktober 2019, 14:05

Natürlich ist es für denjenigen weniger gefährlich, das Problem liegt einfach darin, dass sich ein Erwachsener willentlich in Gefahr begeben darf, einem minderjährigen das aber zu untersagen ist


Ja, das stimmt. Das habe ich noch nicht wirklich bedacht. Guter Punkt... --thumbup--
Hermine z.B ist unter 17 Jahre und nebenbei genial, hatte aber trotzdem kein Interesse am Turnier.
Meinst du wirklich, sie würde nicht zumindest ihren Namen in den Kelch werfen? Ich hatte es so interpretiert, dass der größte Punkt, der sie abhält, wirklich das Alterslimit ist. Hermine hat schon eine gute Selbsteinschätzung und weil sie ein ziemlicher History-Nerd ist, fände sie es bestimmt geil, bei einem so geschichtsträchtigen Ereignis mitzumachen.

8

Samstag, 19. Oktober 2019, 15:38

Selbst wenn Hermine es wollte und ein Champ wäre - wer würde dann Viktors Liebling sein, den er in der 2. Aufgabe retten soll? Er lässt ausser Hermine niemanden an sich heran.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (19. Oktober 2019, 15:45)


9

Samstag, 19. Oktober 2019, 16:49

Hermine war doch bestimmt nicht das erste Mädchen, mit dem Krum was hatte. Er ist zu der Zeit schon volljährig und ein professioneller Quiditch-Spieler auf internationalen Level. Außerdem könnte er auch Familie (Geschwister z.B.) haben, die man dafür nutzen könnte. Hat man ja auch bei Fleur gemacht, obwohl sie auf jeden Fall zu der Zeit, oder zumindest kurz davor was mit Roger Davis am Laufen gehabt hatte.

10

Samstag, 19. Oktober 2019, 17:18

Hermine war doch bestimmt nicht das erste Mädchen, mit dem Krum was hatte. Er ist zu der Zeit schon volljährig und ein professioneller Quiditch-Spieler auf internationalen Level.


Hermine war eben das eine Mädchen, das Krum während seiner Zeit in Hogwarts eben mochte. Da spielt es keine Rolle, welches Mädchen er vor und nach Hermine mochte.

Und wenn sie auch ein Champ wäre, hätte sich an ihrer Beziehung mit Victor nichts verändert, sie hätten sich immer im Alltag gesehen, wären miteinander zum Ball gegangen und hätten dann auch geknutscht. Es ist ja für einen Champion nicht verboten, mit einem anderen Champion zu reden und sich mit ihm zu treffen.


Edit: Interessant wäre es, welche Person Tom Riddle hätte retten müssen, wäre er ein Champ gewesen. Er hat ja nun gar keine Freunde und keine Familie... hätte man Slughorn als Opfer nehmen können? Ich weiß es nicht

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (19. Oktober 2019, 19:26)


11

Samstag, 19. Oktober 2019, 20:20

Und wenn sie auch ein Champ wäre, hätte sich an ihrer Beziehung mit Victor nichts verändert, sie hätten sich immer im Alltag gesehen, wären miteinander zum Ball gegangen und hätten dann auch geknutscht.
Nicht unbedingt. Sie wären ja in einem direkten Konkurrenzkampf gewesen, dass hätte ihre Beziehung schwieriger gemacht, vor allem von anderen Seiten.

12

Sonntag, 20. Oktober 2019, 14:49

Sie wären ja in einem direkten Konkurrenzkampf gewesen, dass hätte ihre Beziehung schwieriger gemacht, vor allem von anderen Seiten.


Sie wäre dann auch eine Rivalin für Harry und nicht nur für Victor.
Hätte sie deswegen die Freundschaft mit Harry beendet.?
Wohl eher nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (20. Oktober 2019, 15:56)


13

Sonntag, 20. Oktober 2019, 15:55

Hermine ist mit Harry seit drei Jahren befreundet, Krum und sie kannten sich vorher überhaupt nicht, das kann man also, meiner Meinung nach, nicht vergleichen.

Außerdem: "Viktor", nicht "Victor". ;)

14

Sonntag, 20. Oktober 2019, 16:51

Hermine ist mit Harry seit drei Jahren befreundet, Krum und sie kannten sich vorher überhaupt nicht, das kann man also, meiner Meinung nach, nicht vergleichen.


Sie ist mlt Krum zum Weihnachtsball gegangen und nicht mit Harry (oder Ron) den sie seit 3 Jahren kennt.

Außerdem: "Viktor", nicht "Victor".


Ok, dann heißt das auch Voldemort und nicht Voldemor..woher kam eigentlich dieses "Voldemor", das man in einigen Fan-Theorien auf YouTube hört?

Das "t" am Ende von Voldemort gehört doch zu "Tom Marvolo Riddle". Ist mir ein Rätsel warum sie das "t" nicht aussprechen.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (20. Oktober 2019, 16:58)


15

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17:00

Sie ist mlt Krum zum Weihnachtsball gegangen und nicht mit Harry, den sie seit 3 Jahren kennt.


Ja, weil sie und Harry halt "nur" Freunde sind. Deswegen würden sie nicht auf eine Veranstaltung gehen, bei der man das als Date interpretieren könnte. Vor allem nicht nach Ritas Artikel, in dem sie schrieb, dass die beiden ein paar seien.
Ok, dann heißt das auch Voldemort und nicht Voldemor..woher kam eigentlich dieses "Voldemor", das man in einigen Fan-Theorien auf YouTube hört?
Es heißt auch Voldemort, es geht dabei nur um die Aussprache. Das T ist stumm. Und es ist keine Fan-Theorie, Rowling hat es... letztes Jahr... glaube ich, per Twitter geschrieben. Deswegen gibt es einige Fans, die sich bei der Aussprache bemühen canonisch zu bleiben.

16

Sonntag, 20. Oktober 2019, 17:49

Das T ist stumm.


Also heißt Tom jetzt "Om", weil das T stumm ist? --biggrin--

Wenn das T von Voldemort stumm ist, dann müsste es auch bei Tom stumm sein. Denn das T bei Voldemort kommt eben von Tom.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (20. Oktober 2019, 17:54)


Celestina Snape

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17

Sonntag, 20. Oktober 2019, 18:38

Das T ist stumm.


Also heißt Tom jetzt "Om", weil das T stumm ist? --biggrin--

Wenn das T von Voldemort stumm ist, dann müsste es auch bei Tom stumm sein. Denn das T bei Voldemort kommt eben von Tom.
Das "T" ist stumm, weil "Voldemort" französisch inspiriert ist und im Französischen werden die Wortenden gerne mal "verschluckt". Tom wird hingegen tatsächlich wie Tom ausgesprochen. Immerhin befindet sich dort das T am Wortbeginn.

18

Sonntag, 20. Oktober 2019, 19:06

Also heißt Tom jetzt "Om", weil das T stumm ist?

Wenn das T von Voldemort stumm ist, dann müsste es auch bei Tom stumm sein. Denn das T bei Voldemort kommt eben von Tom.


Nimm's mir bitte nicht übel, aber ich kann gerade echt nicht einschätzen, ob dass ein ernst gemeinter Punkt ist, oder du einfach nur trollen möchtest.

19

Sonntag, 20. Oktober 2019, 19:12

Nein, ich meine es ernst.

Der Name Voldemort bzw " I am Voldemort" (und nicht "Je suis Voldemor") entstand aus britisch- englische Namen wie Tom Marvolo Riddle.

Da ist nichts Französisches dran, von daher leuchtet es mir nicht ein, warum das T stumm sein sollte.

Celestina Snape

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20

Sonntag, 20. Oktober 2019, 19:40

Nein, ich meine es ernst.

Der Name Voldemort bzw " I am Voldemort" (und nicht "Je suis Voldemor") entstand aus britisch- englische Namen wie Tom Marvolo Riddle.

Da ist nichts Französisches dran, von daher leuchtet es mir nicht ein, warum das T stumm sein sollte.
JKR hat es aber damit erklärt und zwar offenbar bereits in einem Interview 1999. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass das so nicht in den Büchern thematisiert wurde. Andererseits sollte die Autorin durchaus als verlässliche Quelle akzeptiert werden können. Oder?