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Donnerstag, 26. September 2019, 20:13

Was wäre wenn?

Ich bin - sowohl in realer Geschichte, als auch in Fiktion - ein großer Fan von "What If?"-Szenarios, also von Szenarios, bei denen man die vorhandene Geschichte nimmt und sich fragt: "Was wäre passiert, wenn X passiert wäre, oder X nicht passiert wäre?"

Habt ihr da ein paar Szenarios zu HP, die euch schon mal in den Kopf gekommen sind und bei denen ihr euch schon Gedanken darüber gemacht habt, wie eure Alternative möglich gewesen wäre und was für Folgen sie gehabt hätte?

Ich frage übrigens nicht, weil ich nach Material für ein FanFic suche - denn es fehlt mir einfach an Geduld überhaupt eins zu schreiben, also braucht ihr keine Angst zu haben, dass ich eure Ideen klauen will. Wusste einfach nur nicht, in welchen anderen Themenbereich das hier gehört.

Ich fang mal mit einer Idee an, die mir kürzlich gekommen ist:
Wir fanden es bestimmt alle ein bisschen ungerecht, dass damals Hagrid von der Schule geworfen wurde, weil Tom Riddle ihn bezichtigte, die Kammer des Schreckens geöffnet zu haben. Selbstverständlich haben wir uns deswegen alle bestimmt auch gewünscht, dass es anders gelaufen wäre. Also...

Was wäre wenn, Hagrid niemals von Hogwarts geflogen wäre?

Da müssen wir uns natürlich erst fragen, wie dieses Szenario überhaupt möglich wäre. Von Tommy-Boy können wir eigentlich nichts anderes erwarten, als dass er jemand anderen ans Messer liefert. Er wollte nicht, dass die Schule geschlossen wird, weil er keine Lust hatte ins Waisenhaus zurück zu gehen aber selbst zugeben, dass er es war, kommt für ihn natürlich auch nicht Frage.
Bleibt noch Hagrid als Variable. Aber auch bei ihm sehe ich nicht, dass er die Chance auslassen würde, Aragog aufzuziehen. ABER, wenn wir uns vorstellen, dass der "Reisende aus einem Fernen Land" niemals Hagrid Aragog gegeben hätte, wäre er niemals ein Problem gewesen. Hagrid hätte ihn nicht in der Schule gehabt und Tom hätte ihn nicht als Ausrede benutzen können.
Somit wird Hagrid niemals rausgeworfen.


DOCH... damit haben wir noch ein viel größeres Problem: Dippet war drauf und dran, die Schule zu schließen, bevor Hagrid geschnappt wurde - was Tom wusste, deswegen hat er ihn ja auch verraten - und ohne einen Sündenbock, der vorgezeigt werden kann, wird niemand glauben, dass die Gefahr vorbei und Hogwarts somit wieder sicher ist.
Hierzu fallen mir zwei alternative Wege ein, wie alles weitergeht:


1.
Tom bringt den Basilisken um und stellt alles so dar, als hätte er die Kammer gefunden, aber nicht den Erben. Zugegeben, das alles ist ein bisschen weit hergeholt, weil a) Tom würde das wahrscheinlich nur sehr, sehr, sehr widerstrebend tun - aber nicht so widerstrebend, wie seine Ausbildung zum Magier nie zu beenden - und b) es wäre sehr unglaubwürdig für alle, dass Tom die Kammer finden würde, ohne ihn gleichzeitig zu verdächtigen, schließlich müsste er offenbaren, dass er ebenfalls Parsel sprechen kann, usw., aber wenn man bedenkt, dass alle geglaubt haben, dass eine Acrumantulla Leute mit Blicken töten kann, was sie laut Lehrbüchern nicht können, dann ist es vielleicht nicht sooo weit hergeholt.
Und das hätte dann zur Folge: Der Basilisk ist tot und somit ist die Handlung des zweiten Buches... wahrscheinlich sehr langweilig, der Taschenkalender wird nicht zum Horkrux, weil Tom keinen Grund hatte, Anweisungen zum Öffnen der Kammer zu hinterlassen und der Basilisk ist wohl nicht mehr im siebten Buch innerhalb der Kammer und die Gang hat ein sehr großes Problem damit, das Diadem zu zerstören.

2.
Hogwarts wird tatsächlich geschlossen! Tom hat niemanden, um die Schuld zu übernehmen und er selber will es auch nicht machen und Dippet sieht keinen anderen Ausweg.
Das hätte natürlich zur Folge, dass Großbritanien und Irland ohne eigene Zaubererschule sind und alle Hogwartsschüler in der Zukunft woanders hinmüssen - Beauxbatons und Durmstrang bieten sich an. Tom kann seine Ausbildung nicht zu Ende bringen, was für ihn tatsächlich nicht so schlimm wäre, da er sowieso über dem Niveau der anderen Schüler und der meisten Lehrer war und somit schon früher damit anfangen könnte seinen Weg, Voldemort zu werden, anzutreten... und Harry und die anderen müssten Französisch lernen, um zur Schule gehen zu können, was ich echt lustig finde!

Das ganze liegt allerdings so weit zurück in der Vergangenheit, dass es zu lange dauern würde ein wirklich detailiertes Szenario zu verfassen und dieser Post ist schon jetzt viel zu lang... sorry...

Also, jemand andere Szenarien im Kopf?

P.S.: Sorry, falls dieses Thema schonmal auf dieser Seite angesprochen wurde und ich diesen Feed nicht finden konnte. Bin neu hier.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walpurgisritter« (26. September 2019, 20:56)


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Donnerstag, 26. September 2019, 22:20

Nun, da wäre immer noch Myrte.

Wenn kein Schuldiger hätte gefunden werden können, hätten sie ihre Version der Ereignisse angehört und wären eventuell darauf gekommen, dass ein Basilisk sie getötet hat.

Ich denke, wenn Aragog nie gewesen wäre, wäre die Myrte an das Rampenlicht getreten und hätte vieles geoffenbart.

Ich hätte noch 2 weitere Szenarien

- Tom hätte an jedem Schüler und Lehrer heimlich einen Vergessenszauber anwenden können, um den Mist, den er gemacht hat, zu beheben.
Das wäre sehr umständlich und riskant, aber wir reden hier über Tom Riddle.

- Tom geht zu Slughorn und überzeugt ihn, ihm einen Zeitumkehrer zu geben. Warum Slughorn? Weil dieser in einer Erinnerung im 6. Band sagt, er habe "ausgezeichnete" Beziehungen zum Ministerium. Tom schmeichelt und überzeugt Slughorn, dass dieser das Ministerium kontaktiert, damit sie ihm einen Zeitumkehrer schicken. Gesagt, getan. Tom bekommt den Zeitumkehrer, reist zurück, verhindert das Myrte getötet wird, tötet sein vergangenes Ich, lässt diese Leiche verschwinden und Hogwarts schließt nicht.

Wenn Hagrid nicht von Hogwarts geflogen wäre?
Dann wäre er kein Hüter der Schlüssel bzw würde nicht in Hogwarts leben und Harry wäre nicht weit gekommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (27. September 2019, 09:53)


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Freitag, 27. September 2019, 14:56

Hmm. Die Idee mit dem Vergessenszauber hat einen Haken: Die Schüler haben Angehörige und die Schulschließung war ebenfalls nicht allein Angelegenheit des Schulleiters. Insofern wäre es - neben der Tatsache, dass allein alle Hogwarts-Bewohner zu verzaubern unglaublich schwierig wäre - wohl schier unmöglich alle Leute, die schon davon gehört haben aufzuspüren und ihr Gedächtnis zu verändern. Zumal sich ja auch die Frage stellt was mit Hauselfen, Geistern und Peeves ist. Bei Hauselfen wissen wir, dass der Zauber funktioniert (Winky), aber bei Geistern und Peeves wäre ich mir da nicht so sicher. Mal von so "halblebendigen" Dingen wie den Schulleiter-Portraits abgesehen.

Bzgl. Slughorn: Ich bezweifle, dass er die Möglichkeiten hatte an einen Zeitumkehrer zu kommen. Selbst wenn würde aber dein Szenario nicht aufgehen mit einem normalen Zeitumkehrer wie in Buch 3. Und den "Super-Zeitumkehrer" aus Cursed Child gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Wobei generell fraglich ist, ob mit egal welchem Zeitumkehrer möglich ist, sich selbst zu töten. Normalerweise sollte das in beiden Fällen zum Tod führen, was wohl kaum in Voldemorts Sinne ist ;-)
Insofern ging es allerhöchstens mit einem Umkehrer des 2. Types den Basilisken zu töten, eher Vergangenheits-Voldemort ihn auf Myrte schickt.

Zum Ausgangs-Szenario von Walburgisritter:
Interessante Thesen, allerdings finde ich die These er hätte den Horkrux nicht erschaffen ziemlich weit hergeholt. Tom Riddle erschafft den 1. Horkrux durch den Mord an Myrte. Heißt zu dem Zeitpunkt an dem die Schließung der Schule im Raum steht HAT er bereits einen Horkrux erschaffen. Es ist daher für den Horkrux-Plan bzw. das Tagebuch als Horkrux völlig irrelevant, ob Hogwarts schließt oder nicht.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

4

Freitag, 27. September 2019, 18:23

Das mit dem Vergessenszauber stimmt, es wäre zu schwierig.

Alternativ hätte Tom sich einen Zeitumkehrer im Raum der Wünsche holen können, meine ich. Es wäre die einzige Chance, etwas zu verändern.

5

Freitag, 27. September 2019, 19:55

Nun, da wäre immer noch Myrte.

Wenn kein Schuldiger hätte gefunden werden können, hätten sie ihre Version der Ereignisse angehört und wären eventuell darauf gekommen, dass ein Basilisk sie getötet hat.

Ich denke, wenn Aragog nie gewesen wäre, wäre die Myrte an das Rampenlicht getreten und hätte vieles geoffenbart.
Glaubst du denn, dass Myrtle in der Zeitlinie, so wie sie in den Büchern "wirklich" passiert ist, niemals von irgendjemanden befragt wurde? Ich würde mir vorstellen, dass zumindest Dumbledore es für vernünftig erachtete hätte, sich diese Sache genauer anzusehen. Schließlich war er derjenige, der sich dafür eingesetzt hat, dass Hagrid die Stelle als Wildhüter bekam. Ich glaube kaum, dass er das getan hätte, nur weil er Hagrid als gut einschätzte und Tom schon zu diesem Zeitpunkt mistraute. Er wird sich wohl Hagrids und Myrtles Aussagen angehört haben und zu dem Schluss gekommen sein, dass Aragog nicht das Monster gewesen sein konnte. Vielleicht hätte er sich sogar noch mehr für Hagrid einsetzen können, wenn da nicht Dippets Haltung zu der ganzen Sache und die Tatsache, dass es bestimmt illegal ist, Acrumantulas zu züchten, gewesen wäre.
- Tom hätte an jedem Schüler und Lehrer heimlich einen Vergessenszauber anwenden können, um den Mist, den er gemacht hat, zu beheben.
Das wäre sehr umständlich und riskant, aber wir reden hier über Tom Riddle.
Hey, das geht ganz einfach, wie wir seit dem ersten Fantastic Beasts wissen. Besorg dir einfach einen Donnervogel. :)
Aber Der Blutige Baron hat auch schon recht, dass wir bedenken müssen, dass zur Vertuschung noch mehr gehört, als nur alle Bewohner Hogwarts zu verhexen.
- Tom geht zu Slughorn und überzeugt ihn, ihm einen Zeitumkehrer zu geben. Warum Slughorn? Weil dieser in einer Erinnerung im 6. Band sagt, er habe "ausgezeichnete" Beziehungen zum Ministerium. Tom schmeichelt und überzeugt Slughorn, dass dieser das Ministerium kontaktiert, damit sie ihm einen Zeitumkehrer schicken. Gesagt, getan. Tom bekommt den Zeitumkehrer, reist zurück, verhindert das Myrte getötet wird, tötet sein vergangenes Ich, lässt diese Leiche verschwinden und Hogwarts schließt nicht.

Warum sollte Tom einen bekommen? Er war ein herausragender Schüler, ja, aber bei Hermine war es die Tatsache, dass sie eine herausragende Schülerin war UND sämtliche Fächer belegt hat. Wenn Tom in der Dritten Muggelkunde gewählt hat, fall ich vom Glauben ab! Außerdem war Tom zur Zeit der ersten Öffnung schon in seinem fünften Jahr. Da hätte es sich doch eh nicht mehr gelohnt, ihm einen Zeitumkehrer zu geben.
Oder meinst du, dass er Slughorn einen anderen triftigen Grund genannt hat, warum er einen Zeitumkehrer braucht? Und wenn ja, welchen?
Wenn Hagrid nicht von Hogwarts geflogen wäre?
Dann wäre er kein Hüter der Schlüssel bzw würde nicht in Hogwarts leben und Harry wäre nicht weit gekommen.

Es muss nicht sein, dass Hagrid NICHT Wildhütern wird, obwohl er die Schule abschließt. Es ist wohl keine Voraussetzung für den Job, dass man von der Schule geflogen sein muss.
Und warum wäre Harry nicht weit gekommen, wenn Hagrid nicht Wildhüter wäre? Klar, er war ein wichtiger Freund, aber doch auch nicht vollkommen essentiell für seinen Werdegang. Was nicht heißt, dass ich Hagrid nicht als Charakter und als Einfluss auf Harry nicht als wichtig erachte, ich meine nur, dass man sich die Geschichte auch ohne als Wildhüter vorstellen kann (wäre übrigens auch vielleicht eine gute Idee für ein "What If?"-Szenario).
Bei Hauselfen wissen wir, dass der Zauber funktioniert (Winky)
Wann wurde Winky mit einem Gedächtniszauber belegt? Ich kann mich nicht an die Stelle erinnern.
Wobei generell fraglich ist, ob mit egal welchem Zeitumkehrer möglich ist, sich selbst zu töten.

Ich glaube mich daran zu erinnern, dass im dritten Band erwähnt wird, dass jemand einmal, seinen eigenen Vorfahren umgebracht hat - aus versehen. Da bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht vielleicht nur eine aufgeschnappte Anekdote war, á la "Ich hab mal gehört" und wie glaubwürdig das dementsprechend ist. Aber irgendwo anders (wahrscheinlich Pottermore) stand auch mal, dass es möglich sei, durch Zeitreisen seine eigene Existenz zu verhindern und das es schon mal vorgekommen ist. Wobei natürlich die Frage aufkommt, woher man dann überhaupt weiß, dass das passiert ist, weil die einzige Person, die es wissen kann, der/diejenige war, die es verursacht hat, und die existiert ja nicht mehr... ach lassen wir das. Zeitreisen in Fiktionen sind eh schon zu kompliziert und Rowling macht da nicht immer einen guten Job, könnte ich Stunden drüber schreiben und würde nur alle langweilen.
Interessante Thesen, allerdings finde ich die These er hätte den Horkrux nicht erschaffen ziemlich weit hergeholt. Tom Riddle erschafft den 1. Horkrux durch den Mord an Myrte. Heißt zu dem Zeitpunkt an dem die Schließung der Schule im Raum steht HAT er bereits einen Horkrux erschaffen. Es ist daher für den Horkrux-Plan bzw. das Tagebuch als Horkrux völlig irrelevant, ob Hogwarts schließt oder nicht.
Naja, die Entstehungs des Tagebuchs war für das Szenario auch eher ein Nachgedanke. Ich würde nicht vollkommen ausschließen, dass es in der alternativen Zeitlinie doch noch existieren kann. Ich habe nur daran gedacht, dass Riddle Harry im zweiten Buch sagt, dass er das Tagebuch auch deswegen erschaffen hat, damit jemand nach ihm die Kammer nochmals öffnen kann. Wenn der Basilisk tot ist, braucht er das nicht mehr zu tun. Es kann gut sein, dass er den Mord an Myrte nutzt, um einen Horkrux zu erschaffen, weil es für ihn ja ein bedeutungsvolles Ereignis war, aber dann würde ich eher dazu tendieren, dass er sich einen anderen Gegenstand wählt, als das Tagebuch, oder?

6

Freitag, 27. September 2019, 19:57

Alternativ hätte Tom sich einen Zeitumkehrer im Raum der Wünsche holen können, meine ich. Es wäre die einzige Chance, etwas zu verändern.
Würde eigentlich sagen, dass das die Grenzen des Raumes überschreitet. Irgendwo muss er da grenzen haben, oder?
Aber natürlich diskutieren wir da über Sachen, die nicht nach Logik gehen, sondern nach Imagination und Plot-Convenience, deswegen ist es alles eher Interpretationssache und eine Frage des Geschmacks. :)

7

Freitag, 27. September 2019, 20:30

Glaubst du denn, dass Myrtle in der Zeitlinie, so wie sie in den Büchern "wirklich" passiert ist, niemals von irgendjemanden befragt wurde?


Nein, sie würde von niemandem bis auf Harry gefragt.

"Oh, du bist es" sagte sie, als sie Harry erkannte. "Was willst du diesmal?"
"Dich fragen, wie du gestorben bist", sagte Harry.

Schlagartig änderte sich Myrtes ganzes Gebaren. Sie sah aus, als ob ihr noch nie jemand eine solche schmeichelhafte Frage gestellt hätte


(Band 2, Seite 308 )

Oder meinst du, dass er Slughorn einen anderen triftigen Grund genannt hat, warum er einen Zeitumkehrer braucht? Und wenn ja, welchen?


Das weiß ich nicht, aber er hätte ihn überzeugen können.

Und warum wäre Harry nicht weit gekommen, wenn Hagrid nicht Wildhüter wäre?


- wer holt Harry aus Godrics Hollow?
- wer bringt ihn zu den Dursleys?
- wer holt ihn von den Dursleys ab?
- wer zeigt Harry die Zauberer-Welt?
- wer erzählt Harry über Nicolas Flamel?
- wer rettet Harry vor den Vergewaltigern aus der Nokturngasse?
- wer schickt Harry zu Aragog?
- wer zeigt ihm wie man auf einem Hippogreif reitet, um Sirius zu retten?
- wer zeigt ihm die Drachen für die 1. Aufgabe Im Trimagischen Turnier?
- wer erklärt Harry die Thestrale?
- wer befreundet ihn mit Grawmp, der Harry vor Umbridge rettet?
- zu wem kann Harry gehen, wenn er mal Rät braucht?

Ohne Hagrid wäre alles viel schwieriger für Harry gewesen.
Und ich denke, dass Hagrid nach einem erfolgreichen Abschluss eher ungern als Wildhüter in Hogwarts geblieben wäre.

Dumbledore vertraut ihm deshalb so sehr, weil Hagrid seit mehr als 50 Jahren der Wildhüter ist.

Wann wurde Winky mit einem Gedächtniszauber belegt? Ich kann mich nicht an die Stelle erinnern.


Crouch Junior erzählt es in Band 4 unter Einfluss von Veritaserum.

Würde eigentlich sagen, dass das die Grenzen des Raumes überschreitet. Irgendwo muss er da grenzen haben, oder?


Tom wünscht sich einen Zeitumkehrer vom Raum der Wünsche.
Ich wüsste nicht, warum der Raum ihm keinen geben kann/soll/muss/darf.

Der Raum hat auch Bücher und andere interessante Dinge für die DA aus dem Nichts gerufen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (27. September 2019, 20:41)


8

Freitag, 27. September 2019, 21:39

Sie sah aus, als ob ihr noch nie jemand eine solche schmeichelhafte Frage gestellt hätte
Dass sie so aussah als ob, ihr noch niemand diese Frage gestellt hat, heißt nicht, dass es wirklich so ist. Wir sehen die Situation aus Harrys Interpretation und Rowling könnte diese Formulierung benutzen, um ihren Ausdruck kurz und bündig zu beschreiben.
Das weiß ich nicht, aber er hätte ihn überzeugen können.
Aber wie soll Slughorn dann das Ministerium überzeugen? Er hat doch nicht mal einen Grund, wofür Tom den Zeitumkehrer braucht.
Crouch Junior erzählt es in Band 4 unter Einfluss von Veritaserum.
Echt? Warum wurde Winkys Gedächtnis nochmal gelöscht?
Tom wünscht sich einen Zeitumkehrer vom Raum der Wünsche.
Ich wüsste nicht, warum der Raum ihm keinen geben kann/soll/muss/darf.

Der Raum hat auch Bücher und andere interessante Dinge für die DA aus dem Nichts gerufen.

Ein Buch ist ein totes Stück Baum mit Tinte bedruckt. Ein Zeitumkehrer ist ein mystisches Objekt, mit dem man die Gesetze der Physik überwinden kann. Ich meine, wenn du in deinem Head-Canon drin haben möchtest, dass der Raum der Wünsche so etwas erschaffen kann, werde ich da nicht mit dir streiten. Das ist voll okay. Aber für mich ist da schon ein gewaltiger Sprung. Und wenn dem Raum überhaupt keine Grenzen gesetzt sind, wäre das ein dramaturgischer Alptraum. Ich meine, wenn er so komplizierte und mächtige Gegenstände herstellen kann, warum sollte er nicht ähnlich komplizierte und mächtige Gegenstände von überall auf der Welt herbeischaffen können? Und dann wäre Band sieben eine Seite lang gewesen: Harry, Ron und Hermine gingen zum Raum der Wünsche, um sich alle Horkruxe zu wünsche. Dann gingen sie nochmal hin, um sich ein Mittel zu wünschen, mit dem sie sie zerstören konnten... Neunzehn Jahre später.

P.S.: Ich will damit wirklich nicht gehässig klingen, sondern nur meine Sicht lustig verpacken. Hoffe es kommt nicht gemein rüber.

9

Freitag, 27. September 2019, 22:23

Alles ok, ich finde die Diskussion spannend :)

Hm, das ist alles schwer.

Dass sie so aussah als ob, ihr noch niemand diese Frage gestellt hat, heißt nicht, dass es wirklich so ist. Wir sehen die Situation aus Harrys Interpretation und Rowling könnte diese Formulierung benutzen, um ihren Ausdruck kurz und bündig zu beschreiben.

Also das mit Myrte ist Interpretationssache.
Entweder hat sie noch nie jemand gefragt oder sie hat diese Frage ("Wie bist du gestorben?") nur seit sehr langer Zeit nicht mehr gehört.

Aber wie soll Slughorn dann das Ministerium überzeugen? Er hat doch nicht mal einen Grund, wofür Tom den Zeitumkehrer braucht.


Tom hätte den Imperio-Fluch an Slughorn anwenden können.
Allerdings sagt Dumbledore im 6. Band, dass Slughorn ein äußerst fähiger Zauberer ist, der sich gegen den Imperio wehren kann.
Also müsste Tom ihn mit Worten überzeugen.

Toms Motiv?
Die Schule und Myrtes Leben zu retten, dies würde Slughorn den Ansporn geben, seinem Meisterschüler zu vertrauen - in Toms Perspektive natürlich, dass er nicht in das Waisenhaus muss.
Wie Slughorn das Ministerium überzeugen kann?

Vielleicht schafft er es ja nicht, das Ministerium zu überzeugen, aber er kann einen alten Schüler von seinem Slug-Club, der im Ministerium arbeitet, bitten, für ihn einen Zeitumkehrer zu "borgen" bzw. stehlen und dann verschicken.

Echt? Warum wurde Winkys Gedächtnis nochmal gelöscht?

Winkys Geschichte musst du dir bitte selbst durchlesen, ich habe den vierten Band gerade nicht zur Hand auf Deutsch und auf Englisch ist es schwer, das passende Kapitel dazu zu finden.

Ein Buch ist ein totes Stück Baum mit Tinte bedruckt. Ein Zeitumkehrer ist ein mystisches Objekt, mit dem man die Gesetze der Physik überwinden kann.

Es gab viele Zeitumkehrer bis Band 5.
So mystisch kann er nicht sein, da es ihn oft genug gab.

Der Raum kann auch viele einzigartige Objekte erscheinen lassen.
Als Harry und die DA zum ersten Mal in den Raum der Wünsche kommen, sieht Dean Thomas (?) dieses Teleskop (?), mit dem man seine Feinde sehen kann.
Dasselbe Ding hat Harry im 4. Band im Büro von Moody gesehen.

10

Freitag, 27. September 2019, 22:57

Die Schule und Myrtes Leben zu retten, dies würde Slughorn den Ansporn geben, seinem Meisterschüler zu vertrauen - in Toms Perspektive natürlich, dass er nicht in das Waisenhaus muss.

Wenn es nur um Myrtes Leben geht, würden sie es nicht zulassen. Wie viele Leute sterben durch Unfälle oder Verbrechen (wohl auch in der Zaubererwelt) und trotzdem hören wir niemals, dass das Ministerium Zeitumkehrer für ihre Rettung einsetzt.
Wenn es um die Rettung von Hogwarts geht... schon eher. Aber sie würde Tom niemals alleine freie Hand lassen. Sie würden einen Trupp Auroren schicken, oder sie zumindest als Toms Babysitter einsetzen, wenn er ihnen Hinweise liefert.
Als Harry und die DA zum ersten Mal in den Raum der Wünsche kommen, sieht Dean Thomas (?) dieses Teleskop (?), mit dem man seine Feinde sehen kann.
Dasselbe Ding hat Harry im 4. Band im Büro von Moody gesehen.
Spickoskop. Und ja, es ist ein magischer Gegenstand, aber ich würde einen Zeitumkehrer doch noch als höhere Magie einstufen, die über die Möglichkeiten des Raumes hinaus geht. Schließlich werden Taschenspickoskope in Ägypten als Touristensouveniere verkauft und alle bekannten Zeitumkehrer wurden in der gesichertsten Abteilung des Zaubereiministeriums aufbewahrt (und nein, Cursed Child zählt nicht :) ).
Der Raum kann auch viele einzigartige Objekte erscheinen lassen.
Tatsächlich wird gesagt, dass das Spickoskop (oder war es das Feindglas, oder sogar beides?) aus der DA-Inkarnation des Raumes steht, das selbe aus Moodys Büro war. Ich das immer so interpretiert, dass dar Raum sich die Sachen nicht erschafft, sondern sie innerhalb Hogwarts zusammensammelt, wenn sie gebraucht werden.
- wer holt Harry aus Godrics Hollow?
- wer bringt ihn zu den Dursleys?
- wer holt ihn von den Dursleys ab?
- wer zeigt Harry die Zauberer-Welt?
- wer erzählt Harry über Nicolas Flamel?
- wer rettet Harry vor den Vergewaltigern aus der Nokturngasse?
- wer schickt Harry zu Aragog?
- wer zeigt ihm wie man auf einem Hippogreif reitet, um Sirius zu retten?
- wer zeigt ihm die Drachen für die 1. Aufgabe Im Trimagischen Turnier?
- wer erklärt Harry die Thestrale?
- wer befreundet ihn mit Grawmp, der Harry vor Umbridge rettet?
- zu wem kann Harry gehen, wenn er mal Rät braucht?
Sorry, hatte vergessen, darauf zu antworten:

Ein anderes Mitglied des Phönixordens kann Harry abohlen und auch bei den Dursleys abladen. Und Hagrid kann nicht der einzige von Hogwarts Beauftragte für die Erklärung der Zaubererwelt für Muggelgeborene sein.
Die anderen Sachen, die du da erwähnst, sind schon richtig und wichtig. (Aber bitte keine sinnlosen Referenzen auf Vergewaltigung mehr. Das ist weder witzig noch angebracht in diesem Fall.)
Und ich denke, dass Hagrid nach einem erfolgreichen Abschluss eher ungern als Wildhüter in Hogwarts geblieben wäre.
Warum denkst du das? Und was wäre er deiner Meinung nach sonst geworden?

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11

Samstag, 28. September 2019, 09:10

Echt? Warum wurde Winkys Gedächtnis nochmal gelöscht?

Winkys Geschichte musst du dir bitte selbst durchlesen, ich habe den vierten Band gerade nicht zur Hand auf Deutsch und auf Englisch ist es schwer, das passende Kapitel dazu zu finden.






Hallo,
also, ich hab grad die Stelle gelesen, angefangen von dem Zeitpunkt, als Crouch das Veriaserum bekommt bis dahin, wo er erschöpft einschläft.
Crouch berichtet, wie sein Vater ihn auf Drängen seiner Mutter aus Askaban befreite. Dann schildert er, dass sein Vater ihn mit heimnahm und Winky zu seiner Wächterin bestellte.
Dumbledore fragt Crouch, ob jemand mitbekommen habe, dass er noch gelebt hat und er bejaht es. Nun schildert er, dass Bertha Jorkins mit Papieren bei ihnen auftauchte.
Bertha bekam mit, dass Crouch sich in der Küche mit Winky unterhielt und wer er war. Crouch senior kam heim, erfuhr dies und belegte Bertha mit einem starken Gedächtniszauber.
Dann kommt noch die Geschichte, dass Crouch jun. sich die Quidditch Weltmeisterschaft anschauen durfte, wo Winky dann entlassen wurde, weil sie ihn entkommen ließ.
Zum Schluß erzählt Crouch jun. noch, dass Voldemort bei ihnen auftauchte, Crouch sen. einem Imperiusfluch unterwarf und wie es zur Flucht und zum Tod von Crouch sen. kam.

Davon, dass Winky einem Gedächtniszauber unterworfen wurde, steht nirgendwo was. Familie Crouch kann sich meiner Ansicht nach dazu gratulieren, dass Winky ihnen - über ihre Entlassung hinaus - eine ergebene und treue Hauselfe war.
Ich mein, ich weiß ja nicht, wieviel Gewicht das Wort einer Hauselfe gegen ihre Familie hätte, aber theoretisch hätte Winky nach ihrer Entlassung schnellstmöglich jemanden von Crouch jun. erzählten können (eine anonyme Eule ans Ministerium etwa) und dann hätte das Ministerium wohl schon ermittelt, oder nicht?
:D 8) --knuddel--

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12

Samstag, 28. September 2019, 09:37


- wer rettet Harry vor den Vergewaltigern aus der Nokturngasse?


Was für Vergewaltiger???
Kammer des Schreckens, S. 58

Zitat

Ein altes, hölzernes Straßenschild sagte ihm [Harry], dass er in der Nokturngasse war. Doch das half nichts, denn von einer solchen hatte Harry noch nie gehört. Im Feuer bei den Weasleys, mit dem Mund voller Asche, hatte er wohl nicht deutlich genug gesprochen.
Er versuchte, ruhig Blut zu bewahren und überlegte, was er tun sollte.
"Hast dich nicht etwa verirrt, Schätzchen?", sagte eine Stimme dicht an seinem Ohr und Harry sprang vor Schreck in die Höhe.
Eine alte Hexe stand vor ihm und hielt ihm eine Schale entgegen. Was darauf lag, sah menschlichen Fingernägeln, und zwar ganzen, fürchterlich ähnlich. Sie schielte ihn an und zeigte ihre moosgrünen Zähne. Harry wich zurück. "Geht mir gut, danke", sagte er, "ich wollte grade -"
"HARRY! Was zum Teufel machst du hier?" [Das war dann Hagrid.]

Wo ist da ein wie auch immer gearteter Hinweis auf eine Vergewaltigung??? Ich will ja nicht sagen, dass die Hexe nur gute Absichten hatte, aber ich denk mal, wenn Hagrid nicht aufgetaucht wär, hätte sie Harry verhext oder verzaubert.
(Sorry für den Doppelpost)
:D 8) --knuddel--

13

Samstag, 28. September 2019, 10:19

Einer von den Crouchs stand unter dem Imperio - Fluch, nicht Winky, tut mir leid, falsch verstanden.

Was für Vergewaltiger???

Wo ist da ein wie auch immer gearteter Hinweis auf eine Vergewaltigung???


Kein Grund zur Panik, ich sprach ja nicht vom Buch
Aber die Szene dazu im 2. Film kann das andeuten - sieht für mich nicht so harmlos aus, da war nicht nur eine alte Hexe, sondern viel mehr.

https://m.youtube.com/watch?v=W4JFIfxPYBw

Warum denkst du das? Und was wäre er deiner Meinung nach sonst geworden?


Keine Ahnung, im Ausland mit Tieren arbeiten wie Charlie oder sonst wo.

14

Samstag, 28. September 2019, 10:36


Ich glaube mich daran zu erinnern, dass im dritten Band erwähnt wird, dass jemand einmal, seinen eigenen Vorfahren umgebracht hat - aus versehen. Da bin ich mir aber nicht sicher, ob es nicht vielleicht nur eine aufgeschnappte Anekdote war, á la "Ich hab mal gehört" und wie glaubwürdig das dementsprechend ist. Aber irgendwo anders (wahrscheinlich Pottermore) stand auch mal, dass es möglich sei, durch Zeitreisen seine eigene Existenz zu verhindern und das es schon mal vorgekommen ist.

Naja. Kann ja beides sein! Ein Vorfahr ist ja nur ein Angehöriger der eigenen Familie einer früheren Generation. Mal angenommen ich würde jetzt in der Zeit zurückreisen und den Bruder meines Ur-Ur-Ur-Großvaters aus Versehen töten, dann hätte das doch auf meine Existenz keinerlei Einfluss, da ich nicht in direkter Folge von ihm abstamme. Dennoch ist/war er mein Vorfahr. Ich denke man muss hier unterscheiden zwischen Vorfahr und Vorfahr, von dem man in direkter Blutlinie abstammt.

Zitat

Naja, die Entstehungs des Tagebuchs war für das Szenario auch eher ein Nachgedanke. Ich würde nicht vollkommen ausschließen, dass es in der alternativen Zeitlinie doch noch existieren kann. Ich habe nur daran gedacht, dass Riddle Harry im zweiten Buch sagt, dass er das Tagebuch auch deswegen erschaffen hat, damit jemand nach ihm die Kammer nochmals öffnen kann. Wenn der Basilisk tot ist, braucht er das nicht mehr zu tun. Es kann gut sein, dass er den Mord an Myrte nutzt, um einen Horkrux zu erschaffen, weil es für ihn ja ein bedeutungsvolles Ereignis war, aber dann würde ich eher dazu tendieren, dass er sich einen anderen Gegenstand wählt, als das Tagebuch, oder?

Myrtle Warren war laut JKR die Person deren Mord Voldemort für seinen ersten Horkurx genutzt hat. Insofern existiert der Horkurx bereits, als die Schulschließung im Raum steht und damit vor dem "What If?"-Szenario, in dem Tom Riddle den Basilisk tötet.

Zu der Hauselfen-Nummer:
Ich habe keine Ahnung, ob Winky verzaubert wurde. Habe leider zwei Hauselfen verwechselt. Ich meinte nicht die Hauselfe der Crouchs (Winkey), sondern Hokey die Hauselfe von Hepzibah Smith, die für den Tod an Hepzibah verantwortlich gemacht wurde (bzw. gestand, dass sie verantwortlich war). Im Nachhinein ärgert es mich etwas, dass mir diese Verwechslung unterlief, denn es steckt ja schon im Namen von Hokey, dass sie es war, der Erinnerung manipuliert wurde...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

15

Samstag, 28. September 2019, 12:42

Davon, dass Winky einem Gedächtniszauber unterworfen wurde, steht nirgendwo was.
Dann hab ich mich doch richtig erinnert. Vielen Dank für's Nachgucken.
Ich mein, ich weiß ja nicht, wieviel Gewicht das Wort einer Hauselfe gegen ihre Familie hätte, aber theoretisch hätte Winky nach ihrer Entlassung schnellstmöglich jemanden von Crouch jun. erzählten können (eine anonyme Eule ans Ministerium etwa) und dann hätte das Ministerium wohl schon ermittelt, oder nicht?
Ja, dass hätte sie theoretisch machen können, aber darum ging die Diskussion gerade gar nicht. Wir hatten nur aufgeworfen, ob das Gedächtnis von Hauselfen generell geändert werden kann. :)
Ein Vorfahr ist ja nur ein Angehöriger der eigenen Familie einer früheren Generation.
Sorry, aber das stimmt nicht. Per Definition ist ein Vorfahr jemand, von dem du direkt abstammst. Als Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, etc. p.p.
Aber wir brauchen uns gar nicht über Definitionen zu streiten. Mein Punkt war nur, dass ich dachte, dass in den Büchern erwähnt wird, dass ein Zeitreisender einmal einen Vorfahren (von dem er/sie auch wirklich abstammt) getötet hat und deswegen aufhörte zu existieren.
Aber können wir bitte die Diskussion über den Sinn der Zeitreisemechanik auf ein anderes Mal verschieben? Das zieht so einen Rattenschwanz hinter sich und ich muss gerade einen seitenweisen Vortrag meinerseits zurück halten, um euch nicht zu langweilen.
denn es steckt ja schon im Namen von Hokey, dass sie es war, der Erinnerung manipuliert wurde...
HA! Stimmt! Das ist mir vorher noch nie aufgefallen. :)
Myrtle Warren war laut JKR die Person deren Mord Voldemort für seinen ersten Horkurx genutzt hat. Insofern existiert der Horkurx bereits, als die Schulschließung im Raum steht und damit vor dem "What If?"-Szenario, in dem Tom Riddle den Basilisk tötet.
Wissen wir denn, dass der Mord DIREKT vor der Erschaffung des Horkruxes stattfinden muss, oder hat man ein Zeitfenster? Ich meine, hat Tom das Tagebuch sofort in der Toilette zu seinem Horkrux gemacht? Ist das nicht ein bisschen unlogisch, besonders da der Mord an Myrtle nicht mal geplant schien, oder? Zumindest kam er mir nicht geplant vor. Sie war einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort... obwohl, sie war eine Muggelgeborene, oder?

Trotzdem ist es so, dass Tom im zweiten Buch sagt, dass er das Buch für den Zweck herstellte, seine Erinnerungen an die Kammer an jemand anderen weiterzugeben, damit die Kammer wieder geöffnet werden kann, nachdem er nicht mehr dazu in der Lage war, weil es für ihn zu riskant wurde.
Für mich war die Abfolge wie folgend: Tom tötet Myrtle durch den Basilisken, dadurch wird seine Seele gesplittet - Tom fürchtet, dass die Schule geschlossen wird und verpfeift deswegen Hagrid und die Schule wird nicht geschlossen - Tom erkennt, dass er die Kammer nicht mehr in seiner Schulzeit öffnen kann, aber möchte auch nicht, dass seine Entdeckung zwecklos war und nutzt deswegen sein wissen über Horkruxe und den gesplitterten Zustand seiner Seele durch den Mord an Myrtle, um das Tagebuch zu schaffen.


Hey Leute, ich find es echt super, dass ich Diskussionen losreißen kann und wir uns unterhalten können, aber ich dachte, es kommt vielleicht noch jemand mit einem anderen "What If?"-Szenario. Wir müssen uns nicht die ganze Zeit über meines unterhalten.

16

Samstag, 28. September 2019, 13:48

Ich habe bereits das eine oder andere "What-If" Szenario eröffnet, schau dich einfach in den verschiedenen Buch/ Film Unterforen durch, da gibt es vielleicht einige, die sich interessieren könnten.

17

Samstag, 28. September 2019, 14:10

Echt? Cool! Weißt du noch, wo genau eines davon war? Würde ziemlich lange dauern, alle durchzugucken... :)
Oder steht das als Angabe bei den Themen?

19

Samstag, 28. September 2019, 14:30

Danke, ich guck mal rein.

Sluggy

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20

Samstag, 28. September 2019, 16:53

Ich
dachte immer, dass das Tagebuch zuerst hergestellt wurde, um die
Erinnerung an den 16jährigen Riddle aufzubewahren, damit die Kammer
wieder geöffnet werden konnte.



Und
dass erst später, nach dem Mord an Myrthe, die Funktion des
Horcruxes für das Tagebuch dazukam. Wobei ich nicht weiß, wieviel
später nach dem Mord an Myrthe.
:D 8) --knuddel--