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Mittwoch, 3. Juli 2019, 16:19

Film - Kritik: Warum lässt Petunia Harry ungewaschen das Frühstück machen?

https://m.youtube.com/watch?v=GHXSvCMpCGM

Petunia weckt Harry auf.
Dieser steht auf und geht sofort in die Küche.

An Dudleys Geburtstag.
Wo doch alles perfekt sein muss?

Wieso schickt Petunia Harry nicht ins Bad damit er sich waschen geht?
Denn er hat sicher etwas Mundgeruch - wie jeder Mensch, wenn er morgens aufsteht -, und sollte sich deshalb die Zähne/den Mund putzen.

Rein aus hygienischem Interesse hätten Petunia und Vernon das sagen können. Immerhin ist es der Geburtstag ihres Sohnes

Grashüpfer

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2

Mittwoch, 3. Juli 2019, 18:07

Wieso sollte es Petunia stören, wenn Harry Morgenmundgeruch hat?
Er macht nur das Frühstück, sie will ihn nicht küssen.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Geduld ist, sehr langsam wütend zu werden

3

Mittwoch, 3. Juli 2019, 19:38

Gut, vergessen wir das einfach mit dem Morgenmundgeruch.
Es ist ja aber nicht so, dass es nicht zu Gesprächen zwischen Harry und den Dursleys kommt, bei denen Harry nahe genug bei den Dursleys steht,wo sie dann seinen Mundgeruch riechen können, ohne ihn zu küssen.

Trotzdem würde Petunia - die immer energisch ihre Küche putzt -, nicht wollen, dass ein ungewaschener Junge - der in einem Schrank voller Spinnen, Staub, Schmutz, Schimmel und anderen Dingen schläft -, das Frühstück für ihren Sohn macht.

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Merlin1« (4. Juli 2019, 07:59)


darkangel08

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4

Freitag, 5. Juli 2019, 11:52

In den Filmszenen wird ja nicht alles gezeigt, sondern nur das Wichtigste zusammengefasst. Ich denke schon, dass Harry im Bad war, aber das alle zu zeigen, wäre zu viel und außerdem nicht wichtig für die Handlung an sich.


Ich finde es immer schade, dass so vieles - auch was in den Büchern vorkommt - rausgeschnitten wird, sonst hätte man vielleicht noch Dinge aus Harrys Kindheit sehen können (wobei das ja auch in den Büchern nicht relevant war) bevor er 11 Jahre alt war. Dann hätte man evtl. auch gesehen, dass trotz allem die Dursleys keine Unmenschen waren, so hart Harrys Kindheit auch gewesen sein mag. Ich sehe Petunia gerne als eine Person, die tief im Innern nicht so hart ist wie sie nach außen hin wirkt, sondern als jemand der doch einen Funken Gefühl in sich trägt - daher hätte ich zu gern gesehen wie das war, als Harry noch ein kleines Kind war. Sie muss ihn ja gewickelt, gefüttert und ins Bett gebracht haben, anders ging das doch nicht. Hätte er überhaupt nichts an Zuwendung oder Nähe bekommen und wäre NUR in diesen Schrank gesperrt geworden, hätte er sich sicherlich gestört entwickelt und nicht so "normal" wie er tatsächlich später dann war. Als ein Junge, der fähig ist, zu lieben.
"Und Sie tun es äußerst gut. Denken Sie nicht, dass ich die ständige Gefahr, in die Sie sich begeben, unterschätze, Severus. Voldemort
vermeintlich wertvolle Informationen zu llefern, während Sie die wesentlichen Dinge zurückhalten, ist eine Aufgabe, die ich niemandem außer Ihnen anvertrauen würde."

Vincent Delacroix

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5

Freitag, 5. Juli 2019, 12:03

Genau so sehe ich das auch, Petunia ist nunmal selbst Mutter und somit liegt es nicht in ihrer Natur, ein verwaistes Kind, welches fast noch ein Säugling und zudem der Sohn ihrer Schwester ist, sich selbst zu überlassen. Hätte Harry nie Anzeichen von Magie gezeigt, wäre er vermutlich gänzlich in die Familie Dursley integriert worden - so aber hielt Petunia es wohl für das beste ihn auf Distanz zu halten nachdem er aus dem gröbsten heraus war, da sie wusste, dass Harrys Weg vorbestimmt ist und er in der Muggelwelt nie wirklich zuhause sein wird.
Where do you expect us to go when the bombs fall?

(System of a Down - Tentative)

6

Freitag, 5. Juli 2019, 12:15

Da war Dumblefore am Anfang des 6. Bandes aber anderer Meinung.

darkangel08

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7

Samstag, 6. Juli 2019, 11:51

Nachdem es offenbart war, dass Harry in die Zaubererwelt gehört bzw. nachdem dieses "Geheimnis" heraus war, wurde das Verhalten der Dursleys Harry gegenüber schlimmer, es heißt ja auch dass sie ihn in den Ferien meist nur noch ignoriert haben. Es ging also tatsächlich bei den ganzen Boshaftigkeiten immer nur um die Zauberei, die sie so sehr ablehnten. Vernon, weil er ganz "normal" sein wollte und alles, was nicht normal war, total ablehnte, und Petunia, weil sie es nie verkraftet hat, dass sie früher nicht auch nach Hogwarts durfte weil sie nichtmagisch war - da kam die ganzen Jahre über der Neid auf ihre Schwester durch. Und so wie Dumbledore im 6.Teil sagt, dass Harry nichts als Ablehnung und Grausamkeit erfahren hat, so heißt es im 1.Teil auch, dass es 10 "elende Jahre" bei den Dursleys gewesen seien. Trotzdem bleibe ich dabei, dass Harry, bis er alt genug war, zumindest so viel bekommen hat, wie er gebraucht hat um zu einem normalen, psychisch stabilen Menschen heranzuwachsen (und damit ist nicht nur ein Dach über dem Kopf und Essen gemeint). Er war ja auch ein guter Schüler und kommt außerdem sehr höflich und gut erzogen rüber, wo also soll er das alles gelernt haben wenn nicht "zuhause"? Er kannte nichts anderes. Und was ich sehr schön finde, ist dass er seine Verwandten immerhin im 7.Teil in Sicherheit gebracht hat - trotz allem, was war. Und besonders schön, dass Petunia (laut Harry Potter Wikipedia) die Decke, in die Harry als Kind gewickelt war als er vor ihrer Tür lag, immer aufbewahrt hat. Hass oder Abneigung sieht für mich anders aus.
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