Sie sind nicht angemeldet.

DarkWizard

Zauberschülerin

  • »DarkWizard« ist weiblich
  • »DarkWizard« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 34

Haus: Slytherin

Wohnort: Der wilde Osten

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 10. April 2019, 17:17

Review

Hier mal mein persönliches Review zu The Cursed Child. Ich habe das Buch ja eher aus Gruppenzwang gelesen und ehrlich, vermutlich hätte ich die 20 Euro lieber verbrennen sollen.

Das Skript zum Harry-Potter-Theaterstück am londoner West End. Dabei sei zu erwähnen, dass J.K. Rowling in erster Linie die Benutzung von Figuren und Universum autorisiert hat und mit dem Inhalt des Skripts nur sehr indirekt was zutun hat. Das Stück selbst stammt von Jack Throne und John Tiffany.

Das Skript setzt genau dort an, wo der Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufhört. Harry und Co. schaffen ihre Kinder zum Hogwarts Express. Für Albus Severus Potter ist es sein erstes Jahr. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kommt der jedoch nach Slytherin und freundet sich mit Scorpius Malfoy, dem Sohn von Harry einstigen Erzrevalen Draco an. Die Jahre vergehen und während Albus von Gryffindors und Slytherins gleichermaßen gehänselt wird, weil er so gar nicht nach seinem Vater kommt halten sich hartnäckig Gerüchte Scorpius sei in Wirklichkeit das Kind von Lord Voldemort, die ihm das Leben zur Hölle machen. Die Jahre vergehen und beide Jungs entfremden sich immer mehr von ihren Vätern. In Albus und Scopius dritten leidgeplagten Jahr in Hogwarts sorgen die familiären Zwiste schließlich dafür, dass die beiden Jungs auf die wahnwitzige Idee einer Zeitreise kommen. Und es geht schief, was nur schief gehen kann.

Als Doctor Who Folge wäre das Theaterstück vermutlich ein großer Spaß, als ernsthafter Beitrag zum HP-Universum ist das jedoch so trashig und fanfictinös, dass es so manchen Fan wohl eher zum weinen bringt. Was schade ist, denn es hat einige interessante Ansätze wie die paralell laufenden Vater-Sohn-Beziehungen von Harry und Draco, die beide Elternteile beinahe maximal verpfuschen, weil sie ihre Kindern gern zu etwas machen würden, was sie nicht sind. Das Skript hat seine größten Momente in diesen charakterstarken Augenblicken. Das große Problem ist die ganze Zeitreise-Story drumherum, die man einfach nur als absolut hirnrissig beschreiben kann. Hier macht absolut nichts Sinn und die Auflösung der vielen Zeitreise-Paradoxas ist einfach nur maximal bekloppt und zu großen Teilen komplett Out of Character. Das ist schade, denn als Charakterdrama über das Erwachsenwerden hätte das richtig toll sein können. Selbst für so einen Band-7-Epilog-Verächter wie mich, der bei den Kevinismus-Namen selbst 10 Jahre nach erscheinen des letzten HP-Bands immer noch lachen muss.

So bin ich hin und hergerissen zwischen den Figuren mit all ihrem Potential und der komplett bescheuerten Hauptsstory, die ich nicht eine Sekunde ernst nehmen konnte. Unterschwellig habe ich immer darauf gewartet, dass endlich mal die blaue Telefonzelle erscheint. Dieses Zeitreisechaos kann einzig der Doctor noch vernünftig erklären. Muss ich also doch noch mein Harry-Potter-Doctor-Who-Crossover schreiben. Alles andere wäre unlogisch. ;)

5/10 Tardis-Notfällen
"Don't worry, Dumbledore. I have a plan!"

- Severus Snape

Der Blutige Baron

Quidditch-Star

  • »Der Blutige Baron« ist männlich

Beiträge: 1 418

Haus: Slytherin

Beruf: Hausgeist; Student

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 10. April 2019, 21:08

Auch hier, wie im anderen Kritik Thread Hauptsache die eigene Meinung als Fakt darstellen. Na wenn du damit glücklich wirst...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

DarkWizard

Zauberschülerin

  • »DarkWizard« ist weiblich
  • »DarkWizard« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 34

Haus: Slytherin

Wohnort: Der wilde Osten

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 11. April 2019, 09:57

Reviews sind immer Meinung. Die objektive Kritik gibts nicht. Wir reden hier über Medien und Kunst und nicht über das Review zu einer Heckenschere.
"Don't worry, Dumbledore. I have a plan!"

- Severus Snape

Celestina Snape

Zauberschülerin

  • »Celestina Snape« ist weiblich

Beiträge: 40

Haus: Slytherin

Wohnort: Hessen

Beruf: Studentin

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 11. April 2019, 10:25

Dass hier angeblich Meinungen als Fakt dargestellt werden,sehe ich so jetzt auch nicht.

Ich fand The Cursed Child ehrlich gesagt auch nicht umwerfend und kann mich dir, DarkWizard, nur anschließen. Dem ganzen die Krone aufgesetzt hat dann noch die Enthüllung im Delphi.
Voldemorts und Bellatrix´ Tochter - klar doch.........

Als Theaterstück kann es aber sicherlich interessant sein, das will ich gar nicht abstreiten. Bisher habe ich es mir nicht angesehen; die Motivation dazu hält sich bei mir aufgrund der genannten Argumente eher in Grenzen.

Der Blutige Baron

Quidditch-Star

  • »Der Blutige Baron« ist männlich

Beiträge: 1 418

Haus: Slytherin

Beruf: Hausgeist; Student

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 11. April 2019, 18:38

Reviews sind immer Meinung. Die objektive Kritik gibts nicht. Wir reden hier über Medien und Kunst und nicht über das Review zu einer Heckenschere.

Du behauptest hier Unsinn und stellst es als Meinung dar, das ist es was mich an deinen - beiden - Threads stört. Es ist schlichtweg falsch, dass Joanne Rowling NICHT am Script beteiligt war. Sie schrieb gemeinsam mit Thorne die Geschichte, die Tiffany dann in das Theaterstück umwandelt. Das ist schlicht ein Fakt. Daher ist die Behauptung, dass sie nur ihre Figuren den beiden geliehen/sublizensiert hat halt schlichtweg falsch. Schon die Einleitung deines Textes ist halt einfach unwahr! Und NOCHMAL: NEIN, ob JKR da mitgeschrieben hat und mitverantwortlich wird ist keine MEINUNG.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."