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Merlin1

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1

Dienstag, 15. Januar 2019, 12:47

Darf man Dumbledores Worten in Kings Cross trauen?

Guten Tag,

nach dem Tod von Dumbledore im 6. Band hat Harry nur 2x mit ihm gesprochen, nämlich in Band 7

- in Kings Cross
- und später mit dem Porträt von Dumbledore in dem Büro des Schulleiters

Das Problem- so wie ich es sehe-, ist aber, dass Harry nach Dumbledore Tod nicht mehr mit dem echten Dumbledore gesprochen hat.
Harry hat seine letzten Worte mit dem lebenden Dumbledore auf dem Astronomie-Turm gewechselt, bevor dieser von Snape getötet wurde.
Danach hat Harry nie wieder mit dem lebenden Dumbledore gesprochen- weil dieser eben tot war.

In der Zwischenwelt in Kings Cross aber halluziniert Harry alles, sprich, er stellt sich alles unbewusst vor - auch Dumbledore.

Dieser Dumbledore, den Harry in Kings Cross trifft, ist nir eine Illusion, ein Produkt von Harrys Phantasie, ein Trugbild - das ist nicht der echte Dumbledore aus Fleisch und Blut.

Folglich - ich hoffe, ich gehe nicht zu weit-, ist alles, was dieser Dumbledore zu Harry in Kings Cross sagte nur das, was Harry hören will. und nicht die Wahrheit.

Sprich, Dumbledore erzählt Harry nur das, was Harry auch hören möchte
Der echte Dumbledore hätte dieses Gespräch anders geführt.

Nun, ich hoffe, dass ich nichts Falsches gesagt habe.

Was denkt ihr darüber?

Vielen Dank

2

Dienstag, 15. Januar 2019, 13:21

In der Zwischenwelt spricht Harry mit dem realen Dumbledore. Eben in einer Zwischenwelt zwischen Tod und Leben. Es ist also durchaus die Wahrheit, was er da zu hören bekommt.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

Merlin1

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3

Dienstag, 15. Januar 2019, 13:42

Bedeutet das, dass Dumbledore nicht "weiter" ging und die ganze Zeit nach seinem Tod in dieser Zwischenwelt auf Harry gewartet hat?
Das passt irgendwie nicht zu Dumbledore, der vor dem Tod keine Angst hatte, denn "für den gut vorbereiteten Geist ist der Tod nir das nächste große Abenteuer" oder so.

Ich bin mir sicher, dass Dumbledore weiter ging.

Wenn er tatsächlich "weiter" gegangen war, dürfte er nicht in die Zwischenwelt zurück, glaube ich.

Celestina Snape

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Dienstag, 15. Januar 2019, 18:32

Dumbledore, ob nun der echte oder nicht, sagt es im Grunde doch selbst: "Natürlich geschieht das alles in deinem Kopf, Harry. Aber das heißt nicht, dass es nicht real ist."
Träume sind auch nicht real und trotzdem sagt unser nicht-reales Gegenüber in Träumen manchmal nicht unbedingt das, was wir hören wollen. Sonst gäbe es wohl eher selten Albträume; wer erschreckt sich schon selbst gerne im Schlaf? Wir verarbeiten das, was wir in der realen Welt erlebt haben.
Selbst wenn Harry Dumbledore nur halluziniert, verarbeitet er dabei wohl alle Informationen und Erfahrungen, die sein Bild von Dumbledore prägen. Insofern kann das, was der Kings-Cross-Dumbledore sagt und tut durchaus das sein, was der lebende Dumbeldore gesagt und getan hätte.

Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es Zauberern möglich ist, für einen Moment in die Zwischenwelt zurückzukehren, um Verwandte und nahestehende Personen "abzuholen" und dass ihnen dabei eben erstens nur ein gewisses Zeitfenster bleibt und sie zweitens natürlich auch nicht einfach in die Welt der Lebenden zurückkehren können.

grit

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Dienstag, 15. Januar 2019, 22:20

Diese Frage hat mich auch interessiert - ich habe mir vorgestellt, dass Dumbledore in der Zwischenwelt wartet, bis Harry ankommt, weil er ihn ja zurückschicken will. Er ist der einzige, der weiß, dass Harry eine Überlebenschance hat, wenn er sich opfert. Genau das habe ich in meiner FF ausgesponnen ...