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Merlin1

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 23:41

Film-Kritik: Snape hatte die Chance gehabt, Harry alle wichtigen Informationen zu geben

https://m.youtube.com/watch?v=lmlX39gM9-c
(von 1:03 bis 1:13)

Snape trifft unter der Treppe des Astronomie-Turms auf Harry und bringt ihn mit seiner Geste zum Schweigen.

Aber das wäre doch für Snape die perfekte Gelegenheit gewesen, Harry die Erinnerungen zu geben!

Als Zaubertrank-meister hat Snape (wahrscheinlich) immer ein Flässchen dabei. In dieses Flässchen hätte er die wichtigsten Erinnerungen hineingetan - dieser Vorgang dauert ja nicht lange-, und sie dann Harry gegeben.

Nach Dumbledores Tod hätte Harry zwar versucht, Snape aufzuhalten - wie im Kanon-, aber später dann das Denkarium benutzt, sich die Erinnerungen angeschaut und dann alles verstanden.

Es stellen sich also 2 Fragen.

1) Warum hat Snape diese Chance nicht genutzt (im Film)?
2) Welche Auswirkungen hätte diese Handlung für die Ereignisse im 7. Band gehabt?

Dankeschön.

Vincent Delacroix

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2

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 23:48

Es war für Dumbledores Plan stets das Wichtigste, dass Snape seine Rolle bis zum bitteren Ende durchspielt. Dazu gehörte auch, dass Harry nicht früher über die wahren Hintergründe informiert wird als nötig. Im Buch schärft Dumbledore Snape ein, dass der richtige Zeitpunkt Harry einzuweihen erst dann gekommen ist, wenn Voldemort um das Leben seiner Schlange fürchtet - was eben erst vor der Schlacht und Snapes Tod geschieht.
Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 09:53

Was Vincent gesagt hat und zusätzlich denke ich nicht, dass Snape gern in einer Welt gelebt hätte, in der irgendjemand außer Dumbledore wusste, dass er seit mehr als einem Jahrzehnt unglücklich in Harrys Mutter verliebt ist.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



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Merlin1

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4

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:29

Snape hätte Harry nur die wichtigsten Infos geben können - dass Dumbledore wollte, dass Snape ihn töten soll und dass Harry ein Horkrux ist, mehr nicht.

Die Sache mit Lily hätte Snape nicht als Erinnerung aufrufen müssen, zumal er ja nicht am Sterben war.
Im 7. Band hat er die Erinnerungen mit Lily doch auch nur aufgerufen, weil er starb und weil Menschen am Sterbebett die Wahrheit sagen(?).

Grashüpfer

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5

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:40

weil Menschen am Sterbebett die Wahrheit sagen(?).

Das ist ja jetzt ein netter Gedanke, aber warum sollten sie?
Man kann seine Angehörigen und Freunde schonen wollen und dann ist es ja eh schon wurscht, weil man bald tot ist, also kann man sie aus Rücksicht belügen.
Oder man möchte in guter Erinnerung bleiben.
Heutzutage glaubt doch kein Mensch mehr an eine imaginäre Hölle oder Fegefeuer, in das man kommt, wenn man lügt.
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Merlin1

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 21:34

Warum hat Snape dann Harry - der Person, die er so sehr hasste-, seine Gefühle für Harrys Mutter in Form von Erinnerungen überreicht?

Vincent Delacroix

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Donnerstag, 11. Oktober 2018, 21:38

Snaes Gefühle für Lily waren sein "Beweis" dafür, dass er auf der guten Seite stand und wofür er es tat. Er dachte wohl einfach dass Harry verdient hätte es zu wissen, damit beide ihren Frieden mit dem jeweils anderen schließen können.
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8

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 21:38

Vielleicht wollte er Vergebung für sein arschiges Verhalten an Harry und hat sich mit dieser Liebe gerechtfertigt.
Oder er wollte dass von Lily seine Erinnerungen bleiben und hat sie an Harry weitergegeben um sie aufzubewahren.
Snape sagt Harry da die Wahrheit, aber er ist halt nicht repräsentativ für "die Menschen am Sterbebett".
Viele manipulieren noch am Sterbebett ihre Angehörigen, damit es auch nach ihrem Tod nach ihrem Sinne weitergeht und sich die Leute nicht aus ihrem Einfluss befreien können, nur weil sie tot sind. Letzte Wünsche sind oft eine große Belastung für die Hinterbliebenen und nicht eine Art Geschenk.
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9

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 21:40

Ah, okay, schön erklärt, danke :)

Aber trotzdem - Snape hätte in dieser Szene Harry die Erinnerungen geben können, die notwendig waren, nicht wahr?
(Dumbledores Bitte, ihn zu töten und dass Harry ein Horkrux ist)

Ich meine, die Möglichkeit war da..

Vincent Delacroix

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10

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 21:52

Nein. Voldemort hätte durch die Verbindung Zugriff auf dieses Wissen bekommen können, schließlich hat Harry in Band 7 immernoch nicht gelernt Okklumentik einzusetzen, im Gegenteil öffnet er sich immer öfter, um seinerseits Zugriff auf Voldemorts Gedanken oder sein Erleben zu bekommen. Ich gehe mal davon aus dass Dumbledore nicht vorausgesehen hat, dass Voldemort Snape die Schulleitung überlässt, es war jedoch eine durchaus glückliche Fügung, da Snape in dieser Position a) die Schüler soweit es in seiner Macht stand schützen und b) Harry gewissermaßen unterstützen konnte. Dank Ginnys, Lunas und Nevilles Einbruch in seinem Büro konnte er einen weiteren wichtigen Schritt einleiten, um Harry zum Gelingen seiner Mission zu verhelfen. Somit war er mit Voldemorts Ver- beziehungsweise Harry Misstrauen immer auf der sicheren Seite.
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Der Blutige Baron

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Freitag, 12. Oktober 2018, 16:03

Warum hat Snape dann Harry - der Person, die er so sehr hasste-, seine Gefühle für Harrys Mutter in Form von Erinnerungen überreicht?

Um seine eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Wenn er ihm als Verbündeter von Voldemort gegenüber tritt und ihm diese Erinnerung gibt ohne die Zusatzinformation ist nicht sicher, dass Harry ihm glaubt. Man kann zwar davon ausgehen, dass Harry nicht direkt von einer Manipualtion ausgeht bzw. eine solche (nach der Slughorn Erinnerung) vielleicht sogar erkennen würde, dennoch könnte ja Snape auch ein weiterhin ein Agent von Voldemort sein, der Dumbledore den Doppelagenten nur vorspielt (so wie Voldemort es annimmt).

Um seine wirkliche Verbundenheit zur Anti-Voldemort Seite zu beweisen gibt er Harry eben auch die Erinnerung bzgl. Lily Potter, die nunmal der einzige Grund ist, warum Snape gegen Voldemort arbeitet. Denn bei all dem "Snape ist der eigentliche Held der Reihe"-Mythos, der nach den Büchern geschaffen wurde darf man nicht vergessen, dass nur dieser eine Mord es war, der Snape zum Gegenspieler-Voldemorts werden ließ. Mit allen anderen Verbrechen bis zu diesem Zeitpunkt die Voldemort beging war er einverstand.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

Hähnchen

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Freitag, 12. Oktober 2018, 20:19

@Baron Naja, Snape ist ja auch in einer tragischen Form ein Held und bedient natürlich das, was die meisten Menschen sich wünschen: Ewige, unerschütterliche Liebe, die über den Tod hinausreicht. Dennoch ist, denke ich, den meisten Leuten auch klar, dass Snape sich furchtbar verhalten hat und das verringert seinen Heldenstatus dann wieder ein Stück. Denn unerfüllte Liebe und Kränkung hin oder her, im Endeffekt kann Harry nichts für seine Eltern und es ist unfair von Snape, seine Wut an Harry auszulassen.
Dennoch bin ich bei dir, dass die Erinnerung an Lily ihn für Harry wesentlich glaubwürdiger macht. Und auch die Erinnerung an Snapes Patronus Harry zeigt, dass Snape auf seine Art versucht hat, ihn im Kampf gegen Voldemort zu unterstützen, auch wenn Snape es leider zeitlebens nicht geschafft hat, seine Verbitterung zu überwinden und Harry mit Respekt zu behandeln.
Was ich allerdings nicht verstehe, ist dein Vorwurf, Snape sei mit allen anderen Verbrechen Voldemorts einverstanden gewesen. Woher nimmst du die Information? Ich denke, die meisten Todesser fanden das, was Voldemort gemacht hat, eigentlich nicht besonders gut, sondern haben sich eher in der Hoffnung davonzukommen angeschlossen. Snape war jung und beeinflussbar und hat sich leider für die falsche Seite entschieden. Er ist allerdings auch wirklich nicht doof und hat sicher recht schnell durchschaut, dass Voldemort eigentlich nur seine eigene Macht wichtig ist und er völlig unschuldige Menschen tötet, weil er kann. Dass Snape das in Ordnung fand, kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke, die ganze Todesser-Situation ist wesentlich komplexer als dass man sie so zusammenfassen könnte.
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Majee

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Samstag, 13. Oktober 2018, 14:21

Ah, okay, schön erklärt, danke :)

Aber trotzdem - Snape hätte in dieser Szene Harry die Erinnerungen geben können, die notwendig waren, nicht wahr?
(Dumbledores Bitte, ihn zu töten und dass Harry ein Horkrux ist)

Ich meine, die Möglichkeit war da..

Das hätte aber ganz verheerende Folgen haben können. Denn einer der wichtigsten Antriebe für Harry, Ron und Hermine die Horkruxe zu finden und zu zerstören war sicherlich damit Harrys Leben retten zu können. Wenn von Anfang an klar gewesen wäre, dass Harry so oder so sterben müsste, wäre das nicht gerade motivierend gewesen.

Merlin1

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14

Samstag, 13. Oktober 2018, 15:05

Harry hätte zu jeder Zeit sterben können - bei der Operation 7 Potters, durch Volddmort am Himmel, bei der Hochzeit, in der Wildnis, in Godrics Hollow, in Gringotts usw.. Er war nie vollkommen gegen den Tod geschützt.

Ausserdem gibt Harry es doch selbst zu, nachdem er die Erinnerung geschaut hat - dass er es tief in seinem Herzen schon immer wusste, dass er sich opfern sollte.

Majee

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Samstag, 13. Oktober 2018, 15:37

Harry hätte zu jeder Zeit sterben können - bei der Operation 7 Potters, durch Volddmort am Himmel, bei der Hochzeit, in der Wildnis, in Godrics Hollow, in Gringotts usw.. Er war nie vollkommen gegen den Tod geschützt.

Ausserdem gibt Harry es doch selbst zu, nachdem er die Erinnerung geschaut hat - dass er es tief in seinem Herzen schon immer wusste, dass er sich opfern sollte.

Niemand redet von vollkommen geschützt. Jemand der in ein Auto steigt ist auch nicht vollkommen gegen den Tod geschützt. Aber in den von dir genannten Szenen hätte es für Harry den sicheren Tod bedeutet nichts zu machen und die Aktionen dienten dazu die Bedrohung zu bekämpfen, damit er irgendwann ohne diese Bedrohung würde leben können. Was ihm dann ja letztlich auch gelungen ist. Was ganz anderes wäre es gewesen wenn er gewusst hätte egal ob er was tut oder nicht - er würde so oder so sterben. Vielleicht hätte er in dieser Situation eher versucht ein Animagus zu werden um bestmöglich untertauchen zu können.

grit

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Samstag, 13. Oktober 2018, 22:21

Auf dem Astronomieturm gab es für Snape nur ein Ziel - er musste Dumbledore töten und das so aussehen lassen, als erfülle er Voldemorts Befehle.
Zu diesem Zeitpunkt sollte Harry die angesprochenen Informationen noch nicht bekommen.
Außerdem wusste Snape nichts von den Horkruxen. ( Vielleicht hat er es sich zusammenreimen können, aber Dumbledore hat mit Snape nie über das Thema Horkruxe gesprochen.)
In Band 6, als er sich am Waldrand mit Dumbledore darüber unterhält, dass dieser so oft mit Harry zusammensteckt und offenbar kein Vertrauen zu ihm hat, da weiß Snape definitiv nichts von den Horkruxen, auch als sie später in Dumbledores Büro sind und Dumbledore ihm erklärt, dass Harry letztendlich sterben muss, umgeht er das Thema. Er sagt nur, dass ein Stück von Voldemorts Seele sich an Harry geklammert hat. Dass es mehrere Horkruxe gibt, darüber erfährt Snape nichts. Das ist Dumbledores Vorsichtsmaßnahme, da Voldemort nicht erfahren darf, dass Dumbledore und auch Harry Bescheid wissen.

Ein Indiz dafür, dass Snape nicht über die Horkruxe Bescheid weiß, erhalten wir in der Erinnerungs-Szene, als Snape dem Trio das Schwert von Gryffindor zukommen lassen soll. Auf Snapes Frage, wozu das gut sein soll, antwortete Dumbledore, Harry würde schon wissen, was er damit anfangen soll.

Harry soll die Informationen erst erhalten, wenn Voldemort um das Leben seiner Schlange fürchtet, nicht vorher. Warum, das erklärt Dumbledore nicht, er setzt voraus, dass Snape tut, was er sagt. Dumbledore setzt tatsächlich eine Menge voraus ...
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Charitys Geheimnisse

Viel Spaß beim Lesen!