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Merlin1

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1

Sonntag, 30. September 2018, 21:25

Warum hat Lucius sich nicht bei Dumbledore/Fudge beschwert?

Lucius verlor durch Harry seinen Hauselfen Dobby
--- juristisch gesehen hatte Harry kein Recht, Lucius' Hauselfen durch diesen schlauen, aber hinterhältigen Trick freizulassen.

Draco wurde von einem "Schlammblut" geohrfeigt
--- ist zwar keine krasse Straftat, aber dass hätte sich Lucius nicht gefallen lassen, dass ein Schlammblut seinen Sohn schlägt

Warum kamen zu Dumbledore oder zu Fudge keine Beschwerden über Harry und Hermine?

Vincent Delacroix

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2

Sonntag, 30. September 2018, 21:43

Wie es mit den Gesetzteslücken in Sachen Hauselfenbefreiung aussieht, weiß ich nicht. Ich würde allerdings davon ausgehen, dass so eine Situation nicht juristisch abgedeckt ist. Was die andere Frage betrifft... ich glaube Lucius wäre nicht sehr erfreut darüber, dass sein Sohn sich von einem Mädchen verprügeln lässt und dann auch noch heulend zu ihm gerannt kommt, und dessen ist sich Draco bewusst :D
Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

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Merlin1

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3

Sonntag, 30. September 2018, 22:36

Letzendlich war Dobby ein Eigentum der Malfoys - bis Harry den Malfoys quasi dieses Eigentum entriss.

Irgendwie hat Harry den Malfoys ja auch Unrecht angetan, objektiv gesehen.

Vincent Delacroix

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4

Sonntag, 30. September 2018, 23:14

Die Betonung liegt aber seeeehr stark auf "objektiv". Wenn man jemandem die Katze weg nimmt, weil er Freude dran hat, ihren Schwanz anzuzünden, ist das gewiss nicht "unrecht".
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5

Sonntag, 30. September 2018, 23:19

Aber die Katze gehört aber immer noch der jeweiligen Person, welche der Katze den Schwanz anzündet.

Edit: ich kenne mich in solchen Sachen nicht gut aus, vergesst einfach meine Kommentare

Vincent Delacroix

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6

Sonntag, 30. September 2018, 23:24

Naja. Wenn jemand Spaß daran hat, vor seinen Schrank zu treten soll er mit diesem Eigentum machen was er will, ein Schrank fühlt ja nichts. Aber wenn jemand ein Lebewesen quält, darf man schonmal großzügig über das mit dem "Eigentum" hinwegsehen, just my two cents.
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Sonntag, 30. September 2018, 23:28

Hauselfen haben doch nichts dagegen, wenn man sie schikaniert.
Sie kochen, arbeiten, spülen etc - dagegen war Hermines B.ELFE.R schon zwecklos.

Dobby bestraft sich auch andauernd.
Generell isr die Natur der Hauselfen anderes als die einer Katze.

Insofern kann man das nicht so ganz vergleichen.

Wenn Harry so ein Mitleid mit Dobby hatte, wieso ließ er dann Kreacher nicht frei?
Damit hätte er sowohl Kreacher als auch Sirius einen großen Gefallen getan.

Vincent Delacroix

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8

Montag, 1. Oktober 2018, 00:09

Dobby war sehr speziell, er mochte es frei zu sein. In Band 4 erfährt man, dass es für gewöhnlich die höchste Schande für einen Hauselfen ist, entlassen zu werden und ein so altgedienter Elf wie Kreacher wäre da über kurz oder lang eingegangen... also hat Harry ihn einfach nur nach Hogwarts befohlen, um dort zu arbeiten. Hat sich ja in Band 7 als eine gute Entscheidung herausgestellt...
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Grashüpfer

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Montag, 1. Oktober 2018, 07:21

Außerdem bewahren Hauselfen die Geheimnisse ihrer Eigentümer. Wäre Kreacher freigelassen worden, hätte er einfach alles an die Gegenseite ausplaudern können.
Schon Sirius hasste es ja, Kreacher im Haus zu haben und hätte ihn mit Freuden freigelassen um ihn loszuwerden, wenn er nicht zurecht Bedenken gehabt hätte, dass Kreacher zu einem der Freunde seiner hochangesehenen Mrs Black rennt und sämtliche Geheimnisse bezüglich des Ordens weitergibt.
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munkey

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Montag, 1. Oktober 2018, 10:36

Um hier mal kurz ein bisschen OT zu gehen: Ich verstehe nicht so ganz, wie Dobby überhaupt befreit wurde. Meiner Auffassung nach sollte ein Hauself nur dann Freiheit erlangen, wenn der Besitzer seinem Hauself tatsächlich explizit ein Kleidungsstück schenkt.
Lucius wirft Harrys Socke nur weg: "Mr Malfoy riss die Socke vom Tagebuch, warf sie fort und sah zornig von dem zerstörten Buch zu Harry auf." (KdS, S. 348) Dieser seltsamen Logik nach dürfte man Hauselfen niemals Wäsche machen oder Kleidung aufräumen lassen.

Grashüpfer

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Montag, 1. Oktober 2018, 11:54

Das kommt daher, dass Hauselfen nicht befreit werden wollen. Sie fassen daher auch dreckige Wäsche oder Kleidung wegräumen nicht als Befreiung auf. Da Frei sein und keinem Herrn dienen das schlimmste ist, was einem Hauself aus seiner Sicht passieren kann, ignoriert er alles, was man als Befreiung auffassen kann. Fudges Hauself, der auch nicht befreit werden wollte, hat man sicherlich ein Kleidungsstück extra so gegeben, dass man es nicht anders interpretieren kann. Etwa: Hier, ich schenke dir diese Hose, du bist jetzt frei
Dobby ist ein Ausnahmeelf, einer der frei sein will, das kommt sonst nie vor.
Das heißt, er hat sich die weggeworfene Socke so interpretiert, dass es ein Freilassungskleidungsstück ist.
Und da Hauselfenmagie sehr stark ist, kann ihn Lucius, nachdem Dobby frei ist, auch nicht mehr zwingen zurückzukommen
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Hähnchen

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12

Dienstag, 2. Oktober 2018, 09:36

@Merlin Ich kann mir aufgrund der sonstigen Umgangsweisen in der Zaubererwelt miteinander kaum vorstellen, dass irgendwo ein Prozess eröffnet werden würde (oder es sonstige Konsequemzen gäbe), weil jemand seinen Hauselfen verloren hat und jemand ne Ohrfeige bekommen hat. Denn ansonsten wäre der Umgang mit Hauselfen Sklaverei oder zumindest Tierquälerei. Ein Lebewesen aus solchen Umständen zu befreien, ist kein Verbrechen. Außerdem kann Lucius Harry nicht beweisen, dass die Socke von ihm stammt. Damals waren die DNA-Tests soweit ich weiß noch nicht so gut entwickelt wie heute und diese 0815-Socken kann man überall kaufen.
Im Vergleich zu den Flüchen, mit denen sich die Kinder sonst so im Laufe ihrer Schulzeit gegenseitig belegen, ist eine Ohrfeige nichts. Und auch ansonsten hab ich noch nie erlebt, dass irgendwo jemand Probleme bekommen hat, weil er nem Gleichaltrigen ne Ohrfeige gegeben hat.
Ich würde es also in beiden Fällen vollkommen übertrieben finden, wenn das Zaubereiministerium irgendwas tun würde.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



So much universe, and so little time. Terry Pratchett (1948-2015)


I may vomit.

munkey

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 10:14

Das kommt daher, dass Hauselfen nicht befreit werden wollen. Sie fassen daher auch dreckige Wäsche oder Kleidung wegräumen nicht als Befreiung auf. Da Frei sein und keinem Herrn dienen das schlimmste ist, was einem Hauself aus seiner Sicht passieren kann, ignoriert er alles, was man als Befreiung auffassen kann. Fudges Hauself, der auch nicht befreit werden wollte, hat man sicherlich ein Kleidungsstück extra so gegeben, dass man es nicht anders interpretieren kann. Etwa: Hier, ich schenke dir diese Hose, du bist jetzt frei
Dobby ist ein Ausnahmeelf, einer der frei sein will, das kommt sonst nie vor.
Das heißt, er hat sich die weggeworfene Socke so interpretiert, dass es ein Freilassungskleidungsstück ist.
Und da Hauselfenmagie sehr stark ist, kann ihn Lucius, nachdem Dobby frei ist, auch nicht mehr zwingen zurückzukommen
Ja, das wird's wohl gewesen sein.

grit

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 18:35

Zitat


Draco wurde von einem "Schlammblut" geohrfeigt
--- ist zwar keine krasse Straftat, aber dass hätte sich Lucius nicht gefallen lassen, dass ein Schlammblut seinen Sohn schlägt


ich glaube nicht, dass Draco darüber gesprochen hat. Im Gegenteil, falls dasjemand aus seinem Haus gesehen haben sollte, wird er ihm klar gemacht haben, dass er darüber kein Sterbenswörtchen verlieren darf. Schon gleich gar nicht hätte er diese Schmach seinem Vater berichtet, der ja offenbar wusste, dass dieses Mädchen viel bessere Noten hat als sein reinblütiger Sohn. Er wird seinem Vater doch nicht die Gelegenheit zu weioteren Vergleichen geben, es hätte ihn doch nur schlecht aussehen lassen.
Hier geht's zu meiner FF


http://www.harry-potter-community.de/ind…&threadID=13673

Viel Spaß beim Lesen.