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1

Dienstag, 17. Juli 2018, 14:24

Warum wollte Harrys Sohn nicht nach Slytherin?

Ja, also. Die Frage steht oben. Wieso war auch Harrys Sohn von Slytherin abgeneigt? Harry hat im 1. Film ebenfalls gesagt, er wolle nicht nach Slytherin.
Hat Harry seinem Sohn erzählt, was im Haus Slytherin so alles passiert? Oder hat Harry diese Abneigung gegen Slytherin irgendwie weitervererbt an seinen Sohn?

Am Ende der Geschichte tritt die eine Szene ja noch in den Vordergrund, am Bahnsteig halt.

PotterGirl394

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2

Dienstag, 17. Juli 2018, 14:34

Also ich denke einfach bei Albus Severus war es ähnlich wie bei Harry. Harry wusste so gut wie Garnichts über das Haus Slytherin er ist ja nicht einmal in einer Zaubererfamilie aufgewachsen und trotzdem will er auf keinen Fall nach Slytherin nur weil jemand anderes behauptete nur da wären die bösen Zauberer.

Albus Severus ist sein ganzes Leben in einer Zaubererfamilie aufgewachsen mit Harry Potter als Vater. Ich denke er wusste auf jeden Fall alles über die Heldentaten seines Vaters und natürlich auch über Slytherin. Also ich denke er hat allen Grund nicht nach Slytherin zu wollen. Da ja Voldemort selbst und auch die meisten Todesser aus Slytherin waren und diese alle seinen Vater umbringen wollten.
„Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.“ ~ Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore

munkey

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3

Dienstag, 17. Juli 2018, 15:56

Also ich denke einfach bei Albus Severus war es ähnlich wie bei Harry. Harry wusste so gut wie Garnichts über das Haus Slytherin er ist ja nicht einmal in einer Zaubererfamilie aufgewachsen und trotzdem will er auf keinen Fall nach Slytherin nur weil jemand anderes behauptete nur da wären die bösen Zauberer.

Albus Severus ist sein ganzes Leben in einer Zaubererfamilie aufgewachsen mit Harry Potter als Vater. Ich denke er wusste auf jeden Fall alles über die Heldentaten seines Vaters und natürlich auch über Slytherin. Also ich denke er hat allen Grund nicht nach Slytherin zu wollen. Da ja Voldemort selbst und auch die meisten Todesser aus Slytherin waren und diese alle seinen Vater umbringen wollten.
Ja, das sehe ich genauso. Ist in den Romanen ja so, dass Slytherin als "böses" Haus dargestellt wird. Die anderen drei Häuser verstehen sich ganz gut untereinander (von Quiddich-Rivalitäten oder persönlichen Problemen zwischen einzelnen Schülern mal abgesehen), nur die Slytherins schotten sich ab. Dass Slughorn (neben Snape) am Ende als (glaube ich) einziger ehemaliger Schüler des Hauses gegen Voldemort gekämpft hat, hat wahrscheinlich nicht unbedingt dazu beigetragen, Slytherins Ruf zu verbessern.

Außerdem ist es eine nette Referenz zum ersten Roman: Harry war damals in ungefähr der gleichen Position wie sein Sohn - er hatte Angst, nach Slytherin zu kommen, weil er es für das Haus der bösen Zauberer hielt, was ja schon erwähnt wurde. Diese Vorurteile bleiben bis zum Ende hin bestehen: Zu keinem Slytherin-Schüler hat Harry jemals normalen oder gar freundschaftlichen Kontakt. Im Gegenteil. Es entstehen recht flott offene Feindschaften, die Slytherins nimmt Harry ausnahmslos als fies, hinterhältig und "böse" wahr.
Als am Ende hin jedoch enthüllt wird, dass Snape die ganze Zeit über Dumbledore treu geblieben ist, muss Harry einsehen, dass Slytherins durchaus in der Lage sind, "gute" Zauberer und Menschen zu sein.
Zwar ist die Annahme, dass Slytherin die meisten schwarzen Zauberer hervorgebracht hat, dadurch nicht widerlegt. Es wird Harry nur deutlich, dass nicht jeder Slytherin notwendigerweise böse ist. Dies erklärt er seinem Sohn, indem er sagt, dass "das Haus Slytherin einen ausgezeichneten Schüler gewonnen haben" wird, sollte der von Albus Severus befürchtete Fall eintreten. Ob man sich den dunklen Künsten zuwendet und Muggelstämmige hasst oder freundlich, weltoffen und gerecht ist, bleibt letztendlich jedem selbst überlassen.

Der Blutige Baron

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4

Mittwoch, 18. Juli 2018, 01:53

Dass Slughorn (neben Snape) am Ende als (glaube ich) einziger ehemaliger Schüler des Hauses gegen Voldemort gekämpft hat, hat wahrscheinlich nicht unbedingt dazu beigetragen, Slytherins Ruf zu verbessern.

Naja, wobei das m.E. eine Missinterpretation der Geschichte ist. Ja, kein Slytherin Schüler blieb in Hogwarts und kämpfte, ABER wir wissen, dass es nur den volljährigen Schülern überhaupt erlaubt wäre! Volljährig wurde Harry Potter in Band 7, wo er auch in seinem 7. Hogwarts-Jahr wäre. Schaut man sich nun die Rivalität zwischen Malfoy und Co. und Harry an, ist es m.E. mehr als verständlich, dass natürlich kein Slytherin sich auf Harrys Seite stellen wird, immerhin kommen dafür nur Leute in Frage, die Harry seit Jahren hassen, weil sie ihn auch direkt kennen! Würde das hier also mehr auf persönliche Antipathie der Slytherins in Harrys Jahrgang gegenüber ihm schieben, als auf den Status "Mitglied des Haus Slytherin".

Außerdem sollte man bei all dem Negativen, was man Slytherin vorhalten kann auch nicht außer Acht lassen, dass die anderen Häuser auch nicht frei von Schuld sind und zudem natürlich nicht alle Slytherins böse sind, eher im Gegenteil wenn man sich durch die Harry Potter Story durcharbeitet findet man wieder und wieder Slytherins, ohne die Harry schlicht nichts erreicht hätte und die ihm aktiv halfen Lord Voldemort zu besiegen. Um nur mal ein paar zu nennen Andromeda Tonks, Regulus Black, Horace Slughorn, Draco Malfoy und Severus Snape! Zudem darf man wie gesagt nicht außer acht lassen, welche andere Leute der "Dunklen Seite" zum Opfer fielen: Da haben wir Ravenclaws, wie Quirell, aber und das ist viel bemerkenswertet wir wissen bei beiden "Darkest Wizards of their time" Gellert Grindelwald und Lord Voldemort, dass es ein GRYFFINDOR war, der ihnen (wieder) zu Macht verhalf!
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

PotterGirl394

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5

Mittwoch, 18. Juli 2018, 07:20

Schaut man sich nun die Rivalität zwischen Malfoy und Co. und Harry an, ist es m.E. mehr als verständlich, dass natürlich kein Slytherin sich auf Harrys Seite stellen wird, immerhin kommen dafür nur Leute in Frage, die Harry seit Jahren hassen, weil sie ihn auch direkt kennen!


Also tut mir leid wenn ihr das anders seht, aber die Rivalität zwischen Harry und den Slytherins ist ja schön und gut. Und nicht alle Slytherins sind von grund auf böse. Aber im letzten Band als Hogwarts von Hunderten Todessern und Voldemort selbst angegriffen wird sehe ich nicht ein dass die Slytherins einfach abhauen und als Ausrede ihren Hass auf Harry benutzen. Es geht um ihre Schule, ihr Zuhause für viele Jahre mit ihrem Haus ,ihrer Familie. Und das alles wollen sie schutzlos zurücklassen und aufgeben.

Also dieses Verhalten bestärkt eher meine Ansicht die Slytherins sind entweder Anhänger Voldemorts oder riesige Feiglinge. Auch wenn viele der Slytherins Harry nicht mochten oder sogar hassten, sobald es um Hogwarts ging hätte man eigentlich über alle Rivalitäten hinwegsehen sollen und sich zusammentun als eine Gemeinschaft. Also ich sehe das so und das wäre für mich auch das richtige Verhalten gewesen.
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munkey

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6

Mittwoch, 18. Juli 2018, 08:55

Schaut man sich nun die Rivalität zwischen Malfoy und Co. und Harry an, ist es m.E. mehr als verständlich, dass natürlich kein Slytherin sich auf Harrys Seite stellen wird, immerhin kommen dafür nur Leute in Frage, die Harry seit Jahren hassen, weil sie ihn auch direkt kennen!
Ja, du hast recht. Es wäre seltsam, wenn die Slytherins, die Harry jahrelang gehasst haben, plötzlich Seit an Seit mit ihm kämpfen würden. Jedoch ist der Kampf letztendlich mehr als Harry vs Voldi. Es geht um die Zukunft und die Gestalt der magischen Welt als Ganzes. Man mag sich gar nicht ausmalen, was geschehen wäre, hätte Lord V tatsächlich seine Macht gefestigt. Verfolgung und Ermordung von Muggelstämmigen, Andersdenkenden und Leuten, die Voldemort aus irgendeinem anderen Grund nicht mag. Es wäre nichts anderes als ein Terrorregime. Deswegen finde ich die Argumentation "wir haben Voldemort unterstützt, weil wir Harry immer doof fanden" ehrlich gesagt ein bisschen schwach. Sicherlich gibt es genug Slytherins, die sich aus der Angelegenheit herausgehalten haben. Diese Leute sind unschuldig. Alle, die Voldemort aktiv und aus freien Stücken unterstützt haben, sind das nicht.



Außerdem sollte man bei all dem Negativen, was man Slytherin vorhalten kann auch nicht außer Acht lassen, dass die anderen Häuser auch nicht frei von Schuld sind und zudem natürlich nicht alle Slytherins böse sind, eher im Gegenteil wenn man sich durch die Harry Potter Story durcharbeitet findet man wieder und wieder Slytherins, ohne die Harry schlicht nichts erreicht hätte und die ihm aktiv halfen Lord Voldemort zu besiegen. Um nur mal ein paar zu nennen Andromeda Tonks, Regulus Black, Horace Slughorn, Draco Malfoy und Severus Snape!



Klaro, das ist der Punkt meines zweiten Absatzes. Slytherin macht niemanden zu einem schlechten Menschen. Dass die anderen Häuser "unschuldig" sind, habe ich nie behauptet. Jedoch sind Anhänger Voldemorts aus Hufflepuff, Ravenclaw und Gryffindor eher die Ausnahme, würde ich sagen.

wir wissen bei beiden "Darkest Wizards of their time" Gellert Grindelwald und Lord Voldemort, dass es ein GRYFFINDOR war, der ihnen (wieder) zu Macht verhalf!
Weiß man, wer das war? Würde mich interessieren.

Vincent Delacroix

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7

Mittwoch, 18. Juli 2018, 09:45

Weiß man, wer das war? Würde mich interessieren.


Grindelwald wurde von Dumbledore (Gryffindor) dazu ermutigt, seine Ziele umzusetzen, Voldemort wurde von Peter Pettigrew (auch Gryffindor) zu einem neuen Körper, der ihm eine erneute Machtübernahme ermöglichte, verholfen. Man könnte eventuell auch sagen, dass es schließlich Dumbledore war, der Tom Riddle in die Welt der Magie holte und ihn durch seine kaum verhohlene Skepsis/Abneigung zum Teil darin bestärkte, sich von den "Guten" und "Normalen" abzusondern.
Hast Du verstanden? Nimm' die Nadel und den Faden!
Nähe sie zusammen, leg' dich zu ihr in die Maden.
Du musst die Nadel tiefer in sie rammen -
Komm, nimm den Faden und nähe sie zusammen!

(Samsas Traum - Der Wald der vergessenen Puppen)

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munkey

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8

Mittwoch, 18. Juli 2018, 09:50

Weiß man, wer das war? Würde mich interessieren.


Grindelwald wurde von Dumbledore (Gryffindor) dazu ermutigt, seine Ziele umzusetzen, Voldemort wurde von Peter Pettigrew (auch Gryffindor) zu einem neuen Körper, der ihm eine erneute Machtübernahme ermöglichte, verholfen. Man könnte eventuell auch sagen, dass es schließlich Dumbledore war, der Tom Riddle in die Welt der Magie holte und ihn durch seine kaum verhohlene Skepsis/Abneigung zum Teil darin bestärkte, sich von den "Guten" und "Normalen" abzusondern.
Ach Gott, da stand ich gehörig auf dem Schlauch. Danke für die Erläuterung!

9

Mittwoch, 18. Juli 2018, 10:57

Ich denke mal, dass James Sirius seinen jüngeren Bruder eingeredet hat, Albus würde nach Slytherin kommen; in dieses böse, verfluchte Haus etc, worauf Albus dann sich deshalb Sorgen gemacht hat.

Das hat weniger mit der Vergangenheit von Albus' Vater Harry zu tun, sondern eher durch das Piesacken von James an Albus.

Der Blutige Baron

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10

Mittwoch, 18. Juli 2018, 13:04

Es geht um ihre Schule, ihr Zuhause für viele Jahre mit ihrem Haus ,ihrer Familie. Und das alles wollen sie schutzlos zurücklassen und aufgeben.

Nochmal: Es ist im Buch schlicht nicht der Fall, dass die Slytherins vor der Wahl stehen zu kämpfen oder abzuhauen! Es steht einzig und allein der Jahrgang von Draco Malfoy vor dieser Wahl! Und warum um alles in der Welt sollte dieser Jahrgang FÜR Harry Potter kämpfen? Ein Jahrgang von dem wir wissen, dass er mit Harry verfeindet ist?
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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11

Mittwoch, 18. Juli 2018, 13:19

Ist nicht Slughorn mit einigen Slytherins in den Kampf gezogen?

Der Blutige Baron

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12

Mittwoch, 18. Juli 2018, 13:47

Ist nicht Slughorn mit einigen Slytherins in den Kampf gezogen?

Soweit ich mich erinnere sind die volljährigen Slytherins (die Todesser-Kinder Malfoy, Crabbe und Goyle ausgenommen) gegangen (ebenso wie sehr viele Ravenclaws und einige Hufflepuffs). Ich kann mich da aber täuschen. Bei Slughorn hieß es soweit ich das noch weiß nur, dass er mit volljährigen Schülern in die Schlacht zog.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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Sluggy

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13

Mittwoch, 18. Juli 2018, 15:51

Pansy Parkinson hat die Schüler nach Voldemorts Drohung aufgefordert, Harry festzuhalten und auszuliefern.
MacGonagall hat daraufhin alle Slytherins nach Hause geschickt.
Ich glaube, so war das.
Malfoy, Crabbe und Goyle sind dann wieder zurückgekommen - oder haben sich irgendwie verdrückt und dann zum Raum der Wünsche geschlichen und dort mitbekommen, dass Harry Ravenclaws Diadem sucht.
:D 8) --knuddel--

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14

Mittwoch, 18. Juli 2018, 18:31

Pansy Parkinson hat die Schüler nach Voldemorts Drohung aufgefordert, Harry festzuhalten und auszuliefern.
MacGonagall hat daraufhin alle Slytherins nach Hause geschickt.
Ich glaube, so war das.
Malfoy, Crabbe und Goyle sind dann wieder zurückgekommen - oder haben sich irgendwie verdrückt und dann zum Raum der Wünsche geschlichen und dort mitbekommen, dass Harry Ravenclaws Diadem sucht.


Slughorn geht zuerst mit den Minderjährigen und den Slytherins mit, kommt aber später mit Chary Weasley und Angehörigen der Schüler (und laut JKR auch einigen Slytherinschülern) wieder zurück um zu kämpfen.
Malfoy, Crabbe und Goyle haben sich wie auch Colin Crewey (und evt. weitere Minderjährige) schon davor zurückgeschlichen.

15

Mittwoch, 18. Juli 2018, 22:02

Es gab bestimmt einige erwachsene ehemalige Slytherins, die nach Hogwarts kamen, um ihre einstige Schule zu beschützen.
Leute, die in Slytherin waren und Klassenkameraden von Molly, Arthur, Lily und James etc waren.

Hähnchen

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16

Mittwoch, 18. Juli 2018, 22:22

Ich denke auch, dass das eher auf der persönlichen Geschichte von Harry beruht, dass Albus Severus nicht nach Slytherin wollte. Sicher haben seine Eltern über ihre Schulzeit erzählt und gerade Draco wird dabei sicher nicht besonders gut weggekommen sein. Wenn ich Harrys Kind wäre, hätte ich wahrscheinlich nach all dem, was meinem Vater von Slytherins widerfahren ist, auch eine Abneigung gegen dieses Haus.

@munkey Naja, im Endeffekt haben diese Menschen so gehandelt, wie es fast alle anderen Menschen in so einer Situation auch machen würden: Sie haben sich demjenigen angeschlossen, bei dem sie die größere Chance gesehen haben zu überleben. Natürlicher Selbsterhaltungstrieb. Ideale hin oder her - in so einer Situation rettet man eher sein Leben als in einen aussichtslosen Kampf zu rennen. Unter anderem deshalb hat das dritte Reich übrigens auch eine Weile funktioniert, weil den meisten Menschen ihr eigenes Leben dann doch wichtiger ist als ihre Ideale. Die Parallelen dazu hat Rowling ja auch nicht umsonst gezogen. Die Gryffindors stellen in dem Fall einfach eine Minderheit der Bevölkerung dar, die allerwenigsten Menschen sind so mutig, sich in so einen Kampf zu begeben.
Und, was man auf jeden Fall auch noch beachten muss, die Hogwartsschüler sind alles Kinder, die noch sehr stark beeinflussbar sind. Viele von ihnen haben vermutlich von zu Hause auch eher pro-Voldemort-Input bekommen als dass dort negativ über ihn geredet wurde. Und sie hatten sicherlich in der Situation auch einfach Angst. Denn es sah in diesem Moment ziemlich schlecht für Harry und Hogwarts aus. Ich hätte mich als Hogwartsschülerin wahrscheinlich auch nicht in die Schlacht gestürzt. Meiner Meinung nach haben die Ravenclaw-Schüler (also die, die gegangen sind) es mit ihrem neutralen Verhalten eigentlich ganz klug gemacht. Das soll jetzt auch nicht falsch rüberkommen, ich bin froh, dass Voldemort am Ende der Verlierer war, denn seine Herrschaft wäre sicher nicht nett geworden. Jedenfalls ist es durchaus auch kindlich-angemessenes Verhalten zu sagen, dass man nicht mit Harry kämpft, weil man ihn nicht leiden kann, auch wenn dabei einiges auf dem Spiel steht. Dennoch wäre das in dem Alter nicht besonders überraschend. Dennoch kann man natürlich gerade Draco schon nachsagen, dass er ganz schön feige ist, auch wenn ich mal behaupten würde, dass das mit den familiären Vorbildern kein Wunder ist.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



So much universe, and so little time. Terry Pratchett (1948-2015)


I may vomit.

Vincent Delacroix

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17

Donnerstag, 19. Juli 2018, 01:56

Naja, ich weiß ja nicht. Kann Harry sich selbst als "Mobbingopfer" der Slytherins darstellen? Er hatte schließlich für jeden dummen Spruch stets den passenden Konter parat, und vor allem Malfoy hat mehr als einmal zu spüren bekommen, dass er nicht mit sich spaßen lässt. Auch Snape hat er immer wieder die kühle Stirn geboten oder schlicht ignoriert, anstatt sich von seinen hämischen Kommentaren einschüchtern zu lassen. Aber Potter hat sich ja nun ziemlich viel von Dumbledore abgeguckt, wenn es darum geht, stets das Gute in einem Menschen zu sehen und niemanden vorschnell zu beurteilen - und ich denke schon, dass vor allem der "Nachkriegs-Harry", der Snapes Beweggründe kannte, der in Draco Malfoy einen hilflosen Jungen gesehen hat, der sogar nicht einmal so weit gehen wollte, den Mörder seiner Eltern selbst zu richten - seinem Sohn nicht "eingeimpft" hat, dass Slytherin schlecht wäre. Ich denke mal eher, dass der recht Gryffindor-fixierte Teil der Familie mütterlicherseits da sehr starken Einfluss ausgeübt hat.
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18

Donnerstag, 19. Juli 2018, 03:14

Naja, ich glaube ehrlich gesagt, dass es mehr an James Sirius lag, der Albus damit aufgezogen hat dass der nach Slytherin passen würde und das Haus vermutlich auch schlecht gemacht hat.
Und eben an den gängigen Häuserklischees. Hufflepuff die Flaschen, Ravenclaw die Streber, Slytherins die bösen und Gryffindor die... k.A. was man in den anderen Häusern da sagt, weil die Bücher j hauptsächlich aus Gryffindorsicht sind - evtl sowas wie Snape in der Erinnerung "Nur Kraft aber kein Köpchen". (Bzw Originalzitat zu James "Wenn du lieber Kraft als Köpfchen haben willst -")
Albus wohnt nur halt in einem "Gryffindorhaushalt", da wird er nie etwas schlechtes über Gryffindor gehört haben.
Wahrscheinlich nichtmal aus Spaß, sondern immer nur Gutes über das tolle, einzigartige, besondere Haus ihrer Eltern, Onkel und Tanten.

Ich denke aber diese Anti - Slytherinsprüche müssen nichtmal mehr ganz so toternst gemeint gewesen sein wie zu Harrys Zeiten, sondern sollen evtl. wirklich nur als Als Aufziehereien und Wiedergabe von Klischees gemeint sein. Dieser Konkurenzkampf zwischen Schulhäusern ist in GB ja allgemein "normal" und wird sogar gutgeheißen und gefördert. Nur dass da halt kein Hut entscheidet sondern schlichte Bürokratie.
Und da ich davon ausgehe, dass die Slytherins noch immer Gryffindors größte Konkurenten sind, hat James Sirius seinen Bruder mit Slytherin aufgezogen. In einem Ravenclawhaushalt wäre er dafür vielleicht damit aufgezogen worden nach Hufflepuff zu kommen.
Ron findet es ja auch "witzig" Rose zu drohen sie zu enterben sollte sie nicht nach Gryffindor kommen, sie solle sich aber bloß keinen Stress machen. Oder dass sie sich nur nicht allzusehr mit Scorpius anfreunden solle, da Großvater Weasley also Arthur ihr nie verzeihen würde, würde sie einen Reinblüter heiraten. Und Hermine ruft ihn zwar zur Ordnung, aber auch nur halb streng und halb belustigt.




Und, was man auf jeden Fall auch noch beachten muss, die Hogwartsschüler sind alles Kinder, die noch sehr stark beeinflussbar sind. Viele von ihnen haben vermutlich von zu Hause auch eher pro-Voldemort-Input bekommen als dass dort negativ über ihn geredet wurde. Und sie hatten sicherlich in der Situation auch einfach Angst. Denn es sah in diesem Moment ziemlich schlecht für Harry und Hogwarts aus. Ich hätte mich als Hogwartsschülerin wahrscheinlich auch nicht in die Schlacht gestürzt. Meiner Meinung nach haben die Ravenclaw-Schüler (also die, die gegangen sind) es mit ihrem neutralen Verhalten eigentlich ganz klug gemacht.


Sind ja auch Hufflepuffs gegangen nicht nur Ravenclaws (und Slytherins). Also, es sind "einge" ältere Ravenclaws geblieben, von den Hufflepuffs blieben "noch mehr" zurück und von Gryffindors blieb der halbe Tisch (wo Mc Gonagall einige Minderjährige noch extra rausschmeißen musste, die nich gehen wollten.) Nur von Slytherin war eben der ganze Tisch leer.
Wobei ich McGonagalls rauswurf nicht wirklich unbedingt als Rauswurf für alle verstanden hab.

Zitat

Das komplette Textstück
»Danke, Miss Parkinson«, sagte Professor McGonagall mit schneidender Stimme. »Sie werden die Halle mit Mr Filch zusammen als Erste verlassen. Der Rest Ihres Hauses möge folgen.«
Harry hörte Bänke knarren und dann den Lärm der Slytherins, die auf der anderen Seite der Halle hinausmarschierten.
»Ravenclaws, folgt ihnen!«, rief Professor McGonagall.
Allmählich leerten sich die vier Tische. Der Slytherin-Tisch war vollkommen verlassen, doch einige ältere Ravenclaws verharrten auf ihren Plätzen, während ihre Mitschüler im Gänsemarsch hinauszogen. Von den Hufflepuffs blieben noch mehr zurück, und halb Gryffindor rührte sich nicht, weshalb Professor McGonagall sich genötigt sah, vom Lehrerpodium herabzusteigen und die Minderjährigen davonzuscheuchen.

Ich würd es daher so vermuten, dass mit dem Rest des Hauses der Pansy folgen möge, die Minderjährigen und die die nicht kämpfen wollen gemeint sind - so wie mit "Ravenclaws" folgt ihnen ja auch nur die minderjährigen Ravenclaws gemeint sind und die die nicht kämpfen wollen und nicht "komplett alle" Ravenclaws, obwohl man es theoretisch auch so auslegen könnte.
Und hätten "alle" Slytherins gehehen "müssen", wärs ja irgendwie auch unnötig extra nochmal zu erwähnen, dass der Slytherintisch vollkommen verlassen war.

Und trotzdem verstehe ich die Denkweise der Slytherins. Erstmal stehen einige auf Voldemorts Seite und schließen sich im Kampf ihn an (Voldemort sagt zu Lucius, dass Draco nicht "wie die die anderen Slytherins" zu ihm gekommen sind) Einige werden sich auch wirklich lieber raushalten und nicht mitkämpfen aus Angst vopr dem Kampf. Genau wie die Ravenclaws und Hufflepuffs die nicht geblieben sind. Und manche werden, die vielleicht sogar kämpfen gewollt hätten, haben sich vielleicht einfach nicht getraut zu bleiben ohne zu wissen ob sie dann hinterher nicht allein am Slytherintisch sitzen und um dem die Krone aufzusetzen evtl nichtmal als Miotkämpfer akzeptiert zu werden - so als verhasster Slytherin.) Und zudem kann ich mir gut vorstellen, dass kaum einer der Slytherins wirklich noch an Harrys Sieg geglaubt hat. Und "gerade" bei den Slytherins gehört es zu den Eigenschaften, lieber zuerst die eigene Haut zu retten und die eigenen Ziele zu verfolgen. Also selbst wenn man "eigentlich" auch eher für die andere (Harrys) Seite ist, der Seite aberleider keine Chance einrechnet, hält man sich lieber raus und wenn Voldemort wie erwartet gewinnt ordnet man sich einfach brav unter.
Und als dann die Verstärkung kommt und man mitkriegt, dass auch andere Hauskammeraden mit gegen Voldemort kämpfen wollen, schließt man sich denen vielleicht sogar an, wie es scheinbar wirklich grob passiert sein soll.
Ach und hier übrigens JKRs Zitat dazu

Zitat

JN: And how much is it that being sorted into Slytherin is sorted into good guys and bad guys...
JKR: They're not all bad. I know I've said this before. I think I said it to Emerson - they are not all bad and-- well, far from it, as we know, at the end-- they may have a slightly more highly developed sense of preservation than other people, because-- A part of the final battle that made me smile was Slughorn galloping back with Slytherins. But they've gone off to get reinforcements first, you know what I'm saying? So yes, they came back, they came back to fight. But I'm sure many people would say, well that's common sense, isn't it? Isn't that smart, to get out, get more people and come back with them? It's the old saying, there is no truth, there are only points of view. http://www.accio-quote.org/articles/2007…ast-anelli.html


Leider stehts im Buch nicht so. Da steht leider nur was von Slughorn nichts von den Slytherinschülern

Zitat

Und nun stürmten mehr, noch mehr Leute die Vordertreppe hoch, und Harry sah, wie Charlie Weasley Horace Slughorn überholte, der immer noch seinen smaragdgrünen Pyjama anhatte. Offenbar waren sie an der Spitze einer Gruppe von Familien und Freunden all jener Hogwarts-Schüler zurückgekehrt, die geblieben waren, um zu kämpfen, zusammen mit den Ladeninhabern und Hausbesitzern von Hogsmeade. Die Zentauren Bane, Ronan und Magorian platzten gerade mit lautem Hufgeklapper in die Halle, als hinter Harry die Tür zu den Küchen aus den Angeln gesprengt wurde

Allerdings macht so, also wenn auch Slytherinschüler mit zurückgekommen sind, Phineay Ausruf nach dem Sieg "Vergesst Slytherins Beitrag nicht" mehr Sinn als hätte er wirklich nur Snape und Slughorn gemeint (das was das Trio über Regulus rausgefunden hat, hat er ja auch nicht mitbekommen oder?) Und da das Interview ja wirklich kurz nach dem erscheinen des 7. Bandes gegeben hat, schätz ich dass sie es eigentlich wirklich so schreiben wollte und scheinbar tatsächlich dachte es so geschrieben zu haben. Ich mein, sie ist in der Sache, sich zu erinnern was sie im letzten oder vorletzen Buch oder allgemein in den Büchern, tatsäch schon manchmal etwas komisch, aber hier lagen zwischen der Veöffentlichung des 7. Bandes und dem Interview nichtmal ein halbes Jahr. Und da kann ich mir noch weniger vorstellen, dass sie beim schreiben noch alle Slytherins als böse oder schlecht darstellen wollte aber 5 Monate später beschließt "nee, sind doch welche mit umgedreht". Zumal sie ja auch früher (nach Band 4 oder 5) schonmal meinte, dass nicht alle Slytherins böse oder auf Voldemorts Seite sind, genauso wie es auch Todesser aus anderen Häusern gegeben hätte.

Also, man muss solche Interviewaussage (sowie Pottermoreaussagen) natürlich für seine persönliche Interpretation nicht annehmen, weil es nicht im Buch steht. Wenn es den Aussagen im Buch widerspricht erst recht nicht. Hab ich auch definitiv Verständnis für.
Nur ich persönlich finde diese Aussage einfach ganz schön und passt halt auch sehr gut finde ich (wobei ich auch damit klar gekommen wäre, wären sie definitiv nicht zurück gekommen. Halt weil ich es "aus der Sicht eines Slytherins" verstanden hätte, hätten sich die die nicht für Voldemort kämpfen lieber ,wie oben erklärt, lieber rausgehalten hätten bis alles vorbei war. Einige hat es gestört, dass nichtmal ne Hand voll geblieben ist. Mich tatsächlich nicht wirklich).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fine« (19. Juli 2018, 03:21)


Grashüpfer

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19

Donnerstag, 19. Juli 2018, 07:26

Man muss sich ja auch mal überlegen, dass es ein richtiger Kampf mit Toten war.
Man wächst also mit den Mitschülern seines Hauses auf, als wären sie eine Familie, Brüder und Schwestern, isst jeden Tag zusammen usw.
Da überlegt man schon, will man wirklich auf Leben und Tod mit den Leuten kämpfen, mit denen man ausfgewachsen ist, sein halbes Leben mit denen verbracht hat?
Würde man es fertig bringen seinen Bruder oder Schwester zu töten?
Und da bei Slytherin doch einige auf Voldis Seite gekämpft haben, haben sich da vielleicht auch mehr rausgehalten, weil sie meinten, das bringen sie nicht über sich.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

Hähnchen

Vertrauensschülerin

  • »Hähnchen« ist weiblich

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Sonntag, 22. Juli 2018, 10:13

@Vincent Delacroix Ich denke, da überschätzt du Harry ein bisschen. Sicher, er kannte Snapes Beweggründe und Dracos Not. Und trotzdem vergisst man die ständige Mobberei nicht. Draco hat ja auch Harrys beste Freunde regelmäßig beleidigt das muss für Harry mindestens genauso schlimm gewesen sein, weil er auch gesehen hat, dass Ron zum Beispiel nicht besonders gut damit umgehen konnte. Und es gibt immernoch einen großen Unterschied zwischen "jemandes Verhalten verstehen können" und "ihm vollständig vergeben können". Ich kenne das aus meinem realen Leben (sowas hab ich sogar noch ;D): Ein Mädchen, in vielerlei Hinsicht wie Draco, kann aber fast nichts und ist ausschließlich gut darin andere Menschen niederzumachen. Natürlich weiß ich inzwischen, dass sie das auch nur macht, weil negative Aufmerksamkeit besser ist als gar keine und dass sie für viele Teile ihres Verhaltens einfach nichts kann. Und trotzdem erinnere ich mich immer wieder daran, wie sich mich teilweise behandelt hat und bin trotz allem Verständnis für ihre persönliche Situation nicht besonders gut auf sie zu sprechen. Ich vermute, dass es Harry mit Draco und wahrscheinlich auch mit Dudley genauso geht. Die haben ihn als Kind fertig gemacht und auch wenn er da meistens ziemlich cool drauf reagiert hat, bin ich mir sicher, dass ihn das in seinem Inneren auch verletzt hat.
Ich gehe nicht davon aus, dass Harry vor seinen Kindern pausenlos über Draco gelästert hat. Aber ich kann mir vorstellen, dass Harry in Situationen, in denen Dracos Name auftauchte, zumindest ein bisschen grummelig reagiert hat. Und dazu kommt, dass Draco ja nicht der einzige Slytherin war, mit dem Harry schlechte Erfahrungen gemacht hat. Klar weiß er, dass nicht alle Slytherins schlecht sind, trotzdem glaube ich nicht, dass er diesem Haus vollkommen unvoreingenommen gegenüber steht, auch wenn er vor seinem Sohn so tut.
Dass James Sirius seinen Bruder geärgert hat, ist natürlich auch mehr als wahrscheinlich und kommt noch dazu.

@Fine Sehe ich ähnlich!

@Grashüpfer So ist es! Das ist eben kein "albernes Zauberstabgefuchtel" sondern Krieg. Und das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Aspekte, die man beim Verhalten der Schüler berücksichtigen muss.
"Als Verrückter genoss man gewisse Privilegien.
Zum Beispiel zögerten andere Leute, einen an bestimmten Dingen zu hindern - weil sie fürchteten, dadurch alles noch schlimmer zu machen"



So much universe, and so little time. Terry Pratchett (1948-2015)


I may vomit.