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1

Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:57

Warum war keine Wache im Ministerium?

Hallo,

als Harry und Co. in das Ministerium reinkommen und schließlich in die Mysteriumsabteilung gelangen, ist keine Menschenseele zu sehen.
Wie kann das sein?
Gibt es keine sich abwechselnden Wachen, Überwachungskameras oder andere Sicherheitsgegenstände?

Immerhin sind sechs Teenager "einfach so" in das Ministerium reingekommen.

War das aus Plotgründen oder hatten Harry und Co. einfach nur Glück gehabt, dass genau zu der Zeit wirklich niemand im Ministerium war?

2

Samstag, 27. Januar 2018, 09:56

Ich gehe davon aus, dass die Todesser ihre Finger im Spiel hatten.

grit

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3

Samstag, 27. Januar 2018, 11:31

Der Plan Voldemorts war doch, Harry in die Mysteriumsabteilung zu locken, damit er die Prophezeiung aus dem regal nimmt und Malfoy sie ihm anschließend wegnehmen und sie Voldemort bringen kann.
Also haben die Todesser dafür gesorgt, dass keine Wachen da waren. Das war Malfoys Job, der hatte schon immer sehr gute Beziehungen zum Minister, so gute, dass niemand Harry glaubte, dass er ihn bei der Todesserversammlung auf dem Friedhof in Little Hangleton gesehen hat. Es dürfte für Lucius ein Leichtes gewesen sein, die Ministeriumswachen auszuschalten, schließlich ging er im Ministerium ein und aus. Ein Imperius genügte.
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4

Samstag, 27. Januar 2018, 11:41

Das denke ich auch.
Was ich mich aber frage: Wenn die Wache sowieso ausgeschaltet war, weshalb hat Voldemort es nicht selbst getan? Es hätte ohnehin niemand mitbekommen.

grit

Auror

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5

Samstag, 27. Januar 2018, 22:10

Erstens hat er für solche niederen Aufgaben seine Handlanger.
Zweitens beruhte sein Plan darauf, nicht in Erscheinung zu treten. Nachdem das durch Harry vereitelt worden war, schien es zunächst, als sei dieser Plan zum Scheitern verurteilt, doch das Verhalten der Ministeriumsleute und der presse, die Harry permanent als Spinner und Lügner darstellten, spielten ihm in die Hände und er konnte seinen Plan weiter verfolgen, nicht aufzutreten und nur aus dem Hintergrund die Fäden zu ziehen.
Drittens war ja sein Plan, Harry Potter ins Ministerium zu locken, damit er die Prophezeiung holt. Er hatte Angst, was passieren würde, wenn er sie wegnimmt, immerhin war die Prophezeiung vor Dumbledore gemacht worden und wahrscheinlich von ihm mit Schutz versehen worden. Und auch wenn er es niemals zugegeben hätte - nach dem, was auf dem Friedhof passiert war, fürchtete Voldemort eine erneute Konfrontation mit Harry. Er hat sich nicht noch einmal einem Duell mit ihm freiwillig gestellt. Am Schluss hat er Harry dazu gebracht, ihm ohne Zauberstab gegenüberzutreten, er hätte es nicht riskiert, Harry noch einmal zu begegnen. Nicht, ohne sich vorher sicher zu sein, ihn besiegen zu können.
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6

Sonntag, 28. Januar 2018, 00:22

nach dem, was auf dem Friedhof passiert war, fürchtete Voldemort eine erneute Konfrontation mit Harry. Er hat sich nicht noch einmal einem Duell mit ihm freiwillig gestellt.

Aus Angst vor einem erneuten Priori Incantatem? Wenn nicht, vor was dann?
Harry könnte Voldemort niemals alleine in einem Duell besiegen.

Nicht, ohne sich vorher sicher zu sein, ihn besiegen zu können.

Voldemort war um Welten besser als Harry..
Oder verstehe ich das falsch?

7

Sonntag, 28. Januar 2018, 08:27

Aber das ist doch der springende Punkt: Voldemort musste eigentlich nicht darum fürchten entdeckt zu werden, da die Wachposten ausgeschaltet waren. Und abgesehen davon bot das Holen der Prophezeiung durch Harry das hohe Risiko, dass sie zerbricht, wie es dann ja auch geschah.
Also dafür dass Voldemort angeblich sehr klug ist, verhält er sich häufig ziemlich doof.

grit

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8

Sonntag, 28. Januar 2018, 12:53

Voldemort hat nicht verstanden, wieso er Harry auf dem Friedhof nicht besiegen konnte. Er hatte alles so inszeniert, um seine Todesser von seiner Macht zu überzeugen - und dann entkommt Harry. Das war eine zutiefst demütigende Erfahrung für Voldemort. Er wusste nicht, was da passiert war - deshalb hat er später ja Ollivander entführt und gefoltert. Da erst hat er von den Zwillingskernen erfahren. Er hätte eine erneute Konfrontation mit Potter nicht riskiert, nicht, bevor er wusste, was da passiert ist.
Warum sollte Voldemort ins Ministerium gehen, wo er doch so viele Handlanger hatte. Das war einfach ein Prinzip bei ihm - die anderen die Arbeit tun lassen.
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9

Sonntag, 28. Januar 2018, 15:39

Aber dumm war es trotzdem.

grit

Auror

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10

Sonntag, 28. Januar 2018, 19:33

Vor allem war es plottechnisch nötig. --wink--
Voldemort war ja in vieler Hinsicht dumm. Er hielt sich eben für den Größten, was an sich schon dumm ist.
Er schloss viel zu sehr von sich auf andere, als dass es ihm auch nur möglich gewesen wäre, zu erahnen, dass Snape auf der anderen Seite stand, auch nur anzunehmen, dass sein Plan von Dumbledore durchschaut worden ist, dass dieser freiwillig aus dem Leben gegangen ist.
Er hat sich auch nicht klar gemacht, dass Olivanders Aussagen - unter Folter erzwungen - ihm nicht alles offenbart haben, einfach, weil er nicht die richtigen Fragen gestellt hat.
Ja, er war so sehr von sich und seiner Genialität überzeugt, dass er viele dumme Dinge getan hat.
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Grashüpfer

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11

Sonntag, 28. Januar 2018, 19:40

Vieles war plottechnisch nötig.
Ich bespreche ja in einem anderen Forum grad den "Goblet of fire".
Die Teilnahme Harrys am Trimagische Tunier wäre ja auch nicht nötig gewesen und ist dem Plot geschuldet.
Denn Mad Eye/ Crouch hätte jederzeit Harry mit einem Portschlüssel auf den Friedhof schicken können.
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

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