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Plumbum

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Dienstag, 1. April 2008, 23:38

Dann hörte er ein lautes Grunzen. Der erste Riese hatte die Seifenschicht erreicht und sauste, keine halt mehr findend, die Turmwand hinunter, wobei er seinen Kumpanen gleich mit sich riss. Der Boden unter ihm bebte, als die beiden unsanft aufschlugen. Doch die Giganten waren härter im nehmen, als Harry gedacht hatte, da sie sich keine fünf Sekunden späten, ihre schmerzenden Köpfe mit beiden Hände umklammernd, bereits wieder aufrichteten. Doch zu einem weiteren Angriff der Riesen sollte es nicht kommen. Wie aus dem Nichts tauchten plötzlich neben ihnen silbern glänzende Ritterrüstungen auf, die wie Armeisen an ihren Armen und Beinen hinaufkrabbelte und die Kolosse schlussendlich unter sich begruben.

Harrys Blick schweifte unverzüglich zum Eingangstor hinüber, wo die Verteidiger des Schlosses mittlerweile hinausstrebten, um die Auroren um Professor McGonagall zu helfen, die letzten Todesser und Werwölfe zu stellen. Seine Augen blieben einen Moment lang an Voldemorts gefesselten Körper haften, der von seinen Todessern mitten auf dem Schlachtfeld zurückgelassen worden war und Dankbarkeit stieg in ihm hoch. Er selbst war nicht im Stich gelassen worden…

Als der erste Regentropfen seine Wange berührte, schautes Harry zum dunklen Himmel hinauf. Immer mehr Tropfen landeten auf seinem Gesicht, seinen Händen, seiner Robe, doch er rührte sich nicht von der Stelle. Es war vorbei. Die Schlacht war gewonnen, Voldemort besiegt…

„Und was mach ich jetzt?“ fragte er sich leise.

Hermine legte sanft eine Hand auf seine Schulter. Er drehte sich zu ihr um und blickte ihn ihr regennasses Gesicht. Er war sicher Tränen in ihren Augen glitzern zu sehen. „Leben, Harry, Leben.“

„Oder eine Flasche Butterbier trinken“, sagte Ron und schlug ihm auf die unverletzte Schulter.

Harry lachte. „Butterbier hört sich toll an, Ron!“

Er wandte sich zum Gehen, als er sich unvermittelt Malfoy gegenüber sah, der als einziger seiner Retter nicht vor dem aufkommenden Schauer ins Innere des Turms geflüchtet war. Der Slytherin musterte ihn prüfend, bevor er die Frage stellte, die ihm auf der Seele zu brennen schien:„Wie hast du das gemacht, Potter? Wie hast du den Dunklen L… Voldemort einfach so entwaffnen können?“

„Ich weiß es ehrlich gesagt nicht“, erwiderte Harry und blickte auf die Stelle, wo Voldemort gelegen hatten, doch dieser war verschwunden. Er schaute sich panisch um, bis er ihn gefesselt und von nicht weniger als zehn Auroren flankiert in Richtung Apparationsgrenze schweben sah. Erleichtert wandte er sich wieder Malfoy zu, der zwischenzeitlich, genauso wie er selbst, vom Regen völlig durchweicht worden war. „Ich weiß es wirklich nicht, Malfoy. Ich habe gesehen, wie Fawkes des letzte Horkrux zerstört hat und …“

„Nagini war ein Horkrux. Aber ich dachte das Medaillon…?“ Malfoy schaute ihn verdutzt an, während das Wasser bisweilen wie Sturzbäche an seinem spitzen Gesicht hinab lief.

„Voldemort hatte mehrere Horkruxe gemacht. Sechs um genau zu sein“, erklärte Harry ruhig,
woraufhin Malfoy belustigt auflachte. „Was ist?“

Der Slytherin schüttelte immer noch ungläubig grinsend den Kopf. „Kein Wunder, dass selbst du ihn besiegen konntest, Potter. Er hatte sich durch seine vielen Horkruxe ohnehin schon sein eigenes Grab geschaufelt.“

„Wie meinst du das“, hakte Hermine verwirrt nach.

„Sag mal, habt ihr euch nie die Mühe gemacht, etwas mehr über die Horkruxherstellung herauszufinden?“ Malfoy zog fragend eine Augenbraue hoch.

„Was meinst du mit herausfinden?“, wollte Ron misstrauisch wissen. „ Wir wussten, dass wir die Horkruxe zerstören mussten und wie es funktioniert, dass reicht doch.“

„Aber habt ihr Euch nie gefragt, warum bislang kein anderer dunkler Magier vor Voldemort mehr als ein Horkrux hergestellt hat, wo doch sieben die mächtigste magische Zahl ist?“

„Weil es kein Zauberer vor Voldemort gewagt hat. Immerhin muss man zu der Herstellung einen Menschen töten und…“

„Wie naiv kann man sein, Potter?“, höhnte Mafoy. „Was glaubst du, was dunkle Magier tun? Sie sind bestimmt nicht deswegen so gefürchtet, weil sie beim Zauberschach schummeln.“ Er sah Harry mit spöttisch funkelnden Augen an. „Der Grund, warum kein Zauberer je mehr als ein Horkrux hergestellt hat, ist, dass ein Horkrux den Zauberer zwar unsterblich macht, aber dessen Vernichtung den Körper unglaublich schwächt. Und diese Schwächung nimmt mit jeden zerstörten Seelenstück zu.

„Und woher kommt dein plötzliches Wissen?“, knurrte Ron, der nicht bereit war, ihm zu glauben.

„Ihr seit nicht die einzigen, die mit Regulus Black reden können“, schnarrte Malfoy abfällig. „Aber im Gegensatz zu euch, stürme ich nicht gleich Hals über Kopf los, um mein Leben zu riskieren.“

Harry, Ron und Hermine starrten ihn durch den Regen an, woraufhin Malfoy mit selbstgefälliger Geste erklärte: „Ich habe mich lieber weiter bei meinen blackschen Verwandten über Horkruxe informiert und eine Tante vom mir, die im späten Mittelalter gelebt hat, konnte mir tatsächlich Auskunft darüber geben, da zu ihrer Zeit das Wissen über die Horkruxe in reinblütigen Familien noch einigermaßen bekannt war. Sie hat mir erzählt, wie die Herstellung der Seelenteile funktioniert, mich gleichzeitig aber auch davor gewahrt, meine Seele zu sehr zu verstümmeln. Sie meinte, dass in einem gesunden Körper auch immer eine gesunde Seele leben müsse. Verstümmelt man seine Seele jedoch, so verstümmelt man auch den Körper selbst. Dieses ist vorerst nicht weiter schlimm, da die Magie des Horkrux dafür sorgt, dass die Schwächung des Körpers nicht auffällt. Vernichtet man das Seelenstück jedoch, so entfällt diese Stütze. Die magischen Kräfte bleiben zwar erhalten, aber der Körper selbst bekommt das ganze Ausmaß der Horkruxherstellung zu spüren. Bei sechs hergestellten und zerstörten Horkruxen war Voldemorts Körper mehr oder weniger ein Wrack. Du hast gegen einen alten Mann gekämpft, Potter, der die Macht einer intakten Seelen unterschätzt hat.“ Er rümpfte die Nase. „So etwas ist natürlich mal wieder typisch für Euch Halbblüter, ihr geht ja anscheinend immer nur mit Halbwissen an solche Dinge heran.“

Harry blickte ihn sekundenlang mit ausdruckslosem Gesicht an. Deswegen waren Voldemorts Bewegungen ihm langsamer vorgekommen, deswegen war es ihm, Harry, gelungen seinen Todesflüchen wieder und wieder auszuweichen. Tom Riddle hatte seine Körper und seiner Seele durch die Horkruxherstellung immer und immer wieder Gewalt angetan, so dass sie nach der Zerstörung der anderen Seelenteile, zu müde für einen weiteren Kampf gewesen waren…

„Kommt ihr jetzt endlich rein?“, rief auf einmal Parvati aus dem Inneren des Turms. „Ihr erkältet euch da draußen noch.“

----

Noch immer erfüllte der Duft des Rosenseifenschaums die Luft, als Harry gut drei Stunden später aus dem großen Schlossportal nach draußen trat. Das Gewitter hatte sich gelegt und große flauschige Schäfchenwolken, die so weiß waren, wie Tante Petunias frisch gewaschene Bettwäsche, schwebten am abendroten Himmel über ihnen vorbei. Drinnen in der Halle war die Siegesfeier noch voll im Gange und die Professoren hatte Mühe, die Schüler davon abzuhalten, ein Feuerwerk nach dem anderen zu entzünden. Nachdem nicht nur Voldemort besiegt, sondern auch die Abschlussprüfungen eine Woche nach hinten verschoben worden war, hatten die Schüler gleich doppelten Grund zum Feiern.

Erst vor kurzen war Professor McGonagall zusammen mit Kingsley kopfschütteln an ihrem Tisch vorbeigegangen, wobei sie leise vor sich hingeschimpft hatte, ob der Unvorsicht vieler Zauberer. Überall im Land war, nach bekannt werden von Voldemorts Niederlage, Feststagsstimmung wie zuletzt vor siebzehn Jahren ausgebrochen. Ganze Schwärme von Eulen tauchten plötzlich in Hogwarts auf, nur um sogleich mit Antworten wieder Richtung Heimat zu schweben. Dedalus Diggle war in Kent dabei erwischt worden, wie er Sternschnuppen abfeuerte und er schien definitiv nicht der einzige zu sein, der seine Freude auf dieser Weise kundtat.

Vor gut einer halben Stunden waren Fred und George neben Harry aufgetaucht, um ihm grinsend seinen Zauberstab und seinen Besen in die Hand zu drücken, die nach dem Kampf auf dem Schlachtfeld gefunden worden waren. Zudem hatten sie ihm dem Hinweis gegeben, er solle in ungefähr einer Stunde den Himmel im Auge behalten. Aber die beiden waren nicht die Einzigen gewesen, die ihn aufgesucht hatten. Im Laufe der vergangenen Stunden waren nach und nach, nahezu alle Ordensmitglieder bei ihm aufgetaucht, um ihn zu seinem Sieg zu gratulieren und selbst Scrimgeour hatten ihm, unter dem anhaltenden Knipsen eines Fotographen des Tagespropheten, die Hand geschüttelt.

Das Angebot einen Merlinorden erster Klasse zu bekommen, hatte Harry allerdings abgelehnt. Er fand es nicht gerecht, dass er für seine Taten belohnt werden sollte, während Ron und Hermine, ohne die er niemals so weit gekommen wäre, leer ausgehen sollten. Natürlich hätte er den Minister von ihrer Unterstützung bei der Horkruxsuche berichten können, aber er und seine Freunde waren sich einig, dass das Wissen, um die Möglichkeit einer Horkruxherstellung, besser nicht wieder aufgewärmt werden sollte. Letztendlich war es ganz gut, dass dieses im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten war und sie wollten dieses Wissen nicht wieder auffrischen.

Ganz anders verhielt es sich hingegen mit dem ‚Schlafenden Drachen von Hogwarts’, der niemals in Vergessenheit hätte geraten dürfen. Allerdings schien sich Rita Kimmkorn, die als Reporterin des Tagespropheten von der Schlacht berichten sollte, sehr zu Harrys Ärger, eher weniger für den ‚Schlafenden Drachen’ zu interessieren. Sie hielt es stattdessen für wichtiger, Harrys Tapferkeit und Heldenmut in ein möglichst gutes Licht zu rücken, da es für eine epische Schlachtgeschichte, ihre Meinung nach, viel zu wenig Tote gab. Genaue Todeszahlen standen zwar noch nicht fest, aber die Verteidiger waren verhältnismäßig glimpflich davongekommen. Momentan galt es allerdings noch, nach den Vermissten zu suchen, unter denen sich unter anderen auch Severus Snape befand.

Eine zeitlang blieb Harry in Gedanken versunken, im Schlossportal stehen, ehe er in Richtung See wanderte. Dumbledores weißes Grabmal schien selbst in der Dämmerung zu leuchten und zog Harry magisch an. Das nasse Grass quietschte leise unter seinen Schuhen, während er den Weg zum Grab zurücklegte. Dort angekommen, blieb er eine zeitlang schweigend stehen, ehe er leise sagte: „Ich habe Ihren Auftrag erfüllt, Professor. Voldemort wurde im Namen des Volkes verurteil und hat den Dementorenkuss bekommen. Die Zaubererwelt ist wieder sicher.“

„Harry!“ Er fuhr herum und erkannte Neville, der mit hochroten Wangen auf ihn zugelaufen kam und keuchend neben ihm anhielt.

„Ist was passiert?“, fragte Harry angespannt, doch Neville schüttelte nur den Kopf. „Ich dachte nur, du hättest gerne Gesellschaft. Du sahst so einsam aus.“

Harry lächelte. „Ich bin nicht einsam. Ich wollte nur für einen Augenblick Ruhe haben und habe deswegen die Halle verlassen.“

„Wenn ich störe…“

„Du bist mein Freund, Neville. Natürlich störst du mich nicht!“, erwidert Harry und schaute Neville ruhig an, als jähe Panik in dessen Augen aufleuchtete.

Einen Augenblick lang glaubte Harry, er sei der Grund für Nevilles Gesichtsausdruck, bis er feststellte, dass dieser geradewegs über seinen Kopf hinweg in Richtung Schloss starrte. Harry warf einen Blick über die Schulter und erkannte zu seinem Horror Romilda Vane, die schnurstracks auf ihn und Neville zusteuerte.

„Ähm… Neville, also ich muss dann mal weiter…“, begann Harry, als dieser wie ein Schwein aufquiekte und stotterte. „Du… du darfst mich… nicht mit ihr allein lassen, Harry. Sie… sie verfolgt mich jetzt schon seit drei St..st…Stunden, seit…seitdem du mir die…die Aufsicht über die Schüler gegeben hast.“

„Neville!“, rief Romilda und winkte heftig mit den Armen. „Neville!“

Neville quiekte unterdessen erneut laut auf, bevor er sich umwandte und sein Heil in der Flucht suchte. Verdattert schaute Harry ihm nach und zuckte vor Schrecken zusammen, als Romilda neben ihm auftauchte. „Hi Harry, du weißt nicht zufällig wo Nev-Nev hingehen wollte?“

Harry schüttelte nur geistesgegenwärtig den Kopf, woraufhin sie mit hängenden Schultern davonschlich. Zerstreut blickte er ihr nach, ohne sie wirklich wahrzunehmen, als er etwas weiter von ihm entfernt Hagrid entdeckte, der zusammen mit Grawp und Madame Maxime vom Schloss zu seiner Hütte gingen.

Lächelnd erinnerte sich Harry an den Moment, in dem der Wildhüter weinend seinen tot geglaubten Bruder so fest in die Arme geschlossen hatte, als wolle er ihn nie wieder loslassen. Und wie er dann bestimmt an die hundert Mal mit stolz geschwellter Brust erzählt hatte, sein kleiner Bruder hätte sich undercover bei den Todessern eingeschlichen, nur um zum richtigen Zeitpunkt auf die gute Seite zu wechseln und Harry zu retten. Hermine hatte währenddessen sichtlich Mühe gehabt, Ron davon abzuhalten, seine Ansicht der Dinge laut zu äußern, in der Grawp schlichtweg stupide den anderen Askaban-Insassen hinterher gestapft war, weil er zu dumm war zwischen gut und böse zu unterscheiden.

Als wäre dieser Gedanke ihr Stichwort gewesen, tauchten Ron und Hermine am Schlosstor auf. Einen kurzen Augenblick schauten sie sich verstohlen um, ehe sie Händchen halten in richtig Eulenturm liefen und dahinter verschwanden. Kurze Zeit später traten auch Ginny und Ernie aus dem Schlossportal und folgten ihrem Beispiel. Hastig wandte sich Harry von den verliebten Pärchen ab. Er gönnte ihnen ihr Glück, fragte sich jedoch innerlich, ob ihn auch eine neue Liebe vergönnt sein würde, jetzt wo Voldemort endgültig besiegt war.

In Gedanken versunken ging er am See entlang und blieb schließlich unter einer großen Buche stehen. Ohne auf das nasse Gras zu achten, setzte er sich unter den Baum und betrachtete das sanft gluckernde Wasser.

Er wusste nicht, wie lange er dort schon gesessen hatte, als er ein leises Rascheln vernahm. Harry blickte zur Seite und sah Padma Patil, die sich neben ihm ins nasse Gras sinken ließ und ihm schweigend eine Flasche Butterbier reichte. Er nahm das Bier mit seiner unverletzten, linken Hand und prostete ihr wortlos zu.

Sie saßen eine ganze Weile stillschweigend und in friedlicher Eintracht am See. Keiner von ihnen schien das Bedürfnis zu haben, mit dem anderen zu Sprechen, während sie jeder für sich den Ereignissen des Tages nachhingen, als plötzlich der Himmel über ihnen zu explodieren schien.

Im ersten Moment schrak Harry zusammen, bis er erleichtert feststellte, dass es nur ein gigantisches Feuerwerk war, welches Fred und George angekündigt hatten. Langsam ließ er sich nach hinten in das Gras sinken. Er beobachtete wie Leuchtraketen emporstiegen, wie riesige Feuerräder den Himmel taghell erleuchteten und gigantische Funkendrachen durch die Lüfte schwebten.

„Schön, oder?“ wisperte Padma.

„Ja, wirklich wunderschön“, erwiderte Harry leise, als direkt über ihm zwei Funkendrachen zusammenstießen und laut knallend explodierten. Funken stobten in alle Richtungen und schrieben etwas in großen rot-gold-funkelenden Buchstaben an den Himmel.

Harry las die Wörter und begann unwillkürlich schallend zu lachen und auch Padma stimmte glucksend in sein Gelächter mit ein. Hoch über ihnen stand in brennender Schrift:

Du weißt schon wer, der scheißt nie mehr.


Anmerkung der Autorin:
- Der Zauberspruch Oculis orabtus [lat.] ist ein Erblindungsfluch. Oculis orabtus [lat.] bedeutet übersetzt soviel wie blind/der Augen beraubt.
- Der Zauberspruch Expergefacio [lat.] ist ein Belebungsfluch, mit dem man leblosen Gegenstände vorübergehend Leben einhauchen kann. Expergefacio [lat.] bedeutet übersetzt soviel wie erwecken/ zur Besinnung kommen.
- Der Zauberspruch Pluteus [lat.] ist ein Verschanzungsfluch, bei dem sich ein Erdwall vor dem Zauberer aufbaut. Er ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da beim Aufeinandertreffen von Wall und eines anderen Fluches, der Erdwall mehr oder weniger weggesprengt wird und die herumschwirrenden Steinchen, wie Geschosse wirken und für Verletzungen sorgen können. Pluteus [lat.] bedeutet übersetzt soviel wie Schutzwand.

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Plumbum« (26. August 2010, 00:26)


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Dienstag, 1. April 2008, 23:39

Epilog: Ein neuer Anfang…

Epilog: Ein neuer Anfang…

Angespannt saß Harry vor der großen hölzernen Tür, die in den Gerichtssaal zehn führte. Unablässig starrte er die Eingangstür an, so als könne er sie mit bloßer Willenskraft dazu bringen sich zu öffnen, während er seine schweißnassen Hände immer wieder an seiner besten Feststagsrobe abwischte. Aber nichts geschah. Nervös blickte er zum bestimmt hundertsten Mal auf seine Uhr. Fünf Minuten vor halb zwei. Das konnte nicht stimmen. Es konnten unmöglich erst zwei Minuten vergangen sein. Prüfend hob er sein Handgelenk an sein Ohr, vernahm jedoch nur das leise Ticktack des Uhrwerks, als die Tür neben ihm sich knarrend öffnete und Ron daraus hervortrat.

„Und?“, fragte Harry und blickte direkt in das Gesicht seines Freundes, welches so rot war, dass sogar seine Sommersprossen zu verblassen schienen.

„Bestanden!“ Ein Grinsen breitete sich auf Rons Gesicht aus. „Der Prüfer meinte zwar, ich solle in Zukunft etwas ruhiger an die Verhöre rangehen, aber danach schreit sowieso kein Hahn mehr, wenn wir am Montag als voll ausgebildete Auroren unseren Dienst antreten.“

Harry grinste daraufhin und gratuliert ihm lächelnd, ehe sie sich zusammen auf den Weg nach oben machten. Die letzten Jahren schienen wie im Fluge vergangen zu sein und mit ihnen, die harte Ausbildung, die sich ein jeder Zauberer unterziehen musste, der Auror werden wollte.

Gemeinsam schritten sie den langen Korridor entlang, der zur Treppe führte. Der rote Stoff ihrer Roben raschelte leise, als sie Stufe um Stufen emporstiegen, bis sie schließlich im neunten Stock angelangt waren und vor dem Aufzug innehielten, um auf diesen zu warten.

„Harry, Ron! Wie war eure Abschlussprüfung?“

„Beide bestanden“, erwiderte Harry und wandte sich zu Remus Lupin um, der keinen Meter von ihnen entfernt zum Stehen kam. „Und wie läuft’s in deinem neuen Job?“

Andächtig strich Lupin über den glänzenden Stoff seiner nagelneuen, tiefschwarzen Robe, so als könne er gar nicht glauben, dass diese keinen einzigen Flicken hatte. „Gut, die Kollegen sind alle sehr…ähm… Sie sind alle sehr zuvorkommend mir gegenüber.“

Skeptisch musterte Harry ihn. Die Art wie Remus das Wort ‚zuvorkommend’ ausgesprochen hatte, bereitete ihn Unbehagen. Nur zu gut wusste er, dass die Zauberer selbst einige Jahre nach Voldemorts Niederlage, den Werwölfe immer noch ablehnend gegenüberstanden. Lupin selbst wäre vermutlich gar nicht in der Mysteriumsabteilung angestellt worden, wenn seine Schwiegermutter Andromeda Tonks sich nicht so vehement für ihn eingesetzt hätte oder wie Ron sagen würde: Deren zehn Jahre jüngere Vorgesetzte sie nicht so fürchten würde. So jedoch hatte Tonks Mutter es geschafft ihren Schwiegersohn eine „vernünftige Arbeit“ zu besorgen, damit er nicht mehr in diesen „unmöglichen Roben“ herum laufen musste und ihre Tochter „in Verlegenheit“ brachte.

„Habt ihr Dora heute Morgen schon gesehen?“ fragte Remus plötzlich, dem das unfreundliche Benehmen seiner Mitarbeiter ihm gegenüber peinlich zu sein schien, aber Harry und Ron schüttelten daraufhin nur den Kopf. „Sie hat heute das Aussehen von Narcissa Malfoy angenommen“, fügte Lupin erklärend hinzu.

„Na wenigsten sieht sie nicht mehr aus wie Bellatrix Lestrange. Du hättest die anderen Auroren sehen sollen, als sie gestern früh in die Zentralen gekommen ist. Die Hälfte von ihnen hatte bereits ihre Zauberstäbe in der Hand, bevor ich Zauberschach hätte sagen können!“

„Das sind die Hormone, Ron“, entschuldigte Lupin sich für seine Frau, während der Fahrstuhl neben ihm aufging und eine kühle Frauenstimmer „Mysteriumsabteilung“ verkündete.

„Na ja, wir müssen dann los“, verabschiedete sich Harry und trat gefolgt von Ron in den Aufzug. „Kommt ihr beide heute Abend zu unserer kleinen Abschlussfeier bei den Weasley?“

„Natürlich“, erwiderte Lupin und winkte ihnen noch einmal grüßend zu, als sich die Aufzugtür bereits ratternd schloss.

„Armer Kerl. Also ich würde keine Bellatrix Lestrange-Verschnitt in meinem Haus haben wollen“, murmelte Ron und beobachtete die Memos, die um seinen Kopf kreisten.

„Hoffentlich legt sich das wieder, wenn das Kind zur Welt gekommen ist“, sagte Harry. „Stell dir nur vor, was sie für einen Aufruhr sie in Askaban verursachen würde.“

Doch Ron zuckte daraufhin nur mit den Schultern und betrachtete weiterhin die Papierflieger. „Hmh…“, nuschelte er geistesabwesend. „Du, Harry… Glaubst du, man kann auch Päckchen und so mit den Memos transportieren?“

„Keine Ahnung. Kommt vermutlich darauf an, wie schwer die sind. Was willst du denn verschicken?“ Neugierig blickte Harry seinen besten Freund von der Seite an, auf dessen Wangen sich eine hektische Röte ausbreitete.

„Nicht so schwer“, brummte dieser verschämt und zupfte nervös an seinem Ringfinger.

Die Aufzugtür öffnete sich rasselnd und einige weitere Zauberer traten in die Kabine, bevor sich die Tür wieder schloss.

„Kommen Fred und George jetzt eigentlich heute Abend zur Party, oder schaffen sie es nicht?“, fragte Harry kurze Zeit später, um das anhaltenden Schweigen zwischen ihnen zu brechen.

„Klar, kommen die. Sie wollen es sich doch schließlich nicht entgehen lassen, mit welcher Frau Ginny Bill diesmal zu verkuppeln versucht!“

Harry gluckste leise. Seitdem Rons Schwester es sich in den Kopf gesetzten hatte, Bill eine neue Frau zu besorgen, führte dieses Thema bei allen Weasleys außer Bill zu großer Erheiterung. Neulich erst hatte sie ihm ihre Vorgesetzte Druselda Dendela mit der Begründung versucht schmackhaft zu machen, dass die Halb-Vampirin und der VgdDK-Lehrer, die gleiche Vorliebe für rohes Fleisch besäßen.

Ron rückte noch ein Stück näher an Harry heran, als sich weitere Zauber in den Aufzug drängten. „Fred und George haben sogar ein kleines Feuerwerk zur Feier des Tages vorbereitet.“

„Von der Spezialedition?“ Harry runzelte besorgt die Stirn, als Ron nickte

Nachdem die Zwillingen durch den Verkauf ihres Inferno de Lux ,Du-weißt-schon-wer-der-scheißt-nie-mehr’ ziemlich reich geworden waren, hatten sie sich in den letzten Jahren vermehrt auf den Feuerwerkskörpermarkt konzentriert, wobei sich die so genannte Spezialedition, als besonders großer Erfolg herausgestellt hatte. Allerdings war diese Erfindung - deren Rückseite mit dem Warnhinweis ‚Bitte erst zünden, nachdem die Kinder ins Bett geschickt wurden’ versehen war - nicht jedermanns Sache. Es gab sogar einige Zauberer, die meinten, dass die Spezialedition strengstens verboten gehörte, zu denen zu Harrys Leidwesen, nicht nur Hermine, sondern auch seine eigene Freundin gehörten.

Die Aufzugtür ging erneut auf und ein kühle Frauenstimme verkündete: „Vierter Stock: Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe.“

„Wollen wir kurz bei Mine vorbeischauen?“ fragte Ron, während die Frauenstimme die einzelnen Abteilungen herunterrasselte.

„Natürlich, warum nicht“, entgegnete Harry und drängte sich durch eine Reihe Zauberer hindurch nach vorne.

Sie schafften es gerade noch, durch das bereits wieder zuratternde Gitter nach draußen zu schlüpfen, wobei Ron in einen Haufen Hippogreif-Äpfel trat und sich mit angewiderten Gesicht und einem Schlenk seines Zauberstabs von dem Dreck befreite. „Das ist einfach widerlich“, knurrte er verärgert. „Warum schaffen die es eigentlich nie, ihren Mist alleine weg zu machen? Das ist schon das vierte Mal in diesem Jahr.“

Harry verkniff sich ein Grinsen und stapfte wortlos in Richtung Hermines Büro. Viele Professoren waren überrascht gewesen, dass sich die schlaue Gryffindorhexe, die natürlich als Jahrgangsbeste abgeschnitten hatte, gegen eine erfolgreiche Karriere als Heilerin oder einen Posten in der Abteilung für magische Strafverfolgung entschieden und stattdessen eine Stelle in der Zauberwesenbehörde angenommen hatte.

Gemeinsam schritten Harry und Ron die langen muffigen Gänge der Tierwesenbehörde entlang, vorbei an Pixies mit Essströungen und zwei blassen Männer, die vor dem Werwolf-Registeramt wartete und erreichten schließlich ein Bürotür mit der Aufschrift: Amt für die Neuzuteilung von Hauselfen. Sie klopften kurz an und traten auf Geheiß ein.

Die Hexe hinter den Empfangstresen warf ihnen nur einen kurzen gelangweilten Blick zu, ehe sie sich erneut einen Aktenordner widmete, um diesem zu erklären, wie man Dateikarten ordnungsgemäß verwaltete.

Harry und Ron gingen derweilen an verschiedenen Bürozellen vorbei, bis sie schließlich die vorletzte betraten, an der ein kleines Schildchen mit der Aufschrift: Hermine Granger, Überwachung der vorschriftsmäßigen Behandlung schutzbefohlener Hauselfen hing. Doch ihre Bürobox war leer. Nur ein großer Aktenordner und ihre neue Lieblingszeitschrift Zauberflüche und Zaubertränke-Heute lagen einsam und verlassen auf ihrem Schreibtisch. Gelangweilt musterte Harry das Titelbild, auf dem eine brodelnde, mintgrüne Flüssigkeit abgebildete war und die Worte Die Bedeutung von Phönixfedern in der modernen Zaubertrankkunde von Tobias Prince prangten.

„Mine ist bestimmt wieder unterwegs, um irgendwelchen Zauberern die neue Gesetzgebung im punkto Elfenrecht unter die Nase halten“, murmelte Ron und ließ sich ohne die Zeitung weiter zu beachte auf Hermines Platz hinter den Tisch fallen, wo er sich sofort vorbeugte und einen großen Schokoladenkeks zu nehmen, den seine Freundin immer für ihre kleinen Besucher bereithielt.

„Es gibt eine neue Elfenrecht-Gesetzgebung?“

„Nee, aber du kennst doch Hermine.“ Ron nahm sich einen weiteren Keks und steckte diesen in eins in den Mund. „HastdueigentlichschonvonderSachemitMalfoygehört?“

„Was?“

Ron schluckte kurz. „Hast du eigentlich schon von der Sache mit Malfoy gehört?“

Harry nickte. Natürlich war er nicht darum herum gekommen zu erfahren, dass sich eine von Hermines betreuten Hauselfen ausgerechnet Malfoy als neuen Besitzer ausgesucht hatte. Sehr zu Hermines Ärger, da diese den Malfoys die schlechte Behandlung von Dobby noch immer nicht verziehen und sie der Meinung war, dass solche Menschen einfach keine Hauselfen anvertraut werden dürften.

„Kommt ‚er’ heute Abend auch zur Feier?“

Harry seufzte. „Ich kann ja wohl kaum die Schwester meiner Freundin einladen und sie bitten ihren Freund daheim zu lassen.“

„Aber Malfoy passt doch so gar nicht zu uns“, wandte Ron wehleidig ein. „Er ist so… er ist… er ist ein fieser Slytherin.“

„Wenigsten zwingt dich keiner mit ihm zu reden!“ Harry konnte seinen Freund nur zu gut verstehen. Er mochte Parvatis Freund immer noch nicht, auch wenn er aufgrund seiner Beziehung mit Padma gelernt hatte, ihn mehr oder weniger zu tolerieren. Seine Zusammentreffen mit Malfoy auf den patilschen Familienfesten klappte mittlerweile auch schon ganz gut: Sie nickten einander kurz zu und verschwanden danach hastig in die zwei am weitesten von einander entfernten Plätze des Raumes, um von dort aus für den Rest des Abends zu überprüfen, ob der jeweils andere einen selbst immer noch ignorierte.

„Haben du und Padma schon darüber nachgedacht, wie es mit euren Kinder werden soll?“

„Was?“, Harry wäre vor Schrecken fast vom Stuhl gefallen. „Sag mal spinnst du? Padma und ich sind erst seit kurzem zusammen gezogen und du redest schon von Kinder?“

„So meinte ich das doch gar nicht.“ Rons Gesicht hatte erneut einen leichten Rotstich angenommen. „Aber wenn du und Padma zusammen bleiben und Draco und Parvati auch, musst du dir doch mal Gedanken darüber machen, wie du deine Kinder von Malfoys fernhältst. Nicht das sie noch miteinander spielen müssen.“

„Sei du vorsichtig, dass jemand sich nicht weigerte seine Kinder mit deinen Spielen zu lassen“, erklang auf einmal Hermines Stimme vom Eingang her. Ihr buschiges Haar, wippte auf und ab, als sie mit einer braunen Papiertüte unter dem Arm ihre Bürozelle betrat, Ron von ihren Platz vertrieb und sich selbst hinter ihrem Bürotisch sinken ließ.

„Und wie waren die Prüfungen?“, fragte sie und begutachtete prüfend ihre Keksschüssel, nur um Ron sogleich einen vorwurfsvollen Blick zuzuwerfen.

„Bestanden, alle beide“, sagte Harry, während sein Freund sich hektisch mit dem Handrücken den mit Schokolade verschmierten Mund abwischte.

„Sehr gut, dann steht der Feier heute Abend ja nichts mehr im Wege!“ Sie legte die Einkaufstüte vor sich auf den Tisch und warf einen kurzen Blick auf ihre Uhr. „Ich muss heute leider etwas länger arbeiten, daher müsst ihr bei Grawp vorbeischauen und gucken, ob alles in Ordnung bei ihm ist.“

„Aber,…“, wandten Harry und Ron gleichzeitig ein, doch Hermine schüttelte energisch den Kopf. „Ich war nicht die einzige, die Hagrid und Olympe versprochen haben, während ihrer Hochzeitsreise auf Grawp aufzupassen! Ihr könnt euch also auch ruhig einmal um ihn kümmern, solange die Beiden in Rumänien sind, um Norbert zu besuchen.“

Ein kurzer Blick ihn Hermines strenges Gesicht suggeriert Harry, dass es besser wäre, ihr nicht zu widersprechen. Er sollte Recht behalten, da sie in just diesem Augenblick ein riesiges Buch aus ihrer Tüte zog und es vor sich auf den Tisch knallte.

Neugierig beugte sich Harry vor und las den Titel: ‚Geschichte Hogwarts’

„Aber Mine, das Buch hast du doch schon“, sagte Ron und ließ sich zurück in seinen Stuhl sinken.

„Dieses nicht, Ron“, entgegnete Hermine barsch, während sie hektisch im Buch zu blättern begann. „Das ist eine überarbeitete Neuauflage.“

Anscheinend hatte sie kurze Zeit später die gewünschte Seite gefunden, die sie sofort mit leuchtenden Augen überflog. Dann drehte sie das Buch um, damit auch Harry und Ron es lesen konnte.

Kapitel 7: Der schlafende Drache von Hogwarts (nach einer Erzählung von Harry James Potter)

Harry Blick schoss unvermittelt in die Höhe. „Ich habe nie…“, begann er, doch Hermine winkte nur kurz ab. „Der Tagesprophet wollte dir damals nicht zuhören, als du die Legenden vom schlafenden Drachen erzählen wolltest, daher habe ich unter deinem Namen die Geschichte an diesen Buchverlag geschickt.“

„Und warum Harrys Namen?“ warf Ron ein.

„Weil Harry, ob er es will oder nicht, eine Berühmtheit ist und sein Name auch in hundert Jahren noch bekannt sein wird. Die Leute werden seinen Worten mehr glauben, als deinen oder meinen, Ron.“

Harry runzelte die Stirn, erwiderte aber nichts, sondern beugte sich abermals über das Buch und begann zu lesen.

Kapitel 7: Der schlafende Drache von Hogwarts (nach einer Erzählung von Harry James Potter)

Ihr alle wisst nun, wie Hogwarts gegründet wurde von den vier größten Zauberer ihrer Zeit: Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Rowena Ravenclaw und Salazar Slytherin.
Das folgende siebte Kapitel handelt von dem Beschützer der Schüler und der Ländereien von Hogwarts, der immer dann zur Stelle sein wird, wenn die Bewohner aller vier Häuser in Frieden und Eintracht miteinander leben. Dies ist die Geschichte vom schlafenden Drachen von Hogwarts, damit ihr ihn nie mehr vergesst…


~ Ende ~

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Plumbum« (14. November 2010, 09:51)


163

Samstag, 5. April 2008, 13:32

Servus Plumbum

Geiles Ende, einer geilen Fanfiction.
Der Endkampf war toll. Erst voldi, dann Deatheaters und dann noch die Riesen.
Das Pairing PAdma/Harry ist ungewöhnlich, aber okay.
Das Feuerwerk war ech genial. Du weist schon wer scheißt nie mehr! :D
Und alle Figuren waren bis zum end IC.

Klasse alternative zum orgiginal HPDH.

Bye Romi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Romilda18« (5. April 2008, 13:34)


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164

Sonntag, 6. April 2008, 13:46

Hey Romilda18
Schön, dass dir das Ende (und der Enkampf) meiner Fanfiktion gefallen hat. =)

Zitat

Das Pairing PAdma/Harry ist ungewöhnlich, aber okay.

Eigentlich wollte ich Harry ohne eine Freundin in dieser Geschichte lassen. Dass Harry dann doch noch Padma als Freundin bekommen hat, lag daran, dass ich den Gedanken, dass Harry und Malfoy eines Tages verschwägert sein könnten (und somit gezwungenermaßen miteinander auskommen müssen) , einfach zu witzig fand. :D

Schön, dass das du alle Charaktere IC fandest. =)

Zitat

Klasse alternative zum orgiginal HPDH.

Hui... *rot werd* Dankeschön. :D

Viele liebe Grüße
Plumbum =)

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

Sluggy

Auror

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Montag, 7. April 2008, 23:09

Also, dieses Ende gefällt mir auch.

Kann nicht so arg auf die Einzelheiten eingehen, da es eine Weile her ist, dass ich die Geschichte gelesen hatte.

Aber eins irritiert mich ein bisschen: Hattest du nicht ein Kapitel on gestellt gehabt, wo Petunia etwas über den Kampf zwischen Harry und Voldemort erfährt - dass Harry tot ist ?

Und wieso müssen sich Hermine, Harry und Ron um Grawp kümmern? War der nicht gestorben?

Trotzdem, wie gesagt, ein schönes Ende. Dass Harry zum Schluß die Geschichte des schlafenden Drachens von Hogwarts liest, ist eine schöne Idee.

Gruß Sluggy
:D 8) --knuddel--

Plumbum

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Dienstag, 8. April 2008, 12:41

Hey Sluggy =)
Schön, dass dir das Ende gefallen hat.

Zitat

Aber eins irritiert mich ein bisschen: Hattest du nicht ein Kapitel on gestellt gehabt, wo Petunia etwas über den Kampf zwischen Harry und Voldemort erfährt - dass Harry tot ist ?

:D Das war ein Aprilscherzkapitel , das meine Co-Autorin Elli geschrieben hatte und dass ich spät abends dann durch das Originalende ersetzt habe. :D Ich hoffe es hat dich nicht zu sehr verwirrt und du bist Elli und mir, ob unseres kleinen Gaunerstücks, nicht allzu böse. ;)

Zitat

Und wieso müssen sich Hermine, Harry und Ron um Grawp kümmern? War der nicht gestorben?

Harry, Ron und Hermine sind davon ausgegangen das Grawp die Übergriff der Todesser auf Askaban nicht überlebt hat, allerdings hatte ja Madame Maxime gesagt, dass keine Leiche gefunden worden ist.
In Wirklichkeit ist Grawp sozusagen von den Todessern aus Askaban befreit worden (da die Todesser die Riesen ja für ihre Verbündete halten, hatten sie keinen Grund ihm etwas anzutun) und ist ihnen einfach stupide hinterher gelaufen, bis er dann im Kapitel 22. "Der letzte Kampf " seinen großen Auftritt hattte.

Viele liebe Grüße
Plumbum =)

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Plumbum« (8. April 2008, 12:42)


Leandra

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Dienstag, 8. April 2008, 17:43

[OffTopic]
Ich verschieb Dich dann mal in den abgeschlossenen Bereich. ;)
Wenn ich Zeit habe, lese ich auch mal. =)
[/OffTopic]
Der Countdown läuft! Bleibt auf dem Laufenden!
Meine aktuelle FF
Chap 20 -NEU 19.05.07
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Sluggy

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Mittwoch, 9. April 2008, 14:47

Zitat

Original von Plumbum
Hey Sluggy =)
Schön, dass dir das Ende gefallen hat.

Zitat

Aber eins irritiert mich ein bisschen: Hattest du nicht ein Kapitel on gestellt gehabt, wo Petunia etwas über den Kampf zwischen Harry und Voldemort erfährt - dass Harry tot ist ?

:D Das war ein Aprilscherzkapitel , das meine Co-Autorin Elli geschrieben hatte und dass ich spät abends dann durch das Originalende ersetzt habe. :D Ich hoffe es hat dich nicht zu sehr verwirrt und du bist Elli und mir, ob unseres kleinen Gaunerstücks, nicht allzu böse. ;)


Da bin ich ja beruhigt. Ich hab die ganze Zeit gerätselt gehabt, ob ich mir das Kapitel nur eingebildet hatte. :D War aber 'n schönes Kapitel. :)

Und dass Grawp am Ende überlebt hat, gefällt mir auch. (Bin zwar irgendwo froh, dass ich ihm nicht begegnen kann, auch ein kleiner Riese ist mir zu groß ;), aber für Hagrid wär Grawps Tod wirklich bitter gewesen, das hätte er nicht verdient.)

Gruß Sluggy
:D 8) --knuddel--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sluggy« (9. April 2008, 14:47)


Wizzie

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Dienstag, 6. Mai 2008, 22:22

Hallo Plumbum,

endlich auch mal wieder was von mir!
Zieh dich warm an, denn ich habe ja einiges aufzuholen! ;)

Und da geht’s auch direkt los:

Kapitel 20:
Nette DA-Stunde.
Es ist allerdings immer wieder komisch, Malfoy dabei zu haben...
Wobei dir der Charakterwandel, bzw. die Veränderung vom Feind zum „nur noch A****-loch“ sehr gut gelungen ist.

Der „Hauselfen“-Running-Gag hat auch mal wieder einen Auftritt – immer wieder ein paar Zeilen wert! :D

Die „NEWT's“ nahen unaufhaltsam und alle sind mit den Vorbereitungen beschäftigt. Du beschreibst sehr schön, dass es in Harrys Kopf allerdings auch andere Dinge gibt.

Harry hat einen kurzen Gedanken an Ginny, an der er immer noch zu hängen scheint... Aber ich fürchte, das wird nichts mehr...

Die drei Freunde statten Hagrid einen Besuch ab.
Grawp ist nach einem Todesser-Angriff verschwunden – ich denke nicht, dass er entführt wurde... ;)
Aber sehr nett, wie Madame Maxim Rücksicht auf ihn nimmt! Sehr süß! Wenn man das bei Halbriesen sagen kann... ;)

Und wieder Szenenwechsel – Die erste UTZ-Prüfung steht an!
Hier kleiner Kritikpunkt: Ich würde entweder NEWT oder UTZ verwenden, nicht beides... Ist aber Geschmackssache... ;)

In der praktischen Zaubertrankprüfung kann Harry dank des Halbblutprinzen glänzen!
Snape wird’s mordsmäßig freuen! :D

Und dann geht’s los!
Alle Schüler in die große Halle – die Armee des dunklen Lord greift an!

Zitat


Entweder würde er in frieden Leben können oder… Harry schloss die Augen, er wollte nicht nachdenken über das ‚Oder’.


Sehr verständlich, aber auch menschlich. Das ruft mir den 3. Teil in Erinnerung, wo Lupin meint, es wäre weise, die Angst an sich zu fürchten...
Aber: kleiner Fehler, oder? Ich würde „in Frieden leben“ schreiben, nicht umgekehrt... Egal...

Zitat


Sie warf Harry einen scharfen Blick zu, „Wir alle werden gehen!“


Klar, Minerva... Irgendwie hat sie es scheinbar nicht verstanden... ;)
Nee, war Spaß... Ich finde gut, dass sie versucht Harry zu schützen. Passt zu ihrem Charakter!

Zitat


„Zerstörte Gebäude kann man aufbauen… aber tote Menschen sind für immer verloren.“


Abermals ein schöner Satz!

Und (ich zitiere zu oft, ich weiß) dieser:

Zitat


„Wenn wir fliehen, kann er vielleicht das Schloss übernehmen. Die Ländereien…Aber niemals Hogwarts!“


Sehr, sehr gut!

Harrys Gedanken, als er die anderen Schüler ansieht sind auch sehr gut beschrieben. Wobei seine Idee, erst zu fliehen und dann wieder zurück zu kommen schon ein wenig abwegig ist.. Aber so sind Teenager halt... ;)
Und jetzt, beim erneuten durchlesen, verstehe ich auch, warum die anderen Schüler so enttäuscht sind (wenn du dich erinnerst hatte ich das damals per PN als unfair empfunden). Das Wort „Feigling“ ist zwar etwas hart, aber Nevilles Reaktion versteht man vollkommen.

Und dann, mitten in diese heimelige Stimmung platzt die liebe Pomona... Ein Problem!
Sehr gutes Ende des Kapitels!

Kapitel 21:
Und da ist es auch schon raus: Der Kamin spuckt die Schüler aus! So ein Mist...

McGonagall nimmt die drei Freunde mit ins Schulleiterbüro, damit sie nicht abrücken. Sehr gute Idee, Minerva! ;)
Vom Schulleiterbüro hat man einen guten Blick auf Voldemorts Armee. Sie besteht aus – Inferi!
JKR hat es ja bevorzugt, diese Möglichkeit nicht aufzugreifen, was ich nach der Einführung dieser Wesen nicht ganz verstanden hatte. Du benutzt sie! Gefällt mir!
Die mit der Armee heraufziehenden dunklen Wolken erinnern mich ein wenig an HdR und Mordor... ;)

Dann kommt es noch schlimmer. Die Eule wurde abgefangen und die Geheimgänge sind zerstört!
Die Idee, McGonagall zu schicken ist sehr gut! Irgendeinen tieferen Sinn muss es ja haben, dass sie sich in eine Katze verwandeln kann.

Du beschreibst die Vorbereitungen zur Schlacht sehr gut, man kann sich die Situation und die Stimmung vorstellen.

In den Kerkern erfahren wir, wer die „Feigling“-Rufe initiiert hat. Smith... Wer auch sonst...

Zitat


Smith lächelte jedoch nur selbstgefällig, als Padma Patil, die vorher schweigend dem Gespräch gelauscht hatte, sich zu Wort meldete. „Natürlich wird Harry uns führen, er ist derjenige, der den Stein der Weisen gerettet hat, das Monster in der Kammer des Schreckens besiegt und letzte Jahr in der Schule gegen die Todesser gekämpft hat.“


Nicht nur meine Liebe, nicht nur... Da waren auch noch zwei, drei andere ganz nette Heldentaten...
Aber sie bringt es auf den Punkt! Wer sonst sollte diese kleine Gruppe anführen?

Harry lässt die Katze aus dem Sack! Und wer hat was dazu zu sagen?
Man glaubt es kaum – Malfoy!

Zitat


„Er hat Recht, nicht war Harry?“, unterbrach auf einmal Neville das Schweigen. „Du wolltest uns wirklich alle in Sicherheit wissen, um dich dann alleine Voldemort stellen zu können.“


Jaaaah, Neville, du hast es gecheckt...
Immerhin bringt das den blöden Corner dazu, seine Meinung über Harry zu revidieren.
Und endlich kommt der entscheidende Punkt: Harry will die (willigen) Schüler in den Kampf führen!

Nach kurzer Diskussion mit dem Blutigen Baron geht es los!
Ein gewisser Detlef will auch mit (wer immer das sein mag ;))

Zitat


Gerührt betrachtete Harry ihn einen Moment lang, ehe er sich neben ihm auf Augenhöhe hinkniete. „Detlef“, sagte er sanft und schaute in das Gesicht, des kleinen Slytherin direkt vor sich, „Du bist ein sehr tapferer Junge. Aber Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt, was wichtigere ist als diese. Ich möchte daher, dass du in den Slytheringemeinschaftsraum zurückgehst und dort deine Mitschüler beschützt, besonders die Mädchen.“ Harry zwinkerte ihm verschwörerisch zu.


Sehr schön gesagt, Harry! Du hast ihm hier abermals einen tollen Satz in den Mund gelegt!
Auch wenn das „besonders die Mädchen“ ein bisschen von der Stimmung wegnimmt...

Selbst Malfoy kommt mit! Schiebt es natürlich auf die geringen Erflogsaussicvhten im Gemeinschaftsraum, aber – hey! Wer hätte das gedacht?
An dieser stelle ist mir Malfoy schon fast zuuuuuuu sympathisch... Wenn ich denke, in welche Schiene ich ihn gelenkt habe... 8)

Jetzt kommt langsam Licht ins Dunkel des FF-Titels!
Die Ritterrüstungen erwachen zum Leben, Hogwarts beginnt, sich zu verteidigen. Auch wenn du hier eine Idde aus dem echten Band 7 aufgreifst, kommt sie hier jedoch ausgesprochen gut! Auch der Einsatz des Blutigen Barons finde ich sehr gut!

Und dann kommt die Erklärung endlich: Der schlafende Drache!

Zitat


„Es ist ja auch keine Geschichte, sondern vielmehr eine Legende, die in dem ersten Jahrhundert nach der Schulgründung, allgemein bekannt war. Sie besagt, dass, wenn sich alle Häuser gleichermaßen gegen einen gemeinsamen Feind zusammen tun, der schlafende Drache von Hogwarts erwachen und die Schüler und Bewohner des Schlosses beschützen würde. Doch im Laufe der Jahre, geriet dieser Mythos in Vergessenheit.“


Alle Häuser vereint! Der Sprechende Hut würde sich freuen...
Na, welch ein Glück hat sich ein Slytherin erbarmt... ;)

Die Geschichte des Blutigen Baron ist ein schöner Einschub und erklärt auch seinen Eifer bei der Verteidigung des Schlosses.

Zitat


„Wunderbar. Wenn der schlafende Drache uns verteidigt, dann können wir ja in den Gemeinschaftsraum zurückgehen und die Ritter gegen den Dunklen Lord kämpfen lassen“, erklärte Malfoy in diesem Moment sichtlich erleichtert.


Da isser wieder... Der liebe Draco... Ich hab mir echt schon Sorgen gemacht! :D

Nebenbei wird Luna und Neville die Ehre zuteil, die Schüler zu führen. Sehr nett!

Harry und eine kleine Gruppe von Mitstreitern erreichen den Astronomieturm und blicken auf die Schlacht, die in vollem Gange ist. Auch hier wieder super beschrieben!

Und dann, mitten in den Schrecken der neu landenden Inferi taucht er auf – Lord Voldemort!

Harry erkennt die ausweglose Situation, doch bevor er eine Dummheit begehen kann und Voldi angreift, erscheint Fawkes und leigert sich mit einen Kampf mit dem Dunken Lord und seinem letzten Horkrux-
Nagini! Fawkes tötet die Schlange und Voldemort ist sterblich!
Auch hier ist alles wieder einmal wunderbar beschrieben, jedoch ohne die Spannung zu nehmen. Sehr detailliert, aber nicht zuuuuu ausschweifend! Klasse!

Und dann kommt es zum Showdown. Mann gegen Mann. Potter gegen Riddle.
Harry versucht zu töten und – versagt!
Gott sei Dank!
Und dann wieder dieser (wie schon einmal geschrieben) wunderbare Satz:

Zitat


Den eigenen Tod, den stirbt man nur. Aber wenn man jemand anders tötet, muss man damit Leben können!


Das gefällt mir wiederum sehr gut, denn ich denke, Dumbledore hätte diese Tat nicht begrüßt und auch ich hätte es nicht sonderlich gut gefunden.

Und dann, zum Ende des Kapitels, ziehen Bilder an Harry vorbei. Ich finde es gut, dass auch Neville und Luna darin vorkommen!
Der letzte Satz, wieder einmal ein tolles Kapitelende:

Zitat


Und noch während Voldemort die letzte Silbe des Todesfluchs sprach, wusste Harry, dass er dieses alles vermissen würde. Er würde es vermissen, dieses ganz normale Leben.

Sehr gut!

So, das war es jetzt erstmal mit meinem Kommentar. Ich möchte die Länge und (hoffentlich) Qualität der vorherigen aufrecht erhalten und somit sollte ich jetzt nicht was „hinschludern“... ;)
Allerdings möchte ich natürlich noch ein kurzes Fazit loswerden.
Also, Fazit:
Die beiden Kapitel sind wieder einmal sehr gut!
Du beschreibst die einzelnen Szenen fesselnd und packend. Von Anfang bis Ende!
Ich weiß zwar, wie es weitergeht, aber der Schluss des 21. Kapitels ist dennoch ein weiteres Mal packend gewesen.
Der ganze 3. Teil des Kapitels ist einfach nur klasse!

Mehr bleibt mir nicht zu schreiben... =)

Und jetzt versuche ich, dich nicht allzu lange auf den Rest warten zu lassen!
In diesem Sinne, liebe Grüße,
Wizzie
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.


Abgeschlossene FF: Harry Potter und die schwarze Reliquie
Gedichte: Wizzies Gedichtethread - HP-Lyrik [letztes Gedicht vom 11.12.2012]

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Dienstag, 20. Mai 2008, 17:08

@ Leandra

Vielen Dank für's Verschieben. Ich würde mich freuen dich als Leser begrüßen zu dürfen. =)

@ Sluggy

Zitat

Da bin ich ja beruhigt. Ich hab die ganze Zeit gerätselt gehabt, ob ich mir das Kapitel nur eingebildet hatte. War aber 'n schönes Kapitel.

Vielen Dank für dein Lob. Meine Co-Autorin Elli, aus deren "Feder" dieses Kapitel stammt, hat sich sehr darüber gefreut.

Schön, dass dir Grawps überleben gefallen hat. :)

@ Wizzie

Zitat

Zieh dich warm an, denn ich habe ja einiges aufzuholen!

Warme Socken. - Check
Warme Schuhe. - Check
Schal - Check
Pudelmütze mit extra großer Bommel - Doppelcheck...

Dann kanns ja jetzt losgehen.
Erst einmal vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut (vor allem, da du gleich so viel zu sagen hattest ;) ).

Schön, dass dir Malfoys Charkterwandel gefällt.

Zitat

Grawp ist nach einem Todesser-Angriff verschwunden – ich denke nicht, dass er entführt wurde...

Du kennst ja auch schon das Ende. 8)

Zitat

Hier kleiner Kritikpunkt: Ich würde entweder NEWT oder UTZ verwenden, nicht beides... Ist aber Geschmackssache...

Ich werde, wenn ich etwas mehr Zeit habe, dass ganze Kapitel auf NEWT umstellen (ich bin wohl beim Schreiben ein bissel durcheinander gekommen).

Zitat

Snape wird’s mordsmäßig freuen!

Die Betonung liegt definitiv auf Mord(s). :D

Zitat

Aber: kleiner Fehler, oder? Ich würde „in Frieden leben“ schreiben, nicht umgekehrt... Egal...

Ich glaube, du hast recht. Ich werde es selbstverständlich demnächst verbessern. :)

Zitat

Harrys Gedanken, als er die anderen Schüler ansieht sind auch sehr gut beschrieben. Wobei seine Idee, erst zu fliehen und dann wieder zurück zu kommen schon ein wenig abwegig ist.. Aber so sind Teenager halt...

Nun ja, Harry ist sich durchaus bewusst, dass wenn er sagt "ich bleibe" auch seine Mitschüler bleiben wollen und das ist ja eher kontraproduktiv. ;)

Zitat

Die mit der Armee heraufziehenden dunklen Wolken erinnern mich ein wenig an HdR und Mordor..

Ich habe HdR nie gelesen!
Allerdings fände ich es komisch, wenn die Inferi, als Geschöpfe der Dunkelheit, bei allerschönsten Sonnenschein über die Wiese gestapft wären, während Schmetterlinge um ihre Köpfe fliegen. ;)

Schön, dass dir die Vorbereitung auf die Schlacht gefällt.

Detlef von Knorrenbach ist ein Slytherin Erstklässler, den ich im achten Kapitel kurz vorgestellt habe. ;)


Zitat

Zitat

Zitat Wizzie:
Gerührt betrachtete Harry ihn einen Moment lang, ehe er sich neben ihm auf Augenhöhe hinkniete. „Detlef“, sagte er sanft und schaute in das Gesicht, des kleinen Slytherin direkt vor sich, „Du bist ein sehr tapferer Junge. Aber Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt, was wichtigere ist als diese. Ich möchte daher, dass du in den Slytheringemeinschaftsraum zurückgehst und dort deine Mitschüler beschützt, besonders die Mädchen.“ Harry zwinkerte ihm verschwörerisch zu.


Sehr schön gesagt, Harry! Du hast ihm hier abermals einen tollen Satz in den Mund gelegt! Auch wenn das „besonders die Mädchen“ ein bisschen von der Stimmung wegnimmt...

Die Stimmung wegzunehmen lag auch in meiner Absicht. Ich wollte das ganze nicht zuuuu heldenhaft haben. ;)

Zitat

Die Ritterrüstungen erwachen zum Leben, Hogwarts beginnt, sich zu verteidigen. Auch wenn du hier eine Idde aus dem echten Band 7 aufgreifst, kommt sie hier jedoch ausgesprochen gut!

Bist du es angesprochen hattest, war es mir völlig entfallen, dass die Rüstungen auch im original siebener einen Auftritt hatte...
... Mist! :(

Zitat

Harry versucht zu töten und – versagt! Gott sei Dank!

Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass Harry zum Mörder wird. Schön, dass du es auch so siehst. =)

Zitat

Die beiden Kapitel sind wieder einmal sehr gut! Du beschreibst die einzelnen Szenen fesselnd und packend. Von Anfang bis Ende!

Danke. :O

Viele liebe Grüße und alles Liebe

Plumbum =)

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

Wizzie

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Freitag, 5. September 2008, 11:42

Oh Gott! Wo bin ich denn hier gelandet???
Was ist das bloß für eine FF???

Spaß beiseite...
Hallo Plumbum!

Endlich folgt der letzte Teil meines Kommentars!
Hast du noch damit gerechnet? Ich hab selbst schon fast nicht mehr damit gerechnet...

Los geht's!

Kapitel 22:

Zitat


Harry blickte ihn mit leeren Augen an. Er hatte keinen Zauber ausgeführt. Es war der schlafende Drache gewesen, der… oder hatte er sich das nur eingebildet?


Die Idee mit dem „lebenden“ Schloss finde ich echt gut!
Außerdem schaffst du es damit, dass Harry überlebt ohne ihm plötzlich irgendwelche phantastischen Fähigkeiten zuzuschreiben. Denn wollen wir ehrlich sein: Eigentlich hätte er nie eine Chance gegen einen Voldemort im Vollbesitz seiner Kräfte!
Und durch diese Sache, kann er überleben, ohne der unbesiegbare Held zu sein! Klasse!

Harry erinnert sich noch einmal an Moodys Worte und schafft es so den Imperius abzuwehren und seine Aufmerksamkeit wieder zu steigern.

Der folgende Dialog zwischen den beiden Duellanten ist sehr gut. Harry versucht Voldi aus der Reserve zu locken und hat damit auch Erfolg.
Allerdings (kleine Kritik) finde ich dann, dass du das Duell zu abrupt abbrichst!
Dass Voldi den Stupor nicht abwehrt finde ich ein wenig dünn. Denn auch ein zorniger Voldemort lässt sich nicht so einfach überraschen, vor allem nicht, wenn er eigentlich in der Offensive ist.

Was allerdings wieder klasse ist, ist die Beschreibung von Harrys Gedanken, als er den Todesfluch anwenden will/soll. Und abermals muss ich sagen, dass mir ein mordender Harry nicht gefallen hätte!

Schön, dass Harry noch an Fawkes denkt, ehe er weiterkämpfen muss. Wenigstens ein paar Todesser sind ohne ihren Herrn dazu in der Lage, weiter für ihre Sache zu kämpfen...

Und gerade, als Harry schon verloren hat, kommt der liebe Grawp und hilft ihm! Sehr schön, dass auch dieser noch eine Rolle spielen darf.

Allerdings wird es sofort wieder gefährlich: Harry hat keinen Zauberstab mehr und der ihn rettende Ron verliert kurz darauf den Seinen. Zu allem Überfluss werden die Beiden dann auch noch von Riesen angegriffen und können sich ohne ihre Waffen natürlich nicht wehren, statt dessen treten sei den Rückzug an!

Aber auch aus dieser Klemme kommen sie heraus, in dem ihnen ihre Freunde (und Malfoy ;)) zu Hilfe kommen. Sogar Hermine überwindet ihre Flugangst! (das ist wirklich eine Erwähnung wert)

Zitat


Harrys Füße streiften kurz die blonden Löckchen eines Riesens, der unmittelbar unter ihnen lief, ehe Ron es schaffte, sie beide wieder weiter nach oben zu bringen.


Blonde Locken finde ich allerdings recht sonderbar... :D

Die Flugszenen sind sehr mitreißend beschrieben und auch die dabei stattfindenden Abwehrflüche der Kämpfer lassen die Spannung nicht abreißen!
Selbst, als Harry scheinbar gerettet auf dem Turm liegt, sind noch Riesen hinter ihnen her. Aber Hermine richtet das Ganze.

Wenn ich nicht wüsste, dass du HdR nicht gesehen hast, würde ich den Kampf mit den Riesen und die an ihnen hinaufkletternden Rüstungen mit dem Kampf der Toten gegen die Olifanten vergleichen, aber du hast ihn ja eben nicht gesehen...
Allerdings finde ich es sehr gut beschrieben!

Zitat


Seine Augen blieben einen Moment lang an Voldemorts gefesselten Körper haften, der von seinen Todessern mitten auf dem Schlachtfeld zurückgelassen worden war und Dankbarkeit stieg in ihm hoch. Er selbst war nicht im Stich gelassen worden…


Sehr schön! Der Satz ist zwar nur eingestreut, verfehlt seine Wirkung jedoch nicht!
Generell hast du ein Händchen dafür hier und da solche tiefsinnigen Stellen unterzubringen.

Zitat


„Und was mach ich jetzt?“ fragte er sich leise.

Hermine legte sanft eine Hand auf seine Schulter. Er drehte sich zu ihr um und blickte ihn ihr regennasses Gesicht. Er war sicher Tränen in ihren Augen glitzern zu sehen. „Leben, Harry, Leben.“

„Oder eine Flasche Butterbier trinken“, sagte Ron und schlug ihm auf die unverletzte Schulter.

Harry lachte. „Butterbier hört sich toll an, Ron!“


Sehr amüsant, Ron! Insgesamt eine schöne Stelle!
Allerdings nimmt der Witz in diesem Fall wieder einmal den Pathos weg (wie zuvor auch schon einige Male). Ich weiß zwar, dass du nicht so auf Pathos stehst, aber in diesem Fall hätte man auch Hermines Aussage als Schlusspunkt stehen lassen können...

Der anschließende Dialog mit Malfoy ist dir sehr gut gelungen!
Vor allem die „Aufklärung“ über die Arbeitsweise der dunklen Magier gefällt mir. Harry war halt schon immer ein wenig naiv...
Die Erklärung für Voldemorts Tod fand ich im ersten Moment ein wenig dünn. Jedoch nur im ersten Moment!
Jetzt, beim dritten Mal lesen, finde ich es in sich stimmig und zu deiner Geschichte passend.
Allerdings bin ich auch langsam der Meinung, dass man keine „perfekte“ Erklärung für einen Sieg Harrys finden kann!
JKR hat Voldemort in den Büchern als so unglaublich überlegen geschildert, dass jede Niederlage seinerseits einfach einen faden Beigeschmack hat und nur „kompliziert“ erklärt werden kann (siehe eben die Elderstab-Sache – insgesamt locker 200 Seiten über ein paar Artefakte, die am Ende nur dazu da sind, um irgendwie einen Sieg Harrys erklären zu können...).

In deinem Fall denke ich, dass selbst ein geschwächter Voldemort immer noch größere Fähigkeiten besitzt als das tapfere Harrychen und sich nicht so einfach von einem Schockzauber treffen lassen würde...
Aber irgendwie muss es ja zu einem Ende kommen... ;)
Das Voldi diesen Fluch nicht überlebt, finde ich dann allerdings wieder eine nette Erklärung, die auch nicht so weit hergeholt ist.
Dass Draco die Hintergründe erklärt, gefällt mir! Mich wundert allerdings, dass auch Hermine sich nur mit den Fakten der Zerstörung beschäftigt hat und nicht mal eben so in einer ruhigen Minute alles in sich aufgesogen hat, was mit den Horkruxen in Zusammenhang steht. Wer weiß wozu man es noch hätte gebrauchen können... 8)

Schnitt – Szenenwechsel:
Harry badet mal ausgiebig und dann geht’s ab zur Siegesfeier!

Zitat

Erst vor kurzen war Professor McGonagall zusammen mit Kingsley kopfschütteln an ihren Tisch vorbeigegangen, wobei sie leise vor sich hingeschimpft hatte, ob der Unvorsicht vieler Zauberer.

Typisch... Aber: Wo sie recht hat, hat sie recht... Allerdings hatte das Ganze ja ein gutes Ende! ;)
(Jetzt, wo ich es schon zitiert habe: es heißt „an ihrem Tisch“...)

Harrys Zauberstab und Besen tauchen wieder auf und er wird von allen Seiten beglückwünscht.
Alles in allem eben ein nettes Geplänkel, um den Schluss der Geschichte vorzubereiten!

Dass er den Merlinorden ablehnt, weil seine Freunde keinen bekommen, passt natürlich zu Harry. Auch, dass er nichts von den Horkruxen erzählen will...
Dumbledore wäre stolz auf ihn gewesen!

Rita Kimmkorn interessiert sich nicht für den „schlafenden Drachen“... Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass sie sich zu oft hat in einen Käfer verwandeln müssen, bzw. durch Hermines Schuld zu lange diese Form angenommen hatte und dadurch ihr Hirn leider auf die Größe eben jenes Tieres geschrumpft zu sein scheint...
Also alles beim Alten... :D

Dann ein schöner Anfang eines Gesprächs zwischen Harry und Neville (oder soll ich Nev-Nev schreiben?), dass leider durch Romilda Vane unterbrochen wird. Ich hätte gern mehr davon gelesen...

Du erläuterst kurz die Geschehnisse um Grawp aus zwei Blickpunkten... Ich kann beide nachvollziehen!
Allerdings nehme ich an, Ron hat recht...
Bei Hagrid sieht man, wie die Mitwirkung Einzelner in einer großen Schlacht später verklärt werden... Ich denke, so entstehen Helden... :D

Und zu guter Letzt:
Ein riiiiiiiiiiiiiiiesen Feuerwerk!
Toll!
Und Harry bandelt mit Padma an... Nun ja... Nicht mein Geschmack, aber das will ich nicht weiter erläutern...
Ich finde es aber schön, dass der Held am Ende nicht einsam bleiben muss...

Zitat

Du weißt schon wer, der scheißt nie mehr.


Schöner Schlusssatz...
Nicht eben klassisch, aber dennoch passend! D)
(ich find die Idee für diese Pastillen ja sowieso lustig...)


Epilog:
Drei Jahre später, keine neunzehn... Reicht auch dicke! ;)

Harry und Ron sind Auroren – frisch gebackene Auroren!
Nicht überraschend, aber dennoch schön zu erfahren. Auch Lupin hat einen neuen Job, auch wenn er immer noch nicht vollständig akzeptiert wird. Mysteriumsabteilung – cool!
Und die liebe Andromeda wie wir sie in deiner Geschichte kennengelernt haben: Nicht verkehrt. Kann aber trotzdem nicht wirklich über ihren reinblütigen Schatten springen... Aber sie gibt sich Mühe...

Am Abend gibt es eine Party, wie soll es auch anders sein. Wahrscheinlich einer alten Weasley-Tradition folgend mit nem ordentlichen Feuerwerk!
Wäre interessant zu wissen, was diesmal der Abschlusssatz wäre... ;)

Hermine hat auch einen Job, der zu ihr passt! Sie darf den Elfen helfen... Toll...
Einer will zu Malfoy – find ich lustig! :D
Noch lustiger wäre gewesen, es wäre Dobby... Dem trau ich alles zu...

Malfoy gehört jetzt zum Club! Auch wenn Ron das gar nicht gut findet, aber so ist das halt, wenn der beste Freund sich eine aussucht, deren Schwester mit dem Erzfeind verbändelt ist.
Dumm gelaufen... 8)

Harry und Padma wohnen also zusammen?!?!?!
Da iat die Kinder-Frage Rons ja eigentlich nicht so weit hergeholt... Die Zaubererfamilien scheinen ja alle recht früh in Produktion zu gehen... ;)

Hagrid und Olympe heiraten also! Das find ich gut!
Auf Grawp würde ich allerdings auch nicht freiwillig aufpassen wollen...

Und dann ein, meiner Meinung nach, sehr gelungener Abschluss!
Eine überarbeitete Fassung der Geschichte von Hogwarts:

Zitat

Kapitel 7: Der schlafende Drache von Hogwarts (nach einer Erzählung von Harry James Potter)

Ihr alle wisst nun, wie Hogwarts gegründet wurde von den vier größten Zauberer ihrer Zeit: Godric Gryffindor, Helga Huffelpuff, Rowena Ravenclaw und Salazar Slytherin.
Das folgende siebte Kapitel handelt von dem Beschützer der Schüler und der Ländereien von Hogwarts, der immer dann zur Stelle sein wird, wenn die Bewohner aller vier Häuser in Frieden und Eintracht miteinander leben. Dies ist die Geschichte vom schlafenden Drachen von Hogwarts, damit ihr ihn nie mehr vergesst…


Starkes Ende!

So, nun nochmal zu einem abschließenden Fazit:
Deine FanFiction ist (Achtung, nur meine Meinung!) eine der lesenswertesten Geschichten, die in diesem Forum zu finden sind. Dass sie darüber hinaus auch noch ein 7er ist, macht die Leistung nur noch besser!
Die Idee des „schlafenden Drachen“ finde ich schlichtweg genial! Ich muss zugeben, dass auch ich mich nicht mehr an das Hogwarts-Motto erinnern konnte und es bis zu dem Punkt, an dem der Drache tatsächlich „auftaucht“ nicht gerafft habe...
Deine Geschichte ist zu einem großen Teil spannend, aber auch dramatisch und spart nicht an schockierenden Todesfällen, die oft auch im Zusammenhang mit den Fehlern anderer stehen. Allerdings kommt auch der Humor nicht zu kurz, dies jedoch nur dann, wenn es auch passt.
Annagret und Aberforth sind eine weitere tolle Idee, in der du die „Sodomie-Vorwürfe“, die man aus den Büchern rauslesen kann in eine liebevolle Geschichte verwandelst.
Über den letztendlichen Sieg Harrys habe ich mich oben schon genug ausgelassen, das spar ich mir jetzt dafür hier...
Dein Pairings sind zwar nicht unbedingt klassisch, aber eben auch nicht weit hergeholt! Insgesamt gelingt es dir, alle Charaktere so zu schildern, wie wir sie kennen.

Aber ich denke, ich habe alle diese Dinge auch schon in vorherigen Kommentaren geschrieben...
Von daher komme ich nun zum Schluss:

Diese Geschichte beinhaltet alles, was eine gute Story braucht!
Dein Schreibstil ist schön zu lesen und spart (an den richtigen Stellen) auch nicht mit Details.
Ich kann „Harry Potter und der schlafende Drache“ jedem empfehlen, der eine Geschichte lesen will, die sich nicht nur um die Liebeleien der Hogwartsler drehen, sondern einen vollkommen durchdachten Inhalt haben.

Wie du in der Milchbar ja jetzt schon zu hören bekommen hast:
Deine Fans warten auf eine weitere FF!
Wobei du mit dieser Geschichte als Erstlingswerk die Latte doch enorm hoch gelegt hast... ;)

Liebe Grüße,
Wizzie =)
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.


Abgeschlossene FF: Harry Potter und die schwarze Reliquie
Gedichte: Wizzies Gedichtethread - HP-Lyrik [letztes Gedicht vom 11.12.2012]

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Nifflerzüchterin

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Dienstag, 16. September 2008, 14:45

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Bin begeistert von dieser wundervollen Geschichte. Ich staune und lerne...
Zitat: Der Mars ist rot heute nacht.
Ich lach immer noch. Das hast du super eingebaut.. ist viel besser als im Original.
Danke für die abwechslungsreichen Stunden die ich mit deiner Story verbringen konnte.
Brummelgruß die Drachenhexe
Drachenhexe1971 (der Name ist Programm) aus dem Zauberwald,
Fliegenpilz 1, Iacojadrah
~Wenn ich weiß was du weißt und sie weiß was er weiß, dann ist doch alles klar?~

Plumbum

Animagus

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173

Freitag, 26. September 2008, 19:41

@ Wizzie und Drachenhexe
Hallo ihr beiden…
Vielen lieben Dank für eure Kommentare. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. =)

@ Wizzie
Hey Wizzie
Schön, dass dir die Idee mit dem „lebenden“ Schloss gefällt. Es lag mit viel daran, dem Lied des Sprechenden Hutes noch eine besondere Bedeutung zu verleihen, eben das sein ganzes „Steht zusammen“ wirklich wichtig ist und man etwas Gutes bewirken kann.

Zitat

Der folgende Dialog zwischen den beiden Duellanten ist sehr gut. Harry versucht Voldi aus der Reserve zu locken und hat damit auch Erfolg.

Danke. Ich dachte, dass, wenn Harry sich freiwillig gegen Voldemort stellt, sich dieses Selbstbewusstsein auch in seinem Verhalten widerspiegeln sollte. Mit dem zu abrupt abbrechenden Duell magst du vielleicht recht haben. Hmh… mal gucken ob mir dazu noch etwas einfällt.

Zitat

Dass Voldi den Stupor nicht abwehrt finde ich ein wenig dünn. Denn auch ein zorniger Voldemort lässt sich nicht so einfach überraschen, vor allem nicht, wenn er eigentlich in der Offensive ist…

Nun ja, Voldemorts Niederlage ist ja nicht nur auf seine Wut zurückzuführen. Zum Einem habe ich versucht das Kräftegleichgewicht zu verschieben, indem ich Voldemort geschwächt (sein Körper hat unter der Zerstörung seiner Horkruxe sehr gelitten) und Harry (durch den Spezialunterricht) gestärkt habe. Zum anderen arbeitet Harry mit ungesagten Sprüchen und Voldemort mit dem gesprochenen AK, was –zusammen mit der geringeren Silbenzahl von Harrys Fluch- ein kleiner Zeitvorteil für Harry sein sollte (irgendeinen Grund muss es ja schließlich für die Einführung der ungesagten Zauber geben). Zudem hat es Harry ja schon im vierten Band geschafft, es mit Voldemort geschwindigkeitsmäßig und zauberkraftmäßig aufzunehmen (was seinen zusätzlichen Unterricht doppelt so wertvoll macht).
Von daher den Stupor als dünn zu bezeichnen… na ja… ich gebe allerdings zu, dass diese Stelle wohl eher eine der schwächeren Szene in der FF ist.

Zitat

Schön, dass Harry noch an Fawkes denkt, ehe er weiterkämpfen muss. Wenigstens ein paar Todesser sind ohne ihren Herrn dazu in der Lage, weiter für ihre Sache zu kämpfen...

Eigentlich kämpfen die Todesser weniger für ihre Sache, als vielmehr um ihr Leben. Sie sind durch die Hogwartsverteidiger hinter sich und den neuankommenden Auroren um McGonagall vor sich mehr oder weniger umzingelt. Und was wäre da also nahe liegender Potter als Geisel zu nehmen, um entkommen zu können? ;)

Zu Grawps Hilfe:
Irgendeinen Grund musste es ja haben, dass ich ihn nach Askaban geschickt habe. ;) Es freut mich sehr, dass dir auch die anschließenden Flug-Fluchtszene gefallen hat. Malfoy kommt Harry übrigens nur zur Hilfe, weil er vor seiner Parvati nicht als Feigling dastehen will (tja… so sind die jungen Männer heutzutage ;) ).

Zum Thema Pathos wegnehmen:
Er ist ja nicht ganz weg. Er wird halt nur durch den Humor in eine mir persönlich etwas sympathischere Richtung gedrängt. =)

Zitat

Allerdings bin ich auch langsam der Meinung, dass man keine „perfekte“ Erklärung für einen Sieg Harrys finden kann!

Bei dem es gibt keine „perfekte“ Erklärung für Harrys Sieg, kann ich dir nur zustimmen. Es ist wirklich nicht leicht, für die von JKR gegeben Bedingungen, ein mehr oder weniger „akzeptables“ Ende zu kreieren. Ich habe mir über das wie und warum Voldi gegen Harry verlieren kann sehr lange Gedanken machen.
-Eine Wunderwaffe a la Deus-ex-machina oder Elderstab war mir zu banal (vor Allem da sie ja schon im original HP zum Einsatz kommt).
- Selbst erdachter Zaubersprüche, die Voldemort töten gibt’s bei HP7 - FFs wie Sand am Meer. Wobei ich zugegebenermaßen zeitweise damit geliebäugelt habe, dass Harry Voldi mit dem Paenitio-Fluch (lat. Bereuen) belegt und dieser seine Taten den so sehr bereut, dass er nicht mehr weiterkämpfen kann und eigentlich nur noch sterben will. Allerdings ist hierbei genau wie beim „Stupor“ das Problem, dass dieser Fluch Voldemort ja auch treffen muss, was in anbetracht seiner bisherigen Überlegenheit eben einen faden Beigeschmack hätte (und das der Paenitio für den Zauberer der ihn ausspricht meistens tödlich ist).
- Eine weitere potentielle Lösung wäre gewesen, dass das Schloss seine Magie auf Harry überträgt und dieser dann aufgrund seiner „Supermacht“ Voldemort besiegen kann. Für mich persönlich ist dieses aber die schlechteste Lösung. Ich bin nun einmal kein Fan von Supermächtigen.
- Die erste Idee, die ich hatte (später dann aber wieder verworfen habe), war, dass sozusagen ein Schutzzauber auf dem Schloss liegt, der Leute bestraft, die dort Morden wollen (mein Hut singt ja: Und wer immer da will morden nun, in Hogwarts wisse Bescheid, du wirst bereun dein böses Tun, denn Mord erzeugt nur Leid). Die Strafe wäre hierbei der Verlust aller Magie gewesen! Voldemort wäre daher zum Squib geworden. Ist allerdings auch etwas Deux-ex-machina-like.
- Die immer wieder eingestreuten netten Ideen meiner Co-Autorin Elli, habe ich lieber ganz ignoriert. Die Aussicht, dass Voldemort einfach einen Herzinfarkt erliegt, weil er seinen Körper nicht genügenden gepflegt hat, von der maulenden Myrthe beim Klogang zu Tode erschreckt wird oder von Mr. Weasley verwilderten Ford überfahren wird (weil er ihm gegen den Reifen gepinkelt hat), waren meiner Ansicht nach, denn doch etwas zuuuu unbefriedigend. ;)

Zitat

In deinem Fall denke ich, dass selbst ein geschwächter Voldemort immer noch größere Fähigkeiten besitzt als das tapfere Harrychen und sich nicht so einfach von einem Schockzauber treffen lassen würde...

Das Problem ist halt immer, Voldemort muss sich immer von irgendwelchen Zaubern treffen lassen, es sei denn man verwendete eine „Deux-ex-machina’-Wunderwaffe/Wunderspruch. ;) (weitere Erklärung steht ja schon oben.)

Zitat

Dass Draco die Hintergründe erklärt, gefällt mir! Mich wundert allerdings, dass auch Hermine sich nur mit den Fakten der Zerstörung beschäftigt hat und nicht mal eben so in einer ruhigen Minute alles in sich aufgesogen hat, was mit den Horkruxen in Zusammenhang steht.

Wie hätte sie das denn machen sollen? Die Bücher sind von Snape zerstört worden. Weder Snape noch Aberforth werden ihr irgendwelche Erklärungen über so gefährliche Dinge geben und dem Stammbaum der Blacks kann nur Malfoy etwas anfangen… Woher hätte sie daher die Informationen haben sollen?

Zitat

Harry badet mal ausgiebig und dann geht’s ab zur Siegesfeier!

Falls du mit dem Baden den Seifengeruch meinst, der stamm von der Rosenseifeschicht am Astronomie-Turm. ;)
Es freut mich, dass dir die Siegesfeier gefällt und auch das mein Schlusssatz, obwohl er nicht klassisch ist, dir trotzdem zusagt.


Epilog:

Ja im Epilog versuche ich noch einmal kurz den Werdegang der einzelnen Protagonisten anzusprechen.
Die liebe Tante Meda muss ja schließlich für den guten Ruf ihres Lieblingsschwiegersohns (sie hat ja keinen anderen ;) ) sorgen.

Zitat

Malfoy gehört jetzt zum Club! Auch wenn Ron das gar nicht gut findet, aber so ist das halt, wenn der beste Freund sich eine aussucht, deren Schwester mit dem Erzfeind verbändelt ist.

Ich gestehe, der einzige Grund, warum Harry bei mir zum Schluss eine Freundin hat, ist, dass ich es einfach zu witzig fand, wenn Harry und Malfoy verschwägert wären und daher gezwungener Maßen miteinander auskommen müssen. :D

Zitat

Auf Grawp würde ich allerdings auch nicht freiwillig aufpassen wollen...

Och Madama Maxime hat ihn sicherlich schon einiges an Manieren beigebracht. ;)

Schön, dass du die überarbeitete Fassung der Geschichte von Hogwarts magst.

Zu deinem Fazit sage ich jetzt einfach mal nur: DANKE, DANKE, DANKE!

Schlussendlich bedanke ich mich für deine treues Kommentieren meiner FF bis zum bitteren Ende. Ich weiß selbst, dass solche langen Kommentare doch einiges an Zeit erfordern…
Danke, dass du dir eben diese Zeit genommen hast.

Und zu deiner Anspielung auf eine weitere FF:
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen. ;)

@ Drachenhexe

Hey Drachenhexe.
Ich freue mich sehr, dich als Leserin des Schlafenden Drachen begrüßen zu dürfen. Na ja… eigentlich ja nicht nur als Leserin, sondern auch als Kommentatorin, was mich natürlich gleich doppelt freut. =)

Schön, dass dir die Geschichte und der „Zentaurenwitz“ gefallen haben und dass du letzteren sogar noch besser findest, als den im Original.

Zitat

Danke für die abwechslungsreichen Stunden die ich mit deiner Story verbringen konnte.

Ich danke dir für die Zeit, die du dir zum Lesen der Geschichte und zum Schreiben des Kommentars genommen hast. Danke!

Viele liebe Grüße und alles Liebe
Plumbum =)

Mein Abscheu wird durch Euch vermehrt.
O glücklich der, den Ihr belehrt!

Vernon Dursley

Flubberwurm

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174

Dienstag, 23. Dezember 2008, 18:45

eine Wahnsinnstolle Story ich hab sie in einem stück durchgelesen. mir sind lediglich 2 "Fehler" aufgefallen.

in Kapitel 1 Teil 2 heisst es

„Gerne. Mein Lord“, erwiderte Bellatrix eifrig.

Sie entzog Draco Snapes Griff, murmelte „Imperius“ und verließ, gefolgt von einem ihr willenlos hinterher trottenden Draco, die Versammlung.

der Unverzeihliche Fluch ist zwar der Imperiusfluch dennoch wird er mit "Imperio" ausgesprochen. so wie der cruiatusfluch mit "Crucio" ausgesprochen wird


Kapitel 3: Von Freunden und Feinden

Teil 3

„Cho’ s Freundin Marietta Edgecomb“, sagte Harry zu den drei Wealey Brüdern, als sie anfingen, den Tisch einzudecken.

verzeih aber Wealey kenn ich keine. hast wohl von dobby abgefährbt, der im 4. Buch vor der zweiten Aufgabe zu harry gesagt hat er muss seinen weely zurückholen.

auf alle Fälle diese 2 Fehlerchen sind erstaunlich wenig bei so einer Geschicht

Hut ab (wenn ich einen hätte)
WIE OFT MUSS ICH ES NOCH SAGEN DAS WORT MIT Z KOMMT IN DIESEM HAUS NICHT VOR.

Plumbum

Animagus

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Donnerstag, 12. Februar 2009, 16:50

Hallo Vernon Dursley

Vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir "Der schlafende Drache" gefallen hat.

Zitat

der Unverzeihliche Fluch ist zwar der Imperiusfluch dennoch wird er mit "Imperio" ausgesprochen. so wie der cruiatusfluch mit "Crucio" ausgesprochen wird.

Mist! Und das muss ausgerechnet mir als alten Lateiner passieren!

Du hast natürlich recht mit deinem Einwand, ebenso wie mit dem falschgeschrieben Namen Weasley. Danke das du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Viele liebe Grüße und alles Gute

Plumbum =)

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Plumbum

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Montag, 3. September 2012, 23:08

Zum fünften Geburtstag des schlafenden Drachens erlaube ich mir -mit Grits Einverständnis ;) - einfach mal einen Doppelpost, um die Geschichte aus der Versenkung zu ziehen. Vielleicht findet sie ja noch einmal den ein oder anderen Leser ...

Viele liebe Grüße

Plumbum =)

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Plumbum« (3. September 2012, 23:09)


grit

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Mittwoch, 3. Oktober 2012, 17:27

Uff, geschafft! Hatte ich schon erwähnt, dass ich es hasse, am PC zu lesen?
Doch ab und an findet man unter den FFs ein paar Perlen, die die Unbequemlichkeit allemal wert sind, darunter auch diese.
Ein alternativer Band 7 – ohne Endloszelterei und mit Hogwarts-Feeling, in sich logisch und schlüssig, mit völlig anderen Erklärungen und Lösungen als im Original, doch nicht weniger spannend und interessant zu lesen.
Du hast dir, besonders mit den Details, sehr viel Mühe gegeben und einige wirkliche Gänsehautmomente geschaffen, ohne dass dabei der Humor und die Potterversum-Leichtigkeit zu kurz kamen.
Was mir besonders gefallen hat, war, dass du den Zusammenhalt der Häuser hervorgehoben hast, und dass dieser letztlich entscheidend war.
Das war etwas, was mir im Original ein wenig gefehlt hat.
Und ja, man muss Harry und Draco nicht zu Freunden machen, es reicht schon, wenn sie es schaffen, einander zu akzeptieren. Dabei finde ich es sehr gut, wie du Harrys Verhalten darstellst. Er handelt eben oft, ohne vorher alle Konsequenzen zu bedenken und hat sich nie klar gemacht, was beispielsweise seine Aktion in der Nokturngasse für die betroffenen Mitschüler und deren Familien bedeuten könnte.

Überhaupt sind alle deine Figuren sehr schön OC, du schaffst es sogar, das mit Fleur logisch zu erklären und dabei auch Percy in weniger schlechtem Licht dastehen zu lassen. Damit setzt du die Potterversum-Tradition fort, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Snape ist auch sehr gut getroffen. Er hat eine ganz eigene Methode gefunden, sein Dunkles Mal loszuwerden...
Dass diese Opalkette nochmal auftaucht – und dann so, war auch eine sehr gute Idee.

Insgesamt haben sich eine ganze Reihe Rechtschreibfehlerchen eingeschlichen, aber auf die gesamte Textmenge bezogen ist es nicht so, dass der Lesefluss gestört wird.
( Wenn du möchtest, schaue ich das gerne nochmal durch, aber dann müsstest du mir das per Mail schicken. )

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es gut war, dass du nochmal auf deine FF hingewiesen hast, der ich auch noch mehr Leser wünsche.
Einige Stellen, die ich ganz besonders gelungen fand, möchte ich noch hervorheben:

Zitat

Den eigenen Tod, den stirbt man nur! Aber wenn man jemanden anderes tötet, muss man damit leben können!“


Gelungener Aphorismus - schön, dass du ihn Alastor Moody in den Mund gelegt hast.


Zitat

Hmhm“, räusperte Harry sich leicht errötend. „Ich habe niemals ein anderes Zuhause gehabt außer Hogwarts.“
„Aber du hast doch den Fuchsbau!“, erwiderte Ron, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.


Das liebe ich an Ron!

Zitat

„Aber sie haben Harry doch auch nicht in den bis an den Rand mit Auroren vollgestopften Hogwarts-Express… au, Hermine warum trittst du mich denn?“ Harry musste nun doch über Rons Immunität gegenüber Hermines nicht wirklich subtilen Warnungen schmunzeln.


Das sieht man wie in einem Film vor sich - sehr lebendig geschildert.


Zitat

Sie würden mich nicht gehen lassen.“ Harry blickte sie ernst an. „Und ich will ihre Grabstätte endlich sehen. Ich will nach Godric’s Hollow, bevor…“ Seine Freunde warfen ihm einen ängstlichen Seitenblick zu. „… bevor ich wieder nach Hogwarts zurückkehre“, beendete Harry den Satz.


Sehr gelungen hier das zu vermitteln, was Harry eigentlich sagen wollte und es ihn dann doch nicht aussprechen zu lassen. Der Leser aber weiß genau, was er ursprünglich auf der Zunge hatte.

Zitat

Hermine schloss kurz die Augen, dann gab sie Harry widerstrebend Recht. „Na gut. Aber es wird auffallen, wenn du dich einfach für ein paar Stunden davon schleichst, dass heißt, wir müssen schon früh morgens aufbrechen. Am besten schon so gegen fünf Uhr, damit wir rechtzeitig wieder da sind, bevor jemandem unser Verschwinden auffällt.

„Fünf Uhr morgens“, murrte Ron mit missmutig zusammengezogener Nase.

„Du musst nicht mitkommen, wenn du nicht willst“, erklärte ihm Harry gelassen.

„Fünf Uhr morgens ist toll“, brummte Ron daraufhin


Hier fand ich die Selbstverständlichkeit, mit der Hermine entscheidet, Harry nicht allein zu lassen und das Ron-Typische absolut perfekt getroffen.

Das Allerbeste jedoch war

Zitat

„Du-weißt-nicht-Wer - der scheißt nie mehr“.

Da konnte ich mich kaum wieder einkriegen.

Deine Tante „Meda“ ist auch sehr überzeugend, genauso wie die Idee mit den Horkruxbüchern und dem Wandbehang der Blacks.
Sehr berührend auch Aberforth und Annagret. Und nicht zu vergessen Rons unglaubliche Reaktion, als er darüber mit Hermine spricht.

Der Gedanke, Voldemort könnte seine Zauberkraft und seine körperliche Kraft geschwächt haben, ist bestechend. Zwar hat Dumbledore gesagt, Voldemort sei, was seine Fähigkeiten als Zauberer betrifft, immer noch ein überaus gefährlicher Gegner, auch ohne seine Horkruxe, doch wir können ja davon ausgehen, dass er vielleicht auch nicht alles darüber gelesen hat... ;)
Der finale Endkampf zwischen Harry und Tom erschien mir im Vergleich zur sonstigen Dramatik der Schlacht um Hogwarts ein wenig blass. Doch ich fand es gut, dass Harry den Avada Kedavra nicht benutzt hat.
( Ich selbst habe ja in der langen Wartezeit auf Band 7 geglaubt, das Mitleid seines größten Feindes „Was für ein armes kleines Würstchen du doch bist, Tom, hast noch nie in deinem Leben einen Freund gehabt, der freiwillig etwas für dich tut, alle hier machen das nur, weil sie dich fürchten..“ würde Voldemort schließlich auf irgendeine Weise umbringen. )
Auch Harrys kläglich gescheiterten Versuche, den Todesfluch zu üben, besonders mit den Kröten, fand ich sehr glaubwürdig beschrieben.
Was mir außerordentlich gut gefallen hat, war Fawkes. ( Phönixe sind unsterblich.)
Es passte sehr gut, dass der Phönix nochmal auftauchte und auch eine aktive Rolle spielte bis hin zur Tötung von Nagini ( eine sehr spannend erzählte Episode ).

Alles in allem eine rundum gelungene Geschichte, die dem Original wirklich nicht nachsteht und dem Hogwarts-Wappenspruch einen tollen Sinn gibt.
Hier geht's zu meiner FF
Charitys Geheimnisse

Viel Spaß beim Lesen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grit« (3. Oktober 2012, 17:28)


ozoil

Wildhüter

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Mittwoch, 3. Oktober 2012, 21:42

Wow, jetzt hab ich 4-eckige Augen.
Klasse. Kann mich Grit nur anschließen.
Super und in sich schlüssig!

Das war eine super Empfehlung!
Das müßt ihr lesen!!!!

Klasse Plumbum!
Ozoil -mehr Leistung bei weniger Verschleiß

Dieseldope - Chiptuning ohne Chip!
Fast wie Zauberei

Plumbum

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179

Donnerstag, 24. August 2017, 16:07

Hallo Grit,
hallo Ozoil,

vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen.
Es freut mich sehr, dass Euch meine Fanfiktion gefallen hat.

Alles Liebe und Gute,

Plumbum --squint--

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