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StanShunpike

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:44

DIe Stunden nach Sirius´Flucht...

Ich frage mich schon die ganze Zeit, wieso die Beteiligten danach nicht verhört wurden.

Unter Verwendung von Verita-Serum hätten sie ja die Wahrheit gesagt über die Geschehnisse und Sirus wäre vollkommen rehabiliteiert gewesen ?!?
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2

Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:47

Es stand Snapes Wort gegen das eines Werwolfs und Freunds eines verurteilten Massenmörders und eben diesem selbst.
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

"Harry looked around; there was Ginny running towards him; she had a hard, blazing look in her face as she threw her arms around him. And without thinking, without planning it, without worrying about the fact that fifty people were watching, Harry kissed her."

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3

Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:52

Bei Einsatz von Veritaserum " wo selbst der Dunkle Lord seine dunkelsten Geheimnise preis gibt" ?
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Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:55

weil, Zitat Hermine: "A lot of the greatest wizards haven´t got an ounce of logic"
Seltsam, wie groß die Illusion ist, dass Schönes auch gut ist (Tolstoi)

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:01

oder vielleicht einfach, weil Harry´s Blutschutz dann schon lange vor seinem 17. geburtstag abgelaufen wäre wenn er zu Sirius in den Grimmauldplace gezogen wäre ? ! ?

"wenn du dieses Haus endgültig verlässt... "

--unsure-- --confused-- --wacko--
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6

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:39

Bei Einsatz von Veritaserum " wo selbst der Dunkle Lord seine dunkelsten Geheimnise preis gibt" ?

Nein. Davor!
Es wird nicht immer Veritaserum eingesetzt, wie wir aus diversen Gerichtsverhandlungen im Potter Universe wissen. Und bei dieser Beweislage (Snape der absolut glaubwürdig ist, Werwolf und verurteilter Massenmörder auf der Gegenseite) war es wohl ein solcher Fall. Außerdem ist die Frage, was Snape unter Einfluss von Veritaserum gesagt hätte. Denn Sanpe war von seiner Version überzeugt, weil er die entscheidenden Momente bzgl. Peter Pettigrew nicht mitbekommen hat...
IIII I ∘ IIII IIII IIII I ∘ IIII IIII III

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7

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:44

das Veritas wär für den Werwolf gewesen
und Sirius hätte man in seiner Verhandlung mit dem Serum befragen können

ich glaube, das ist einfach ein schriftstellerisches Problem
man führt irgendwann ein solche Serum ein, weil es in der Situation praktisch ist und plötzlich machen viele andere Situationen keinen Sinn mehr, weil man dort sowas praktisches wie das Serum auch hätte benutzen können
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8

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:52

Es stand Snapes Wort gegen das eines Werwolfs und Freunds eines verurteilten Massenmörders und eben diesem selbst.


Remus hatte sich zu der Zeit auch noch nichtmal äußern können. Der tobte ja noch immer als Werwolf durch die Gegend. Und bis zumnächsten Tag wollte Fudge nicht warten.

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9

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:55

Ja. Das kommt noch hinzu. Aber wie gesagt, ich würde mir das damit erklären, dass eben Snape glaubwürdig genug war.
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10

Mittwoch, 11. Januar 2017, 16:58

Naja, Ron, Hermine, Harry... man hätte es auch ein paar Stunden verschieben können, die Verwandlung von Remus endet ja mit dem Morgengrauen, soweit ich weiss.

Aber ich denke auch, daß es ein Logikloch von JKR ist zugunsten der weiteren ENtwicklung
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Mittwoch, 11. Januar 2017, 17:11

Nicht unbedingt.
Also Dumbledore erklärts im Buch so.

Zitat

»Es gibt nicht die Spur eines Beweises für Blacks Geschichte, ich habe nur euer Wort - und das Wort zweier dreizehnjähriger Zauberer wird niemanden überzeugen. Eine Straße voller Augenzeugen hat geschworen, dass Sirius Pettigrew ermordet hat. Ich selbst habe im Ministerium ausgesagt, dass Sirius Potters Geheimniswahrer war.«
»Professor Lupin steckt gegenwärtig tief im Wald und kann keinem Menschen irgendetwas erklären. Wenn er wieder ein Mensch ist, wird es zu spät sein, Sirius wird tot sein, schlimmer als tot. Ich muss hinzufügen, dass die meisten von uns einem Werwolf dermaßen misstrauen, dass sein Zeugnis wenig Gewicht haben wird - und die Tatsache, dass er und Sirius alte Freunde sind -«

Und so wie wir Fudge kennen finde ich es doch schon recht passend, dass ihm das + Snapes Schilderungen einfach reichen.

StanShunpike

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 17:20

Naja, es geht mir ja darum wieso nicht versucht wurde die WAHRHEIT herauszufinden.

Schon allein das Harry zu dem Zeitpunkt FÜR Sirius aussagt, sollte aufgrund der Geschichte nachdenklich machen.

Aber das Dumbledore aussagt, daß Sirus der GW WAR ist ja auch schon wieder dreist --rolleyes--


Edit: ich rede ja übrigens auch von den Stunden NACH SIrius´ Flucht, also ist Fudge´s Eile nicht mehr von Belang und Remus´Zustand auch nur bedingt
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grit

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 17:25

Verschieben wäre keine so gute Idee gewesen, immerhin warteten die Dementoren darauf, den Kuss an Sirius vollstrecken zu können und dieser war gefangen im Turm.
Sicher hätte man ihm Veritaserum geben können, um herauszubekommen, wie es ihm gelungen war, aus Askaban zu fliehen, doch das Ministerium hatte daran offensichtlich gar kein echtes Interesse. Dann hätte man ja eine Sicherheitslücke zugeben müssen. So aber konnte man alles auf die besonders dunklen bösen Kräfte von Black schieben und musste nichts hinterfragen - das war doch viel bequemer.

Unter dem Einfluss von Veritaserum sagt man, was man selbst für die Wahrheit hält, also an Snapes Aussage hätte das nichts geändert, denn er hat ja das Entscheidende nicht mitbekommen.
In Hogwarts ist der Einsatz diese Substanz verboten, das erwähnt Snape selbst in Band 4 oder 5 gegenüber Harry, also ist die Anwendung an Schülern verboten. ( Sicherlich ist das Zeug nicht ganz ungefährlich. ) Damit erklärt sich, weshalb man es nicht an den drei Schülern einsetzt, ganz abgesehen davon, dass es auch an ihren Aussagen nichts ändern würde, denn sie sagen ja die Wahrheit.
Es bleibt also der Einsatz an Remus und Sirius. An Remus - das ist momentan nicht möglich, da er ja noch verwandelt ist. Am nächsten Morgen hatte doch keiner mehr ein Interesse daran, da Sirius wieder geflohen war.
Einzig an Sirius hätte der Einsatz des Veritaserums Sinn gemacht, doch das hat man schon 13 Jahre zuvor nicht gemacht, als man ihn ohne Verhandlung sofort nach Askaban brachte.

( Das war die Ministeriumspolitik von Crouch, über die Sirius Harry in Band 5 erzählt. Von einem Mann, der seinen eigenen Sohn den Dementoren ausliefert, kann man keine Objektivität erwarten. Fudge ist da ganz genauso, wie man in Band 4 merkt. Da wird ein Urteil vollstreckt, ohne dass es je eine Verhandlung gegeben hätte und der Angeklagte auch nur die geringste Chance hätte, seine Motive zu erklären oder sich evtl.zu verteidigen. ( Auch wenn Barty Crouch junior das nicht gewollt hätte, es geht ja ums Prinzip, dass man den Angeklagten dieses Recht nicht zugesteht. )

Für Sirius war es am besten, zu verschwinden. Auf die Gerechtigkeit des Ministeriums hoffte er nach all den Jahren in Askaban nicht mehr. Hätten sie Peter noch gehabt, dann hätte das Veritaserum Sinn gemacht, doch mit seiner Flucht ist auch die Chance auf Rehabilitation für Sirius dahin.
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Mittwoch, 11. Januar 2017, 17:34

Naja, es geht mir ja darum wieso nicht versucht wurde die WAHRHEIT herauszufinden.

Wie gesagt, weil Fudge eben Fudge ist und der müsste ja erstmal dazu gebracht werden, die Geschichte von Snape und die Aussagen von damals in Zweifel zu ziehen. Er ist nunmal Derjenige der in dieser Sache das Sagen hat.


Schon allein das Harry zu dem Zeitpunkt FÜR Sirius aussagt, sollte aufgrund der Geschichte nachdenklich machen.

Er wird wie Snape glauben, dass Black ihm die Geschichte einfach eingeredet hat - evtl unterstützt durch Verwirrzauber.


Aber das Dumbledore aussagt, daß Sirus der GW WAR ist ja auch schon wieder dreist --rolleyes--

Naja. Das war halt das was Dumbledore glaubte zu wissen. James hatte ihn bei ihrer letzten Begegnung als Geheimniswahrer abgelehnt, da er ja auf Sirius bestanden hat. Dass da doch noch mal was geändert wurde, wusste er ja nicht.

grit

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 17:53

Im Ministerium ist man nicht wirklich an der Wahrheit interessiert, sondern nur daran, dass alles irgendwie läuft und einen guten Eindruck macht. Das sieht man doch, als Harry so verleumdet wird und Dumbledore auch, nur weil sie die Wahrheit über Voldemorts Rückkehr gesagt haben.
Das zieht sich durch die gesamte Reihe und hat Tradition.
Man denke dabei nur an die Erinnerungen von Hookey, der alten Hauselfe von Hepzibah Smith, die verurteilt wurde wegen der Tötung ihrer Herrin, obwohl es Tom Riddle war, an den alten Gaunt, der überzeugt war, die Riddles getötet zu haben, obwohl er am Mordabend keinen Fuß vor die Tür gesetzt hatte.
Betrachtet man sich Crouchs Verhalten gegenüber seiner Hauselfe Winky, so ist da von Wahrheitsfindung auch nichts zu merken - gut, das hat noch den Grund, dass er eine Menge zu verbergen hat, aber es zeigt doch alles zusammen, dass dieses Vorgehen Methode hat.
Wenn man sich Harrys Anhörung vergegenwärtigt, wird das auch sehr deutlich - die Wahrheit ist das Letzte, was das Ministerium interessiert.
Nicht zu vergessen die Verhaftungen angeblicher Voldemort-Anhänger, die das Ministerium vorgenommen hat, um der magischen Bevölkerung vorzugaukeln, sie unternehmen etwas und haben die Sache im Griff, während sie die echten und von Zeugen identifizierten Todesser wie Lucius Malfoy in Ruhe lassen, solange die nur genug Geld für "wohltätige" Zwecke spenden. Auch all die anderen, die Harry nach der Nacht auf dem Friedhof identifiziert hat, werden nicht belangt - man glaubt ihm einfach nicht. Auch hier wäre der Einsatz von Veritaserum eine Option, doch dann würde ja die Wahrheit herauskommen - und das würde verdammt unbequem.
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